Mal (schon) wieder: Transsexualität im Gehirn erkennbar
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Anne-Mette
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Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Sa 2. Jun 2018, 16:29

Moin,

angeblich soll eine Studie diese These untermauern. Obwohl ich das fragwürdig finde, gibt es hier den Link zum Artikel:

http://www.supermed.at/gesundheit/47909-2/

Gruß
Anne-Mette

Cybill
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Re: Mal (schon) wieder: Transsexualität im Gehirn erkennbar

Post 2 im Thema

Beitrag von Cybill » So 3. Jun 2018, 17:24

Hast recht Anne-Mette

Seriös geht anders.

- Cy
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Olivia
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Re: Mal (schon) wieder: Transsexualität im Gehirn erkennbar

Post 3 im Thema

Beitrag von Olivia » So 3. Jun 2018, 17:33

:((a

liebe Grüße von Olivia

ExuserIn-2018-09-04
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Re: Mal (schon) wieder: Transsexualität im Gehirn erkennbar

Post 4 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2018-09-04 » Mo 4. Jun 2018, 02:20

Also ich finde den Text gut, dass Transsexualität angeboren sein kann oder im Gehirn erkennbar ist hatte ich vorher schon gedacht, hatte aber nie eine Studie, einen Beweis dass es Zusammenhänge gibt und solche Studien helfen sicher auch in der Gesellschaft mehr aktzeptiert zu werden.

Viele sagen mir "Du wolltest doch zur Frau werden" dann sag ich "Nein.. ich musste zur Frau werden weil ich mich sonst umgebracht hätte" und genau solche Studien die beweisen dass ich es mir nie ausgesucht habe, es angeboren ist und ich deshalb ohne behandlung wohl draugegangen wäre hilft solchen Menschen zu zeigen dass es nunmal nicht anders geht.

Denn in den Augen vieler leute sind wir nur Menschen die ihren körper nicht aktzeptieren können wie jemand der ne große Nase hat und diese nicht mag. Genauso deshalb wird der Leidensdruck von vielen nicht anerkannt weil wir in deren Augen garnicht leiden, sondern nur übertriebene minderwertigkeitskomplexe haben, die man ja weg therapieren kann.

Dass das bei uns garnicht möglich ist, muss ich euch also garnicht erst erzählen ;)

Mir gefällt der Text :mrgreen:

MichiWell
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Re: Mal (schon) wieder: Transsexualität im Gehirn erkennbar

Post 5 im Thema

Beitrag von MichiWell » Mo 4. Jun 2018, 18:16

Delfinium hat geschrieben:
Mo 4. Jun 2018, 02:20
Viele sagen mir "Du wolltest doch zur Frau werden" dann sag ich "Nein.. ich musste zur Frau werden weil ich mich sonst umgebracht hätte" und genau solche Studien die beweisen dass ich es mir nie ausgesucht habe, es angeboren ist und ich deshalb ohne behandlung wohl draugegangen wäre hilft solchen Menschen zu zeigen dass es nunmal nicht anders geht.
Was aber, wenn man dir ... ja genau DIR(!) ins Gehirn schaute und diagnostizieren würde, dass es bei dir eben nicht so sei wie du denkst, und du dir das demzufolge nur einbildest?!

Verstehst du, worauf ich hinaus will?
Raider heißt jetzt Twix. Sonst ändert sich nix.

Der moderne Mensch ist leicht zu lenken, aber nur schwer zu etwas zu bewegen.

Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.

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Re: Mal (schon) wieder: Transsexualität im Gehirn erkennbar

Post 6 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2018-09-04 » Mo 4. Jun 2018, 20:45

MichiWell hat geschrieben:
Mo 4. Jun 2018, 18:16
Delfinium hat geschrieben:
Mo 4. Jun 2018, 02:20
Viele sagen mir "Du wolltest doch zur Frau werden" dann sag ich "Nein.. ich musste zur Frau werden weil ich mich sonst umgebracht hätte" und genau solche Studien die beweisen dass ich es mir nie ausgesucht habe, es angeboren ist und ich deshalb ohne behandlung wohl draugegangen wäre hilft solchen Menschen zu zeigen dass es nunmal nicht anders geht.
Was aber, wenn man dir ... ja genau DIR(!) ins Gehirn schaute und diagnostizieren würde, dass es bei dir eben nicht so sei wie du denkst, und du dir das demzufolge nur einbildest?!

