Warum ziehen wir uns so an, wie wir uns anziehen?
Warum ziehen wir uns so an, wie wir uns anziehen? - # 3

Antworten
!EmmiMarie!
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 408
Registriert: Do 6. Sep 2018, 15:56
Geschlecht: trans* w
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Bad Krozingen
Membersuche/Plz: 79115
Hat sich bedankt: 229 Mal
Danksagung erhalten: 345 Mal
Gender:

Re: Warum ziehen wir uns so an, wie wir uns anziehen?

Post 31 im Thema

Beitrag von !EmmiMarie! » Mi 9. Jan 2019, 12:45

@Emma,

schön gesagt (na)

Alles Liebe Marie (flo)
I´ve known the wind so cold, i´ve seen the darkest days, but now the winds i feel are only winds of change

sbsr
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 808
Registriert: Mi 17. Aug 2016, 10:21
Geschlecht: biologisch Mann
Pronomen: Prinzessin
Wohnort (Name): Niederbayern, LK Kelheim
Membersuche/Plz: 933xx
Hat sich bedankt: 528 Mal
Danksagung erhalten: 725 Mal

Re: Warum ziehen wir uns so an, wie wir uns anziehen?

Post 32 im Thema

Beitrag von sbsr » Mi 9. Jan 2019, 13:01

Viggy, Dein Beitrag spricht mir aus der Seele.

Viggy hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 10:13
Was findet man in der Herrenabteilung? ... graue Anzüge, Jeans und karierte Hemden.
Das stimmt so tatsächlich nicht mehr. In den "jüngeren" Läden wie Esprit oder bonprix findet sich mehr und mehr Farbe, und auch weichere Stoffe. Wird natürlich jugendlich beworben, weshalb sich der Herr mittleren Alters gar nicht ran traut.

Etwas Werbung
https://www.bonprix.de/produkt/herren-s ... sa-959362/
https://www.bonprix.de/produkt/chino-st ... ux-914603/

Was natürlich immer noch fehlt, ist die Verspieltheit der Damenmode. Ich liebe zum Beispiel Blumenmuster. Und die Variantenvielfalt ist deutlich geringer.

Viggy hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 10:13
Was mir zu meinem Leidwesen leider fehlt, ist das Gefühl dafür und das Verständnis in der Familie, im speziellen meiner Frau. Dass es nicht nur toleriert sondern auch für gut befunden wird.
Meine Frau meinte einmal leicht abfällig, während sie gerade verzweifelt versuchte, sich in eine Strumpfhose rein zu schütteln, "Das machst du ernsthaft freiwillig?!". Ich konnte nicht anders als zu antworten, mit einer gut passenden Strumpfhose ist das auch weit weniger schlimm.

Wenn man diesen Thread hier so überfliegt, ist das Unverständnis vielleicht gar nicht so unverständlich. Cis Frauen ziehen die Sachen, die es für sie gibt, halt einfach so an, ohne groß darüber nachzudenken. Sie müssen sich kaum einschränken, denn alles was das Herz begehrt, gibt es auch in irgendeiner Form. Wie sagt man so schön, man bemerkt erst, was man hat, wenn man es nicht mehr hat.

Wir selbst hingegen wissen eigentlich nicht so recht, oder können es nicht ausdrücken, was genau uns daran gefällt oder warum wir ausgerechnet das Shirt mit den Sternchen drauf wollen, wo es doch auch T-Shirts auch für Männer gibt. Wie sollen wir das dann unseren Partnerinnern erklären?!
LG, Svenja

Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

Erika Bergmann
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 48
Registriert: Do 15. Feb 2018, 13:00
Geschlecht: Mensch
Pronomen: so wie ich aussehe
Membersuche/Plz: z.Zt.
Hat sich bedankt: 29 Mal
Danksagung erhalten: 51 Mal
Gender:

Re: Warum ziehen wir uns so an, wie wir uns anziehen?

