Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen
Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen - # 7

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Michelle_Engelhardt
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 91 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Mi 12. Dez 2018, 08:56

Ich glaube, hier herrscht ein völlig falscher Eindruck, was Stellung, Befugnisse und Kompetenzen der Konfliktlotsen betrifft. Ich persönlich würde mir niemals anmaßen, einem User zu sagen was er zu tun und zu lassen hat. Außerdem gibt es auch keine Patentlösungen, denn jeder hat eine andere Lebenssituation.
Ich habe mich nicht als Lotse gemeldet, weil ich eine eierlegende Wollmilchsau bin. Auch habe ich mich nicht gemeldet, weil ich allwissend bin und über den Dingen stehe. Als Lotse kannst Du bestenfalls Tipps und Hinweise geben, Kontaktadressen nennen und das war es dann auch schon fast. Für alles weitere bin zumindest ich nicht qualifiziert. Dafür gibt es dementsprechende Fachleute und Hobbypsychologen waren mir schon immer suspekt und die nehme ich auch gar nicht ernst.

Der Grund, warum ich mich gemeldet habe ist, das ich nach fast 6 Jahren als Frau lebend (davon über 3 Jahre offiziell), auf einen gewissen Erfahrungsschatz zurückgreifen kann, der ganz automatisch im Laufe der Zeit entstanden ist. Ich habe hier im Ruhrgebiet verschiedene Anlaufstellen an der Hand, die Hilfesuchenden weiterhelfen könnten.
Schlussendlich steht es jedem völlig frei, Kontakt zu einem Lotsen aufzunehmen oder nicht. Alleine das man schon die Möglichkeit hat sein Herz auszuschütten, kann unter Umständen schon unheimlich gut tun.

LG
Michelle
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Ronda_PTL
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 92 im Thema

Beitrag von Ronda_PTL » Mi 12. Dez 2018, 09:42

Guten Morgen, Diskutantinnen!

Danke @Steffi & Janina für Eure letzten Beiträge. Ihr habt die Gedanken, die ich letzte Nacht im technischen Nirwana verloren hatte, offenbar gefunden und hier eingestellt. 👍🏼💚

Fast exakt das Gleiche wollte ich schreiben.

Lassen wir nicht destruktive Scheinargumente zum Todesstoß eines guten Projekts werden bevor es überhaupt in Fahrt gekommen ist🤔🙄

Auch ich habe leider in anderen Foren bereits erleben müssen, wie viel Sprengkraft in solchen Ideen liegen kann. Lasst uns auch hier "anders" damit umgehen.

Hoffnungsvolle Grüße
Ronda 👩🏻🙏🏼
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 93 im Thema

Beitrag von Selienne » Mi 12. Dez 2018, 10:04

Eieiei, das geht ja ab hier.

Ich wundere mich nur, woher die Idee mit Neid und den höheren Befugnissen kommt? Die erste, die das in den Mund genommen hat, ist Anne selbst..

Nichts desto trotz und Befugnisse bla bla hin oder her hat sich mein Standpunkt nicht verändert (vor allem weil ja nun keine neuen Informationen eingegangen sind):
Krisenlotsen stellen sich schon aufgrund der farblichen Hervorhebung und ihrer Zugehörigkeit zu dieser speziellen Gruppe erstmal an die Front, wenn jemand Hilfe braucht. Das heißt, sie repräsentieren ein bestimmtes Bild und eine bestimmte Aufgabe. Ob die freiwillig angetreten ist oder mit Fachwissen zusammenhängt oder nicht ist dabei völlig egal.

Es kann immer mal vorkommen, dass es Menschen gibt, die sich selbst überschätzen oder nicht richtig einschätzen können, wie Menschen in Krisen ticken. Sollte also jemand gefunden werden, bei dem das so ist (und bisher wurde hier niemand direkt als unfähig hingestellt, das sei mal dazu gesagt) ist es doch ganz natürlich, dass irgendetwas getan werden muss und das, ohne viel drüber zu überlegen.
Auf der anderen Seite schützt das aber auch die Lotsen selbst. Wenn es von Anfang an Herangehensweisen gibt, wie/wo man sich beschweren kann, mit Vorgaben was alles zu beachten ist, verringert das Beschwerden aufgrund persönlicher Zwischenfälle.

