Fremdsprachen lernen.
Fremdsprachen lernen. - # 2

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
Daniela04
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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 16 im Thema

Beitrag von Daniela04 »

Momo58 hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 17:27 Mich zieht es eher in den Kanton TG.

LG Manuela
Melde Dich wenn Du zügelst, denn üebet mir mitenand 😉

Liebs Grüessli
Daniela
Ich will einfach der sein, der ich wirklich bin: ein Mann, der seine mittlerweile erkannte sehr bedeutende Weiblichkeit vertieft kennenlernen möchte.
ChristinaF
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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 17 im Thema

Beitrag von ChristinaF »

Im Gymnasium Lateinisch, Altgriechisch und Englisch. Kann davon kaum mehr was gebrauchen. Später dann noch Spanisch dazugelernt, das sehr häufig noch auf Gran Canaria gesprochen wird.
LG Christina
Lina
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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 18 im Thema

Beitrag von Lina »

Das ist natürlich etwas enttäuschend. Ich hätte gehofft auch mal in diesen Kreisen ein paar Leute zu finden zwecks Informationsaustausch über Lernmethoden, Informationsquellen - evtl. sogar Tandem-Austausch.

Und jetzt erzählt ihr fast alle - mit zwei Ausnahmen vielleicht - was ihr alle nicht könnt, und ganz wenig darüber ob oder wie ihr es verbessern wollt.

Sollte doch z.B. eine oder einen der Französischsprachigen hier sich beispielsweise für Dänisch interessieren wäre ich für einen Austausch offen. Ich bin keine Anfängerin in der Sprache - in den letzten Jahren habe ich nur wenig Gelegenheit gehabt, die Sprache zu sprechen.
Und was Dänisch betrifft - ich kann nicht durchschauen, ob die, die hier die Sprache erwähnt haben, sich wirklich dafür interessieren. Denn es ist ja eine ziemlich einfach strukturierte Spräche und für Deutschsprachige sehr einfach zu lernen - insbesondere für die, die schon Englisch gelernt haben.
Lana
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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 19 im Thema

Beitrag von Lana »

Lina hat geschrieben: Sa 14. Feb 2026, 14:33 Ich hätte gehofft auch mal in diesen Kreisen ein paar Leute zu finden zwecks Informationsaustausch über Lernmethoden, Informationsquellen - evtl. sogar Tandem-Austausch.
So hatte ich deine Frage auch verstanden und mich deshalb nicht gemeldet. Weil ich den Eindruck habe, dass lernen, und besonders Fremdsprachen lernen, individuell sehr unterschiedlich abläuft. Was beim einen gut funktioniert bringt die andere überhaupt nicht weiter - und umgekehrt.

Ich habe mich schon mit sehr vielen Sprachen beschäftigt, davon mit etwa 10 ausführlicher. Wirklich hängen geblieben sind nur die vier bis fünf, bei denen ich Gelegenheit hatte, sie über längere Zeit aktiv anzuwenden. Völlig unabhängig, wie ich sie beigebracht bekam oder mir selbst beibrachte.

Vielleicht geht es dir um diesen Grundstock, den man sich zunächst in jeder neuen Sprache aneignen muss. Das ist ein grundlegendes Verständnis der Struktur und ein kleiner Grundwortschatz sowie der korrekten Aussprache. Für mich ist auch Lesen ein ganz wichtiger Punkt, da ich mir Sprache hauptsächlich textbasiert aneigne. Da muss dann ggf. erstmal eine fremde Schrift gelernt werden.

Ansonsten bin ich selbst beim Sprachenlernen sehr unstrukturiert und suche mir kreuz und quer das raus, was mich gerade interessiert. Irgendwann bin ich dann immer an einem Punkt angelangt, wo ich einfache Texte lesen konnte und radebrechende Verständigung möglich war. Der Rest ergab sich dann einfach durch Anwendung dieser (geringen) Grundkenntnisse.

Dabei war es für mich immer wichtig, in der Gegend zu sein, wo die jeweilige Sprache auch heimisch ist und von allen gesprochen und verstanden wird. Alles andere funktioniert bei mir nicht. Deshalb kann ich dir zu Lernmethoden etc. nicht viel sagen.

LGL
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Lina
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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 20 im Thema

Beitrag von Lina »

@ und besonders Fremdsprachen lernen, individuell sehr unterschiedlich abläuft. Was beim einen gut funktioniert bringt die andere überhaupt nicht weiter - und umgekehrt.

Genau das meine ich. Das bedeutet ja nicht, dass meine Methoden die non+plus-ultra die Besten sind. Andere könnten auch Ideen haben, die nützlich wären - und umgekehrt.