Post 33 im Thema

Beitrag von Erika Bergmann » Mi 9. Jan 2019, 16:08

Warum ziehen wir uns so an?
Für mich ( und viele andere sicher auch) ganz kurz und banal, weil es mir Spaß macht.

Aber warum genau? Hmm da hab ich mir des öfteren in hypothetischen outing Situation Gedanken drüber gemacht. Meine Gründe nur doch nie in epischer Länge geschildert.

1. Standradargument: Bequemer
Jain, bei Unterwäsche übertreffe ich die Bequemlichkeit meiner Männerunterwäsche nicht und um genauso bequem zu sein muss ich schon genau auf Schnitt und Größe achten. Aber ein Rock im Sommer ist mir ne Spur lieber als kurze Hosen.
Und bei allem anderen, gleich oder weniger bequem.

Ein gut sitzender Anzug und die richtige Kragenweite geht den ganzen Tag. Für eine weibliche Silhouette kommt aber gern Korsett huftpolster brüste und Perücke. Im Sommer die Hölle :lol:
Von Highheels brauche ich nicht anfangen :lol: :lol:
Ich mag sie trotzdem.

2. Standradargument: Auswahl
Hatte ich früher auch uneingeschränkt zugestimmt. Nachdem meine Frau mich gefragt hat warum ich mir Männersachen nicht genausolange aussuche, habe ich meine Meinung relativiert.
Tja angesprochen, getan und siehe da es gibt sehr viel mehr als Mann denkt. Natürlich in Sachen Röcke, Kleider, Schuhe und diverses andere was Schnitte betrifft ist es mau, aber Stoffe, Farben, Muster und sogar Spitze ist für Männer Unter- und Oberbekleidung zu haben. ( mit entsprechender Recherche und passenden Maßen versteht sich ..., denn Spitzenhemden mit nicht blumenmuster hab ich nur in China gefunden, mit chinesischen Größen. :( )


3. Standradargument : hübscher
Da bin ich mit mir selbst im Zwiespalt.
Ich finde Damenbekleidung nicht perse hübscher und das was ich hübscher finde, warum ziehe ich dazu das volle Verwandlungsprogramm durch bevor ich vor die Tür gehe? Zum einen Teil sham (also gefühlter sozialer Druck) und zum anderen finde ich es wohl, hmm das ist schwer zu beschreiben, das Frauen hübscher sind weil sie sich mehr Mühe geben? Wobei das heißen muss, wenn sie sich viel Mühe geben. Aber es gibt auch Männer die das tun, die schau ich nur nicht an und denke "das sieht toll aus das willst du auch anziehen"
Ich bevorzuge also klar Frauen, aber ich will nicht die hübsche Frau haben, ich will das was sie hat, bzw selber die hübsche Frau sein können (außerdem hab ich schon eine tolle Frau :wink:)
Eine Zeit lang dachte ich, das ich anderen Frauen auf diese Weise hinterher schaue, weil meine Frau sich nicht aufdonnert und ich das möchte um das zu kompensieren. Aber nein das war nur ein Erklarungskrücke.
Ich kann es nicht rational erklären (bisher), aber es lässt sich für mich nicht einfach darauf schieben das es perse hübscher ist. Das liegt im Auge des Betrachters und der ist zudem gesellschaftlich beeinflusst. Insofern wiederum kann es also doch durchaus Menschen geben die Damenkleidung perse hübscher finden :wink:

4. Standradargument: erotische Bedürfnisse.
Eigentlich nicht Standard, denn ich hab das Gefühl es wird ungern vorgebracht, schwingt zumindest bei CD aber oft mit, ohne gleich transvestischer fetishismus zu sein. (TS nicht automatisch ausgeschlossen, nur geschätzt weniger als CD)
Bei mir zumindest war der erotische Trieb der Schlüssel zur Selbsterkenntnis, ohne welchen ich nicht mit experimentieren angefangen hätte. Mittlerweile kann ich das gut unterscheiden und trennen, selbst wenn ich hybride Kleidungsstücke in ein Alltagsoutfit integriere bzw erotische mit für mich unerotischen Stücken mische.

