Ärzte-Zeitung: Ist es jetzt Mode, transgender zu sein?
Ärzte-Zeitung: Ist es jetzt Mode, transgender zu sein?

Informationen, Termine und Artikel zu Transsexualität und Transidentität
Forum-Diskussionen transsexueller Menschen; Peerberatung
Unterstützung der Forderung: Verzicht auf die Zwangsgutachten!
Antworten
Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 13435
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: InterS
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Membersuche/Plz: 24977
Hat sich bedankt: 661 Mal
Danksagung erhalten: 4860 Mal
Gender:

Ärzte-Zeitung: Ist es jetzt Mode, transgender zu sein?

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Di 16. Okt 2018, 20:40

Moin,

der Artikel schließt mit der Empfehlung

Die Klärung, ob eine GD vorliegt, ist nur möglich durch einen längeren und intensiven, ausgangsoffenen diagnostisch-therapeutischen Prozess. Wichtig ist die Exploration der sexuellen Präferenzstruktur unter nativem Hormonstatus. Es schließt auch Gespräche mit Jugendlichen über ihre präorgastischen Masturbationsfantasien ein. Besondere Bedeutung kommt der mindestens einjährigen psychotherapeutischen begleitenden Alltagserprobung zu.

https://www.aerztezeitung.de/panorama/a ... sRb6wT-HyI

Gruß
Anne-Mette

Michelle_Engelhardt
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 3183
Registriert: Mi 27. Aug 2014, 14:15
Geschlecht: weiblich
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Dortmund
Membersuche/Plz: Ruhrgebiet
Hat sich bedankt: 2241 Mal
Danksagung erhalten: 2599 Mal
Gender:

Re: Ärzte-Zeitung: Ist es jetzt Mode, transgender zu sein?

Post 2 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Di 16. Okt 2018, 20:50

Die mediale Verbreitung ist sicherlich ein wichtiger Aspekt, das gefühlt Transgender wie Pilze aus dem Boden schiessen. Als Modeerscheinung würde ich das allerdings nicht bezeichnen. Mein Sohn las ein Buch von Balian Buschbaum, zeigte uns darauf eine Reportage über ihn und sagte uns hinterher: "Genauso fühle ich mich auch". Erste Äußerungen in die Richtung machte er aber schon mit 4 Jahren, um die Jahrtausendwende....also lange vor dem vermeintlichen "Trans* Hype".

Liebe Grüße
Michelle
klingt komisch, ist aber so

Bea Magdalena
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 477
Registriert: Sa 30. Dez 2017, 19:27
Geschlecht: gefühlt weiblich
Pronomen: Am liebsten sie
Membersuche/Plz: z.Zt. ------
Hat sich bedankt: 926 Mal
Danksagung erhalten: 260 Mal
Gender:

Re: Ärzte-Zeitung: Ist es jetzt Mode, transgender zu sein?

Post 3 im Thema

Beitrag von Bea Magdalena » Di 16. Okt 2018, 21:31

.......so bin ich jetzt auf meine alten Tage doch nochmal modern und in geworden....
(smili) :D :D :D

das musste jetzt sein!

Liebe Grüsse an alle hier
Bea
future is female

Jaddy
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 590
Registriert: Fr 24. Okt 2014, 21:38
Geschlecht: Enby
Pronomen: <Name, kein Pronome>
Wohnort (Name): Bremen
Membersuche/Plz: 28000
Hat sich bedankt: 74 Mal
Danksagung erhalten: 512 Mal
Gender:

Re: Ärzte-Zeitung: Ist es jetzt Mode, transgender zu sein?

Post 4 im Thema

Beitrag von Jaddy » Di 16. Okt 2018, 21:51

Der Artikel ist, mit Verlaub, großer Bullshit. Die zitierte Studie von Littman ist wissenschaftlich so unseriös, dass sie erst von PLOS One, dem Origial-Journal der Veröffentlichung und dann von Littman selbst zurückgezigen wurde.

