... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah
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Anne-Mette
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Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » So 19. Mär 2017, 17:47

Moin,

die Überschrift des Artikels heißt: "Warum Transsexuelle jetzt in die USA auswandern".
Leider kann ich nicht viel dazu sagen, ob es sich um eine "Bewegung größerer Tragweite" handelt - oder um einen Bericht über eine Einzelentscheidung; denn viel ist vom Text nicht zu lesen, wenn man nicht zahlt.
(und ich zahle schon für die taz)

https://www.welt.de/vermischtes/article ... ndern.html

Gruß
Anne-Mette

Frauke
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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah

Post 2 im Thema

Beitrag von Frauke » So 19. Mär 2017, 18:04

Da ich auch nicht zahle, kann ich nicht viel von dem Artikel lesen. Aber ich finde die Formulierung "ist eine Frau, die früher aussah wie ein Mann" und damit die Übernahme der korrekten Selbstbezeichnung bemerkenswert. Nun würde mich interessieren, ob der Artikel auch in diesem sachlichen und zutreffenden Stil weitergeht.

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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah

Post 3 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » So 19. Mär 2017, 18:11

Moin,

die Übernahme der "korrekten Selbstbezeichnung" finde ich gut und richtig (ap)

Wenn ich (Selbst)Bezeichnungen lese, dann stelle ich mir manchmal die Frage: "... und Du? ...".
Nein, "eine Frau, die früher wie ein Mann aussah", bin ich sicher nicht.

Gruß
Anne-Mette

lilijana
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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah

Post 4 im Thema

Beitrag von lilijana » So 19. Mär 2017, 18:24

Eine Zusammenfassung

Es geht um eine transsexuelle Frau (Aktivistin, Lobbyistin), die in die USA auswandert, weil sie in den USA auf ein freundlicheres Klima gegenüber transsexuellen hofft. Sie möchte ihren Namen und ihr Geschlecht ohne peinliche juristische Gutachten ändern lassen, in Deutschland wäre das anderst. Ausserdem möchte sie auch das ihr alle medizinischen Verfahren offen stehen. In Deutschland stoße man deswegen immer auf erhebliche Schwierigkeiten.

Das Transsexuellengesetzt das 1981 in Kraft trat, findet sie als veraltet und viele Paragrafen als nicht mehr verfassungskonform. So gilt etwa die Vorgabe, dass Menschen sich operieren und sterilisieren lassen müssen, als Verstoß gegen die Menschenwürde. Selbst die medizinische Versorgung von transsexuellen, empfinden viele als verbesserungswürdig, man müsse oft lange Zeit warten und für jede medizinische Maßnahme müssen man sich eine Bescheinigung des Psychologen holen, selbst Hormone wären in Deutschland schwer zu bekommen.

In Deutschland würden transsexuelle Personen auf befremden stoßen, jedenfalls möchte sie jetzt in den USA Abstand von den jahrelangen Kampf gegen Krankenkassen und Behörden.
Obwohl Trump die von Obama erlassene Weisung gerade zurückgenommen hat, schreckt es sie nicht ab, trotzdem behält sie ihre Aufenthaltskarte für Deutschland, "Es kann dort völlig schiefgehen."
Manche Menschen brauchen lange, bis sie geboren wurden.

Frauke
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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah

Post 5 im Thema

Beitrag von Frauke » So 19. Mär 2017, 19:27

Anne-Mette hat geschrieben:
So 19. Mär 2017, 18:11
Moin,

die Übernahme der "korrekten Selbstbezeichnung" finde ich gut und richtig (ap)

Wenn ich (Selbst)Bezeichnungen lese, dann stelle ich mir manchmal die Frage: "... und Du? ...".
Nein, "eine Frau, die früher wie ein Mann aussah", bin ich sicher nicht.

Gruß
Anne-Mette
Dir ist aber schon klar, dass ich mich mit Selbstbezeichnung auf "Frau" bezog?! Davon abgesehen, was wäre denn besser? Die üblichen Floskeln "eine Frau, die früher mal ein Mann war" oder "die als Junge geboren wurde" oder (noch schlimmer) "ein Mann, der jetzt als Frau lebt/leben möchte/eine Frau sein will" können es ja nicht sein.

