Gefühle einer Partnerin
Gefühle einer Partnerin - # 3

Intersexuelle Menschen, Crossdresser, Transgender, Transidente: Diskussionen über partnerschaftliche Aspekte, Rat und Tat für PartnerInnen und Familie
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Tatjana_59
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Re: Gefühle einer Partnerin

Post 31 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 » Di 25. Aug 2015, 15:17

Hallo Daniela,

Am sprechen mit meiner Frau liegt es nicht, wir reden über alles, natürlich auch über meinen Weg, den ich immer nur soweit ging wie meine Frau es zuließ.
Ich frage mich trotzdem ob geheime Ängste in ihr schlummern?
Sie hält zum Beispiel noch immer daran fest dass sie den Mann in mir nicht verlieren möchte.

Meines Wissens ist meine Frau hier nicht angemeldet, oder vielleicht doch?
Durchaus möglich dass sie ihre kleinen Geheimnisse hat.
Vielleicht sogar im geschlossenen Frauenbereich.
Sie liest zumindest immer mal wieder im öffentlichen Forum.

Von dir habe ich gesprochen, es kam keinerlei auffällige Reaktion.
Ich hoffe ja auch dass es wirklich so bleibt wie es ist. Bisher hat sie mir immer mitgeteilt wann sie bereit dafür war, für den nächsten Schritt bei mir.
Es funktioniert.
Meine Ängste es könnte sich daran etwas ändern sind trotzdem zugegen.
Ich behaupte jetzt einfach mit meiner Frau einen sechser im Lotto zu haben, mit der Hoffnung dass der Gewinn nicht durch die Finger rinnt.

LG Tatjana

Feldmaus
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Re: Gefühle einer Partnerin

Post 32 im Thema

Beitrag von Feldmaus » Mi 26. Aug 2015, 08:34

Hallo Tatjana
Auch ich wollte meinen" Mann" nicht verlieren.Doch Saskia hat sich zur GAOp entschlossen. Nun verliere ich meinen "Mann" doch und für immer.
Das schmerzt mich sehr, deswegen dieser innerliche Aufschrei in mir.Alte Zukunftsängste kommen wieder hoch, die ich glaubte abgelegt zu haben.
Für mich ist es sehr schwer den " Mann" los zulassen und endlich zu verstehen das ich mit einer Frau verheiratet bin.
Doch möchte ich mit meiner Partnerin zusammen bleiben und versuche mich an diese Frau zu gewöhnen. Das ist ein langer Entwicklungsprozess und passiert nicht von heut auf morgen.19 Jahre mit einen " Mann" verheiratet und nun seit 2 Jahren mit einer Frau, das ist schwer zu verstehen. Vor allen da ich von der innerlichen Frau meines "Mannes" nichts wusste. Hätte "er" es früher mal erwähnt wäre es für mich jetzt leichter.Dann könnte ich sagen: Ich habe mir so was schon gedacht.
Doch nur 2 Jahre das ist sehr kurz .Es geht zu schnell für mich . Ich komme gedanklich und gefühlsmäßig nicht mit. Ich brauche mehr Zeit, die ich wahrscheinlich nicht habe.

Ich weiß nicht , ob es deiner Frau ähnlich geht . Vielleicht ist Sie schon viel weiter als ich und sieht das alles viel gelassener.
Wenn nicht, lass ihr die Zeit die sie braucht, um alles zu verarbeiten. Denn ihr wollt den Weg doch zusammen gehen. Eine Transition betrifft immer beide Seiten .

Viel liebe Grüße Daniela
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das Wesentliche bleibt für die Augen unsichtbar.(Antoine de saint-exupery)

Tatjana_59
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Re: Gefühle einer Partnerin

Post 33 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 » Mi 26. Aug 2015, 21:50

