Mann trägt Frauenkleider und wird in Klinik geprügelt
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ralphina1408
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Mann trägt Frauenkleider und wird in Klinik geprügelt

Post 1 im Thema

Beitrag von ralphina1408 » Mo 5. Mär 2018, 15:31

https://www.berliner-kurier.de/berlin/p ... t-29811598

Finde es leider immer noch sehr erschreckend :( dass wir im Jahr 2018
In Angst leben müssen nur weil wir nicht nach der aktuellen Männer Mode entsprechen und wir Kleidung tragen die uns gefallen und gerne tragen

ExuserIn-2018-05-31

Re: Mann trägt Frauenkleider und wird in Klinik geprügelt

Post 2 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2018-05-31 » Mo 5. Mär 2018, 15:46

Was soll man da sagen wegen soviel Dummheit und Ignoranz. Ich kann nur sagen das das zum Glück mir nicht basiert ist
und ich lieber in einer Stadt voller Menschen war wo mann noch sah das ich Mann war und im großen und ganzen gibs
halt auch nicht begreifen das andere Menschen anders sind ob sie nun Kleider tragen oder aus denn Ausland kommen usw,
es gibt immer wieder solche Übergriffe. (ag)
LG. Christiane

Yasmine
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Re: Mann trägt Frauenkleider und wird in Klinik geprügelt

Post 3 im Thema

Beitrag von Yasmine » Mo 5. Mär 2018, 17:21

Zitate:
Einerseits: [...]leben von Stütze. [...]angetrunken [...]gekifft
Andererseits: "schickte R. einen Spruch hinterher.“
Dann: Nase an Nase. [...] Taschenmesser [...] Es wurde brutal.

Mal abgesehen davon, dass ich das Bild-Niveau hasse, muss es schon zur Sache gegangen sein. Man kommt aus so einer Nummer besser heraus als sich Nase an Nase bewaffnet mit einem Taschenmesser zu duelieren.

LG
Yasmine

(btw: Brutalität findet in Berlin immer wieder statt, dessen sollte man sich bewusst sein. Hin und wieder werden Frauen brutal und unschuldig Treppen herunter getreten)

NanaVistor
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Re: Mann trägt Frauenkleider und wird in Klinik geprügelt

Post 4 im Thema

Beitrag von NanaVistor » Mo 5. Mär 2018, 17:41

Und das, wo ich immer lese, in den Städten wäre man ach so tolerant und am Land kämen sie nicht mit sowas zurecht....
Auch Vordenker müssen nachdenken.

Yasmine
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Re: Mann trägt Frauenkleider und wird in Klinik geprügelt

Post 5 im Thema

Beitrag von Yasmine » Mo 5. Mär 2018, 17:48

Ich glaube nicht, dass es wirklich ein Großstadtproblem ist, da wohnen nur einfach 1000x mehr Leute
LG

Yasmine

Katrin
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Re: Mann trägt Frauenkleider und wird in Klinik geprügelt

Post 6 im Thema

Beitrag von Katrin » Mo 5. Mär 2018, 17:53

Irendwie liest sich die Geschichte so, dass man den Aspekt mit Rock und Strumpfhose (fast) weglassen könnte. Da haben sich offensichtlich drei verkrachte Existenzen gehauen, das war's.

Alles Gute
Katrin

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Re: Mann trägt Frauenkleider und wird in Klinik geprügelt

Post 7 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah » Mo 5. Mär 2018, 18:06

Katrin hat geschrieben:
Mo 5. Mär 2018, 17:53
Irendwie liest sich die Geschichte so, dass man den Aspekt mit Rock und Strumpfhose (fast) weglassen könnte. Da haben sich offensichtlich drei verkrachte Existenzen gehauen, das war's.
Aber, die Frage ist doch: Würden sie sich auch prügeln, wenn Rock und FSH nicht anwesend wären ? Ich denke schon es war ein Teil des Problems.
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Re: Mann trägt Frauenkleider und wird in Klinik geprügelt

Post 8 im Thema

Beitrag von Katrin » Mo 5. Mär 2018, 18:22

Laila-Sarah hat geschrieben:
Mo 5. Mär 2018, 18:06
Aber, die Frage ist doch: Würden sie sich auch prügeln, wenn Rock und FSH nicht anwesend wären ? Ich denke schon es war ein Teil des Problems.
Ich denke, dass solche Herrschaften sich bekifft und bierseelig sich auch um einen Tirolerhut oder ähnliches kloppen könnten. Ich schrieb ja auch"(fast)". Nicht selten beginnen solche Szenarien mit dem klassischen "Was guggst duh?".

Alles Beste
Katrin

NanaVistor
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Re: Mann trägt Frauenkleider und wird in Klinik geprügelt

Post 9 im Thema

Beitrag von NanaVistor » Mo 5. Mär 2018, 18:32

es ist aber nicht so. als könnte das aufm Land nicht passieren....
das geschah nicht unweit von hier:
https://www.regensburg-digital.de/die-s ... /07062013/
Auch Vordenker müssen nachdenken.

