...ganz schön dreist
...ganz schön dreist - # 2

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
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Nicole Doll
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Re: ...ganz schön dreist

Post 16 im Thema

Beitrag von Nicole Doll » Fr 9. Feb 2018, 09:19

Hallo zusammen,

es ist eben so: Gelegenheit macht Diebe. Vor langer Zeit gab es einmal in Essen einen speziellen großen Supermarkt mit nur einer Kasse für Lebensmittel, Bekleidung, Schuhe, Werkzeug und alles sonstige. Und da füllten sich bei etlichen meiner Motorradfahrer-Kollegen auf wundersame Weise die Werkzeugkisten. Es merkte ja niemand, wenn auf dem Preisschild eines Drehmomentschlüssels statt 100 DM nur 15 DM stand. - Es dauerte dann auch nicht lange, bis dieser Supermarkt zu machte.

LG Nicole
Jeder glaube an was er will. - Also sprach Zarathustra.

Stephanie
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Re: ...ganz schön dreist

Post 17 im Thema

Beitrag von Stephanie » Fr 9. Feb 2018, 09:30

Solche Sachen die ihr da beschrieben habt kenne ich auch zu genüge. Echt schlimm, was sich manche Leute rausnehmen. Und die Hemmschwelle scheint immer weiter zu sinken.
Tja,... da möchte ich doch gerne die Tante Emma Läden wieder haben....
Wenn Du, so wie ich, von ganz weit oben kommst, dann weißt Du alles, aber glauben kannst Du gar nichts mehr...

Cybill
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Re: ...ganz schön dreist

Post 18 im Thema

Beitrag von Cybill » Fr 9. Feb 2018, 09:36

Noemi hat geschrieben:
Do 8. Feb 2018, 21:50
och weisst,
bei uns hier fahren sie mit dem Mercedes Coupe bei der Tafel vor.
Da fällt dir auch nix mehr ein
Mir schon: Kennzeichen abschreiben und eine Strafanzeige wegen Verdachts auf die Erschleichung von Sozialleistungen stellen. Bei der Tafel muss der letzte H4-Bescheid vorgelegt werden.
...
(poli)
- Cy
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!

Mina
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Re: ...ganz schön dreist

Post 19 im Thema

Beitrag von Mina » Fr 9. Feb 2018, 09:53

Cybill hat geschrieben:
Fr 9. Feb 2018, 09:36
Noemi hat geschrieben:
Do 8. Feb 2018, 21:50
och weisst,
bei uns hier fahren sie mit dem Mercedes Coupe bei der Tafel vor.
Da fällt dir auch nix mehr ein
Mir schon: Kennzeichen abschreiben und eine Strafanzeige wegen Verdachts auf die Erschleichung von Sozialleistungen stellen. Bei der Tafel muss der letzte H4-Bescheid vorgelegt werden.
...
(poli)
- Cy
Ähm, kleines Momentchen......

Angenommen, die Person X hat besagten Mercedes vor der H4 -Geschichte schon besessen und der Wagen ist älter als zehn Jahre, darf er dann den Wagen nicht behalten? Wenn ja, was soll diese Person tun? Den zehn Jahre alten Wagen gegen einen Renault Twingo tauschen, das es nicht so doof aussieht?

Und was wenn besagte Person X über 25 Jahre in unser System eingezahlt hat. Nun in Hartz 4 gerutscht, aus Gründen welche vielleicht nicht bei der Person selbst zu suchen sind? Sofort direkt gleich alles wegnehmen und den Penner unter die Brücke schicken?

Man muß Situationen und Schicksale differenzieren. Ich kann mich ja nicht an die Tafel stellen und jedem eine Strafanzeige anhängen wo ich der "Meinung" wäre, die Karre ist noch keine zehn Jahre alt. Was soll so ein Quatsch denn, ganz ehrlich.

Prävention sieht anders aus!

Und ich sage ja nicht das es keine schwarzen Schafe gibt, aber eine Pauschalverurteilung ist nicht das Heilmittel!
Und ich wünsche Euch allen ein erfülltes Leben. Macht´s gut, bleibt Euch treu.

