Schleswig-Holstein: Unterricht in „Sexueller Vielfalt“
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Anne-Mette
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Schleswig-Holstein: Unterricht in „Sexueller Vielfalt“

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Di 20. Jan 2015, 10:21

Moin,

hier erst einmal unkommentiert der Link zum SHZ-Artikel:

http://www.shz.de/schleswig-holstein/po ... 31711.html

Gruß
Anne-Mette

Ulrike-Marisa
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Re: Schleswig-Holstein: Unterricht in „Sexueller Vielfalt“

Post 2 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa » Di 20. Jan 2015, 10:32

Moin,
...habs in derZeitung auch gelesen. und finde den Ansatz schon gut, dass auch Kinder schon in der Grundschule behutsam auf die Vielfältigkeit unseres modernen Lebens mit unterschiedlichen Lebensentwürfen und Lebensforen vorbereitet werden sollen. Die Frage ist da natürlich, was aus so einem Ansatz dann wirklich gemacht und verwirklicht werden kann, oder ob die Oberbedenkenträger alles sogleich kaputtreden und blockieren von wegen konservativer Werte und so. Dazu kommt, dass die Lehrkräfte dazu ausreichend geschult werden müssten, um vergleichbare Informations- und Vermittlungsstandards zu sichern. Keine leichte Aufgabe denke ich und nicht mal eben sió mit einem kleinen Kumi-Erlass zu regeln.

Gruß, Ulrike-Marisa (moin)
Zuletzt geändert von Ulrike-Marisa am Di 20. Jan 2015, 10:45, insgesamt 1-mal geändert.

Anne-Mette
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Re: Schleswig-Holstein: Unterricht in „Sexueller Vielfalt“

Post 3 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Di 20. Jan 2015, 10:43

Moin,

wenn die MacherInnen tatsächlich so etwas verfasst haben
In einer Passage waren Familien aus Vater und Mutter und Kind gleichsam als Randerscheinung dargestellt worden. „Hin und wieder gibt es einen Papa und eine Mama“, heißt in dem Diktattext.
muss man sich über Kritik nicht wundern. Ich hoffe, dass Leute aus der Praxis mitarbeiten und auch solche, die Kinder nicht nur theoretisch kennen )))(:

Wäre doch schön, wenn das Thema "sexuelle Vielfalt" mal richtig gut und offen dargestellt und diskutiert wird, ohne völlig weltfremd zu sein.

Gruß
Anne-Mette

Ulrike-Marisa
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Re: Schleswig-Holstein: Unterricht in „Sexueller Vielfalt“

Post 4 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa » Di 20. Jan 2015, 10:56

Hallo,

...na ja ich denke, solche Textpassagen sind bestimmt noch nicht das Endprodukt, das dann im Unterricht wirklich zum Einsatz komen kann - ist ja auch noch alles in Arbeit, wie da steht. Die Gefahr, dass da dann Menschen am Werke sind und entscheiden, die Kinder vielleicht nur aus der akademischen Praxis her kennen ist vermutlich leider gegeben - und ob da der gesunde Menschenverstand Eingang findet, darf bei der Art der derzeitigen Entwicklung unserer Bildungslandschaft in Schleswig-Holstein bestimmt ein ganz klein wenig angezweifelt werden. Da ist in den letzten Jahren doch eher nicht durchdacht reformiert worden - gefühlt zumindest für Außenstehende und Betroffene (meine ganz persönliche Beobachtung und Meinung). Kinder erleben in ihrem Alltag doch schon die Patchwork- und Regenbogenfamilien etc. und deren Auswirkungen im familiären Umfeld. Da kann eine sachliche Information geboten sein für alle als gemeinsames Basiswissen und Grundlage für verantwortungsvolles Handeln.