Sicher gibt es Frauen (mit transsexuellem Hintergrund) die per se, so feminin aussahen, früh ihren Weg gingen, dass diese nicht wie ein klassischer Mann aussahen. An diese glücklichen hatte ich in meinem vorhergehenden Post tatsächlich nicht gedacht.

MichiWell
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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah

Post 6 im Thema

Beitrag von MichiWell » So 19. Mär 2017, 20:20

Hallo lilijana,

danke für die Zusammenfassung.

Steht in dem Artikel auch irgendetwas, was die mit der Überschrift suggerierte Ausage stützt, dass TS gerade jetzt in größerer Zahl in die USA auswandern?
Und: Soweit ich mich erinnere ist die Vorgabe, dass Menschen sich operieren und sterilisieren lassen müssen, inzwischen schon ein paar Jahre Geschichte. Von daher irritiert es mich, dass derartiges in dem Artikel steht.

Liebe Grüße
Michi
Ich will nicht in Würde alt werden,ich weiß ja noch nicht mal wo das liegt! :D

Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie. (Aldous Huxley)

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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah

Post 7 im Thema

Beitrag von triona » So 19. Mär 2017, 20:32

Ich finde die Bezeichnung "eine Frau, die früher wie ein Mann aussah" korrekt, wenn sie denn im jeweiligen Einzelfall zutrifft. Auf mich trifft sie z.B. in weiten Teilen meines Lebens zu - mal mehr, mal weniger, je nach zeitweiliger Lebenslage, selten allerdings typisch - nach herkömmlichem Rollenbild. Bart oder nicht Bart, Haarlänge und Kleidung und erst recht Nicht-Kleidung (Badesee, Sauna) usw machen da z.B. viel aus. Es war schließlich die Rede vom Aussehen. Verhalten und ggf Anpassung oder gar Überanpassung an genormte Rollenbilder tun da noch ein Übriges.

Das wird wohl für sehr viele TS zutreffen, muß es aber nicht auf alle. Wenn unbekleidet dürfte es allerdings auf alle zutreffen. Schließlich ist dies ja eines der wesentlichen Merkmale von TS.

Gemeinhin werden TS ja auch vom größten Teil ihrer Umgebung als Mann angesehen (bzw bei FzM umgekehrt). Viele von ihnen glauben dies ja oft genug auch lange Zeit selbst oder haben dies einmal, wenn sie es vlt noch nicht besser wußten. Allen Zweifeln zum Trotz hatte auch ich dies lange Zeit angenommen, wenngleich von früher Jugend an oft mit erheblichen Bauchschmerzen.

Ohne jetzt den Artikel selbst gelesen zu haben, würde ich diese Ausdrucksweise zweifellos als Fortschritt ansehen. Insbesondere im Vergleich zu dem unsäglichen Geschreibsel, das immer noch in vielen Presseerzeugnissen herumgeistert - bisweilen allem Anschein nach sogar wider besseres Wissen der Schreiber und vermutlich mit voller Absicht. Von fragwürdigen Selbstbezeichnungen, die viele TS auch heute noch bisweilen von sich geben mal ganz zu schweigen.


liebe grüße
triona

Atalanta
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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah

Post 8 im Thema

Beitrag von Atalanta » So 19. Mär 2017, 20:42

MichiWell hat geschrieben:
So 19. Mär 2017, 20:20
Hallo lilijana,

danke für die Zusammenfassung.

Steht in dem Artikel auch irgendetwas, was die mit der Überschrift suggerierte Ausage stützt, dass TS gerade jetzt in größerer Zahl in die USA auswandern?
Und: Soweit ich mich erinnere ist die Vorgabe, dass Menschen sich operieren und sterilisieren lassen müssen, inzwischen schon ein paar Jahre Geschichte. Von daher irritiert es mich, dass derartiges in dem Artikel steht.