So viel von mir, ich würde zwar noch ausführlicher werden, aber jetzt muss ich erstmal weg. Aber vielleicht denkt ja die ein oder andere nochmal drüber nach.^^
...

Magdalena
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 94 im Thema

Beitrag von Magdalena » Mi 12. Dez 2018, 12:02

Hallo in die Runde,
wir sind hier doch eine Gemeinschaft, wo jeder bisher im Leben seine Erfahrungen gesammelt hat und hier einbringen kann. In diesem Sinn verstehe ich auch die Konfliktlotsen
Luna hat geschrieben:
Di 11. Dez 2018, 23:12
Ein falscher Umgang mit jemand, der in einer echten Krise steckt, kann fatale Folgen haben; für den Betroffenen, aber auch den Lotsen. Wer hilft dem Lotsen, wenn der/die hilfesuchende nach (vermeintlich) bewältigter Krise doch vor den Zug gesprungen ist?
Sicher wird es keine Garantie geben, dass nicht doch einer mit seiner Situation nicht zurechtkommt oder die Todessehnsucht größer ist als der Lebenswille. Da wird auch ein Konfliktlotse nicht viel ändern können. Was er aber erreichen kann, ist doch Userinnen das Gefühl zu vermitteln, du bist nicht allein und es gibt einen Weg aus der Krise. Manchmal hilft es schon, einfach nur zuzuhören und zu verstehen. So den Druck zu nehmen unter dem man steht.
Ich selber kann nur Ratschläge geben und auf Organisationen oder Ämter hinweisen, die für konkrete Hilfe zuständig sind. Jede/r steckt doch in unterschiedlichen Lebenssituationen, da muss sicher genau geschaut werden wo und wie Hilfe nötig und richtig ist. Finanzielle Sorgen sind am besten doch mit der Hausbank zu regeln als mit dubiosen Finanzdienstleistern. Auch wer auf Jobsuche ist, sollte doch eher sich über die Anzeigen in der Presse beim Jobcenter oder Freunde, die wissen wo Mitarbeiter gesucht werden wenden. Zu Letzterem haben wir ja hier schon eine Rubrik im Forum. Und jeder sollte auch wissen, alles ist ehrenamtlich und es besteht sicher keine rechtlich Haftung. Nicht das am Ende die Konfliktlotsen für ihre Arbeit vor das Gericht gezerrt werden.



Viele Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.

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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 95 im Thema

Beitrag von Whoopy Highfly » Mi 12. Dez 2018, 13:00

Hi Luna, hi Mitstreiterinnen, liebe Schwestern,

Es ist schlimm, wenn jemand Suizid begeht. Die Angehörigen leiden am meisten.
Meine Einlassung hier:
Jemand, nenne sie Xenia, aus unserer YOGA-Gruppe wurde beschuldigt ihre Schutzbedürftige Pflegepersaon, bestohlem zu haben. Xenia versicherte uns, das sie nichts getan hat. Ich hatte mich zusätzlich nochmal versichert, alles war korrekt. Wir sprachen mit ihr und fingen sie auf, weil sie sehr depressiv war. Professonell helfen lassen wollte sie sich nicht.
Da ich Xenias Tochter persönlich kenne, legte ich es ihr immer wieder nahe.An einem Freitag Nachmittag bekam ich die Info, das Xenia Suizid begangen hat.
Wir konnten aus der Gruppe nichts tun. Ich kann mir den Schuh auch nicht anziehen. Ich komme nicht and die Tochter mehr heran, diese hat es sehr getroffen. Helfen lassen will sie nicht.

