Veränderungen UND Attraktivitätslevel
Veränderungen UND Attraktivitätslevel - # 2

Intersexuelle Menschen, Crossdresser, Transgender, Transidente: Diskussionen über partnerschaftliche Aspekte, Rat und Tat für PartnerInnen und Familie
Antworten
Vicky_Rose
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 1498
Registriert: Do 20. Nov 2014, 15:59
Geschlecht: m und f
Pronomen:
Membersuche/Plz: Raum Karlsruhe
Hat sich bedankt: 133 Mal
Danksagung erhalten: 799 Mal

Re: Veränderungen UND Attraktivitätslevel

Post 16 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Di 22. Aug 2017, 19:41

Ich verstehe nicht folgendes:
So ziemlich jede Frau findet einen Mann in Anzug und Krawatte attraktiver als in Rock und Bluse (meine jedenfalls).
Was passiert, wenn die Partnerin begreift, dass es sich bei dem Mann in Rock und Bluse um ein ganz besonderes Exemplar Mann handelt ? Ich bin überzeugt, dass viele Frauen eine Änderung in der Wahrnehmung ihres Partners vollziehen, wenn sie erkennen können, was hinter und in diesem Mann steckt. Wir können also viel für unsere Attraktivität tun, in dem wir unsere Partnerinnen mitnehmen in unsere Gedankenwelt. Das Problem, dass ich sehe, ist ein anderes. Wir sind es gewohnt, die Dinge, die tief in uns stecken, mit uns selber auszumachen. Für Partnerinnen dürfte das sehr unattraktiv sein.
Dann kommen auch schnell Fragen wie "Will er sich nur noch selbst verwirklichen und denkt er gar nicht mehr an mich?"
Das ist für mich so ein richtiger "Totschläger", der nur die Selbstwertprobleme der Partnerin ausdrückt. Wie soll ich denn damit umgehen ? Für lautet die Antwort:

Ja, ich will mich selbst verwirklichen, machst Du mit ?

Das Wesen einer Beziehung ist neben der Harmonie die Differenz. Man muss anerkennen, dass der/die Andere auch anders ist als man selber. Darin liegt eine Chance, wenn man sie nutzen will. Eine Frau kann von einem Trans-Partner so viel an neuen Einsichten lernen und umgekehrt.

Wir sind etwas besonderes und wenn unsere Partnerinnen das erkennen können, sind wir attraktiv.

Beziehungen, die auf das Äußere aufbauen, sind definitiv zum Scheitern verurtelt, denn wir verlieren an Attraktivität im Sinne des Schönheitsideals. Aber das wird uns von der Werbung und Co nur eingeredet. Sind nicht wir es, die ganz massiv an überkommenen Vorstellungen rütteln ? Was aus meiner Sicht wirklich zählt, ist das ständige Auseinandersetzen, das ständige Lernen von und mit der Partnerin und das ständige Durchdringen der Gefühle und Gedanken. Dafür lasse ich alle Models der Welt stehen.

Es ist völlig gleichgültig, was der Duchschnitt als attraktiv erachtet. Taille-Hüfte-Verhältnis, Durchschnittsgesicht, was auch immer. Und ich renne auch nicht diesen Idealen hinterher. Meiner Frau kann keine 20- oder 30-jährige das Wasser reichen.

Sorry, wenn ich etwas emotional geworden bin. Aber Attraktivität im üblichen Sinn ist eine Chimäre, ein Trugbild. Sie ist die Basis für viele Milliarden, die im Jahr umgesetzt werden. Warum sollten wir diesem Trugbild nachlaufen ?
Viele Grüße
Vicky

Nur Mannsein ist mir zu wenig, nur Frausein zu viel ...

JaquelineL
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 814
Registriert: So 24. Nov 2013, 20:45
Geschlecht: TS MzF
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 219 Mal
Danksagung erhalten: 222 Mal
Gender:

Re: Veränderungen UND Attraktivitätslevel

Post 17 im Thema

Beitrag von JaquelineL » Di 22. Aug 2017, 21:33

Liebe Vicky,
Vicky_Rose hat geschrieben:
Di 22. Aug 2017, 19:41
Dann kommen auch schnell Fragen wie "Will er sich nur noch selbst verwirklichen und denkt er gar nicht mehr an mich?"
Das ist für mich so ein richtiger "Totschläger", der nur die Selbstwertprobleme der Partnerin ausdrückt. Wie soll ich denn damit umgehen ? Für lautet die Antwort:

Ja, ich will mich selbst verwirklichen, machst Du mit ?
Deinen Vorwurf finde ich heftig und unangebracht, zumindest in den typischen Fällen.

