Transsexualität - Ich bin trans. Sicher?
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zu den Themen Crossdressing, Transgender, Transident...
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Andrea K
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Transsexualität - Ich bin trans. Sicher?

Post 1 im Thema

Beitrag von Andrea K »

Gönnen können - diese Eigenschaft ist nicht jedem Menschen gegeben.

Lisa-Weber
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Re: Transsexualität - Ich bin trans. Sicher?

Post 2 im Thema

Beitrag von Lisa-Weber »

Dr. Korte.....
wenn ich nur den Namen lese wird mir schlecht....

Es ist doch völlig in Ordnung das einige Detransitionieren.
Auch das hat bei diesen Personen durchaus eine Berechtigung und ein sehr mutiger Weg.

Schlimm ist nur das das in den Medien so ausgeschlachtet wird und denen auf die Füße fällt die diesen Weg noch vor sich haben.

Schauen wir doch die Zahlen derer die die Transition erfolgreich gehen und sehr glücklich damit sind - da ist die Zahl verschwindend gering...

Liebe Grüße
Lisa
Zuletzt geändert von Lisa-Weber am So 28. Jun 2020, 13:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Anne-Mette
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Re: Transsexualität - Ich bin trans. Sicher?

Post 3 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

wir sollten lernen, auch mit kritischen Stimmen umzugehen und darauf einzugehn, ohne die Argumente einfach vom Tisch zu wischen.

Ich erlebe immer wieder, dass durch einen "transsexuellen Weg" (möglichst) alles geheilt werden soll, was im bisherigen Leben als nicht gut und nicht richtig empfunden wird.
Auch Krankheitsbilder werden allein einer möglichen Transsexualität zugeschrieben.
Das ist nicht der richtige Weg; denn alle "anderen Probleme" bleiben in der Regel!
Nun ist natürlich die Frage, wie ich darauf reagiere, wenn ich diese "anderen Probleme" feststelle oder sie ganz stark vermute.
Soll ich PatientInnen einfach ihren Willen geben, um nicht als GegnerIn aufgefasst zu werden?
Wie weit soll und darf die Eigenverantwortlichkeit der Ratsuchenden gehen? Wo liegt meine Verantwortung?
Wo sollte Fachpersonal einschreiten?
Welche Verantwortung haben wir den Kindern gegenüber, die sich als transsexuell beschreiben?

Es wird KritikerInnen immer vorgeworfen, das Thema "Retransitionen" künstlich aufzubauschen.
Im gleichen Maße könnte allerdings manchen Menschen vorgeworfen werden, zu unkritisch mit dem Thema Transsexualität umzugehen und an einem "Friede-Freude-Eierkuchen-Gefühl" zu arbeiten.
Es gibt auch Retransitionen "im Verborgenen" - und das Gefühl sie nicht durchführen zu dürfen, um nicht "Verrat" zu begehen.

Gruß
Anne-Mette
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Re: Transsexualität - Ich bin trans. Sicher?

Post 4 im Thema

Beitrag von MiriamR »

Moin.....

Bedenklich finde ich, das in Schweden darüber diskutiert wird Teenager im Alter vom 15 Jahren die Entscheidung zu Überlassen.
Ich meine das ist dann doch arg früh. Und gerade für so ein Thema.
Ich denke, das ist dann für viele eher ein Mode-Trend. Wie vor einigen Jahren Brustvergrößerungen bei 14-jährigen.

Ich kann mir nicht vorstellen das ein Teenager mit 15 die Folgen absehen kann.
Wir kennen das doch alle. Im ersten Moment finden alle Goth nett, eine Woche später dann doch lieber Punk und nächste Woche Rastafari.
Boah....Paul/Paula ist Trans, wie cool ist das denn, das will ich auch.

Naturlich ist das nicht bei jedem/jeder so. Aber es lässt sich nicht ausschließen. Von daher wäre ich sehr sehr vorsichtig Kindern eine solche Entscheidung zu überlassen.

Weiblichste Grüße

Miriam
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Chrissie
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Re: Transsexualität - Ich bin trans. Sicher?

Post 5 im Thema

Beitrag von Chrissie »

Auch auf die Gefahr hin, jetzt zerrissen zu werden: Dr. Korte hat Recht!

