Mein Mann das unbekannte Wesen
Mein Mann das unbekannte Wesen - # 2

Intersexuelle Menschen, Crossdresser, Transgender, Transidente: Diskussionen über partnerschaftliche Aspekte, Rat und Tat für PartnerInnen und Familie
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MichiWell
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Re: Mein Mann das unbekannte Wesen

Post 16 im Thema

Beitrag von MichiWell » Fr 12. Okt 2018, 11:24

Als Reaktion auf die letzten Beiträge von Vanessa und Vicky ... ein paar ergänzende Gedanken ...

Es ist fraglos eine Grenzüberschreitung, die ich in einer Partnerschaft nicht kommentarlos hinnehmen würde. Da bin ich ganz bei Dalia.

Jedoch haben wir bisher nur eine Seite gehört und keine Vorstellung von der zeitlichen Abfolge.

Es ist möglich, dass von sich aus und grundlos diese Grenze überschritten hat.

Es ist jedoch ebenso möglich, dass diese Grenzüberschreitung eine Reaktion auf die Umstände war, die den Partner dazu provoziert, regelrecht dazu getrieben haben. (Was das Verhalten dennoch nicht gerechtfertigt.)

In einer Partnerschaft ist nicht immer nur einer schuld daran, wenn es nicht so gut läuft, wie es könnte.


Um besser verstehen zu können, wie ich das meine, ein Rückgriff auf meine gemachten Erfahrungen:

Ich habe es in den vergangenen Partnerschaften wiederholt erlebt, dass meine Partnerinnen versucht haben, mein Verhalten zu ändern, und dabei Entzug von emotionaler Nähe und körperlicher Zuneigung als Druckmittel einsetzten.

Nicht jeder Mensch reagiert in solchen Situationen so wie ich, dass er sich in sich selbst zurückzieht, und sein Leid mit sich alleine ausmacht. Andere (Männer wie auch Frauen) kompensieren das, in dem sie sich Bestätigung über sexuelle Eroberungen suchen, oder sich einen Ersatzpartner, bei dem sie ihr Leid vergessen können.
Raider heißt jetzt Twix. Sonst ändert sich nix.

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Dalia
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Re: Mein Mann das unbekannte Wesen

Post 17 im Thema

Beitrag von Dalia » Sa 13. Okt 2018, 01:50

Hallo an alle,
Ich möcht mich erst einmal bedanken, Reaktionen erhalten zu haben. Es ist auch gut, nicht nur Beileidsbekundungen, sondern reflektierte Meinungen zu lesen. Es stimmt, dass momentan die Situation emotionsgeladen ist, was mir vielleicht die richtige Sichtweise versperrt. Im Moment kann ich einfach nicht mehr und ich werde mich auch hier etwas zurückziehen, Beiträge lesen und etwas herunterkommen.
Zu den Fragen, die zwischenzeitlich gestellt wurden:
Nein, ich schäme mich nicht für meinen Mann, ich habe ihn als Nylonliebhaber kennengelernt. Ich habe ihn geschminkt, habe für ihn Nylons angezogen und dachte, dies wäre auch ein Teil unserer Beziehung. Derjenige der sich schämt ist er.
Und ja, ich kann nicht umgehen mit jemanden, der ein Doppelleben führt.
Die Richtung ist wohl mehr BDSM und die kann ich nicht teilen. Zu viele Heimlichkeiten, zu viele Bilder und Wünsche in seinem Kopf und ich bin zuständig für eine haltgebende Basis.

Liebe Grüße
Dalai
P.S. Die Wartezeit für fachliche Hilfe beträgt 3-6 Monate. Er ist völlig unwillig. Ich werde diese jedoch in Anspruch nehmen.- vielen, vielen Dank bis hierher!

