Die Rechte hyperandrogener Frauen im Sport
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zu den Themen Crossdressing, Transgender, Transident...
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Ralf-Marlene
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Die Rechte hyperandrogener Frauen im Sport

Post 1 im Thema

Beitrag von Ralf-Marlene »

Auch heute in der TAZ wieder ein Beitrag zu der Diskussion um Trans- und Intersexualität:
https://taz.de/Archiv-Suche/!5704890/
Unter dem Titel "Jeder Mensch hat Vorteile":
Die Aktivistin Payoshni Mitra setzt sich für die Rechte hyperandrogener Frauen im Sport ein. Sie fordert ein Ende medizinischer Zwangseingriffe bei höherem Testosteronspiegel und einen integrativeren Sport, der Frausein nicht auf Stereotype reduziert
...
Der Fall Anett Negesa

Die ugandische hyperandrogene Mittelstreckenläuferin Annet Negesa (28), 2011 afrikanische Meisterin über 800 Meter, durfte aufgrund ihres natürlichen hohen Testosteronwerts nicht an den Olympischen Spielen 2012 in London teilnehmen. Bei einer medizinischen Untersuchung durch Ärzte des Leichtathletik-Weltverbandes wurde ihr zu einer „Behandlung“ geraten, die ihren Hormonspiegel senken sollte. Annet Negesa wurden daraufhin die innen liegenden Hoden operativ entfernt. Sie selbst sagt, sie sei über diesen massiven Eingriff nicht informiert worden, sie dachte, sie bekomme lediglich eine Spritze. Negesa leidet bis heute unter den Folgen des Eingriffs, körperlich wie psychisch. Sie hat Ende 2019 aufgrund von Anfeindungen in ihrer Heimat Uganda in Deutschland Asyl erhalten.
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Wichtig ist, dass Annet sicher ist. Es war für sie gefährlich, in Uganda zu bleiben, da sie kurz vor den Olympischen Spielen als Intersex-Person identifiziert wurde. Die Menschen der LGBTIQ-Community in Uganda fühlen sich aufgrund extrem homophober politischer Entscheidungen zunehmend bedroht.
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Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.

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