Ich habe in der Vergangenheit 2 von 5 jungen Trans* Männern gehabt, bei denen ich den Eindruck hatten dass Sie nur vor irgendetwas davon laufen möchten. Beide hatten eine normale Mädchen-Kindheit, Bede hatten nie das Gefühl im falschen Körper zu sein und bei beiden fing es ca 6 Monate vor dem Termin bei mir an und zwar nachdem sie einen anderen Transmann kennen gelernt haben.
Und beide wollten so schnell we möglich Pubertätsblocker und Hormone.

Sorry aber hier liegt in meinen Augen keine echte TS vor sondern eine gruppendynamische Beeinflussung.

Ich habe auf meinem Weg so etwas selbst erlebt. Ich hatte einmal einen Schminkkurs besucht. Fünf der Anwesenden hatten ihre Gaop hinter sich und berichten , dass sich damit alle ihre Probleme erledigt hätten. Es ginge ihnen blendend und alle früheren Probleme seien weg.

Was hat das bei mir bewirkt? Ich kam ins grübeln und war drauf und drann mich selbst für eine GaOp anzumelden,hatten doch schließlich alle Operierten unisono gesagt, dass man damit seine Pobleme los wird. Ich hatte zu dem Zeitpunkt beruflich eine Flaute, meine Schiegermutter war in dem Jahr gestorben es stellte sich heraus, das unser Anlagenberater Mist gebaut hatte und 30.000 Euro weg waren und ein Kunde ging in Insolvenz, was einen weiteren Verlust von 30.000 € mit sich brachte.
Zum Glück war ich alt genug, dass ich mich durch intensives Reflektieren und Gespräche mit meiner Frau selbst aus dieser Illusion reissen konnte. Heute, acht Jahre später, habe ich lediglich einen Brustaufbau und eine Orchiektomie machen lasen, weil ich es wollte und nicht weil ich mir davon die Lösung irgendwelcher Probleme erhofft hatte,

Ich weise auch immer bei den SHG Treffen und bei meinen Beratungen explizit darauf hin, dass medizinische Massnahmen nicht die Lösung für alle Probleme darstellen und man auch durchaus als Frau mit Penis oder Mann mit Vagina leben kann, wenn man mit seinem Körper im Reinen ist.

Ich befürworte daher auch unbedingt eine PAE ohne Gutachten, ABER medizinische Massnahmen nur mit Begleitung durch einen erfahrenen Therapeuten.

Es gibt leider keine Statistik über eine Anzahl der Detransitioners, die nicht den Weg zurück gegangen sind sondern sich nach den OPS das Leben genommen haben. Diese stehen auch nicht in den Startistiken, die die Zufriedenheit nach der OP abfragen, da dazu ja nur die lebenden befragt werden können.

Von daher ist es schon wichtig, dass ein erfahrener Ansprechpartner zur Verfügung steht, um solche oben erwähnten gruppendynamischen Einflüsse zu kompensieren. Und es ist wichtig, dass wir, die wir den Weg schon weiter gegangen sind, nicht verallgemeinern sondern immer auch von unseren Probemen erzählen, die sich mit den med. Massnahmen gelöst haben und darauf hinweisen, dass eben nicht alle Probleme damit gelöst werden können.

Liebe Grüße Chrissie
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Lisa-Weber
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Re: Transsexualität - Ich bin trans. Sicher?

Post 6 im Thema

Beitrag von Lisa-Weber »

Chrissie hat geschrieben:
So 28. Jun 2020, 11:15
Auch auf die Gefahr hin, jetzt zerrissen zu werden: Dr. Korte hat Recht!
Das sehe ich völlig anders.
Natürlich und als aller erstes gehören Transerfahren Therapeuten an die Seite und auch eine Ausreichende Stabilität und Begleitung.
So mal schnell eine OP - oh Gott oh Graus
Gerade bei jugendlichen - aber pauschale Verweigerung ala Korte geht nicht.
Er weiß überhaupt nicht was er den Menschen antut - bis zum Selbstmord
Wie gesagt eine Begleitung, Findung von sich selbst und abgesichert, völlig ok und sogar wichtig in meinen Augen.
Ich war von je her der Meinung, niemand sollte einer Transperson vorschreiben wohin der Weg führt und mit welchem Tempo.
Ein ausbremsen und reflektieren um sich selbst zu finden - definitiv, gerade bei Kindern
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Re: Transsexualität - Ich bin trans. Sicher?

