Tina, Mutter eines Crossdressers - Familiengeschichte und Hintergründe
Tina, Mutter eines Crossdressers - Familiengeschichte und Hintergründe - # 9

Intersexuelle Menschen, Crossdresser, Transgender, Transidente: Diskussionen über partnerschaftliche Aspekte, Rat und Tat für PartnerInnen und Familie
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Die fesche Tina
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Re: Tina, Mutter eines Crossdressers - Familiengeschichte und Hintergründe

Post 121 im Thema

Beitrag von Die fesche Tina »

Vicky_Rose hat geschrieben: Mo 27. Apr 2020, 12:58 Passing bedeutet für mich nicht, dass ich mich hinter Makeup verstecke, sondern einfach nur als Frau akzeptiert zu werden.
Für dich scheint Natürlichkeit an erster Stelle zu stehen. Das ist lobenswert und es stimmt, nicht immer ist unser "Fasadenkleister" als optisches Highlight von Vorteil. Man kann es auch so sehen: manches Mal ist weniger mehr. Alte Floskel oder zutreffend?
Liebe Grüße, Tina

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Re: Tina, Mutter eines Crossdressers - Familiengeschichte und Hintergründe

Post 122 im Thema

Beitrag von Die fesche Tina »

Lisa-Weber hat geschrieben: Sa 25. Apr 2020, 13:46 Soviel Zeit habe ich noch nie verwendet - da bin ich viel zu ungeduldig für...
Frau ist eben immer auf dem Sprung+++ :mrgreen:
Liebe Grüße, Tina

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Re: Tina, Mutter eines Crossdressers - Familiengeschichte und Hintergründe

Post 123 im Thema

Beitrag von Lady Jennifer »

Gestern jährte sich wieder ein Feiertag den alle Mütter dieser Welt verdienen: MUTTERTAG

Natürlich war dies wieder ein großer Anlass diesen Tag zu feiern. Geplant war, daß ich meine Mama und Herbert zu einem Mittagessen in ein Restaurant einlade, aber aus bekannten Gründen ging dies in diesem Jahr nicht...Aber wir holen das nach!

So feierten wir den Muttertag bei meiner Mama in Reichenbach - es war ein schöner Nachmittag. Mama hat einen leckeren Apfelkuchen gebacken, von dem ich wieder zu viel genascht habe...;-)

Aber diesen Beitrag möchte ich auch nutzen, um mich auch hier nochmal bei meiner Mama zu bedanken. Und passend zum 10.05. habe ich 10 Punkte zusammengestellt:

Liebe Mama, ich bin dir dankbar für...

01. ...eine super schöne Kindheit
02. ...daß du mir eine freie Erziehung ermöglicht hast, ohne Einschränkungen
03. ...daß du mir schon früh begeibracht hast so zu sein, wie ich sein möchte (nur habe ich das damals noch nicht verstanden)
04. ...daß du mich gelehrt hast, immer das Gute in den Menschen zu sehen
05. ...daß ich in dir nicht nur eine Mutter habe, sondern auch eine Freundin, mit der ich meine Sorgen und andere Nöte teilen kann und ich mich immer auf dich verlassen kann
06. ...daß du mir immer mit Rat und Tipps zur Seite stehst
07. ...daß du einen großen Anteil an meinem Lebenswandel hast und ich mich zu der selbstbewußten Person entwickelt habe, die ich heute bin
08. ...daß ich in deinem Kleiderschrank auch mal tolle Mode für mich "mopsen" darf...;-)
09. ...daß du selbst eine starke Persönlichkeit hast und mir damit gezeigt hast, sich von niemanden etwas gefallen zu lassen und immer für sich selbst einzustehen
10. ...deinen Mut den du mir gegeben hast, um heute so leben zu können wie ich es möchte


Eigentlich reichen 10 Punkte gar nicht aus, um alles in Worte zu fassen, wofür ich dir in all den Jahren dankbar bin.

