Outing oder Nicht-Outing, das ist hier die Frage.
Outing oder Nicht-Outing, das ist hier die Frage. - # 7

Intersexuelle Menschen, Crossdresser, Transgender, Transidente: Diskussionen über partnerschaftliche Aspekte, Rat und Tat für PartnerInnen und Familie
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JaquelineL
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Re: Outing oder Nicht-Outing, das ist hier die Frage.

Post 91 im Thema

Beitrag von JaquelineL » Di 19. Mär 2019, 22:35

Hallo ihr Lieben,
Isabel hat geschrieben:
Di 19. Mär 2019, 10:40
Die Salamitaktik war auch immer meine Variante .... mur kommst du irgendwann an einen Punkt, wo das ganze Menü auf dem Tisch muss, da reichen dann die Scheibchen nicht mehr. Aber du hast recht, für den Anfang ist Salami eine gute Taktik ::-)
und manchmal, beispielsweise wenn man es mit Vegetariern zu tun hat, bleibt es einfach bei den paar Salami-Scheibchen. Da wäre dann das volle Menü das Ende des Zusammen.

Liebe Grüße
Jackie
Today is the first day of the rest of my... forget it.

Kerstin65
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Re: Outing oder Nicht-Outing, das ist hier die Frage.

Post 92 im Thema

Beitrag von Kerstin65 » Di 19. Mär 2019, 22:46

Hallo liebe Leserinnen,

könnte man den Wunsch des Crossdressings statt mit Bedürfnis auch mit Leidenschaft bezeichnen ?
Liebe Grüße aus Franken
Kerstin

heike65
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Re: Outing oder Nicht-Outing, das ist hier die Frage.

Post 93 im Thema

Beitrag von heike65 » Di 19. Mär 2019, 22:51

Kerstin65 hat geschrieben:
Di 19. Mär 2019, 10:33
Hallo Isabel,
Isabel hat geschrieben:
Di 19. Mär 2019, 10:22
Auf Verständnis und Akzeptanz kann ich nur dann hoffen, wenn ich mit offenen Karten spiele
im Grunde hast Du zwar Recht, doch kann es nicht sein, dass ich den Partner, die Ehefrau mit der blanken Wahrheit überfordere, wenn ich sie in einem offenen Gespräch damit konfrontiere ? Ist es nicht besser, den anderen behutsam mit der Situation zu konfrontieren ? Manche hier im Forum nennen das Salami-Taktik. Was richtig ist, ist je nach Einzelfall zu beurteilen und hinterher ist man sowieso immer schlauer. Wichtig ist es m.M. nach, dass man im Gespräch bleibt und der Partnerin zeigt, dass sie nach wie vor das Wichtigste ist.
Nein, Wahrheit überfordert niemanden
Jede Partnerin die Empahtie hat wird es zumindest ahnen

MichiWell
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Re: Outing oder Nicht-Outing, das ist hier die Frage.

Post 94 im Thema

Beitrag von MichiWell » Di 19. Mär 2019, 23:33

Kerstin65 hat geschrieben:
Di 19. Mär 2019, 22:46
Hallo liebe Leserinnen,

könnte man den Wunsch des Crossdressings statt mit Bedürfnis auch mit Leidenschaft bezeichnen ?
Hallo Kerstin,

warum willst du das tun? Leidenschaft trifft nicht den Kern der Sache, und ich dachte, du willst deiner Frau vermitteln, was das Crossdressing für dich bedeutet. Es ist doch etwas, was du für deine seelische Gesundheit brauchst, was dich letztlich krank macht, wenn du darauf verzichten musst. Im Endeffekt ist es für uns Betroffene ähnlich wichtig wie Atmen, oder Essen und Trinken. Wir können zwar für eine begrenzte Zeit darauf verzichten, aber auf Dauer geht das nicht gut.

Liebe Grüße
Michi
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sbsr
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Re: Outing oder Nicht-Outing, das ist hier die Frage.