Post 7 im Thema

Beitrag von Mirjam »

Dankeschön Lisa, so was ähnliches wollte ich auch schreiben. Ist mir gerade beim Salat essen so gekommen ;)

Ich kenne diesen Herrn Korte ja nur von ein paar Sachen, die ich von ihm gelesen habe. Auf mich wirkt das immer ein wenig in die Richtung "jetzt wartet mal ab, bis euch ein Bart und auch sonst überall am Körper Haare wachsen, bis die Stimme schön tief ist und das Kreuz richtig breit, vielleicht gefällt es euch ja doch so?" Aber was ist wenn nicht? Auch das sind Veränderungen, die nicht mehr so einfach oder garnicht rückgängig zu machen sind. Und wenn er davon spricht, dass fast alle, die Pubertätsblocker nehmen, später auch die HET beginnen, könnte das doch auch daran liegen, dass eben nicht jede_r Jugendliche so einfach diese Blocker bekommt, nur weil da vielleicht eventuell bissle was trans sein könnte? Da finde ich seine Argumentation schon etwas dünn.

Aber wie Lisa schon geschrieben hat, eine Begleitung finde ich auch sehr wichtig, damit es so wenig "Fehleinschätzungen" wie möglich gibt. In beide Richtungen!

LG, Mirjam
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MichiWell
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Re: Transsexualität - Ich bin trans. Sicher?

Post 8 im Thema

Beitrag von MichiWell »

Mirjam hat geschrieben:
So 28. Jun 2020, 14:22
Ich kenne diesen Herrn Korte ja nur von ein paar Sachen, die ich von ihm gelesen habe. ...
Hallo Mirjam,

nach dem, was ich von Korte gelesen habe, steht er auf dem Standpunkt, dass man erst mal seine biologisch vorbestimmte Pubertät durchmachen müsse, um wirklich sicher wissen zu können, dass man das nicht will.

Dabei blendet er aus, dass es niemals absolute Sicherheit geben kann, und Menschen auch mit 50, 60 oder 70 Jahren detransionieren können, weil sich ihre ursprüngliche Entscheidung als falsch ansehen.

Wo will man da die Grenze ziehen?!

Letztlich führt diese blockierende "Argumentation" von Leuten wie Korte nur dazu, Trans-Hasser in ihrem Denken und Tun zu bestärken, und wird statt zu mehr Menschlichkeit wieder zu mehr Zwangsmaßnahmen führen. Und zu wie viel Leid das führen wird, das brauche ich wohl nicht weiter auszuführen.


Liebe Grüße
Michi
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Cybill
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Re: Transsexualität - Ich bin trans. Sicher?

Post 9 im Thema

Beitrag von Cybill »

Ich hatte das "Vergnügen" , Herrn Dr Korte und seine Entourage bei der Anhörung des Ethikrates zur Frühintervention bei minderjährigen Transsexuellen erleben zu dürfen.
Ich bin zwar selbst der Ansicht, dass eine endgültige OP eine qualifizierte psychologische Betreuung voraussetzen sollte, die mit der /dem Betroffenen bestehende psychische Probleme bearbeitet. Aber ich kann die Ansichten eines Herrn Korte nicht teilen, der völlig anders gelagerte Untersuchungen zur Untermauerung seiner heranzog. Das ist kein wissenschaftliches Arbeiten. Als ich den Herrn im Anschluß mit dem Queer-Experten der AfD und einer offenbar emotional höchst instabilen Terf zusammen stehen sah, fühlte ich mich in meiner Ansicht bestätigt. Die vorher aufgeführte Dame hatte unter Tränen erzählt, wie sehr es junge Transmänner betreuten, dass sie ihre Brüste und Gebärfähigkeit eingebüßt haben. Es stellte sich heraus, dass sie zu einer Organisation gehört, die Konversionstherapien anbietet.

Ich bin sicher, dass es unter den vermeintlich Transsexuellen, einige gibt, welche die Transition als einen Schlüssel zur Lösung ihrer Probleme sehen und sich damit selbst falsch verstehen.
Aber ich bin mir auch sicher, dass eine frühestmögliche gegengeschlechtliche Behandlung für die seelische Gesundheit der Betroffenen sorgt und damit ein weitgehend normales Leben erlaubt. Ganz einfach deswegen, weil das betroffene Kind dann "normal" in der passenden Rolle aufwächst und nicht die Störungen entwickelt, die viele Spättransitionierende einfach durch ihre Anpassungsschwierigkeiten entwickelt haben und die dann eine Transsexualität überdecken.

