Wie versteckt Ihr Eure Sachen?
Wie versteckt Ihr Eure Sachen? - # 7

Intersexuelle Menschen, Crossdresser, Transgender, Transidente: Diskussionen über partnerschaftliche Aspekte, Rat und Tat für PartnerInnen und Familie
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Ines
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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 91 im Thema

Beitrag von Ines » Di 3. Mai 2016, 21:02

Hallo Vicky_Rose,

wenn jemand den Kleiderständer sieht, dann kann ich immer noch sagen, da hat meine Freundin nur mal ihren Kleiderständer geparkt. ;) Da wird ja wohl niemand so genau schauen und sehen, daß das nicht die Kleidungsgröße von ihr ist. ;)

LG
Ines

Heide
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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 92 im Thema

Beitrag von Heide » Di 3. Mai 2016, 21:33

Teils im gemeinsamen Kleiderschrank und teils in einem extra Koffer, da meine Frau sonst wohl meinen würde, ich hätte zuviel des Guten.. mit den Schuhen ist es genauso. Nur die Silos sind nicht im Kleiderschrank. Vor dem Putin gegenüber meiner Frau war alles in Koffern. Bis ich dann bewusst etwas in den Kleiderschrank gelegt habe.Knistert sonst ha auch

Heide
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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 93 im Thema

Beitrag von Heide » Mi 4. Mai 2016, 00:07

Ich meine natürlich Sillis und nicht Silos, obwohl ich vom Lande komme. Und Verstecken im gemeinsamen Kleiderschrank ist ja auch nichts. War wohl etwas verwirrt.

Vicky_Rose
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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 94 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Mi 4. Mai 2016, 08:03

Hi Ines,

schau Dir den Satz noch einmal an: Man kann ihn verstehen als: "Wichtig ist nur, daß Eingeweihte , mir die Klamotten nicht zuordnen." :?

oder besser als: "Wichtig ist nur, daß Nichteingeweihte , mir die Klamotten zuordnen." (fwe3)

Gemeint war wohl: "Wichtig ist nur, daß Nichteingeweihte , mir die Klamotten nicht zuordnen." :idea:

Egal, fand's nur lustig ... :P
Viele Grüße
Vicky

Nur Mannsein ist mir zu wenig, nur Frausein (noch) zu viel ...

Ines
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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 95 im Thema

Beitrag von Ines » Mi 4. Mai 2016, 09:03

Hallo Vicky,

ich fand die Ausdrucksweise eigentlich relativ klar, daß die, die nicht eingeweiht sind, das auch nicht wissen sollem. Man kann das natürlich auch durch eine andere Schreibweise, die den Begriff klar definiert, ausdrücken. ;) Aber ist ja nicht schlimm. Etwas Spaß, durch eine andere Interpretation, geht doch in Ordnung.

LG
Ines

Conny-Andrea
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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 96 im Thema

Beitrag von Conny-Andrea » Do 28. Sep 2017, 11:22

Hallo ihr Lieben,

beim Stöbern im Forum bin ich auf diesen alten Thread gestoßen. Ich fand die Thematik sehr interessant und würde ihn gern noch einmal mit einem Bericht fortsetzen.

Ich weiß nicht, ob euch meine Geschichte langweilt, ärgert, amüsiert oder staunen lässt. Mir wird es jedenfalls guttun einmal über diese Dinge in meinem Leben zu schreiben. Ich wünsche euch auf jeden Fall gute Unterhaltung. (gitli)

Dieser Bericht ist zeitlich und räumlich verwoben mit meinem Vorstellungstext in diesem Forum.

viewtopic.php?f=2&t=14712


Im Alter von 11-12 Jahren, zu Beginn meiner Pubertät, unternahm ich erste Gehversuche im Bereich Self-Bondage und Crossdressing (klingt komisch, ist aber die Wahrheit). Der Badeanzug meiner Mutter, Kleider, Kittelschürzen und die häusliche Wäscheleine mussten dafür herhalten. Da mir die Sachen nicht gehörten, brauchte ich sie auch nicht zu verstecken. Sie mussten nur hinterher wieder ordentlich an ihrem Platz sein. Meines Wissens bin ich nie erwischt worden, denn meine Mutter hat nie etwas gesagt und das hätte sie mit Sicherheit. Sie hat mir mehr als einmal den Hintern versohlt.

