Trans* auch nach der OP?
Trans* auch nach der OP? - # 2

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
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Laura R
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Re: Trans* auch nach der OP?

Post 16 im Thema

Beitrag von Laura R » Sa 3. Mär 2018, 14:40

nochmal Hallo,
Da ich im jetzt Lebe und in die Zukunft schaue ist das gewesene Trans mit oder ohne Sternchen nicht mehr von Relevanz. Sicherlich habe ich auch eine Vergangenheit die ich auch nicht missen möchte und will, aber es ist eben gewesen. Auch ist die Vergangenheit auch kein Thema mehr bei meinen Bekannten und Freunden und warum sollte ich es irgendwo noch kundtun ich war einmal ein Mann. Es interessiert glaube ich auch niemand.
(smili) eine Sache aus der Vergangenheit muss ich doch noch machen, ich sollte mal langsam meinen Führerschein umschreiben lassen. (smili) (smili)
Lieben Gruß
Laura
Ich bin wie ich bin und weiß wer ich bin. Das gut so!

ab08
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Re: Trans* auch nach der OP?

Post 17 im Thema

Beitrag von ab08 » Sa 3. Mär 2018, 17:43

Anne-Mette hat geschrieben:
Fr 2. Mär 2018, 17:59
Viele Menschen, die ich kenne, wollen ihre "transsexuelle Vergangenheit" nicht verheimlichen; aber sie legen großen Wert darauf, als Frau oder Mann angesehen zu werden und wollen auch nicht von jedem auf "ihren Weg" oder ihre Vergangenheit angesprochen werden.
Sie wollen einfach als Mann oder Frau leben.
Danke, liebe Anne-Mette,

so formuliert, trifft es ziemlich genau auf mich zu. (yes) (flo)

Ich bin eine Frau, stehe aber zu meinem Lebensweg und erläutere alles gern, wo es sinnvoll :!: ist. -
-> Nächsten Montag bin ich mal für eine Stunde in einer 8.Klasse am Gymnasium. Dort stellten die Schüler im Fach Deutsch /Unterrichtsthema "Perspektivenwechsel"/ plötzlich vor kurzem Fragen zu Transsexualität /Intersexualität. -- Da die Lehrkraft mich gut kennt, fragte sie mich, lud mich ein und ich sagte zu.

Es wird sicher kein "Lehrervortrag" (Frontalunterricht) zum Thema, sondern die Schüler dürfen mich fragen, was sie interessiert. :wink:

Liebe Grüße
Andrea )))(:

@Manuela:
Das wäre sicher auch für Dich was, liebe Manuela ---> Wenn man aus langjähriger Erfahrung weiß, wie man mit der jeweiligen Altersgruppe angemessen umgehen muss, tut man sich sicher leichter... Wir beide haben das gelernt und der Lehrberuf ist ja durchaus anspruchsvoll ... :wink:
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz

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Re: Trans* auch nach der OP?

Post 18 im Thema

Beitrag von Céline » Sa 3. Mär 2018, 22:50

Hallo,
Eine gute Frage, meine OP liegt zwar noch in ferner Zukunft aber das Thema Trans rückt für mich jetzt schon immer mehr in der Versenkung.Das Thema hat mich sehr lange schlaflose Nächte und Tränen gekostet und bin froh nicht mehr ständig damit konfrontiert zu werden. Natürlich werde und möchte ich mein früheres Leben nicht verleugnen, Fragen werden bestimmt immer da sein da mein Passing und meine Stimme nie perfekt sein werden aber damit kann ich leben.
Ich möchte einfach nur noch ich sein, eine ganz normale Frau
Liebe Grüße
Kelly

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Re: Trans* auch nach der OP?

