Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn - # 5

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
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Sabrina Verena
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 61 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Svetlana L hat geschrieben: Di 25. Mai 2021, 19:37 ... V100 mit dreiachsigen Umbauwagen und Schienenbusse. ...
Die V100 wurde während meiner Ausbildungszeit (1984 . 1988) auf der Strecke Kiel- Husum St. Peter mit 2 Silberlingen eingesetzt.
Auf der Lok selbst war ich aber nicht. Dafür aber im Schienenbus. Der wurde damals auf der Marschenbahnlinie zwischen Heide und Husum eingesetzt.
Einmal hatte ich das Glück, dass er zwischen Husum und St. Peter fuhr.
Das hat schon was. Man sitzt recht hoch und kann quasi rundum raus schauen, also fast wie im Panoramawagen.
LG Verena
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Michi79
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 62 im Thema

Beitrag von Michi79 »

Um mal wieder etwas abwechslung rein zu bekommen und nicht nur Dampfröser, mal was aus neueres.

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Anne-Mette
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 63 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

rokal-katalog.jpg
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scheue_Sarah
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 64 im Thema

Beitrag von scheue_Sarah »

TV: Miniaturwunderland!

"Kabel Eins feiert am 30. Mai das 20 jährige Jubiläum des Miniatur Wunderlands in Hamburg, der größten Modelleisenbahn der Welt. Zusammen mit einigen Prominenten schauen wir auf die Geschichte und in die Zukunft der beliebten deutschen Touristenattraktion. Am 30.05.2021 ab 20:15 Uhr bei Kabel Eins und nach der TV-Ausstrahlung kostenlos auf kabeleins.de!"

Ich habe schon vieles davon gesehen, auf Youtube und live, werde es mir aber ansehen...
Sarah
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 65 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Falls mal jemand zu uns in den hohen Norden kommt, lohnt sich ein Besuch in Friedrichstadt, und zwar nicht nur wegen der Grachten (Rundfahrt empfehlenswert), und der einladenden Lokale, sondern auch wegen
der Modell-Eisenbahnanlage: https://www.mobaza.de/home.html


2019 war ich da (cry)

friedrichstadt-modell.jpg

"Ohne Halt bis Göttingen" stimmt allerdings nicht

friedrichstadt-waggon.jpg
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Sabrina Verena
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 66 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Doppelt hält besser. :mrgreen:
Ist wirklich sehenswert.
Auf Seite 3 war schon ein Hinweis.
LG Verena
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 67 im Thema

Beitrag von Plisseedreher70 »

Schöne Grüße von der Schwarzwaldbahn!
Vielleicht gibt es im August wieder Sonderfahrten mit Dampfloks...etwas ganz besonders Schönes!
Grüßle PLISSI
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Mirjam
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 68 im Thema

Beitrag von Mirjam »

Hallo ihr Lieben,

ja, ich mag die Bahn auch, ich bin schließlich irgendwie damit aufgewachsen. Mein Opa war bei der Bahn, mein Papa, dadurch sind wir auch immer wieder mit dem Zug unterweg gewesen. Allerdings sehe ich das Thema wohl doch unter einem etwas anderen Blickwinkel als die meisten hier ;) Oder soll ich schreiben unter anderen Blickwinkeln? Es sind ja mehrere, die jetzt nicht unbedingt miteinander zusammenhängen.

Der erste ist für mich als „bekennende Ökotante“ :D eben dieser Aspekt. Ich denke da zum Beispiel an Energie- oder Flächenbedarf – ich glaube, ich muss dazu gar nicht sooo viel schreiben. Aber wenn ich mal ein paar Jahrzehnte zurückdenke, dann hat sich so einiges verändert, und oft nicht zum Positiven.

Ich bin in Weiden in der schönen Oberpfalz aufgewachsen, die eine oder der andere weiß das ja schon )))(: Vor etwa 30 Jahre, so um 1990 herum, war da der Güterverkehr auf der Schiene noch deutlich intensiver als heute. In alle Richtungen fuhren damals die Übergabegüterzüge, es müssten 7 oder 8 Zugpaare pro Werktag gewesen sein. Und an der Güterabfertigung in Weiden stand immer eine Schlange Wagen – ja, damals wurde sogar noch Stückgut mit der Bahn befördert. Und was ist davon heute noch übrig geblieben? Ganz genau weiß ich es nicht, vor allem weil ich schon länger weiter weg wohne. Aber viel ist es mit Sicherheit nicht, die meisten Güterbahnhöfe wurden inzwischen geschlossen, zwei der damals noch befahrenen Strecken (Neustadt–Eslarn und Reuth–Erbendorf) sind inzwischen stillgelegt und abgebaut.