Die Datenbasis sind ausgefüllte 250 Online-Fragebögen. Die Teilnehmenden waren allesamt User in drei Plattformen für Eltern von trans* Kindern, wobei diese Foren explizit auf "das ist krank, wie krieg ich das weg" ausgerichtet waren.

Dass diese Eltern keine früheren Anzeichen wahrgenommen haben, bzw. keine sehen wollen ist klar, oder? Dass sich ihre Kids mindestens ersatzweise andere Betroffene im gleichen Alter suchen - und dann rauskommen, ist auch klar.

Dass die "Ärztezeitung" diesen längst demontierten Quatsch jetzt noch mal aufwärmt ist gelind gesagt unseriös für jedes Blatt diesseits von "Super-Illu". Nachtrag: Der noch viel größere Schwachsinn ist, Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung zu vermischen, wie im letzten Absatz des Artikels.

steffiSH
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 492
Registriert: Di 22. Jul 2014, 08:44
Geschlecht: mennchen
Pronomen:
Wohnort (Name): Berlin
Membersuche/Plz: 10249
Hat sich bedankt: 118 Mal
Danksagung erhalten: 71 Mal
Gender:

Re: Ärzte-Zeitung: Ist es jetzt Mode, transgender zu sein?

Post 5 im Thema

Beitrag von steffiSH » Di 16. Okt 2018, 23:44

Ich glaube nicht daß viele Jungs tatsächlich Mädchen werden wollen und umgekehrt. Was ich glaube ist, daß die einfach keinen Bock mehr auf diesen Genderwahn haben und einfach sie selbst sein wollen, ohne irgendwelche dubiosen Schranken die die Gesellschaft diktiert.
sum sum sum - no Latein

Bea Magdalena
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 477
Registriert: Sa 30. Dez 2017, 19:27
Geschlecht: gefühlt weiblich
Pronomen: Am liebsten sie
Membersuche/Plz: z.Zt. ------
Hat sich bedankt: 926 Mal
Danksagung erhalten: 260 Mal
Gender:

Re: Ärzte-Zeitung: Ist es jetzt Mode, transgender zu sein?

Post 6 im Thema

Beitrag von Bea Magdalena » Di 16. Okt 2018, 23:52

Hallo Steffi,

Deine Definition von Genderwahn finde ich echt gut!
So hab ich den Begriff bisher noch nicht gesehen.

Einfach selbst sein wollen - ohne Genderwahn

Dankeschön
Liebe Grüsse
Bea
future is female

Jaddy
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 590
Registriert: Fr 24. Okt 2014, 21:38
Geschlecht: Enby
Pronomen: <Name, kein Pronome>
Wohnort (Name): Bremen
Membersuche/Plz: 28000
Hat sich bedankt: 74 Mal
Danksagung erhalten: 512 Mal
Gender:

Re: Ärzte-Zeitung: Ist es jetzt Mode, transgender zu sein?

Post 7 im Thema

Beitrag von Jaddy » Mi 17. Okt 2018, 00:46

steffiSH hat geschrieben:
Di 16. Okt 2018, 23:44
Ich glaube nicht daß viele Jungs tatsächlich Mädchen werden wollen und umgekehrt. Was ich glaube ist, daß die einfach keinen Bock mehr auf diesen Genderwahn haben und einfach sie selbst sein wollen, ohne irgendwelche dubiosen Schranken die die Gesellschaft diktiert.
Das ist garantiert bei etlichen der Fall, betrifft aber vermutlich die wenigsten, die eine Transition mit allem drum und dran wollen. Was aber ausserdem passiert: Durch mehr Sichtbarkeit, Infos und Aufklärung kommen heute mehr und früher als trans raus, statt jahrelang oder manchmal das ganze Leben lang mit sich und den eigenen Gefühlen zu kämpfen und vielleicht mit 40+ entweder das ganze Leben um zu werfen, sich zum durchleiden zu entscheiden oder vor den Zug zu werfen.

