Sich selbst neue Ziele setzen oder mit der Routine leben?
Sich selbst neue Ziele setzen oder mit der Routine leben? - # 4

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
Antworten
Blossom
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1202
Registriert: Sa 18. Jan 2020, 21:09
Geschlecht: MzF-TS
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Waltrop
Membersuche/Plz: 45731
Hat sich bedankt: 3050 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 2243 Mal
Gender:

Re: Sich selbst neue Ziele setzen oder mit der Routine leben?

Post 46 im Thema

Beitrag von Blossom »

Die fesche Tina hat geschrieben: Di 6. Apr 2021, 15:37 Warum keine Gesangsstunden nehmen? Ein Instrument lernen? Mit Zeichnen beginnen? Eine Fremdsprache lernen? Sich für einen Kolumnenjob in einem hiesigen Regionalblatt bewerben?

Man sieht da geht so einiges. Ist ein Scheitern erlaubt? NA KLAR!!! Das Probieren ist doch wichtig
Wie wahr ... erinnert mich stark an meine Mutter, die es exakt so gesehen hat ... Ich durfte zum Ballett, Klavier und Saxophon lernen, Zeichnen und Schreiben ... und hihi ... ich habe sogar tatsächlich einmal für das Feuilleton (Delmenhorster Kreisblatt) im Nebenjob was gemacht ... vor allem aber wurde ich darin auch gefördert ... Ich bekam eine Schreibmaschine, Kohle- und Schreibmaschinenpapier ... ja, sogar die ewigen Kopien wurde finanziell getragen, wenn ich mal wieder Manuskripte versenden wollte.

Und genau in diesem Sinn habe ich auch meine Tochter erzogen ... und wohlgemerkt: Scheitern war erlaubt ... zumal ich das im Reitsport ja auch bin ... gescheitert ... grins

Und Manches ist ja sogar auf fruchtbaren Boden gefallen ... Sie hat selbst drei Romane geschrieben, ist eine Leseratte geworden und spielt ein Instrument.

Liebe Grüße vom
Blümchen (na)
»Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.«
Billie Jean King (*1943)
Vicky_Rose
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 2454
Registriert: Do 20. Nov 2014, 15:59
Geschlecht: m und f
Pronomen:
Membersuche/Plz: Raum Karlsruhe
Hat sich bedankt: 371 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 2068 Mal
Kontaktdaten:

Re: Sich selbst neue Ziele setzen oder mit der Routine leben?

Post 47 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose »

Veränderungen sind für mich fast zur Bessenheit geworden. Vielleicht, weil ich früher nicht die richtigen Möglichkeiten hatte. Wenn man sich nicht verändert, bedeutet das, dass die Lebenssituation so wie sie ist, gut oder zumindest nicht so schlecht ist, dass man etwas ändern muss. Die "Stagnation" führt aber in der Regel zu einem Konflikt. Die eigene Umwelt verändert sich und ich passe dann nicht mehr hinein. Sehr schön sieht man das in Beziehungen, in denen sich einer verändert. Für den einen war alles gut, wie es war, für den anderen nicht. Es kommt zu Konflikten. Entweder nimmt man sie an und so kommt eine Entwicklung zu Stande, man vermeidet Konflikte, muss aber Einbußen in der Beziehung akzeptieren oder man trennt sich.

Für mich bedeutet Leben immer Veränderung, nichts, aber auch gar nichts ist statisch. Der Versuch, alles beim Alten zu lassen, bedeutet, sich in seiner Komfortzone einzurichten. Damit sind auf Dauer Einschränkungen verbunden, da man seine Potentiale nicht auslotet. Veränderungen sind anstrengend und manchmal auch schmerzhaft. Aber so wie eine Geburt nicht schmerzfrei ist, ist die Geburt von Ideen und Einsichten auch nicht schmerzfrei. Es bedeutet, sich von Dingen, Ideen und manchmal auch Menschen zu trennen.

Aber Veränderung ist für mich kein Ziel. Um ein Ziel zu erreichen muss ich Veränderungen vornehmen. Denn müsste ich nichts verändern, wäre das Ziel ja schon erreicht. Insofern muss man sich bei einem gesteckten Ziel klar sein, dass man auch Dinge dafür aufgeben muss.
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
Magdalena
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1644
Registriert: Di 4. Feb 2014, 10:17
Geschlecht: mehr Frau als Mann
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 1305 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 1370 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Sich selbst neue Ziele setzen oder mit der Routine leben?

