Hi
Hi - # 2

Wer möchte, kann sich vorstellen: bitte kurz fassen
und längere Diskussionen in den dafür vorgesehenen
Themen führen!
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J.H.
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Re: Hi

Post 16 im Thema

Beitrag von J.H. » Fr 6. Okt 2017, 23:12

Svetlana L hat geschrieben:
Mo 2. Okt 2017, 19:47
Auch von mir ein herzliches Hallo. )))(:

Du bist durch deinen Bruder schon sensibilisiert und du schlägst aktiv einen Weg ein, um dich über das Thema zu informieren. Das ist doch schon mal sehr positiv und - wenn man andere Berichte hier verfolgt - beileibe keine Selbstverständlichkeit. Ich wünsche euch viel Glück und kann euch nur raten reden, reden und immer wieder reden. Verheimlichen und auf die lange Bank schieben bringt gar nichts und verschlimmert die Situation nur unnötig.
Hallo Svetlana L

danke.
Ja das habe ich ihm auch gesagt.
Das Forum und seine Mitglieder haben mir bisher sehr geholfen.
Mein Freund weiß davon, daß ich mich hier angemeldet habe, er schaut hin und wieder auch mal rein aber anmelden will er nicht, keine Ahnung warum.
Wir reden viel und oft über uns, seine weibliche Seite und mehr.
Wie viele andere Bio-Frauen gesagt haben, die weibliche Seite des Freundes kann auch eine Bereicherung sein.
Damit liegen die garnicht mal so falsch.

liebe grüße
J

ChrisTina73
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Re: Hi

Post 17 im Thema

Beitrag von ChrisTina73 » Sa 7. Okt 2017, 00:51

Hallo,

Das interessante dabei ist ja, das auch Frauen dadurch mit ihrem Animus, also Ihrer männlichen Seite in Berührung kommen. Es ist ja mittlerweile normal, das Frauen direkt sind, Ihren "Mann" stehen, kurze Haare tragen, Kampfsport und Fussball und so weiter. Trotzdem sagt man ja nicht gleich, die ist lesbisch. Ein Mann, der z.B. Ballett macht oder sich vielen weiblichen Themen nähert ist natürlich oft gleich homo, wobei es da oft auch von der Männerseite kommt, die selbst ihre weiblichen Anteile unterdrücken. Dabei gab es im alten Griechenland und die Zeit davor schon die Hierodulen & Quedeschen. Es waren teilweise "Tempeldienerinnen" und sie wurden bestimmt nicht als Homosexuell betrachtet. Vor allem waren sie wichtig für die Gesellschaft. Der "Segen", den sie geben, spiegelt sicht auch noch darin, das z.B. viele beim Junggesellenabschied sagen, das die Begegnung an dem Abend mit einen von uns ein gutes Omen ist, da wir symbolisch für die innere "Vereinigung" zwischen dem männlichen und dem weiblichen Prinzip in einem Menschen stehen.
Leider geht mit unserem rasanten technischen und geistigen Fortschritt in unserer heutigen schnellen Zeit viel von alten Bräuchen und Ritualen verloren, weil vieles nur noch im Kopf/Gedanken gelebt und nicht mehr mit Leib und Seele erlebt und erfahren wird. Das Problem mit dem Kopf ist auch, das man versucht, vieles durch Denken zu lösen, oder einfach sagt, alles ist machbar. Wir hingegen gehen durch einen Prozess der inneren Auseinandersetzung. Wir müssen lernen, unsere eigenen inneren Unzulänglichkeiten anzunehmen, sie erstmal ernstzunehmen, das beste draus machen um dann den Schritt nach zu aussen zu gehen in die Konfrontation. Da passiert psychisch sehr viel, aber es verändert auch innerlich. Wie weit, hängt von jedem einzelnen persönlich ab.
Auch möchte ich mal eine Erfahrung machen, bezeichne mich aber nicht als Bi, weil ich das Bedürfnis nach der Erfahrung nicht im Männermodus habe, merke aber auch durch meine weibliche Seite, das ich Signale von Frauen, aber auch die Körpersprache von Menschen im Allgemeinen, selbst im Männermodus, ganz anders wahrnehme einordnen und darauf reagieren kann, aber auch meinen Körper anders wahrnehme. Natürlich funktioniert das nicht immer, da ich auch eine ziemlich dominate männliche Seite habe, aber meiner weiblichen Seite gefällt das und habe auch durch sie erst gelernt, sie anzunehmen. Mich muß nicht jeder mögen und das ist gut so.

LG und gute Nacht

ChrisTina
Der Weg hinein scheint für viele rückblickend der Schwierigste, aber auch nur, weil sie den Weg heraus noch nicht gefunden haben...

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