Gespräche mit Ärzten und Therapeuten, was beachten?
Gespräche mit Ärzten und Therapeuten, was beachten?

Crossdresser, Transgender, Transidente: Diskussionen über partnerschaftliche Aspekte
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Marcia
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Gespräche mit Ärzten und Therapeuten, was beachten?

Post 1 im Thema

Beitrag von Marcia » Sa 24. Sep 2016, 01:33

Hi, das ist mein erster Beitrag im Forum. Ich habe mich noch nicht vorgestellt, ich bin Marcia, 22 Jahre alt, Trans* (jedenfalls gehe ich davon aus) und bin ich schon seit meiner Kindheit androgyn.

Ich habe viele negative Erfahrungen mit Therapeuten gemacht und auch mit Psychiatern, deshalb habe ich fast schon Angst, da hinzugehen, aber soweit ich recherchiert habe, führt wohl kaum ein Weg an Gutachtern vorbei. Erst seit einigen Wochen habe ich so wirklich akzeptiert, dass ich nicht in die von der Gesellschaft erwartete Männer-Rolle reinpasse und ich mich auch nicht wie ein Mann fühle, sondern um einiges mehr wie eine Frau. Was auch immer das heißt, weiß ich selbst nicht, aber die Vorstellung eine Frau zu sein, finde ich sowohl sexuell als auch nicht-sexuell um einiges...echter? Das habe ich eigentlich schon als Kind so erlebt, aber als Fantasie abgetan und mich irgendwie mit meinem biologischen Geschlecht arrangiert, was natürlich nie so wirklich geklappt hat.

Jedenfalls leide ich so sehr unter meiner Situation, dass ich unbedingt einen Therapeuten aufsuche werde, weiß aber nicht, wie ich mich vorstellen soll und was ich beachten muss. Es geht mir bei meiner Frage eher um das, was ich nicht erzählen sollte. Ich erzähle nämlich oft zu viel über mich oder andere Sachen und versuche alles zu reflektieren. Mein Ziel ist auf jeden Fall eine Hormonentherapie und ich ziehe es in Betracht, mich operieren zu lassen. Bei diesem Punkt bin ich mir aber absolut nicht sicher.

Anne-Mette
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Re: Gespräche mit Ärzten und Therapeuten, was beachten?

Post 2 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Sa 24. Sep 2016, 09:18

Guten Morgen,

... und herzlich willkommen bei uns )))(:

Ich würde Dir raten, erst einmal eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen. Das klingt "ernster", als es in den meisten Fällen ist.
Viele Gruppen treffen sich in angenehmer Atmosphäre und sprechen genau über die Themen, die auch Dich bewegen.
Weiterhin gibt es da meistens einen guten Tipp, mit welchen Psychologen gute Erfahrungen gemacht werden und wo es Termine mit akzeptablen Wartezeiten gibt.

Nicht umsonst heißt die Überschrift unseres Gruppenflyers "Redezeit" - wir haben Zeit zum Reden. Das wird in den anderen Gruppen genau so sein.

Aber sicherlich kommen auch noch hier im Forum Antworten.

Herzliche Grüße
Anne-Mette

Anke
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Re: Gespräche mit Ärzten und Therapeuten, was beachten?

Post 3 im Thema

Beitrag von Anke » Sa 24. Sep 2016, 11:53

Hallo Marcia,

ich möchte zu allererst die Meinung von Anne-Mette unterstützen. Ich bin mir sicher, dass dir das weiterhilft.

Ansonsten finde ich es bei einem Therapeuten wichtig, dass Du einen findest, dem Du vertraust. Dann kannst Du auch offen sprechen.

Etwas völlig anderes sind die Gutachter. Da geht es darum keine Zweifel aufkommen zu lassen. Da würde ich alles weglassen, was nicht den gängigen Klischees entspricht.

Da Du noch am Anfang des Weges stehst, dann brauchst Du noch nicht jede Entscheidung sofort zu treffen. Vieles entwickelt sich unterwegs und es hilft, sich mit den Entscheidungen solange Zeit zu lassen, bist Du ein gutes Gefühl dafür hast. Dazu möchte ich dir auch raten, dich so weit es geht von äußerem Druck frei zu machen, egal aus welcher Richtung er kommt. Wenn Du dir selbst vertraust, dann kommst Du auch zu den richtigen Entscheidungen.

