Demokratie
Demokratie - # 2

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Mina
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Re: Demokratie

Post 16 im Thema

Beitrag von Mina » Sa 23. Sep 2017, 14:37

Jasmine hat geschrieben:
Sa 23. Sep 2017, 14:30
[quote=Mina post_id=177538 time=<a href="tel:1506163231">1506163231</a> user_id=12037]
[quote=Jasmine post_id=177537 time=<a href="tel:1506162992">1506162992</a> user_id=7366]
Da gibt es bessere Themen,
Eine Diskussion ist kein Wettkampf Jasmin. :wink:
[/quote]
Von Wettkampf habe ich auch nicht gesprochen. Laut Wikipedia ist eine Diskussion:
Eine Diskussion ist ein Gespräch (auch Dialog) zwischen zwei oder mehreren Personen (Diskutanten), in dem ein bestimmtes Thema untersucht (diskutiert) wird, wobei jede Seite ihre Argumente vorträgt. Als solche ist sie Teil zwischenmenschlicher Kommunikation.
Folglich sind für mich bessere Themen:
1. Was mache ich heute
2. Was ziehe ich heute an
3 usw.
Aber auf gar keinen Fall Demokratie oder Politik.
Liebe Grüße Jasmine
[/quote]

Uh- aber warum dann Deine Stellungnahme Jasmin? Denn eine Diskussion bedeutet auch auf den Inhalt der vorangegangenen Aussage einzugehen.

Ich weiß das es Dir wichtig ist mitzuteilen was Du heute trägst und was Du tust. Aber das hat ja nichts mit dem Thema zutun, oder?

Andernfalls ist es schlicht ein Mitteilungsbedürfnis in einem Thread welcher Dich selbst nicht tangiert.

Jasmine
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Re: Demokratie

Post 17 im Thema

Beitrag von Jasmine » Sa 23. Sep 2017, 14:44

Mina hat geschrieben:
Fr 22. Sep 2017, 19:12
Wie? Was? Keine_R* ne Ambition zu diskutieren? :?
@ Mina:
Du hattest diese Frage gestellt. Darauf habe ich geantwortet.
Danach kam deine Aussage betreffend Wettstreit. Auch darauf antwortete ich.
Für mich ist diese Diskussion beendet.
Liebe Grüße Jasmine
Ich bin wie ich bin --- Ich lebe meinen Traum

ab08
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Re: Demokratie

Post 18 im Thema

Beitrag von ab08 » Sa 23. Sep 2017, 15:01

Hallo meine Lieben,

tut mir leid, dass ich mich erst jetzt melde. Aber das liegt daran, dass das Thema "Demokratie" in meinen Augen zu komplex ist, als dass man es in Beiträgen im Forum oder auch nur einem einzelnen Buch vernünftig besprechen könnte. - Effektive Strukturen sind wichtig:

Im letzten Heft der Informationen zur politischen Bildung Nr.332 ging es um "Demokratie" https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/i ... n-bildung/
- Das aktuelle Heft Nr.333 behandelt "Kommunalpolitik".
- Inwieweit man auf Volksbegehren + Volksentscheid, also direkte Demokratie, setzt ist auch zu diskutieren.

Auf jeden Fall lebt die Demokratie vom Engagement seiner Bürger.
Da kommt die aktive Mitarbeit Parteien ins Spiel, aktives Engagement in Gewerkschaften und Bürgerintiativen usw. sind natürlich genauso wichtig.
Wählen ist gut, aber ... wer wirklich was erreichen will, muss viel Zeit und viel Arbeit investieren. :wink:

Zum Abschluss unten mein heutiger Beitrag auf facebook *)

Liebe Grüße
Andrea )))(:

*)______________________________________________________________________________________________________
Natürlich betrübt mich, dass morgen erstmals seit dem 2. Weltkrieg eine Partei, die rechtsextremes Gedankengut vertritt, wahrscheinlich in den Bundestag einzieht. - Es ist traurig, dass das "Lernen aus der Geschichte" offenbar kaum möglich ist. ---- Aber wir sollten uns erinnern, dass die NSDAP zur Macht kam, weil ein großer Teil der deutschen Bevölkerung sie unterstützte. - In jedem Land der Erde gibt es Menschen mit rassistischer, menschenfeindlicher, homophober Gesinnung und in unseren Nachbarländern sind ähnliche, "populistische" Parteien längst im Parlament vertreten. - Deutschland bildete aufgrund der Geschichte und der 5%-Hürde bisher zum Glück eine Ausnahme. Auch bei uns war dieser Teil der Bevölkerung stets vorhanden. (vgl. die zahlreichen, fremdenfeindlichen Übergriffe). ---> Künftig wird es darauf ankommen, dass die anderen Parteien, die Justizbehörden angemessen mit diesen Menschen umgehen, Gesetzesverstöße konsequent ahnen usw. - Vor allem aber ist wichtig, dass sich die Mehrheit, die demokratisch gesinnt ist, informiert und für die Erhaltung unserer Demokratie engagiert. --> Deshalb meldete ich mich vor einem Monat bei facebook an und bin nun Mitglied bei "mut".

Engagement in demokratischen, politischen Parteien ist für unseren Staat sehr wichtig. Bei allen Differenzen bei einzelnen politischen Zielen habe ich daher Respekt vor Menschen, die sich bei der CDU/CSU, der SPD, den Grünen, der Linken, der FDP oder in den kleineren demokratischen Parteien (die nicht nur Partikularinteressen vertreten) engagieren...

"Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden." -> Wir sollten unsere Haltung vertreten, aber gleichzeitig andere Meinungen respektieren und versuchen zu verstehen, denn nur so bleibt unsere Demokratie lebendig.

Kritik & Widerspruch in angemessener Form sind in einer Demokratie erwünscht und erlaubt!! -- Wer aber Andersdenkende niederschreit, beleidigt, mit Tomaten bewirft usw. usw. usw. ist kein Demokrat! - Wenn dann andere Staatsbürger nicht wachsam bleiben und diese Menschen an die Macht kommen, ist es mit Demokratie / Menschenrechten usw. vorbei.
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Re: Demokratie

Post 19 im Thema

Beitrag von Mina » Sa 23. Sep 2017, 16:03

ab08 hat geschrieben:
Sa 23. Sep 2017, 15:01
tut mir leid, dass ich mich erst jetzt melde.
Vielen Dank das Du dich überhaupt gemeldet hast, Andrea. Dachte schon das es eigentlich eines Deiner Themen ist. Da Du ja eben politisch engagiert bist.

Was aber eine Frage in mir aufwirft Andrea:
ab08 hat geschrieben:
Sa 23. Sep 2017, 15:01
Natürlich betrübt mich, dass morgen erstmals seit dem 2. Weltkrieg eine Partei, die rechtsextremes Gedankengut vertritt, wahrscheinlich in den Bundestag einzieht.
weiter...
ab08 hat geschrieben:
Sa 23. Sep 2017, 15:01
Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden
Hierzu möchte ich den Begriff "Demokratie" aufdröseln.

Demos (altgriechisch) = Staatsvolk
Krátos = Gewalt, Herrschaft, Macht

Gerade in Bezug auf die Freiheit und die Freiheit der anders denkenden kann unter den Begriff schnell die wahrhafte Gewalt ganz demokratisch gewählt sein. Ebenso wie die AFD ganz freiheitlich in den Bundestag gewählt werden kann.
Natürlich wäre das für ein liberales und freies Miteinander in der BRD der sogenannte schlimmste Fall. Doch wäre auch das Demokratie.

Die Leitkultur der AFD ist direkt. Die Leitkultur unserer Industrie und Lobbyismus indirekt.

