Deutschlandfunk: Mann oder Frau – Warum ist das überhaupt wichtig?
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Anne-Mette
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Deutschlandfunk: Mann oder Frau – Warum ist das überhaupt wichtig?

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Sa 30. Jun 2018, 12:17

Moin,

es geht um den Alltag von "Transmenschen":


https://www.deutschlandfunkkultur.de/al ... _id=421587

Gruß
Anne-Mette

Jaddy
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Re: Deutschlandfunk: Mann oder Frau – Warum ist das überhaupt wichtig?

Post 2 im Thema

Beitrag von Jaddy » Sa 30. Jun 2018, 21:51

Sehr ausführlich und sehr gut, um ihn anderen für einen Eindruck zu lesen zu geben.

Bei dem Abschnitt, wie tolerant die meisten Schweden wohl damit umgehen und dass wohl viel mehr Menschen mit Kleidung und Aussehen experimentieren, wird einem schmerzlich bewusst, doch in einem tendenziell rückständigen Land zu leben *seufz* Aber es wird ja in kleinen Schritten besser :)

Vicky_Rose
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Re: Deutschlandfunk: Mann oder Frau – Warum ist das überhaupt wichtig?

Post 3 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Mo 2. Jul 2018, 09:51

Jaddy hat geschrieben:
Sa 30. Jun 2018, 21:51
Bei dem Abschnitt, wie tolerant die meisten Schweden wohl damit umgehen und dass wohl viel mehr Menschen mit Kleidung und Aussehen experimentieren, wird einem schmerzlich bewusst, doch in einem tendenziell rückständigen Land zu leben *seufz* Aber es wird ja in kleinen Schritten besser :)
Es ist immer eine Frage der Wahrnehmung, ob man es als "langsam" erkennt. Ich habe aktuell eher den Eindruck, dass Veränderungen im Vergleich zu früher ziemlich schnell stattfinden. Die heftigen Gegenreaktionen aus konservativer Richtung sind m.E. ein Beleg dafür.

Egal ob schnell oder langsam, es bewegt sich etwas ...
Viele Grüße
Vicky

Nur Mannsein ist mir zu wenig, nur Frausein (noch) zu viel ...

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Re: Deutschlandfunk: Mann oder Frau – Warum ist das überhaupt wichtig?

Post 4 im Thema

Beitrag von Nicole Doll » Mo 2. Jul 2018, 11:50

Hallo,

in dem Beitrag wurde auch ein Aspekt angesprochen, auf den ich in Nicoles Galaxie bereits hingewiesen habe. Ich habe das Homo-und-Trans-Evolution genannt. Es wurde berichtet, dass anerkannte Wissenschaftler die von mir angesprochene biologische Vielfalt beim Geschlecht bereits lange erkannt haben. Nur diese konservativen Ignoranten, die uns regieren und von einer dummen Mehrheit ihre Stimmen bekommen, wollen davon nichts wissen. Wo führt uns das ständige Wachstum der Bevölkerung denn hin? - Es kann doch nur irgendwann (wieder einmal) zu einem Zusammenbruch führen. Und dann geht alles wieder von vorne los: Wiederaufbau, Wirtschaftswunder, Stagnation, Verarmung, Zusammenbruch - ein ewiger Kreislauf?

Bietet es nicht eine große Chance für uns weltweit, wenn wir uns von dem traditionellen Modell der Familie mit Kindern als Keimzelle unserer Gesellschaft endlich verabschieden? Vermehrung ja, aber bitte nur diejenigen, die das gerne möchten und als ihren Lebensinhalt ansehen. Dann kann unsere Bevölkerung auf natürliche Weise ohne Krieg und Gewalt längerfristig auf eine Größe schrumpfen, für die die Ressourcen auf unserem Planeten ausreichend sind. In diesem Sinne ist es auch wichtig, dass es Vermehrung und damit die Weitergabe der Gene auch bei Transmenschen gibt. Also endlich Schluss mit Zwangssterilisationen! (wie OP als Voraussetzung für die VÄ/PÄ) Ich spüre zur Zeit selbst wie wichtig es für das Wohlbefinden ist als die Person mit der gefühlt richtigen Identität angesprochen zu werden.

LG Nicole
Jeder glaube an was er will. - Also sprach Zarathustra.

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