Ich hab bestimmt etliches vergessen aber auf dem smartfon wird das tippen bei der Länge immer unübersichtlicher.

P.S.: das Erfolgsgefühl einer gelungenen Verwandlung ist auch nicht zu verachten.

Jetzt aber Schluss.
LG
Erika
Ich bin überzeugt Smartphones haben was gegen Rechtschreibung ;-)

Vincent
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 433
Registriert: Mi 25. Jul 2012, 16:20
Geschlecht: enby
Pronomen: er
Wohnort (Name): München
Membersuche/Plz: 80995
Hat sich bedankt: 76 Mal
Danksagung erhalten: 230 Mal
Gender:

Re: Warum ziehen wir uns so an, wie wir uns anziehen?

Post 34 im Thema

Beitrag von Vincent » Mi 9. Jan 2019, 18:25

Die Frage nach dem Warum habe ich mir auch schon gestellt, vor allem früher.

Früher habe ich irgendetwas aus meinem Männerkleiderschrank genommen, was mir für den Tag zweckmäßig erschien, oder was von mir erwartet wurde - der Rest war mir egal.
Hatte ich gelegentlich die Möglichkeit, habe ich mich fast zwangshaft an meinen versteckten Rocken Kleidern usw. bedient - Eine Hose wäre keine Option gewesen.

Sehr lange liegt diese Zeit nicht zurück :roll:

Nachdem ich mir selbst und meiner Umgebung Klarheit verschafft habe, und vor allem meine unsinnigen Bedenken über Bord geworfen habe, gehe ich jetzt ganz entspannt an den Kleiderschrank. Ich suche mir etwas, was für meinen Zweck geeignet ist, und etwas womit ich mich in der augenblicklichen Stimmung wohl fühle.
Ein enger Rock kann schon mal dabei sein, wenn ich ausgehe, in einem solchen den Tag zuhause zu verbringen oder in den Supermarkt zu gehen, kommt mir nicht mehr in den Sinn.

Ich "muss" nicht mehr jede Gelegenheit nutzen einen Rock zu tragen - ich kann ja immer ))):s
Auch meine Abneigung gegen Männerkleidung ist weg - sie kann auch recht bequem und praktisch sein und lässt sich wunderbar mit schönen Sachen kombinieren )))(:

LG
Vincent

Yvette
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 53
Registriert: Mi 3. Jan 2018, 20:34
Pronomen:
Membersuche/Plz:
Hat sich bedankt: 6 Mal
Danksagung erhalten: 17 Mal

Re: Warum ziehen wir uns so an, wie wir uns anziehen?

Post 35 im Thema

Beitrag von Yvette » Mi 9. Jan 2019, 18:35

Ihr Lieben,
vielen Dank für Eure rege Beteiligung, die (selbst-)reflektierenden Gedanken und Vermutungen, die mich ein Stück weiter zur Selbsterkenntnis bringen.
Insbesondere danke ich
Steffie („Vielleicht spiegelt die Kleidung mit entsprechenden Farben, Stil und Schnitten die Seele wieder. Es kann auch sein, das sie Kleidung das Selbstwertgefühl steigert“). Ich denke, damit hast Du nur zu recht.
Viggy, obwohl meine Erfahrung zu Deiner Aussage („Wenn ich sagen würde, weil es bequemer ist, würde ich mich wohl selber belügen“) nicht ganz paßt: dieses wundervolle Beinfreiheit-Gefühl im Sommer, einen leichten, kurzen Rock zu tragen, der im Gegensatz zu einer, meinetwegen auch kurzen, Hose nichts einkneift, die warmen Sonnenstrahlen und die Luft um die Schenkel zu spüren, ist einzigartig. Dabei habe ich auch beobachtet, daß ich im Rock meine Beine bewußter wahrnehme, sozusagen etwas narzißtischer bin; kennt Ihr das auch?
Erika für die Ausführlichkeit Deiner Betrachtungen zum Thema. In einem habe ich allerdings andere Erfahrungen gemacht: Du schriebst bzgl. Bequemlichkeit, im Sommer brauchtest Du von High-Heels gar nicht erst anzufangen. Es klingt verrückt, aber wenn ich meine 12,5 cm-Pumps (auch im Sommer) anhabe, scheint mir der dadurch „erzwungene“ Bogen der Fußsohle nicht unvorteilhaft, unbequem oder gar unangenehm, sondern im Gegenteil habe ich das Gefühl, so und nicht anders habe es zu sein. Ich glaube, ich muß aufpassen, nicht ein ausgesprochener High-Heel-Fetischist zu werden.

