„Braucht Deutschland ein Selbstbestimmungsgesetz?“
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Anne-Mette
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„Braucht Deutschland ein Selbstbestimmungsgesetz?“

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Hintergrund und Folgenabschätzung zum SBGG
Donnerstag, 21. September, 12:30–17:00 Uhr
Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40/Ecke Reinhardtstraße 55, 10117 Berlin

Na, da kommen ja "die Richtigen" (d/m/w) zusammen, um diese Frage zu beantworten.

Zur Veranstaltung sind Pressevertreter eingeladen, mit denen vor Ort gesprochen werden kann.

https://www.frauenheldinnen.de/sbgg/
Jaddy
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Re: „Braucht Deutschland ein Selbstbestimmungsgesetz?“

Post 2 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Wow, schon auf der Startseite gehen die Lügen los. Wird Zeit für Gegeninformationen.
Anne-Mette
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Re: „Braucht Deutschland ein Selbstbestimmungsgesetz?“

Post 3 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Jaddy hat geschrieben: Mo 18. Sep 2023, 17:56 Wird Zeit für Gegeninformationen.
Ja, wäre eigentlich eine gute Idee, um dort vor dem Haus Informationen zu verteilen; aber es werden sich kaum Aktive finden, schätze ich
Marlene K.
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Re: „Braucht Deutschland ein Selbstbestimmungsgesetz?“

Post 4 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Da sind ja alle verdächtigen wieder beieinander. Was mich nur wundert, dass Frau Schwarzer sich anscheinend vertreten lässt und sich bei den besorgten Eltern und im juristischen Bereich anscheinend nicht genug cis Frauen finden, die die kruden Thesen unterstützen.

Besonders bösartig ist dieses Argument dieser Menschen:
Wir verurteilen es, dass woke Aktivisten und Aktivistinnen den Rechtsextremismus und Antisemitismus verharmlosen und instrumentalisieren, um eine offene Debatte zu unterbinden.
Marlene

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Violetta Arden
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Re: „Braucht Deutschland ein Selbstbestimmungsgesetz?“

Post 5 im Thema

Beitrag von Violetta Arden »

Wieso sollte man nicht darüber diskutieren und informieren dürfen?
Geht ja doch um ziemlich Grundsätzliches. Ich bin auch der Meinung, dass man sein Geschlecht nicht einfach so nach Belieben tauschen können sollte.
Mein weibliches Ich ist ein Teil von mir und lässt sich nicht mehr unterdrücken. Ungenützte Zeit lässt sich nie mehr zurückholen.
Lebe Dein Leben.

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Re: „Braucht Deutschland ein Selbstbestimmungsgesetz?“

Post 6 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

niemand macht es sich leicht. Ich bin den Weg nach dem alten TSG gegangen. Nur ich weiß letztlich, es war für mich überfällig. Viele Jahre kämpfte ich mit mir. Was ist mir in dieser Zeit alles durch den Kopf gegangen. Jetzt habe ich meinen inneren Frieden gefunden.


Viele liebe Grüße von Magdalena aus dem Urlaub
Lebe jeden Tag.
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Re: „Braucht Deutschland ein Selbstbestimmungsgesetz?“

Post 7 im Thema

Beitrag von Tira »

Violetta Arden hat geschrieben: Mo 18. Sep 2023, 21:13 Wieso sollte man nicht darüber diskutieren und informieren dürfen?
Geht ja doch um ziemlich Grundsätzliches. Ich bin auch der Meinung, dass man sein Geschlecht nicht einfach so nach Belieben tauschen können sollte.
Weil die Veranstaltung purer Lobbyismus ist, um Queerfeindliche Meinungen zu verbreiten. Da sind ausschließlich Menschen die eine klare Meinung gegen trans, inter und nonbinär als Redner vertreten und zwar fast alle, die schon seid Monaten mit ihren falschInformationen/Meinungen Hausieren gehen.
Eine Plattform zur Diskussion und Information ist das nun wirklich nicht.
Veränderungen können schön sein, wenn Frau sie nur zulässt.
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Re: „Braucht Deutschland ein Selbstbestimmungsgesetz?“

Post 8 im Thema

Beitrag von conny »

Violetta Arden hat geschrieben: Mo 18. Sep 2023, 21:13 Ich bin auch der Meinung, dass man sein Geschlecht nicht einfach so nach Belieben tauschen können sollte.
Unabhängig davon, dass Du Dich meiner Meinung nach mit der Problematik nicht ausreichen beschäftgt hast, wer sollte das machen? Die Selbstbestimmung zieht rein praktisch einiges nach sich, z.B. die notwendige Bekanntmachung ggü. dem Arbeitgeber, den Arbeistskollegen, der Bank, den (sozialen) Versicherungen etc. und, soweit noch nicht vorher bekannt, ggü. Verwandten, Freunden, Nachbarn etc.. Gibt es Menschen, die so etwas einfach mal so nach belieben machen?
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Re: „Braucht Deutschland ein Selbstbestimmungsgesetz?“

Post 9 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Meine Güte! Das haben wir doch nun wirklich etliche Male durchgemacht.