Liebe Grüße
Michi
Das dachte ich auch.
Es ist eine so unwahrscheinliche These, dass Transpersonen ausgerechnet jetzt dahin emigrieren, dass sie besonders gut belegt werden müsste. Wo gibt es Untersuchungen, die das Behauptete zeigen?

a)
Man müsste ja mit dem Klammerbeutel gepudert sein, bei dem Hass, den es in den USA außerhalb der großen Küstenstädte gegen Minoritäten gibt (unter dem Deckmantel der "free speech" wird ja auch im Internet gehetzt, was das Zeug hält). Also kann man halbwegs guten Gewissens wohl nur in die Städte wie LA, SF, Seattle, Portland, Boston oder dergl. ziehen.
Und vor allem bei der völlig unsicheren Entwicklung für Transpersonen, was die politische Lage dort angeht, ist es doch ein großes Risiko.
In Deutschland dürfte die transphobe AfD vorerst keine Chance haben, ans Ruder zu kommen. Warum will man die politische Unsicherheit dort in den USA?

b)
Das geht doch nur, wenn man reichlich Knete hat/mitbringt, da es in den USA keine gleichzusetzende Sozialversicherung gibt.
In Deutschland und anderen zivilisierteren Ländern (als den USA) gibt es dagegen immerhin einen großen Teil oder die ganze erforderliche Behandlung prinzipiell auf Kasse (d. h. die Solidargemeinschaft kommt dafür auf, wie sich das gehört) - ist also in den USA nur für Begütertere ...

c)
Es ist auch in diesem Artikel, wie in dem Bellevue-NZZ-Ding über "gender fluidity" im andern Thread offenbar grob falsch dargestellt. Das Bundesverfassungsgericht hat das Sterilisierungsgebot vor einigen Jahren kippen müssen (werden in Deutschland da eigentlich Schadensersatzansprüche fällig?).
Zuletzt geändert von Atalanta am So 19. Mär 2017, 23:45, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah

Post 9 im Thema

Beitrag von lilijana » So 19. Mär 2017, 20:44

Hallo Michi,

ist mir auch nicht so ganz schlüssig, warum gerade jetzt so viele transsexuelle in die USA auswandern.

Die Frau um die es geht, hält das Klima in den USA als liberaler und hofft darauf das es dort freundlicher gegenüber transsexuellen. Auch steht dann geschrieben, das sie ihre Gesichtsbehaarung entfernen lassen wollte, doch es gab sehr wenige Angebote der Krankenkassen die sie übernommen hätten. Die Nadelepilation würde im Leistungskatalog der Krankenkassen stehen, die würde aber kein Arzt anbieten.
Sie wollte eine alternative Behandlungsmethode einklagen, musste sich aber auf ein jahrelanges Verfahren einstellen, die Krankenkasse reagierte verstörend, als sie ihren Geschlechtseintrag offiziell ändern lassen wollte. Sie bekam im Gerichtssaal von einem Vertreter zu hören, "Sie können ja das Land verlassen."
Auch musste sie in Deutschland 15 Monate auf Medikamente warten, obwohl sie die Geschlechtsangleichende OP gemacht hatte, in den USA ist dies einfacher.
Manche Menschen brauchen lange, bis sie geboren wurden.

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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah

Post 10 im Thema

Beitrag von Atalanta » So 19. Mär 2017, 21:06

lilijana hat geschrieben:
So 19. Mär 2017, 20:44
Hallo Michi,

ist mir auch nicht so ganz schlüssig, warum gerade jetzt so viele transsexuelle in die USA auswandern.
Hallo,

wie viele sind es denn, dass wir überhaupt wissen, dass es so viele sind? Auf welche Statistik stützt sich das?

HG

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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah

Post 11 im Thema

Beitrag von MichiWell » So 19. Mär 2017, 21:15

Hallo lilijana,

ich unterhalte mich regelmäßig mit TS, weiß um ihre Problme, und dass es mit den Krankenkassen nicht immer einfach ist.
Aber ich finde die Aussagen ziemlich absurd, die da im Artikel gemacht werden. Das ist eine üble Sache, die dringend zu hinterfragen wäre.

Nur 2 Punkte:
1. Mir ist noch nicht zu Augen oder Ohren gekommen, dass eine GaOP gemacht wurde, ohne dass vorher bereits Hormone gegeben wurden. Und ich lese viel, bin da wie ein Schwamm. Ganz ehrlich: Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so passiert ist.