Post 48 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,
Ich bin ganz bei dir und versuche das auch HEUTE noch meinem Kind zu vermitteln, dass Entwicklungen und Veränderungen per se nicht grundsätzlich etwas schlechtes sein müssen. Man muss sich darauf einlassen können und SELBST erkennen, dass einen das Türen öffnen kann+++ 8)
Veränderung bedeutet ja nicht, sich komplett umzukrempeln. Mit neuen Erlebnissen und neuen Erkenntnissen entwickeln wir uns weiter. Bereit sein für Neues und dabei sich nicht verleugnen, und sich dabei nicht der breiten Mehrheit anpassen. Also seine Eigenständigkeit bewahren, glaube ich, sollten wir leben.



Viele liebe Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.
Die fesche Tina
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 289
Registriert: Fr 30. Aug 2019, 12:49
Geschlecht: Frau
Pronomen: Mutter eines CDs
Wohnort (Name): Plauen/Reichenbach
Membersuche/Plz: Vergeben
Hat sich bedankt: 457 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 431 Mal
Gender:

Re: Sich selbst neue Ziele setzen oder mit der Routine leben?

Post 49 im Thema

Beitrag von Die fesche Tina »

Blossom hat geschrieben: Di 6. Apr 2021, 15:48 Ich durfte zum Ballett
Huhu Darling, wie weit hast du es im Ballett gebracht? Und im welchen Alter hast du Ballett getanzt :?: :?: :?: Schreibe mir das doch bitte, das finde ich (super) interessant.
Blossom hat geschrieben: Di 6. Apr 2021, 15:48 ich habe sogar tatsächlich einmal für das Feuilleton (Delmenhorster Kreisblatt) im Nebenjob was gemacht
Diese Chance steht Jennifer schon lange offen. Sie hatte sogar schon einen Termin in der Redaktion wo Gedanken und Ideen bezüglich einer Kolumne ausgetauscht wurden, nur Jennifer ist bezüglich dem Inhalt der +angedachten+ Kolumne noch nicht 100% Einverstanden.
Blossom hat geschrieben: Di 6. Apr 2021, 15:48 Und genau in diesem Sinn habe ich auch meine Tochter erzogen ... und wohlgemerkt: Scheitern war erlaubt ... zumal ich das im Reitsport ja auch bin ... gescheitert ... grins
So sind eben MÜTTER (he) oder eben Eltern.
Blossom hat geschrieben: Di 6. Apr 2021, 15:48 Und Manches ist ja sogar auf fruchtbaren Boden gefallen ... Sie hat selbst drei Romane geschrieben, ist eine Leseratte geworden und spielt ein Instrument.
Da kommt die Vorstellung der Eltern und die Möglichkeiten des Kindes zusammen. (yes) Worüber handeln die Romane?
Liebe Grüße, Tina

+++Wissenswertes+++
Ich bin Tina und die Mutter von Jennifer. Ihr kennt sie unter ihrem Forumsnamen "Lady Jennifer"
Die fesche Tina
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 289
Registriert: Fr 30. Aug 2019, 12:49
Geschlecht: Frau
Pronomen: Mutter eines CDs
Wohnort (Name): Plauen/Reichenbach
Membersuche/Plz: Vergeben
Hat sich bedankt: 457 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 431 Mal
Gender:

Re: Sich selbst neue Ziele setzen oder mit der Routine leben?

Post 50 im Thema

Beitrag von Die fesche Tina »

Vicky_Rose hat geschrieben: Di 6. Apr 2021, 15:52 Veränderungen sind anstrengend und manchmal auch schmerzhaft.
Huhu Vicky, ich glaube, dass dies der Grund ist, warum viele Angst davor haben sich auf Neues einzulassen oder spezielle Risiken einzugehen. Man weiß eben nie, was einen erwartet, ob man enttäuscht wird und so tief in der eigenen Seele verletzt/getroffen wird. Aber ich gebe dir Recht, den nicht umso gibt es das Sprichtwort "wer nicht wagt, der nicht gewinnt". Wo wäre die Menschheit heute, wenn Leute nicht ihre Ideen umgesetzt hätten??? Sicher, ein Scheitern ist immer gegeben, aber durch Fehler lernen wir und letztendlich bringt uns das nach VORN!!!
Liebe Grüße, Tina