1. Niemand "ändert sein Geschlecht", sondern einen Eintrag auf Papier, der im wesentlichen klarstellt, in welchem Team eins spielen will. Was geht das irgendwen anders an, ob eine Person lieber als Mann, als Frau oder als weder-noch behandelt werden möchte? Spielt einfach mit. Das nimmt keinein was weg. Auch keine Frauenräume. Das haben wir auch schon mehrfach klargestellt.

2. Es ist bekannt und erwiesen, dass die TSG-Gutachten reine Schikane sind. Sie leisten nicht was sie sollen, "Geschlecht" zu beweisen, weil das einfach nicht geht. Sie sind regelmässig übergriffig, willkürlich und völlig unwissenschaftlich. Sie kosten unnötig viel Geld und belegen Ressourcen, die anderweitig sinnvoller genutzt werden könnten.

3. Die "Infos" auf der Webseite sind samt und sonders Unfug. In allen anderen Ländern mit SBG gibt es keine "negativen Nachrichten, die sich überschlagen". Es gibt auch keine eingeleiteten Kehrtwenden. Keine der Befürchtungen ist eingetreten, sondern es ist einfach nichts besonderes passiert. "RODG" ist mehrfach und ausführlich widerlegt. Beim SBGG geht es nicht um "Pubertätsblocker, gegengeschlechtliche Hormone". Detransition betrifft 1-3% aller Transitionen und 80% davon sind aufgrund äusseren Drucks und nicht wegen "falscher Entscheidung". Eine Detransition auf dem Standesamt ist ein Federstrich (und Aufwand an ganz anderer Stelle). Die 25 Stellungnahmen zum SBGG unterschlagen die 50 anderen, die sich positiv zum SBGG äussern; inklusive sämtlicher Kirchen, der Frauenhauskoordination usw.usf.

Schaut euch die Liste der Referent*innen und der Moderation an. Von allen ist hinlänglich bekannt, dass sie Unwahrheiten und Mythen verbreiten. Das ist von allem wahren und fachlich irgendwie fundiertem meilenweit entfernt.

Nein, im aktuellen politischen Klima, das unter anderem von genau diesen Leuten geschürt wird, sind solche Veranstaltungen nicht einfach "informieren und diskutieren". Simpel weil sie Unwahrheiten und frei erfundene Behauptungen verbreiten. In aktueller Terminologie also Desinformation, Falschinformation, "Fake News". Oder einfach gesagt: Lügen, um Feindseligkeit zu schüren.
Marlene K.
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Re: „Braucht Deutschland ein Selbstbestimmungsgesetz?“

Post 10 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Wir gehen hier auch nur von Menschen mit einem absolut eindeutigen Bild nach außen (Passing) aus. Ich fühle mich nicht weniger wert, weil ich zum einen bisher keinen Geschlechtseintrag anstrebe, was Mensch mir ja nicht ansieht, aber auch nicht weniger wert, weil ich trotz aller Mühe meine Schulterbreite und Körperlänge im Verhältnis zur Hüfte und Taille nicht korregieren kann.
Auf den ersten Blick nehmen mich viele Menschen als weiblich mit extremen Eigenschaften war, auf den oft folgenden zweiten Blick als die Person, die ich bin. Entscheidend für mich ist wie mein Gegenüber dann reagiert.
Ich denke nicht, dass für alle die nicht in eindeutige Körper- und sonstige Schemata passen die Menschenrechte nicht gelten. Ich habe nirgendwo gelesen, dass es nur binäre Menschenrechte gibt.

Ich bin, meist unbeabsichtigt, uneindeutig. Ich habe für mich gelernt damit zu leben und möchte mir im Alltag keinen Schauspielpreis, sei es für besonders weibliche Stimme oder nur noch weiblich gewertete Bewegungen, erarbeiten. Ich möchte, wie so viele Menschen, einfach leben. Das, finde ich, darf nur eingeschränkt werden durch das Recht meines gegenübers sein Leben zu führen. Des Menschen Leben schließt aber nicht das Recht ein über die Leben der Menschen zu entscheiden mit denen Mensch in Berührung kommt.
Marlene

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Re: „Braucht Deutschland ein Selbstbestimmungsgesetz?“

Post 11 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Violetta Arden hat geschrieben: Mo 18. Sep 2023, 21:13 Wieso sollte man nicht darüber diskutieren und informieren dürfen?
Ich bin ziemlich vollkomen entsetzt.
Wenn sich Menschen (d/m/w), die sich bisher durch einseitige, böswillige Beiträge und Unterstellungen qualifiziert haben, die manche Menschen als Hetzreden einsortieren würden, zusammentun, um zu "informieren", dann würde ich mir wirklich eine ganz andere Reaktion wünschen.