Dieser Beitrag ist für dich MAMA!!!


01.jpg


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Re: Tina, Mutter eines Crossdressers - Familiengeschichte und Hintergründe

Post 124 im Thema

Beitrag von Die fesche Tina »

Vielen, vielen Dank liebe Jennifer für diese digitalen ---))) ---))) ---))) da geht glatt die (so) auf+++ :mrgreen:

Nach dem schönen gemeinsamen Nachmittag am Sonntag freut es mich sehr, neee es überrascht mich )))(: diesen wunderschön geschrieben Post von dir zu lesen. Klar, dass du nicht verraten wolltest was du mit meinen Bildern anstellen wolltest+++ )):m Übrigens wäre es auch für mich ein leichtes 10 Points über dich zu schreiben+++ Irgendwie ergänzen wir uns doch immer wieder )))(: (ki)

Und schaut doch mal, was Jennifer mir zum Muttertag mitgebracht hat - - -

251735218552.jpg

Dieses Arrangement hat Jennifer selbst zusammengestellt und nun habe ich wieder etwas ganz tolles für unser Fenster, das )):m

Ich habe das Forum durchpflückt, aber keinen anderen Muttertags-Post gefunden+++strange :shock:

Habt ihr denn den Sonntag nicht mit eurer Mama verbracht? Schreibt es mir.
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Liebe Grüße, Tina

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Re: Tina, Mutter eines Crossdressers - Familiengeschichte und Hintergründe

Post 125 im Thema

Beitrag von Simone 65 »

Hallo Tina.
Es ist schön zu lesen, wie ihr euch versteht. 🤗
Nein, ich war zum Muttertag nicht bei meiner Mutti. Sie wohnt in Rostock und ich in Reichenbach an der Fils, in der Nähe von Stuttgart. In MeckPom gibt es noch Reisebeschränkung.
Auch sind knapp 900 km doch schon ein Stück.
Ich habe ihr ein schönen Strauss Blumen geschickt und wir telefonieren auch viel. Meine Mutti habe zuletzt zu meiner Hochzeit am 6.2. gesehen.
Liebe Grüße Simone.
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
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Re: Tina, Mutter eines Crossdressers - Familiengeschichte und Hintergründe

Post 126 im Thema

Beitrag von Katja »

Die fesche Tina hat geschrieben: Mi 13. Mai 2020, 11:21 Habt ihr denn den Sonntag nicht mit eurer Mama verbracht?
Hallo Tina,

da ich das Glück habe, dass meine Eltern noch leben und in der Nähe wohnen, besuche ich sie 2 -3 mal die Woche und mache Besorgungen für sie. Natürlich haben meine Frau und ich sie auch am Muttertag mit einer selbst gebackenen Torte und einer großen Schachtel Pralinen besucht.

Ich persönlich halte das eigentlich für selbstverständlich und nicht weiter erwähnenswert. Ich weiß aber, dass es nicht alle so sehen und es Menschen gibt, die sich nicht um ihre Eltern kümmern.

Tina, bei deinem sehr guten Verhältnis zu deiner Tochter hast du doch eigentlich jeden Tag Muttertag, oder? (dr)

Ganz liebe Grüße

Katja
Ich möchte nicht immer nur Mann sein, ich möchte auch die schönen Seiten des Lebens genießen.

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Re: Tina, Mutter eines Crossdressers - Familiengeschichte und Hintergründe

Post 127 im Thema

Beitrag von Lisa-Weber »

Ein herzliches Hallo ihr zwei,
Es ist einfach nur wunderbar mit anzusehen wie ihr zwei miteinander umgeht und was für ein vertrautes Verhältnis ihr zueinander habt.
Ich habe es nie geschafft mit meiner Mutter so ein Verhältnis aufzubauen.
Ich sehe sie inzwischen regelmäßig und habe ihr natürlich zum Muttertag gratuliert, habe das tiefe innige Verhältnis fehlt.
Ich war am Muttertag nicht bei ihr weil ich doch relativ viel unterwegs bin und meine Mutter mit 85 nicht dem Risiko aussetzen will.
Erhaltet euch euer vertrautes miteinander und verliert es nie.
Liebe Grüße Lisa
Liebe geben und offen sein für neues..
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Re: Tina, Mutter eines Crossdressers - Familiengeschichte und Hintergründe