Momo58
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Re: Mein Mann das unbekannte Wesen

Post 18 im Thema

Beitrag von Momo58 » So 14. Okt 2018, 19:10

Hi Dalai,

ich kann gut nachvollziehen wie es dir geht. Ich bin selbst transsexuell mit einer Sexualpräferenz (BDSM). Dein Partner macht das durch, was viele von uns kennen. Er kann zu seiner Transsexualität noch nicht stehen. Es kämpft mit sich selbst, will einerseits eine Teilzeitfrau sein, andererseits wirft er die feminine Kleidung weg und will ein ganzer Kerl sein, was letztlich darin endet, dass er aggressiv werden kann (aber nicht muss). Er wird bald erkennen, dass es ein Fehler war, die Sachen weg zu werfen und dann braucht er neue feminine Kleidung (Kostenfaktor). Die Sexualpräferenz BDSM kenne ich auch gut und habe versucht beides unter einen Hut zu bekommen. Das führte dazu, dass ich mich aufs brutalste misshandeln ließ und meine Partnerin und ich nicht sehr glücklich damit waren. Für mich persönlich war das ein Fehler. Gut ich habe eine weibliche Seele und einen männlichen Körper; ich möchte die Frau in mir so sehen, wie ein Frauenbild im vorletzten Jahrhundert war, das unterwürfige Weib, das gehorcht oder bestraft wird. So dachte ich einmal, aber das passt nicht mehr zum Frauenbild von heute. Wenn dein Partner nur durch BDSM zu sexueller Erfüllung kommt und du das nicht mittragen kannst, wird er sich das woanders suchen.

Eine Therapie könnte helfen zu erkennen, wo die Ursachen liegen. Bei mir war es ein pränatales Geburtstrauma, welches zur Transsexualität führte und die familiäre Situation aus emotionalem und narzisstischem Missbrauch sorgte dann für die Sexualpräferenz BDSM. Beides ist Teil von mir und Teil meiner Beziehung, aber eine Beziehung muss in so einem Fall auch Kompromisse eingehen. Wenn du kein BDSM willst, dann ist das in der Beziehung tabu.

liebe Grüße
Momo

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Re: Mein Mann das unbekannte Wesen

Post 19 im Thema

Beitrag von Christiane04 » Mo 15. Okt 2018, 13:42

Liebe Dalia,

Bitte ignoriere diesen letzten Post, der ist unausgegoren und missverständlich. Fetisch und Transsexualität ist nicht zwangsläufig zusammen gehörig um es mal ganz sehr zurückhaltend auszudrücken.
Viele Männer haben einen Fetisch mit weiblichen Tendenzen und transiieren nicht! Aber dein Mann müsste Bereitschaft zum Reden oder / und Therapie zeigen, das tut mir leid, dass er das nicht tut. Er ahnt unwissenderweise wahrscheinlich nicht, dass eine Frau wie du , die schon so viel Toleranz gegenüber seinen weiblichen Anteilen gezeigt hat ausgesprochen rar ist!
Ich wünsche euch viel Glück!

Liebe Momo,

ich weiß nicht wie du zu diesem Beitrag kommst, aber ich finde ihn total daneben und sachlich auch für Dalia nicht hilfreich.
BDSM gut u schön, aber das ist dein persönlicher Weg und ist auch bei Ähnlichkeiten nicht übertragbar.

Musste ich jetzt schreiben (nurse)
"Ein Mann kann anziehen, was er will, er bleibt doch nur ein Accessoire der Frau. " Coco Chanel

MichiWell
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Re: Mein Mann das unbekannte Wesen

Post 20 im Thema

Beitrag von MichiWell » Mo 15. Okt 2018, 23:03

Ich schließe mich Christiane04 an.

So eine "Ferndiagnose" wie sie Momo58 macht, unsachlich pauschalisierend und ohne jede Substanz aus den Fingern gesogen, ist das Letzte, was Dalia im Moment gebrauchen kann.

(poli)
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Re: Mein Mann das unbekannte Wesen

Post 21 im Thema

Beitrag von VanessaL » Di 16. Okt 2018, 06:03

Hallo,

ich denke Dalia hat sich recht klar aus dieser Beitragsserie zurückgezogen und daher sollte man diesen Bereich auch nicht mehr füllen.

Vielleicht sollte man drüber nachdenken, das derjenige, der einen Beitrag eröffnet, diesen auch schließen kann, so dass weitere Kommentare nicht möglich sind? Könnte man ja mal drüber nachdenken.

Ich kann die harsche Kritik an Momo aber nicht teilen. Schließlich hat Dalia dieses Thema ja auch angeschnitten ...
Ich denke Momo hat Ihre Erfahrungen klar als solche geschrieben, auch wenn ich finde, dass so nicht alles hier her gehört und ich auch inhaltlich Fragezeichen habe ("Bei mir war es ein pränatales Geburtstrauma, welches zur Transsexualität führte ...").