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Re: ...ganz schön dreist

Post 20 im Thema

Beitrag von Dolores59 » Fr 9. Feb 2018, 10:41

Noch heute erinnere ich mich an eine Geschichte, die ca. 45 Jahre zurück liegt Damals war ich zusammen mit meiner Mutter auf der Fähre zwischen Gedser und Travemünde unterwegs (GT-Line). Mittags haben wir das Büffet genossen und nebenbei eine Truppe deutscher (Bus-)Touristeninnen gesehen, die sich ungeniert die Teller vollgehauen und ein Großteil des Essens in mitgebrachten "Henkelmännern" in großen Handtaschen verstaut haben. Das Mittagsbüffet gab es zu einem günstigen Pauschalpreis, man konnte soviel essen, wie man wollte. Aber an das Mitnehmen von Speisen hatte das Restaurant nicht gedacht.

Seitdem weiß ich, was Fremdschämen ist.

Dolores
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)

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Re: ...ganz schön dreist

Post 21 im Thema

Beitrag von Marlene » Sa 10. Feb 2018, 10:42

Die Gier frißt den Verstand. Immer weiter so...

Mich wundert gar nichts mehr.

Grüße Marlene

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Re: ...ganz schön dreist

Post 22 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 » Sa 10. Feb 2018, 11:14

Ich kenne einen Hartz4ler der wie die Made im Speck lebt.
Nur ihm gehört offiziell nichts.
Er wurde Anfang voriges Jahr angezeigt, bzw schon vorher, es wurde von Amts her ermittelt.
Es reichte anscheinend um die Kripo auf den Plan zu rufen.
Hausdurchsuchung mit mehreren Beamten. Beschlagnahmung aller gefundenen Schriftstücke. Usw. Usw.
Im Jahr 2016 hatte er ein Schiffsreise auf der Aida, nur eine Woche, aber immerhin.
Alles auf Facebook gepostet.
Nicht mal darüber stolperte er, er bekam die Reise "nachweislich" geschenkt von einem Freund.
Abbuchung von dessen Konto.....
Fahrzeug Kia Sorrento, glaub sechs Jahre alt, gehört der Mutter, Wohnwagen, zwei Anhänger, beide zwar schon älter, gehören auch nicht ihm, sind Leihgaben irgendwelcher Freunde.
Wurde alles nachgeprüft.

Das Ende vom Lied.
Mitte 2017 wurde das Verfahren von der Staatsanwaltschaft eingestellt.
Es ist zum kotzen, aber Cleverness siegte.
Ich vermute zwar dass er weiter unter Beobachtung steht, allerdings wird er das selbst wissen und dementsprechend vorsichtig sein.
Er geht allerdings nicht zur Tafel, diese Blöße gibt er sich nicht, muss er auch nicht, denn ihm und seiner Familie gesamt fünf Personen und zwei Hunde geht es prächtig.

LG Tatjana mit ganz dickem Hals

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Re: ...ganz schön dreist

Post 23 im Thema

Beitrag von sbsr » Sa 10. Feb 2018, 11:52

Dolores59 hat geschrieben:
Fr 9. Feb 2018, 10:41
Noch heute erinnere ich mich an eine Geschichte, die ca. 45 Jahre zurück liegt Damals war ich zusammen mit meiner Mutter auf der Fähre zwischen Gedser und Travemünde unterwegs (GT-Line). Mittags haben wir das Büffet genossen und nebenbei eine Truppe deutscher (Bus-)Touristeninnen gesehen, die sich ungeniert die Teller vollgehauen und ein Großteil des Essens in mitgebrachten "Henkelmännern" in großen Handtaschen verstaut haben. Das Mittagsbüffet gab es zu einem günstigen Pauschalpreis, man konnte soviel essen, wie man wollte. Aber an das Mitnehmen von Speisen hatte das Restaurant nicht gedacht.
Und ich geniere mich schon, wenn ich mir beim Frühstück doch ein Croissant zu viel auf den Teller gepackt habe, und das dann für später mit aufs Zimmer nehme.