Verstehst du, worauf ich hinaus will?
Man muss ja nicht direkt übertreiben, also ja ich verstehe worauf du hinaus willst aber wenn es wirklich Hinweise gibt im Gehirn die auf eine Transexualität deuten KÖNNTEN dann ist das schonmal ein Schritt nach vorn in der Wissenschaft. :) Niemand spricht davon die Diagnose abhängig von dem Eigenschaften des Gehirns zu machen. Der Text will einfach nur aufklären von wegen "Hey leute, es gibt zusammenhänge im Gehirn die nahelegen dass wir wirklich wie das "andere" Geschlecht empfinden. Das ganze ist also nicht nur einbildung oder ein minderwertigkomplex ihr doofies!"

Okaay das mit ihr doofies habe ich selber mal dazu gedichtet, aber ich glaube mein Punkt ist zu verstehen.

ab08
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Re: Mal (schon) wieder: Transsexualität im Gehirn erkennbar

Post 7 im Thema

Beitrag von ab08 » Mo 4. Jun 2018, 22:44

Hallo meine Lieben,

in den letzten Jahren verdichten sich die Anzeichen, dass Harry Benjamin (1885–1986), der
Transsexualität um eine Sonderform der Intersexualität betrachtet, Recht hatte.

--> Zitat aus Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Transsexualit%C3%A4t
___________________________________________________________________________
Mittlerweile stützen mehrere Untersuchungen, die auf körperliche Ursachen bzw. Prädispositionen hindeuten, die ursprüngliche Vermutung Benjamins. Diese wird durch von Zhou und Kollegen publizierte Daten gestützt.[70][71][72] Sie fanden Hinweise darauf, dass in der pränatalen Entwicklungsphase dieselben Sexualhormone zu unterschiedlichen Zeitabschnitten zum einen die Morphologie der Genitalien und zum anderen die Morphologie sowie die Funktion des Gehirns beeinflussen. An der Universität São Paulo [73] konnten unterschiedliche Ausprägungen im Gehirn transsexueller Menschen im Vergleich zu cissexuellen Menschen ebenfalls nachgewiesen werden. Es gibt erste Anzeichen für eine genetische Disposition [74]

Einer anderen Studie zufolge könnte ein hormonelles Ungleichgewicht während der Embryonalentwicklung dazu beitragen, dass ein Mensch transsexuell geboren wird.[75]

Ein weiteres Indiz dafür, dass Transsexualität höchstwahrscheinlich angeboren ist, ist die frühe Selbsterkenntnis transsexueller Kinder und Jugendlicher. Nach[76] können Kinder durchschnittlich in einem Alter von 8,5 Jahren ihre Geschlechtsidentität zuordnen. In der Studie mit über 100 transsexuellen Kindern und Jugendlichen lag die Bandbreite der Selbsterkenntnis in einem Alter zwischen 4 und 13 Jahren.
___________________________________________________________________________
Die Wikipediaseite zur Intersexualität https://de.wikipedia.org/wiki/Intersexualit%C3%A4t
führt in ihrer Tabelle zur Intersexualität ebenfalls die Transsexualität auf
--> Hirnorganische Intersexualität = Transsexualität, Transidentität oder Transgender

Auch bei Dick Swaab "Wir sind unser Gehirn: Wie wir denken, leiden und lieben" gibt es (schwache) Hinweise.

Aufgrund der Komplexität des menschlichen Gehirns erwarte ich allerdings nicht, dass es zu meinen Lebzeiten jemals eine Art "Gewissheit" geben wird. Ich bin sogar überzeugt, dass "Gewissheit" nie erreicht wird. Ich glaube also nicht, dass man jemals Transsexualität, irgendwann nachweisen kann.
Unser Gehirn ist einfach viel zu komplex.
Einen exakten Nachweis der Transsexualität halte ich übrigens auch nicht für erstrebenswert.

Liebe Grüße
Andrea
Zuletzt geändert von ab08 am Mo 4. Jun 2018, 23:01, insgesamt 5-mal geändert.
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Lea92
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Re: Mal (schon) wieder: Transsexualität im Gehirn erkennbar

Post 8 im Thema

Beitrag von Lea92 » Mo 4. Jun 2018, 22:50

ab08 hat geschrieben:
Mo 4. Jun 2018, 22:44
Hallo meine Lieben,

in den letzten Jahren verdichten sich die Anzeichen, dass Harry Benjamin (1885–1986), der
Transsexualität um eine Sonderform der Intersexualität betrachtet, Recht hatte.