Ich stimme Michi zu, dass Ferndiagnosen falsch am Platz sind, aber es geht auch um einen (Erfahrungs-)Austausch und die Schilderung eigener Erfahrungen. Ob diese dann weiterhelfen, sei mal dahingestellt. Ich gebe aber zu, dass man achtsam formulieren sollte - das gelingt auch mir nicht immer.

Zum Schluss noch eine Anmerkung zum BDSM. Ich habe während meiner Entwicklung auch starkes Interesse für dieses Thema entwickelt. Muss aber feststellen, dass mich der gesamte Themenkomplex Sex, Fetisch, BDSM, etc. nur noch sehr peripher interessiert. Mit dem Beginn der Hormontherapie ist offensichtlich auch der männliche, sexuelle Trieb abhanden gekommen (was ich persönlich sehr begrüße). Interessen an sexuellen Praktiken müssen also nicht gleich zu einer dauerhaften Veränderung im Leben führen, sondern wollen vielleicht auch nur mal ausprobiert werden (?!?). Und was verboten ist - reizt ja oft um so mehr und Männer sind halt auch triebgesteuert. Und für mich kann ich sagen, dass Körper und Geist da als Mann immer in unterschiedliche Richtungen gezogen haben.

So, jetzt halt ich aber mal wieder meine "Klappe"

Liebe Grüße
Vanessa
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Re: Mein Mann das unbekannte Wesen

Post 22 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Di 16. Okt 2018, 06:38

VanessaL hat geschrieben:
Di 16. Okt 2018, 06:03
Muss aber feststellen, dass mich der gesamte Themenkomplex Sex, Fetisch, BDSM, etc. nur noch sehr peripher interessiert.
Das ist bei mir auch so. Aber ich mache keine Hormontherapie. Bei mir hat sich eine dramatische Veränderung ergeben, als ich begonnen habe, auf mein Leben und meine echten Bedürfnisse zu achten. Die damit verbundene Veränderungen im Leben haben zu viel innerer Ruhe geführt. Ich bereue nicht, die Erfahrungen gemacht zu haben, aber es geht mir seit der Umstellung viel besser.
Viele Grüße
Vicky

Never regret something that made you smile ...

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Re: Mein Mann das unbekannte Wesen

Post 23 im Thema

Beitrag von MichiWell » Di 16. Okt 2018, 11:45

VanessaL hat geschrieben:
Di 16. Okt 2018, 06:03
Ich kann die harsche Kritik an Momo aber nicht teilen. ...

Ich stimme Michi zu, dass Ferndiagnosen falsch am Platz sind, aber ...
Hallo Vanessa,

danke, dass du dazu geschrieben hast. Von mir aus musst du deine Klappe nicht halten. (ki)

Klar können wir unterschiedlicher Meinung sein. Mein Statement von gestern Abend mag harsch klingen. Da gebe ich dir Recht. Ich habe beim Schreiben gemerkt, dass ich zu müde für einen längeren erklärenden Text bin ... so wie man das von mir gewohnt ist :mrgreen: ... und wollte wenigstens noch eine klare Aussage treffen, weil ...
  1. Wir wissen ja nicht, in wie weit Dalia jetzt oder in Zukunft noch mitliest.
  2. Es kann auch anderen Menschen helfen, wenn sie dieses Thema finden, sich aber selbst nie zu schreiben oder zu fragen trauen würden.
  3. Korrektur ... Dalia liest noch mit, wie man in ihrem Profil sehen kann. Und das finde ich gut. (yes)
Mich hat nicht gestört, dass Momo seine eigenen Erfahrungen eingebracht hat, sondern wie Momo sie eingebracht hat.

Momo hat seine Erfahrungen eher als allgemeingültig dargestellt, ganz gleich, ob das nun bewusst oder unbewusst passiert ist. Und ich finde, das kann/darf/sollte man nicht machen, weil es ein feststehendes Bild vom Partner von Dalia zeichnet, was so nicht oder nur sehr eingeschränkt der Realität entspricht, und vor allem sie eher vor den Kopf stößt und erschreckt, weil es ihre schlimmsten Befürchtungen nährt.