+++Wissenswertes+++
Ich bin Tina und die Mutter von Jennifer. Ihr kennt sie unter ihrem Forumsnamen "Lady Jennifer"
Blossom
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1202
Registriert: Sa 18. Jan 2020, 21:09
Geschlecht: MzF-TS
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Waltrop
Membersuche/Plz: 45731
Hat sich bedankt: 3050 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 2243 Mal
Gender:

Re: Sich selbst neue Ziele setzen oder mit der Routine leben?

Post 51 im Thema

Beitrag von Blossom »

Die fesche Tina hat geschrieben: Mi 7. Apr 2021, 11:27 Huhu Darling, wie weit hast du es im Ballett gebracht? Und im welchen Alter hast du Ballett getanzt :?: :?: :?: Schreibe mir das doch bitte, das finde ich (super) interessant.
Liebe Tina,

habe im Alter von sieben Jahren damit angefangen - also ungefähr der Zeitpunkt, an dem ich wusste, dass etwas mit mir nicht stimmen kann, und ich meiner Mutter zu verstehen gegeben habe, dass ich lieber auch Sandra heißen will (das Nachbarskind hieß so ... eine süße kleine Blondine mit Zöpfchen) ... mit dem Eintritt ins Militär habe ich das Ballett beendet ... es also gut 10 Jahre regelmäßig betrieben ... und ich war wohl auch nicht schlecht ... lach ... jedenfalls durfte ich bei jährlichen Auftritten im Stadttheater vor und natürlich mit allen tanzen. Angefangen habe ich dann vor 6 Jahren wieder ... aber letztlich war es irgendwie immer da.
Die fesche Tina hat geschrieben: Mi 7. Apr 2021, 11:27 Diese Chance steht Jennifer schon lange offen. Sie hatte sogar schon einen Termin in der Redaktion wo Gedanken und Ideen bezüglich einer Kolumne ausgetauscht wurden, nur Jennifer ist bezüglich dem Inhalt der +angedachten+ Kolumne noch nicht 100% Einverstanden.
Sollte sie echt machen ... mir hat das viel Freude gemacht. Presseausweis, an den Wochenende in Bremen Konzerte besuchen, Backstage-Interviews mit Künstlern ... war eine coole Sache. Durfte darüber viele tolle Menschen kennenlernen, die ich sonst nie getroffen hätte.
Die fesche Tina hat geschrieben: Mi 7. Apr 2021, 11:27 Da kommt die Vorstellung der Eltern und die Möglichkeiten des Kindes zusammen. (yes) Worüber handeln die Romane?
Meine Tochter liebt Fantasy und Horror ... nun letzteres hat sie vielleicht von mir, Fantasy ist nicht ganz mein Genre ... letztlich hat sie sich von mir viele Tipps geholt und es wurde was im Bereich Horror ... durfte es dann korrigieren und lektorieren, war eine sehr schöne Zusammenarbeit ... und natürlich habe ich mich sehr gefreut, wie stolz sie war, als die Bücher dann überall erhältlich waren. Wir haben dabei halt sehr oft zusammengesessen ... schweißt irgendwie zusammen ... zwei Autorinnen ... hihi ... Sie geht übrigens auch heute noch zum Ballett und hat mit 6 angefangen ... wohl auch etwas, das ich ihr mit auf den Weg gegeben habe, neben dem Gitarre spielen ... manchmal fallen die Äpfel halt nicht weit vom Stamm, nicht wahr?

Liebe Grüße vom
Blümchen (na)
»Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.«
Billie Jean King (*1943)
Céline
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1661
Registriert: Mi 11. Mär 2015, 07:39
Geschlecht: Weiblich
Pronomen: Sie
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 2952 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 2543 Mal
Gender:

Re: Sich selbst neue Ziele setzen oder mit der Routine leben?