Die meisten Partnerinnen, von denen ich weiß, haben große Probleme damit, sich eine schöne gemeinsame Zukunft mit einer Frau in einem Männerkörper vorzustellen. Und selbst bei "Teilzeitlern" spuken ihnen danach nicht nur Sorgen über die möglichen Steigerungen, sondern schlichtweg auch die Bilder durch den Kopf. Einfach gesagt, sind sie schockiert. Und dann kommt das Partner daher und will sich "selbst verwiklichen" und nimmt diesen Stress, diese Ängste und Nöte der Partnerin wie gottgegeben in Kauf? Ja, dann ist die Frage durchaus angemessen, ob nur noch an sich selbst gedacht wird.

Für die meisten Hetero-Frauen ist eine Partnerschaft auch auf dem passenden Geschlecht des Partners basierend - und das finde ich völlig normal, nicht nur im Sinne von "ist so bei der Mehrheit", sondern auch "entspricht dem, wovon man im Allgemeinen ausgehen kann". Wenn dann nachträglich dieService relevante Faktor "gedrwht" wird, bedarf es enorm viel Liebe, Zusammengehörigkeit und Einfühlungsvermögen. Und selbst dann gibt es genug Möglichkeiten, selbst langjährige Beziehungen scheitern zu lassen.

Ich bin bekanntlich keine "Sekundärbetroffene", aber Dein Text hat auch meine Gefühle verletzt.

Dennoch liebe Grüße
Jackie

PS: Attraktivität geht auch für mich weit über Äußerlichkeiten hinaus. So manche optisch ansprechende Person erweist sich viel zu schnell als hohle Nuss. Doch der Status als "besonderer Mann" oder gar als "Frau im falsch gestalteten Körper" wird meiner Erfahrung nach von vielen Partnerinnen selbst dann nicht als attraktiv bewertet, wenn man sie bis zum Innersten unserer Gefühle mitgenommen hat. Die meisten in unserer Situation haben ja auch nicht mit den männlichen Mitschülern angefangen, sondern sich mit einer Frau zusammengetan - wenn sie denn auch noch für uns attraktiv war.
Today is the first day of the rest of my... forget it.

Silke61
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 101
Registriert: So 21. Mai 2017, 21:25
Geschlecht: Bi-Gender
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Köln
Membersuche/Plz: Köln
Hat sich bedankt: 33 Mal
Danksagung erhalten: 61 Mal
Gender:

Re: Veränderungen UND Attraktivitätslevel

Post 18 im Thema

Beitrag von Silke61 » Di 22. Aug 2017, 22:54

Vicky_Rose hat geschrieben:
Di 22. Aug 2017, 19:41
Sorry, wenn ich etwas emotional geworden bin. Aber Attraktivität im üblichen Sinn ist eine Chimäre, ein Trugbild. Sie ist die Basis für viele Milliarden, die im Jahr umgesetzt werden. Warum sollten wir diesem Trugbild nachlaufen ?
Wenn sich damit viele Milliarden umsetzen lassen, ist sie kein Trugbild. Dann steckt da eine vielleicht animalische und primitive aber eben auch eine sehr wirksame Realität hinter.
Die Natur hatte Milliarden Jahre Zeit, alles Leben daraufhin zu selektieren, was der erfolgreichen Fortpflanzung dient und das durchaus auch durch optische Reize. Für eine Frau ist vor diesem Hintergrund eine andere Frau -- oder eben ein biologischer Mann, der wie eine Frau aussieht -- erst einmal nicht erste Wahl.
Die auf diese Natur aufsetzende Kultur hatte dagegen nur ein paar Dutzend oder auch ein paar Hundert Jahre Zeit, die oft angesprochenen höheren Werte ins Spiel zu bringen. Natürlich sind die ungleich wertvoller und sie sind auch wirksam aber sie können nicht einfach die viel tiefer sitzenden Attraktivitätsmuster ausknipsen, sie überlagern sie nur.
Und deshalb erleben wir beides, sowohl daß Frauen an der Veränderung ihrer Männer zu knacken haben als auch beeindruckende Liebesbeweise.
Bei meiner Frau erlebe ich gerade beides.