Deswegen ja die Frage nach der realen Demokratie. )))(:

Interessant, nicht wahr? (moin)

P.s.: Nur bei Gefahr von Fehlinterpredation. Ich distanziere mich ganzheitlich und unmissverständlich von der Darstellung meiner persönlichen politischen Ausrichtung hier in diesem Faden. Ich diskutiere schlicht um den Begriff der Demokratie, nicht meiner eigenen politischen Ausrichtung. )))(:

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Re: Demokratie

Post 20 im Thema

Beitrag von ab08 » Sa 23. Sep 2017, 16:17

Hallo Mina,

man muss aufpassen, denn "demokratisch gewählt" bedeutet nicht demokratisch.
Auch die NSDAP kam mit demokratischen Mitteln an die Macht und beseitigte dann die Demokratie.
Bei den meisten anderen diktatorischen Systemen, die auf diesem Globus etabliert wurden, lief es ähnlich. :wink:

Liebe Grüße
Andrea )))(:

"Demokratie" bedeudet in meinen Augen, dass Bürger weiterhin ihre Einflußmögllchkeiten behalten, umfassenden Zugang zu korrekten Informationen haben usw. usw.
Zuletzt geändert von ab08 am Sa 23. Sep 2017, 16:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Demokratie

Post 21 im Thema

Beitrag von Mina » Sa 23. Sep 2017, 16:20

ab08 hat geschrieben:
Sa 23. Sep 2017, 16:17
man muss aufpassen, denn "demokratisch gewählt" bedeutet nicht demokratisch.
Ich verstehe Andrea, aber Kern meiner Aussage war: Wer hat die Industrie und den Lobbyismus gewählt?

Um die Kurzpimmel der AFD ging es mir weniger in dem Beispiel. Hatte sie nur als Warnsignette genutzt..... )))(:

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Re: Demokratie

Post 22 im Thema

Beitrag von ab08 » Sa 23. Sep 2017, 16:29

Zu einer echten Demokratie gehört die Kontrolle des Lobbyismus, die Offenlegung der Geldströme usw.usw.
Und in diesen Punkten besteht ihn unserer, durch vielfältige Korruption bedrohten, Gesellschaft tatsächlich erheblicher Handlungsbedarf.
--> Daher bin ich für gute, wirksame Gesetze und für die Stärkung von Polizei und Justiz.
Wenn Bürger + Parteien das nicht endlich ordentlich hinbekommen, wird das zu einem echten Problem.
(Politiker, die in gut bezahlte Wirtschaftsjobs wechseln, sind z.B. bereits schlimme Menetekel für diese unseelige Entwicklung.)

Liebe Grüße
Andrea )))(:

P.S. Im Gegensatz zu den Zeiten kurz nach dem 2.Weltkrieg habe ich heute den Eindruck, dass viele in erster Linie die Politik gehen, um ihre eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen. :evil: Wirtschaftsbosse, die ihre Unternehmen an die Wand fahren und dabei noch erheblich verdienen, waren früher auch eher die Ausnahme. :evil:

Andererseits
Verstaatlichung ist da, vgl. DDR, auch nur bedingt eine Lösung. Auch dabei gibt es schnell wieder Profiteure...
Gesellschaftliches Bewußtsein, Moral, Bildung, Ächtung von entsprechendem, gesellschaftsschädlichem Verhalten und wirksame Gesetze halte ich für sinnvoller.
Das ist aber ein sehr langer Weg, der Mühe und Zeit braucht.
--> Jede echte Demokratie braucht ein engagierte Zivilgesellschaft, die das System stützt und ständig den Erfordernissen anpasst.
Zuletzt geändert von ab08 am Sa 23. Sep 2017, 16:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Demokratie

Post 23 im Thema

Beitrag von Mina » Sa 23. Sep 2017, 16:45

ab08 hat geschrieben:
Sa 23. Sep 2017, 16:29
Zu einer echten Demokratie gehört die Kontrolle des Lobbyismus, die Offenlegung der Geldströme usw.usw.
Aber was macht eine Bundesregierung, die Abstimmung durch den Bundestag, wenn die Automobilindustrie (von welcher fast jeder 6´te Arbeitnehmer betroffen ist) vorsätzlich groben Unfug macht und bei Sanktionen durch die Regierung mit Stellenabbau droht? Zumal sie genau absehen kann, in wie weit ihre Handlung Einfluss auf politische Beschlüsse hat?