Post 52 im Thema

Beitrag von Céline »

Tolles Thema, Danke dafür
Also ich selbst habe mein Leben lang immer routiniert gelebt und mir so gut wie keine Ausbrüche daraus erlaubt. Ich war einfach festgefahren und im Grunde ging alles von meiner Frau aus und ich war froh darüber weil sie das Ruder in der Hand hatte. Ohne sie wäre ich immer auf der selben Linie geblieben, angefangen vom Urlaub über Einrichtung biszu Gewohnheiten.
Aber jetzt da die Trennung bevorsteht und schon einige zuvor als ich meinen Weg begonnen habe entdecke ich erst wie bereichernd neue Ziele sein können und was sie bewirken.
Sonst wäre ich nicht da wo ich jetzt wäre.
Die Ziele die ich mir jetzt gesteckt haben reichen von normal bis zu unglaublich verrückt aber das gibt mir gerade Hoffnung.
Ich habe bereits mein Wohnzimmer und Esszimmer die miteinander durch einen großen Durchgang verbunden sind komplett umgeplant sobald ich alleine lebe um auch auch in gewisser Weise meine Vergangenheit und Erinnerung zu überdecken. Ein ziemlich verrücktes Projekt das Besucher ziemlich überraschen könnte die mich nicht richtig kennen.
In meinen Garten plane ich bereits ein Japanisches Eck für besondere Anlässe mit einer Gruppe in der ich bin um endlich gemeinsame Abende am Feuer und Aktivitäten verbringen können. Und dazu kommt mein Hobby für Schwarz/Weiß Fotografie die ich endlich an Lost Places ausüben möchte und meine Dunkle Seite für die ich Seminare besuchen möchte und etwas ausüben möchte das mich schon lange reizt.
Also ziemlich viele neue Ziele die ich aber brauche um wieder auf neue Gedanken zu kommen und einen Neuanfang zu wagen...den eins will ich nicht: Stehen bleiben und nichts neues wagen. Dafür ist das Leben zu kurz.
Ich hoffe nur das ich nicht zu viel möchte..
Céline
"Kein Leben ist so schwer, dass du es nicht durch die Art, wie du es nimmst,
leichter machen kannst"
Ellen Glasgow
Die fesche Tina
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 289
Registriert: Fr 30. Aug 2019, 12:49
Geschlecht: Frau
Pronomen: Mutter eines CDs
Wohnort (Name): Plauen/Reichenbach
Membersuche/Plz: Vergeben
Hat sich bedankt: 457 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 431 Mal
Gender:

Re: Sich selbst neue Ziele setzen oder mit der Routine leben?

Post 53 im Thema

Beitrag von Die fesche Tina »

Blossom hat geschrieben: Mi 7. Apr 2021, 11:56 Liebe Tina,
habe im Alter von sieben Jahren damit angefangen - also ungefähr der Zeitpunkt, an dem ich wusste, dass etwas mit mir nicht stimmen kann, und ich meiner Mutter zu verstehen gegeben habe, dass ich lieber auch Sandra heißen will... mit dem Eintritt ins Militär habe ich das Ballett beendet ... es also gut 10 Jahre regelmäßig betrieben ... und ich war wohl auch nicht schlecht ... lach ... jedenfalls durfte ich bei jährlichen Auftritten im Stadttheater vor und natürlich mit allen tanzen. Angefangen habe ich dann vor 6 Jahren wieder ... aber letztlich war es irgendwie immer da.
(super) (super) (super)
10 Jahre sind schon ein ganzer Trip, RESPEKT! Dennoch ist mir noch nicht ganz klar, ob du damals schon als süßes kleines Mädel getanzt hast, oder warst du da noch ein Boy? Ist dahingegehend wichtig, da man ja völlig anders unterrichtet wird.
Hm Auftritte+++ (sym) da war das Tanzen schon deutlich mehr als nur ein Hobby, RIGHT???
Blossom hat geschrieben: Mi 7. Apr 2021, 11:56 Sollte sie echt machen ... mir hat das viel Freude gemacht. Presseausweis, an den Wochenende in Bremen Konzerte besuchen, Backstage-Interviews mit Künstlern ... war eine coole Sache. Durfte darüber viele tolle Menschen kennenlernen, die ich sonst nie getroffen hätte.
Vielleicht kommt sie nun zu der Einsicht+++ )):m Aber wie gesagt scheint es da ein paar redaktionelle Differenzen zu geben.
Blossom hat geschrieben: Mi 7. Apr 2021, 11:56 Meine Tochter liebt Fantasy und Horror ... nun letzteres hat sie vielleicht von mir, Fantasy ist nicht ganz mein Genre ... letztlich hat sie sich von mir viele Tipps geholt und es wurde was im Bereich Horror ... durfte es dann korrigieren und lektorieren, war eine sehr schöne Zusammenarbeit ... und natürlich habe ich mich sehr gefreut, wie stolz sie war, als die Bücher dann überall erhältlich waren. Wir haben dabei halt sehr oft zusammengesessen ... schweißt irgendwie zusammen ... zwei Autorinnen ... hihi ...
Ok, klingt interessant. ABER Horror, da gruselt es mich jetzt schon uha+++ :o :o :o
Blossom hat geschrieben: Mi 7. Apr 2021, 11:56 Sie geht übrigens auch heute noch zum Ballett und hat mit 6 angefangen ... wohl auch etwas, das ich ihr mit auf den Weg gegeben habe, neben dem Gitarre spielen ... manchmal fallen die Äpfel halt nicht weit vom Stamm, nicht wahr?
Oh man, die Kunst liegt wirklich bei euch in der Familie (flo) (yes)
Da konntest du ihr doch auch sicher einiges beibringen, oder?
Ist ja fast wie bei Jennifer und mir, wir beide sind auch kleine Tanzmäuse, ROCK´N ROLL, baby )):m )))(:
Liebe Grüße, Tina

