vor dem Spiegel
vor dem Spiegel - # 2

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
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Ricarda
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Re: vor dem Spiegel

Post 16 im Thema

Beitrag von Ricarda » Mo 12. Feb 2018, 17:20

Den Blick in den Spiegel vermeide ich weitgehend - jedenfalls was den Kopf betrifft.
Ich werde nie so aussehen können, wie ich es mir vorstelle und wünsche, denn es kommt einfach zu viel Männliches durch - selbst mir Perücke.
So freue ich mich an der Kleidung und mache höchstens mal etwas unscharfe Photos, um denn doch den Gesamteindruck zu genießen.

NanaVistor
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Re: vor dem Spiegel

Post 17 im Thema

Beitrag von NanaVistor » Mo 12. Feb 2018, 17:43

zum EP:
Im Spiegel hab ich mich seinerzeit auch betrachtet, als ich mit 5 oder 6 Mutters Strapsgürtel und die dazu passenden Strümpfe entdeckte...
"mich als Frau" habe ich mich da aber nicht gesehen, von weiblich war da nichts zu sehen, dazu sind ein paar Kleidungsstücke zu wenig.
Auch als es später zeitweise noch mehr wurde (solange die Sachen noch passten), empfand/sah ich da nie eine "Frau". Das blieb und bleibt auch lange so.
Das änderte sich zum ersten Mal, als ich persönlich meine bis dato Internetschneiderin in Nürnberg aufsuchte, sie mir entsprechende Körperpolster und passende Kleider machte (eher im Fetischbereich angesiedelt).
Dort erst hatte ich eine weibliche Figur, meine erste, gute Perücke, und immer noch einen Schnauzbart....
Geschminkt war ich nicht, ich wusste eigentlich gar nicht, was das ist, und wieso überhaupt.
Aber, der Virus war nun gepflanzt. Nur wenige Wochen später war ich, ohne Schnauzbart, bei Frau Jäger (eher als Elli Hunter bekannt), und ließ mich im vollem Umfange stylen. Das war Ende November 2011. Dort sah ich "mich" zu ersten Mal. Wenn auch das dortige "Bild" nur noch wenig mit dem heutigen zu tun hat, erinnere ich mich gern daran zurück.
Damals wie heute, sehe ich aber die Möglichkeit, und nichg "die Frau" an sich.
Auch Vordenker müssen nachdenken.

MichiWell
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Re: vor dem Spiegel

Post 18 im Thema

Beitrag von MichiWell » Mo 12. Feb 2018, 17:56

sbsr hat geschrieben:
Mo 12. Feb 2018, 09:29
Das Kleid hatte ich vorher nur im Keller anprobiert, wenn die Liebste im Wohnzimmer am Fernseh Schlafen war. Wir haben in unserem "Partykeller" einen antiken Spiegel hängen, der ist aber nur einen knappen halben Meter groß.
Makeup hatte ich mir erst wenige Tage vorher anlässlich des Stammtischs gekauft und nur im Badezimmer kurz ausprobiert, ob und wie damit der Bartschatten in den Griff zu bekommen ist.
Hallo Svenja,

ganz ehrlich: Das hätte ich nicht gekonnt. Ich hätte hinterher noch stundenlang gezittert und wäre aus Angst vor Entdeckung fast gestorben.
sbsr hat geschrieben:
Mo 12. Feb 2018, 09:29
... Arme und Beine enthaart, ...
Wie hast du das vor deiner Frau verheimlicht? Oder entfellst du dich regelmäßig?


Liebe Grüße
Michi
Raider heißt jetzt Twix. Sonst ändert sich nix.

Der moderne Mensch ist leicht zu lenken, aber nur schwer zu etwas zu bewegen.

Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.