--> Zitat aus Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Transsexualit%C3%A4t
___________________________________________________________________________
Mittlerweile stützen mehrere Untersuchungen, die auf körperliche Ursachen bzw. Prädispositionen hindeuten, die ursprüngliche Vermutung Benjamins. Diese wird durch von Zhou und Kollegen publizierte Daten gestützt.[70][71][72] Sie fanden Hinweise darauf, dass in der pränatalen Entwicklungsphase dieselben Sexualhormone zu unterschiedlichen Zeitabschnitten zum einen die Morphologie der Genitalien und zum anderen die Morphologie sowie die Funktion des Gehirns beeinflussen. An der Universität São Paulo [73] konnten unterschiedliche Ausprägungen im Gehirn transsexueller Menschen im Vergleich zu cissexuellen Menschen ebenfalls nachgewiesen werden. Es gibt erste Anzeichen für eine genetische Disposition [74]

Einer anderen Studie zufolge könnte ein hormonelles Ungleichgewicht während der Embryonalentwicklung dazu beitragen, dass ein Mensch transsexuell geboren wird.[75]

Ein weiteres Indiz dafür, dass Transsexualität höchstwahrscheinlich angeboren ist, ist die frühe Selbsterkenntnis transsexueller Kinder und Jugendlicher. Nach[76] können Kinder durchschnittlich in einem Alter von 8,5 Jahren ihre Geschlechtsidentität zuordnen. In der Studie mit über 100 transsexuellen Kindern und Jugendlichen lag die Bandbreite der Selbsterkenntnis in einem Alter zwischen 4 und 13 Jahren.
___________________________________________________________________________

Auch bei Dick Swaab "Wir sind unser Gehirn: Wie wir denken, leiden und lieben" gibt es (schwache) Hinweise.

Aufgrund der Komplexität des menschlichen Gehirns erwarte ich allerdings nicht, dass es zu meinen Lebzeiten jemals eine Art "Gewissheit" geben wird. Ich bin sogar überzeugt, dass "Gewissheit" nie erreicht wird. Ich glaube also nicht, dass man jemals Transsexualität, irgendwann nachweisen kann. Unser Gehirn ist einfach zu komplex.
Den exakten Nachweis halte ich übrigens auch nicht erstrebenswert.

Liebe Grüße
Andrea
Und das steht auch nicht im Widerspruch dazu, dass es auch heute noch transsexuelle gibt, die sich darüber erst mit über 20 im klaren sind. In den meisten Fällen merken sie im Nachhinein, dass sie es eigentlich schon früher wussten, aber zum Beispiel nichts über Transsexualität wussten, oder das unterdrückt haben.
Körper ganz Mann, Kopf halb Mann, halb Frau, doch auch eine halbe Frau braucht auch Freiheiten und will sich gelegentlich mal zeigen.

ab08
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Re: Mal (schon) wieder: Transsexualität im Gehirn erkennbar

Post 9 im Thema

Beitrag von ab08 » Mo 4. Jun 2018, 22:54

Da hast Du völlig Recht, liebe Lea. -- Es ist höchst unterschiedlich, wann es dem Menschen bewusst wird.
Es gibt ja auch verschiedene Einflüsse von außen. Lebensumstände / Umwelt. (yes) (gitli)

Liebe Grüße
Andrea )))(:
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Marielle
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Re: Mal (schon) wieder: Transsexualität im Gehirn erkennbar

Post 10 im Thema

Beitrag von Marielle » Mo 4. Jun 2018, 22:56

Namd,
Niemand spricht davon die Diagnose abhängig von dem Eigenschaften des Gehirns zu machen. Der Text will einfach nur aufklären von wegen "Hey leute, es gibt zusammenhänge im Gehirn die nahelegen dass wir wirklich wie das "andere" Geschlecht empfinden.
Das ist erfrischend naiv, so herrlich unbefangen. Fast könnte man neidisch werden. Aber nur bis zur Recherche dazu, wer bzw. welche Unternehmen hinter diesen (nicht näher erläuterten) 'Forschungen' stehen.

Und das von jemandem, der sämtliche Verschwörungen der Welt exakt durchschaut. Naja.... bis mal eine davon hilft, die Risse zwischen dem eigenen Selbstbild und der übrigen Welt zu kitten und damit von der Verschwörung zum geliebten Klebstoff wird.

Es ist OK, wenn es hilft.

Marielle

PS:
Es gibt erste Anzeichen für eine genetische Disposition
Es gibt nichtmal einen Beweis dafür, dass es 'Geschlecht' als eindeutige, definier- und abgrenzbare Kategorie jenseits der Fortpflanzung überhaupt gibt. Von daher ist es absurd, von "Anzeichen für eine genetische Disposition" eines solchen zu sprechen.

Als Fatalist_in müsste man wünschen, diese verdammten Geschlechts-Marker würden eindeutig und unwiderlegbar gefunden. Es wäre endlich das Ende dieser Diskussion; und das Ende der Selbstbestimmung wäre es auch.
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.