+++Wissenswertes+++
Ich bin Tina und die Mutter von Jennifer. Ihr kennt sie unter ihrem Forumsnamen "Lady Jennifer"
Blossom
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1202
Registriert: Sa 18. Jan 2020, 21:09
Geschlecht: MzF-TS
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Waltrop
Membersuche/Plz: 45731
Hat sich bedankt: 3050 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 2243 Mal
Gender:

Re: Sich selbst neue Ziele setzen oder mit der Routine leben?

Post 54 im Thema

Beitrag von Blossom »

Die fesche Tina hat geschrieben: Mi 7. Apr 2021, 13:14 0 Jahre sind schon ein ganzer Trip, RESPEKT! Dennoch ist mir noch nicht ganz klar, ob du damals schon als süßes kleines Mädel getanzt hast, oder warst du da noch ein Boy? Ist dahingegehend wichtig, da man ja völlig anders unterrichtet wird.
Hm Auftritte+++ (sym) da war das Tanzen schon deutlich mehr als nur ein Hobby, RIGHT???
Ja, stimmt natürlich ... da habe ich das Tütü unterschlagen ... Also zum Ballett durfte ich, weil sich meine Mutter für mich eingesetzt hat, mein Vater fand die Idee gar nicht cool ... zumal da ja nur Mädchen waren, kein Junge ... und ja, ich habe mit den Mädchen getanzt und auch Röckchen getragen ... lächel ... mehr als ein Hobby? Nun, damals war es etwas für mich, was die Mädchen halt machten, wie Reiten und Handarbeiten ... also ganz meins ... aber vielleicht auch ein Weg Röckchen tragen zu können. Ich kann das im Nachherein gar nicht mehr genau sagen ... Sandra hat auch Ballett gemacht ... Ich denke, da kam viel zusammen. Und die späteren Gespräche mit meiner Mutter, nach meinem ComingOut, zeigten, dass sie sich sehr bewusst gegen meinen Vater gestellt hat. "Du warst schon immer ein Mädchen", sagte sie mir lächelnd und gestand ein, dass sie sich immer eine Tochter gewünscht hat.
Die fesche Tina hat geschrieben: Mi 7. Apr 2021, 13:14 Oh man, die Kunst liegt wirklich bei euch in der Familie (flo)
Ja, ist ganz sicher so. Ein Cousin von mir ist Schauspieler und Drehbuchautor (hat schon im Tatort mitgespielt u.a.), die älteste Schwester meiner Mutter hat von der Malerei gelebt, eine Cousine ist Grafikdesignerin, mein Bruder Architekt (spielt nebenbei in einer örtlichen Band), meine Mutter war Schnittdirectrice (also auch was Künstlerisches), malt, macht Skulpturen und vieles mehr, spielt Klarinette ... Ja, denke schon, dass wir eine sehr musische Familie sind.