Grüße
Silke

Vicky_Rose
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 1498
Registriert: Do 20. Nov 2014, 15:59
Geschlecht: m und f
Pronomen:
Membersuche/Plz: Raum Karlsruhe
Hat sich bedankt: 133 Mal
Danksagung erhalten: 799 Mal

Re: Veränderungen UND Attraktivitätslevel

Post 19 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Mi 23. Aug 2017, 07:41

Hallo Silke,

ich gebe Dir insoweit Recht, als die Natur ein Grundmuster ausweist: Männer sind stärker und Frauen gebärfähig. Aber es ist doch merkwürdig, wie sehr sich die Verbindung durch Moden im Laufe der Zeit verändert haben. Teilweise ist es äußerst skuril, was die Mode gebiert und das hat dann nichts mehr mit Urattraktivität zu tun. Das ist aus meiner Sicht eingeredet und wir können uns dem de facto nicht entziehen. In anderen Kulturen wirst Du andere Attraktivitätstrigger vorfinden.
Viele Grüße
Vicky

Nur Mannsein ist mir zu wenig, nur Frausein zu viel ...

Vicky_Rose
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 1498
Registriert: Do 20. Nov 2014, 15:59
Geschlecht: m und f
Pronomen:
Membersuche/Plz: Raum Karlsruhe
Hat sich bedankt: 133 Mal
Danksagung erhalten: 799 Mal

Re: Veränderungen UND Attraktivitätslevel

Post 20 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Mi 23. Aug 2017, 18:51

Hallo Jaqueline,

sorry, ich hatte Deinen Post übersehen. Wenn ich Deine Gefühle verletzt habe, bedaure ich dies. Aber mir drängt sich die Frage auf: Wieso eigentlich ?
Deinen Vorwurf finde ich heftig und unangebracht, zumindest in den typischen Fällen.
Das sehe ich gar nicht so, denn ein Argument wie : "denkst Du gar nicht an mich" ist zwar verständlich, macht aber nur schlechtes Gewissen für etwas, wofür wir uns eigentlich nicht schämen sollen/wollen. Diese Du-Botschaft ist massiv angreifend. Wäre es nicht besser, hier mit Ich-Botschaften zu arbeiten. Z.B. " ich fühle mich mit meinen Gefühlen allein gelassen". Oder "ich kann mit der Situation jetzt nicht umgehen".

Mir geht es nicht um die Betroffenheit der Partnerin. Mir geht es darum, wie man vielleicht besser damit umgeht. Hier sind ein paar psychologische Spielchen im Gange, die für beide Seiten sehr ungesund sind. Ich weiß nicht mehr genau, wer es war, evtl. Jürg Willi oder David Schnarch, der sprach von Spiele der Erwachsenen. Das hat mehr mit Macht zu tun, als mit Partnerschaft. Mit gleicher Berechtigung könnte der Transmensch sagen: Und denkst Du an mich ? Und schon stehen wir wahrscheinlich vor dem schönsten Streit. Sie ist ntrüstet oder fängt an zu heulen, er knickt ein und verscht zu beschwichtigen.

In solchen Beziehungen herrschen große Machtgefälle. Partnerschaft sieht anders aus. Aber daraus kann man lernen, wenn man will. Und deshalb bleibe ich bei meiner These. Ich gebe zu, es ist provokant, aber vielleicht braucht es einen solchen Anstoß für eine fruchtbare Diskussion. Ich finde es jedenfalls schrecklich, immer wieder zu beobachten, wie sehr diese Machtgefälle schaden. Viele von uns leiden heftig darunter, weil sie mit ihrer Scham nicht fertig werden. Hier muss auf beiden Seiten gearbeitet werden und nicht eine Seite fertig gemacht werden. WIe haben denn Frauen ihre Erfolge in der Emanzipation erreicht ? Sie haben sich Respekt verschafft. Da können wir noch viel zum Nutzen der Partnerschaft lernen.

Sollen wir weiter diskutieren ? :)p
Viele Grüße
Vicky

Nur Mannsein ist mir zu wenig, nur Frausein zu viel ...

JaquelineL
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 814
Registriert: So 24. Nov 2013, 20:45
Geschlecht: TS MzF
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 219 Mal
Danksagung erhalten: 222 Mal
Gender:

Re: Veränderungen UND Attraktivitätslevel

Post 21 im Thema

Beitrag von JaquelineL » Mi 23. Aug 2017, 21:31

Liebe Vicky,
Vicky_Rose hat geschrieben:
Mi 23. Aug 2017, 18:51
Hallo Jaqueline,

sorry, ich hatte Deinen Post übersehen.
um so schöner, dass Du doch noch geantwortet hast.
Vicky_Rose hat geschrieben:
Mi 23. Aug 2017, 18:51
Sollen wir weiter diskutieren ? :)p
Nein, aber miteinander reden ---)))
Vicky_Rose hat geschrieben:
Mi 23. Aug 2017, 18:51
Wenn ich Deine Gefühle verletzt habe, bedaure ich dies. Aber mir drängt sich die Frage auf: Wieso eigentlich ?
Deinen Vorwurf finde ich heftig und unangebracht, zumindest in den typischen Fällen.
Das sehe ich gar nicht so, denn ein Argument wie : "denkst Du gar nicht an mich" ist zwar verständlich, macht aber nur schlechtes Gewissen [...] Diese Du-Botschaft ist massiv angreifend.
Wahrscheinlich finden wir hier die Antwort auf Deine Frage: Das Original-Zitat war "[...] und denkt er gar nicht mehr an mich?", eine in sich gerichtete, selbstzweiflerische Frage der Partnerin. Ich habe dort keine Du-Botschaft (welch' beschönigende Formulierung für "Vorwurf") herausgelesen, sondern das wiedergefunden, von dem mir auch Angel (meine Frau) berichtet hatte: Die verzweifelte Überlegung, ob ich sie abgestreift hätte und jetzt ohne sie weiterleben möchte, in meiner weiblichen Rolle.

Dies sind Gedanken, von denen ich von mehreren Partnerinnen gehört habe und sie sind eine echte Belastung für sie. Auch sie wollen nicht einfach wie ein schmutziges Hemd abgestreift werden, auch sie haben erst einmal nur ihren Partner und (mindestens emotional) viel zu verlieren.

Zu wissen, dass diese Fragen und Gefühle meine Partnerin quälen, tut auch mir weh - und dann den Vorwurf zu lesen, dass es doch nur mangelndes Selbstwertgefühl sei und man das sogar zu kontern zu habe, machte mich richtig wütend. Das haben diese Partnerinnen nicht verdient.

Dass Du stattdessen einen Vorwurf, ein taktierend vorgebrachtes Argument herausgelesen hattest, habe ich jetzt verstanden. Leider lese ich jedoch immer wieder einen Beissreflex der Primärbetroffenen heraus, sobald die Partnerinnen nicht mitspielen. Deine Antwort hatte ich wohl fälschlich in diese Kategorie gepackt.

Und nur, weil mich ein Beitrag traurig oder wütend macht, stelle ich doch nicht gleich das Gespräch ein :roll: Meine Teenie-Phase habe ich hinter mir und die emotionalisierenden Hormone bislang nicht genommen... Zumal laut Endo selbst dann der Verstand das eine oder andere in Zaum halten können sollte. :?:

Liebe Grüße
Jackie
Today is the first day of the rest of my... forget it.

Ulrike-Marisa
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 2268
Registriert: Mo 21. Mai 2012, 13:58
Geschlecht: transsexuell
Pronomen: sie
Membersuche/Plz: 248**
Hat sich bedankt: 291 Mal
Danksagung erhalten: 338 Mal

Re: Veränderungen UND Attraktivitätslevel

Post 22 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa » Do 24. Aug 2017, 00:11

Moin zusammen,

Was auch immer wir unseren Partner/innen zumuten, das ist doch oft mehr, als ein Mensch ertragen kann; damit meine ich Outing und so.... Da ist doch die Frage von Attraktivietaet und andere Fragen der Koerperlichkeit doch wohl eher sekundaer. Wir leben mit Darwin und seinen Erkenntnissen und wir scheinen nicht klueger geworden zu sein. Wir verhalten uns immer noch wie Jaeger in der Steinzeit und folgen ererbten biologischen Mustern. Das Beuteschemaverhalten aendert sich auch im Laufe des Lebens; irgendwann ist die Frage relevant, wer pflegt mich, wen ich alt bin. Bleiben wir also auf dem Teppich und leben das, was in der jeweiligen Lebenslage moeglich ist unter beruecksi htigung dessen, was unsere jeweiligen Partner/innen vertragen und aushalten koennen. Ich denke, wer alles will, wird alles verlieren - so ist das Leben...

Beste Gruesse, Ulrike-Marisa

...das Leben ist nicht immer einfach...
Zuletzt geändert von Ulrike-Marisa am Do 24. Aug 2017, 08:11, insgesamt 1-mal geändert.

Silke61
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 101
Registriert: So 21. Mai 2017, 21:25
Geschlecht: Bi-Gender
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Köln
Membersuche/Plz: Köln
Hat sich bedankt: 33 Mal
Danksagung erhalten: 61 Mal
Gender:

Re: Veränderungen UND Attraktivitätslevel

Post 23 im Thema

Beitrag von Silke61 » Do 24. Aug 2017, 05:52

Liebe Jackie,

zuvor hatte ich gar nicht verstanden, was genau Dein Problem mit Vickys Antwort ist. Durch Deine Erklärung kann ich aber auf einmal eine Bemerkung meiner Frau besser verstehen, die ich gar nicht einordnen konnte.
JaquelineL hat geschrieben:
Mi 23. Aug 2017, 21:31
Ich habe dort keine Du-Botschaft (welch' beschönigende Formulierung für "Vorwurf") herausgelesen, sondern das wiedergefunden, von dem mir auch Angel (meine Frau) berichtet hatte: Die verzweifelte Überlegung, ob ich sie abgestreift hätte und jetzt ohne sie weiterleben möchte, in meiner weiblichen Rolle.