Ich sehe an dieser Stelle noch sehr viel Entwicklungsarbeit für die beteiligten Ärzte und Psychotherapeuten.

Cybill
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Re: Transsexualität - Ich bin trans. Sicher?

Post 10 im Thema

Beitrag von maexine »

Sicher ? Ganz sicher gehören auch Berichte wie Dieser zu den Aspekten die mit der befürwortenden Diversifikation einhergehen.

Zurückblickend auf Diskurse wie:
Elizabeth hat geschrieben:
Di 20. Jun 2017, 12:15
an die Hochschule hat es das Crossdressing immerhin jetzt geschafft:
www.draglab.de
Das projekt läuft noch bis 06.08.17 LG Elly
kann mit der Aufforderung zum offenen Umgang mit der Genderfrage bei der herwachsenden Generation viel kreatives Postential freigesetzt werden.
Wenn also Unsereins gefordert ist Fragen zu beantworten, das vorhandene *Wissen weiterzugeben oder gar zu pädagogisch -nachhaltig zu vermitteln, ist jede Menge Material nötig. Ein Einstieg gelingt leicht mit dem Tread: Musikvideos mit Crossdressing
maexine hat geschrieben:
Fr 1. Mai 2020, 21:37
Arca hat sich mit jeder Phase ihrer Kunst neu erfunden und Komfortzonen verlassen. Aus der Produzent*in ist eine ausdrucksstarke queere Diva geworden, deren Kunst nicht nur eine Vision für das Morgen ist, sondern als Anspruch den Klang der Zukunft definiert. https://www.arca1000000.com/


@by maexine

PS:

In weiteren Schritten kann von Anime bis Xdressing aufgebaut werden. Auch begeisternd durch die einfache Botschaft:


sind



und


Und so bitte ich ein weiteres Mal um jede mögliche Anstrengung das Thema *Gender zu Überdenken und wo möglich um Verständnis zu werben. Im kulturellen sind wir wahrscheinlich schon ein gutes Stück weiter mit der Genderdebatte.
So auch in dem hier besprochenen Hörstück, denn beim nachlesen des Textes ist einer der Schlüsselsätze:

„Absolut! Da bin ich wirklich glücklich drüber. Ich wäre wohl jetzt am Boden zerstört, wenn ich diese ganzen Behandlungen gemacht hätte.“

Bild
Johanna Berling fühlt sich am Ende der „Trans-Reise“ angekommen bei sich selbst

Viel Kraft bei der Vermittlung von Inhalten

wünscht euch maexïne


PS: https://de.wikipedia.org/wiki/Geschlechtertrennung

Chrissie
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Re: Transsexualität - Ich bin trans. Sicher?

Post 11 im Thema

Beitrag von Chrissie »

Ich habe den Eintrag nicht so,verstanden, dass generell alle ihre Pubertät erst mal durchlaufen sollen, sondern, dass er der Ansicht ist, dass heute zu schnell Blocker und Hormone verschrieben werden. Hier sehe ich in den von mir erwähnten Fällen halt die Problematik, dass gerade durch die Mecies später Depris ausgelöst werden wenn diese Mädchen bemerken, dass sie doch nicht Trans sind und dann Bartwuchs und Stimmgruch da sind.

Es ist halt ein zweischneidiges Schwert. Beim echten Trans* Menschen ist es sicher sinnvoll so früh wie möglich mit Blockern zu arbeiten, bei Mädchen, die sich in etwas verrennen ist es absolut falsch. Hier kann und darf man nicht von dem Willen der Person ausgehen sondern muss versuchen durch Ausschluss von anderen Dingen zu prüfen was eigentlich nicht wirklich prüfbar ist. Das geht aber nicht in ein paar Sitzungen, erst Recht nicht, wenn die Person nicht mit spielt und ihre wirklichen Probleme nicht offenbart.

Zum Teil werden dann Blocker und Hormone sehr schnell verschrieben, weil es ja einfacher ist und der Klient erst mal zufrieden ist, in Einzelfällen hab ich schon gehört, dass jemand nach 2 bis 3 Sitzungen seine Indikation hatte.

Hier ist nun mal Sorgfalt wichtig und diese kostet nun mal Zeit. Und das Jugendliche am Anfang ihrer Pubertät wirklich überblicken können, welche Auswirkungen ihr Wunsch in der Zukunft hat, wage ich zu bezweifeln.

