Fremdsprachen lernen.
Fremdsprachen lernen. - # 3

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Lina
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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 31 im Thema

Beitrag von Lina »

Interessant. Ich habe noch nie vorher von "Comprehensible Input" als alleinstehende Lernmethode gehört, aber ich kenne das Prinzip. Ich weiß nicht, ob ich es gut finde als alleinstehende Methode und erst viel später mit dem Sprechen anfangen. Das Prinzip finde ich gut, an sich, aber nur wenn die Komplexität der Grammatik der Zielsprache noch innerhalb vom Vorstellbaren liegt. Wenn jemand also als Grundlage eine Sprache hat, wo ein Verb ohne Hilfsverben nur 7 Flexionsmoeglichkeiten hat (DA, NO, SE z.B) wäre es wahrscheinlich Zeitverschwendung und eine ewige Fehlerquelle, wenn selber aus Beispielen erraten sollte, wie das spanische Verb-System funktioniert. Da muss doch einiges dazu erklärt werden.
Und 800 Stunden, bevor man Main-Stream Nachrichten im Radio versteht, finde ich doch etwas krass.
Lana
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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 32 im Thema

Beitrag von Lana »

Jaddy hat geschrieben: Mo 16. Feb 2026, 19:04 "Comprehensible Input" als Lernmethode
Interessant, kannte den Begriff nicht, obwohl ich schon ein paar Mal über diese Art Sprachen zu erlernen gestolpert bin. Gibt's wohl in ähnlicher Form auch von anderen Anbietern.

Dass es funktioniert kann ich mir gut vorstellen. Im Prinzip sind nämlich alle die Sprachen bei mir geblieben, bei denen die Gelegenheit bestand, dass sie sich im unbewussten Teil meines Hirns festsetzen konnten. Das ist auf ähnliche Weise passiert wie mit dieser Methode, nämlich durch das unablässige Zuhören, wenn Einheimische sich unterhielten. Natürlich hat das erst dann funktioniert, nachdem ich mir ein paar Grundkenntnisse auf "konventionelle" Art zugelegt hatte.

Alle anderen Sprachen sind wieder aus meinem Gedächtnis verschwunden. Bei ihnen hatte ich nicht die Möglichkeit, sie auf diese Weise zu verinnerlichen.

Als nächstes steht bei mir ja Griechisch an. Mal sehen, ob ich dafür einen Partner finde, mit dem ich Crosstalk ausprobieren kann, was auf der Seite auch vorgestellt wird.

LGL
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Palatina
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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 33 im Thema

Beitrag von Palatina »

Lina hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 12:32 Was ich eigentlich lange fragen wollte:

Wer von euch lernt eigentlich irgend eine - oder mehrere Fremdsprachen?

Überhaupt jemand, oder - oder gehört fast alle von euch zu der Generation, die nur einfaches Englisch gelernt habt und den Eindruck vermittelt bekommen, dass es schwierig sein muss, eine Sprache zu lernen?
Hmmm, mein Englisch aus der Schule ( Jahrgang 1969 ) ist sehr eingerostet. Wenn ich es lese, verstehe ich einen Teil. Wenn die "Tommys" aber losquaken, hört es bei mir auf :o

Da ich aber seit über 20 Jahren nach Spanien reise, spreche ich etwas spanisch. Italienisch kann ich mir davon auch ableiten. Desweiteren hatte ich als zweite Fremdsprache in der Schule Französisch, was ebenfalls sehr hilfreich ist.

Das erlernen einer Fremdsprache empfinde ich grundsätzlich nicht als sehr schwer. Aber das liegt wiederum auch in der Veranlagung. Der/ Die eine ist eher mathematisch begabt und die anderen mehr auf Sprache.
Wally
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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 34 im Thema

Beitrag von Wally »

Patei
Lina hat geschrieben: Mo 16. Feb 2026, 00:24
Wird Bayrisch tatsächlich als eigenständige Sprache betrachtet?
Oh je, da habe ich ja mal wieder was angestoßen... :-)

Wenn ich an die Sprechweise einer meiner niederbayerischen Zahnarzthelferinnen (eine der besten, die ich jemals hatte!) denke: ganz klar JA.

Wenn die zu einem Patienten zum Behandlungsbeginn sagte: "Eana Bruin kennas mia gem!" (Ihre Brille dürfen Sie mir geben), versuchte ich mir immer das Gesicht eines Ausländers vorzustellen, der viele Jahre lang fleißig Deutsch gelernt hat und dann mit sowas konfrontiert wird :mrgreen:

Aber zum Glück waren da ja immer auch Leute anwesend, die sowas dann ins Deutsche übersetzen konnten - auch Sabrina selber konnte das.
Herzliche Grüße
Wally
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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 35 im Thema

Beitrag von Lina »

Wally hat geschrieben: Di 17. Feb 2026, 13:58 Patei
Lina hat geschrieben: Mo 16. Feb 2026, 00:24
Wird Bayrisch tatsächlich als eigenständige Sprache betrachtet?
Oh je, da habe ich ja mal wieder was angestoßen... :-)

Wenn ich an die Sprechweise einer meiner niederbayerischen Zahnarzthelferinnen (eine der besten, die ich jemals hatte!) denke: ganz klar JA.