Dies sind Gedanken, von denen ich von mehreren Partnerinnen gehört habe und sie sind eine echte Belastung für sie. Auch sie wollen nicht einfach wie ein schmutziges Hemd abgestreift werden, auch sie haben erst einmal nur ihren Partner und (mindestens emotional) viel zu verlieren.
Diesen Aspekt hatte ich noch gar nicht so gesehen. Auch meine Frau sagte mir, daß sie sich als Frau angefragt fühlt, was ich gar nicht richtig einordnen konnte.
OK, meine Frau schminkt sich nicht sonderlich und hält sich auch bei der Kleidung eher zurück und sie sagte auch, daß sie ein bißchen neidisch auf meine Kleiderkäufe war.
Aber ich hatte das immer nur so verstanden, daß sie Sorge hat, daß ich womöglich optisch mehr aus mir mache, als sie selbst.
Was für mich neu ist, ist der Aspekt, daß eine Frau die Angst haben könnte, überflüssig zu werden.

Ist natürlich vollkommen unbegründet (zumindest bei uns), ich brauche und begehre meine Frau jetzt mehr als je zuvor aber Dein Hinweis zeigt mir, daß ich noch viel sensibler mit den Gefühlen meiner Frau umgehen muß. Ist halt nicht nur für uns Männer eine emotionale Achterbahnfahrt!

LG
Silke

Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 13176
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: InterS
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Membersuche/Plz: 24977
Hat sich bedankt: 639 Mal
Danksagung erhalten: 4527 Mal
Gender:

Re: Veränderungen UND Attraktivitätslevel

Post 24 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Do 24. Aug 2017, 09:55

Moin,
Was auch immer wir unseren Partner/innen zumuten, das ist doch oft mehr, als ein Mensch ertragen kann; damit meine ich Outing und so
warum schreibst Du das so allgemein? Schon schade, dass es für Dich zuzutreffen scheint, aber da möchte ich nicht in "Mithaftung" genommen werden.

Ist es Dir klar, was Du da geschrieben hast?
Eine Ehe oder Beziehung lebt sicherlich von "geben und nehmen" und davon, dass immer mal wieder ein Austausch stattfindet und überlegt wird, wie es sich weiter entwickeln kann, wie die Wünsche und Bedürfnisse, aber auch die Ängste aussehen.
Ich habe das mal so beschrieben: "an Wendemarken muss der neue Kurs abgestimmt werden".
Zu solchen Wendemarken zähle ich besonders "Lebensereignisse" wie z.B. eine schwere Krankheit, berufliche Veränderungen, Kinder gehen oder kommen, "Fremdgehen", Verlust von Familienangehörigen...
... und auch Transsexualität oder eine spät erkannte Intersexualität.

Was davon "untragbar" ist, das wird jede(r) unterschiedlich bewerten.
Ich möchte nicht, dass Du mir ein schlechtes Gewissen einredest; denn wir haben für uns das Thema weitgehend "abgehakt"; es ist für meine Frau "in Ordnung" - und in vielen Bereichen sogar richtig schön.

Gruß
Anne-Mette

Ulrike-Marisa
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 2268
Registriert: Mo 21. Mai 2012, 13:58
Geschlecht: transsexuell
Pronomen: sie
Membersuche/Plz: 248**
Hat sich bedankt: 291 Mal
Danksagung erhalten: 338 Mal

Re: Veränderungen UND Attraktivitätslevel

Post 25 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa » Do 24. Aug 2017, 13:06

Moin,
nun ja, ich habe mich vielleicht etwas direkt ausgedrueckt, aber das ist meine persoenliche Sicht der Dinge. Drei Personen, vier Meinungen. In Mithaftung nehmen moechte ich da niemanden, sondern es ist eine Meinung, wie ich es selbst erlebe, erlebt habe (schon mehrfach an anderer Stelle beschrieben). Es wird immer mindestens zwei Gruppen geben in der Beurteilung der Thematik, diejenigen, wo es geklappt hat und jene, wo es eben Schwierigkeiten mit dem Thema mit Akzeptanz und Anerkennung gibt.