Welche sind denn deine 10 Sprachen und welche sind hängen geblieben.
Ich selber fange allmählich an Sprache Nr. 8 aktiv zu sprechen. Ich hatte auch eine 9. in der Mache, die ich aus praktischen Gründen ein bisschen warten lasse. U.a. weil ich sie nicht so dringend brauche, wie die 8.
Lana
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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 21 im Thema

Beitrag von Lana »

Lina hat geschrieben: Sa 14. Feb 2026, 15:51 Welche sind denn deine 10 Sprachen und welche sind hängen geblieben.
Englisch, Französisch, Persisch, Italienisch und Spanisch reichen von fließend mit umfangreichem Wortschatz bis zu eingeschränktem Alltagskauderwelsch.
Von Russisch, Tschechisch, Hindi und Arabisch habe ich nahezu alles vergessen (beim Hindi sogar die Schrift), wobei da nur Grundkenntnisse vorlagen.
Griechisch ist das nächste Ziel, aber da stehe ich noch am Anfang. Wird hoffentlich bald besser.

Aber wie gesagt, bei mir gibt's da keine Methode im engeren Sinn. Ich bin neugierig, kann viel Zeit mit (Lehr-) Büchern verbringen, lese in Alltagssituationen alles mögliche was mir vors Auge kommt, gerne auch dort, wo es eine Übersetzung dazu gibt (zum Beispiel Texte in Museen oder öffentliche Hinweise) und bastle mir daraus unbewusst ein Grundgerüst.
Dann höre ich aufmerksam zu, wenn Einheimische sich unterhalten. Irgendwann verstehe ich einzelne Wörter, dann ganze Ausdrücke oder einfache Sätze. Irgendwann meine ich, den Inhalt des Gesprächs grob erfassen zu können. Da frage ich dann nach, ob meine Vermutung stimmt. Und so komme ich dann nach und nach ins Gespräch.
Der Rest ist Vokabeln lernen und die Grammatik verstehen. Reine Fleißaufgaben, die gut mit Büchern oder Internet bewältigt werden können.

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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 22 im Thema

Beitrag von Lina »

OK, da bin ich wohl etwas strukturierter in der Vorgehensweise, aber das ist wohl auch nicht überraschend - auch wenn ich nicht lange studiert habe - 3 Jahre - dann stand Linguistik auf dem Plan. Ich weiß also immer ziemlich genau, wo ich anfangen soll, woraus eine Sprache überhaupt bestehen kann und wie ich die Strukturen aneigne. Wobei ich gestehen muss, dass es erst etwas schwierig für mich war, die maltesischen Wörter zu merken. Die erinnern im Allgemeinen nur ganz wenig an etwas, was man schon von irgendwo kennt. Das kennst du wohl auch, da es im Prinzip ein arabischer Dialekt ist. Aber sie sind natürlich genauso strukturiert und aus erkennbaren Bestandteilen aufgebaut wie alle andere Sprachen. Man muss nur eine Menge davon gesehen haben bis man sich das auch verinnerlicht.

Ich habe mal eine Malteserin durch die Anfänge von Dänisch gecoacht. Wir haben u.a. intensiv mit Mnemotechniken gearbeitet (jeder Sherlock Holmes Fan weiß, wovon ich rede). Wir haben bei jeder Session ca. 50 neue Wörter gehabt. Nach 90 Stunden war sie auf dem Punkt, wo ich einen x-beliebigen Artikel aus einem Main-Stream Magazin vor die Nase legen konnte und sie würde ohne Wörterbuch min. 80% davon verstehen - und konnte in den Hauptzügen in Dänisch erzählen, was im Artikel stand. Das fand ich eigentlich recht gut. Sprachen sind nicht ihr Hauptmetier. Sie ist Archäologin.
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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 23 im Thema

Beitrag von Wally »

Ich spreche drei Sprachen perfekt: Hochdeutsch, Bayerisch und Schwäbisch (genauer: allgäuerisch) :-)

Englisch habe ich zwar 9 Jahre in der Schule gelernt, war aber nie gut darin und habe es auch später nur wenig geübt. Es reicht so gerade, um englische Fachliteratur (Medizin, Computer) zu lesen, weil da ein sehr eingeschränkter, spezieller Wortschatz genügt.

Ein paar Programmiersprachen habe ich dann noch gelernt. Aber eigentlich sind das keine Sprachen: fast nur logische Struktur, pure Grammatik mit rudimentärem Wortschatz. Hat man mal eine gelernt, beherrscht man eigentlich schon alle.

