Orchiektomie
Orchiektomie - # 3

Informationen, Termine und Artikel zu Transsexualität und Transidentität
Forum-Diskussionen transsexueller Menschen; Peerberatung
Unterstützung der Forderung: Verzicht auf die Zwangsgutachten!
Antworten
Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 13444
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: InterS
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Membersuche/Plz: 24977
Hat sich bedankt: 662 Mal
Danksagung erhalten: 4868 Mal
Gender:

Re: Orchiektomie

Post 31 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Fr 29. Dez 2017, 19:49

Moin,

ich denke, das ist eine der besten Ideen in diesem Thema (ap)
Sicherlich hast Du auch an den "Folge-Aufwand" gedacht(?), d.h. ab wann Du Hormone nehmen musst.

Gruß
Anne-Mette

-Alexandra-
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 407
Registriert: Di 16. Feb 2016, 16:27
Geschlecht: TS MzF
Pronomen: sie
Wohnort (Name): westlich von München
Membersuche/Plz: Bayern
Hat sich bedankt: 427 Mal
Danksagung erhalten: 234 Mal
Gender:

Re: Orchiektomie

Post 32 im Thema

Beitrag von -Alexandra- » Fr 29. Dez 2017, 20:06

Wie ich bereits im gleich am Anfang geschrieben habe, nehme ich doch schon seit April diesen Jahres Hormone.

Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 13444
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: InterS
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Membersuche/Plz: 24977
Hat sich bedankt: 662 Mal
Danksagung erhalten: 4868 Mal
Gender:

Re: Orchiektomie

Post 33 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Fr 29. Dez 2017, 20:07

:oops: peinlich; hatte ich für den Moment vergessen

-Alexandra-
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 407
Registriert: Di 16. Feb 2016, 16:27
Geschlecht: TS MzF
Pronomen: sie
Wohnort (Name): westlich von München
Membersuche/Plz: Bayern
Hat sich bedankt: 427 Mal
Danksagung erhalten: 234 Mal
Gender:

Re: Orchiektomie

Post 34 im Thema

Beitrag von -Alexandra- » Fr 29. Dez 2017, 20:11

nicht so schlimm, jetzt weißt du es ja wieder :wink: :)

JanaH
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 430
Registriert: Di 10. Okt 2017, 07:13
Geschlecht: Frau
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Kiel
Membersuche/Plz: Kiel
Hat sich bedankt: 359 Mal
Danksagung erhalten: 197 Mal
Gender:

Re: Orchiektomie

Post 35 im Thema

Beitrag von JanaH » Fr 29. Dez 2017, 20:37

Ich bin gespannt!
Danke für eine weitere Verfolgung des Themas.

Liebe Grüße

Jana

nicole.f
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 710
Registriert: Fr 3. Dez 2010, 11:04
Geschlecht: trans* Frau
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Siegen
Membersuche/Plz: Siegen
Hat sich bedankt: 30 Mal
Danksagung erhalten: 454 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Orchiektomie

Post 36 im Thema

Beitrag von nicole.f » Fr 29. Dez 2017, 20:58

Hallo,
aus eigener Erfahrung hierzu ein paar Hinweise von mir.

Zum einen zu den Voraussetzungen. Hier muss man unterscheiden zwischen den medizinischen Voraussetzungen für den/die Ärzt_in. In Deutschland gilt nach wie vor auch das KastrG:
http://www.gesetze-im-internet.de/kastrg/
Dieses schränkt die freie Verfügung über den eigenen Körper und die Freiheiten der Ärzt_innen erheblich ein. Es muss ein erheblicher medizinischer Grund nachgewiesen werden, damit diese überhaupt gesetzlich für ein_e Ärzt_in zulässig ist. Ein solcher Grund kann das trans* Sein darstellen. Sinnvoll wäre es, wenn ein_e Therapeut_in dazu auch eine Indikation stellen könnte, also ein kleines Schriftstück das besagt, dass ein solcher Eingriff für Dich als sinnvoll angesehen werden muss. Welche ggf. andere oder weitere Voraussetzungen individuelle Ärzt_innen machen könnten, ist kaum vorherzusehen.