Als Jugendlicher mit eigenem Zimmer hatte ich, wie so viele andere auch, große Lautsprecherboxen.
Astrid hat geschrieben:
Mi 4. Mär 2015, 17:04
Die Lösung des Problems waren ein Paar schöne großvolumige Lautsprecherboxen, Marke Eigenbau.
Hinten kurz aufgeschraubt, eine Lage Dämmwolle zur Seite nehmen und der Spaß konnte losgehen. Hinterher alles wieder schön akkurat verstaut, Klappe zu und entspannt zurückgelehnt. Praktisch ohne Risiko.
Genauso habe ich es auch gemacht. Zu der Zeit war mein Interesse an CD sehr schwach, deshalb enthielten meine "Schatzkisten" nur "Spielzeug" und Pornohefte. Wie Astrid schon schrieb: völlig risikolos. Ich musste nur vermeiden das jemand ins Zimmer geplatzt wäre. Ich hatte damals ein Tisch-Billard. Einen Queue davon unter die Türklinke geklemmt und schon hatte ich Sicherheit. Eine passende Ausrede hatte ich mir damals schon im Voraus überlegt, aber da ich diese Aktionen immer nachts abgezogen habe, wenn meine Eltern schliefen, ist nie etwas passiert.

Ich wurde 18, Führerschein, die erste eigene Wohnung, FREIHEIT. :()b Herz was willst du mehr. Eine Beziehung hatte ich nie, ich konnte also machen was ich wollte. Meine Sammlung befand sich in einem Koffer, der griffbereit auf dem Hängeboden stand. In dieser Zeit erwachte auch wieder meine CD-Leidenschaft. Aber Mitte der 70er konnte man nicht so einfach im Laden Damenwäsche kaufen ohne misstrauisch beäugt zu werden. Das hätte ich mich auch nie getraut und auf Versandhaus-Kataloge bin ich merkwürdigerweise nie gekommen. Ich habe dann in Schmuddel-Second-Hand-Shops (Resteverwertung aus geräumten Wohnungen, meistens ältere Leute, die gestorben waren) in den Kisten gewühlt, um etwas für mich zu finden. Nur die Schuhe habe ich im Kaufhaus in der Schnäppchen-Ecke gekauft. Natürlich gab es die nicht in meiner Größe, also musste ich sie umbauen.

Es waren acht herrliche Junggesellenjahre, die ich so verbracht habe. 1982 passierte etwas das mein Leben radikal veränderte. Ich war mit Freunden auf dem Deutsch-Amerikanischen Volksfest. Dabei befand sich auch jemand, den ich nur von Erzählungen kannte und dieser hatte seine Tochter mitgebracht. Wir saßen im Festzelt und immer wenn die engagierte Countryband spielte, ging die Post ab. Damals waren bestimmt die Hälfte der Gäste amerikanische Soldaten.
:)p
Ich hatte mich schon den ganzen Abend mit besagter Tochter toll unterhalten. Und dann kam der Moment in dem der John-Denver-Hit "Take me Home, Country Roads" gespielt wurde. Das war mein Lieblingsong und ich konnte es kaum glauben, mein Gegenüber sang vom Anfang bis Ende mit. Ich war völlig baff. >>Cartoon-Modus an<< Mein Unterkiefer fiel herunter, in meinen Augen erschienen rosa Herzen, mein Blutdruck stieg in ungeahnte Höhen und in meinem Gehirn explodierte ein Feuerwerk in tausend leuchtenden Farben. >>Cartoon-Modus aus<<
(fwe3) (fwe3) (fwe3)
Es hatte mich erwischt. Meine Traumfrau war groß, schlank, hatte lange blonde Haare, blaue Augen und ein sehr weibliches Aussehen mit High Heels und schwingenden Röcken. Und jetzt war ich verliebt in diese hier, eher klein und stämmig, kurze dunkle Haare, braune Augen, aber mit einem herrlichen und ansteckendem Lachen. Sie trug ein burschikoses Outfit mit Jeans, kariertem Baumwollhemd und Step-Weste. Ich glaube, solange ich sie kenne, hat sie nur eine handvoll Kleider besessen.