Aber ganz ehrlich, auch wenn ich mir oft denke, wie blöd wir zahlenden Kunden manchmal sind, ich möchte so nicht sein. Der Respekt vor mir selbst und der Arbeit anderer gebietet mir, was ich haben will zu bezahlen. Alles was ich habe, habe ich von Geld bezahlt, das ich mir durch Arbeit verdient habe. Dafür kann ich zurecht mit dem Wissen leben und irgendwann von dieser Welt gehen, niemandem etwas schuldig zu bleiben.
LG, Svenja

Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

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Re: ...ganz schön dreist

Post 24 im Thema

Beitrag von Lina » Sa 10. Feb 2018, 12:16

Noemi hat geschrieben:
Do 8. Feb 2018, 21:50
och weisst,
bei uns hier fahren sie mit dem Mercedes Coupe bei der Tafel vor.
Da fällt dir auch nix mehr ein
Könnt ihr nicht souverän entscheiden, wer was bekommt?

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Re: ...ganz schön dreist

Post 25 im Thema

Beitrag von MichiWell » Sa 10. Feb 2018, 13:29

sbsr hat geschrieben:
Sa 10. Feb 2018, 11:52
Und ich geniere mich schon, wenn ich mir beim Frühstück doch ein Croissant zu viel auf den Teller gepackt habe, und das dann für später mit aufs Zimmer nehme.
Hallo Sevnja,

da lieferst du mir ein Stichwort ...

Als ich noch beruflich viel unterwegs war, habe ich das ganz unterschiedlich erlebt. In einigen, vor allem kleineren familiären Hotels wurde man sogar freundlich ermuntert, sich etwas einzupacken. Zum Teil wurden soger Tüten oder Folie an den Tisch gebracht, oder beim Gehen gefragt, ob man sich wenigstens noch etwas Obst eingesteckt hat. Aber ich kenne ebenso Hotels, wo große Verbotsschilder hingen, und andere in denen man "angezischt" wurde, wenn sie den Verdacht hatten, man könnte sich etwas mitnehmen wollen. In Holland habe ich es erlebt, dass das Personal mehr oder weniger heimlich beobachtete, wer sich ein Brötchen schmierte oder ein Stück Obst zur Seite legte, um dann sogleich mit einer Rechnung über 10 Gulden (nach der Umstellung dann 10 Euro) zu kassieren. Ein Kollege hatte mich da vorgewarnt. Aber es sind nicht alle holländischen Hotels so berechnend gewesen. Auch da gab es welche, wo Tüten am Büffet bereit lagen. In einem standen z.B. ständig Unmengen Lakritz und anderen Süßigkeiten zur kostenlosen Selbstbedienung im Eingangsbereich, und es wurde immer darauf hingewiesen, dass man sich doch bitte daran bedienen soll.

So unterschiedlich ist das.

Liebe Grüße
Michi
Raider heißt jetzt Twix. Sonst ändert sich nix.

Der moderne Mensch ist leicht zu lenken, aber nur schwer zu etwas zu bewegen.

Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.

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Re: ...ganz schön dreist

Post 26 im Thema

Beitrag von NanaVistor » Sa 10. Feb 2018, 13:57

Ich war mal in Minden in einem Hotel beim Frühstück (oder war es eine Pension... egal).
Da saß ich an einem Ende des Frühstückraums und die Wirtin stand etwas abseits am anderen Ende, in der Nähe des Buffets.
Knapp in der Mitte war eine Gruppe von Radfahrern, 2 Männer und 2 Frauen, alle so um die 40.
Das die gleich nach dem Frühstück aufbrechen würden und weiterfahren, konnte man Anhand der auffälligen Radsportbekleidung sehen. Und ich konnte auch zufällig aufschnappen, wohin die heutige Tour gehen würde. Schließlich war außer uns niemand sonst da.
Ich konnte auch gut beobachten, wie sie immer pärchenweise zum Buffet gingen, und sehr unauffällig und versteckt, sie heimlich etwas in die Taschen steckten, Obst, Brötchen, Wurst und Butter erst auf den Teller, dann auf Brötchen und dann versteckt unter dem Tisch in die Rucksäcke und Taschen.
Das ich das sehen konnte, konnten sie sehen, war ihnen aber egal.
Sagen musste ich nichts extra, die Wirtin sah ja auch kopfschüttelnd zu....
Als die "ehrlichen" Radfahrer weg waren, unterhielt ich mich etwas mit der Wirtin. Die meinte, es wäre reichlich da und wenn man fragte, dürfte man auch etwas mitnehmen, einfach so.
Wahrscheinlich war es die tägliche Trophäe und die Radfahrgruppe hatte zuhause etwas zu erzählen, wie klug und umsichtig man doch war.... ich verstehe es aber leider nicht :-(
Auch Vordenker müssen nachdenken.