Liebe Grüße vom
Blümchen (na)
»Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.«
Billie Jean King (*1943)
Mirjam
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 647
Registriert: Do 11. Mai 2017, 12:34
Geschlecht: Frau (nicht bio)
Pronomen:
Wohnort (Name): Unterfranken
Membersuche/Plz: 97***
Galerie: gallery/album/413
Hat sich bedankt: 2168 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 440 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Sich selbst neue Ziele setzen oder mit der Routine leben?

Post 55 im Thema

Beitrag von Mirjam »

Hallo ihr Lieben,

ja, ich habe noch Ziele, nur Routine fände ich langweilig. Zum Beispiel will ich nicht ewig hier in der Gegend bleiben, sondern ein Stück weiter Richtung Süden. Später könnte es sogar noch weiter werden, vielleicht Südfrankreich oder Portugal? Das dauert aber noch, wenn es überhaupt jemals so weit sein sollte. Aber zumindest ab und zu mal dorthin auf Urlaub wäre ja auch was :) Ansonsten will ich irgendwann mal einen Gedichtband herausbringen, schön wären auch ein paar Kurzgeschichten oder ähnliches, da komme ich allerdings nicht so recht weiter. Ideen hätte ich, nur das "richtige" Schreiben ... :? Ich glaube, Lyrik liegt mir dann doch besser? Mal sehen ...

Die Photographie würde ich auch gerne "wiederbeleben", da hatte ich die letzten Monate nicht wirklich Motivation dazu. Naja ... und dann sind da noch ein paar ganz persönliche Ziele, die ich jetzt nicht unbedingt hier öffentlich verraten will ;)

Die Frage ist nur, komme ich irgendwo weiter? Im Moment bremst mich Corona doch bei dem einen oder anderen aus. Selbst beim Schreiben habe ich manchmal das Gefühl, weil ich einfach oft den Kopf nicht frei genug habe :( Zeit genug hätte ich ja ...

LG, Mirjam
Lana
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 60
Registriert: Fr 8. Jan 2021, 01:29
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. ------
Hat sich bedankt: 87 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 46 Mal
Gender:

Re: Sich selbst neue Ziele setzen oder mit der Routine leben?

Post 56 im Thema

Beitrag von Lana »

Lady Jennifer hat geschrieben: Do 1. Apr 2021, 11:01Diskutiert das doch bitte mal mit mir - eure Ansichten dazu würden mich sehr interessieren.
Liebe Jennifer,

als ich Deinen Beitrag zum ersten Mal gelesen habe, konnte ich so gar nichts damit anfangen, trotzdem hat er mich weiter beschäftigt.

Mein Problem ist, dass ich mich in Deinen Fragen gar nicht sehe, dass ich das Leben scheinbar ganz anders wahrnehme. Oder vielleicht habe ich auch nur eine andere Vorstellung von den Begriffen "Ziele" und "Routine". Ich nehme sie nicht als Gegensatzpaar wahr, sie sind für mich relativ bedeutungslos.

Ich kann mich kaum erinnern, mir bewusst konkrete Ziele gesetzt zu haben, vielmehr lebe ich überwiegend in der Gegenwart und versuche, Gelegenheiten spontan zu nutzen. Woraus sich Änderungen und Neues ergeben können. Routine ist das nicht, sowas wie einen geregelten, gleichförmigen Tagesablauf gibt es in meinem Leben schon seit Jahren nicht mehr. Wirklich geplante Änderungen ebenso wenig. Der Strom des Lebens treibt mich weiter. Ich versuche nicht, seine Richtung groß zu beeinflussen, was ich ohnehin nicht schaffen würde. Aber ich nehme mir die Freiheit, mich mal mehr am Rand, mal mehr in der Mitte aufzuhalten, und auch mal einen Nebenstrom zu durchschwimmen. Ansonsten kommen die Dinge so, wie sie eben kommen, und ich versuche, für mich das Beste draus zu machen.