Hallo Daniela,

Genau das ist der Knackpunkt, die Gaop.
Meine Frau möchte den Mann nicht verlieren, genauso wenig wie du.
Jetzt habe ich eine ziemliche derbe Krankheitsvorgeschichte, die eine Gaop wahrscheinlich ausschließt.
Meine Frau geht meinen Weg seit Ende 2011 mit mir, damals noch Lebensgefährtin.
Zu diesem Zeitpunkt war auch nicht wirklich klar, wo ich stehe, wie weit ich gehe, auch für mich nicht, es kristallisierte sich nach und nach.
Wenn irgendwas z.B. im Fernseh kam über Gaop, brach sie in Tränen aus.
Ich versicherte ihr immer, es kommt nicht so weit, wie vermutlich Saskia bei dir auch.
Bisher war es dann auch kein Problem mehr.
Dann kam völlig überraschend das grüne Licht von meinem Endokrinologen in Bezug auf Hormontherapie, damit haben wir beide nicht gerechnet auf Grund meiner beschissenen internistischen Geschichte.
Die Het geht zwar nicht im normalen rahmen ab, aber es geht abgeschwächt, zudem soll mir die Erektionsfähigkeit erhalten bleiben, für meine Frau das wichtigste.
Erst mal Panik bei meiner Frau, dann großes durchatmen.
Vor etwa 4 Wochen dann wieder Tränen, eine sehr gute Freundin von uns hat sich entschlossen die Gaop zu machen.
Eine Frau die die Op für sich selbst ausgeschlossen hatte, und nun durchzieht, sie hat schon Termin.
Für meine Frau Drama pur, was macht ihr Mann{Frau} ?
Sie weiss natürlich dass sie mich als *Mann* längst verloren hat, aber sie möchte die Sexualität mit mir als Mann nicht auch noch verschenken.
Ich verstehe sie, ich versuche es zumindest, ich möchte meinen Weg, die Transition bis zum Schluss gehen, möchte wenn möglich ganz Frau sein.
Allerdings möchte ich meine Frau um nichts auf der Welt verlieren, meine Frau ist mein Leben.

Hört sich vielleicht ziemlich bescheuert an, falls sich die Möglichkeit einer endgültigen Op ergibt, ist es für mich das tüpfelchen auf dem i, trotzdem stürze ich dann in ein Vakuum.
Ich weiss nicht wie ich mich dann entscheide?
Meine Frau ist mit meiner Tochter das wichtigste in meinem Leben.
Meine Tochter steht hinter mir...... Meine Frau in Bezug auf Gaop?????
Ich habe Angst.

LG Tatjana

Viggy
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Re: Gefühle einer Partnerin

Post 34 im Thema

Beitrag von Viggy » Mo 22. Feb 2016, 10:50

Ich hätte einen eigenen Thread beginnen können, aber Danielas Situation gibt genau das wieder, aber eben aus der Sicht der Parterin, warum ich mich nicht entscheiden kann, meiner Frau reinen Wein einzuschenken. Wie oft habe ich mir des Nachts schon vergestellt, wie ich das Gespräch beginne und wie es verlaufen könnte, mit glücklichem, aber eben auch weniger glücklichem Ende. Immer komme ich in den verschiedenen Varianten auch zu dem Ausgang, dass sie es zwar duldet, dass aber ab diesem Zeitpunkt immer etwas zwischen uns steht könnte, das nicht mehr rückgängig zu machen ist.
Ich habe keine Angst, dass sie sich trennen würde, das bestimmt nicht, dafür verbindet uns zuviel und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass es sich bei mir nur um Crossdressing handelt, zum jetzigen Zeitpunkt jedenfalls, könnte ich mir eine GaOP überhaupt nicht vorstellen. Ich bin stolz auf meinen sportlichen Männerkörper und habe überhaupt keine Anwandlungen mich körperlich zu verändern. Ich weiß aber auch, dass sie wenig bis gar keine Bi-Neigungen hat. Kann sie dann überhaupt gegen eine verständliche Abneigung, gegen ihre innersten Gefühle, ankämpfen? Vielleicht hätte ich dann die Freiheit meine Neigung mehr auszuleben, aber der Preis wäre hoch ... für mich zu hoch.