Dort wo ich heute wohne sieht es nicht besser aus, auch hier wurden Strecken abgebaut und Güterbahnhöfe geschlossen. Wenn ich jetzt nichts vergessen habe gibt es sowohl in „meinem“ Landkreis als auch im Nachbarkreis noch jeweils genau einen Bahnhof, an dem Güterverkehr stattfindet. Will die Politik nicht immer gerade den Güterverkehr auf die Bahn verlagern? In den Sonntagsreden ist jedenfalls oft davon die Rede. Am Montag sieht das Ganze freilich wieder völlig anders aus …

So, das wars mal fürs erste. Ich hätte allerdings schon noch ein paar Gedanken dazu. Vielleicht habe ich ja demnächst Lust weiterzuschreiben? Mal sehen …

LG, Mirjam (flo)
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 69 im Thema

Beitrag von Yoko »

Moin Mädels (moin)

Hier ein Bild mit der Dampfspeicherlok "Sanella"

gebaut 1937, knapp 20t schwer, und 30km/h schnell, 9m lang

... zu sehen im Hafenmuseum Hamurg :wink:

💋 Yoko
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 70 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose »

Mirjam hat geschrieben: Do 27. Mai 2021, 21:07 Will die Politik nicht immer gerade den Güterverkehr auf die Bahn verlagern? In den Sonntagsreden ist jedenfalls oft davon die Rede.


Wir werden sehen ...
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
Mirjam
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 71 im Thema

Beitrag von Mirjam »

Vicky_Rose hat geschrieben: Fr 28. Mai 2021, 08:05 Wir werden sehen ...
... dass wir wieder einmal nichts sehen werden ... :? Ja ich bin pessimistisch, einfach aus den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte. Und vieles ändert sich auch durch den Ausbau des kombinierte Verkehrs ja nicht. Wo werden denn neue Gewerbegebiete ausgewiesen? Immer schön an der Autobahn, gerne auch außerhalb der Städte und Gemeinden, damit die, die dort arbeiten, auch mit dem Auto hinfahren müssen. Ein Bahnanschluss wird schließlich völlig überbewertet, sei es für den Güterverkehr oder auch in Form eines Haltepunkts für den Personenverkehr.

Und noch was zum kombinierten Verkehr, um den es in dem Video geht (ich habe nur den Anfang angesehen, das zieht sich ja ganz schön, und als dann Andi angefangen hat wars einfach genug): Wenn ich mal von meinem derzeitigen Wohnort ausgehe: Der nächste Containerbahnhof ist 30 Kilometer entfernt, das dürfte jetzt nicht mal soo weit sein, andere Regionen haben da noch weiter. Und auf diesen 30 Kilometern wird wieder alles auf der Straße gefahren. Ich bekomme die Folgen regelmäßig mit, wenn ich spazieren gehe. Die Landschaft wurde für den Bau der Autobahn völlig zerschnitten, kein Aufwand war dafür zu groß. Und viele Wege, die teilweise echt schön zu laufen wären, sind das nicht mehr, weil dort ständig der Lärm der Autobahn zu hören ist. Und dabei ist die nicht mal sonderlich stark befahren.

Früher hatten einige Industriebetriebe ihr eigenes Anschlussgleis. Warum passiert da nicht wirklich was? Ich habe eher den Eindruck, es werden weiterhin eher Industrieanschlüsse stillgelegt als neue gebaut.

Mirjam
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 72 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Hallo!
Der Eindruck ist richtig.
Industriegleise, aber auch normale Bahnstrecken werden zurück gebaut.
Und gebau das, ist das Problem.
Das Streckennetz der Bahn wird immer dünner und kann den Güterverkehr der Industriebahnen nicht aufnehmen, wenn es diese denn noch gäbe.
Schon heute stehen Güterzüge rum und warten, bis der Tagesverkehr der Nahverkehrszüge zur Ruhe kommt.
Die Anschlüsse der Industriebahnen sind ein Kostenfaktor für kleinere Unternehmen, die es sich genau überlegen, ob es sich lohnt.
Auch der Rückgang der deutschen Industrie trägt natürlich auch mit dazu bei. Wo nichts produziert wird, muss auch nichts transportiert werden.
Die Deutsche Bahn unterhält ja auch keine Nachtzüge mehr, weil angeblich nicht rentabel.
Ein Irrtum wie die Österreichische Bundesbahn beweißt.
Die Frage ist, macht es Sinn Leute aus der Luftfahrt oder wie damals in den 1990'er Jahren aus der KFZ- Industrie in den Bahnvorstand zu setzen?
LG Verena
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Friedrichstadt - bietet mehr

Post 73 im Thema

Beitrag von Christel_Inter »

Anne-Mettes Hinweis auf Friedrichstadt nehme ich auf und erweitere den Tipp...