Ich würde hier jedoch nicht zu schüchtern sein! Wenn es für Dich wichtig ist und Du absehen kannst, dass es Dir damit besser gehen wird, sollte dies Grund genug sein. Es wird hier sicherlich sehr helfen, bei entsprechenden Ärzt_innen persönlich vorstellig zu werden, damit diese einen Eindruck von Dir bekommen. Die meisten haben dann schneller ein Einsehen und die Hürden sinken.

Ein anderes Problem sind die KVen. Operative Eingriffe gleich welcher Art, da es sich hier nicht um einen akuten Notfall handelt, müssen bei den Kassen beantragt und genehmigt werden. Hier landest Du dann leider bei den MDS Richtlinien und den darin enthaltenen Fristen. Diese sind zwar nur Richtlinien, d.h. Therapeut_innen und Ärzt_innen können davon abweichen und auch der MDK kann anders entscheiden, sie müssen es aber leider nicht. Meist halten sie sich recht stur daran :( Aber versuchen kannst Du es dennoch! Nicht vorschnell aufgeben, etwas hartnäckig, gut begründen und dann klappt es vielleicht doch. Du bist schon ja schon recht weit, hast die VäPä Gutachten bald (hatte ich das richtig gelesen?) und hast bereit die Indikation für Hormone. Das kann schon klappen.

Aus eigener Erfahrung würde ich Dir nur dringend raten, schließe jetzt eine spätere GaOP in Deinen Entscheidungen nicht völlig aus. Das kann sich alles noch verändern, wer weiß schon, was in ein zwei oder drei Jahren bei Dir ist? Lasse Dich also bei der Krankenkasse nicht zu Aussagen hinreißen, dass Du eine GaOP nicht in Erwägung ziehst - das könnten sie Dir später sonst vorhalten. Lass es Dir offen... wer weiß?

Und nun noch kurz etwas medizinisches dazu... Auch wenn Du keine GaOP planst, so lasse die Orchiektomie dennoch so ausführen, dass eine spätere GaOP dadurch nicht gestört wird. Der Eingriff ist dann zwar für den_die Chirurg_in etwas aufwändiger, aber auch kein Beinbruch :) Es gibt nur zwei Dinge zu beachten. Erstens der Einschnitt soll über die Raphe erfolgen - das ist die Mittelnaht des Hodensacks (Skrotum). Ein zentraler Einschnitt reicht für beide Hoden. Die Gefäße der Hoden sollen bis zum oberen Leistenring verfolg und dort abgesetzt werden, nicht im Skrotum! Das ist wichtig, damit die Stümpfe der Gefäße nicht an der Skrotalhaut oder an anderen Teilen dort anwachsen. Das war's dann auch schon. Das Skrotum sollte auf jeden Fall erhalten bleiben, also nicht verkleinert werden. Die Haut zieht sich danach etwas zusammen und stört dann kaum noch. Sie würde aber für eine spätere GaOP gebraucht und wenn sie dann fehlt, wäre es sehr schlecht.

Ich habe das in 2014 machen lassen und war danach äußerst zufrieden! Die störenden Dinger waren weg und ich konnte endlich auf Antiandrogene verzichten. Ich war zu dem Eingriff eine Nacht stationär in der Klinik, doch das ist nicht unbedingt nötig. Wenn es die Kasse zahlt, würde ich allerdings dazu raten - ein Tag Ruhe kann nicht schaden. Selbst bezahlen möchte man einen stationären Aufenthalt eher nicht, damit liegt man dann im Bereich von 2.000€ oder mehr (das ist ja dann alles Privatrechnung).

Bei mir war es dann zwar Jahre später so, dass ich mich doch für die GaOP entschied, was mir 2014 noch lange nicht klar war. Damals dachte ich auch, ich käme ohne aus, doch das veränderte sich eben mit der Zeit.

Viel Erfolg und alles Gute!