Als ich letzten Sommer meinen alljährlichen Monat in Deutschland verbrachte, konnte ich dem Drang nachgeben, mich bei vielen lieben Menschen zu outen. Der Drang war schon vorher da, aber war es deswegen ein Ziel, das zu tun? Für mich hat es sich nicht so angefühlt.
Auch wollte ich versuchen, die komplette Zeit als Frau zu leben, weil ich das hier nicht kann. Es hat aber gar nicht geklappt. Ziel also nicht erreicht? Für mich scheint es eher so, dass es mir in dem Moment nicht mehr so wichtig gewesen war wie das Kopfkino im Vorfeld aus der Ferne suggerierte. Der Versuch bleibt also noch für die Zukunft. Vielleicht ja diesen Sommer komplett im Frauenmodus in Deutschland? Es ist ein Gedanke, eine Idee. Kein Ziel, weil sonst der offene, unbefangene Umgang darunter leiden würde. Und der ist mir wichtig. Ich werde mich überraschen lassen, wie es wird, und wonach mir der Sinn steht, wenn ich im Sommer wieder in Deutschland bin...

Wahrscheinlich werde ich auf diese Art und Weise nie etwas Großes erreichen. Aber ich bin mit dem, was ich mache, meist ganz zufrieden.

LGL
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
Blaise Pascal
scheue_Sarah
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 216
Registriert: Mi 30. Dez 2020, 17:00
Geschlecht: zu selten w
Pronomen: ich eben...
Wohnort (Name): Kreis Unna
Membersuche/Plz: NRW
Hat sich bedankt: 521 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 138 Mal

Re: Sich selbst neue Ziele setzen oder mit der Routine leben?

Post 57 im Thema

Beitrag von scheue_Sarah »

Hallo Jennifer,

für mich sind Ziele in ihrer Bedeutung subjektiv.
Manche haben Träume oder Visionen, lassen diese aber immer im Raum schweben.
Andere definieren aus ihren Träumen Ziele und verfolgen diese hartnäckig.

Ich bin selbständig auf Projektbasis unterwegs und stehe daher oft unter Strom. Da genieße ich auch mal gern eine gewisse Routine im Alltag.
Da ich aber arbeite um zu leben und nicht lebe um zu arbeiten, habe ich den Traum oder die Vision meine gesamte Zeit meinen eigenen Neigungen, Hobbies, Freunden etc. widmen zu können.
Um das zu erreichen habe ich ein Ziel formuliert: stelle Deine Altersvorsorge auf solide Beine, so dass Du mit 60 die Schlagzahl in den Projekten reduzieren und Dich mit spätestens 63 Deinem Privatleben widmen kannst...
Ob das funktioniert? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen. Aber ich orientiere mich daran, ohne alles diesem Ziel unter zu ordnen. Das Leben ist ja auch hier und jetzt, nicht erst ab 60...

Einen Lottogewinn als Ziel auszurufen finde ich zu gewagt...
Sarah
"Don't dream it, be it!"
aus der Rocky Horror Picture Show

"Es braucht einen echten Mann, um sich mit seiner weiblichen Seite wohlzufühlen..."
Backstreet Boy AJ McLean aus Solidarität zu Harry Styles' Foto im Kleid auf der Vogue
Lady Jennifer
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1735
Registriert: So 26. Sep 2010, 15:55
Geschlecht: Männlich
Pronomen: Transe, ähm Frau...
Wohnort (Name): Plauen
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 1547 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 2904 Mal

Re: Sich selbst neue Ziele setzen oder mit der Routine leben?

Post 58 im Thema

Beitrag von Lady Jennifer »

Blossom hat geschrieben: Di 6. Apr 2021, 15:48 Wie wahr ... erinnert mich stark an meine Mutter, die es exakt so gesehen hat ... Ich durfte zum Ballett
Hallo Blossom,

da du hier recht viel über (dein) Ballett geschrieben hast (habe jetzt nicht alles zitiert...) habe ich natürlich aufmerksam gelesen. Ich sehe da einige Parallelen zu meiner Ballettzeit im Kindes-Jugendalter (und im Heute), was mich zum Überlegen gebracht hat, nicht mal einen Thread zu starten und darüber zu schreiben. Mal sehen wie das zeitlich schaffe - aber sollte ich einen solchen Thread starten, kannst du gerne mit "aufspringen" und berichten.

Jennifer
============================

Sexismus im Alltag - Antatschen Verboten!!!