Das ist Erpressung - und hat mit Demokratie gar nichts zutun. Und genau dieses essentielle Beispiel wird als Steilvorlage der Komplexität von Demokratie benutzt. So einfach ist das aber nicht. Es geht immer um Erpressung, es geht immer darum das die fütternde Hand nicht gebissen wird. Und das wird durch die Veränderung der Koalition oder der Mandatsausrichtung im Bundestag durch Neuwahlen nicht geändert. Denn dieses Prinzip herrscht seit dem Ende des zweiten Weltkrieges.

Es politisch klein zu reden oder durch Komplexität in den Hintergrund zu drängen, löst das Problem nicht.

Wir berufen uns auf die Grundgesetze. Sehen wir doch mal was in direkter Konfrontation damit geschieht. Zeitgleich kann man sich ausmalen, wie über uns gedacht wird.


ab08
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Re: Demokratie

Post 24 im Thema

Beitrag von ab08 » Sa 23. Sep 2017, 16:57

Schön und gut, das stimmt alles, aber klagen bringt uns nicht weiter.
Wir sind die Bürger/ wir sind das Volk und jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.
vgl. Winston Churchill „Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.“
Deshalb sollten sich ja möglichst viele engagieren und sich gute, wirksame Lösungen überlegen.
z.B. hier in eigener Sache:
Bei den Treffen von "mut", wo Ziele erarbeitet werden, kann jeder (ausgenommen Extremisten) mitmachen. Da arbeiten also nicht nur Parteimitglieder mit.
Und dann ist da noch Kademos, gerichtet an die Zivilgesellschaft und unabhängig von der Partei http://www.kademos.org/grundlagen.html
Bürgerbewegung(bzw. Bürgerbewegungen) + Partei sollten also verzahnt arbeiten.
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Re: Demokratie

Post 25 im Thema

Beitrag von Mina » Sa 23. Sep 2017, 17:11

ab08 hat geschrieben:
Sa 23. Sep 2017, 16:57
Schön und gut, das stimmt alles, aber klagen bringt uns nicht weiter.
Ja Andrea, aber genau deswegen möchte ich diskutieren. Und genau deswegen habe ich diesen Faden geöffnet. Eben genau weil "ALLE" an exakt diesem Punkt den Kopf in den Sand stecken und auf ihre Basis zurückkehren. Ebenso wie Du selbst und Deine eigene Sache vorbringst statt Ursachenforschung zu betreiben. Und das meine ich jetzt nicht persönlich, aber es ist gerade ein gutes Beispiel um es zu nennen. )))(:

Genau das ist unsere Demokratie - Kopf in den Sand und sich über die eigenen Belange freuen.

Natürlich muß viel geschehen. Aber es wird nichts geschehen was wir beeinflussen könnten. Niemals. Das Volk hat seine Macht verloren. Schon längst und die Demokratie wird auf sich warten.

-Wir dürfen wählen/ Ja
-Wir dürfen unsere Meinung öffentlich kundtun/ja
- wir dürfen eine Demo anmelden und hoffen das diese genehmigt wird/ja
- wir dürfen mehr als 80% aller anderen Menschen dieser Welt/ ja
- wir dürfen im Sinne von Freiheit, frei sein/ Nein

ab08
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Re: Demokratie

Post 26 im Thema

Beitrag von ab08 » Sa 23. Sep 2017, 17:34

Mina hat geschrieben:
Sa 23. Sep 2017, 17:11
Aber es wird nichts geschehen was wir beeinflussen könnten. Niemals. Das Volk hat seine Macht verloren.
Liebe Mina,

mit dem Rest bin ich einverstanden, aber obigem Zitat widerspreche ich deutlich.
Ich weiß, dass es oft nicht sofort sichtbar und oft schwierig ist ... ABER ... Veränderungen/Einflussnahme ist möglich.
Ich war 30 Jahre in einen großen Berufsverband aktiv. Auch dort gelang es uns, das eine oder andere durchzusetzen.

In politischen Parteien ist das ähnlich. Natürlich sind dort die Strukturen oft stärker verhärtet, aber ich bin überzeugt,
dass durch Offenheit und die Verknüpfung/Verzahnung mit Bürgerinitiativen der einzelne Bürger Einfluss nehmen kann.