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Re: Mal (schon) wieder: Transsexualität im Gehirn erkennbar

Post 11 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2018-09-04 » Di 5. Jun 2018, 00:11

Marielle hat geschrieben:
Mo 4. Jun 2018, 22:56
Namd,
Niemand spricht davon die Diagnose abhängig von dem Eigenschaften des Gehirns zu machen. Der Text will einfach nur aufklären von wegen "Hey leute, es gibt zusammenhänge im Gehirn die nahelegen dass wir wirklich wie das "andere" Geschlecht empfinden.
Und das von jemandem, der sämtliche Verschwörungen der Welt exakt durchschaut. Naja.... bis mal eine davon hilft, die Risse zwischen dem eigenen Selbstbild und der übrigen Welt zu kitten und damit von der Verschwörung zum geliebten Klebstoff wird.
Und was sollte dieser persöhnliche Seitenhieb? Willst du stress?

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Re: Mal (schon) wieder: Transsexualität im Gehirn erkennbar

Post 12 im Thema

Beitrag von MichiWell » Di 5. Jun 2018, 00:37

ab08 hat geschrieben:
Mo 4. Jun 2018, 22:44
Einen exakten Nachweis der Transsexualität halte ich übrigens auch nicht für erstrebenswert.
Danke Andrea,

das ist meiner Meinung nach der entscheidende Satz. (yes)


@Flipper Nix "glauben" und "dichten" und "Doofies"!

Niemand muss "beweisen" (oder sich sonst irgendwie dafür rechtfertigen), dass er ein Mann ist oder sie eine Frau.
Warum also sollte ein trans* Mensch dies tun müssen?! :((a

Jeder Mensch hat das Recht, so zu sein, wie er sich fühlt ... und nichts anderes. Punkt.


Michi
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Re: Mal (schon) wieder: Transsexualität im Gehirn erkennbar

Post 13 im Thema

Beitrag von Simone 65 » Di 5. Jun 2018, 02:19

Ist es wichtig , einen Nachweis zu haben . NEIN .
Gefühle . Nur ich weiss wer ich bin .
All die Wissenschaft kennt mich nicht .
Nur ich weiss , das ich Simone bin .
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .

Lorelai74
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Re: Mal (schon) wieder: Transsexualität im Gehirn erkennbar

Post 14 im Thema

Beitrag von Lorelai74 » Di 5. Jun 2018, 16:36

Hallo Ihr,

Ich habe mich mit der Studie auch beschäftigt- und mit ein paar anderen mehr.

Was festgestellt wurde ist bei zwei Vergleichsgruppen von denen sich eine als Transidentitär und eine als Cisidentär eingeordnet hat (soweit ich weiß allerdings nur Männer) man statistisch signifikante Unterschiede in einem bestimmten Bereich des Gehirns feststellen kann.

Die einzige Erklärung für diese Unterschiede sind genetische Ursachen und Aktivierung der Erbanlagen in der Schwangerschaft.

Man kann aber nicht den Rückschluss ziehen das jede(r) bei der sich diese Merkmale finden auch Transidentitär sind.

Das nämlich wurde nicht untersucht und wäre ein ähnlicher Fehlschluss wie
Störche kommen im Frühling
Kinder kommen im Frühling
Schluss : Störche bringen Kinder.

Leider ist Wissenschaft nicht ganz so einfach.

VLG
Lorelai
Viele liebe Grüße
Lorelai

Wenn alles gegen dich zu laufen scheint, erinnere dich daran, dass ein Flugzeug gegen den Wind abhebt, nicht mit ihm.
H. Ford

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Re: Mal (schon) wieder: Transsexualität im Gehirn erkennbar

Post 15 im Thema

Beitrag von Sasha » Di 5. Jun 2018, 18:18

Hallo, Ihr fleissigen Kämpfer_innen für die absolute Wahrheit!

Könntet Ihr mir bitte mitteilen, wer von Euch Streithühnern denn nun wirklich Recht hat? Ihr verwirrt mich ...

Ich würde ja bei dieser Grundsatzdiskussion gerne mitmachen, aber ich habe dazu (noch) nichts zu sagen, also schweige ich. Ist natürlich schade für Euch. Ein andermal gerne!

Lieben Dank,
Sasha
Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich (K. Adenauer)
Eigentlich bin ich ganz anders, doch ich komme viel zu selten dazu (Ö. von Horváth)
Das Glück besteht darin, zu leben wie alle Welt und doch anders zu sein (S. de Beauvoir)

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