Liebe Grüße
nicole
Ich bin trans* - und das ist gut so!
Homepage: http://www.dpin.de/nf
Blog: http://www.dpin.de/nf/category/trans/
dgti: http://www.dgti.org/beratungsstellen.html#nrw

nicole.f
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 710
Registriert: Fr 3. Dez 2010, 11:04
Geschlecht: trans* Frau
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Siegen
Membersuche/Plz: Siegen
Hat sich bedankt: 30 Mal
Danksagung erhalten: 454 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Orchiektomie

Post 37 im Thema

Beitrag von nicole.f » Fr 29. Dez 2017, 22:23

Ach, noch ein Nachtrag: Heilung.

Das Ganze ist eine recht kleine OP. Die Naht am Skrotum verheilt allgemein gut und ohne Probleme. Schmerzen sind dort unwesentlich. Nur gerade in den ersten Tagen auf die Hygiene achten, nicht zu enge Kleidung, um Reizungen zu vermeiden, mit warmen Wasser und sanfter Seife vorsichtig reinigen und gut ist.

Etwas anderes sind die abgesetzten Gefäße in der Leiste. Ein Grund, warum diese OP, obwohl recht klein, doch in Vollnarkose gemacht werden sollte ist, dass die Nervenstränge der Hoden etwa in Höhe der Nieren in die Wirbelsäule enden. Die Nerven, dass kennen wir alle sicherlich, sind sehr empfindlich und eine Menge Schmerzrezeptoren dabei. Daher kommt auch der Schmerz im Rücken, wenn man mal die Hoden verletzt. Sehr unerfreulich! Beim Durchtrennen der Nervenbahnen, die Teil des Gefäßbündels sind, werden diese also auch massiv gereizt und können, trotz lokaler Betäubung, an der Einmündung in das Rückenmark massive Schmerzen auslösen. Davon möchte man lieber nichts mitbekommen, daher die Vollnarkose. Auch eine Peridureal Anästhesie (direkt in den Rückenmarkskanal) würde nicht unbedingt helfen, da sie zu hoch angesetzt werden müsste.

Die abgesetzten Gefäße werden in den ersten Tagen in der Leistengegend immer mal wieder etwas schmerzen, ein Zwicken rechts und links das Schambeins. Doch das vergeht recht schnell und ist eigentlich gut auszuhalten. Körperliche Anstrengung sollte in den ersten Tagen (ich würde sagen 14 Tage) vermieden oder völlig unterlassen werden. Dann tut es nicht weh und es heilt besser.

Ich kann gar nicht mehr sagen, wie das bei mir ablief... ich weiß noch, dass meine OP an einem Donnerstag war, Freitag wurde ich entlassen und genoss ein sehr ruhiges Wochenende, Montag dann wieder ganz normal ins Büro. Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch keine Östrogene und entwickelte dann nach gut 14 Tagen typische Wechseljahresbeschwerden - Hitzewallungen, Schlafstörungen etc. Kurz darauf begann ich mit Östrogenen und die Beschwerden gingen innerhalb von knapp einer Woche wieder weg.

Liebe Grüße
nicole
Ich bin trans* - und das ist gut so!
Homepage: http://www.dpin.de/nf
Blog: http://www.dpin.de/nf/category/trans/
dgti: http://www.dgti.org/beratungsstellen.html#nrw

-Alexandra-
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 407
Registriert: Di 16. Feb 2016, 16:27
Geschlecht: TS MzF
Pronomen: sie
Wohnort (Name): westlich von München
Membersuche/Plz: Bayern
Hat sich bedankt: 427 Mal
Danksagung erhalten: 234 Mal
Gender:

Re: Orchiektomie

Post 38 im Thema

Beitrag von -Alexandra- » Fr 29. Dez 2017, 23:41

Hallo Nicole :)

Vielen Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast, das alles so ausführlich zu schreiben und zu erklären.
Erfahrungsberichte davon gibts leider nur sehr wenige im Internet zu finden. (Zumindest nicht von Transfrauen) Ich hab bis jetzt nur einen gefunden in einem österreichischen Forum und deinen jetzt :) (flo)
Ich habe ja mittlerweile auch schon sehr viel darüber gelesen und bin da auch schon zu dem Schluss gekommen, dass die OP auf alle Fälle so durchgeführt werden sollte, dass später die Gaop noch möglich ist. Ich bin mir zwar zu 100% sicher, dass ich nur die Orchiektomie will, aber wirklich sicher kann man ja nie sein, was in ein paar Jahren sein wird.