Beste Gruesse, Ulrike-Marisa

Vicky_Rose
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 1498
Registriert: Do 20. Nov 2014, 15:59
Geschlecht: m und f
Pronomen:
Membersuche/Plz: Raum Karlsruhe
Hat sich bedankt: 133 Mal
Danksagung erhalten: 799 Mal

Re: Veränderungen UND Attraktivitätslevel

Post 26 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Fr 25. Aug 2017, 18:57

Hallo Ulrike-Marisa,
und jene, wo es eben Schwierigkeiten mit dem Thema mit Akzeptanz und Anerkennung gibt.
Ich finde, das ist genau das spannende Thema. Warum gibt es die Probleme ? Was ist an einem Mann so schlimm, wenn er sich mehr oder weniger weiblich fühlt ? Oder liegt der wesentliche Kernpunkt vielleicht gar nicht im Mann ?

Da gibt es ganz viel Argumente, aber so vieles bricht zusammen. Angefangen von gesellschaftlichen Anforderungen, was die Nachbarn denken, etc. Angst vor Arbeitslosigkeit. Das mag ja alles so zutreffen. Aber für mich sind das keine Argumente gegen eine Akzeptanz und Anerkennung.

Meine Frau hat auch Sorgen in dieser Richtung, zumal sie selbstständig ist. Aber sie respektvoll mir gegenüber und erkennt meine Wesenszüge an, auch wenn sie da noch ein Unwohlsein verspürt. Ein bisschen spielt auch die Tagesform eine Rolle. Die Anerkennung ist auf dem Vormarsch.

Ich möchte die Sorgen und Nöte der Partnerinnen nicht klein reden. Im Gegenteil, sie sind ernst zu nehmen. Aber für mich ist die goldene Brücke die Auseinandersetzung damit. Was einen Partner betrifft, betrifft immer beide. Auch bei Heimlichkeiten, die einer nicht weiß.
Viele Grüße
Vicky

Nur Mannsein ist mir zu wenig, nur Frausein zu viel ...

Ulrike-Marisa
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 2268
Registriert: Mo 21. Mai 2012, 13:58
Geschlecht: transsexuell
Pronomen: sie
Membersuche/Plz: 248**
Hat sich bedankt: 291 Mal
Danksagung erhalten: 338 Mal

Re: Veränderungen UND Attraktivitätslevel

Post 27 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa » Sa 26. Aug 2017, 02:07

Hallo Vicky,

...das alles ist ein ganz schweres Thema. Meine Worte sind zwar vielleicht etwas direkt und manche/r mag sich auch persoenlich unverstanden und angegriffen fuehlen. Da sind so viele persoenliche Sichtweisen und Bewertungen moeglich. Da geht es auch immer wieder um scheinbar unversoehnliche Standpunkte in der Community. Bei mir geht eben nicht immer alles, das wird aber auch von einigen als nicht tolerabel gesehen, zumindest sehe und fuehle ich das so. Es ist immer wieder der Gegensatz derjenigen, die kompromisslos ihren Weg gehen ( koennen) und denjenigen, denen es durch bestimmte Gegebenheiten verwehrt ist, das alles so einfach verwirklichen zu koennen. Ich bleibe bei meiner Einschaetzung, dass es einfach verschiedene Wege gibt, mit der Frage der Transsexualitaet von Partner/innen umzugeghen. Das macht mich oft ganz traurig, da es mir scheinbar nicht gelingt, andere als die gefuehlt gewuenschten Positionen zu vertreten. Das Thema ist einfach zu vielfaeltig, um allen gerecht zu werden. Meine Erlebnisse und Sichtweisen sind aber auch ein Teil unseres gemeinsamen Erfahrungsschatzes; und ich habe nicht nur positive Erfahru gen gemacht. Was mich auch ganz traurig macht, ist die Tatsache, dass ich mit meinen Worten immer wieder die persoenliche Befindbarkeit von User/innen hier im Forum angreife, wenn nicht gar verletze. Da moechte ich manchmal gar ganz hier aussteigen, da ich nicht weiter weiss. Jede/r hat hier individuell andere Erfahrungen im Leben gemacht und das laesst sich nicht ueber eienen Kamm scheren.