Das emfinde ich einfach nur unsensibel!
VanessaL hat geschrieben:
Di 16. Okt 2018, 06:03
Zum Schluss noch eine Anmerkung zum BDSM. Ich habe während meiner Entwicklung auch starkes Interesse für dieses Thema entwickelt. Muss aber feststellen, dass mich der gesamte Themenkomplex Sex, Fetisch, BDSM, etc. nur noch sehr peripher interessiert.

... Und was verboten ist - reizt ja oft um so mehr ...
Gut, dass du das Thema ansprichst.

Ich hatte kürzlich über meine eigene Erfahrungen geschrieben, und wie sich durch den "Reiz des Verbotenen" ein Teufelskreis entwickelte, aus dem (schon sehr frühen) Wunsch weibliche Kleidung zu tragen, sexuelle Erregung infolge des heimlichen Tuns und des damit verbundenen Zeitdrucks, sowie dem daraus folgenden Schamgefühl vor mir selbst.

Das hat sich verändert, ich habe diesen Teufelskreis durchbrochen, nach dem ich für mich selbst einen freieren Umgang mit der gewünschten Kleidung fand, ich mich später (2010) auch so meiner damaligen Partnerin zeigen konnte, und seit 2014 auch so nach draußen gegangen bin ... alles auch ohne Hormontherapie.


Wer weiß, ob wir irgendwann mal erfahren werden, wie es bei Dalias Partner aussieht. So wie sie schreibt, schämt er sich sehr, so dass er sich sogar einer wie auch immer gearteten Beratung verwehrt.

Wenn ich bei mir zurück schaue, war es sehr schwer, mein Schamgefühl zu überwinden, und mich einem anderen Menschen anzuvertrauen, weil ich lange Zeit die tief verwurzelte Überzeugung in mir hatte, dass mich die ganze Welt für mein Tun und Sein verachten würde.

Und auch heute möchte ich noch nicht jedem auf die Nase binden, dass ich ab und zu als Frau unterwegs bin, und liebend gerne Röcke und Kleider trage. Zur Eheberatung mit diesem Thema ... ausgeschlossen. Selbst ein "richtiger" Psychologe, der der Schweigepflicht unterliegt, käme für mich hier am Ort nicht in Frage. Zu groß ist in dieser Hinsicht meine Angst, dass es jemand auch meinem Umfeld ungewollt erfahren könnte.


Soweit "in Kürze" meine Gedanken. :wink:


Liebe Grüße
Michi
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Re: Mein Mann das unbekannte Wesen

Post 24 im Thema

Beitrag von Dalia » Mi 17. Okt 2018, 23:08

Hallo ihr Lieben!
Ich danke nochmals für die Reaktionen. Besonders die von Michiwell hat mich mtgenommen, hat mich mein Partner doch als starke Persönlichkeit kennengelernt. Leider gehört dazu aber auch eine körperliche Gesundheit, sie ich inzwischen verloren habe und ja es quälen mich auch die Zweifel, ob nicht alles eine Flucht ist und ich nichr so wie ich bin genüge. Ich habe ihn geheiratet im Wissen, dass sich mein Partner auch körperlich verändern wird,, desto größer vielleicht die Enttäuschung. Es ist der Teufelskreis aus Pflichtgefühl, Sehnsüchten, selbstwahrnehmung, Darstellung und vielleicht noch mehr. Ich werde es nicht schaffen, dazu fehlt mir die Kraft und dafür bin ich zu verletzt und enttäuscht. Ich hätte emotionale Sicherheit gebraucht wie ich sie immer versucht habe zu geben aber ich war wohl nicht in der Lage, auch noch meinem Partner die Stärke und Bestätigung zu geben die er braucht.
Dalia.

MichiWell
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Re: Mein Mann das unbekannte Wesen

Post 25 im Thema

Beitrag von MichiWell » Do 18. Okt 2018, 19:29

MichiWell hat geschrieben:
Di 16. Okt 2018, 11:45
Mich hat nicht gestört, dass Momo seine eigenen Erfahrungen eingebracht hat, sondern wie Momo sie eingebracht hat.

Momo hat seine Erfahrungen eher als allgemeingültig dargestellt,
Hallo Momo58,

ich bitte um Entschuldigung dafür, dass ich von dir versehentlich in der männlichen Form geschrieben habe.

Ich achte eigentlich auch darauf, und glaube ich habe dich wohl versehentlich mit MatthiasTV durcheinander gebracht.


Liebe Grüße
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