Jetzt bin ich erstmal total gespannt drauf ob ich wirklich einen Beratungstermin in der oben genannten Klinik bekomme und der hoffentlich nicht erst in ein paar Monaten ist :/
Das mag zwar ziemlich ungeduldig klingen, aber die Dinger stören mich immer mehr und es zieht sich ja sowieso immer alles Ewigkeiten hin was mit Krankenkasse, Lasern und eben einfach alles was damit zu tun hat.

LG, Alex

Elizabeth
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 241
Registriert: Mo 1. Mai 2017, 14:12
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 519 Mal
Danksagung erhalten: 72 Mal

Re: Orchiektomie

Post 39 im Thema

Beitrag von Elizabeth » Fr 29. Dez 2017, 23:58

...inzwischen ist das Thema gründlich durchleuchtet, auch in Bezug auf eine später vielleicht doch noch gewünschte GaOP!
..Pilz in der Leistengegend - juckt, lästig!!!: hatte ich vor knapp 40 Jahren auch mal: durch Akutbehandlung - und seitdem konsequentes Trockenföhnen -
bin ich seitdem davon verschont geblieben - hoffe, daß das noch lange so bleibt!

LG Elly

Tatjana_59
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 2563
Registriert: So 1. Jan 2012, 20:07
Geschlecht: Frau
Pronomen: Sie
Membersuche/Plz: 86343
Hat sich bedankt: 2491 Mal
Danksagung erhalten: 1499 Mal
Gender:

Re: Orchiektomie

Post 40 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 » Sa 30. Dez 2017, 09:34

Hallo Alex,

ich vermute mal dass das mit Termin bei Dr. Liedl relativ schnell klappt.
Dr. Liedl ist ja immer noch neu in der Klinik und derlei Termine noch ziemlich schnell zu haben.
Ein Anruf dort könnte dir noch schneller zu einem Termin verhelfen.
Ich habe mitbekommen in der Klinik vor ein paar Tagen dass sich der Terminkalender zunehmend füllt, trotzdem ist er ja noch im Aufbau seiner neuen Abteilung.
Wobei natürlich deine Form der Op vermutlich von den meisten Chirurgen dort gemacht werden kann. Es sei denn du besteht auf Dr. Liedl.
Das könnte ich durchaus verstehen, er macht einen sehr kompetenten Eindruck, und ist mir zumindest sympathisch.

LG Tatjana

-Alexandra-
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 407
Registriert: Di 16. Feb 2016, 16:27
Geschlecht: TS MzF
Pronomen: sie
Wohnort (Name): westlich von München
Membersuche/Plz: Bayern
Hat sich bedankt: 427 Mal
Danksagung erhalten: 234 Mal
Gender:

Re: Orchiektomie

Post 41 im Thema

Beitrag von -Alexandra- » Sa 30. Dez 2017, 18:17

Das mit dem Anrufen ist vielleicht gar nicht so verkehrt. Ich bin ja über den Winter jetzt eh ausgestellt und hab somit genügend Zeit dafür :) Das werde ich auch alle Fälle Ende nächster Woche machen, falls ich da noch keine Antwort auf meine E-Mail bekommen habe.
Ich weiß nicht ob es nötig ist, dass es der Dr. Liedl macht, weil es ja eine vergleichsweise einfache OP ist. Ich denke, wenn der Chirurg mir sympathisch ist und damit Erfahrung hat, muss das nicht unbedingt Dr. Liedl machen.

LG, Alex

Mina
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 1295
Registriert: Mi 26. Apr 2017, 18:23
Pronomen:
Membersuche/Plz:
Hat sich bedankt: 518 Mal
Danksagung erhalten: 836 Mal

Re: Orchiektomie

Post 42 im Thema

Beitrag von Mina » Sa 30. Dez 2017, 18:24

Alex, im Vorgespräch merkst Du sicher ganz deutlich ob der Chirurg Deine Belange erkennt oder nicht.

Natürlich würde ich auch die erste und beste Wahl treffen um meines Körpers Willen. Aber sicher gibt es für diesen Eingriff auch ganz kompetente Chirurgen welche Dir ein schönes und befriedigendes Ergebnis ermöglichen.