Die einzige, echte Fremdsprache, die ich schon als Kind und Jugendlicher unter viel Mühe und Tränen perfekt lernen musste: Mann sein.
Herzliche Grüße
Wally
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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 24 im Thema

Beitrag von Lina »

Wally hat geschrieben: So 15. Feb 2026, 09:21 Ich spreche drei Sprachen perfekt: Hochdeutsch, Bayerisch und Schwäbisch (genauer: allgäuerisch) :-)

Englisch habe ich zwar 9 Jahre in der Schule gelernt, war aber nie gut darin und habe es auch später nur wenig geübt. Es reicht so gerade, um englische Fachliteratur (Medizin, Computer) zu lesen, weil da ein sehr eingeschränkter, spezieller Wortschatz genügt.

Ein paar Programmiersprachen habe ich dann noch gelernt. Aber eigentlich sind das keine Sprachen: fast nur logische Struktur, pure Grammatik mit rudimentärem Wortschatz. Hat man mal eine gelernt, beherrscht man eigentlich schon alle.

Die einzige, echte Fremdsprache, die ich schon als Kind und Jugendlicher unter viel Mühe und Tränen perfekt lernen musste: Mann sein.

Wie ist es denn mit Bayerisch - ist das etwas, wo es eine einigermaßen standardisierte Sprache gibt, die man lernen kann, so wie auch einige in der VHS Niederdeutsch oder Nord-Friesisch lernen?
Ich frage so, weil ich öfter erlebt habe, dass Kunden los gelabert haben in einem Bayrischen Dialekt der erst mal schwierig zu verstehen war, sich dann auch noch erdreistet von mir zu verlangen, dass ich anders spreche, weil sie "meinen Dialekt nicht verstehen". Da hätte ich natürlich damit androhen sollen, dass wenn ich tatsächlich in meiner Regionalsprache los legen würde, dann würde er wahrscheinlich mit Recht sagen können, dass er nichts verstehe - habe ich aber gelassen.
So würde ein Niederdeutschsprachiger ja kaum mit Leuten umgehen - ihnen ist doch bewusst, dass sie tatsächlich eine andere Sprache sprechen.

Außerdem berichtete ich das Obige einer Freundin aus München. Sie sagte kurz und bündig: "Solche Typen verstehen wir meistens auch nicht!"

Also deshalb die Frage: Wird Bayrisch tatsächlich als eigenständige Sprache betrachtet?


So oder so ... ich habe ja schon erwähnt, was ich suche.
Juliane
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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 25 im Thema

Beitrag von Juliane »

Moin Lina,

in so einem Fall, wo ich beispielsweise einen Vereins-Kameraden aus einem bayrischen Dorf, nach ein paar Worten nicht mehr verstehe, weil er in seinen Heimatdialekt verfällt, antworte ich konsequent auf Plattdeutsch.
Er gibt sich zwar meist für einige Sätze Mühe einigermaßen hochdeutsch zu sprechen, verfällt jedoch immer ganz schnell wieder in seinen Dialekt.

Seine Mutter am Telefon zu verstehen habe ich übrigens aufgegeben, es ist aussichtslos die alte Dame verstehen zu können.

Liebe Grüße, Juliane
Die mich kennen mögen mich. Die mich nicht mögen können mich. Frei nach Konrad Adenauer
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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 26 im Thema

Beitrag von Lana »

Lina hat geschrieben: Mo 16. Feb 2026, 00:24 Wird Bayrisch tatsächlich als eigenständige Sprache betrachtet?
Ist das eine ernstgemeinte Frage?
Natürlich ist Bairisch ein Dialekt der deutschen Sprache. Dass in München heute die wenigsten noch Bairisch verstehen, liegt daran, dass dort schon längst Hochdeutsch mit einem leichten Akzent vorherrscht.

Es gibt so etwas wie eine Standardform dieses Dialekts, die kann man auch lernen. Das ist genauso wie beim Schwiizertütsch. Auch da gibt es neben unzähligen lokalen Varianten einen Standarddialekt, der z.B. im schweizerischen Rundfunk verwendet wird. Ob es in Bayern noch mundartliche Sendungen in einer Art "Standardbairisch" gibt, weiß ich nicht.

Als erster Einstieg in das Thema möge der Wikipedia-Artikel dienen. Dort findet sich auch eine umfangreiche Literaturliste:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bairisch

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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 27 im Thema

Beitrag von Lina »

Lana hat geschrieben: Mo 16. Feb 2026, 10:10
Lina hat geschrieben: Mo 16. Feb 2026, 00:24 Wird Bayrisch tatsächlich als eigenständige Sprache betrachtet?
Ist das eine ernstgemeinte Frage?
Natürlich ist Bairisch ein Dialekt der deutschen Sprache. Dass in München heute die wenigsten noch Bairisch verstehen, liegt daran, dass dort schon längst Hochdeutsch mit einem leichten Akzent vorherrscht.