2. Die Kassen tun sich wohl teilweise schwer, die Kosten für eine Bartentfernung zu übernehmen. Aber oft hilft es wohl, gegen die Entscheidung in Widerspruch zu gehen. Dieses "Ablehnungs-Spielchen" der Kassen habe ich schon vor Jahren erlebt, als ich eine Kur oder irgendwelche anderen Maßnahmen für mein Kind beantragt habe. Ablehnung - Widerspruch - Zusage. Ich hab mich oft gefragt, was das bringt, denn es werden nur die schinkaniert, die wenig Kraft haben, sich gegen die Ablehnung zu wehren, und das sind meist die, die eine Behandlung am nötigsten haben. Echt kranke Kassen.

Liebe Grüße
Michi
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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah

Post 12 im Thema

Beitrag von MichiWell » So 19. Mär 2017, 21:22

Hallo Atalanta,

mit a, b und c sprichst du wichtige Punkte an.

Und zum Thema Auswanderung im Allgemeinen:

Im Februar habe ich ein junges Paar (MzF TS und Partnerin) kennengelernt, die aus den USA nach Deutschland, Leipzig übergesiedelt sind.
Ich würde deswegen aber nicht herumposaunen, dass Transsexuelle jetzt in großer Zahl aus den USA auswandern. (Auf dem Level bewegt sich aber anscheinend die "Welt").

Liebe Grüße
Michi
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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah

Post 13 im Thema

Beitrag von lilijana » Mo 20. Mär 2017, 06:59

Hallo,

ich habe nur Auszüge (Auszüge daher, da es nur eine Zusammenfassung ist) aus dem Inhalt des Artikels wiedergegeben. Wer den Artikel lesen möchte, kann sich auch kostenlos registrieren lassen.
In dem Artikel werden Statistiken oder sonst irgendwelche Gründe aufgeführt, warum ausgerechnet jetzt so viele auswandern.

@Michi Sie wandern nicht aus den USA aus, sie wandern in die USA ein.

Grüße
Manche Menschen brauchen lange, bis sie geboren wurden.

Daenerys Targaryen
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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah

Post 14 im Thema

Beitrag von Daenerys Targaryen » Mo 20. Mär 2017, 07:21

Hallo!

Die genannten Argumente fürs Auswandern von TS in die USA erschließen sich mir auch nicht so ganz. Ich hätte als Hauptargument angeführt, dass die Amerikaner (trotz Trump) nicht so konformistisch sind wie die Deutschen. Die Gesellschaft ist bunter, die Menschen sind höflicher und treten nicht so Macht-affin von oben herab auf. Natürlich spielt es eine Rolle, wo man lebt in diesem Riesenland. In New York oder San Francisco lebt es sich einfacher, in Newton Kansas vermutlich etwas schwieriger.

Liebe Grüße, Daenerys
Me too.

Atalanta
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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah

Post 15 im Thema

Beitrag von Atalanta » Mo 20. Mär 2017, 08:55

lilijana hat geschrieben:
Mo 20. Mär 2017, 06:59
ich habe nur Auszüge (Auszüge daher, da es nur eine Zusammenfassung ist) aus dem Inhalt des Artikels wiedergegeben. Wer den Artikel lesen möchte, kann sich auch kostenlos registrieren lassen.
In dem Artikel werden Statistiken oder sonst irgendwelche Gründe aufgeführt, warum ausgerechnet jetzt so viele auswandern.
Danke, aber ich denke, es müssen die Quellen her. Ich bezweifele, dass es da eine valide Statistik gibt.
Ich finde auch nichts sonst dazu bislang im Internet. Eine Statistik, die sich in einer Zeitungsmeldung findet und deren methodischen Voraussetzungen man nicht prüfen kann, bleibt reine Anekdote.
Weitere Infos wären daher nötig.

Es ist sehr wenig wahrscheinlich, dass TS ausgerechnet jetzt dahin auswandern, angesichts der sich massiv verschärfenden Lage für das Transvolk in den USA unter der Trump-Regierung, deren anti-Trans-Einstellung seit langem schon, schon früh im Wahlkampf, klar erkennbar war.

Deshalb müssen diese ungewöhnlichen Behauptungen auch ungewöhnlich klar belegt sein. Bislang ist das nicht der Fall.

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