Es gibt eine schöne Grafik über die Häufigkeit von Linkshändigkeit. Müsste ich mal raussuchen. Aber ich denke, die Beschreibung reicht als Analogie. Seit Linkshändigkeit nicht mehr verteufelt und z.B. in Schule/Elternhaus zwangsweise umerzogen wird, gibt es "mehr" linkshändige Menschen. <loriot>Ach!</loriot> (Die gab es vorher auch, die haben sich bloss unnötigerweise rechtshändig gequält)

triona
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 743
Registriert: Sa 31. Mär 2012, 01:01
Pronomen:
Wohnort (Name): Aue
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 24 Mal
Danksagung erhalten: 127 Mal

Re: Ärzte-Zeitung: Ist es jetzt Mode, transgender zu sein?

Post 8 im Thema

Beitrag von triona » Mi 17. Okt 2018, 01:42

Jaddy hat geschrieben:
Mi 17. Okt 2018, 00:46
... Durch mehr Sichtbarkeit, Infos und Aufklärung kommen heute mehr und früher als trans raus, statt jahrelang oder manchmal das ganze Leben lang mit sich und den eigenen Gefühlen zu kämpfen und vielleicht mit 40+ entweder das ganze Leben um zu werfen, sich zum durchleiden zu entscheiden oder vor den Zug zu werfen.

Genau so ist es.

Jaddy hat geschrieben:
Mi 17. Okt 2018, 00:46
Es gibt eine schöne Grafik über die Häufigkeit von Linkshändigkeit. Müsste ich mal raussuchen. Aber ich denke, die Beschreibung reicht als Analogie. Seit Linkshändigkeit nicht mehr verteufelt und z.B. in Schule/Elternhaus zwangsweise umerzogen wird, gibt es "mehr" linkshändige Menschen. <loriot>Ach!</loriot> (Die gab es vorher auch, die haben sich bloss unnötigerweise rechtshändig gequält)
Die Grafik (oder zumindest eine deren) ist enthalten in dem von dir verwiesenen Aufsatz von Julia Serano, einschließl der dazu gehörigen Erklärung:
https://medium.com/@juliaserano/rapid-o ... 88a83bcd60


liebe grüße
triona

Vicky_Rose
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 1618
Registriert: Do 20. Nov 2014, 15:59
Geschlecht: m und f
Pronomen:
Membersuche/Plz: Raum Karlsruhe
Hat sich bedankt: 174 Mal
Danksagung erhalten: 915 Mal

Re: Ärzte-Zeitung: Ist es jetzt Mode, transgender zu sein?

Post 9 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Mi 17. Okt 2018, 07:08

Alleine der Begriff "Geschlechtsidentitätsstörungen" (Hervorhebung durch mich) ist doch entlarvend. Hier steht eine Definition dahinter, die gesellschaftlich geprägt ist. Völlig außer Acht bleibt dabei, dass es sich in Zukunft auch auf Ebene der Medizin um keine "Störung" mehr handelt.

Haben die Ärzte Angst, Patienten zu verlieren ?

Es könnte aber schon so sein, dass die Zahlen der Betroffenen wieder rückläufig werden, denn bei einer offeneren Gesellschaft werden Transmenschen auch als mehr oder weniger normal gesehen. Dann besteht aber auch keine Notwendigkeit, das in irgend einer Weise als "besonders" zu kategorisieren. Aus meiner Sicht kann man die steigenden Zahlen auch anders interpretieren. Durch die Repression, dass gesunde Menschen als krank bezeichnet werden, wird deutlich, dass die Gesellschaft krankhafte Züge aufweist. Eine Lockerung der Repression bedeutet auch eine Entwicklung der Gesellschaft in Richtung einer Gesundung.