Gruß, Ulrike-Marisa

Inga
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Re: Schleswig-Holstein: Unterricht in „Sexueller Vielfalt“

Post 5 im Thema

Beitrag von Inga » Di 20. Jan 2015, 15:14

Hallo, miteinander,

wie lebensnah an der Kinderwelt die Macher der Texte sind, will ich jetzt nicht beurteilen. Ich hoffe doch, wenn sie aus der akademischen Welt sind, sie die schwächen kennen und sich der Gefahr der Realitätsferne bewusst sind.
Grundschule ist natürlich ein weites Feld. Diktat wird zwar so nicht gleich oin der ersten Klasse geschrieben werden sondern erst in 3. oder 4. Klasse. Aber ehrlich, ist es wirklich zu wissen, was eine Regenbogenfamilie ist und ob jemand von neben an aus Samenzellen gezeugt ist. Das ist so, als ob man breit auslegt, was eine Patschworkfamilie ist, was ein Adoptivkind und Pflegekind ist und warum es ohne die eigentlichen Eltern aufwächst. Klassifizierungen schaffen schnell Hierarchien. Wichtiger ist es doch, jeden als gleich wahrzunehmen und anzunehmen egal, ob und wie seine Familie vermeidlich mit einem korrekten Begriff belegt ist.

Übrigens bin ich immer etwas vorsichtiger, wenn einzelne Sätze eines Textes aus dem Zusammenhang gerissen zitiert werden. Da kommt es doch darauf an, was der gesamte Text eigentlich sagt und ob er als Beispiel, als Vorschlag oder Arbeitsanleitung gemeint ist.

Liebe Grüße
Inga

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Re: Schleswig-Holstein: Unterricht in „Sexueller Vielfalt“

Post 6 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa » Mi 21. Jan 2015, 10:16

Moin,

...heute in der SHZ-Presse waren zwei empörte Lesermeinungen (Eltern) zu dem entsprechenden Zeitungsartikel, die den "Regenbogenmenschen" und Verbänden der Betroffenen radikale Durchsetzung ihrer Weltanschauung vorwerfen, wenn Grundschüler damit konfrontiert werden. Aber ist das nicht die wirklichkeit unserer Kinder heute?. Sicher ist das gleichgeschlechtliche Elternpaar mit Kindern eher eine Seltenheit und wohl eher in einer Stadt anzutreffen aber doch heute eine Teil unserer offener gewordenen Gesellschaft. Und warum sollen Kinder nicht auch erfahren, dass es einzelne Menschen gibt, die sich anders fühlen. Zumindest halte ich es für möglich, dass es geeignete Texte und Informationen geben kann, die diese zusätzlichen Lebensformen ansprechen und auch einfühlsam vermitteln können. Das ist sicher auch eine Frage der inneren Einstellung, ob wir so etwas zulassen und unterstützen würden. Als selbst Betroffener mit eigenen Kindern, hätte ich im Nachhinein gerne schon früher - Schulzeit mehr darüber gewusst. Meine Kinder haben hin bis zur Gymnasialen Oberstufe sprich Abi nichts konkretes und vernünftiges an Informationen erfahren. als ich es ihnen versucht habe, zu erläutern, was mich bertrifft, habe ich den Stand der schulischen Vermittlung der Thematik erleben können: Quatsch, krank gibts nicht und solche Äußerungen meiner sonst doch so modernen Kinder bekam ich da zu hören. Also ich sehe da schon deutlich einen Aufklärungsbedarf - wie auch immer das gemacht werden kann in der Schule und im Elternhaus (wie gesagt meine persönliche Meinung dazu).

Liebe Grüße, Ulrike-Marisa :)

...die Wirklichkeit ist mehr als wir wissen und sehen...
Zuletzt geändert von Ulrike-Marisa am Mi 21. Jan 2015, 11:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Schleswig-Holstein: Unterricht in „Sexueller Vielfalt“

Post 7 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mi 21. Jan 2015, 10:42

Moin,

na warten wir mal ab, was da konkret im Gespräch ist. Wenn allerdings so eine Satz ausgesprochen/zitiert wird, dann ist für mich ganz klar, dass es auch bitterböse Leserbriefe gibt. Aber das haben die MacherInnen sicherlich einkalkuliert - oder sogar beabsichtigt?
Abe ich will ohne Kenntnis der Einzelheiten nichts vermuten...