Gute Nacht, Ulrike-Marisa

...das Leben ist sinfa h zu vielfaelfig, um einfach zu sein... :wink:

Vicky_Rose
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 1498
Registriert: Do 20. Nov 2014, 15:59
Geschlecht: m und f
Pronomen:
Membersuche/Plz: Raum Karlsruhe
Hat sich bedankt: 133 Mal
Danksagung erhalten: 799 Mal

Re: Veränderungen UND Attraktivitätslevel

Post 28 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Sa 26. Aug 2017, 06:58

Hallo Ulrike-Marisa,

ich schätze Deine Beiträge sehr und ich erkenne sie immer als Deine persönlichen Sichtweisen an. Ich sehe das ähnlich wie Du, nur bin ich manchmal etwas provokativer. Dein Satz:
Da geht es auch immer wieder um scheinbar unversoehnliche Standpunkte in der Community.
trifft die Sache für mich auf den Kopf. DAs Wörtchen "scheinbar" ist dabei ganz wichtig. In sehr vielen Fällen redet man einfach aneinander vorbei. Es geht oft nicht darum, was ein Mensch sagt, sondern das, was der andere versteht oder verstehen will. Denn wir sind alle auf Erwartungen eingestellt. Erwarte ich eine negative Reaktion von der Partnerin, bin ich darauf konzentriert, genau das zu hören und umgekehrt. Wenn also eine Partnerin sagt: Trage doch, was Du willst, freuen sich viele Transmenschen und packen x-mal am Tag neue Frauenkleider auf. Dabei hat die Frau nicht gesagt, dass es ihr gefällt. Oder umgekehrt, wenn ich mich für mein Verhalten schäme, werde ich jede noch so kleine negative Ausstrahlung als Bestätigung meiner Scham sehen.

Ich finde, es ist ganz wichtig zu lernen, dem/der Anderen genau zuzuhören. Auch erfasst man oft nicht in einem Gespräch den Standpunkt des Anderen. Dazu gehört manchmal viel Zeit.

Das Phänomen gibt es übrigens nicht nur in der Community, sondern überall. Aber hier sind wir besonders sensibel.
Viele Grüße
Vicky

Nur Mannsein ist mir zu wenig, nur Frausein zu viel ...

Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 13176
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: InterS
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Membersuche/Plz: 24977
Hat sich bedankt: 639 Mal
Danksagung erhalten: 4527 Mal
Gender:

Re: Veränderungen UND Attraktivitätslevel

Post 29 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Sa 26. Aug 2017, 09:01

Liebe Ulrike-Marisa,

es gibt sicherlich keine "Lösung" und es gibt keinen "idealen Weg", den man als Masterplan für viele Lebensentwürfe nehmen könnte.
Auch diejenigen, die "es" in Deinen Augen scheinbar geschafft haben, haben es nicht geschenkt bekommen;
denn es wurde viel gesprochen, sich ausgetauscht, geweint, gelacht...
das alles so einfach verwirklichen zu koennen.
Wer sagt, dass es einfach ist und war?


Wir können sicherlich nicht dabei in "geschafft" und "nicht geschafft" unterteilen; denn der Weg eines Menschen endet mit dem Tod - und erst dann wird er, wenn er dazu (noch) in der Lage ist, beurteilen, ober er das Beste aus seinem Leben gemacht und seine Träume verwirklicht hat.

Im recht dünnen Blatt "Glücksburger Informationen", das uns kostenlos in den Briefkasten gesteckt wird, war Reklame einer Frau, die "kopffrei COACHING" anbietet.
In dem kleinen Artikel, der sie vorstellen soll, heißt es u.a.:

- Jeder hat das Recht, glücklich zu sein
- Glück ist die Bedeutung und der Sinn des Lebens, das Ziel menschlicher Existenz
- ... In der Forschung um die positive Psychologie spricht man von "Flurishing" (Aufblühen) statt "Languishing" (Verkümmern).

Nein, ich bin längst nicht immer glücklich, bin auch manchmal ängstlich, verzweifelt und traurig - aber solche Sätze, mögen sie auch noch so belanglos sein,
die sagen mit: "Tu etwas!"
Bei mir geht eben nicht immer alles, das wird aber auch von einigen als nicht tolerabel gesehen, zumindest sehe und fuehle ich das so. Es ist immer wieder der Gegensatz derjenigen, die kompromisslos ihren Weg gehen ( koennen) und denjenigen, denen es durch bestimmte Gegebenheiten verwehrt ist, das alles so einfach verwirklichen zu koennen. Ich bleibe bei meiner Einschaetzung, dass es einfach verschiedene Wege gibt, mit der Frage der Transsexualitaet von Partner/innen umzugeghen.
Wir sind schon oft aneinandergeraten; wenn ich Dich dabei verletzt haben sollte, dann möchte ich Dir sagen: "es tut mir leid!"
Es gibt die verschiedensten Lebensentwürfe - und oft wird unser Leben von außen bestimmt und in ganz andere Bahnen gelenkt als ich es mir gewünscht habe.
die kompromisslos ihren Weg gehen ( koennen)
Wer sagt, dass diese Wege "kompromisslos" sind?