Diesen Menschen geht es nicht um eine offene Diskussion.

Gruß
Anne-Mette
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Re: „Braucht Deutschland ein Selbstbestimmungsgesetz?“

Post 12 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose »

Anne-Mette hat geschrieben: Di 19. Sep 2023, 09:02 Diesen Menschen geht es nicht um eine offene Diskussion.
Und schon gar nicht in Sinne der Menschen. Ich sehe darin eher den Wunsch nach Deutungshoheit und damit die eigene Selbsterhöhung. Wir sollten nicht müde werden, darauf hinzuweisen, dass es nur um einen Eintrag im Paß geht und nicht um den Untergang des Abendlandes...
Viele Grüße
Vicky

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Re: „Braucht Deutschland ein Selbstbestimmungsgesetz?“

Post 13 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

... außerdem ist nicht die halbe Bevölkerung der Republik "betroffen", sondern eine verschwindend kleine (aber trotzdem wichtige) Minderheit.

Ich würde mir auch wünschen, dass Betroffenen nicht ALLES zum Nachteil angerechnet wird.
So besagt eine "Rückabwicklung " nach einem Jahr, dass nicht "munter nach Belieben hin und her gewechselt werden wird.
Aus schon tausendfach diskutierten Gründen machen Menschen sich es in der Regel recht schwer, einen amtlichen Wechsel des Geschlechtseintrages mit den ganzen verbunden Schwierigkeiten zu vollziehen - oder den Schritt zurück zu gehen.
Vicky_Rose
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Re: „Braucht Deutschland ein Selbstbestimmungsgesetz?“

Post 14 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose »

Anne-Mette hat geschrieben: Di 19. Sep 2023, 09:17 machen Menschen sich es in der Regel recht schwer, einen amtlichen Wechsel des Geschlechtseintrages mit den ganzen verbunden Schwierigkeiten zu vollziehen
Was leider völlig unter den Tisch fällt. Denn mit der Eintragung ins Personalregister kommen ja auch die entsprechenden Maßnahmen bei Versicherungen, Banken und nicht zuletzt dem Arbeitgeber hinzu. Wenn ich die Art und Weise wie gegen das SBG opponiert wird, sehe, überkommt mich leise Panik ...
Viele Grüße
Vicky

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Re: „Braucht Deutschland ein Selbstbestimmungsgesetz?“

Post 15 im Thema

Beitrag von Patricia »

Violetta Arden hat geschrieben: Mo 18. Sep 2023, 21:13 Wieso sollte man nicht darüber diskutieren und informieren dürfen?
Geht ja doch um ziemlich Grundsätzliches. Ich bin auch der Meinung, dass man sein Geschlecht nicht einfach so nach Belieben tauschen können sollte.
Darüber diskutieren und informieren? Sehr gerne, denn aus meiner Erfahrung wissen die meisten Menschen kaum etwas über uns, unseren Weg, unsere Schwierigkeiten. Gerne auch über Detransition diskutieren und informieren, denn es gibt sie und darüber ist auch kaum jemand informiert. Was aber definitiv nicht geht ist Falschinformationen und Unwahrheiten darüber verbreiten wie es gerne diese Personen tun. Ich bin seit einem Jahr eine stille Mitleserin in einer Gruppe von transfeindlichen Frauen und womit da gearbeitet wird ist so oft einfach nur absurd. Und genau solche Pesonen sind bei dieser Veranstaltung dabei.

Niemand ändert sein Geschlecht beliebig und das hat die Regelung im SBG auch gar nicht vor. Vor der medizinischen Transition verlangen die Krankenkassen eigentlich, dass das Leben in der neuen Rolle erprobt wird, was ich durchaus sinnvoll finde. Diese Regel, dass man nach einem Jahr den Eintrag wieder rückgängig machen darf zielt meiner Meinung nach genau darauf. Erprobe dich zuerst bevor du dauerhafte Veränderungen vornimmst. An den Voraussetzungen für die medizinische Transition ändert das aber nichts und das ist auch gut so. Wird aber von eben diesen Personen die bei dieser Veranstaltung vertreten sind komplett anders dargstellt.

Am Rande noch ein paar Folgen welche das Outing als Trans/NB derzeit mit sich bringen kann: Private Krankenversicherung wird in vielen Fällen so gut wie unmöglich, da die Privaten sich aussuchen dürden wen sie versichern.
Es gibt etliche Versicherungen welche Trans-personen nicht versichern, oder nur zu einem wesentlich ungünstigeren Bedingunen , da laut denen transidentifizierende Menschen ein höheres Risiko im Leben tragen.
Evtl. Abstufung im Gehalt bei einem Jobwechsel, bei MzF da Frauen oft weniger verdienen.

Also bitte, wer nimmt das auf sich aus Spaß?

LG
Patricia
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