Die Briten empören sich gerade über die "schamlosen Dänen": http://www.telegraph.co.uk/expat/expatl ... lanet.html

Auch da ist eine "frühe Sexualerziehung" vorgesehen/angeordnet.
Immerhin sind viele Leute dort glücklich damit (?)

Gruß
Anne-Mette

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Re: Schleswig-Holstein: Unterricht in „Sexueller Vielfalt“

Post 8 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa » Mi 21. Jan 2015, 11:58

Moin,

...wie war das doch: dazulernen hat noch miemandem geschadet. Kinder heute erleben viel mehr an Erwachsensein als wir vor 50 oder 60 Jahren. Die Informationen und Eindrücke sind möglicherweise auch intensiver und vielfältiger als damals so auch dem Lande, wo ich aufgewachsen bin mit Kühen und Wald am Gebirgsrand der Alpen. Kinder erleben heute eine in einigen Bereichen, so auch im familiären Bereich, oft nicht mehr so intakte Umwelt/intaktes soziales Umfeld. Da kann frühe Information auf das, was es alles sonst noch so gibt außerhalb unseres normalen Lebens - eben auch andere Lebenszustände und Entwürfe, schon sinnvoll sein auch in frühen Jahren. Es ist durchaus die heutige Erlebenswirklichkeit der Kinder - und werden sie ausreichend darauf vorbereitet? Ich glaube nicht und da möchte die Initiative absetzen. Schauen wir mal, wenn die Wellen sich gelegt haben...

Gruß,Ulrike-Marisa

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Re: Schleswig-Holstein: Unterricht in „Sexueller Vielfalt“

Post 9 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa » Do 22. Jan 2015, 11:50

Moin,

...heute wieder in der SHZ-Presse ein aufgebrachter Leserbrief von Eltern von Kindern (3 und 5 Jahre lt), die den Artikel bzw. das Anliegen als "absurd" bezeichnen. Die Angst ist scheinbar groß in der Bevölkerung, dass da nicht das richtige unterrichtet werden soll. Ich denke, die medizinischen Fachbegriffe sind gewiss nicht kindgerecht, das lässt sich mit kindlichen angemessenen worten schon anders beschreiben: schau mal Lene hat eben zwei Mamas - was ist da gefährlich daran, wenn es die Wiklichkeit beschreibt, die Kinder erleben oder das dänische Kinderlied -jeg har en dukke etc. ... Da geht besdtimmt noch was - wenn die Initiatorinnen es schaffen, dass die Thematik nicht zerredet wird und sachlich behandelt wird von den Verantwortlichen im Kumi - was nicht immer als gegeben vorausgesetzt werden kann - leider.

Gruß, ulrike-Marisa

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Re: Schleswig-Holstein: Unterricht in „Sexueller Vielfalt“

Post 10 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Do 22. Jan 2015, 11:56

Moin,

ein angemessenes Konzept wäre sicherlich gewesen, verschiedene Eltern- und PädagogInnengruppen zu beteiligen und nicht nur den Schwulen- und Lesbenverband.
Da hätte gleich im Vorwege gegenseitig für Verständnis geworben werden können.

Gruß
Anne-Mette

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Re: Schleswig-Holstein: Unterricht in „Sexueller Vielfalt“

Post 11 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa » Do 22. Jan 2015, 12:02

Moin,

...das kann ja vielleicht noch nachgeholt werden, aber im Nachhinein ist es immer schlechter. Wie oftmals, gut gedacht aber schlecht gemacht. Hoffen wir trotzdem, dass was vernünftiges für die Kinder bei rauskommen kann. Nun sind die Verantwortlichen am Zuge.