Sollte diese Form der Prävention nicht auch das Ziel der Medizin sein ? Gesunde Menschen durch respektvollen Umgang ? Nicht TS ist krank, sondern wie mit betroffenen Personen umgegangen wird. Und da ist der Artikel der Ärztezeitung ein beredtes Beispiel. Wie soll man da Vertrauen zu Medizinern haben ... ?
Viele Grüße
Vicky

Never regret something that make you smile ...

Ralf-Marlene
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 262
Registriert: Fr 10. Aug 2018, 17:54
Pronomen: was auch immer
Wohnort (Name): Berlin
Membersuche/Plz: z.Zt. 12555
Hat sich bedankt: 132 Mal
Danksagung erhalten: 75 Mal

Re: Ärzte-Zeitung: Ist es jetzt Mode, transgender zu sein?

Post 10 im Thema

Beitrag von Ralf-Marlene » Mi 17. Okt 2018, 09:16

Das ist genau das, was wir in München auch beobachten. Wir bekommen Zuweisungen von einzelnen Schulen, wo in einer Schulklasse gleich fünf Mädchen glauben, im falschen Körper geboren zu sein", berichtete Korte. Littman nannte das Phänomen eine "rapid-onset gender dysphoria" und vermutete außerdem, dass es sich bei der GD um eine Coping-Strategie handele, ähnlich wie eine Anorexie oder nichtsuizidales selbstverletzendes Verhalten.

Im Gegensatz zu den Probanden in Littmans Studie berichten erwachsene transsexuelle Menschen mehrheitlich von geschlechtsatypischen Verhaltensweisen in ihrer Kindheit, die retrospektiv zur Vergabe der Diagnose "GD im Kindesalter" berechtigen. Bei vielen Homosexuellen trifft dies ebenfalls zu.
Der Mensch neigt dazu, einfach zun denken. Genau die gleiche Argumentation hörte ich, als ich bei meinem Bruder und seiner Frau Abschied von der Transtochter nahm.
(viewtopic.php?f=16&t=16796&hilit=SohnTochter).

Das Hauptargument war, dass die Tochter in der Kindheit mehr jungstypische Dinge gemacht hat als Mädchentypische, ganz anders als ich, also nicht wirklich Trans* war...
Unberücksichtigt blieb der mindestens seelisch mißbrauchende Vater und die mögliche Überkompensation. Ich durfte die Tagebucheinträge lesen und konnte so einiges in ein anderes Licht setzen.

Ich bin froh und dankbar trotz meiner eigenen Ängste und Zweifel gefahren zu sein. Es war schwer und tat weh, war aber für mich und die Mutter wichtig. Ich bedauere, dass ich nicht zu der standesamtlichen Hochzeit meines Bruders gefahren bin und meine neue Nichte kennen gelernt habe. Vielleicht hätte ich Ihr eine Hand reichen können und zeigen, wie wichtig es ist, kein Rollenbild erfüllen zu wollen und wir selber zu sein.
Es ist ein reines Bedauern und kein Schuldgefühl. Ich bin froh, dass auch die Mutter einiges bedauert, aber sich nicht in Schuldgefühlen zerstört. Sie liebt ihr Kind.
Ralf-Marlene

Cybill
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 1751
Registriert: Sa 20. Jun 2009, 18:29
Geschlecht: Wird überbewertet!
Pronomen:
Wohnort (Name): Falkensee
Membersuche/Plz: Berlin
Hat sich bedankt: 353 Mal
Danksagung erhalten: 1002 Mal
Gender:

Re: Ärzte-Zeitung: Ist es jetzt Mode, transgender zu sein?

Post 11 im Thema

Beitrag von Cybill » Mi 17. Okt 2018, 09:31

Was heißt hier jetzt Mode?
Ich weiß seit 40 Jahren, dass in meinem Geschlechtserleben nichts Mainstream ist, da erscheint mir dieser Artikel eher pseudowissenschaftlich.

Bullshitalarm! (wema)

- Cy
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!

Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 13435
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: InterS
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Membersuche/Plz: 24977
Hat sich bedankt: 661 Mal
Danksagung erhalten: 4860 Mal
Gender:

Re: Ärzte-Zeitung: Ist es jetzt Mode, transgender zu sein?