Post 128 im Thema

Beitrag von Die fesche Tina »

Simone 65 hat geschrieben: Mi 13. Mai 2020, 12:41 Ich habe ihr ein schönen Strauss Blumen geschickt und wir telefonieren auch viel.
Huhu Simone, das ist doch auch eine tolle Überraschung und als Mama weiß man, dass man nicht "vergessen" wird. Und eine gute Möglichkeit, wenn die Anreise so eine Distanz benötigt.


Katja hat geschrieben: Mi 13. Mai 2020, 13:16 Hallo Tina,
da ich das Glück habe, dass meine Eltern noch leben und in der Nähe wohnen, besuche ich sie 2 -3 mal die Woche und mache Besorgungen für sie. Natürlich haben meine Frau und ich sie auch am Muttertag mit einer selbst gebackenen Torte und einer großen Schachtel Pralinen besucht.
Oh, dann seit ihr euch wohl vertraut+++ (yes) :mrgreen: Klasse wie du dich um deine Eltern kümmerst Katja (ap) und die Torte war sicher auch ganz lecker )))(:
Katja hat geschrieben: Mi 13. Mai 2020, 13:16 Tina, bei deinem sehr guten Verhältnis zu deiner Tochter hast du doch eigentlich jeden Tag Muttertag, oder? (dr)
Nun ja, da wir nicht in der gleichen Stadt wohnen, trennen uns gute 30 Km. Mit dem Auto ist das kein Problem, dennoch trennt uns die Distanz. "Ein-schnell-mal-vorbeikommen" ist da nicht ohne weiteres möglich. Aber ich finde ein gewisser Abstand tut unserer Beziehung nicht wirklich weh. Dafür ist das Zusammensein dann umso schöner und versüßt unsere gemeinsame Zeit. Muttertag, jeder Tag? Neeee, Jennifer muss nicht mehr an die Hand genommen werden, Töchterchen kommt sehr gut allein zu recht, auch wenn ich liebend gerne Zeit mit ihr verbringe. Mädels sind eben immer gerne zu zweit unterwegs+++ (he) )))(: Oder liege ich da falsch?


Lisa-Weber hat geschrieben: Mi 13. Mai 2020, 13:53 Ein herzliches Hallo ihr zwei,
Es ist einfach nur wunderbar mit anzusehen wie ihr zwei miteinander umgeht und was für ein vertrautes Verhältnis ihr zueinander habt.
Liebe Lisa, das resultiert ganz einfach aus gegenseitigem Respekt und die Offenheit sein Kind das sein zu lassen, was es sein möchte. Ich habe die (spätere) Entwicklung Jennifers aus erster Hand miterlebt und bin selbst daran gewachsen. Wahrscheinlich hat dies uns nur enger zusammengeschweißt (flo)
Lisa-Weber hat geschrieben: Mi 13. Mai 2020, 13:53 Ich habe es nie geschafft mit meiner Mutter so ein Verhältnis aufzubauen.
Ich sehe sie inzwischen regelmäßig und habe ihr natürlich zum Muttertag gratuliert, habe das tiefe innige Verhältnis fehlt.
Das tut mir Leid und ich kenne dies schon aus anderen Beiträgen aus deiner Hand. Auch wenn du ein "tiefes inniges Verhältnis" vermisst, so ist es doch schön, dass ihr die Möglichkeit habt euch regelmäßig zu sehen. Das sollte man nicht unterschätzen.
Liebe Grüße, Tina

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Re: Tina, Mutter eines Crossdressers - Familiengeschichte und Hintergründe

Post 129 im Thema

Beitrag von Katja »

