Wind und Wellen
Wind und Wellen - # 2

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
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Exuser-2014-02-06

Re: Wind und Wellen

Post 16 im Thema

Beitrag von Exuser-2014-02-06 » Do 19. Dez 2013, 13:37

Ich finde Wind beim Segeln gar nicht so schlimm,aber plötzlicher Seenebel,das hat mich zweimal überrascht .Mitten im großen Belt.dann hört man das Rauschen der Containerschiffe ,und ihrer Nebelhörner.Da wird einem doch ganz anders.

Ulrike-Marisa
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Re: Wind und Wellen

Post 17 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa » Do 19. Dez 2013, 14:07

Hallo Ilektra,

das mit dem Seenebel habe ich in der dänischen Südsee auch mehrmal erlebt:nahezu geräuschloses, konturloses und diffuses weiss um einen herum und dazu das Tuten der Nebelhörner und der eigenen Maschine. Da hilft nur streng nach Kompass fahren und den vermuteten Kurs auf der Seekarte mitschreiben. Immer wieder shön der Moment, wenn der Nebel plötzlich aufreißt und der wahre Schiffsort bestimmt werden kann....

LG, Ulrike-Marisa :)

...historische Seemannschaft ist da manchmal noch gefragt, gilt auch für Seegelfrauen...
Zuletzt geändert von Ulrike-Marisa am Do 19. Dez 2013, 14:14, insgesamt 1-mal geändert.

Exuser-2014-02-06

Re: Wind und Wellen

Post 18 im Thema

Beitrag von Exuser-2014-02-06 » Do 19. Dez 2013, 14:12

Genau so ist es ,Ulrike,habe es als Jugendlicher mit einem offeneren Boot ,beim Angeln erlebt.Trotz kurzer Entfährnung zum Hafen,die Einfahrt verpasst und am Strand gelandet.

AnjaT
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Re: Wind und Wellen

Post 19 im Thema

Beitrag von AnjaT » Fr 20. Dez 2013, 11:42

Da bin ich aber überrascht wie viele Segler(innen) es hier gibt. Da muß ich beim nächsten mal im Hafen mal aufpassen )))(: Ich bin nächsten Sommer hoffentlich wieder an der Schlei.
Sollten wir mal einen passenden Stander unter der Saling setzen ? :P

Liebe Grüsse Anja
Leben Sie es, ohne sich weh zu tun - Zitat aus dem Blog von Svenja aus Kiel -

Ulrike-Marisa
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Re: Wind und Wellen

Post 20 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa » Fr 20. Dez 2013, 13:22

Moin Anja,

kann sein, dass wir uns begegnen. Ich habe am Ende der Schlei eine 63 Jahre alte Segelyacht mit weißem Rumpf, 8m lang....und bin in der DGzRS.

LG, Ulrike-Marisa (moin)

Gidion
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Re: Wind und Wellen

Post 21 im Thema

Beitrag von Gidion » Fr 20. Dez 2013, 13:34

AnjaT hat geschrieben:Da bin ich aber überrascht wie viele Segler(innen) es hier gibt.

Hi Anja,

nicht nur Segler(innen) auch Motorbootfahrer(innen)

Liebe Grüße Gidion

Lina
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Re: Wind und Wellen

Post 22 im Thema

Beitrag von Lina » Fr 20. Dez 2013, 20:45

Ulrike-Marisa hat geschrieben:Hallo Ilektra,

das mit dem Seenebel habe ich in der dänischen Südsee auch mehrmal erlebt:nahezu geräuschloses, konturloses und diffuses weiss um einen herum und dazu das Tuten der Nebelhörner und der eigenen Maschine. Da hilft nur streng nach Kompass fahren und den vermuteten Kurs auf der Seekarte mitschreiben. Immer wieder shön der Moment, wenn der Nebel plötzlich aufreißt und der wahre Schiffsort bestimmt werden kann....

