Typisch männliche Hobbies in und nach der Transition? - # 2
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Marit
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Re: Typisch männliche Hobbies in und nach der Transition?
Ihr Lieben,
habt vielen herzlichen Dank für eure Antworten und Gedanken. Leider habe ich heute nicht die Zeit, detailliert darauf einzugehen, obwohl es sich sicher lohnen würde.
So aus dem Handgelenk habe ich ein paar Gedanken:
Gut, dass die Diskussion nicht in das Thema 'was sind typische Männerbeschäftigungen' abgewandert ist. Klar sind solche Rollenklischees überholt und es gibt jede Mange Gegenbeispiele. Trotzdem haben wir alle so etwas im Hinterkopf - und warum auch nicht.
Was ich nicht sagen wollte, ist, dass sich jemand ein Hobby abgewöhnen sollte, weil es nicht 'ladylike' ist. Wenn es immer noch Spaß macht - warum nicht. Ich finde es supercool, wenn Frauen Dinge können, die sonst meist nur Männer beherrschen. Bei mir ist das erfüllende Gefühl abhanden gekommen und das habe ich bei euch aus einigen (wenigen) Antworten auch herausgehört. Sicher kann das auch durch einen altersbedingten Reifeprozess passieren, bei mir schiebe ich es auf meine hormonbedingte Persönlichkeitsveränderung.
Alle, die sowieso schon immer weiblich eingeordnete Beschäftigungen geliebt haben, waren wohl nicht so unter dem Druck, sich in einer Männerrolle beweisen zu müssen - ihr Glücklichen!
Ja, die Kleidung - mir macht es Spaß, mich betont weiblich zu kleiden - auch beim Segeltörn abends kein Restaurantbesuch ohne Kleid. Am Tage im Ölzeug habe ich mich gefühlt wie Jen auf der Grillparty - ein Wesen zwischen den Welten. Aber wenn die Beschäftigung Spaß macht, nimmt Frau das wohl in Kauf. Andererseits, wenn ich am Wohnwagen baue, muss schon viel passieren, bevor ich den Mini gegen die Latzhose tausche. Das ist nebenbei ein Beispiel für eine Männerbeschäftigung, die ich beibehalten habe, weil es mir Spaß macht.
Fazit für mich: jeder Jeck ist anders, und das ist gut so.
Habt weiter eine gute Zeit!
Marit
habt vielen herzlichen Dank für eure Antworten und Gedanken. Leider habe ich heute nicht die Zeit, detailliert darauf einzugehen, obwohl es sich sicher lohnen würde.
So aus dem Handgelenk habe ich ein paar Gedanken:
Gut, dass die Diskussion nicht in das Thema 'was sind typische Männerbeschäftigungen' abgewandert ist. Klar sind solche Rollenklischees überholt und es gibt jede Mange Gegenbeispiele. Trotzdem haben wir alle so etwas im Hinterkopf - und warum auch nicht.
Was ich nicht sagen wollte, ist, dass sich jemand ein Hobby abgewöhnen sollte, weil es nicht 'ladylike' ist. Wenn es immer noch Spaß macht - warum nicht. Ich finde es supercool, wenn Frauen Dinge können, die sonst meist nur Männer beherrschen. Bei mir ist das erfüllende Gefühl abhanden gekommen und das habe ich bei euch aus einigen (wenigen) Antworten auch herausgehört. Sicher kann das auch durch einen altersbedingten Reifeprozess passieren, bei mir schiebe ich es auf meine hormonbedingte Persönlichkeitsveränderung.
Alle, die sowieso schon immer weiblich eingeordnete Beschäftigungen geliebt haben, waren wohl nicht so unter dem Druck, sich in einer Männerrolle beweisen zu müssen - ihr Glücklichen!
Ja, die Kleidung - mir macht es Spaß, mich betont weiblich zu kleiden - auch beim Segeltörn abends kein Restaurantbesuch ohne Kleid. Am Tage im Ölzeug habe ich mich gefühlt wie Jen auf der Grillparty - ein Wesen zwischen den Welten. Aber wenn die Beschäftigung Spaß macht, nimmt Frau das wohl in Kauf. Andererseits, wenn ich am Wohnwagen baue, muss schon viel passieren, bevor ich den Mini gegen die Latzhose tausche. Das ist nebenbei ein Beispiel für eine Männerbeschäftigung, die ich beibehalten habe, weil es mir Spaß macht.
Fazit für mich: jeder Jeck ist anders, und das ist gut so.
Habt weiter eine gute Zeit!
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Nichts ist für immer.
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Nicole Fritz
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Re: Typisch männliche Hobbies in und nach der Transition?
Was trug ich eigentlich beim Sylvester-Grillen unter der Überdachung neben den Hühnerstall bei meinem Nachbarn (war noch vor C.. - jetzt redet der kaum noch mit mir)? Männer-Klamotten waren es jedenfalls nicht. Es war wohl mein ältestes Kleid, das ich gerne beim Kochen trage, ein paar alte Pullover darüber übereinander, Leggings, Stiefel, ... . Also irgendwie im Stil "alte Hexe". - Mal nur so als Anregung.
LG Nicole
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Anke
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Re: Typisch männliche Hobbies in und nach der Transition?
Hallo,
meine Transition liegt jetzt schon ein paar Jahre hinter mir. Und seitdem haben sich bei mir einige Dinge verändert.
Bei oberflächlicher Betrachtung könnte ich das auch in die "Männer tun dies - Frauen tun das" Schublade stecken. Davon habe ich ich jedoch schon recht früh frei gemacht.