Was passiert bei biologisch weiblichen Trans*Menschen, wenn sie die Blocker nicht oder erst später bekommen? Außer dem Brustwachstum nicht viel und dass ist durch eine Mastek auch später korrigierbar. Bei biol. männlichen Trans*Menschen ist es sicher was anderes, aber das wurde ja von Korte auch nicht wirklich angemahnt. Er bezog sich ja auf die Schwemme von biol. weiblichen Trans*Menschen deren Entwicklung eben nicht typisch trans* ist.

LG Chrissie
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Re: Transsexualität - Ich bin trans. Sicher?

Post 12 im Thema

Beitrag von MichiWell »

Chrissie hat geschrieben:
Mo 29. Jun 2020, 00:04
... bei Mädchen, die sich in etwas verrennen ist es absolut falsch. Hier kann und darf man nicht von dem Willen der Person ausgehen sondern muss versuchen durch Ausschluss von anderen Dingen zu prüfen was eigentlich nicht wirklich prüfbar ist. Das geht aber nicht in ein paar Sitzungen, erst Recht nicht, wenn die Person nicht mit spielt und ihre wirklichen Probleme nicht offenbart.
Hallo Chrissi,

nach wie vielen Sitzungen "spielt" denn die Person nachweislich mit, und offenbart ihre "wirklichen" Probleme?

Ich finde es selbstverständlich sehr erstrebenswert, Menschen, denen, die mit dem Gedanken, sich "im falschen Körper zu fühlen" in eine Beratung kommen, bestmögliche Hilfe angedeihen zu lassen.

Jedoch von vorn herein davon auszugehen, dass diese falsche Vorstellungen und unredliche Absichten haben könnten, weil die Zahlen gestiegen sind, stellt alle Betroffenen unter Generalverdacht. Und so sind wir wieder beim Ansinnen des TSG aus den 1980er Jahren, wo man mit der Einstellung herangegangen ist, dass nur eine Ansammlung möglichst hoher Hürden auf dem Weg der Transition die absolute Sicherheit garantiert, dass die Betroffenen auch das wollen, was sie sagen.

Die Erfahrung lehrt, dass es trotzdem Fälle gab, in denen die Transition falsch war.

Aber kann es dann der richtige Weg sein, deswegen allen Betroffenen das Leben schwerer zu machen, als sie es ohnehin haben?! Müsste statt hoher Hürden für die Betroffenen nicht viel mehr auf der Helferseite eine Verbesserung der Qualität der Beratung und Betreuung erfolgen, wenn es in der Vergangenheit Fehlentscheidungen gegeben hat?! Man verordnet doch auch nicht erst dann Hilfsmittel, nachdem ein Mensch mit Gehbehinderung oft genug auf allen Vieren und mit blutenden Knien und kaputten Händen in die Praxis gekrochen ist, und so nachgewiesen hat, dass sein Körper nicht zur normalen Fortbewegung auf den Füßen geeignet ist, bloß weil sich vielleicht mal irgendwo ein Hypochonder zu Unrecht einen Rollstuhl "erschlichen" hat.

Chrissie hat geschrieben:
Mo 29. Jun 2020, 00:04
Zum Teil werden dann Blocker und Hormone sehr schnell verschrieben, weil es ja einfacher ist und der Klient erst mal zufrieden ist, in Einzelfällen hab ich schon gehört, dass jemand nach 2 bis 3 Sitzungen seine Indikation hatte.

Hier ist nun mal Sorgfalt wichtig und diese kostet nun mal Zeit. Und das Jugendliche am Anfang ihrer Pubertät wirklich überblicken können, welche Auswirkungen ihr Wunsch in der Zukunft hat, wage ich zu bezweifeln.
Was mich an solchen Aussagen stört ist der Sachverhalt, dass die tatsächlich vorhandene Unsicherheit vor der Allgemeinheit als besonders dramatisch herausgestellt wird, und darauf aufbauend mit anekdotisch erzählten Einzelfällen, die zum persönlichen Standpunkt passen, eine generelle Aussage über die Gesamtheit der Betroffenen gemacht wird.

