auch *Schulpolitik ist Ländersache
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maexine
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Post 1 im Thema

Beitrag von maexine »

Artikel Zitat: Welt - 25.7.2020
Deutschland - Grüne fordern Vielfalt
„Es geht nicht um sexuelle Praktiken, sondern um Offenheit“
"Die Grünen in Baden-Württemberg wollen die sexuelle Orientierung von Schülern und Lehrern im Unterricht zum Thema machen. Ihre Begründung: Die Suizidgefahr homosexueller Jugendlicher sei vier- bis achtfach erhöht.
Den Vorwurf einer „Frühsexualisierung“ weisen sie zurück. "

Bild





Im Interview mit Brigitte Lösch, Grüne
"...Trotzdem mahnen Sie jetzt weitere Schritte und mehr Mut an. Warum?

Brigitte Lösch: „Schwul“ ist immer noch das am meisten benutzte Schimpfwort in Schulen. Entwertende sexuelle Sprache ist allgegenwärtig. Jugendliche werden weiter gemobbt, weil sie lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell, transgender, intersexuell oder queer sind. Jeder LSBTTIQ-Jugendliche sollte aber angstfrei an Schule teilhaben können. Deshalb haben wir Grünen 2016 in der grün-roten Koalition gemeinsam mit der SPD für diese Leitperspektive im Bildungsplan gekämpft.... "






PS so könnte die Umsetzung am Bsp. Barmbek aussehen: https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/ ... ek106.html
Ulrike-Marisa
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Re: auch *Schulpolitik ist Ländersache

Post 2 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin,

...gemeinsam gekämpft und verloren...
Nein, da wird sich bei der föderalen Bildungsstruktur in Deutschland nicht so schnell etwas ändern, aber Vorreiter und positive Beispiele können auf längere Sicht gesehen, vermutlich doch etwas bringen, wenn es denn irgend ein Kultusministerium schafft, diese Unterrichtsinhalte in den Lehrplan unvoreingenommen aufzunehmen und da sehe ich die Probleme. Zur Zeit wird es immer wieder blockierende Bedenkenträger in der Kultusbürokratie geben, die das zu verhindern wissen unter dem Deckmäntelchen, der Chancengleichheit für alle und um Fehlentwicklungen der kindlichen Seele zu verhindern und ,,und ,,und...
Nee, soweit sind wir noch nicht. Es klappt ja noch nicht einmal mit dem Zentralabitur und einheitlichen Lehrplänen als gesellschaftlichem Grundkonsens, was die Grundlagen der Bildung in einem modernen Industriestaat ausmachen sollte, aber darüber besteht in hohem Maße Uneinigkeit. Es bleibt also noch viel zu tun. Es scheint auch hier der Grundsatz zu gelten, dass alles erst mal schlechter werden muss, ehe es besser wird. Derzeit sind alle Kultusminister zerstritten, vielleicht eine Chance auf Besserung, hoffentlich, denn diese Bildungssüppchenkocherei der einzelnen Bundesländer halte ich für nicht mehr zeitgemäß. Aber auch das ist meine persönliche Meinung dazu und ich habe zumindest erstes und zweites Staatexamen für Haupt- und Realschulen mal gemacht zur Zeiten der Lehrerschemme... Aber das ist lange her und geändert hat sich gefühlt seit 1981 nicht viel, wie ich bei meinen Kindern miterleben konnte.

zum Hintergrund...zur Geschichte des hin und Her um das Abitur in Deutschland...
http://www.pangloss.de/cms/uploads/Doku ... biturs.pdf

Grüße, Ulrike-Marisa :wink:
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