ManjaV.
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Re: Gefühle einer Partnerin

Post 35 im Thema

Beitrag von ManjaV. » Mo 22. Feb 2016, 14:25

Hallo Daniela,

(...nen bissl spät...) aber Deine Reaktion ist das, was ich auch von meiner Frau erwarte, wenns publik wird. Deswegen will ich ihr gegenüber Mann sein. Ich kanns ja teilweise selbst nich verstehen und den Blick in den Spiegel spar ich mir, denn da schaut mich wer Fremdes an!
Wärest Du bei deinen Gefühlen geblieben, wenn Dus nie erfahren hättest?? Oder spürt Frau, dass was nich stimmt??

Viel Glück für Dich weiterhin, Danke für deinen post!

verirrt aber "Man-ja"
Manja als CD-light-Version und nichmehr verirrt...

Das man älter geworden ist, merkt man daran, dass die Monster unter deinem Bett in den Briefkasten umgezogen sind!

Feldmaus
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Re: Gefühle einer Partnerin

Post 36 im Thema

Beitrag von Feldmaus » Di 23. Feb 2016, 08:19

Hallo zusammen

Ich habe mich nun an meine Frau gewöhnt. Die Verlustängste sind verschwunden. Jetzt kann ich meine Frau als Partnerin akzeptieren.( noch ohne GAOP)
Doch die Partnerschaft hat sich auch verändert. Wir leben nun mehr freundschaftlich zusammen. Zärtlichkeiten ,so wie früher, gibt es zwischen uns nicht mehr.
Denn ich bin weder Bi noch lesbisch veranlagt.Unser Vertrauen und die innere Bindung ist geblieben und darauf bauen wir unsere Beziehung auf.

Viele liebe grüße Daniela
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das Wesentliche bleibt für die Augen unsichtbar.(Antoine de saint-exupery)

Mona Schwindt
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Re: Gefühle einer Partnerin

Post 37 im Thema

Beitrag von Mona Schwindt » Mi 24. Feb 2016, 08:41

Feldmaus hat geschrieben:Hallo zusammen

Ich habe mich nun an meine Frau gewöhnt. Die Verlustängste sind verschwunden. Jetzt kann ich meine Frau als Partnerin akzeptieren.( noch ohne GAOP)
Doch die Partnerschaft hat sich auch verändert. Wir leben nun mehr freundschaftlich zusammen. Zärtlichkeiten ,so wie früher, gibt es zwischen uns nicht mehr.
Denn ich bin weder Bi noch lesbisch veranlagt.Unser Vertrauen und die innere Bindung ist geblieben und darauf bauen wir unsere Beziehung auf.

Viele liebe grüße Daniela
Hallo Daniela,

mein Respekt sei dir gewiss. Du zeigst für mich eine innere Größe, die ich so selten finde.

liebe Grüße von Mona )))(:
---)))
Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.
" Guy de Maupassant"

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Re: Gefühle einer Partnerin

Post 38 im Thema

Beitrag von Feldmaus » Do 25. Feb 2016, 18:24

Hallo Mona
Danke für deine netten Worte. ---))) ---)))

Lg Daniela
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Abby
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Re: Gefühle einer Partnerin

Post 39 im Thema

Beitrag von Abby » Do 25. Feb 2016, 18:43

Liebe Daniela,

nachdem ich Euch bei zwei Forentreffen in Berlin selbst erleben (toll Eure Vorstellung beim letztjährigen Treffen!) und Euch beide als großartige Menschen kennen lernen durfte, kann ich Dir nur meinen allerhöchsten Respekt bezeugen für Deinen sehr mutigen Schritt, Dir Deine Gefühle im offenen Forum von der Seele zu schreiben.

Als ich Deine Worte das erste Mal las, habe ich innerlich um Dich gezittert denn mir war klar, dass ein derart offenes Statement ungewöhnlich ist und Dich für Fehlinterpretationen angreifbar macht. Meine Angst war, dass Du und damit auch Saskia möglicherweise beschädigt werden könntest. Ich schäme mich dafür, nicht früher das Wort ergriffen und Stellung für Euch bezogen zu haben doch ich bin mir sicher, dass Ihr beide- Du und Saskia- überaus große Sympathien hier im Forum genießt.

Ich wünsche Dir, liebe Daniela, und ich wünsche Euch beiden die Kraft, einen völlig neuen Lebensweg zu beschreiten und dies gemeinsam zu tun. Ich denke an Euch und würde mich freuen, Euch beide mal wieder zu sehen...

