ein Quiz ohne Gewinner
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Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
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AndroSern
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ein Quiz ohne Gewinner

Post 1 im Thema

Beitrag von AndroSern » So 22. Apr 2018, 16:26

"...alle Menschen, die,
gleich aus welchen Gründen,
freiwillig Kleidung tragen,
die üblicherweise von dem Geschlecht,
dem sie körperlich zugeordnet sind,
nicht getragen werden;
und zwar sowohl Männer als auch Frauen."
Vom wem ist hier wohl die Rede?
Der Text ist fast 100 Jahre alt und er entlarvt mehr über den, der in verfasst hat, als dass er überhaupt weiter hilft.
vier Jahre zuvor mussten Frauen in Männertätigkeiten einsteigen und Männerklamotten tragen, weil die Männer fehlten und dann wurde es ihnen wieder verboten und aberzogen.

Ich kann mich zu gut an das Suchen nach einer Erklärung erinnern, warum falle ich mit meinem Konflikt nicht so richtig in einer der beiden Rollen "Frau oder Mann" zu passen. Es fallen Begriffe wie "Pervers" und "Abartig", Es gibt "Verwechslungsfilme" (Wie "Charlies Tante"), und in der Stadtbibliothek gibt es schrecklich kompliziert geschriebene Bücher ältere und neuere und in einem lese ich diesen Satz. - Ich lese auch von den Kindern, die sich gerne "Mamas" Kleider anziehen, vorzüglich erklärt mit, Jungs würden damit das Liebesdefizit Mutter-Sohn ausgeleichen, und ich wusste sofort "so e in hoch bezahlter Quatsch!" Meine Geschwister zogen sich beim Verkleiden auch lieber die Kleidungsstücke der Mutter an, die Männersachen blieben unbeachtet.
Haben die Schlaumeier eigentlichen einen gesunde Distanz zu ihrem eigenen verengen Geschlechter-Rollenbild?

Warum muss(te) ein MzF-TMensch sich als Bestätigung seines inneren Frauenstatus mit Bartwuchs anderer Äußerlichkeiten mit einem Kleid im Alltag bewähren. Welche Frau mit Hose trägt darum einen Bart?

Weiß Frau eigentlich, dass sie in Männerhosen und Blaumann streng genommen eine Crossdresserin ist?

Warum bleibt uns nichts anderes übrig, als dieses eher dümmliche Spiel der Schubladenzuteilung mit zu machen?
Wie können wir uns auf den Weg der "Befreiung" begeben?
das wäre ein Fest! (fwe3)
Mein Sein ist mein Leben und warum sollte ich an meinem Leben etwas ändern, damit ich das bin, was anderen von mir erwarten - Das Ergebnis könnte nur sein, dass ich eine schlechte Rolle spiele! - ICH BIN ICH!

Mina
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Re: ein Quiz ohne Gewinner

Post 2 im Thema

Beitrag von Mina » So 22. Apr 2018, 16:42

Alles richtig, aber selbst wenn ich Biofrau wäre, würde ich mich trotzdem in die geschlechtliche Mitte einsortieren und dazu vermutlich ebenfalls lieber bequeme Hosen tragen statt Röcke.

Ich fände es schlicht normal wenn „alle“ Geschlechter crossdressen, würde aber an meinem Alltagslook in Slim- Shirt und Jeans auch nix ändern. Wohlfühllook eben.

Sein fühlendes Geschlecht zu leben ist doch sooo viel mehr als Kleidung. Bei mir macht Kleidung vielleicht 15% der gelebten Geschlechtsidentität aus.

Und genau das ist es, bei einem jeden Menschen verschieden. Manche brauchen das volle Programm, andere nichts und dazwischen gibt es keine Stufen sondern etwas ganz wertvolles:

Vielfalt! (fwe3)
Ziel: Human being -> Ist Dein Ziel erreicht, war es zu niedrig angesetzt -> Der Weg ist das Ziel!

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Re: ein Quiz ohne Gewinner

Post 3 im Thema

Beitrag von Michaela Smile » So 22. Apr 2018, 16:45

Es wäre wirklich mal Zeit für eine Efrauzipierung....
oh ja, das wäre wirklich ein Fest

nur....wer macht den Anfang?
Michaela
--------------------------------------------------------------------------
Trans ist keine Krankheit sondern eine Lebenseinstellung

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Re: ein Quiz ohne Gewinner

Post 4 im Thema

Beitrag von Mina » So 22. Apr 2018, 16:50

Wie wäre es an Alle zu denken: Vielfaltzipierung! )))(: (so) (na) (ap)
Ziel: Human being -> Ist Dein Ziel erreicht, war es zu niedrig angesetzt -> Der Weg ist das Ziel!

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Re: ein Quiz ohne Gewinner

Post 5 im Thema

Beitrag von Joe95 » Mo 23. Apr 2018, 12:44

Michaela Smile hat geschrieben:
So 22. Apr 2018, 16:45
...wer macht den Anfang?
Ich...
Na, in wirklichkeit gehe ich davon aus dass sich schon viele vor mir emanfrauzipiert haben. Christel ist doch ein gutes Beispiel dafür.

Früher habe ich immer gedacht Frau sein ist doch vom Regen in die Traufe kommen und das mit dem Passing, was ja nun wirklich vielen wichtig ist, krieg ich niemals hin.
Irgendwann ist der Groschen gefallen.

Wie muss eine Frau aussehen?
Wie maskulin darf sie sein?
Ich hab gemerkt das es immer nur darum geht von anderen als Frau erkannt zu werden.
Warum soll ich mich von anderen definieren lassen? Ich fühle mich Frau, egal wie ich aussehe und auch egal das ich nicht so feminin bin wie man (auch ich) sich eine Frau vorstellt.
Seit ich für mich akzeptiert habe Frau zu sein fühle ich mich unglaublich befreit

Natürlich ist es für viele nicht einfach, bestimmt erfordert es Mut und eine gewisse Unempfindlichkeit, aber für mich ist es die einzige Möglichkeit.
Mir ist auch bewusst das ich für die Leute um mich herum ein sehr seltsames Wesen abgebe, aber daran werden sie sich gewöhnen.
Wenn nicht ist es deren Problem, nicht meins.

Ich habe mich nicht selbst gemacht, also bin ich auch nicht dafür verantwortlich wie ich gemacht bin.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!

Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...

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