Die fesche Tina hat geschrieben: Do 14. Mai 2020, 12:38 Muttertag, jeder Tag? Neeee, Jennifer muss nicht mehr an die Hand genommen werden, Töchterchen kommt sehr gut allein zu recht, auch wenn ich liebend gerne Zeit mit ihr verbringe. Mädels sind eben immer gerne zu zweit unterwegs+++ Oder liege ich da falsch?
Du liegst da völlig richtig. (yes) (dr)
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Re: Tina, Mutter eines Crossdressers - Familiengeschichte und Hintergründe

Post 130 im Thema

Beitrag von Lady Jennifer »

Katja hat geschrieben: Mi 13. Mai 2020, 13:16 Ich persönlich halte das eigentlich für selbstverständlich und nicht weiter erwähnenswert. Ich weiß aber, dass es nicht alle so sehen und es Menschen gibt, die sich nicht um ihre Eltern kümmern.
Also Muttertag war bei uns immer was besonderes. Schon von kleinauf kann ich mich erinnern, daß wir an diesem Tag immer ausgefahren sind und "groß" Mittagessen waren - damals noch mit meinem Papa. Der Tag gehörte immer schon meiner Mama und Papa und ich haben sie an diesem Tag regelrecht verwöhnt. (he) (moin) Stimmt, man kann das durchaus als "selbstverständlich" betrachten - dennoch finde ich Feiertage sind immer etwas besonderes.
Heute hat sich daran nicht viel geändert, wie du aus unseren oberen Zeilen lesen konntest.
Lisa-Weber hat geschrieben: Mi 13. Mai 2020, 13:53 Ein herzliches Hallo ihr zwei,
Es ist einfach nur wunderbar mit anzusehen wie ihr zwei miteinander umgeht und was für ein vertrautes Verhältnis ihr zueinander habt.
Erhaltet euch euer vertrautes miteinander und verliert es nie.
Hallo Lisa,

finde ich toll, wenn unser Verhältnis so nach außen abstrahlt und von euch so betrachtet wird! Mit "vertrautes Verhältnis" hat du das wunderbar erkannt - ich würde es sogar als "unsichtbares Band" bezeichnen, daß mich mit meiner Mama verbindet. Es stärkt uns ungemein!!!


Die fesche Tina hat geschrieben: Do 14. Mai 2020, 12:38
Katja hat geschrieben: Mi 13. Mai 2020, 13:16 Hallo Tina,
da ich das Glück habe, dass meine Eltern noch leben und in der Nähe wohnen, besuche ich sie 2 -3 mal die Woche und mache Besorgungen für sie. Natürlich haben meine Frau und ich sie auch am Muttertag mit einer selbst gebackenen Torte und einer großen Schachtel Pralinen besucht.
...und die Torte war sicher auch ganz lecker )))(:
Da hätte ich auch gerne mal probieren wollen... :mrgreen:
Die fesche Tina hat geschrieben: Do 14. Mai 2020, 12:38
Katja hat geschrieben: Mi 13. Mai 2020, 13:16 Tina, bei deinem sehr guten Verhältnis zu deiner Tochter hast du doch eigentlich jeden Tag Muttertag, oder? (dr)
Nun ja, da wir nicht in der gleichen Stadt wohnen, trennen uns gute 30 Km. Mit dem Auto ist das kein Problem, dennoch trennt uns die Distanz. "Ein-schnell-mal-vorbeikommen" ist da nicht ohne weiteres möglich. Aber ich finde ein gewisser Abstand tut unserer Beziehung nicht wirklich weh. Dafür ist das Zusammensein dann umso schöner und versüßt unsere gemeinsame Zeit. Muttertag, jeder Tag? Neeee, Jennifer muss nicht mehr an die Hand genommen werden, Töchterchen kommt sehr gut allein zu recht, auch wenn ich liebend gerne Zeit mit ihr verbringe. Mädels sind eben immer gerne zu zweit unterwegs+++ (he) )))(: Oder liege ich da falsch?
Kann ich so stehen lassen (yes)
Unsere gemeinsame Zeit ist echt ein Geschenk, aber es gibt auch Dinge, die man allein erledigen muß - das wissen wir beide.
Die fesche Tina hat geschrieben: Do 14. Mai 2020, 12:38
Lisa-Weber hat geschrieben: Mi 13. Mai 2020, 13:53 Ich habe es nie geschafft mit meiner Mutter so ein Verhältnis aufzubauen.
Ich sehe sie inzwischen regelmäßig und habe ihr natürlich zum Muttertag gratuliert, habe das tiefe innige Verhältnis fehlt.
Das tut mir Leid und ich kenne dies schon aus anderen Beiträgen aus deiner Hand. Auch wenn du ein "tiefes inniges Verhältnis" vermisst, so ist es doch schön, dass ihr die Möglichkeit habt euch regelmäßig zu sehen. Das sollte man nicht unterschätzen.
Genau, das wichtigste ist doch, daß die Beziehung nicht völlig auseinander geht. Ein familiärer Zusammenhalt ist wichtig und es ist doch schön zu lesen, daß ihr euer Mama-Tochter-Verhältnis auch weiterhin wahrnehmt.