Liebe Grüße,
Yvette

ChristinaF
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1600
Registriert: So 26. Feb 2012, 09:06
Geschlecht: weiblich
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Bayern
Membersuche/Plz: 84xxx
Hat sich bedankt: 706 Mal
Danksagung erhalten: 523 Mal
Gender:

Re: Warum ziehen wir uns so an, wie wir uns anziehen?

Post 36 im Thema

Beitrag von ChristinaF » Do 10. Jan 2019, 12:30

Erotik spielt bei mir beim Ankleiden eher eine untergeordnete Rolle. Gut, ich freu mich auch, wenn ich mal in schicke und auch sexy ausfallende Dessous schlüpfe und es einfach genießen kann.
Die Regel bei mir ist jedoch, dass ich seit einiger Zeit mich so kleide, wie viele andere Frauen auch. Schick und vor allem bequem. Ob nun im Sommer mit Rock oder im Winter mit Hose, mit Strümpfen oder ohne. Für mich kommts auch darauf an, dass ich morgens nicht so viel Zeit verbrauchen will, mit den üblichen Fragen: "Was ziehe ich heute an, das habe ich ja gestern getragen, steht mir dies oder das, was sagen meine Kolleginnen, Umfeld usw. dazu?"
Dass ich mich aber "nicht schlecht" kleide, erfahre ich immer wieder von Komplimenten oder Anmerkungen aus meinem beruftlichen oder privaten Umfeld.
LG Christina

Viggy
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 181
Registriert: Mi 17. Feb 2016, 14:06
Geschlecht: 70m/30w
Pronomen: er
Wohnort (Name): München
Membersuche/Plz: München
Hat sich bedankt: 120 Mal
Danksagung erhalten: 108 Mal
Gender:

Re: Warum ziehen wir uns so an, wie wir uns anziehen?

Post 37 im Thema

Beitrag von Viggy » Do 10. Jan 2019, 14:46

dieses wundervolle Beinfreiheit-Gefühl im Sommer, einen leichten, kurzen Rock zu tragen, der im Gegensatz zu einer, meinetwegen auch kurzen, Hose nichts einkneift, die warmen Sonnenstrahlen und die Luft um die Schenkel zu spüren, ist einzigartig. Dabei habe ich auch beobachtet, daß ich im Rock meine Beine bewußter wahrnehme, sozusagen etwas narzißtischer bin; kennt Ihr das auch?
Ohh jaa, das kenne ich nur allzu gut :P Und Deine Aussage zum Tragegefühl eines kurzen Rocks bei schönem Wetter kann ich auch nur zu 100% bestätigen, aber trotzdem würde ich sagen, dass die Begründung 'Bequemlichkeit' ein gut Stück vorgeschoben wäre.

Ich glaube, ich muß aufpassen, nicht ein ausgesprochener High-Heel-Fetischist zu werden.
Ich fürchte, das bin ich schon lange, nur dass meine Wohlfühlzone bei 10 - max 11 cm Absatz liegt.