Gruß, Ulrike-Marisa

...wer, wie , was, wieso, weshalb, warum - wer nicht fragt, bleibt dumm. ))):s

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Re: Schleswig-Holstein: Unterricht in „Sexueller Vielfalt“

Post 12 im Thema

Beitrag von Sylvia » Fr 23. Jan 2015, 08:10

Ulrike-Marisa hat geschrieben:Wie oftmals, gut gedacht aber schlecht gemacht.
Das trifft es wohl am besten. Ich frage mich das sehr oft, warum Neuerungen mit dem Vorschlaghammer durchgesetzt werden müssen. Die Tatsache, dass es neben der klassischen Konstellation im Hinblick auf Männlichkeit/Weiblichkeit sowie dazugehörige Familienkonstellationen weitere gibt und diese als gegeben und normal anzunehmen sind, kann im normalen Unterricht mit einfließen. Ich sehe keinerlei Notwendigkeit, mit groß angelegten Plänen schon im Grundschulalter ideologiegetriebene Gehirnwäsche zu betreiben.

Wann immer Themen wie Homosexualität o.ä. bei uns daheim zur Sprache kommen, werden sie in Ruhe besprochen und die Kinder bekommen von uns auf den Weg, dass all das zum Leben gehört wie viele andere Dinge auch. Das akzeptieren sie, und ich denke, dass sie diese "Botschaft" auch in ihren Peer-Groups vermitteln. Groß angelegte Werbekampagnen halte ich für kontraproduktiv. Das gilt für "unser" Thema genauso wie für viele andere sehr emotionale "Veränderungs"-Themen in gesellschaftlicher Hinsicht.

LG,
Sylvia

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Re: Schleswig-Holstein: Unterricht in „Sexueller Vielfalt“

Post 13 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa » Fr 23. Jan 2015, 09:49

Moin,

heute war in der SHZ-Presse ein eher positiver Leserbrief zu der Initiative, in dem sie als verantwortungsbewusst bezeichnet wurde. Der Autor meint, dass es die eltern sind, die Angst vor Veränderungen haben und nicht die Kinder, die vielleicht heute weiter weiter als ihre Eltern sind. Aufklärung tut weiterhin Not an unseren Schulen.

Gruß, ulrike-Marisa

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Re: Schleswig-Holstein: Unterricht in „Sexueller Vielfalt“

Post 14 im Thema

Beitrag von Inga » Fr 23. Jan 2015, 14:59

Hallo, Ulrike-Marissa,

es ist schon interessant, die Haltung zum Schulunterricht etwas verfolgen zu können. Jja, das drückt Sylvia ganz gut aus. Es geht nicht um das "ob" - das soll im Schulunterricht auch an der Grundschule Platz haben - sondern es kann nur um das "wie" gehen. Ich hoffe, dass sich da in Schleswig-Holstein noch ein gutes kindgerechtes Konzept entwickelt.

Liebe Grüße
Inga

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Re: Schleswig-Holstein: Unterricht in „Sexueller Vielfalt“

Post 15 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa » Mo 26. Jan 2015, 14:17

Moin zusammen,

...zumindest schlägt das Thema weiter hohe Wellen mit weiteren Leserbriefen in der SHZ-Presse heute am Montag nud ausschreitungen bei elterndemos in Hamburg. Ich hätte nie gedacht, dass da scheinbar so viel Zündstoff in der Thematik steckt. Vermutlich sitzt ganz allgemein die Angst vor Veränderungen bei den Menschen ganz tief kommt noch Uninformiertheit sprich nicht-wissen um die Dinge dazu, dann sind viele vermutlich überfordert.Es zeigt sich doch, wie wichtig Wissen und Informationen sind - darf das den Grundschulkindern vorenthalten werden. Sie sind unsere Zukunft und müssen eines Tages auch mit diesen Fragen umgehen und im Leben bestehen können.

Gruß, Ulrike-Marisa

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