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Tina und Jennifer - So ticken wir - Teil 2

Post 131 im Thema

Beitrag von Die fesche Tina »

Huhu ihr Lieben, heute möchten Jennifer und ich unsere "Mutter-Tochter-Vergleich"-Serie, Rubrik, nennt es wie ihr wollt, fortsetzen, aber lest selbst.

Wie sehr ist unser Alltag (Tag/Woche) durchgeplant?

Tina:
Ich habe den Luxus nicht mehr von der Uhr abhängig sein zu müssen, kann somit auch mal komplett in den Tag hineinleben. (cow) Es gibt Tage an denen ich in der Früh aufstehe und überlege wie ich meinen Tag gestalte. Planung? Nur im Ansatz. Manchmal sagt mein Schatzi Herbert "...Liebling, was hälst du davon, wenn wir uns das mal anschauen?" Logisch, lass uns das machen. Ich liebe es spontan zu sein. (gitli) (yes)

Jennifer:
Ich bin der Typ, der am liebsten die ganze Woche durchgeplant hat. Das gelingt mir auch recht gut. Ich hasse es dann, wenn etwas ungeplant dazwischenkommt und so meine Planung durcheinander gerät. Spontanität ist ein Fremdwort für mich.



Ist es wichtig für uns, was andere über uns denken?

Tina:
Ich halte es durchaus für wichtig, wie ich von anderen Menschen gesehen oder gar beurteilt werde. Bestimmt dieses Konzept mein Leben? NO!!! Es bestimmt lediglich mein eigenes Ich und wie ich mich in unserer Welt bewege. Kommt jemand mit meiner Meinung nicht klar - so what? Gefällt jemanden mein Stil nicht - anyway! Durch mein selbstbewusstes Auftreten gefalle ich sicherlich nicht jedem, aber warum sollte ich mich verstellen? Es gibt mich nur einmal! (pea)

Jennifer:
Jein. Einerseits suche ich schon eine gewisse Bestätigung meiner Person, andererseits sollte es mich nicht kümmern, was andere über mich denken oder meinen Lebensstil beurteilen. Komplimente höre ich, wie jeder andere, gerne, kann aber auch mit Kritik leben - manches Mal hilft ein ehrliches Wort viel mehr als Heuchelei!



Wie sehr sind wir beide von einander abhängig?