Ich habe an diesem Abend jedenfalls nichts mehr richtig auf die Reihe bekommen, aber zwei Jahre später waren wir verheiratet. Da wir dann zusammenziehen wollten, konnte ich meinen Koffer nicht mehr benutzen. Ich wollte mich ihr gegenüber outen, aber mein Mut verließ mich ihr die volle Wahrheit zu sagen. So erzählte ich nur von BDSM. Sie bat mich damit aufzuhören, aber ich erklärte ihr, dass man eine Leidenschaft nicht einfach abschalten könne. Mein Vergleich damals: "Du magst Country-Musik, bitte höre jetzt auf Country-Musik zu mögen".

Ich bin aber trotzdem auf ihre Bitte eingegangen, denn ich dachte, als angehender Familienvater könnte ich so nicht mehr weitermachen. Also entsorgte ich alles was ich besaß. Auch fast meine ganzen Möbel, nur Fernseher, Videorekorder und Stereoanlage nahm ich mit, eben typisch Mann. Dann zog ich in ihre Wohnung mit ein. Kurz danach hatten wir dann eine große gemeinsame Wohnung und anderthalb Jahre später hatten wir eine Tochter im Haus.

Aber irgendwann konnte ich meine Leidenschaften doch nicht mehr unterdrücken. Ich begann wieder im ganz kleinen Rahmen zu sammeln. Mein Versteck war damals ein Wäschekorb, in dem nur altes Zeug lag, das niemand brauchte. Dort, ganz unten drunter, lagen meine Schätze und ich hoffte, dass meine Frau sie nie finden würde.

Irgendwann habe ich ihr aber dann doch meine Rückkehr zum BDSM gestanden. Sie war verständnisvoll und hat es sogar ein paarmal mir zuliebe ausprobiert, konnte aber keinen Gefallen daran finden. Aber mir gab es die Gelegenheit eine bessere Unterbringung meiner Sachen inklusive Damenwäsche (von der meine Frau damals noch nichts wusste) zu organisieren. Ein alter Schrank aus dem Jugendzimmer meiner Frau, er hatte Schiebetüren. Ich habe kurzerhand ein Schloss eingebaut und schon hatte ich meinen privaten Bereich.

Als meine Tochter älter wurde, wurde sie logischerweise auch neugierig. Als dann die Fragen kamen, was das für ein Schrank sei, was darin enthalten wäre, konnte ich sie eine zeitlang noch mit Ausreden abspeisen. Aber ich wusste, so konnte es nicht weitergehen.

Nach dem Motto "Nicht kleckern sondern klotzen" plante ich den Eigenbau eines neuen Ehebettes. Das alte hatte mein Schwiegervater aus Rohren zusammengeschweißt, denn er war Schlosser. Dieses Bett gefiel uns nicht mehr und ich konstruierte ein neues. Während eines Kurzurlaubs von Frau und Tochter ging ich dann ans Werk, das Ergebnis war dieses Bett, völlig unauffällig.

Bett - Normalzustand.jpg

Wenn man die Lattenroste mit den Matratzen nach oben klappte, kam dort die Carrerabahn meiner Tochter zum Vorschein, die wir ihr vor Jahren mal geschenkt hatten. Dadurch entstand auch in ihrem Zimmer mehr Platz.

Bett mit Carrera-Bahn.jpg

Das Foto ist eine Montage aus zwei Bilder und wurde 2003 aufgenommen, bevor die Bahn demontiert wurde. Niemand der sie gesehen hat, wäre auf die Idee gekommen, dass sich darunter noch etwas anderes verbirgt. Nämlich zwei geheime Schubladen mit getarnten Griffen. Meine Frau hatte ich über diese Tatsache aber unterrichtet. Hier wurde der Inhalt des Fachs wegretuschiert.

Bett mit Geheimfach.jpg

Wir haben hier viele Stunden beim Autorennen verbracht und oftmals hatte sich meine Tochter auch mal auf den Teppich gelegt. Dann habe ich immer die Luft angehalten, ob ihr irgendetwas auffallen würde, aber das war nie der Fall. Man müsste schon die Fugen und Kanten ganz genau inspizieren um etwas zu entdecken, aber wer sollte das machen?