============================
Blossom
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1202
Registriert: Sa 18. Jan 2020, 21:09
Geschlecht: MzF-TS
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Waltrop
Membersuche/Plz: 45731
Hat sich bedankt: 3050 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 2243 Mal
Gender:

Re: Sich selbst neue Ziele setzen oder mit der Routine leben?

Post 59 im Thema

Beitrag von Blossom »

Lady Jennifer hat geschrieben: Do 8. Apr 2021, 11:38 Mal sehen wie das zeitlich schaffe - aber sollte ich einen solchen Thread starten, kannst du gerne mit "aufspringen" und berichten.
Werde ich sehr gerne machen ... lächel
»Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.«
Billie Jean King (*1943)
Lady Jennifer
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1735
Registriert: So 26. Sep 2010, 15:55
Geschlecht: Männlich
Pronomen: Transe, ähm Frau...
Wohnort (Name): Plauen
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 1547 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 2904 Mal

Re: Sich selbst neue Ziele setzen oder mit der Routine leben?

Post 60 im Thema

Beitrag von Lady Jennifer »

Blossom hat geschrieben: Di 6. Apr 2021, 15:48 ich habe sogar tatsächlich einmal für das Feuilleton (Delmenhorster Kreisblatt) im Nebenjob was gemacht ... vor allem aber wurde ich darin auch gefördert ... Ich bekam eine Schreibmaschine, Kohle- und Schreibmaschinenpapier ... ja, sogar die ewigen Kopien wurde finanziell getragen, wenn ich mal wieder Manuskripte versenden wollte.
Die fesche Tina hat geschrieben: Mi 7. Apr 2021, 11:27
Blossom hat geschrieben: Di 6. Apr 2021, 15:48 ich habe sogar tatsächlich einmal für das Feuilleton (Delmenhorster Kreisblatt) im Nebenjob was gemacht
Diese Chance steht Jennifer schon lange offen. Sie hatte sogar schon einen Termin in der Redaktion wo Gedanken und Ideen bezüglich einer Kolumne ausgetauscht wurden, nur Jennifer ist bezüglich dem Inhalt der +angedachten+ Kolumne noch nicht 100% Einverstanden.
Blossom hat geschrieben: Mi 7. Apr 2021, 11:56
Die fesche Tina hat geschrieben: Mi 7. Apr 2021, 11:27 Diese Chance steht Jennifer schon lange offen. Sie hatte sogar schon einen Termin in der Redaktion wo Gedanken und Ideen bezüglich einer Kolumne ausgetauscht wurden, nur Jennifer ist bezüglich dem Inhalt der +angedachten+ Kolumne noch nicht 100% Einverstanden.
Ok, ich war mal wieder recht aufmerksam was das zitieren betrifft - hab´s mal zur besseren Übersicht gemacht.
Naja, ist ja kein großes Geheimnis. Der Kontakt kam über das (Gleichstellungs-)Büro zustande und als erste Idee hörte sich das für mich ganz gut an - eine Kolumne als Transgender/CD schreiben. Im persönlichen Gespräch hatte die Redaktion allerdings den Plan, daß die Kolumne den Fokus "Wie machen es Transgender anders" (oder so ähnlich...) hat. Als ob wir unseren Kaffee anders machen, anders Duschen oder anders Autofahren... :o :arrow: :oops:
Diese Abgrenzung zum w. und m. Geschlecht stößt mir sauer auf und irgendwie bekommt man wieder eine "Sonderstellung" eingeräumt - WARUM???
Ich habe nichts dagegen über Crossdressing-Themen zu schreiben, aber nicht auf die Art, als würden wir an alles anders herangehen... :((a

Mich würde es vielmehr reizen über Themen zu schreiben die die Stadt betreffen, wie bsw.:
- Wie kann die Innenstadt belebt werden?
- Wie schaffen wir es neue Spielplätze zu bauen, bzw. alte zu renovieren?
- Wie können wir die Parkgebühren (für Autos) senken?
- Wie können kulturelle Einrichtungen besser vermarktet werden?
- Soll die Innenstadt eine Autofreie Zone werden?

Das ist gerade das "Streitthema" und warum es derzeit an einer Zusammenarbeit hakt...

Jennifer
============================

Sexismus im Alltag - Antatschen Verboten!!!

============================
Antworten

Zurück zu „Crossdresser-und Transgender-Café“