Wenn die zu einem Patienten zum Behandlungsbeginn sagte: "Eana Bruin kennas mia gem!" (Ihre Brille dürfen Sie mir geben), versuchte ich mir immer das Gesicht eines Ausländers vorzustellen, der viele Jahre lang fleißig Deutsch gelernt hat und dann mit sowas konfrontiert wird :mrgreen:

Aber zum Glück waren da ja immer auch Leute anwesend, die sowas dann ins Deutsche übersetzen konnten - auch Sabrina selber konnte das.

Genau das meine ich? Wenn ich in einer Umgebung bin oder mit Leuten wo im Allgemeinen Hochdeutsch erwartet wird, würde ich ja auch nicht darauf kommen Niederdeutsch ( wenn ich könnte) oder Dänisch zu sprechen - zwei der einheimischen Regionalsprachen in meiner Ecke von Deutschland. Es ist uns ausgezeichnet bewusst, dass diese eigenständige Sprachen sind.
Lana
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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 36 im Thema

Beitrag von Lana »

Wally hat geschrieben: Di 17. Feb 2026, 13:58 versuchte ich mir immer das Gesicht eines Ausländers vorzustellen, der viele Jahre lang fleißig Deutsch gelernt hat und dann mit sowas konfrontiert wird
Dazu fällt mir eine wahre Geschichte ein:

In den siebziger Jahren kam Firuz, ein junger Iraner, nach Deutschland, um Fahrzeugtechnik zu studieren. Der DAAD hatte es gut mit ihm gemeint und ihm wegen der bekannten Autobauer in und um Stuttgart die dortige Uni empfohlen.

Deutsch hatte er bereits im Iran gelernt. Allerdings konnte er sich hier kaum verständigen, weil alle um ihn herum schwäbisch "schwätzten".
Schnell wurde ihm klar, dass sein Studium keine Zukunft hatte, wenn er kaum etwas verstand. Er fragte also, wo in Deutschland man das "richtige Deutsch" sprechen würde, das, was er im Goethe-Institut im Iran gelernt hatte. Und so landete er in Hannover, wo er auch seine Frau kennenlernte. Die habe ich 2014 kennengelernt, und ein Jahr später dann ihn selbst. Nach über 40 Jahren waren die beiden noch immer glücklich verheiratet.
Die Geschichte mit dem schwäbischen Dialekt hat er aber nie vergessen. Ich durfte sie mehrmals in unterschiedlichen Versionen hören, bis er 2023 gestorben ist.

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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 37 im Thema

Beitrag von Juliane »

Das kommt mir bekannt vor.
Ich hatte damals einen Kollegen aus Jugoslavien, der in Husum auf der Werft deutsch gelernt hatte.
Sein Cousin arbeitete bei BMW in München.
Und als sie sich bei einer Familienfeier "Zuhause" im heutigen Kroatien, ungestört unterhalten wollten, wechselten sie ins deutsche.
Beide behaupteten anschließend das der jeweils andere kein richtiges Deutsch könne :lol:

)))(: Juliane
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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 38 im Thema

Beitrag von Beatrixtg »

Juliane hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 08:46 Und als sie sich bei einer Familienfeier "Zuhause" im heutigen Kroatien, ungestört unterhalten wollten, wechselten sie ins deutsche.
Beide behaupteten anschließend das der jeweils andere kein richtiges Deutsch könne
Oh ja, kann ich mir lebhaft vorstellen.
In Deutschland extrem, das Plattdeutsch. In der Schweiz ein gewisses Walliser Deutsch.
Ich verstehe, die meisten Dialekte, wenn sie langsam sprechen und man etwas zeit hat den Sinn zu verstehen.
Sogar mit Holländern hat es geklappt. Wenn der Stamm der Sprache gleich ist.

:-) Beatrix
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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 39 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Oh ja. Ick bün een Bremer Tagenbaren (Eltern und selbst in Bremen geboren und aufgewachsen), nordisch by nature, een beten platt snack ick ok. Die angeheiratete Familie kommt aus Nordbaden und Freiburg... okay, das hab ich irgendwann ganz gut verstanden und konnte die Badener*innen ziemlich gut zuordnen und deutlich von Leuten aus Schwaben unterscheiden (vor allem bei der Küche *lach*). Und dann kam der Familienzweig aus Todtnau dazu. Wenn die loslegen, hab ich keine Chance mehr.
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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 40 im Thema

Beitrag von Juliane »

Jaddy hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 15:25 die Badener*innen ziemlich gut zuordnen und deutlich von Leuten aus Schwaben unterscheiden .............. Familienzweig aus Todtnau dazu. Wenn die loslegen, hab ich keine Chance mehr.