Dieses Geheimfach ist bis heute mit meinen "Spielzeugen" gefüllt. Das zweite habe ich manchmal benutzt um Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke zu verstecken. Seitdem ich Anfang des Jahres meiner Frau von meiner CD-Leidenschaft erzählt habe, ist die Situation für mich sehr entspannt geworden. Meine Frau ist verständnisvoll und unterstützt mich sogar beim Einkauf. Meine Damenwäsche lagert in einem Koffer oben in meinem Kleiderschrank und die Kleider hängen auf Bügeln (könnten ja meiner Frau gehören). Vielleicht muss ich beizeiten mal über ein Kofferschloss nachdenken, denn unsere beiden Enkelinnen werden ja auch größer.

Ich muss jetzt mal eine Lanze für meine Frau brechen, sie ist im wahrsten Sinne des Wortes "die bessere Hälfte". Wir sind beide sehr harmoniebedürftig. In 33 Ehejahren kann man die Anzahl der richtigen Streits locker an zwei Händen abzählen. Und die waren spätestens beim Gutenachtsagen beendet, wenn wir uns ins Gesicht schauten und gleichzeitig anfingen zu lachen.
(ki)
Am Anfang unseres Zusammenlebens haben wir sehr oft (bestimmt 1-2 mal in der Woche) in der selben Sekunde genau dasselbe gesagt. Das war schon fast unheimlich wie gut wir harmonierten. Später lies die Häufigkeit nach, aber auch heute kommt es ab und zu noch mal vor. Sie sagte dann immer: "Noch ein Jahr!". Irgendwoher kannte sie wohl diese Regel. Wenn das wirklich stimmt, dann müssten wir bestimmt hundert Jahre verheiratet bleiben.

Zum Schluss noch eine kleine Anekdote. >>Romantik-Modus an<< Am Anfang unserer Beziehung haben wir uns hin und wieder einen Kuss auf die Nase gegeben und uns gegenseitig versichert, dass wir uns ganz doll liebhaben. Dieser Vorgang wurde dann ganz schnell zum abendlichen Gute-Nacht-Ritual. Da aber jeder von uns den anderen mehr liebhaben wollte, haben wir dann eine Regelung eingeführt. Am Wochenende ist "Gleichdoll liebhaben" mit gleicher Anzahl von Nasenküssen. In der Woche ist sie dreimal dran mit einem Kuss mehr pro Tag, ich nur zweimal. In der nächsten Woche wird dann gewechselt.

Ich mache mir oft einen Spaß daraus sie mit allerlei Tricks "hereinlegen" zu wollen. Das klappt natürlich nie, es gibt eine kleine verbale Kabbelei und am Ende ist wie immer Friede, Freude, Eierkuchen. >>Romantik-Modus aus<<

Diese Beschreibung von Liebe und Harmonie ---))) ---))) ---))) könnte ich noch endlos weiterführen, aber ich glaube, das gehört in einen anderen Thread.

Für heute soll es das gewesen sein. Ich hoffe, ihr habt euch amüsiert, über Kommentare würde ich mich sehr freuen.

Es grüßt euch alle sehr herzlich

Conny-Andrea
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Brigitta
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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 97 im Thema

Beitrag von Brigitta » Do 28. Sep 2017, 22:19

Hallo Conny-Andrea,

Deine Beschreibungen habe ich mit ähnlichen Erinnerungen an meine Jugend gerne gelesen.
Ja früher, da hatten wir noch oft etwas zu verstecken ... :mrgreen:

Um auf das eigentliche Thema zurückzukommen, kann ich nur sagen, dass es auch ohne "Verstecken" geht,
wenn man/frau die Kleidung und Utensilien für das "2. Ich" nicht offen zeigen will oder darf. 8)
Meine Frau möchte meine Damenwäsche-, -kleider- und -schuhsammlung oder gar mich en femme nicht sehen,
obwohl sie davon weiß. Da wir jedoch - seit wir uns kennen - aus guter alter WG-Erfahrung kein gemeinsames
Schlafzimmer haben sondern jeder sein eigenes "Reich" besitzt, kann ich in meinen Kleiderschränken alles
aufbewahren, was mir lieb ist ohne dass es für andere (Familienangehörige oder Besucher) offen sichtbar wird.
Leider muss ich einen Teil des Schrankes für die noch immer benötigte Männerkleidung freihalten, wenngleich ich
dank offenem Crossdressing inzwischen immer mehr die Kleidungsstücke dezent mische und mich somit täglich
aus beiden Abteilungen bedienen kann. (smili)

Liebe Grüße
Brigitta ))):s
Nicht jede Frau kann eine Gazelle sein. (Elena Uhlig)

MichiWell
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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 98 im Thema

Beitrag von MichiWell » Do 28. Sep 2017, 22:32

Hallo Conny-Andrea,

deine Geschichte hat mich berührt. Sie ist so natürlich und mit Herz geschrieben. Man merkt, dass sie keiner wie auch immer gearteten Phantasie entsprungen ist. Ich weiß nicht wie du darauf kommst, dass man sich darüber langweilen könnte. Einiges kommt mir auch gut bekannt vor.

Vielen Dank und liebe Grüße
Michi
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Conny-Andrea
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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 99 im Thema

Beitrag von Conny-Andrea » Fr 29. Sep 2017, 04:06

Hallo Brigitta,

heute geht es bei mir auch ohne Verstecken was meine Frau betrifft. Aber gegenüber der restlichen Welt wird dieses Versteckspiel wohl nie beendet sein. Ich muss also weiterhin immer auf der Hut sein.
Ich war früher sehr schüchtern und unsicher. Heute hat sich das etwas verbessert, aber nicht viel.
Nur durch die Anonymität dieses Forums kann ich solche Dinge verarbeiten.
Aber es ist wie es ist, und man/frau muss das Beste daraus machen.

Viele Grüße von Conny-Andrea

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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 100 im Thema

Beitrag von Conny-Andrea » Fr 29. Sep 2017, 04:29

Hallo Michi,

ich würde es "vorauseilendes Tiefstapeln" nennen. :D

Dieses Mittel setze ich oft ein wenn ich unsicher bin. In diesem Falle war es eigentlich unfair, denn bisher sind mir in diesem Forum nur Vertrauen und Zustimmung entgegengebracht worden.

Ich gelobe Besserung und hoffe, das euch allen meine Anwesenheit auch weiterhin nicht unangenehm ist.
Verdammt, jetzt ist es mir ja doch wieder passiert. :D

Viele Grüße von Conny-Andrea

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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 101 im Thema

Beitrag von MichiWell » Fr 29. Sep 2017, 21:02

Hallo Conny-Andrea,

dieses Verhalten, "sein Licht unter den Scheffel zu stellen" wird ja oft als typisch weiblich verortet. Insofern man sich also an solchen Klischees orientiert, würde das deine weiblichen Anteile bestätigen. :wink: Aber ein bissel mehr Selbstbewusstsein schadet sicher nicht. )))(:

Was deine handwerklichen Fähigkeiten angeht, das ist bei mir ähnlich. Im Bereich Holzarbeiten habe ich zwar noch Verbesserungsmöglichkeiten, aber dafür bin ich ja noch auf einigen anderen Gebieten fit. Das spezielle Interesse am Holz habe ich erst seit 1-1,5 Jahren, bisher war das eher "Beiwerk".

Liebe Grüße
Michi
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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 102 im Thema

Beitrag von Badfeel » Fr 29. Sep 2017, 21:47

Auch wenn es total nach Klischee klingt aber ich habe bevor ich mein Outing hatte
einfach einen der Diversen Router Kartons unter meinem Schreibtisch genommen, mit Edding fett
"Festplatten, RAM Bausteine 6 Kabel" draufgeschrieben und gut ist. Da geht meine Göttergattin sowieso nicht dran.

Nun, nach meinem Outing habe ich in meinem Heimbüro sowie im normalen Kleiderschrank ganz offiziell ein
Kleidungsregal wo meine Röcke , BHs, Kleider, Strumpfhosen usw liegen.