Ich habe meine Transition vor kurzem abgeschlossen. Wenn Du nachlesen magst, wie ich es gemacht habe, dann schau mal unter "Der Stein rollt" nach.

Liebe Grüße und viel Glück auf deinem Weg.

Anke
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JaquelineL
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Re: Gespräche mit Ärzten und Therapeuten, was beachten?

Post 4 im Thema

Beitrag von JaquelineL » Sa 24. Sep 2016, 13:24

Hallo Marcia,

Deine Bedenken hinsichtlich "schlechter Therapeuten" kann ich sehr gut nachvollziehen. Auch meine Erfahrung besagt, dass in der Regel kein sinnvolles Ergebnis herauskommt - außer Du betrachtest Dein Gegenüber als reine Zweitmeinung und Denkanreger (und bist auf jemanden gestoßen, der Dir obendrein die passenden Denkanstöße gibt).

Ganz wichtig scheint mir, dass man sich klarmacht, dass Therapeuten (genauso wenig wie Psychologen) in der Lage sind, "das Richtige" zu wissen.

Damit wird dann auch schon klar, wie meine Antwort auf Deine Frage nach den korrekten Gesprächsinhalten ausfällt: Aus meiner Sicht solltest Du mit Deinen *Fragen* dorthin gehen und im Gespräch die notwendigen Antworten erarbeiten, wobei die Rolle der Therapeuten darin besteht, passende Rückfragen zu stellen und Dich dazu zu bringen, Deine vordergründigen Antworten zu hinterfragen.

Falls dabei herauskommt, dass Du Dein Verhalten optimieren könntest, kennen sie per ihrer Ausbildung auch noch Ansätze, mit denen Du dieses Ziel erreichen kannst.

Ich bin der festen Überzeugung, dass Dir kein Therapeut sagen kann, was Du bist. Sie können Dich nur darin unterstützen, dass Du das selbst herausfindest und den für Dich optimalen Umgang erarbeitest. Und insofern gibt es auch nicht die Liste von Dingen, die man besser nicht sagen sollte (mal von Ankes richtigem Hinweis auf den Umgang mit Gutachtern abgesehen). Wenn alles gut läuft, sind "falsche" Antworten lediglich ein Ansatzpunkt für die Therapeuten, Dich Deine Position hinterfragen zu lassen.

(Ein Beispiel: In meinem ersten Gespräch wurde ich mit folgender Frage konfrontiert: "Angenommen, ich hätte eine Pille, mit der Sie erreichen würden, dass sich alle Beteiligten perfekt wohl fühlen - allerdings würden Sie sich dann als Mann fühlen. Würden Sie diese Pille nehmen?" Ich habe spontan mit "Ja." geantwortet und merkte, dass ich mich damit aus Sicht des Therapeuten als TS disqualifiziert hatte. Doch in der weiteren Diskussion wurde ihm klar, dass es einfach eine Sache der Logik ist: Ich lebe in einem langjährigen Umfeld und alle Beteiligten leiden unter der Situation, mich eingeschlossen. Wenn doch auch ich mich mit der Pille wohlfühle und ich allen anderen zudem Probleme erspare - warum sollte ich die Pille nicht nehmen? Ich würde danach ja nicht das Frausein vermissen, sondern mich wohlfühlen.)

Was ich auch sehe ist das Problem, dass Du vermutlich nur per Zufall an *zu Dir* passende Therapeuten gerätst und da Du Dir nach eigener Aussage nicht sicher bist, welchen Weg Du zukünftig gehen willst, kann ich Dir nur alle Daumen drücken, dass Du an passende Gesprächspartner gerätst. Anne-Mettes Verweis auf eine SHG ist da meiner Meinung nach wirklich hilfreich, wenngleich auch dafür gilt, dass Du Dich dort gut aufgehoben fühlen musst und auch dort gemachten Aussagen genau hinterfragen solltest, um Dich nicht in eine andere als die Deine Richtung drängen zu lassen.