Christiane
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Re: ...ganz schön dreist

Post 27 im Thema

Beitrag von Christiane » Sa 10. Feb 2018, 14:21

Ich wundere mich bei mir in der Firma mittlerweile über gar nix mehr. :roll:

Mit schöner Regelmäßigkeit bestellten wir Akku-Geräte (natürlich nur die Guten), Werkzeug in allen Sorten und Varianten, nur um nach größeren Einsätzen das Ganze zu widerholen - da das Material geklaut wurde.
Nein - ich bin zum Glück meiner Kollegen nicht für die Ausgabe verantwortlich - aber unserer Zulieferer rieb sich bestimmt die Hände. :mrgreen:
Die Ausrede unserer eigenen Mitarbeiter: Das sind die Leiharbeiter - die klauen wie die Raben - immer wenn die "Gsichter" da sind, fehlt das halbe Werkzeug.
Ich hab mich vor ca. 2 Jahren bestialisch unbeliebt gemacht und bei einer Sitzung den Vorwurf in den Raum gestellt, daß dies nur eine Chance ist für die eigenen Mitarbeiter, sich zu bedienen - vor allem, weil sie wüßten, wo sie das Zeugs holen müssen.
Das weiß kein Fremdmonteur.
Auch vor dem Hintergrund, daß mir während kurzer Abwesenheit vom Platz im Büro, mein Taschenmesser vom Tisch geklaut wurde.
Danach wurde auf unser Betreiben eine elektronische Zugangskontrolle für das Werkzeug- und Materialmagazin geschaffen - unser Bestellaufkommen ging Sage und Schreibe um 69% zurück !!! :mrgreen:
Und trotzdem verschwindet immer noch genug Material in dunklen Kanälen.
Die Erspanis liegt bei ca. 240.000,-- Euro/Jahr. :shock: :shock: Noch Fragen???
Ich mußte mal spezielle Sicherungen beschaffen. Kam unser Elektrochef vorbei - siehts - nur 10 Stück?? Bestell besser 30 - die kann man nämlich in der Landwirtschaft auch gut brauchen............ .
Er hat sich damit abgefunden - wie auch unser Werkstattchef - oder sie profitieren auch davon - Ein Schelm, der Arges dabei denkt. :roll:
Mittlerweile wird bei mir im Büro alles was irgend einen Wert hat eingeschlossen/ auch mein privater Schreiber (Füller), da sonst wieder so ein damlicher Grobmotoriker die Feder ruiniert, wenn ich nicht am Platz bin (auch schon passiert).
Man hat nämlich auch keinen Respekt vor dem Eigentum Anderer.

Mich kotzen diese ganzen A-Gesichter nur noch an.

Christiane
Fairness - ist die Kunst - sich in den Haaren zu liegen - OHNE die Frisur zu zerstören. Gekl. bei G.Bronner

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Re: ...ganz schön dreist

Post 28 im Thema

Beitrag von Jenina » So 11. Feb 2018, 10:26

Christiane,

das erinnert mich an mein Leben in einem verschwundenen Land. Da gab es für alles irgend eine Losung, mit dem man das das Leben, die Wirtschaft und was weiß ich noch alles zu verbessern hoffte.

Und so gab es eben auch die zur Förderung der Wirtschaft: " Aus unseren Betrieben ist noch mehr herauszuholen!". Das wurde verstanden, in einer Mangelwirtschaft muss man ja sehen wo man bleibt... Offenbar verwechselte man das "im Sozialismus gibt es Volkseigentum" mit der Aufforderung, dass man das dann ja auch ruhig selber für sich nehmen kann.

Dass heute immer noch ungeniert geklaut wird beruhigt mich aber wiederum. Es war also kein Fehler des Sozialismus, sondern der Menschen an sich. Das macht mir Hoffnung.