Nur ... wir leben heute in einer sehr egoistischen Gesellschaft. Niemand soll glauben, dass alle nach seiner Pfeife tanzen werden, dass nur seine Interessen im Mittelpunkt stehen. Es werden stets Mehrheitsentscheidungen sein, denn genau das ist das Wesen der Demokratie. Dass auf Minderheiten Rücksicht genommen wird, aber das Interesse der Mehrheit im Vordergrund steht. :wink:

Natürlich bleibt immer die Frage, ob die Bürger den Hintern hochkriegen, beruflich die Zeit finden /bzw. ihre Bequemlichkeit besiegen. -> In dem Punkt hast Du völlig Recht, das war immer schwer und ist gerade in der heutigen egoistischen Zeit schwierig, da wird lieber geschimpft und nichts gemacht.

Liebe Grüße
Andrea

P.S. Morgen vielleicht mehr, aber jetzt wird mir die Zeit knapp... :oops: :oops: :oops:
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Re: Demokratie

Post 27 im Thema

Beitrag von Mina » Sa 23. Sep 2017, 19:17

Keine Sorge Andrea, wir haben alle Zeit der Welt um uns auf Augenhöhe darüber auszutauschen, denn im Moment führen wir ja noch einen „Duolog“. )))(:

Ein schönes WE wünsche ich allen und eine besonnene Wahl morgen. Möge Glück und Gerechtigkeit unseren weiteren Weg säumen. (so) (flo)

Liebe Grüsse von Mina

NanaVistor
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Re: Demokratie

Post 28 im Thema

Beitrag von NanaVistor » Sa 23. Sep 2017, 21:06

egal welche Form der Demokratie man wählt, (Wahl-)Mehrheiten entscheiden über Minderheiten, das kann, wie schon geschehen, auch die Minderheit sein die entscheidet, bei fehlender Beteiligung
bei der Gemeinderatswahl ist das noch recht übersichtlich, da kennt man alle und man trifft sie hie und da
bei der Bundestagswahl kenne ich niemanden, nur den Namen nach, oder von der Zeitung oder aus dem TV, das macht es ungleich schwerer; unpersönlich

bei den alten Griechen war das nicht anders, die zitierte dort erfundende Demokratie bezog sich nur auf einzelne Stadtstaaten mit einer überschaubaren Anzahl von Stimmberechtigten und das waren nicht alle Bewohner dieser Gemeinde....
für größere staatliche Gebilde rechte das nicht aus und ging im Laufe der Zeit unter, wie alle anderen Versuche auch

je größer so ein Gebilde ist, umso "undemokratischer" wird es, mit Gerechtigkeit hat das noch gar nichts zu tun
Auch Vordenker müssen nachdenken.

MichiWell
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Re: Demokratie

Post 29 im Thema

Beitrag von MichiWell » Sa 23. Sep 2017, 21:34

Hallo Nana,

das ist tatsächlich ein Problem, dass man die "gewählten" Vertreter nicht wirklich kennt, und somit nicht zur Rechenschaft ziehen kann. Aber auch dafür gibt es eine Lösung (Rätedemoktatie). Nur ist die nicht gewollt, weil sie dem herrschenden Wirtschaftssystem zuwider laufen würde. Eine repräsentative Demokratie kann man viel besser aus dem Hintergrund kontrollieren und lenken. Dementsprechend wurden solche Versuche in der Vergangenheit in Eutropa zumeist blutig niedergeschlagen.

Liebe Grüße
Michi
Der moderne Mensch ist leicht zu lenken, aber nur schwer zu etwas zu bewegen. (Ernst Ferstl)

Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie. (Aldous Huxley)

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Re: Demokratie

Post 30 im Thema

Beitrag von conny » Sa 23. Sep 2017, 22:09

MichiWell hat geschrieben:
Sa 23. Sep 2017, 21:34

das ist tatsächlich ein Problem, dass man die "gewählten" Vertreter nicht wirklich kennt...
Wieso ist das ein Problem? Viele Abgeordnete unterhalten in ihren Wahlkreisen ein Kontaktbüro, zumindest sind die Kontaktdaten bekannt. Warum schreibst gewählte Vertreter in Anführungsstrichen?

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