Post 95 im Thema

Beitrag von sbsr » Mi 20. Mär 2019, 08:35

Kerstin65 hat geschrieben:
Di 19. Mär 2019, 22:46
könnte man den Wunsch des Crossdressings statt mit Bedürfnis auch mit Leidenschaft bezeichnen ?
Nur insofern, dass es Leiden schafft.

Selbst eine gute Freundin kann nach eigener Aussage meine Beweggründe nicht wirklich verstehen, obwohl sie sich dafür interessiert. Jemand, der sich nicht mal die Mühe macht es verstehen zu wollen, wird es sowieso nicht verstehen. Solange Deine Frau nur auf Ablehnung geht, hast Du keine Chance es ihr so verständlich zu machen, dass sie nichts Negatives draus konstruiert.

Ohne Erklärung dazu wird es deshalb keinen Begriff geben, der unmissverständlich beschreiben kann, wie Du Dich dabei fühlst. Hobby, Bedürfnis, Leidenschaft, Sucht oder Zeitvertreib, wahrscheinlich von allem etwas. Ich denke, damit Deine Frau Deine Beweggründe halbwegs begreifen kann, kommst Du um ein paar mehr Worte nicht herum.

Man könnte es vermutlich in etwa so formulieren, Crossdressing soll und wird nicht Dein Leben bestimmen, trotzdem möchtest Du es nicht missen, weil Dir dann etwas fehlt.
LG, Svenja

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Momo58
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Re: Outing oder Nicht-Outing, das ist hier die Frage.

Post 96 im Thema

Beitrag von Momo58 » Mo 8. Apr 2019, 17:35

Nicht-Outing war lange Zeit mein Begleiter, zumindest so lange ich selbst meine Transidentität nicht akzeptieren konnte. Jetzt stehe ich vor der Frage Soft-Outing oder Hard-Outing. Ich habe noch Angst vor dem harten Outing, Angst vor den gesellschaftlichen Folgen. Nur meiner Partnerin gegenüber habe ich mich mit allen Konsequenzen geoutet. Ich habe Glück, denn meine Partnerin gibt mir Styling-Tipps und wir können die Kleider tauschen, da wir die selbe Größe haben. Gegenüber der Gesellschaft habe ich bisher das Soft-Outing bevorzugt. "Warum tragen Sie Nagellack?" "Warum tragen Sie Strumpfhosen?" Ich sage dann schon, dass ich transident bin. Nun bin ich in Therapie um mich für ein Hard-Outing zu festigen. Meine Ängste sind: wie werde ich dann von Mitbewohnern des Hauses wahrgenommen oder abgelehnt? Wie wird mein Hausarzt oder meine Physiotherapeutin reagieren? Wie wird nach einem solchen Outing meine Partnerin im Beruf behandelt? Wie reagieren ich auf Ablehnung? Ich selbst möchte die große Lösung wegen der damit verbundenen OP-Risiken nicht. Es wird eher auf die kleine Lösung hinaus laufen. OK war jetzt viel Verwirrung, aber das treibt meine Seele gerade um.

Liebe Grüße
Momo
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Re: Outing oder Nicht-Outing, das ist hier die Frage.

Post 97 im Thema

Beitrag von VanessaL » Mo 8. Apr 2019, 19:11

Hallo,

die Entscheidungen kann Dir natürlich keiner abnehmen!
Aber ich denke Du wirfst da einiges durcheinander ....
Eine OP hat erst mal nix mit dem Outing zu tun (finde ich) und ist quasi der letzte große Schritt vor dem Ersten.
Vielleicht solltest Du erst mal mit Deinem Psychologen und Deinem Arzt anfangen. Ängste sollten hier völlig unbegründet sein und beides sind ja quasi Vertrauenspersonen. Das wäre mein Vorschlag ....

Liebe Grüße
Vanessa
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Vicky_Rose
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Re: Outing oder Nicht-Outing, das ist hier die Frage.