Was will ich damit sagen:
Die Angehörigen sollten dabei nicht aus den Augen verloren werden. Das kann ein einzeler nicht stemmen.
Auch wenn wir nicht psychologisch geschult sind, obliegt es an uns, den Weg zu ebnen zu einem Profi. Mehr dehe ich mich nicht und kann auch nicht mehr.
Das Schicksal von Xenia und deren Familie hat mich dazu veranlasst, meine Unterstützung zuzusagen.
Jeder kann helfen, auch sei es nur eine Kerze aufzustellen.

Eine nachdenckliche
Steffi
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Ronda_PTL
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 96 im Thema

Beitrag von Ronda_PTL » Mi 12. Dez 2018, 13:19

Hi Mädels:

Hatte eigentlich gehofft, dass sich die passionierte Bedenkenträger Fraktion und die geheimen Motiv Anslysten hier nicht durchsetzen würden, jedoch neige ich langsam zu Anne-Mettes frustrierter Enttäuschung das vielversprechende Projekt evtl doch nicht weiter zu verfolgen. 😢

Ich lese hier aus so manchem Beitrag subtile Unterstellungen, angefangen von der "Diagnose" Helper-Syndrome bei den altruistischen Freiwilligen, bis hin zu Selbstüberschätzung oder Profilierungs Sucht.

Sorry für die harten Worte, aber ich denke wir kommen hier sonst nicht weiter. Karten auf den Tisch. Noch eine pers. Einschätzung: von den bisher sich zur Verfügung stellenden KLs halte ich KEINE(N) aus den genannten Kategorien für betroffen, allein auf Grund ihrer Biographien und der Selbstkritik, die alle mitbringen.

Das potenziell gravierendere Problem scheint mir höchstens der Eigenschutz der KL. Ich denke jedoch nicht, dads man den durch detailliert vorgezeichnete Anweisungen garantieren kann. Das bläht die Bürokratie nur auf.

Eher wäre so etwas wie ein "Emergency Botton" ein Weg, um die KL abzufedern. Wie könnte das personell und technisch umgesetzt werden?

LG Ronda 👩🏻🙏🏼
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 97 im Thema

Beitrag von Bea Magdalena » Mi 12. Dez 2018, 13:21

Hallo zusammem,

vielleicht passt mein Einwurf nicht?
Ein misslungener Versuch zu helfen ist 1000x besser als gar nicht zu helfen oder sogar nicht helfen zu wollen, so meine Meinung.

Liebe Grüße
Bea
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 98 im Thema

Beitrag von Jaddy » Mi 12. Dez 2018, 13:25

Also die Farbgebung stösst schon auf. Und ich beobachte Tendenzen hier im Forum und im Discord, die ich in anderen Communities schon als "Lametta-Phase" und "TEAM-Denke" erlebt habe.

Lametta heisst: Es gibt einige, die eine Art Titel verliehen bekommen, eben das Lametta auf den Schulterklappen. Das führt traditionell zu bestimmten Problemen. Einigen ist der Titel nicht wichtig. Sie tun einfach, was diese Funktion beinhaltet. Andere fühlen sich jedoch davon angezogen und wollen sich unbedingt abheben. Wenn sie ihn bekommen fangen sie an zu stolzieren und zu belehren, was die gute Idee der Funkton dann beschädigt. Wenn sie ihn nicht bekommen fangen sie an zu maulen, zu ätzen, zu intrigieren. Zieht auch die Stimmung runter.

Dazu kommt eine gewisse Schere im Kopf bei den "Normal-Personen", auf die Titeltragenden nicht mehr unbefangen zu reagieren ("Wahrhaftige Kommunikation ist nur unter Gleichgestellten möglich"). In praktisch jedem Fall bildet sich ein Klassensystem.

TEAM-Denke heisst ausgeschrieben "Toll, ein anderer macht's". D.h. notwendige und sinnvolle Beiträge werden nicht gebracht, denn dafür gibt es ja jetzt beauftragte Funktionspersonen.