Tina:
Innerhalb einer Familie ist man doch ständig voneinander abhängig+++ Sollte so eine Familie nicht funktionieren? Unsere Beziehung klappt auch über die Entfernung hinweg recht gut. (hs) )))(: Es gibt Dinge die wir zu zweit lieber erleben, als jede für sich allein. Aber im großen Rahmen haben wir beide unsere eigenen Leben und fahren so ziemlich perfekt "on Track"+++ :)p

Jennifer:
Mutter und Kind verbindet immer ein Band, egal wie weit man voneinander entfernt wohnt. Ich würde nicht sagen, daß wir beide abhängig voneinander sind, es ist vielmehr die typische Familiendynamik die uns verbindet. Wir lieben es genauso wie alle anderen, in Familie etwas zu erleben und zu unternehmen. Dennoch finde ich eine "Auszeit" von der Familie geht völlig in Ordnung - ein Leben außerhalb der Familie existiert ja auch.



Was machen Mama und Tochter zum Männertag?

Tina:
Ein ganz großes HMMMMM, gestern wurde mir mal wieder gezeigt, wie schnell sich ein gut geplanter Tag in Luft auflösen kann. Herbert ist am Vormittag mit seiner Männergang losgezogen, mit einem guten Ratschlag von mir "benimm dich ordentlich". (ki) (moin) Hach, immer diese nörgelnden Weibsbilder+++ (he) :mrgreen: Aber neeee, Herbert bekommt an diesem Tag immer einen Freifahrtschein von mir, and what about me :?: :?: :?: Ich wollte mich gestern einem neuen Buch zu wenden, hatte die erste Seite schon aufgeschlagen doch dann +klingeling+ "Annegret hier, du Tina, ich muss dir was erzählen..." und los ging das Geschnotter. Nachdem der Anruf beendet war, schaffte ich einen Absatz zu lesen, dann klingelte es an der Türe. "Tagschen Tina, war grad hier in der Nähe, da wollte ich eben mal bei dir reinschauen." (ag) ARGHHHH :roll: . Ich liebe Gäste und netten Besuch, aber nicht wenn ich meinen Tag ausgeplant habe. Ok, mit meinem Buch wurde gestern nix, vielleicht heute Abend. (buch) (yes)

Jennifer:
Der gestrige freie Tag kam mir sehr gelegen. Um 7.00 Uhr klingelte der Wecker - Bad, Morgentoilette, Frühstück, alles wie gehabt. Nur dann hatte ich endlich mal für Zeit die Wohnung auf Vordermann zu bringen. Staubsaugen, Bad wienern, Wäsche waschen, Fenster putzen, etc. naja ihr kennt das ja selbst. Nach dem Mittag gönnte ich mir ein Mittagsschläfchen und danach putzte ich mich für einen Spaziergang heraus. Das Wetter war toll, meine Motivation riesengroß und die Leute unterwegs super nett. Tja, im Großen und Ganzen war dies mein gestriger Tag.


Passend zum gestrigen Männertag: schildert mir gerne, was ihr gestern gemacht oder erlebt habt.
Liebe Grüße, Tina

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Wenn die Kleinen neugierig werden

Post 132 im Thema

Beitrag von Die fesche Tina »

Astrid ist eines von inzwischen drei Erwachsenen Kindern meines Schatzis Herbert. Ihre Familie hat wiederum eine kleine süße Tochter die so langsam in das Alter kommt, wo es für Kiddies interessant wird ihre Familie zu entdecken und alles mit Kindesgemüt zu hinterfragen. )))(: (dr) Damit ist auch die Zeit gekommen, wo sie versucht zu verstehen, ob Jennifer nun ein Junge oder Mädchen ist?!? ))):s

Astrid lebt mit ihrer Familie weit weg von uns und so sehen wir sie leider viel zu selten, um die Kleine mehr in Kontakt mit Jennifer zu bekommen. Worum es mir hier geht ist, ob die Eltern das richtige Verständnis haben der kleinen Maya die richtigen Ansätze und Einblicke zu vermitteln, wie Jennifer ihr Leben lebt. Das ganze muß man kindgerecht den Kids beibringen.