"Das ganze Leben ist ein ewiges Wiederanfangen." (H. v. Hofmannsthal)

Alles liebe & gute

Abby
Ein Mensch ist nicht nur das, als was er erscheint,
sondern auch das, als was er sich fühlt.

Feldmaus
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Re: Gefühle einer Partnerin

Post 40 im Thema

Beitrag von Feldmaus » Mo 29. Feb 2016, 18:32

Hallo Abby
Danke für den lieben Beitrag! (smili)

Mein öffentlicher Brief war mir sehr wichtig . Ich wollte Euch zeigen wie sich eine Partnerin fühlen kann ,wenn Sie ihren geliebten Mann verliert.
Das dieser Weg für uns Partnerinnen auch sehr schwer ist und uns erstmal sehr verletzt. Erst nachdem ich diesen ersten Schmerz überwunden hatte konnte ich über ein gemeinsames Leben nachdenken und auch gemeinsame Lösungen finden.Vorher war das unmöglich.

Über Verletzungen von anderen habe ich mir zu dem Zeitpunkt keine Sorgen gemacht. Da ich sehr eigen bin und immer sage was ich denke bin ich Kritik gewöhnt.
Oft schwimme ich gegen den Strom auch wenn alle gegen mich sind.Das ist mir egal. Ich gehe meinen Weg wie ich es für richtig halte und nicht so wie andere es gerne hätten. Das war schon immer so.

Mir war es wichtig ,das die Partnerinnen mit ihren Gefühlen, besser verstanden werden und manchmal muss man eben ungewöhnliche Wege gehen um ans Ziel zu gelangen.Um gehört zu werden! Absichtlich verletzen wollte ich damit niemanden.

Lg Daniela
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das Wesentliche bleibt für die Augen unsichtbar.(Antoine de saint-exupery)

exuserin-2016-12-21

Re: Gefühle einer Partnerin

Post 41 im Thema

Beitrag von exuserin-2016-12-21 » Mi 2. Mär 2016, 23:43

Hallo liebe Daniela,

es macht mich traurig was du so geschluckt hast und Dank deiner Liebe deiner jetzigen Partnerin zur Seite stehst!!
Dieser Verlust ist wie eine Beerdigung und das ist nicht mehr umkehrbar!!Das macht mich auch wieder traurig weil ich weiß wie du fühlst.
Ich fühle auch was meine Frau umtreibt ,und sie verfolgt sehr sensibel meine Antworten oder Kommentare hier in unserem Forum .
Teilweise auch heimlich und das merke ich wenn sie die Chronik geloescht hat. Soll sie aber gerne tun und somit ist mir Gewiss das sie an mein Leben als Inge teilnimmt!
Ich bete zu Gott das ich als harter Crossdresser durchhalte und es einen Stillstand gibt . Ich moechte das meiner Frau nicht antun ,obwohl dieser Wunsch etwas weiter zugehen sehr groß ist.
Zum Beispiel dieser Wunsch des eigenen Busens ,diese Gefühle die seit 15 Monate bei mir herrschen,das weinen zulassen ,das zicken ,das draussen leben mit Damenslip ,BH und lackierte Fußnägel ,man fühlt und denkt anders. Es ist verrückt liebe Daniela ,ich verstehe dich total ,ich wollte auch nicht meine Frau verlieren,und deshalb hoffe ich das ich es mit der Kraft und Liebe meiner Frau schaffe.
Sie ist sehr großzuegig und das moechte ich ihr durch meine Liebe und Anstrengungen den Weg nicht zu gehen ...Danken..!!
Dir liebe Daniela viel Glück und Harmonie in euer Leben und noch viele Glückliche Momente !

Ich bewundere dich ,Inge (moin) (yes)

julia21
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Re: Gefühle einer Partnerin

Post 42 im Thema

Beitrag von julia21 » Do 3. Mär 2016, 19:45

Zitat "19 Jahre mit einen " Mann" verheiratet und nun seit 2 Jahren mit einer Frau, das ist schwer zu verstehen. Vor allen da ich von der innerlichen Frau meines "Mannes" nichts wusste. Hätte "er" es früher mal erwähnt wäre es für mich jetzt leichter.Dann könnte ich sagen: Ich habe mir so was schon gedacht."

