Habt ihr schon einmal ein Brautkleid getragen...
Habt ihr schon einmal ein Brautkleid getragen... - # 5

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
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Simone 65
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Re: Habt ihr schon einmal ein Brautkleid getragen...

Post 61 im Thema

Beitrag von Simone 65 » Sa 24. Feb 2018, 02:38

Weiwei. Ein wirklich schönes Kleid . Ganz anders wie meins. Es ist halt Barock. Ich wurde von einer Schneiderin beraten . Das besondere für mich war , Es bei einer richtigen , meiner Hochzeit anzuziehen. Es haben die Kirchenglocken geläutet, ich habe den Segen bekommen . Und danach zur Feier hatte ich mein , MEIN Hochzeitskleid an . LG Simone.
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
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Saari
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Re: Habt ihr schon einmal ein Brautkleid getragen...

Post 62 im Thema

Beitrag von Saari » Sa 24. Feb 2018, 08:04

Meine Frau trug nur am Tag der Hochzeit ihr langes schalenfarbiges, mehr weißes Brautkleid.
Dann kam es in einen Schutzsack aus Plastikfolie und wurde im Kleiderschrank verwahrt.
Die Jahre vergingen. Niemand benötigte das Kleid mehr.
Und so kam es, dass es später den Gang zum Altkleidersammelbehälter antrat.

conny
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Re: Habt ihr schon einmal ein Brautkleid getragen...

Post 63 im Thema

Beitrag von conny » Sa 24. Feb 2018, 09:48

Also kannst Du die Frage des Threads mit "Ja" beantworten.
Du hast ein Brautkleid getragen......zum Altkleidersammelbehälter.

Jasmine
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Re: Habt ihr schon einmal ein Brautkleid getragen...

Post 64 im Thema

Beitrag von Jasmine » Sa 24. Feb 2018, 10:06

Ja, ich habe das Brautkleid meiner Frau und Partnerin auch schon getragen. Ein schönes Gefühl. Auch wenn seither viele glückliche und manchmal auch schwierige Jahre in denen wir stets zusammenhielten vergingen, versauert es nicht im Kleiderschrank. An unserem jährlichen Hochzeitstag wird es spätestens herausgeholt. Es gehört zu unserem Schmücken unseres Wohnzimmers um den Tag würdevoll zu genießen.
Liebe Grüße Jasmine
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Re: Habt ihr schon einmal ein Brautkleid getragen...

Post 65 im Thema

Beitrag von Jenina » Sa 24. Feb 2018, 10:34

Mädels,

mal eine ganz andere Geschichte. Ich komme ja bekanntlich aus eine verschwundenen Land. Und als ich geheiratet habe gab es das noch in voller Schönheit.

Und in diesem Land gab es eine Zeitschrift, die hieß "Sybille". Das war eine Modezeitschrift. Nicht so verschnarcht wie die "Burda Moden" sondern eher avantgardistisch wie eine "Elle", auch wenn das so manche Wessi nicht glauben will. Das war immer unsere Lieblingszeitschrift, denn darin waren immer Beiträge über neue ungewöhnliche Mode von jungen Leuten, die sich damals vor allem in Berlin herumgetrieben haben. Da gab es dann wirklich tolle Fotos. Aber es gab keinen Schnittmusterbogen dazu.

Ihr müsst nämlich wissen, dass ich damals ein großer Schneider vor dem Herrn war. "Wir hatten ja nichts" - irgendwie stimmt das, denn wirklich tolle Sachen waren rar und wenn, dann teuer. Also musste man das selber machen. Ich nahm das auch als Herausforderung als Ingenieur, denn es ist schon eine Aufgabe einen komplexen dreidimensionalen Körper mit zweidimensionalem Material zu verhüllen. Dabei entwickelte ich meine Schnitte anhand von Standards selber, das ging am Anfang auch mal daneben, aber ich wurde immer besser. "Es gab ja nichts..."

Deshalb machte ich also mit großer Freude meine Mode selber, und zwar für uns beide. Da musste ich natürlich auch schon mal einen Rock oder ein Kleid selber anprobieren "um die Nähte und die Schnittform zu prüfen". Das war völlig unverfänglich, meine Liebste merkte nichts. Ich genoss es im Stillen.

Und so kam es wie es kommen musste. Ich nahm mir vor unsere Hochzeitsgarderobe selber zu schneidern. Das Hochzeitskleid sollte eben auch kein so 0-8-15 Ding werden mit langweiligem pseudobarockem Prinzessinenlook. Nein, es musste was besonderes sein. Also nähte ich drauf los. Eine knallenge Leggings aus Jersey (ein Abenteuer das zu beschaffen...) dazu ein Bandeu-Oberteil ebenfalls knalleng. Darüber dann einen wadenlangen Wickelrock aus Spitze - transparent natürlich - mit breitem Bund und für oben einen Bolero aus der gleichen Spitze. Dazu ließ sich meine Liebste für den Kopf ein Schiffchen mit einem kleinen Schleier machen.

Das Projekt nahm doch einige Zeit in Anspruch. Freilich musste auch immer mal probiert werden - siehe oben. Jedenfalls reichte es dann nicht mehr für mich selber. Ich hatte eine damals moderne Specerjacke zu einer glänzenden Hose geplant. Das habe ich nicht mehr geschafft und ich musste dann etwas kaufen in der Eile. Jedenfalls machten wir einen gewaltigen Eindruck mit unserer Garderobe, besonders natürlich meine Allerliebste.

Leider ist das Kleid schon entsorgt, es passt auch nicht mehr so recht, denn so modelschlank wie damals ist meine Liebste auch nicht mehr. Und Jenina auch nicht...

Jenina
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