Letztlich führt die Klassierung meistens zu einer von-Neumann-Katastrophe. Für jede Klasse muss eine weitere Kontrollklasse geschaffen werden und statt allgemein respektvollem, freundlichen Umgang wird agieren im Geflecht der Pöstchen. Für viele Communities war spätestens die EInführung von Pöstchen ein Einstieg in den Niedergang.

Deshalb hatte schon die Generation Usenet formuliert, dass soziale Probleme nicht technisch gelöst werden können - maximal verdrängt.

Klar kann eins streiten, ob nicht die Ursachen für die EInführung der Pöstchen der Beginn des Abstiegs waren. Ich würde dem Argument sogar tendenziell Recht geben. Aber die Lösung ist eben, auf die Einhaltung von Umgangsformen zu pochen und Gleichrangigkeit durch Empowerment herzustellen, statt weisse Ritter zu ernennen.

JM2ct

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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 99 im Thema

Beitrag von Whoopy Highfly » Mi 12. Dez 2018, 15:50

Hi Jaddy,
das ist ein guter Einwand.
Mache bitte einen Vorschlag, wie das … gelöst werden kann.
Die Kennzeichnung mit den Farben fand ich nicht schlecht. Hat nichts mit Rang zu tun.
"rot" bedeutet für mich wichtige Person.
Außerdem will ich keine Sonderrechte, ggf. Bereich, wo sich die Lotsen austauschen können.
Außerdem wäre es schön, wenn Fachleute wie ihr beide auch mitmachen würden.

eine hoffnungsvolle
Steffi
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 100 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Mi 12. Dez 2018, 16:21

Sorry, ich bin ja echt ein geduldiger Mensch, aber bei diesem Lametta Schwachsinn wird es selbst mir zu viel.
Im Discord Channel wurden Räume geschaffen, damit Ratsuchende mit den dort vertretenen Konfliktlotsen sprechen oder schreiben können. Um die Privatsphäre der Ratsuchenden zu gewährleisten, war es erforderlich, die dortigen Konfliktlotsen mit Moderatorenrechten zu versehen, was auch dort dazu führte, das die Moderatoren farblich anders gekennzeichnet waren.

Ich habe das nun alles rückgängig gemacht und entsprechende Räume wieder gelöscht.
Ansonsten schließe ich mich Frieda an und möchte gern mein Angebot, hier helfend zur Verfügung zu stehen, zurückziehen. Das hat nix mit beleidigter Leberwurst zu tun, aber so einen teilweise Kindergarten muss ich mir nicht geben.

Das heißt natürlich nicht, das ich niemandem einen Ratschlag geben will oder kein offenes Ohr hätte. Wer möchte, kann mich gern nach wie vor per PN kontaktieren oder halt im Discord Channel.

Anne-Mette, bitte entferne mich aus dem Konfliktlotsen-Team, damit ich diese Farbgebung, die offensichtlich bei einigen das Prädikat "besonders wertvoll" suggeriert, wieder los bin. Ich bin genauso wie alle anderen auch nur ein kleines Rädchen hier in der Community....nicht mehr und nicht weniger.

Michelle
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Post 101 im Thema

Beitrag von Christiane.LE » Mi 12. Dez 2018, 16:56

Also ich wollte mich erstmal Entschuldigen auch bei und vor allen bei Michi-Well .
Ich habe fast nur an mich gedacht und das war auch meine Natur da ich es so gelernt habe ,aber beiseide.
Ich selber habe mein Therapeuten gesagt das er mich einsetzen kann wenn wieder eine TS wegen Depression oder
anderweitig Hilfe brauch ,in der Klinik oder auch außerhalb und er fand es sehr gut.
Nun bin ich selber in der Klinik und dann München und danach nochmal Psychotherapie machen.
Und ehrlich wenn ich gemerkt habe der Hilfe brauch habe ich ihn einfach angeboten das sie oder er mich
anrufen kann und allein nur das zuhören grade bei Depressionen usw Hilft.
Leute bietet es einfach an vielleicht auch in der Signatur oder nicht .Macht nicht so ein Aufhebens.
Ich hätte gerne mal mit jemand Telefoniert und nur mal auszuquatschen ,leider war niemand da.
Und bitte wenn ihr sowas anbieten soldet ,soldet ihr selber sehr stabil sein !
LG.Christiane
Nach 50 Jahren stehe ich nun meinen Mann als Frau.
Das Leben ist eine Baustelle .
Reißt Mauern ein und baut Brücken.