Ich respektiere andere Lebensentwürfe - und ich würde überhaupt nichts zu Deinen Lebensumständen sagen, wenn Du nicht immer wieder Dich beklagen würdest über Deine Situation. Einerseits schreibst Du: "... alles in Ordnung - ich habe genau MEINE MÖGLICHKEITEN und ich nutze sie!"
Andererseits kommt aber immer wieder Wehmut durch und Du vermittelst das Gefühl, Du bist traurig; denn andere Menschen aus dem Forum haben es besser.

Wir kennen uns schon einige Jahre und ich schätze Dich )))(: - trotzdem frage ich manchmal, ja sogar oft - und gerade in solchen Themen: "WAS WILL ULRIKE ÜBERHAUPT?"
Es stimmt: das eigne WOLLEN oder MÜSSEN kann anderen Menschen weh tun.
Es kann schwierig werden für die Partnerin und den weiteren familiären Umkreis.
ABER: Reden darüber sollte man doch eigentlich können?

Du machst eine Gratwanderung und verbiegst Dich ganz oft dabei. Ich hoffe, dass Du trotzdem gut ankommst.

Herzliche Grüße
Anne-Mette

MichiWell
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 2509
Registriert: Mo 19. Dez 2016, 09:45
Geschlecht: Teilzeitfrau
Pronomen: sie
Membersuche/Plz: Leipzig - Chemnitz - Gera
Hat sich bedankt: 1131 Mal
Danksagung erhalten: 1699 Mal

Re: Veränderungen UND Attraktivitätslevel

Post 30 im Thema

Beitrag von MichiWell » Sa 26. Aug 2017, 09:54

Ulrike-Marisa hat geschrieben:
Sa 26. Aug 2017, 02:07
Meine Worte sind zwar vielleicht etwas direkt und manche/r mag sich auch persoenlich unverstanden und angegriffen fuehlen.
[...]
Ich bleibe bei meiner Einschaetzung, dass es einfach verschiedene Wege gibt, mit der Frage der Transsexualitaet von Partner/innen umzugeghen. Das macht mich oft ganz traurig, da es mir scheinbar nicht gelingt, andere als die gefuehlt gewuenschten Positionen zu vertreten.
[...]
Was mich auch ganz traurig macht, ist die Tatsache, dass ich mit meinen Worten immer wieder die persoenliche Befindbarkeit von User/innen hier im Forum angreife, wenn nicht gar verletze. Da moechte ich manchmal gar ganz hier aussteigen, da ich nicht weiter weiss. Jede/r hat hier individuell andere Erfahrungen im Leben gemacht und das laesst sich nicht ueber eienen Kamm scheren.
Hallo Ulrike-Marisa,

ich bin zwar nicht Vicky, aber deine Worte haben mich angesprochen, auch etwas dazu zu schreiben.

Ich denke nicht, dass es deine Worte sind, durch die sich andere angegriffen fühlen. Es ist viel mehr deine Sichtweise, dein Standpunkt, durch den sie sich bedroht fühlen. Ja, ich habe sogar schon erlebt, dass ich dafür angegriffen wurde, wie ich mich fühle, weil man meinte, dieses Gefühl sein ein "Exklusivrecht" einer bestimmten Gruppe, "ihrer" Gruppe. - Völlig absurd. Da kannst du mit Worten lieblich säuseln wie du willst, du wirst von ihnen immer wieder nur Ablehnung dafür bekommen, frei nach dem Motto: "Ich akzeptiere doch jede andere Meinung ... so lange sie meiner entspricht!" - Wenn du dagegen anderen nach dem Mund redest/schreibst, ist es ziemlich egal, wie du deine Worte wählst. Es wäre übertrieben zu behaupten, ich hätte das gezielt ausprobiert, aber ich habe mir immer wieder mal angeschaut, wie sich Diskussionen entwickelt haben. Das hat mich schon so manches Mal verzweifeln lassen, und ich hatte nicht nur einmal das Gefühl, dass mich manche Personen allein dafür hassten oder sich davon bedroht fühlten, dass ich nicht so sein wollte wie sie. Das schmerzt vor allem dann, wenn es genau die Menschen sind, um die man sich gleichermaßen Gedanken macht, anstatt egoistisch nur an sich selbst zu denken.

Liebe Grüße
Michi
Raider heißt jetzt Twix. Sonst ändert sich nix.

Der moderne Mensch ist leicht zu lenken, aber nur schwer zu etwas zu bewegen.

Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.

Antworten

Zurück zu „Inter_, Trans_, CD und Partner/innen Beteiligte“