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Re: vor dem Spiegel

Post 19 im Thema

Beitrag von sbsr » Di 13. Feb 2018, 09:24

MichiWell hat geschrieben:
Mo 12. Feb 2018, 17:56
...
Die Antwort gibt es hier, das gehört nicht zu Ninas Frage.
LG, Svenja

Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

Jasmine
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Re: vor dem Spiegel

Post 20 im Thema

Beitrag von Jasmine » Di 13. Feb 2018, 20:45

Ob Spiegel oder sonstwas, mich interessiert der Spiegel nicht. Ich bin so wie ich mich wohl fühle und das mit oder ohne Makeup. Wichtig ist mir wie meine Partnerin mich sieht. Wenn ich morgens wach werde sieht sie mich schließlich ungeschminkt und wenn sie dann leise sagt "Guten Morgen meine Maus", dann weiß ich das sie mich so akzeptiert hat wie ich bin. Also was bringt mir der Spiegel?
Liebe Grüße Jasmine
Ich bin wie ich bin --- Ich lebe meinen Traum

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Re: vor dem Spiegel

Post 21 im Thema

Beitrag von Theresa » Di 13. Feb 2018, 22:12

Das ist gerade einmal 6 Jahre ungefähr her.
Ich hatte einer der ersten Schminkversuche erfolgreich abgeschlossen und mir viel auf, dass ich den Typ im Spiegel anlächelte.
Das muss wohl selten gewesen sein, dass es mir sehr positiv in Erinnerung geblieben ist.

viele grüße
Theresa
Beachten sie auch unbedingt die Hinweise im Kleingedruckten auf der Rückseite dieser Nachricht!

ExuserIn-2018-07-15

Re: vor dem Spiegel

Post 22 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2018-07-15 » Mi 14. Feb 2018, 09:46

Ich weiß erst seit 13 Monaten, wer ich wirklich bin. Danach ging alles rasend schnell. Bald kann ich 5 Monate "Vollzeitfrau" feiern. Ich denke oft zurück, wie sehr ich noch vor einem Jahr am Anfang stand. Damals schien ein Leben komplett en femme nahezu unmöglich ...

Im Mai jährt sich ein Erlebnis, in dem der Blick in den Spiegel den Grundstein zu der Kraft und dem Selbstbewusstsein legte, mit der ich heute jeden Morgen in die Welt hinausgehe.
Es war mein erster Frühling, doch sehr schüchtern und zart, in ein Doppelleben voller Fragezeichen und Zweifel gezwungen. Dennoch blühte mir ringsum alles in Pastelltönen, sobald ich im Kleid unterwegs war.

Ich wagte meine erste Reise. Es ging runter nach Sachsen-Anhalt zu einer vollkommen verrückten Party. Ich hatte zufällig den Veranstalter im Netz kennengelernt, aber außer ein paar Eckdaten wusste ich nicht, was mich erwartete. Nach langem Suchen fand ich die Location, die mitten zwischen Feldern in der Nähe eines Sees lag. Großstadtverwöhnt beäugte ich die verfallenen Giebel des Gehöfts. Ein paar Räume waren inmitten der Ruinen zu einer Bar, einer Tanzfläche und einem Aufenthaltsraum hergerichtet worden. Der Veranstalter begrüßte mich überschwänglich in seinem witzigen Akzent und führte mich herum. Unsicher stakste ich auf 10cm Absätzen übers Feldsteinpflaster, denn auf so was war ich nicht vorbereitet. Zum Glück hatte ich genug Wechselsachen im Auto. Während der nächsten Stunden trudelten weitere Gäste ein, alles junge Leute zwischen 20 und 30 aus der Umgebung. Ich war die einzige Verrückte, die fast 200km gefahren war.