Viktoria-TV
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Re: Mann trägt Frauenkleider und wird in Klinik geprügelt

Post 10 im Thema

Beitrag von Viktoria-TV » Mo 5. Mär 2018, 18:33

Letzten Endes ist jede Formvon Gewalt, besonders wenn sie aus Intolleranz geschieht zu verurteilen. :((a
I`m not ashamed to dress "like a woman" because I don`t think it´s shameful to be a woman. - Iggy Pop -

Nobbi56
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Re: Mann trägt Frauenkleider und wird in Klinik geprügelt

Post 11 im Thema

Beitrag von Nobbi56 » Di 6. Mär 2018, 12:17

Katrin hat geschrieben:
Mo 5. Mär 2018, 17:53
Da haben sich offensichtlich drei verkrachte Existenzen gehauen, das war's.
Hallo,

die endgültige Sachaufklärung muss natürlich der Beweisaufnahme durch das Gericht vorbehalten bleiben, schließlich war niemand von uns dabei und im Zweifel auch kein Journalist. Aber dennoch glaube ich auch, dass man das so nicht sehen kann, denn es bestünde m. E. die Gefahr, Täter und Opfer gleichzusetzen.

Dass die Täter den Vorfall in einem für sie möglichst günstigen Licht darstellen wollen, ist nachvollziehbar. Aber einmal unterstellt, die Darstellung ist korrekt, wonach der Geschädigte friedlich mit einem Bier vor dem See saß - von einem Bier wird man noch nicht betrunken! -, dann war doch einzig und allein Auslöser des Vorfalls, dass er von einem der Täter allein wegen seiner Kleidung verbal attackiert wurde. Allein das ist schon nicht zu akzeptieren und zu tolerieren! Ob es dann gerechtfertigt war, zum Messer zu greifen, kann aus der Ferne schlecht beurteilt werden, weil es darauf ankommt, ob der Betroffene von einem unmittelbar bevorstehenden körperlichen Angriff ausgehen durfte und sich mit der Waffe verteidigen wollte - eine solche Notwehrhandlung wäre rechtmäßig, s. § 32 Abs. 2 StGB. Möglicherweise kann auch der 1. Angreifer sich auf Notwehr berufen, aber nachdem der Betroffene dadurch eine erhebliche Verletzung am Arm erlitten hatte und dadurch "kampfunfähig" war, bestand spätestens für den 2. Täter überhaupt keine Veranlassung, spontan auf ihn einzuschlagen! Ich würde also zu der Beurteilung neigen, dass sich zumindest der zweite Täter eines Straftatbestands nach § 223 StGB (Körperverletzung) schuldig gemacht hat. Wie gesagt: Das sind alles nur Mutmaßungen und Einschätzungen, über Schuld oder Unschuld hat allein das Gericht zu entscheiden.

Hier übrigens eine m. E. informativere Berichterstattung einer "seriösen" Quelle: https://www.tagesspiegel.de/berlin/quee ... 27494.html

Beachtlich ist der Hinweis, dass jedenfalls die Anklage von klar "homo- und transphober Gesinnung" als alleiniges Tatmotiv ausgeht!

Es ist traurig und beschämend, dass so etwas in "meiner" Stadt passieren musste... :cry: Auch, wenn gerade in Berlin staatlicherseits viel für die LSBTIQ-Community getan wird.

Allerdings stellt die juristische Aufarbeitung des Vorfalls aus meiner Sicht einen zwar unverzichtbaren und vor allem auch für das Opfer (auch, wg. möglicherweise folgender zivilrechtlicher Ansprüche, die allerdings bei Erwerbslosen nur sehr bedingt Erfolg haben werden) sehr wichtigen Schritt dar; mindestens ebenso wichtig wäre aber zu überlegen, wie man erzieherisch auf die Gesellschaft einwirken kann, um zu mehr Toleranz und Akzeptanz für abweichende Lebensentwürfe zu gelangen.

LG N.
Zuletzt geändert von Nobbi56 am Di 6. Mär 2018, 18:35, insgesamt 1-mal geändert.

conny
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Re: Mann trägt Frauenkleider und wird in Klinik geprügelt

Post 12 im Thema

Beitrag von conny » Di 6. Mär 2018, 13:30

Nobbi56 hat geschrieben:
Di 6. Mär 2018, 12:17

die endgültige Sachaufklärung muss natürlich der Beweisaufnahme durch das Gericht vorbehalten bleiben, schließlich war niemand von uns dabei und im Zweifel auch kein Journalist. ...

Ob es dann gerechtfertigt war......zum Messer zu greifen, kann aus der Ferne schlecht beurteilt werden, weil es darauf ankommt....Möglicherweise kann auch der 1. Angreifer sich auf Notwehr berufen.... Ich würde also zu der Beurteilung neigen....