Chrissie hat geschrieben:
Mo 29. Jun 2020, 00:04
Was passiert bei biologisch weiblichen Trans*Menschen, wenn sie die Blocker nicht oder erst später bekommen? Außer dem Brustwachstum nicht viel und dass ist durch eine Mastek auch später korrigierbar. Bei biol. männlichen Trans*Menschen ist es sicher was anderes, aber das wurde ja von Korte auch nicht wirklich angemahnt. Er bezog sich ja auf die Schwemme von biol. weiblichen Trans*Menschen deren Entwicklung eben nicht typisch trans* ist.
Sorry, aber was sind das für Aussagen? Korte bezog sich, nach dem, was ich damals gelesen habe, nicht speziell auf biologisch weiblich geborene Menschen, sondern auf Jugendliche generell. Und seinen Standpunkt hat er, neben der nur so hingeworfenen Aussage zur "dramatisch gestiegenen Zahl" bei biologisch weiblichen Kindern und Jugendlichen, lediglich anekdotisch "begründet" .. am Beispiel von 2 oder 3 Mädchen aus einer Schule und einem Jahrgang, die in seine Sprechstunde kamen, weil sie sich als Jungen fühlen. Er ist noch nicht mal darauf eingegangen, wie deren tatsächliche weitere Entwicklung aussah, geschweige denn hat er berücksichtigt, dass Statistik mehr als nur die Aussage " 1 von 100" ist. Nur weil das seiner Meinung nach "zu viel auf einem Haufen" ist, weil er am Einzelfall mit Statistik "argumentiert", mit zudem veralteten, viel geringeren Zahlen, die auch nur die Zahl derer zeigen, die trotz höchster Hürden in der Transition und starker gesellschaftlicher Ablehnung dennoch diesen Weg bis zum Ende gegangen sind, ist das für ihn Rechtfertigung genug, für seine Behauptung, dass Jugendliche erst mal ihre Pubertät durchmachen sollen, weil sich das dann schon noch auswächst.

Von "Schwemme" zu sprechen finde ich im Übrigen menschenverachtend. Das gilt nicht nur für Flüchtlinge, sondern generell. Ich kann leider nicht eruieren, ob du das "nur" von Korte übernommen hast, oder ob es deine Wortwahl ist, da viele Veröffentlichungen (z.B. in der Zeit) mittlerweile hinter der Bezahlschranke verschwunden sind.


Beste Grüße
Michi
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Re: Transsexualität - Ich bin trans. Sicher?

Post 13 im Thema

Beitrag von Toni Smith »

Viele Detransitioners (wie ich) wissen gar nicht wie sie mit dem Thema an die Öffentlichkeit gehen sollen, weil die Chance das es auf beiden Seiten zerrissen wird hoch ist.

Zumal bei mir auch immer die Sorge mitschwingt wie wahr ist meine Aussage dann noch in drei Wochen. Identität ist etwas so dynamisches das man schon nach wenigen Wochen wieder eine ganz andere Meinung vertreten könnte. Anscheinend geht man von Identität als etwas fixes aus, meine Erfahrung ist da eine andere. Wir sind was wir sehen. Welche Vorbilder uns begegnen. Wen wir nachahmen wollen oder unterbewusst nachahmen.

Jasmine
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Re: Transsexualität - Ich bin trans. Sicher?

Post 14 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Allein schon die Frage "sicher?" regt mich ein klein wenig auf.

Ich bin eine Frau die im falschen Körper geboren wurde. Ob ich mir da sicher bin? Ja und ich verurteile die Frage. Es fragt keiner was ich in der langen Zeit der Fremdbestimmtheit und Unterdrückung aushalten musste, wie meine Seele und mein Herz litt. Wenn ich höre, das Psychologen und der Staat mir ja nur helfen wollen, dann bekomme ich Bauchschmerzen. Es fängt doch schon damit an, das das TSG Gesetz ins Leben gerufen wurde und viele Urteile dagegen erreicht wurden. Dann schau ich mir den Referentenentwurf an, was wollte hier erreicht werden.

Nun möchte ich mal provokativ eine Frage stellen:
In Deutschland gilt die Unschuldsvermutung, Zitat aus dem Internet:
3 GG i.V.m. Art. 28 Abs. 1 Satz 1 GG). Die Unschuldsvermutung erfordert, dass jeder einer Straftat Verdächtigte oder Beschuldigte während der gesamten Dauer des Strafverfahrens als unschuldig behandelt wird und nicht er seine Unschuld, sondern die Strafverfolgungsbehörde seine Schuld beweisen muss.