Also mal ganz ehrlich, so etwas verstehe ich nicht. Man ist 19 Jahre mit Jemandem verheiratet, und man merkt nicht was in dem geliebten Menschen vorgeht? Das vielleicht etwas ihn beschäftigt? Habt ihr denn die ganze Zeit aneinander vorbeigelebt?
Sorry, aber das ist mir zu hoch...

exuserin-2016-12-21

Re: Gefühle einer Partnerin

Post 43 im Thema

Beitrag von exuserin-2016-12-21 » Do 3. Mär 2016, 22:15

julia21 hat geschrieben:Zitat "19 Jahre mit einen " Mann" verheiratet und nun seit 2 Jahren mit einer Frau, das ist schwer zu verstehen. Vor allen da ich von der innerlichen Frau meines "Mannes" nichts wusste. Hätte "er" es früher mal erwähnt wäre es für mich jetzt leichter.Dann könnte ich sagen: Ich habe mir so was schon gedacht."

Also mal ganz ehrlich, so etwas verstehe ich nicht. Man ist 19 Jahre mit Jemandem verheiratet, und man merkt nicht was in dem geliebten Menschen vorgeht? Das vielleicht etwas ihn beschäftigt? Habt ihr denn die ganze Zeit aneinander vorbeigelebt?
Sorry, aber das ist mir zu hoch...
Guten Abend Julia (hs) ,
wir haben gerade eine Mituserin die um Hilfe bittet Ihre heimliche Crossdresserei ihrer Frau beizubringen .Sind auch schon Jahrelang zusammen .
Ich persoenlich habe meine Frau 2000 kennengelernt und liebe sie heute noch intensiver wie vor 16 Jahre . Meine heimliche Leidenschaft oder meine Weiblichkeit die ich Jahrelang unterdrückt habe ,ich dachte die hat nie eine Chance nach aussen zu drücken!!! Fehltrug. Vergangenes Jahr war eine Situation ,ein Moment in meinem Leben und das mit 51 Jahren,was mein heutiges Leben verändert und nicht mehr umkehrbar ist. Meine Geschichte kannst du nachlesen ,und ich denke bei Daniela ist das nicht anders gelaufen ,dann aber mit kleine Nuancen. Ich habe mit meiner Frau jetzt und in Vergangenheit eine tolle ,mit teils auch eheliche Auseinandersetzungen gelebt und lebe es noch . Wir respektieren uns trotz das meine Neigung zur Weiblichkeit aufgeflogen ist! Ich verändere mich ja nicht als Mensch ,sie meine Frau hat ja den Kern in mir geliebt und ich bin jetzt noch der /die gleiche Person .Das weis meine Frau und das liebe ich an ihr . Sie spürt die Inge in mir und lässt es zu.Das denke ich ist auch bei Daniela so ,eventuell war es auch die Weiblichkeit in ihrer heutigen Partnerin das sie zusammengefügt hat,was sie aber so nicht deuten konnte,dass sie heute zu ihr hält finde ich tollniz. Also das Zitat aneinander vorbeigelebt finde ich falsch platziert. Respekt für Daniela die zu Ihrer Partnerin steht und das zeugt von innerer Liebe !!

Bitte nehm es nicht als Angriff auf deine Person Julia ,aber so sehe ich das. Schoenen Abend noch! Inge )))(:

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Re: Gefühle einer Partnerin

Post 44 im Thema

Beitrag von julia21 » Fr 4. Mär 2016, 11:54

ingedie2te hat geschrieben:
julia21 hat geschrieben:Zitat "19 Jahre mit einen " Mann" verheiratet und nun seit 2 Jahren mit einer Frau, das ist schwer zu verstehen. Vor allen da ich von der innerlichen Frau meines "Mannes" nichts wusste. Hätte "er" es früher mal erwähnt wäre es für mich jetzt leichter.Dann könnte ich sagen: Ich habe mir so was schon gedacht."