Ganz sicher :()b )))(: (so)
Ziel: Human being -> Ist Dein Ziel erreicht, war es zu niedrig angesetzt -> Der Weg ist das Ziel!

Tatjana_59
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 2563
Registriert: So 1. Jan 2012, 20:07
Geschlecht: Frau
Pronomen: Sie
Membersuche/Plz: 86343
Hat sich bedankt: 2491 Mal
Danksagung erhalten: 1499 Mal
Gender:

Re: Orchiektomie

Post 43 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 » Sa 30. Dez 2017, 20:13

Mina hat geschrieben:
Sa 30. Dez 2017, 18:24
Alex, im Vorgespräch merkst Du sicher ganz deutlich ob der Chirurg Deine Belange erkennt oder nicht.

Natürlich würde ich auch die erste und beste Wahl treffen um meines Körpers Willen. Aber sicher gibt es für diesen Eingriff auch ganz kompetente Chirurgen welche Dir ein schönes und befriedigendes Ergebnis ermöglichen.

Ganz sicher :()b )))(: (so)
Problem könnte allerdings sein dass das Vorgespräch von dem einen Chirurgen gemacht wird, der andere aber operiert.
Mein Gespräch mit dem Anästhesisten war sehr gut, beste Aufklärung, alles sehr kompetent von ihm, Schlusssatz war " bei der Op ist dann ein anderer Anästhesist anwesend der zwar jung aber sehr gut ist "
Tja dann saß ich da, so vor mich hin (Heinz Erhard).
Aber ich vertraue dem Team.

LG Tatjana

Mina
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 1295
Registriert: Mi 26. Apr 2017, 18:23
Pronomen:
Membersuche/Plz:
Hat sich bedankt: 518 Mal
Danksagung erhalten: 836 Mal

Re: Orchiektomie

Post 44 im Thema

Beitrag von Mina » Sa 30. Dez 2017, 20:18

Tatjana_59 hat geschrieben:
Sa 30. Dez 2017, 20:13
Mina hat geschrieben:
Sa 30. Dez 2017, 18:24
Alex, im Vorgespräch merkst Du sicher ganz deutlich ob der Chirurg Deine Belange erkennt oder nicht.

Natürlich würde ich auch die erste und beste Wahl treffen um meines Körpers Willen. Aber sicher gibt es für diesen Eingriff auch ganz kompetente Chirurgen welche Dir ein schönes und befriedigendes Ergebnis ermöglichen.

Ganz sicher :()b )))(: (so)

Problem könnte allerdings sein dass das Vorgespräch von dem einen Chirurgen gemacht wird, der andere aber operiert.
Mein Gespräch mit dem Anästhesisten war sehr gut, beste Aufklärung, alles sehr kompetent von ihm, Schlusssatz war " bei der Op ist dann ein anderer Anästhesist anwesend der zwar jung aber sehr gut ist "
Tja dann saß ich da, so vor mich hin (Heinz Erhard).
Aber ich vertraue dem Team.

LG Tatjana
Ja Tatjana, zu einem gewissen Anteil gehört wohl Gottvertrauen dazu. Bei meinen letzten beiden OP‘ s ging es mir auch ein großes Stück weit um Kosmetik. Ging glücklicherweise gut. ))):s
Ziel: Human being -> Ist Dein Ziel erreicht, war es zu niedrig angesetzt -> Der Weg ist das Ziel!

Tatjana_59
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 2563
Registriert: So 1. Jan 2012, 20:07
Geschlecht: Frau
Pronomen: Sie
Membersuche/Plz: 86343
Hat sich bedankt: 2491 Mal
Danksagung erhalten: 1499 Mal
Gender:

Re: Orchiektomie

Post 45 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 » Sa 30. Dez 2017, 20:35

Da hast du wohl recht Mina, diese Art oder ähnliche Operationen setzen schon ein gewisses Vertrauen in die Ärzte voraus.
Deshalb sollte sich wirklich jede Frau die sich entscheidet operiert zu werden gut informieren.
Alles andere wird uns aus der Hand genommen

Antworten

Zurück zu „Transsexuelle Menschen: Transsexualität - Transidentität“