... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah
... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah - # 2

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MichiWell
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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah

Post 16 im Thema

Beitrag von MichiWell » Mo 20. Mär 2017, 19:28

lilijana hat geschrieben:
Mo 20. Mär 2017, 06:59
@Michi Sie wandern nicht aus den USA aus, sie wandern in die USA ein.
Ja, das hatte ich schon verstanden. Hab ich mich tatsächlich so kompliziert ausgedrückt?
Das Paar, von dem ich schrieb, ist nicht das aus dem Artikel. :wink:
Ich will nicht in Würde alt werden,ich weiß ja noch nicht mal wo das liegt! :D

Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie. (Aldous Huxley)

triona
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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah

Post 17 im Thema

Beitrag von triona » Mo 20. Mär 2017, 22:45

Um noch einmal zurück zu kommen auf die Begriffsdiskussion, die durch die Überschrift des Artikels ausgelöst wurde, hier noch eine Anmerkung zur besseren Verdeutlichung:
triona hat geschrieben:
So 19. Mär 2017, 20:32
Ich finde die Bezeichnung "eine Frau, die früher wie ein Mann aussah" korrekt, wenn sie denn im jeweiligen Einzelfall zutrifft.
...
Das wird wohl für sehr viele TS zutreffen, muß es aber nicht auf alle.
nicht zutreffend wäre es bei
1. TV = Männer
2. TG = unbestimmt, wechselnd, beides o.ä.
3. IS (meistens)
4. bei den wenigen „glücklichen Fällen“ von TS, die immer eher wie eine Frau aussahen
> 4.1. junge Menschen, die ihren Übergang vor der Pubertät machen konnten
> 4.2. IS mit männlichem Chromosomensatz und weiblich erscheinendem Körperbild (z.B. versch Formen von Androgenresistenz)

Andere Fälle sind in Einzelfällen durchaus denkbar, wie Z.B. Änderung der persönlichen Selbsteinschätzung im Lauf des Lebens o.ä.

Das selbe gilt selbstverständlich mit umgekehrten Vorzeichen auch für FzM.


liebe grüße
triona


Nachbemerkung:

Dies soll jetzt nicht das berüchtigte "Schubladendenken" befeuern. Auf keinen Fall will ich damit überflüssige Spaltungslinien treiben zwischen Menschen, die in unterschiedlicher Art von von T*-was-auch-immer betroffen sind. Aber wenn wir nachlässige oder abwertende Ausdrucksweise in Presse, Fernsehen, Wissenschaft usw kritisieren wollen, solllten wir uns schon genau überlegen, was wir dazu sagen wollen, und wie man dies besser sagen kann. Die in der WELT gewählte Ausdrucksweise ist hier lobend zu erwähnen - ungeachtet von anderen inhaltlichen Mängeln, die dieser Artikel möglicherweise enthalten mag.

Zu der Frage der Auswanderung von TS nach USA habe ich mich bewußt nicht geäußert, weil ich
1. nicht den ganzen Artikel gelesen habe
2. die Datengrundlage hier so dünn ist, daß jede Diskussion darüber eine reine Spekulation aufgrund von Einzelfällen ist, wie auch schon mehrfach geschrieben wurde.

MichiWell
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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah

Post 18 im Thema

Beitrag von MichiWell » Mo 20. Mär 2017, 23:39

Hallo Triona,

ich bin etwas verwundert. Wenn du schon die Gefahr erkennst, das "Schubladendenken" zu befeueren, warum musst du dann auf deinen ersten Beitrag noch einen oben drauf setzen? Ich sehe nicht die Notwendigkeit deiner "Einteilung", halte sie für überflüssig und zudem ziemlich mißverständlich.

Ich empfinde das als ins Fettnäpfchen treten mit Ansage. Musste das wirklich sein?


Liebe Grüße
Michi
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