Post 19 im Thema

Beitrag von Anja » Mo 5. Mär 2018, 10:56

Moinsen,

persönlich halte ich es da mit Chrissie. Ich bin als Mann geboren worden, bin nun aber eine Frau.
Ich werde immer eine männliche Vergangenheit gehabt haben, ich kann auch nicht von mir behaupten "Ich war schon immer eine Frau", denn bis ich das verstanden hatte, war erstmal ein langer Weg der Selbsterkenntnis zu gehen.
Außerdem fällt alleine durch meine männliche Stimme auf, das ich nicht immer eine Frau war. Ich muss es nicht jedem auf die Nase binden, aber wo es angebracht ist, definiere ich mich eben als Transfrau, eben eine Frau, die als Mann geboren wurde und irgendwann zur Frau wurde, was ich "unter der Haube" habe, geht doch niemanden was an. In der Öffentlichkeit definiere ich mich als Frau, hier im Forum gehe ich etwas mehr ins Detail, so eben der Zusatz Trans. So können mich die Leser meiner Beiträge entsprechend einordnen.
Und nicht das erste Wort meines Beitrages (nach der Begrüßung) überlesen. Das ist meine ganz persönliche Meinung.
Natürlich hat jeder von uns das Recht sich so zu definieren, wie er möchte. Ich stehe zu meiner männlichen Vergangenheit. Mal mehr, mal weniger, je nach Situation.
Hier habe ich ja schon mehrmals geschrieben, das ich gerne einen weiblichen Schoß hätte, aber die OP scheue. Würde mich das jemand auf der Straße fragen, würde ich demjenigen antworten, das ihn das einen Scheiss angeht...
Kommt halt darauf an. Frau / Transfrau. Ich bin beides!
Hier im Forum bin ich Transfrau Anja.
Beim Arzt lasse ich mich allerdings als Frau Otte aufrufen 😉

Grüße
die Anja
Zuletzt geändert von Anja am Mo 5. Mär 2018, 11:22, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Trans* auch nach der OP?

Post 20 im Thema

Beitrag von Saari » Mo 5. Mär 2018, 11:20

Liebe Anja, Du schriebst: ... "Würde mich das jemand auf der Straße fragen, würde ich demjenigen antworten, das ihn das einen Scheiss angeht.".
So sehe ich es auch und handle auch danach.

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Re: Trans* auch nach der OP?

Post 21 im Thema

Beitrag von Cybill » Mo 5. Mär 2018, 11:35

Anja hat geschrieben:
Mo 5. Mär 2018, 10:56
Moinsen,
...
weiblichen Schoß ...

Danke für diesen wunderbaren Ausdruck!

- Cy
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!

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Re: Trans* auch nach der OP?

Post 22 im Thema

Beitrag von Saari » Mo 5. Mär 2018, 11:41

Cybill, den Ausdruck: "Weiblicher Schoß" kenne ich seit eh und je.
Es mag sein, dass dieser Ausdruck zwar bei mir aber nicht im Umfeld Deiner Familie gebraucht wurde.

Anja
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Re: Trans* auch nach der OP?

Post 23 im Thema

Beitrag von Anja » Mo 5. Mär 2018, 11:44

Moinsen,

Ich benutze den Ausdruck häufig, da wir zwei kleine Kinder haben, mehrmals täglich. Die Kinder übrigens auch.
Klingt nicht so äh schmutzig wie manch anderer Begriff und doch weiß jeder, was damit gemeint ist 😊

Grüße
die Anja
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Re: Trans* auch nach der OP?

Post 24 im Thema

Beitrag von Cybill » Mo 5. Mär 2018, 12:05

Saari hat geschrieben:
Mo 5. Mär 2018, 11:41
Cybill, den Ausdruck: "Weiblicher Schoß" kenne ich seit eh und je.
Es mag sein, dass dieser Ausdruck zwar bei mir aber nicht im Umfeld Deiner Familie gebraucht wurde.
Ich meine, es steht dir nicht zu, meinen oder den Wortschatz meiner Familie zu bewerten.

Gruß

- Cy
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