Es gibt so etwas wie eine Standardform dieses Dialekts, die kann man auch lernen. Das ist genauso wie beim Schwiizertütsch. Auch da gibt es neben unzähligen lokalen Varianten einen Standarddialekt, der z.B. im schweizerischen Rundfunk verwendet wird. Ob es in Bayern noch mundartliche Sendungen in einer Art "Standardbairisch" gibt, weiß ich nicht.

Als erster Einstieg in das Thema möge der Wikipedia-Artikel dienen. Dort findet sich auch eine umfangreiche Literaturliste:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bairisch

LGL

Ja, natürlich ist das eine ernstgemeinte Frage. Ich habe ja in Detail erklärt, warum ich das frage.

Inzwischen werden die Ansagen im Münchner Flughafen nach meiner Beobachtung inzwischen allesamt in Hochdeutsch gemacht. Ich kann dir aber nicht mal sagen, wie oft mindestens der französische Generalkonsul offiziell gehen Ansagen in Bayrisch, bzw. fehlende Ansagen in Hochdeutsch protestiert hat.

Das deutet ja nicht gerade darauf hin, dass alle Bayern und Bäuerinnen da klar unterscheiden. Vergleichsweise habe ich nie im Hamburg Airport eine Ansage auf Plattdeutsch gehört.
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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 28 im Thema

Beitrag von HeikeCD »

Lina hat geschrieben: Mo 16. Feb 2026, 12:49 Vergleichsweise habe ich nie im Hamburg Airport eine Ansage auf Plattdeutsch gehört.
Dafür hängen in vielen Behördengebäuden hier Schilder "Wi snackt Platt". Der Behördengang kann also auch in dieser Sprache erledigt werden. Würde aber auch z.B. beim Einkaufen funktionieren.

LG Heike
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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 29 im Thema

Beitrag von Lana »

Lina hat geschrieben: Mo 16. Feb 2026, 12:49 Inzwischen werden die Ansagen im Münchner Flughafen nach meiner Beobachtung inzwischen allesamt in Hochdeutsch gemacht.
Ich kenne es nicht anders. Zusätzlich gibt's ja noch die englische Version.

Ich habe den Eindruck, hier liegt eine Verwechslung zwischen Akzent und Dialekt vor. Die meisten Menschen in Bayern können hochdeutsch reden, aber nur sehr wenige akzentfrei. Das ist auch in München so, wo der bairische Dialekt so gut wie ausgestorben ist.

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Re: Fremdsprachen lernen.

Post 30 im Thema

Beitrag von Jaddy »

In der Schule hatte ich Englisch, Latein und etwas Spanisch. Damit lässt sich schon viel verstehen. Job- und Hobby-bedingt wurde Englisch dann gut genug für Konversation, Politik, wissenschaftliche Paper usw. Spanisch möchte ich wieder verbessern, weil es einen Kulturkreis erschliesst, der sonst zu kurz kommt.

Dazu werde ich mich meinem Ehewesen anschliessen, das seit etwas mehr als einem Jahr Spanisch lernt. Mit "Comprehensible Input" als Lernmethode. Das geht ohne das übliche büffeln mit Vokabeln oder Grammatik-Training und erfordert vor allem aktives zuhören und zusehen. Das Ergebnis ist vor allem Hörverständnis. Sprechen kommt viel später.

Mein Ehewesen ist bei https://www.dreaming.com/spanish, die vermutlich besten Anbieter dafür (Spanisch, Französisch). Die Videos (<30 Minuten) fangen bei Null an, mit sehr einfachen Sätzen und alles komplett in der Zielsprache. Mein Ehewesen hat ohne Vorkenntnisse begonnen, ist bei 1500 Stunden, hat ab ca 800 Stunden normale spanische Nachrichten und Podcasts verstanden und war dieses Jahr in Barcelona und Sevilla, mit Touren auf Spanisch.

Zum Ausprobieren der Methode gäbe es noch eine lustige kleine Sprache mit nur 137 Wörtern und sehr einfacher Grammatik: toki pona. Etwas für Sprachen-Nerds. Ich hab 2022 damit angefangen, aber erst mit der 30-teiligen Video-Reihe spreche ich es auch. https://www.youtube.com/watch?v=j_a0s0w ... kD_Z1RzUgm
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