LG, Ulrike-Marisa :)

...historische Seemannschaft ist da manchmal noch gefragt, gilt auch für Seegelfrauen...
Oh, wie schön - endlich eine die sich nicht dummdämlich auf ein GPS verlässt. GPS ist ja völlig cool, solange die Geräte Strom haben und sonst funktionieren. Ein Kompass ist aber zuverlässig.
Ilektra hat geschrieben:Ich finde Wind beim Segeln gar nicht so schlimm,aber plötzlicher Seenebel,das hat mich zweimal überrascht .Mitten im großen Belt.dann hört man das Rauschen der Containerschiffe ,und ihrer Nebelhörner.Da wird einem doch ganz anders.
Ja, Wind ist ja völlig OK, wenn man damit umgehen kann - es sind die Wellen, die problematisch sein können. Ich war mal erste Helferin vor Ort für jemand, der es nicht konnte. Ein Pärchen in einer etwa 50 Fuß Bavaria. Die waren aus mir unbekanntem Grund bei etwa 10 Beaufort unterwegs, wollten bei m maschinenkraft in den Hafen bei Seitenwind reinfahrenDie Einfahr zum Hafen ist recht schmal. (C'an Pastilla, Mallorca). Zur SB Seite ist die Wassertiefe ca 2m und Wird schnell hiemlich Flach. Sandboden. Die Surferecke. das Einfahren ging nicht. Da war er aber schon drinne in der Brandung. Ca. eine halbe Stunde kämpfte er verzweifelt mit Maschinenkraft alleind gegen dieWellen, bis die Yacht endlich regelrecht auf den Strand gespühlt wurde. Erstens war es natürlich dämlich, das überhaupt zu versuchen. Wer die Palma Bucht kennt weß, dass wenn er Seitenwind hat bei der Einfahrt zu C'an Pastilla, dann hat er den Wind fast direkt von Hinten in Arenal und auch mehr Tiefe.

Ich habe gehört, dass ein cleverer Segler mit dem Genuasegel versucht hätte. Die Maschine einer Segelyacht bringt ja nicht viel gegen so einem Wind mitten in der Brandung einer Flachwasserküste.

Als Schnorkel-, Freitauch- und Kayakerfahrene hätte ich auch nach einem Rip-Current/einer Brandungsrückströmung Ausschau gehalten. Die nutzt man ja auch als Surfer oer Kayakfahrer, um durch die Brandung aufs Meer zu kommen. Bei dem Wetter muss selbst die Palmabucht einen Rip haben.

Aber, dass man sich eine Bavaria Chartern kann, ist natürlich keine Garantie, dass man Gespühr fürs Waser hat.

Ines
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Re: Wind und Wellen

Post 23 im Thema

Beitrag von Ines » Sa 21. Dez 2013, 13:09

Ich bin mal bei richtig miesem Wetter auf eine Hallig gefahren. Normalerweise wird mir auf Schiffen nicht übel, wenn die schaukeln, aber die Fahrt konnte ich nur an Deck verbringen, weil ich echt Luft brauchte. Auf der Hallig gab es dann `ne Besichtigungstour. Als die vorbei war und man wieder auf das Schiff wollte, musste ein andere Weg gewählt werden, da der Hinweg überflutet war. Tja, es hat sich um eine leichte Sturmflut gehandelt und trotzdem wurden die Touristen noch auf die Halligen geschleppt. Ob so etwas sein muss? Anosnten vermisse ich die schönen Butterfahrten, die es früher bei uns gab. Hat zwar auch öfters geschaukelt, war aber immer schön und wenn man Samtags mitgefahren ist, was meist auch noch `ne Band an Bord.

Liebe Grüße
Ines

Lina
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Re: Wind und Wellen

Post 24 im Thema

Beitrag von Lina » Sa 21. Dez 2013, 13:33

Ines hat geschrieben:Ich bin mal bei richtig miesem Wetter auf eine Hallig gefahren. Normalerweise wird mir auf Schiffen nicht übel, wenn die schaukeln, aber die Fahrt konnte ich nur an Deck verbringen, weil ich echt Luft brauchte. Auf der Hallig gab es dann `ne Besichtigungstour. Als die vorbei war und man wieder auf das Schiff wollte, musste ein andere Weg gewählt werden, da der Hinweg überflutet war. Tja, es hat sich um eine leichte Sturmflut gehandelt und trotzdem wurden die Touristen noch auf die Halligen geschleppt. Ob so etwas sein muss? Anosnten vermisse ich die schönen Butterfahrten, die es früher bei uns gab. Hat zwar auch öfters geschaukelt, war aber immer schön und wenn man Samtags mitgefahren ist, was meist auch noch `ne Band an Bord.