Post 98 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Mo 8. Apr 2019, 19:29

Meine Erfahrung ist, dass es gut ist, die Partnerin und die Beziehung ganz ehrlich wert zu schätzen. Und auch sich selber wert zu schätzen. Dazu gehört das zu sich selber stehen. Ist mir das CD wichtig, sage ich es auch und bemäntele es nicht mit Leidenschaft oder Sucht. Das bringt nichts. Aber es gehört nicht jeden Tag auf die Gesprächsliste. Denn ich erachte drei Dinge als das Allerwichtigste: Geduld, Geduld und nochmals Geduld. Keine Frau ändert ihre Meinung über Nacht oder in ein paar Wochen. Das kann Monate und Jahre dauern. Neben der Änderung der eigenen Haltung kommt noch die Frage nach der Außenwirkung hinzu. Kinder, Freunde, Nachbarn, deren Freunde ...

Ich halte mich auch an Vereinbarungen. DA gibt es kein Abweichen. Wenn man darüber redet, muss man sich klar sein, welche Versprechen man abgibt, damit man sie halten kann. Kann man es nicht, muss man es sagen, auch wenn man später spürt, dass man ein Versprechen nicht halten kann.

Und immer wieder die Pflege der Beziehung in den Mittelpunkt stellen und auf Augenhöhe bleiben. Wir müssen uns mit unseren Eigenschaften nicht verstecken.

Es kann irdgendwann der Punkt kommen, dass man merkt, dass es in der Beziehung nicht weiter geht und man immer wieder auf den gleichen Punkt kommt. Dann kann eine Trennung die beste Lösung sein. Aber davor gibt es noch viele Möglichkeiten, wieder auf Kurs zu kommen. In einer Beziehung geht es nicht um das Zurückstecken und Vezichten von Eigenschaften und Fähigkeiten, sondern um die gemeinsame Entwicklung zur Vertiefung des eigenen Charakters und damit auch der Beziehung. Dazu gehört auch die Anerkennung, dass der Andere anders ist, als man denkt. Das gilt für beide Seiten. Verzicht bedeutet eine Beziehung auf dem kleinsten Nenner. Anerkennung der Unterschiede erweitert den Horizont für beide.

So ist meine Erfahrung und ich fahre gut damit. Meine Frau und ich erleben auch nach einigen Jahren immer wieder neue Dinge am Anderen. Nicht alles gefällt, aber in anderen Beziehungen die man führt sind es dann andere Dinge, in denen man sich unterscheidet. Das ist Alltag und nichts besonderes. Etwas Besonderes ist es, wenn man durch die Eigenheiten des Anderen selber weiter kommt. Auch wir können von unseren PArtnerinnen lernen, wenn wir nur die Augen aufmachen wollen, statt darauf zu beharren, dass sie sich uns in irgend einer Form anpassen müssen. Das ist ein spannendes Abenteuer, wenn man lernt, damit umzugehen. Und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Viele Grüße
Vicky

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Susansfrau
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Re: Outing oder Nicht-Outing, das ist hier die Frage.

Post 99 im Thema

Beitrag von Susansfrau » Di 9. Apr 2019, 19:23

Hallo ihr lieben .....also ich weiß seit ca 5 Wochen alles von meinem Mann und er hat keine Salami Taktik gehabt sondern hat mir das komplette Menü serviert ! Und das war viel und heftig ! Sein outing wegen Crossdresser war da noch das kleinste von allen und was soll ich sagen .....ich bin trotzdem froh das nun alles raus ist auch wenn ich an einigen noch zu knabbern habe aber ich weiß nun alles und es gibt keinerlei Schubladen mehr oder Dinge in seinem Kopf die er für sich behalten muss !!! Ich glaube als Ehefrau oder Partnerin ist es natürlich nicht einfach aus seiner Komfort Zone raus zu müssen aber es ist wichtig für die Partnerschaft und das gemeinsame alt werden und das Zusammenleben!!!!! Ich liebe meinen Mann genau wie vor dem outing und vielleicht sogar ein Stück weit mehr wegen seinem grenzenlosen Vertrauen 😘

Simon(e)
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Re: Outing oder Nicht-Outing, das ist hier die Frage.