Tatsächlich ist dieses winzig kleine Städtchen also solches eine Entdeckungsreise wert - aber nicht nur für einen Tag und nicht nur eine kleine "Grachten-Fahrt", sondern einfach mal die "Straßen" und Gassen ergehen. Schon das Abenteuer mir den "Hausbezeichnungen"...
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Wir reisten bei unserem Besuch mit dem Zug an und hatten uns vorher eine kleine Ferienwohnung zwischen Bahnhof und Altstadt buchen können - also ganz kurze Wege. Vom Bahnhof der früheren Jahre ist nicht mehr viel übrig.
Noch weniger ist von der in Friedrichstadt einst endenden Schleswiger Kreisbahn zu finden. Wer vom Marktplatz über die Brückenstraße zur Modellbahnschau geht (also ohne Auto), der kommt schon gleich hinter der Altstadt am ehemaligen Bahnhofsgebäude vorbei. An diesem Haus prangt über den Schaufenstern noch die Stationsbezeichnung. - Ein Gedenkstein versucht die Erinnerung wach zu halten... doch wenn bedacht wird, wie lange von hier aus schon kein Zug mehr in Richtung Schleswig fuhr.
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Auf dem weiteren Fußweg gibt es vielleicht auch heute noch ein herrliches Vorbild für die Modellbahn-Freundinnen zum Nachbauen... ein Vorgarten voller Gartenzwerge...
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Und bei der Modellbahnschau gilt es, vorher den eventuellen Besuch in an der Hamburg Miniaturwelt auszublenden. Zu sehen gibt es eine liebevoll gestaltete große Anlage. Darin sind für die Bastler:innen unter uns durchaus Vorbilder, die den Anspruch nicht gleich zu hoch ansetzen und darum eher zum Nachempfinden einladen.
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Christel grüßt
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 74 im Thema

Beitrag von Christel_Inter »

Vicky_Rose hat geschrieben: Fr 28. Mai 2021, 08:05 Wir werden sehen ...
Meine Ernüchterung bei diesem Thema ist dazu schon auf Höhepunkt angelangt. Schon die auslaufende Bundesbahn hatte in der Spitze (beginnend beim zuständigen Ministerium) keinen wirklichen Handlungswillen. Dazu gehört schon damals nicht nur, dass von irgendwoher Gedl gezaubert werden können-sollte-dürfte-würde. Allein die Infrastrukturbedingungen wurde derart herunter gefahren, dass schon damals ein monströser Kraftakt erforderlich gewesen wäre, um mehr Güter auf die Bahn zu bringen. Im Gegenteil: ich erinnere an die Bemühungen von Roncalli, seinen Tross von Stadt zu Stadt mit dem Zug zu transportieren. Dass dann die Rübentransporte nach und nach eingestellt wurden... ich hatte in den letzten neun Jahren wiederholt die Gelegenheit mit Betreibern von (kleinen, aber feinen) Eisenbahnbetreibern ins Gespräch zu kommen... Essens: die DBAG ist derart chaotisch vernetzt, dass nicht einmal der Konzern selbst die Fäden seines Treibens vor Ort in den Griff bekommt. Und wer die Zeitschrift BAHN-REPORT kennt und liest, weiß auch wo es sonst noch hakt und kneift. Sollte irgendjemand auf die Idee kommen, angesichts der Klima-Diskussion ganz schnell die LKW-Kollonnen auf den Fernstraßen radikal zu reduzieren und ab 200km Distanz auf die Schiene zu zwingen, es brauchte nach deutschem Standard Jahrzehnte, bis das allein baulich umgesetzt werden könnte.. . - ich erinnere an die wenigen Lizenzen für den Güterfernverkehr bis zu dessen Aufhebung - und es galten damals für den Güterverkehr genehmigte Tarife, die sich mit dem Schienenverkehr vergleichen lassen mussten...
Ich glaube bis auf weiteres keiner VerlagerungsIdee von Straße auf die Schiene!
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 75 im Thema

Beitrag von MichiWell »

Christel_Inter hat geschrieben: Sa 29. Mai 2021, 12:29 Ich glaube bis auf weiteres keiner VerlagerungsIdee von Straße auf die Schiene!
Dabei hatten wir noch in den 1990er Jahren interessante neue Konzepte entwickelt, wie die "Rollende Landstraße", oder kleinere selbstfahrende Einheiten für den Containertransport, die in größerer Zahl als Mehrfachtraktion fahren und auf kleineren Bahnhöfen ohne Hilfe von Rangierloks schnell abgestellt, getrennt und neu zusammengestellt werden konnten, um den Anforderungen an Flexibilität gerecht zu werden. Aber die Bahn hat "Nägel mit Köpfen gemacht", nicht angemessen instand gehalten, zügig stillgelegt, abgebaut, oder zumindest soweit beschädigt, dass eine Wiederaufnahme ohne größeren Aufwand nicht mehr möglich ist.

Inzwischen haben uns andere Länder überholt. In Frankreich wurde das Konzept "Rollende Landstraße" so weit verbessert, dass die LKW-Fahrer nicht mehr stundenlang warten müssen, weil die Plattformen aller Wagen gleichzeitig seitlich zu einer Rampe ausschwenken, und die Züge, soweit ich mich erinnere, in 20 Minuten entladen, und wieder neu beladen abfahrbereit sind.


Liebe Grüße
Michi
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