Die Party wurde großartig, wir feierten und tanzten bis morgens um halb fünf. Ich wurde sehr herzlich aufgenommen. Es gab keine Vorbehalte. Der Morgen wurde empfindlich kalt und ich fror auf meinem Reisebett, das ich hinten ins Auto gestellt hatte. Während die Sonnenstrahlen meine Nasenspitze kitzelten, hatte ich Albträume. Nach viel zu wenig Schlaf schreckte ich hoch. Panische Angst schnürte mir die Luft ab. Im Traum hatte ich mich verloren, war vor einen Spiegel getreten und die Frau, die vor ein paar Stunden noch fröhlich tanzte, war fort. Stattdessen grinste mir ein Kerl entgegen, der provokant winkte und mit seinen schmalen Lippen die Worte formte: "Du wirst es niemals schaffen!"

Tränen rannen mir übers Gesicht. Ich sah nach draußen, ob auch niemand da wäre. Scheu tastete ich mich in Sandalen durchs Gras. Der glitzernde Tau fiel auf meine Zehe und ließ mich frösteln. Ganz fest klemmte ich meinen großen Make-up-Koffer unter den Arm. Endlich hatte ich den Sanitärcontainer erreicht. Der Moment der Wahrheit nahte. Hier hingen an zwei Wänden Spiegel. Die Leuchten klackten beim Einschalten und ich senkte den Kopf ängstlich gen Kachelboden. Mein Puls hämmerte, ich atmete schneller. Endlich fand ich die Kraft - und blickte in den Spiegel.

Es durchströmte mich heiß. Da war sie wieder: die Frau von gestern Nacht! Wie durch ein Wunder hatte sogar die mühevoll gerichtete Frisur das Bettlager überlebt. Die Frau war ungeschminkt, schwarze Pünktchen schimmerten über der Oberlippe, aber es war dennoch kein Kerl. Das schlichte Spaghettitop bildete eine schöne Falte quer über der Brust. Es war eine Frau, die sich noch am Anfang ihres Weges befand. Die Augen blitzten und die Lippen formten ein Lächeln: "Du bist am Leben und wirst niemals mehr fortgehen!"

LG
Semele

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Re: vor dem Spiegel

Post 23 im Thema

Beitrag von Christiane » Mi 14. Feb 2018, 22:36

sbsr hat geschrieben:
Mo 12. Feb 2018, 09:29

Klingt das arrogant wenn ich sage, ich habe mich tatsächlich sogar ein wenig hübsch gefunden?
Nöö - keineswegs

Ich habe mich gestern Abend "angehübscht", obwohl mir klar war, daß zum rausgehen die Zeit nicht mehr reicht.
Ich mußte das für mich tun.
Als ich mich dann in unserem großen Spiegel betrachtet habe, fand ich mich auch "ein wenig hübsch".
Ich werde zwar nie die perfekte "Lackiererin", aber gestern Abend war ich zum ersten Mal zufrieden mit meiner Arbeit.
Und wenn das dann mal mit den Bildern klappt ( :roll: ) gibt es da auch mal aktuellere. :wink:

Liebe Grüße
Christiane
Manchmal ist alles, was Du brauchst, eine dicke Umarmung - und neue Schuhe.

Michelle_Engelhardt
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Re: vor dem Spiegel

Post 24 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Do 15. Feb 2018, 08:59

Jasmine hat geschrieben:
Di 13. Feb 2018, 20:45
Also was bringt mir der Spiegel?
Der Spiegel kann beim morgendlichen Aufhübschen durchaus hilfreich sein....was mich auf die Idee einer interessanten Challenge bringt: Schminken ohne Spiegel! Wäre doch mal interessant zu sehen, was dabei heraus kommt. Also ich wäre dabei, aber ich befürchte, das Interesse wird sich eher in Haltern grenzen :mrgreen:

LG Michelle
bleib ich morgen früh liegen hab ich wenigstens das beste draus gemacht!

Simone 65
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Re: vor dem Spiegel

Post 25 im Thema

Beitrag von Simone 65 » Do 15. Feb 2018, 09:04

Michelle . Schminken ohne Spiegel geht gar nicht . Ich möchte doch hübsch sein . LG Simone
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .

Michelle_Engelhardt
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Re: vor dem Spiegel

Post 26 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Do 15. Feb 2018, 09:18

Schon klar, Simone....aber warum nicht mal was Lustiges ausprobieren? Man muss ja anschließend nicht raus gehen.

LG
Michelle
bleib ich morgen früh liegen hab ich wenigstens das beste draus gemacht!

Brigitta
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Re: vor dem Spiegel

Post 27 im Thema

Beitrag von Brigitta » Do 15. Feb 2018, 09:33

Nee, nee, Michelle,
:((a
Make-up auftragen ohne Spiegel ginge nur, wenn ich hinterher als Zombie auftreten wollte ...
Michelle_Engelhardt hat geschrieben:
Do 15. Feb 2018, 09:18
Schon klar, Simone....aber warum nicht mal was Lustiges ausprobieren? Man muss ja anschließend nicht raus gehen.
LG, Michelle
... also lustig würde ich das gar nicht finden!
Wäre eigentlich auch nur Verschwendung der teuren Kosmetikartikel.
)..)c
Schminken ist doch Feinwerktechnik - das geht ohne Spiegel gar nicht,
bei mir sogar ohne starken Vergrößerungsspiegel nicht ... :?

Liebe Grüße
Brigitta ))):s
Nicht jede Frau kann eine Gazelle sein. (Elena Uhlig)

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Re: vor dem Spiegel

Post 28 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Do 15. Feb 2018, 09:40

Huhu Brigitta,

wie ich schon sagte...

Michelle_Engelhardt hat geschrieben:
Do 15. Feb 2018, 08:59
......aber ich befürchte, das Interesse wird sich eher in Haltern grenzen :mrgreen:

Vielleicht probiere ich das für mich mal aus :lol:

Liebe Grüße
Michelle
bleib ich morgen früh liegen hab ich wenigstens das beste draus gemacht!

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Re: vor dem Spiegel

Post 29 im Thema

Beitrag von Simone 65 » Do 15. Feb 2018, 10:36

Michelle , dann mach mal ein Foto . Vielleicht traue ich mich auch . LG Simone
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .

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Re: vor dem Spiegel

Post 30 im Thema

Beitrag von sbsr » Do 15. Feb 2018, 10:57

Michelle_Engelhardt hat geschrieben:
Do 15. Feb 2018, 08:59
Schminken ohne Spiegel! Wäre doch mal interessant zu sehen, was dabei heraus kommt.
Mein Makeup besteht aus 3-in-1 Primer+Concealer+Foundation, Lidschatten, Maskara und Lippenstifft. Mit was anderem kann ich sowieso nicht umgehen. Das Schminken im Auto mit dem kleinen Sonnenblenden Spiegel kommt Deiner Challenge schon relativ nahe :wink:

Jetzt muss ich doch noch mal etwas von anderer Stelle aufgreifen, weil es zu Ninas Ausgangsfrage passt, aber leider anders herum.
sbsr hat geschrieben:
Di 13. Feb 2018, 09:23
Da ist das Abschminken nach dem Stammtisch anspruchsvoller. Meine Frau hat die Eigenheit, nicht ins Bett zu gehen, so lange ich nicht zuhause bin. Das heißt ich muss mit Abschminktüchern im Auto alles möglichst restlos weg bekommen.
Durch ein Ehrenamt bin ich zu einem Schlüssel für unser Vereinsheim gekommen. Dort ist am Freitag spät Nachts niemand mehr, was ich nach dem letzten Stammtisch schamlos ausgenutzt habe, um mich dort abzuschminken und wieder umzuziehen. Ist doch praktischer als im Auto.

Dabei habe ich vor dem Spiegel im Waschraum schmerzlich die Rückwärts Verwandlung erlebt. Geschminkt und noch mit langen Haaren vor den Spiegel getreten, und nur wenige Minuten später blickte mir das langweilige Männergesicht entgegen. In so einem Moment zweifle ich immer selbst an meiner Aussage, Schminken ist nur wegen Passing.
LG, Svenja

Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

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