Also mal ganz ehrlich, so etwas verstehe ich nicht. Man ist 19 Jahre mit Jemandem verheiratet, und man merkt nicht was in dem geliebten Menschen vorgeht? Das vielleicht etwas ihn beschäftigt? Habt ihr denn die ganze Zeit aneinander vorbeigelebt?
Sorry, aber das ist mir zu hoch...
Guten Abend Julia (hs) ,
wir haben gerade eine Mituserin die um Hilfe bittet Ihre heimliche Crossdresserei ihrer Frau beizubringen .Sind auch schon Jahrelang zusammen .
Ich persoenlich habe meine Frau 2000 kennengelernt und liebe sie heute noch intensiver wie vor 16 Jahre . Meine heimliche Leidenschaft oder meine Weiblichkeit die ich Jahrelang unterdrückt habe ,ich dachte die hat nie eine Chance nach aussen zu drücken!!! Fehltrug. Vergangenes Jahr war eine Situation ,ein Moment in meinem Leben und das mit 51 Jahren,was mein heutiges Leben verändert und nicht mehr umkehrbar ist. Meine Geschichte kannst du nachlesen ,und ich denke bei Daniela ist das nicht anders gelaufen ,dann aber mit kleine Nuancen. Ich habe mit meiner Frau jetzt und in Vergangenheit eine tolle ,mit teils auch eheliche Auseinandersetzungen gelebt und lebe es noch . Wir respektieren uns trotz das meine Neigung zur Weiblichkeit aufgeflogen ist! Ich verändere mich ja nicht als Mensch ,sie meine Frau hat ja den Kern in mir geliebt und ich bin jetzt noch der /die gleiche Person .Das weis meine Frau und das liebe ich an ihr . Sie spürt die Inge in mir und lässt es zu.Das denke ich ist auch bei Daniela so ,eventuell war es auch die Weiblichkeit in ihrer heutigen Partnerin das sie zusammengefügt hat,was sie aber so nicht deuten konnte,dass sie heute zu ihr hält finde ich tollniz. Also das Zitat aneinander vorbeigelebt finde ich falsch platziert. Respekt für Daniela die zu Ihrer Partnerin steht und das zeugt von innerer Liebe !!

Bitte nehm es nicht als Angriff auf deine Person Julia ,aber so sehe ich das. Schoenen Abend noch! Inge )))(:
Hallo Inge,

ich fühle mich nicht angegriffen, alles gut. ))):s
Ich habe nur meine Gedanken kundgetan was mir so durch den Kopf ging, als ich den Thread durchlas. Dazu ist doch dieses Forum da, oder nicht? :wink:

LG Julia

Anne-Mette
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Re: Gefühle einer Partnerin

Post 45 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Fr 4. Mär 2016, 12:53

Moin,

@all

ich hoffe, es ist allen bewusst, dass es zwischen "ein wenig Crossdresserei" und Transsexualität einen Unterschied gibt.
Das bedeutet, dass manfrau sich mit Fragen zu diesen VERSCHIEDENEN THEMEN ganz anders unterschiedlich auseinandersetzt.

Es wäre schön, wenn auch die Eingangspostings gelesen werden und nicht nur Antworten auf Vorpostings kommen, die nachher überhaupt nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun haben, sondern einfach nur unter dem Motto "Ich habe mal wieder meinen Senf dazugegeben" zu verbuchen sind.

@julia21
Also mal ganz ehrlich, so etwas verstehe ich nicht. Man ist 19 Jahre mit Jemandem verheiratet, und man merkt nicht was in dem geliebten Menschen vorgeht? Das vielleicht etwas ihn beschäftigt? Habt ihr denn die ganze Zeit aneinander vorbeigelebt?
Manfrau kann gut und lange zusammen leben, ohne dass bemerkt wird, was im Innersten eines geliebten Menschen vorgeht.
Wie gern hätten Angehörige z.B. Selbsttötungen und andere Kurzschluss-Reaktionen verhindert.
Auch wenn ich einen Menschen liebe, erfolgt eine gedankiche und gefühlsmäßige "Gleichschschaltung", sodass ich alles über sie/ihn weiß.
Die Gedanken sind frei...

Gruß
Anne-Mette

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