Das sind alles nur Mutmaßungen und Einschätzungen, über Schuld oder Unschuld hat allein das Gericht zu entscheiden.
So ist es und Mutmaßungen und Einschätzungen (auch zu Deiner juristischen Qualifikation :wink: ) bringen uns nicht weiter.

Jasmine
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Re: Mann trägt Frauenkleider und wird in Klinik geprügelt

Post 13 im Thema

Beitrag von Jasmine » Di 6. Mär 2018, 13:43

Nobbi56 hat geschrieben:
Di 6. Mär 2018, 12:17
mindestens ebenso wichtig wäre aber zu überlegen, wie man erzieherisch auf die Gesellschaft einwirken kann, um zu mehr Toleranz und Akzeptanz für abweichende Lebensentwürfe zu gelangen.
Das ist ein guter Gedanke.
Aber Gewalt ist in unserer Gesellschaft ein Problem welches teilweise totgeschwiegen wird. Beispiele hierfür dürfte insbesondere die häusliche Gewalt, Gewalt gegen Menschen allgemein sein. Die vermutete Dunkelziffer ist erschreckend. Gewalt findet aber auch bei z.B. Fussballspielen statt. Da treffen sich Hooligans um sich gegenseitig aufs Übelste zu prügeln. Wenn man dann liest, welche Berufe so mancher Hooligan ausübt, dann muss ich den Kopf schütteln. Daher sehe ich das Gewaltproblem als ein sehr großes Problem in unserer Gesellschaft, das vielmehr beachtet und mit geeigneten Maßnahmen bekämpft werden muss.
Liebe Grüße Jasmine
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Re: Mann trägt Frauenkleider und wird in Klinik geprügelt

Post 14 im Thema

Beitrag von Yasmine » Di 6. Mär 2018, 18:48

Nobbi56 hat geschrieben:
Di 6. Mär 2018, 12:17
Hier übrigens eine m. E. informativere Berichterstattung einer "seriösen" Quelle: https://www.tagesspiegel.de/berlin/quee ... 27494.html
Vielen Dank! Das liest sich wiederum ganz anders als die erste Quelle!
LG
Yasmine

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Re: Mann trägt Frauenkleider und wird in Klinik geprügelt

Post 15 im Thema

Beitrag von Jaddy » Di 6. Mär 2018, 18:53

Jasmine hat geschrieben:
Di 6. Mär 2018, 13:43
Aber Gewalt ist in unserer Gesellschaft ein Problem welches teilweise totgeschwiegen wird. Beispiele hierfür dürfte insbesondere die häusliche Gewalt, Gewalt gegen Menschen allgemein sein. Die vermutete Dunkelziffer ist erschreckend.
Ja und nein. Ja, in manchen Gegenden wird mehr unter den Teppich gekehrt, von anderen ignoriert, nicht angezeigt. In anderen steigt die Zahl der gemeldeten Taten, weil mehr für die Opfer getan wird, ihnen eher geglaubt wird. Nein, weil erstens eine Dunkelziffer aus gutem Grund so heisst. In den meisten Fällen wird der Verweis auch eine "hohe Dunkelziffer" genutzt, um irgendein eigenes Süppchen zu kochen, bzw. Stimmung und/oder Angst zu schüren. Nein zweitens, weil seriöse Untersuchungen aus den oben geschilderten Gründen aufzeigen, dass heute eher mehr als weniger angezeigt wird. Auch Schulhofprügeleien zum Beispiel, die früher "zu unseren Schulzeiten", einfach bagatellisiert worden wären.

Nicht wirklich beruhigend, aber für die Ehrenrettung der Berliner: Berlin ist m.W die einzige Stadt in D, die homo- und transphobe Gewalt extra erfasst _und_ veröffentlicht. Mit einer gehörigen Prise Salz lässt sich die Quote vermutlich auf andere Städte übertragen - und aus der undifferenzierten Summe der gemeldeten Fälle lösen.
Jasmine hat geschrieben:
Di 6. Mär 2018, 13:43
Gewalt findet aber auch bei z.B. Fussballspielen statt. Da treffen sich Hooligans um sich gegenseitig aufs Übelste zu prügeln. Wenn man dann liest, welche Berufe so mancher Hooligan ausübt, dann muss ich den Kopf schütteln. Daher sehe ich das Gewaltproblem als ein sehr großes Problem in unserer Gesellschaft, das vielmehr beachtet und mit geeigneten Maßnahmen bekämpft werden muss.
Hier bin ich etwas zwiegespalten. Wenn jedem klar ist, worauf er [nicht ganz so generisches Maskulinum scheint passend...] sich einlässt, können die sich meinetwegen gegenseitig auf die Glocke hauen bis sie lachen. Probleme sehe ich, wo Unbeteiligte und ihre Dinge zu schaden kommen, Polizisten und Rettungskräfte eingeschlossen. Und wie jemand raus kommt, der nicht mehr mitmachen will oder kann.

Das Problem ist ja nicht "Gewalt", sondern "Gewaltmissbrauch". Und die wirklich wirksame Gegenmassnahme ist sicher nicht mehr Druck, sondern Prävention.

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