1. Warum also muss ich beweisen durch ein Gerichtsverfahren und Gutachter das ich eine Frau bin?
2. Warum muss ich so viele staatliche Hindernisse überwinden?
3. Warum dürfen solche Menschen wie Korte und co straffrei ihre Weisheiten kund tun? Ist es nicht so, das ich leiden musste durch meine Eltern und die Gesellschaft? Wahrscheinlich wären diese Menschen Korte, Richter, Gutachter, Psychologen in der gleichen Situation längst zusammengebrochen. Und wenn unsere Politiker usw. dann das Fähnchen schwingen, das sie ja nur helfen wollen, bekomme ich nach dem Referentenentwurf ein ungutes Gefühl. Schließlich hat der Staat ja Transsexuelle beim § 45 b Pstg ausgenommen.
4. Hier fällt mir auch die Diskussion betreffend eines Führungszeugnisses ein, darf ich das Recht der Anerkennung meiner Person nur haben wenn ich nachweise, das ich einen makellosen Werdegang habe?

Vielleicht sollte der Staat mal klar Stellung beziehen zu den Menschenrechten betreffend Transsexueller in Deutschland und damit ein klares Zeichen in Europa und an die USA setzen!

Liebe Grüße Jasmine
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Ich bin wie ich bin --- Ich lebe meinen Traum

MichiWell
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Re: Transsexualität - Ich bin trans. Sicher?

Post 15 im Thema

Beitrag von MichiWell »

Jasmine hat geschrieben:
Mo 29. Jun 2020, 10:24
Allein schon die Frage "sicher?" regt mich ein klein wenig auf.
Liebe Jasmine,

da kann ich dir nur unwidersprochen zustimmen. Das zielt m.E. darauf ab, dass es niemals 100%ige Sicherheit gibt, und man könnte es schon als vorsätzlich und boshaft ansehen, wenn die Frage im Zusammenhang mit Zweifeln an der Transition gestellt wird.

Jasmine hat geschrieben:
Mo 29. Jun 2020, 10:24
Nun möchte ich mal provokativ eine Frage stellen:
In Deutschland gilt die Unschuldsvermutung, Zitat aus dem Internet:
3 GG i.V.m. Art. 28 Abs. 1 Satz 1 GG). Die Unschuldsvermutung erfordert, dass jeder einer Straftat Verdächtigte oder Beschuldigte während der gesamten Dauer des Strafverfahrens als unschuldig behandelt wird und nicht er seine Unschuld, sondern die Strafverfolgungsbehörde seine Schuld beweisen muss.

1. Warum also muss ich beweisen durch ein Gerichtsverfahren und Gutachter das ich eine Frau bin?
Da liegt bei dir ein Missverständnis vor. Du vermischst nämlich Straf- und Zivilrecht. Nur im Strafrecht gilt die Unschuldsvermutung. Im Zivilrecht, unt dazu gehört auch das TSG, musst du dagegen beweisen, dass deine Ansprüche berechtigt sind. So kann es (z.B. wie bei Kachelmann) passieren, dass man im Strafrecht von einer Falschbeschuldigung (bei ihm die Vergewaltigung) freigesprochen wird, aber im Zivilprozess um Schadensersatzansprüche dennoch nicht gewinnt, weil man den Vorsatz der Falschbeschuldigung nicht beweisen kann.

Ein Nachfolgegesetz des TSG müsste also erst bestimmen, dass man die Namens- und Personenstandsänderung durch eine einfache Erklärung beim Standesamt beantragen kann. Bis dahin muss leider weiter der bestehende Weg beschritten werden.

Jasmine hat geschrieben:
Mo 29. Jun 2020, 10:24
2. Warum muss ich so viele staatliche Hindernisse überwinden?
3. Warum dürfen solche Menschen wie Korte und co straffrei ihre Weisheiten kund tun? [...]
4. Hier fällt mir auch die Diskussion betreffend eines Führungszeugnisses ein, darf ich das Recht der Anerkennung meiner Person nur haben wenn ich nachweise, das ich einen makellosen Werdegang habe?
Es ist leider so, dass die Gesellschaft chronische Angst vor dem Unbekannten und vor Minderheiten haben, und "Experten" wie Korte viel lieber patologisieren, als Transition als etwas Normales sehen zu wollen. Das ist sowas wie eine Berufkrankheit .. so ähnlich, wie wenn man einen Anwalt um Rat fragt. Der sieht auch immer einen Grund, vor Gericht zu klagen.


Liebe Grüße
Michi
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