Ganz liebe Grüße
Jackie
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Marcia
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Re: Gespräche mit Ärzten und Therapeuten, was beachten?

Post 5 im Thema

Beitrag von Marcia » Sa 24. Sep 2016, 15:07

Danke schonmal für die tollen Antworten. Ja, eine Selbsthilfegruppe wäre ein besserer Anfang, als gleich zu einem Therpeuten zu gehen.

exuserin-2017-01-16

Re: Gespräche mit Ärzten und Therapeuten, was beachten?

Post 6 im Thema

Beitrag von exuserin-2017-01-16 » Sa 24. Sep 2016, 16:05

Hi Shg empfehle ich dir auch, bevor du zu einem Therapeuten gehst solltest du für dich wissen was du willst. Lg Uta

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Re: Gespräche mit Ärzten und Therapeuten, was beachten?

Post 7 im Thema

Beitrag von ellenlegrelle » Mo 17. Okt 2016, 18:42

Hallo Marcia
Das allerwichtigte beim Therapeuten, ist vor allem Ehrlichkeit. Sei dort du selbst und versuche nicht dich zu verstellen, nur damit du an Hormone drankommst. Vielleicht gehst du mal in eine SHG bei dir in der Nähe, dort kann man dir auch eventuell jemanden empehlen.
Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.
© Albert Einstein

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Re: Gespräche mit Ärzten und Therapeuten, was beachten?

Post 8 im Thema

Beitrag von nicole.f » Di 18. Okt 2016, 11:45

Vieles Gute und Richtige wurde bereits gesagt.

Ich würde hinzufügen, bei allen Unterstützer_innen, egal ob Therapeut_in, Berater_in oder Ärzt_in, immer so klar wie möglich den Auftrag und das Ziel zu formulieren. Niemand kann und soll das für uns herausfinden, sie können und sollen dabei unterstützen, was _wir_ äußern. Wenn soetwas wie bspw. Hormone das Ziel ist, dann sollte dieses auch klar als Ziel genannt werden, Auftrag wäre dann: Wie komme ich dorthin?

Meine Erfahrung, persönlich und aus Beratungsgesprächen, vor allem bei Therapeut_innen sitzt man sonst Monate fest, wenn man ihnen nicht klar und nachhaltig mitteilt, was das Ziel ist. Darauf muss zielführend hingearbeitet werden. Der Rest ergibt sich dann schon.

Alles Gute!

Liebe Grüße
nicole
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Re: Gespräche mit Ärzten und Therapeuten, was beachten?

Post 9 im Thema

Beitrag von rika » Di 18. Okt 2016, 18:44

Hallo Marcia,

zunächst: schöne Namenswahl. Ich kümmere mich seit einigen Monaten um eine Familie aus Afghanistan und meine wichtigste Stütze = Übersetzerin heißt Marzia.

Wir hatten vor einigen Tagen einen Austausch, der von Explorer gestartet wurde. Schau vielleicht da mal rein.

rika

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Re: Gespräche mit Ärzten und Therapeuten, was beachten?

Post 10 im Thema

Beitrag von Marcia » Fr 28. Okt 2016, 16:47

@rika Danke :) Marcia ist eigentlich nur eine Zwischenlösung, da der Name, den meine Eltern ausgesucht haben, Marco ist. Ich denke über Maira nach, aber bin mir noch nicht so sicher.


@nicole.f Daran werde ich denken, danke.

Cara
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Re: Gespräche mit Ärzten und Therapeuten, was beachten?

Post 11 im Thema

Beitrag von Cara » Fr 28. Okt 2016, 17:38

Hey ihr...

ich gewinne hier den Eindruck, dass manche hier ein sehr negatives Bild vom Berufsstand des Therapeuten haben...