Post 100 im Thema

Beitrag von Simon(e) » Di 9. Apr 2019, 20:15

Zu Anfang habe ich das Outing meines Mannes für mich, als sehr schlimm und
unerträglich empfunden.
Ich habe gedacht, dass es besser gewesen wäre, wenn er mir nie etwas davon
erzählt hätte.
Inzwischen, weiss ich es als sehr grosses Vertrauen und Verbundenheit mir gegenüber, zu
schätzen.
Es war ein steiniger Weg, aber wir beide haben durch viele Gespräche wieder zueinander
gefunden.
Ich, von meiner Seite kann nur zur Ehrlichkeit raten, aber dass muss jeder für sich
entscheiden!!!


Liebe Grüße
Simon(e)

Vicky_Rose
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Re: Outing oder Nicht-Outing, das ist hier die Frage.

Post 101 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Mi 10. Apr 2019, 07:08

Susansfrau hat geschrieben:
Di 9. Apr 2019, 19:23
Ich glaube als Ehefrau oder Partnerin ist es natürlich nicht einfach aus seiner Komfort Zone raus zu müssen aber es ist wichtig für die Partnerschaft und das gemeinsame alt werden und das Zusammenleben!!!!!
Ich möchte das noch ergänzen. Ich bin der festen Meinung, dass das Verlassen der Komfortzone noch einen anderen sehr wichtigen Aspekt hat. Es gibt Dir die Chance, Dich weiter zu entwickeln. Damit meine ich vor allem, dass man seine eigenen, i.d.R. sehr bequemen Sichtweisen hinterfragt. Es öffnet neue Türen im Denken, Fühlen und Handeln. Das bedeutet nicht, dass man alles akzeptieren muss, was der Partner macht, sondern dass man die Sicht auf die Welt neu justiert.

Die Welt ist nie so, wie man sie sich in der eigenen Bequemlichkeit vorstellt. Die Komfortzone zu verlassen ist vielleicht nicht einfach, manchmal sogar schmerzhaft, aber wenn man weiter kommen will, ist genau das erforderlich. Die Krise ist der Anstoß für die eigene Entwicklung. Sich auf den Weg zu begeben, ist gelebte Selbstliebe. Also ist die Krise kein Übel, sondern nur ein begrüßungswerter Hinweis, dass sich etwas in mir ändern muss. Man erhält die Chance, die eigenen Täuschungen ablegen. Das bedeutet nicht, die Sichtweise des Anderen zu übernehmen, sondern einen neuen Zugang zu sich selber zu finden.

Ist doch spannend, oder ?
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.

Simon(e)
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Re: Outing oder Nicht-Outing, das ist hier die Frage.

Post 102 im Thema

Beitrag von Simon(e) » Mi 10. Apr 2019, 10:21

Liebe Vicky,

da pflichte ich dir voll und ganz bei.
Die Sache mit der Komfortzone.
Es ist nicht immer alles, so wie man es gerne hätte und man es sich wünscht, dass es so zu
sein hätte!!!l
Ich selbst habe mich immer als sehr tolerante, und aufgeschlossene Person gehalten.
Dann kam der Tag, an dem mein Weltbild ins Wanken geriet und ich plötzlich nicht mehr
so weltoffen reagiert habe!!!
Das hat mich im Nachhinein doch zum nachdenken gebracht.
Ich habe mir keine Gedanken darüber gemacht, wie es meinem Partner geht.
Ich habe vielmehr nur daran gedacht, was andere denken könnten!!!
Ich gebe zu, es ist noch immer nicht alles hundert prozentig, aber ich arbeite stets an
mir.
Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg!!!!
Es ist auf jeden Fall eine spannende Erfahrung!!!!


Liebe Grüße
Simon(e)

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