Ulrike-Marisa
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 2475
Registriert: Mo 21. Mai 2012, 13:58
Geschlecht: transsexuell
Pronomen: sie
Membersuche/Plz: 248**
Hat sich bedankt: 429 Mal
Danksagung erhalten: 464 Mal

Re: Warum ziehen wir uns so an, wie wir uns anziehen?

Post 38 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa » Do 10. Jan 2019, 15:33

Moin zusammen,

...darum, weil ich mich so meiner Gefühlslage und Bestimmung entsprechend angezogen fühle. Meine Frau mag z.B.keine BHs, Röcke und auch keine Strumpfhosen - ich ja, finde ich adäquat,bequem und praktisch (s. Galerie).
So hat jede/r seine Meinung dazu und das ist auch gut so, sonst täten wir im Einheitslook umherstreifen, was auch niemand will...

Grüße, Ulrike-Marisa ))):s

Liz
Beiträge: 20
Registriert: Sa 17. Feb 2018, 19:12
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. ------
Hat sich bedankt: 33 Mal
Danksagung erhalten: 20 Mal
Gender:

Re: Warum ziehen wir uns so an, wie wir uns anziehen?

Post 39 im Thema

Beitrag von Liz » Fr 11. Jan 2019, 08:20

Hallo Yvette,
als CD ziehe ich mich gerne so als Frau an, wie es meiner männlichen Vorstellung von einer attraktiven und erotischen Frau entspricht. Ähnlich wie Eva kleide ich mich aber auch als Mann so, wie es meiner weiblichen Vorstellung eines attraktiven, gepflegten Mannes entspricht. Ich bin ein eitler Mensch der nicht nur wert auf innere Werte legt, sondern Ästhetik liebt. Deshalb finde ich, dass ich als Frau `nicht auf Teufel komm raus` alle weiblichen Reize zugleich zur Schau stellen muss. Damit würde ich mich in die Phalanx des `nuttigen`begeben, sondern es stilvoller empfinde, wenn das Dekollete präsetiert wird nicht noch einen super knappen Minirock dazu aufzutragen und umgekehrt.

Liebe Grüße Liz

Yvette
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 53
Registriert: Mi 3. Jan 2018, 20:34
Pronomen:
Membersuche/Plz:
Hat sich bedankt: 6 Mal
Danksagung erhalten: 17 Mal

Re: Warum ziehen wir uns so an, wie wir uns anziehen?

Post 40 im Thema

Beitrag von Yvette » Mo 14. Jan 2019, 01:17

Danke, Liz
für Deinen Beitrag, dem ich inhaltlich nur voll und ganz zustimmen kann.
Du erwähntest i. Ü. Eva; meinst Du die Eva aus dem Post Nr. 11, die auf meine Nachfrage, wie genau sie ihren ebenso abwertenden wie nicht begründeten Schlußkommentar gemeint haben könnte, es bisher nicht für erforderlich hielt, darauf höflicherweise zu antworten?
Liebe Grüße,
Yvette

Liz
Beiträge: 20
Registriert: Sa 17. Feb 2018, 19:12
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. ------
Hat sich bedankt: 33 Mal
Danksagung erhalten: 20 Mal
Gender:

Re: Warum ziehen wir uns so an, wie wir uns anziehen?

Post 41 im Thema

Beitrag von Liz » Mo 14. Jan 2019, 16:28

Hallo Yvette,
nein ich bezog mich auf Evacampelli, sie sagte, dass sie als Mann auch gut gekleidet sein möchte.

Ich wünsche dir noch einen schönen Tag.

Liebe Grüße

Liz

gerda joanna
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 670
Registriert: Mi 5. Jul 2017, 17:53
Geschlecht: Teilzeittranse
Pronomen: was auch immer
Wohnort (Name): österreich
Membersuche/Plz: österreich
Hat sich bedankt: 483 Mal
Danksagung erhalten: 1102 Mal
Kontaktdaten:

Re: Warum ziehen wir uns so an, wie wir uns anziehen?