Liebe Grüße
Ines
Ich bezweifle nicht, dass frische Luft ein "Wohlfühlanker/-Psychostimulanz" in so einer Situation sein kann. Was du aber wirklich rein medizinisch brauchst, ist ein Fixpunkt, worauf du die Augen richten kannst, damit die visuellen Eindrücke wieder mit den Signalen von deinen Gleichgewichts-Sensoren - die sind ja in kleinen Flüssigkeitskammern bei den Ohren. In einem geschlossenen Raum auf dem Schiff sieht man ja nur die Wände, die auch von den Wellen mit bewegt werden. Man muss also z.B. den Horizont, die Küste anschauen - oder wenn man im Wasser ist, z.B. beim Tauchen, Strukturen auf dem Meeresboden (da hat man in der Ostsee schlechte Karten, meistens).

Wenn man mitten in den Wellen liegt, spührt man die ja auch - obwohl es ein ganz anderes Gefühl ist.

Ines
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Re: Wind und Wellen

Post 25 im Thema

Beitrag von Ines » Sa 21. Dez 2013, 14:18

Die frische Luft war schon wichtig, da die Luft im Inneren ziemlich mies war und dann noch das Schaukeln... . Aber es hat geklappt-ich habe nicht Neptun geopfert. :-)

LG
Ines

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Re: Wind und Wellen

Post 26 im Thema

Beitrag von Victoria » Sa 21. Dez 2013, 16:03

Wind ist immer gut!
Hatte mal als Gast eines Segeltörns um Mallorca solch ein Erlebnis.
Wir hatten eine Genehmigung für den Nationalpark Cabrera und bei der Fahrt von Palma dorthin kamen wir in einen richtigen Sturm.
War schon heftig. Mädels mußten unter Deck und wir Männer haben oben alles klar gemacht. Mußte dann auch ans Ruder mit dem Kommando: Nur festhalten nicht dran drehen(Ich als Landratte :roll: ), während die anderen vorne ein Segel festmachten was sich losgerissen hatte( Ich weiß nicht wie das heißt bin nicht der Segelfachmann). Wurde dann auch vom Charterer zwei Tage später ausgetauscht, hatte einen Riss bekommen. Rettungsring unterwegs verloren und wieder aufgefischt, sonst sind wir aber gut durch den Sturm gekommen.
Seit dem fühle ich mich Wasser und Segelfest. Macht Spaß bei so einem Wetter. (wo) Natürlich auch bei Sonne und ein bißchen Wind ))):s

ein schönes Wochenende euch
LG
Claudi
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Re: Wind und Wellen

Post 27 im Thema

Beitrag von Lina » So 22. Dez 2013, 23:13

???? ... sooo weit ist es nun auch nicht von Palma nach Cabrera, dass ein Sturm nicht normalerwese voraussehbar gewesen wäre. Hast du darüber nachgedacht - hat der Skipper dazu eine Erklärung gehabt?

Laura R
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Re: Wind und Wellen

Post 28 im Thema

Beitrag von Laura R » Mo 23. Dez 2013, 07:40

Ich war schon bei 12 Windstärken mit dem Schiff unterwegs, Spass ist da was anderes. Aber es ist ein Erlebnis.
Ich bin wie ich bin und weiß wer ich bin. Das gut so!

Gidion
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Re: Wind und Wellen

Post 29 im Thema

Beitrag von Gidion » Mo 23. Dez 2013, 08:29

laura9 hat geschrieben:Ich war schon bei 12 Windstärken mit dem Schiff unterwegs, Spass ist da was anderes. Aber es ist ein Erlebnis.


Das wird ja immer doller mit euch, wieviel Windstärken gib's denn noch. (ap)

petra
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Re: Wind und Wellen

Post 30 im Thema

Beitrag von petra » Mo 23. Dez 2013, 10:38

Gidion hat geschrieben:Das wird ja immer doller mit euch, wieviel Windstärken gib's denn noch. (ap)
mich beschleichen grad ähnliche gedanken.... :oops:

die höchste windstärke, die ich je erlebt habe war 15 und führte zum abwinken
des windmessers .... zum glück waren wir an land.
es wurden aber einige kleinere wohnwagen über den camping gerollt.

lg aladin (Petra)
wer anderen ihr anderssein nicht verzeihen kann,
ist noch weit ab vom weg der weisheit.

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