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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 102 im Thema

Beitrag von Luna » Mi 12. Dez 2018, 17:03

Hallo nochmal,
also ich für meinen Teil wollte niemand hier zu nahe treten und halte das Projekt für eine gute Sache. Das habe ich auch einleitend geschrieben.
Mir ging es (aufgrund meiner beruflichen Erfahrung) nur um eine Klarstellung, was Lotsen leisten können und was nicht (im Interesse aller Beteiligten).
Schon gar nicht missgönne ich irgendjemand eine andere farbliche Kennzeichnung.
Michelle_Engelhardt hat geschrieben:
Mi 12. Dez 2018, 16:21

Anne-Mette, bitte entferne mich aus dem Konfliktlotsen-Team, damit ich diese Farbgebung, die offensichtlich bei einigen das Prädikat "besonders wertvoll" suggeriert, wieder los bin. Ich bin genauso wie alle anderen auch nur ein kleines Rädchen hier in der Community....nicht mehr und nicht weniger.

Michelle
Es tut mir ganz besonders leid, dass Du Dein Angebot zurückgezogen hast. Auch wenn wir uns nicht persönlich kennen, wärst Du aufgrund Deiner persönlichen Lebensgeschichte und Deiner Beiträge eine der wenigen, die ich in einer Krise kontaktieren würde.

Alles Liebe
Luna

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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 103 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Mi 12. Dez 2018, 17:10

Luna, Du kannst mich jederzeit kontaktieren, wenn was ist. Das schrieb ich ja auch in meinem letzten Beitrag :)

Liebe Grüße Michelle
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 104 im Thema

Beitrag von Frieda » Mi 12. Dez 2018, 17:14

Hallo Christiane!😊
Du hast keine Vorstellung, wie sehr mich deine ganzen Worte gerade freuen ... 👍👍👍👍
Du hast etwas getan, was ich ganz genau so sehe!
Wenn man öffentlich einmal mit seinen Worten daneben greift, sollte man Erwachsen und aufrichtig genug sein, sich auch öffentlich dafür entschuldigen zu können, wenn man ehrlich auch dahinter steht!
Ich vertraue dir und deinen Worten!

Für mich zeugt es von ganz großer Größe, wer zu so etwas in der Lage ist❗👍


Christiane.LE hat geschrieben:
Mi 12. Dez 2018, 16:56
Leute bietet es einfach an vielleicht auch in der Signatur oder nicht .
..."mein offenes Ohr" in meiner Signatur anzubieten, darüber habe ich auch schon nachgedacht!
•Liebe & Mitgefühl sind die höchsten Formen von Intelligenz.
•Du musst selbst zu der Veränderung werden, die du in der Welt sehen willst. Mahatma Gandhi
•Irgendwo ist Jemand glücklich mit weniger als du hast!

*Wer mag, ich bin gerne da mit 💖,👂und📝*

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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 105 im Thema

Beitrag von MichiWell » Mi 12. Dez 2018, 17:18

Hallo Christiane,

ich bin positiv überrascht, über deine Reaktion. Danke. (yes)

Nach den ganzen negativen Gedanken, die hier gegen die Idee des Helfen-Wollens breit getreten wurden, und die mich ziemlich runter gezogen haben, ist das für mich wenigstens ein positiver Punkt am heutigen Tag.

Ich wünsche dir alles Gute für die nächsten Schritte. (dr)


Liebe Grüße
Michi
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