Der schwere Alltag junger Transmenschen (ARTE)
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Anne-Mette
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Der schwere Alltag junger Transmenschen (ARTE)

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mo 3. Apr 2017, 23:09

Moin,

in der Sendung geht es um "Video-Tagebücher": http://info.arte.tv/de/der-schwere-allt ... nsmenschen

Gruß
Anne-Mette



Michel
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Re: Der schwere Alltag junger Transmenschen (ARTE)

Post 2 im Thema

Beitrag von Michel » Di 4. Apr 2017, 01:50

Hallo Anne Mette,
Vielen Dank für diesen Beitrag und ich finde, es wäre ein gutes Thema für eine Diskussionsrunde zu unserem Treffen am Himmelfahrtswochenende.
Wenn wir mal alle ganz ehrlich sind, dann reden wir doch hier in unserem Forum vieles nur schön.
Ich will damit sagen, wieviel sind in unserem Forum und wieviel Menschen gibt es in Deutschland, die das gleiche durchmachen wie wir und in unserer Gesellschaft es nicht so leicht haben, wie es bei uns beschrieben wird.

Ich selbst muste mich über 45 Jahre als Michaela verstecken und habe durch Simone und diesem Forum mal die Möglichkeit gehabt für 3 Tage als Michaela durch eine Großstadt wie Berlin zu gehen. Danke.

Zu Ostzeiten muste ich 2x in den Knast, weil der Paragraph 175 nicht angewendet werden könnte, was mir etwas über 3 Jahre meines Lebens gekostet hat und man mich mit Gewalt umlenken wollte und nach dem Misserfolg sogar entsorgen.

Aber wieviel Menschen werden noch gedemütigt und schikaniert weil sie so sind und wie wir nicht mehr anders können und sich einen Weg suchen mussten.

LG
Michaela
Manchmal lässt man jemanden gehen und bekommt sich selbst Stück für Stück zurück.

Michel
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Re: Der schwere Alltag junger Transmenschen (ARTE)

Post 3 im Thema

Beitrag von Michel » Di 4. Apr 2017, 02:44

Mädels ich muss noch eines klar stellen.

Ich wollte nicht sagen, das hier alles schön geredet wird, nein es bezieht sich nur auf dieses "kleine Thema " mit sehr großer Wirkung.

Und ihr habt mir auch sehr geholfen mal das herrliche Gefühl zu bekommen als Michaela offen dazusein und zu genießen. Noch mal vielen Dank.
Auch wenn ich einen wichtigen Menschen dadurch verloren habe, der mir sehr fehlt und den ich sehr vermisse.
Einen sehr lieben Menschen den ich durch meine Lügen verlässt habe.

Es braucht mich auch keiner nach der Vergangenheit fragen, denn nach den 3 Tagen in Berlin ist dieses Thema vom Tisch.

Ja es werden einige Fragen, warum habe ich es erwähnt. Ich wollte nur deutlich machen, wie wichtig dieses Thema für leider noch zu vielen Menschen ist.

Euch allen einen wunderschönen Tag noch.

Liebe Grüße
Michaela
Manchmal lässt man jemanden gehen und bekommt sich selbst Stück für Stück zurück.

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