Nein, man muss NICHT wissen, was man will, ehe man einen Therapeuten aufsucht. Ein Therapeut kann bei vielen Dingen helfen... dazu gehört auch den eigenen Willen zu ergründen.
Warum es besser sein soll erst einige Zeit zu einer SHG zu gehen, in der - so mein Eindruck aus dem Forum hier, und von Erzählungen anderer Trans*-Menschen - die Gefahr groß ist, solange man selbst noch sehr unsicher ist, aus ideologischen Gründen in eine Richtung gedrängt zu werden, anstatt eben die Zeit bei einem "Profi" zu sitzen, und mit ihm gemeinsam zu ergründen wo es hingehen soll/kann... das verstehe ich nicht.

Ja, man kann negative Erfahrungen mit Therapeuten machen. Deshalb ist der Hinweis, dass man Therapeuten auch wechseln kann (und sollte, falls man sich da nicht wohl fühlt) völlig richtig.
Und wenn man genau weiß was man will und das klar formuliert, kann es sicher schneller gehen. Wobei dann auch die Gefahr besteht auf eine Spur zu gelangen, die man vielleicht meint zu wollen, die einem aber nicht gut tut. Wenn ich mir da Zeit zugestehe um näher zu beleuchten, WARUM ich das eigentlich will, kann ich mir einiges an Ärger ersparen.

Und Marcia schreibt: "ich bin [...] Trans* (jedenfalls gehe ich davon aus)". (Also gibt es noch Restzweifel? Wäre es nicht gut die auszuräumen, ehe weitläufige Schritte eingeleitet werden?)

Marcia: Ich glaube bei einem Therapeuten kann man nicht "zu viel" über sich sagen. Ein Therapeut kann tatsächlich nur helfen, wenn man sich ihm öffnet.

Liebe Grüße,
Cara

Anne-Mette
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Re: Gespräche mit Ärzten und Therapeuten, was beachten?

Post 12 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Fr 28. Okt 2016, 17:44

Moin,

das
die Gefahr groß ist, solange man selbst noch sehr unsicher ist, aus ideologischen Gründen in eine Richtung gedrängt zu werden,
möchte ich für unsere Gruppe ausschließen.

Gruß
Anne-Mette

exuserin-2017-01-16

Re: Gespräche mit Ärzten und Therapeuten, was beachten?

Post 13 im Thema

Beitrag von exuserin-2017-01-16 » Sa 29. Okt 2016, 07:13

Moin in der Dresdner SHG wurde ich nie zu irgendwas gedrängt das passiert auch nicht mit Anderen Jeder/Jede wird so aktzeptiert wie er/sie ist.
Meine Meinung zum Therapeuten , der Tipp zu ihm zu gehen kam aus der SHG. Woher hätte ich auch wissen sollen wer gut ist und Erfahrungen mit Trans hat? Somit war der Gang erst in die Gruppe und danach zum Psychologen folgerichtig. Wer weiß wo ich sonst gelandet wäre. Man liest hier genug von Anderen die Monate verplämpert haben, weil ihre Psychologen keine Ahnung von TS hatten .
Wichtig ist selber zu wissen was man macht und nicht blindes Vertauen in Psychologen und Ärzte setzen. Damit kann man ganz schnell böse hinfallen. z.B. HRT nur mit Blockern beginnen und solche Dinge.
LG Uta

Michelle_Engelhardt
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Re: Gespräche mit Ärzten und Therapeuten, was beachten?

Post 14 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Sa 29. Okt 2016, 10:42

Bei mir war es genau so wie bei Uta. Ich bin auch zuerst zu einer SHG gegangen. Durch Gespräche und den Austausch mit anderen Betroffenen habe ich nicht nur zu mir selbst, sondern auch zu einer guten Psychotherapeutin gefunden.

LG
Michelle
Der Hirntod bleibt ja bei einigen jahrelang unbemerkt.

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Re: Gespräche mit Ärzten und Therapeuten, was beachten?

Post 15 im Thema

Beitrag von JaquelineL » So 30. Okt 2016, 01:30

Hallo,

ich kann Anne-Mettes Aussage bestätigen: Zumindest diese Gruppe (ich kenne keine andere aus persönlicher Erfahrung) ist so vielfältig, dass selbst unterschwellig keine Druck in genau eine Richtung möglich ist.

Und Vergleichbares nehme ich auch von jeder anderen divers aufgestellten Gruppe an...

Liebe Grüße
Jackie
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