Es soll nicht so aussehen, dass ich mich in die Erziehung anderer Eltern einmischen möchte, vielmehr möchte ich Astrid und ihrer Familie helfend zur Seite stehen. (sym) Persönlich würde ich es liebend gerne sehen, wenn wir uns alle an einen Tisch setzen, während Maya Fragen stellt, die ihr kleines Herz bewegen, leider ist dies durch die große Entfernung nicht eben so mal möglich. :( Bisher kam von ihren Eltern kein Signal, dass dies auch in ihrem Interesse wäre, so bad+++ Ich möchte mich einfach darauf verlassen können, dass Astrid den richtigen Ansatz findet und der Kleinen die Beweggründe verständlich erklärt.

Vielleicht habt ihr ähnliches in eurer Familie erlebt und könnt mir sagen, wie ich diese Situation am besten handeln kann.
Liebe Grüße, Tina

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Re: Tina, Mutter eines Crossdressers - Familiengeschichte und Hintergründe

Post 133 im Thema

Beitrag von Die fesche Tina »

Ich kram das hier noch mal raus, da leider keine Kommentare (bezüglich meines obigen Posts+++) von euch kamen. Sitze gerade ein wenig zwischen den Stühlen (flo)
Wer helfen kann, dann schreibt mir bitte. Jede Hilfe ist bei mir willkommen (gitli)
Liebe Grüße, Tina

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Re: Tina, Mutter eines Crossdressers - Familiengeschichte und Hintergründe

Post 134 im Thema

Beitrag von Simone 65 »

Die fesche Tina hat geschrieben: So 16. Aug 2020, 12:27 Ich kram das hier noch mal raus, da leider keine Kommentare (bezüglich meines obigen Posts+++) von euch kamen. Sitze gerade ein wenig zwischen den Stühlen (flo)
Wer helfen kann, dann schreibt mir bitte. Jede Hilfe ist bei mir willkommen (gitli)
Hallo Tina. Ich habe es leider überlesen.
Ich lebe mit meiner Frau Marion zusammen. Meine Marion hat eine Tochter mit Familie. Da gibt es den kleinen Brian, er ist 5 Jahre alt. Für ihn bin ich die Mone. 🤗 Meine Schwiegertochter Angi hat ihm erklärt, es gibt zwei Oma's. Der Kleine nimmt mich so, wie ich bin. Er stellt wenig Fragen. Und wenn, meine Marion erklärt es ihm.
Vielleicht ist es in dem Alter einfacher. Aber auch meine Schwiegertochter ist weltoffen und lässt ihn sein, wie er will.
Es wurde dem kleinen Brain immer gesagt, er hat jetzt zwei Oma's.
Ich liebe ihn.
Ganz liebe Grüße Simone.

Wenn Du noch Fragen hast, frag.
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Re: Tina, Mutter eines Crossdressers - Familiengeschichte und Hintergründe

Post 135 im Thema

Beitrag von Momo58 »

Hallo fesche Tina,

ich kann es dir nicht anhand meiner Familie erklären. Als ich bemerkte,dass ich eine Geschlechtsinkongruenz habe, lebte ich mein Leben sofort als Frau. Eines Tages standen 12 Kinder im Alter von 4-8 Jahren aus der Nachbarschaft vor meiner Wohnungstüre. "Du, wir wollten dich mal etwas fragen, warum verkleidest du dich als Frau?" Ich erklärte kindgerecht, dass ich Hormone bekomme und später im Krankenhaus operiert werde. "Ach so, du machst eine Geschlechtsumwandlung!" war die Antwort und alle Kinder haben es sofort verstanden. Nur die 14jährige Tochter eines Nachbarn brauchte Zeit um es für sich akzeptieren zu können. Nach 4 Wochen war es auch bei ihr kein Problem mehr (was bei Pubertieren nicht immer der Fall ist).
Anders war es bei meiner Familie. Es leben nur noch mein Bruder und eine Tante. Die konnten gar nicht damit umgehen und haben den Kontakt abgebrochen, was für mich selbst eher eine Befreiung war.

Liebe Grüsse
Manuela
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