Ich denke wenn man seine Partnerin/ Partner kennt dann weiß man wo dieser drangeht oder nicht. Und bei
mir war es eben PC Hardware die definitiv auch nicht "ausversehen" geöffnet wird.

Gruß
Ich bin ich
Ich bin ich auf meine Weise
Ich bin ich
Manchmal laut und manchmal leise

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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 103 im Thema

Beitrag von Conny-Andrea » Sa 30. Sep 2017, 05:36

Hallo Michi,

ich sehe, wir verstehen uns. (smili)
Mein Selbstbewusstsein, muss ich ehrlicherweise zugeben, hat sich im Laufe der Jahre doch etwas gesteigert. Aber seit meinem Outing geht es deutlich schneller. Aber es ist noch viel Luft nach oben.

Nochmal danke für den Tipp mit den Zitateinfügungen. Ich hätte da noch eine Zusatzfrage.
Wie bekomme ich mehrere Zitate aus unterschiedlichen Posts in eine Antwort. Muss ich mir das vorher überlegen, oder kann ich während des Schreibens weitere Zitate einfügen?

Danke im Voraus. (888)


@ Badfeel
Badfeel hat geschrieben:
Fr 29. Sep 2017, 21:47
Ich denke wenn man seine Partnerin/ Partner kennt dann weiß man wo dieser drangeht oder nicht.
Diesen Traum, dass man seinen Partner kennt, habe ich über 30 Jahre lang geträumt. Ich bin mit meinem Outing nach 34 gemeinsamen Jahren das beste Gegenargument.
Und ich hätte meine Hand dafür ins Feuer gelegt, dass meine Frau, trotz Wissen des Vorhandenseins, nicht an meine Schublade herangeht. Hat sie aber mal vor 10 Jahren wie ich nun erfahren habe.

Liebe Grüße an euch beide von Conny-Andrea

Rosmarin
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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 104 im Thema

Beitrag von Rosmarin » Sa 30. Sep 2017, 07:34

Hallo zusammen,

ich lebe nicht mit meiner Partnerin zusammen (vor der ich meine "Schätze" nicht verbergen muss), aber mit Blick auf meine Kinder habe ich entsprechende Fächer in meinem Schrank mit Zustimmung meiner Partnerin zunächst mit deren Namen versehen, falls mir einmal etwas zustoßen sollte... Diese "Zuweisungen" habe ich dann aber recht bald wieder entfernt, und nun denke ich, dass meine Kinder irgendwann wohl von mir selber "aufgeklärt" werden, bevor sie zur Unzeit seltsame und überraschende Entdeckungen machen :-)

Liebe Grüße,

Rosmarin
"Sein kann man nicht haben." FCS

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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 105 im Thema

Beitrag von MichiWell » Sa 30. Sep 2017, 09:33

Hallo Rosmarin,

bei "Fächer mit ihrem Namen versehen" fällt mir nach was ein. Nach dem Auszug meiner Lebensgefährtin, hatte ich in meine Kleiderschränke Zettel mit den Worten: "Was suchst du hier?" gehängt, für den Fall, dass mein (damals schon größeres) Kind oder meine Mutter mal auf die Idee kommen sollten, da rein zu gucken. Mein Hinterdanke war dabei, dass sie sich ertappt fühlen, und im besten Falle aufhören, weiter zu schauen, bevor sie wirklich etwas gesehen haben. Ich weiß nicht, ob der Zettel irgendwann mal seine Aufgabe erfüllen musste, denn bis jetzt wurde ich nicht darauf angesprochen, weil z.B. jemand sein schlechtes Gewissen erleichtern wollte. Meine Eltern wissen seit einem Gespräch vor ca. 1,5 Jahren Bescheid, aber seit dem war das noch nicht wieder direkt ein Thema, obwohl sie seit dem auch wissen, dass ich mich 2 Mal im Jahr mit anderen von "uns" über Wochenende treffe, und ich auch jedes Mal Bescheid sage, wenn ich zu den Treffen fahre, weil sie ja in der Zeit meine Katze versorgen müssen. Naja, ich will da aber auch nichts erzwingen.

Liebe Grüße
Michi
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