Post 12 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mi 17. Okt 2018, 09:37

Moin,

die Auseinandersetzung - auch mit solchen Artikeln - ist wichtig.
Es sind schon einige kritische Stellungnahmen an die Herausgeber der Ärztezeitung unterwegs.

Man stelle sich mal vor, ÄrztInnen lesen solche Artikel unkritisch und dann kommt ein junger Mensch, der von sich den Eindruck hat, er wäre transsexuell...

Gruß
Anne-Mette

Vincent
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 381
Registriert: Mi 25. Jul 2012, 16:20
Geschlecht: enby
Pronomen: er
Wohnort (Name): München
Membersuche/Plz: 80995
Hat sich bedankt: 46 Mal
Danksagung erhalten: 107 Mal
Gender:

Re: Ärzte-Zeitung: Ist es jetzt Mode, transgender zu sein?

Post 13 im Thema

Beitrag von Vincent » Mi 17. Okt 2018, 10:39

Immer wenn ich etwas in dieser Richtung lese kommt in mir die Frage auf, warum wollen die Menschen da draußen und auch viele aus dem T* Spektrum immer ein klares scharz/weiß?

Eine Frau,
ein Mann,
mittlerweile auch gerne eine(n) richtigen Transgender:
so hat man sich zu definieren, zu agieren und auszusehen und auch zu verbiegen, andere nachzuahmen.

Stampft doch lieber die strengen Regeln ein, wie man zu sein und auszusehen hat um akzeptiert zu werden und ich bin davon überzeugt viele würden glücklicher leben. Vermutlich wären sogar einige weniger unzufrieden mit ihrem Körper.

Nicht jedem Jungen, der gerne mit Puppen spielt und gerne mal ein Kleid trägt muss man sagen, dass er wohl T* ist..
LG

Vincent

MichiWell
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 2767
Registriert: Mo 19. Dez 2016, 09:45
Geschlecht: Teilzeitfrau
Pronomen: sie
Membersuche/Plz: Leipzig - Chemnitz - Gera
Hat sich bedankt: 1281 Mal
Danksagung erhalten: 1919 Mal

Re: Ärzte-Zeitung: Ist es jetzt Mode, transgender zu sein?

Post 14 im Thema

Beitrag von MichiWell » Mi 17. Okt 2018, 21:03

Vincent hat geschrieben:
Mi 17. Okt 2018, 10:39
Nicht jedem Jungen, der gerne mit Puppen spielt und gerne mal ein Kleid trägt muss man sagen, dass er wohl T* ist..
Sorry, aber das geht so nicht! Niemand hat irgendwem zu sagen was er/sie (wohl) ist.

Aber jeder hat das Recht zu sagen, wie er/sie sich fühlt.
Raider heißt jetzt Twix. Sonst ändert sich nix.

Der moderne Mensch ist leicht zu lenken, aber nur schwer zu etwas zu bewegen.

Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.

Michelle_Engelhardt
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 3183
Registriert: Mi 27. Aug 2014, 14:15
Geschlecht: weiblich
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Dortmund
Membersuche/Plz: Ruhrgebiet
Hat sich bedankt: 2241 Mal
Danksagung erhalten: 2599 Mal
Gender:

Re: Ärzte-Zeitung: Ist es jetzt Mode, transgender zu sein?

Post 15 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Do 18. Okt 2018, 04:20

MichiWell hat geschrieben:
Mi 17. Okt 2018, 21:03
Sorry, aber das geht so nicht! Niemand hat irgendwem zu sagen was er/sie (wohl) ist.
Da hast Du vollkommen recht, liebe Michi. Leider ist trotzdem das Gegenteil häufig gängige Praxis.

Liebe Grüße )))(:

Michelle
klingt komisch, ist aber so

Antworten

Zurück zu „Transsexuelle Menschen: Transsexualität - Transidentität“