Als ich noch in der Männerrolle gelebt habe, da habe ich immer nach diesen "Männerdingen" gesucht, um mich selbst zu definieren. Mann sein (aus heutiger Sicht als Mann zu leben) fand ich immer sehr schwierig und anstrengend. Da ich auch kein Mann bin, ist das auch nicht weiter verwunderlich. Heute ist es so, dass ich mein Frausein aus mir selbst heraus gestalte. Statt nach Rollenklischees zu suchen bin ich einfach ich selbst. Das ist schon einmal eine große Veränderung.
Daraus haben sich konkrete Veränderungen ergeben. Zum einen gebe ich meiner künstlerischen Seite sehr viel Raum. Diese Seite war immer schon da, doch habe ich mir dabei früher nicht so recht vertraut. Das ist heute anders und ich merke, wie mich das glücklich macht. Das sind vor allem die Themen Burlesque und Fotografie. Wobei ersteres mittlerweile schon mehr als ein Hobby und eher eine Art kleiner Nebenberuf geworden ist.
Zum anderen bin ich risikobewusster (oder ängstlicher?) und vorsichtiger geworden. Das zieht sich quer durch mein Leben, zum Beispiel bei sportlichen Aktivitäten. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das vielleicht nicht auch am zunehmenden Alter liegt. Vermutlich ist es eine Mischung aus beidem. Konkretes Beispiel ist Skifahren (ich meine Skiabfahrt). Das würde ich schon gerne können und tun. Doch es ist mir einfach zu gefährlich, daher bleibe ich beim Langlaufen.
Liebe Grüße
Anke
meine Transition liegt jetzt schon ein paar Jahre hinter mir. Und seitdem haben sich bei mir einige Dinge verändert.
Bei oberflächlicher Betrachtung könnte ich das auch in die "Männer tun dies - Frauen tun das" Schublade stecken. Davon habe ich ich jedoch schon recht früh frei gemacht.
Als ich noch in der Männerrolle gelebt habe, da habe ich immer nach diesen "Männerdingen" gesucht, um mich selbst zu definieren. Mann sein (aus heutiger Sicht als Mann zu leben) fand ich immer sehr schwierig und anstrengend. Da ich auch kein Mann bin, ist das auch nicht weiter verwunderlich. Heute ist es so, dass ich mein Frausein aus mir selbst heraus gestalte. Statt nach Rollenklischees zu suchen bin ich einfach ich selbst. Das ist schon einmal eine große Veränderung.
Daraus haben sich konkrete Veränderungen ergeben. Zum einen gebe ich meiner künstlerischen Seite sehr viel Raum. Diese Seite war immer schon da, doch habe ich mir dabei früher nicht so recht vertraut. Das ist heute anders und ich merke, wie mich das glücklich macht. Das sind vor allem die Themen Burlesque und Fotografie. Wobei ersteres mittlerweile schon mehr als ein Hobby und eher eine Art kleiner Nebenberuf geworden ist.
Zum anderen bin ich risikobewusster (oder ängstlicher?) und vorsichtiger geworden. Das zieht sich quer durch mein Leben, zum Beispiel bei sportlichen Aktivitäten. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das vielleicht nicht auch am zunehmenden Alter liegt. Vermutlich ist es eine Mischung aus beidem. Konkretes Beispiel ist Skifahren (ich meine Skiabfahrt). Das würde ich schon gerne können und tun. Doch es ist mir einfach zu gefährlich, daher bleibe ich beim Langlaufen.
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Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
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Aria
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Re: Typisch männliche Hobbies in und nach der Transition?
Mit "einer Reihe von Videos" meinst doch nicht etwa das eine Video aus zusammengschnittenen Bildern???Nicole Fritz hat geschrieben: Di 16. Nov 2021, 20:05 Es gibt eine Reihe Videos auf Youtube, wo sich Michelle als Frau mit ihrer E-Gitarre präsentiert.
Das habe ich auch nicht geschrieben. Bitte genauNicole Fritz hat geschrieben: Di 16. Nov 2021, 20:05 Also hat sie das E-Gitarre Spielen nicht aufgegeben, nur die Musik ist eine andere.
¡no lamento nada!
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Aria
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Re: Typisch männliche Hobbies in und nach der Transition?
Ja ich weiss, ist schon schwerEmmiMarie hat geschrieben: Di 16. Nov 2021, 20:17Hi Aria...
du weisst aber schon, das das Video verdammt schnell geschnitten ist, oder?
Ich weiss nur, das Michelle an der Gitarre war und 2011 noch eigene lange Haare hatte...
aber wer von beiden an der Gitarre-kopfkratz...
Schau mal bei 0:45 - 0:47
Kleiner Tip....Geschwindigkeit anpassen
Ich hätte ja noch ein ganzes Bild dazu. Zeige ich aber nicht. Das ist ihre Vergangenheit und soll es auch bleiben.
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Nicole Fritz
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Re: Typisch männliche Hobbies in und nach der Transition?
Nein, meine ich nicht. Aber ich habe ein wenig recherchiert. Die Videos, die ich meinte, wurden 2012 bei einem anderen YT-Kanal veröffentlicht. Ich denke, sie stammen aus eine Phase, mit der Michelle inzwischen lange abgeschlossen hat. So etwas akzeptiere ich. Also wird es von mir keinen weiteren Hinweis dazu in irgend einer Form geben. Da war noch etwas in meinem Hinterkopf, das ich wohl besser für mich behalten hätte.Aria hat geschrieben: Mi 17. Nov 2021, 17:50 Mit "einer Reihe von Videos" meinst doch nicht etwa das eine Video aus zusammengschnittenen Bildern???
LG Nicole