Post 42 im Thema

Beitrag von gerda joanna » Mo 14. Jan 2019, 18:41

Ich sage mal weil es Spass macht, sich in eine Frau zu verwandeln -und man es ja auch sehen soll, dass es ein weibliches Outfit ist. Deshalb sind CDs wohl in der Regel viel "weiblicher" gekleidet als Bio-Frauen. Man braucht nur mal auf die Strasse zu gehen und zu schauen. Die Anzahl an Rock- oder Kleidträgerinnen ist da in der weiten MInderheit. Die meisten CD´s wollen aber auf Kleid, Rock, Strumpfhosen oder Strümpfe nicht verzichten (geht mir ja genauso (moin)
Und deswegen ziehen wir (also "wir" meine ich jetzt CDs, Transvestiten, Teilzeittransen oder wie man uns nennen will) uns wohl so an.
Alles Liebe Gerda Joanna
Mein weibliches Ich ist ein Teil von mir, ich möchte es nicht mehr unterdrücken.

https://gerdajoanna.blogspot.com

Andrea
Beiträge: 26
Registriert: Do 25. Okt 2018, 08:18
Geschlecht: Mann
Pronomen: Du
Wohnort (Name): Düsseldorf
Membersuche/Plz: z.Zt. ------
Hat sich bedankt: 23 Mal
Danksagung erhalten: 3 Mal

Re: Warum ziehen wir uns so an, wie wir uns anziehen?

Post 43 im Thema

Beitrag von Andrea » Do 17. Jan 2019, 13:01

Hallo,
Ich möchte Dir Gerda Joanna voll beistimmen.Wenn ich mit Kleid etc. gesehen werde wenn ich unterwegs bin, fühle ich es anregend
und reizvoll. .Ich möchte dies nicht mehr missen.Deswegen ziehe ich es bei jeder Gelegenheit auch bei kurzer Zeit es an.
Alles Liebe Andrea

Stephanie1707
Beiträge: 25
Registriert: Sa 23. Aug 2014, 09:25
Geschlecht: Mann
Pronomen:
Membersuche/Plz: Hamburg
Hat sich bedankt: 7 Mal

Re: Warum ziehen wir uns so an, wie wir uns anziehen?

Post 44 im Thema

Beitrag von Stephanie1707 » So 3. Feb 2019, 14:26

Vieles was hier schon geschrieben wurde trifft auch auf mich zu. Es fühlt sich nicht nur einfach richtig an, bei mir kommt - ich weiß nicht genau wie ich das sagen soll - eine positive, nicht sexuelle Erregung dazu. Oder besser gesagt eine angenehme Form von seelischer Ausgeglichenheit.

Liebe Grüße,

Stephanie

Dolores59
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1598
Registriert: Sa 16. Jan 2016, 00:13
Geschlecht: Ist das wichtig?
Pronomen: Bedeutungslos
Wohnort (Name): Bad Fallingbostel
Membersuche/Plz: Bad Fallingbostel
Hat sich bedankt: 144 Mal
Danksagung erhalten: 1217 Mal

Re: Warum ziehen wir uns so an, wie wir uns anziehen?

Post 45 im Thema

Beitrag von Dolores59 » So 3. Feb 2019, 15:55

Ergänzend sage ich mal so:

Ich fühle mich in meiner aktuellen (Frauen-)Kleidung einfach vollständig angezogen. Als wenn die Kleidung zu mir gehört und mir etwas fehlt, wenn ich die übliche Männerkleidung trage.

Inzwischen sind Accessoires ein fester, nahezu unverzichtbarer Bestandteil meiner Looks geworden. Wenn z.B. eine Halskette fehlt, fühle ich mich "nackt". :o Beim Makeup geht es jetzt auch los. :shock:

Vor einigen Jahren war das für mich noch unvorstellbar.

LG
Dolores
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)

Antworten

Zurück zu „Lifestyle-Foren“