Moin Jaddy, heißt es nicht korrekt "Badenser"?
Das haben zumindest unsere Wirtsleute im Urlaub in Todtnau stets behauptet :lol: .

Liebe Grüße, Juliane
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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 41 im Thema

Beitrag von Momo58 »

Ob Badener oder Badenser ist eigentlich egal. Sie werden heute liebevoll als Gälfiassler (Gelbfüssler) bezeichnet. Das hat seinen Ursprung im rot-gelben Wappen und den gelben Krallen des Adlers, aber auch durch die gelben Hosen der badischen Leibgarde.
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 42 im Thema

Beitrag von edeka »

Jaddy hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 15:25 ...und konnte die Badener*innen ziemlich gut zuordnen und deutlich von Leuten aus Schwaben unterscheiden
Das hoffe ich doch - als gebürtiger Badenser !
Wenn man in Schwaben wohnt, kann ich es noch tolerieren, als Schwabe bezeichnet zu werden (die sind auch nicht so schlecht wie ihr Ruf). Was gar nicht geht ist mit den Bayern in einen Topf geworfen zu werden, soviel Geographie Kenntnisse kann man schon erwarten.

Oje, dieser Faden ist aber saumässig im Niveau gesunken, und hat mit dem ursprünglichen Thema nichts mehr zu tun.
Hoffentlich nimmt Lina uns das nicht übel. :oops: :oops:
)))(: edeka
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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 43 im Thema

Beitrag von Liv »

Momo58 hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 19:06 Ob Badener oder Badenser ist eigentlich egal.
„Bass uff, des is’ dinnes Eis!“ - Je weiter Du nach Norden kommst. In Mannheim bekommt man dafür "e paar uff de Buggel!“. Wobei man natürlich auch dort weiß, dass es in Baden‑Württemberg badische und unsym-badische gibt. Letztere wohnen fernab des Rheins hinter den Bergen - wobei man sich nicht ganz sicher ist, ob es wirklich Berge sind, oder einfach nur Kehricht von der Kehrwoche.
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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 44 im Thema

Beitrag von Claudia »

Moin! (moin)


"Ich lass mich doch jetzt nich mit nem Balinger blicken"

Sowas guckt man, wenn man als Nordlicht mit einem Schwaben zusammen lebt(e). Manches habe ich verstanden, aber nicht alles.

LG Claudia
The greatest act of courage is to be & own all that you are. Without apology.
Without excuses & without any masks to cover the truth of who you truly are.
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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 45 im Thema

Beitrag von Wally »

edeka hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 20:59 Wenn man in Schwaben wohnt, kann ich es noch tolerieren, als Schwabe bezeichnet zu werden (die sind auch nicht so schlecht wie ihr Ruf). Was gar nicht geht ist mit den Bayern in einen Topf geworfen zu werden, soviel Geographie Kenntnisse kann man schon erwarten.
Da verleugnest Du doch glatt die bayerischen Schwaben! Wir Allgäuer (Wie lautet die Steigerung von Geier? Geier, Aasgeier, Allgeier) verstehen uns mit unserem leicht ins Schwyzerdütsch tendierenden Schwäbisch seit je her als die eigentlichen Schwaben; die Württemberger oder gar Badenser mit ihren lächerlichen Verkleinerungsformen sind für uns gar keine richtigen Schwaben, sondern "bloß" Gelbfüßler. "De sind so domm, dasse d'Oiar au no zeemadabbad!" Nach Allgäuer Diktion stammt die Bezeichnung "Gelbfüßler" nämlich NICHT von den gelben Stiefelstulpen württembergischer Soldaten, sondern von einem Transportproblem: die zu transportierenden Eier passten nicht auf den Wagen - also traten die beauftragten Württemberger die schon auf dem Wagen befindlichen Eier zusammen, um Platz für den Rest zu schaffen :-)

Das ist in Süddeutschland so ein Ost-West-Gefälle: Die (Ober-)Bayern belächeln die bayerischen Schwaben, die machen sich über die Württemberger lustig, und die wiederum zerreißen sich das Maul über die Badenser. Von München nach Osten geht's dann freilich auch wieder abwärts: das sind die Houhou's - da holt ma sich an Doud (Tod). Zum Glück lebe ich schon seit vielen Jahren in Oberbayern - also auf dem Gipfel dieses süddeutschen Kulturchauvinismus. Obwohl in unserem "grenznahen" Dorf sogar noch überwiegend schwäbisch gesprochen wird :-)
edeka hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 20:59 Oje, dieser Faden ist aber saumässig im Niveau gesunken, und hat mit dem ursprünglichen Thema nichts mehr zu tun.
Da hast Du wohl recht; das Ganze gehört eigentlich eher in "Witze flacher als die Marsch" :-)
Herzliche Grüße
Wally
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