Jenina
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Cybill
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Re: ...ganz schön dreist

Post 29 im Thema

Beitrag von Cybill » So 11. Feb 2018, 10:50

Ja Christiane,

Das mit der Selbstbedienungsmentalität ist so ein Zug der Zeit. Aber was will man auch in einer Zeit erwarten, wo diejenigen, die sich scham- und hemmungslos an den Gütern der Allgemeinheit bedienen, auch noch vom gemeinen Volk gelobt, beneidet, und verehrt werden? Ist doch egal, wo man hinsieht - ob Politik, Wirtschaft, Behörden und leider auch Justiz: alle klammern sich an Macht und Mittel und kommunizieren dies.

So wie ich das sehe ist da in der Erziehung der Mehrheit einiges falsch gelaufen. In der heutigen Generation 40 und jünger (Ausnahmen nach oben und unten gibt es logischerweise) ist das moralische Unrechtsbewusstsein nur noch rudimentär vorhanden. Überall herrscht eine gefühlte Schuldumkehr; die Person, die nicht auf ihre Sachen acht gibt ist Schuld daran, dass sie geklaut werden, ich bin grundsätzlich Schuld daran, wenn ein Raser, Trinker oder Kiffer seine Fahrerlaubnis verliert, „Die da oben“ sind Schuld daran, dass der Hartzi auf Stütze leben muss, usw… usf…

Wenn ich daran denke, was unsere Eltern für einen Aufriss gemacht haben, wenn wir mal beim Nachbarn im Obstbaum erwischt wurden, da kriege ich heute noch ein schlechtes Gewissen. Heute werden die Obstbaumbesitzer von den Eltern beschimpft, dass sie den Kindern die Vitamine vorenthalten wollen. Nebenbei dieselben Eltern, die nach einem Fahrraddiebstahl von mir einen SEK-Einsatz fordern um das gute Stück wieder aufzufinden. Aber auch dieselben Eltern, die sich rücksichtlos vor den Schulen ihrer Brut mit den Luxuskarossen gebärden und andere Kinder und Eltern gefährden und nicht selten auch schädigen.

Manchmal erinnern mich diese Leute an Himmler, der sich vor dem Kriegsverbrechertribunal in Nürnberg lobte, angesichts des von ihm organisierten Holocaust noch „anständig“ geblieben zu sein. Sie sehen nicht, dass sie sich schädlich verhalten - oder können sie es nicht sehen?

Trotzdem: Resignieren gilt nicht, wenn man/frau/trans etwas an dieser Misere ändern will, ist es notwendig ständig und überall den Finger in die Wunde zu legen; sprich: Darauf aufmerksam machen, die Verursacher laut benennen (Sie haben das Rotlicht missachtet. …. Pause) und klar eine Verhaltensänderung einfordern ( Ich wünsche, dass Sie/Du meine Sachen nicht benutzt. ... Pause Ist das bei dir/ihnen angekommen?)

Nach meiner Erfahrung hilft das in der Mehrheit der Fälle. Vielleicht ist Hopfen und Malz doch noch nicht vollständig verloren.

-Cy
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Sasha
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Re: ...ganz schön dreist

Post 30 im Thema

Beitrag von Sasha » So 11. Feb 2018, 12:23

Ja, leider nutzt es wenig, einen Einzelnen auf sein Fehlverhalten hinzuweisen, denn die diesem asozialen Verhalten zugrundeliegende Anspruchsmentalität ist in den letzten 10, 20 Jahren zur deutschen Staatsdoktrin avanciert. Statt den wirklich Bedürftigen (z.B. Obachlosen) zu helfen, leistet sich der Staat ein Millionenheer von "Sozialverwaltern", die das Geld "umleiten". Dieses Vorbild wird von Vielen mißverstanden...
Fazit: sich zu ärgern lohnt nicht, aber selbst darauf zu achten, sich nicht in den Strudel mitreissen zu lassen!
Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich (K. Adenauer)
Eigentlich bin ich ganz anders, doch ich komme viel zu selten dazu (Ö. von Horváth)
Das Glück besteht darin, zu leben wie alle Welt und doch anders zu sein (S. de Beauvoir)

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