Ein Hallo aus Sachsen
Ein Hallo aus Sachsen - # 2

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Nadin78
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Re: Ein Hallo aus Sachsen

Post 16 im Thema

Beitrag von Nadin78 » Do 8. Feb 2018, 18:04

Na ich hoffe das es gut geht. Da ich keine/ wenig eigene Testosteron Produktion mehr habe. Da ich beide Hoden durch Krebs verloren habe. Was ja so nicht schlecht ist.
Habe dadurch auch schon Bekanntschaft mit den „Wechseljahren“ gemacht.

Alex
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Re: Ein Hallo aus Sachsen

Post 17 im Thema

Beitrag von Alex » Do 8. Feb 2018, 19:41

Das hoffe ich natürlich auch für dich :) Aber was ist, wenn es nicht gut geht? Weil du hast ja auch ein Kind.

LG, Alex

Mina
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Re: Ein Hallo aus Sachsen

Post 18 im Thema

Beitrag von Mina » Do 8. Feb 2018, 19:50

Ein Hallo aus Bremen zurück )))(:
Nadin78 hat geschrieben:
Do 8. Feb 2018, 18:04
Da ich keine/ wenig eigene Testosteron Produktion mehr habe.
Ohne eine genaue Untersuchung ist es Mutmasung. Deine Nebennieren können noch mehr als genug Testosteron produzieren. Bitte nicht den Helden spielen und zu Eigenversuchen hinleiten. Das kann echt böse in die Hose gehen. Möglicherweise nicht bei Dir, aber Du schreibst hier öffentlich und es gibt sehr viele biologische Männer welche sich Brüste wünschen. Ohne ärztliches Fundament ein Spiel mit dem Feuer.

Mögliche Nebenwirkungen einer unüberwachten Eigenmedikation ( Quelle: http://www.transsexuell.de/med-hormone.shtml):
5. Nebenwirkungen

Durch die Anwendung hormonhaltiger Medikamente kann es auch zu Nebenwirkungen kommen. Es sei darauf hingewiesen, daß solche Nebenwirkungen auftreten können, es aber nicht müssen. Es ist aber dennoch wichtig, darüber informiert zu sein. Deshalb sollen diese im Folgenden dargestellt werden.

Herzinfarkt und Schlaganfall
Gegenüber der Nicht-Einnahme sind häufiger Herz- und Gefäßerkrankungen zu beobachten. Das kann darauf zurückgeführt werden, daß sich durch Östrogeneinnahme die Blutgerinnung verkürzt. Außerdem kann sich das Gesamtcholesterin erhöhen, welches die Blutgefäße verändert. Deshalb besteht eine Neigung zu Blutgerinnseln, die zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen können.
Allem Anschein nach ist das Herzinfarktrisiko bei Frauen, die die Pille nehmen, drei- bis fünfmal so hoch. Da dieses Risiko von der Dosierung des verwendeten Medikaments abhängt, dürfte bei uns die Häufigkeit noch höher sein. Eine besondere Anfälligkeit besteht bei folgenden Risikogruppen: Übergewicht, Diabetes, starkes Rauchen, Bluthochdruck.

Bluthochdruck
Bei einem gewissen Anteil der Patienten verursacht die Einnahme von Hormonpräparaten eine Blutdruckerhöhung. Da der Bluthochdruck, wie eben schon erläutert, ein mögliches Herzinfarktrisiko darstellt, sollte eine regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks erfolgen. Da einige Ärzte nicht von sich aus Blutdruckmessungen durchführen, sollte jeder von uns eigenverantwortlich selbst darauf achten.

Leberschäden
Unter Einwirkung von Östrogenen kann es zu einer Störung der Leberfunktion, vor allem Bromthaleinaufnahme und -ausscheidung, kommen. Aber auch eine Gelbsucht mit Leberzellenschädigung ist möglich. Desweiteren muß mit einer Glykogenverarmung gerechnet werden.
Aus diesem Grund sind die Leberwerte regelmäßig zu überwachen und ein übermäßiger Alkoholkonsum zu vermeiden.

Krebs
Möglicherweise ist ein Zusammenhang zwischen Hautkrebs und Östrogeneinnahme gegeben. Der endgültige Nachweis konnte aber bisher noch nicht erbracht werden. Ebenso besteht Anlaß zu der Vermutung, daß sich das Brustkrebsrisiko erhöht. Da bei uns häufig ein starker Anstieg des Prolaktinwertes zu beobachten ist, sollte dieser Verdacht druchaus ernst genommen werden. Eine regelmäßige Brustuntersuchung in möglichst halbjährlichen Abständen ist daher empfehlenswert.
Bei Transmännern ohne Unterleibsoperation wird bei langfristiger Testosterongabe vor einer möglichen Entartung der Gebärmutter und Eierstöcke gewarnt.

Hautänderungen
Unter Östrogen-Gaben sind Veränderungen der Haut möglich. Es kann zu Pigmentflecken kommen, und Allergien können ausgelöst werden. Andererseits kann auch eine Besserung von Allergien eintreten. Eine Akne kann durch Östrogeneinnahme zur Abheilung gebracht werden.
Unter Testosteron-Gabe kann es zur Bildung von Akne kommen.

Kopfschmerzen und Sehstörungen
In seltenen Fällen kann es während der Hormonbehandlung zu häufigen Kopfschmerzen kommen, die teilweise auch migräneartig sein können. Ebenso können sich Sehstörungen bemerkbar machen. Dies sind unter Umständen Anzeichen minimaler Veränderungen der Blutgefäße, die zum Gehirn bzw. den Augen führen. Sie können Vorboten eines Schlaganfalls sein.

Depressionen
Bei manchen transsexuellen Frauen machen sich Depressionen bemerkbar, und sie fühlen sich zunehmend gereizt. In diesen Fällen kann die Verwendung von gestagenärmeren Medikamenten Abhilfe schaffen. Es kann auch hilfreich sein, bei der Ernährung auf die Zufuhr von Vitamin B6 zu achten, denn durch die Hormonbehandlung steigt der Bedarf an diesem Vitamin.

Übelkeit
Wahrscheinlich wird durch Östrogen das Brechzentrum des Gehirns gereizt. Besonders die orale Einnahme hoher Hormondosen kann zu Übelkeit und Erbrechen führen. Dies gilt insbesondere für hochdosierte Präparate, die eine Methyl-, Ethyl- oder Ethinylgrupe an C17 enthalten. Eine zu hohe Dosierung oral einzunehmender Medikamente ist deshalb nicht möglich. Unter Umständen ist es hilfreich, die Einnahme während des Essens oder kurz vor dem Schlafengehen vorzunehmen.

Osteoporose
Bei hormoneller Unterversorgung kann, wie bereits angedeutet, bei beiden Geschlechtern Osteoporose auftreten. Daher ist dieser Zustand stets auszuschließen. Prophylaktisch ist eine ausreichende Kalziumversorgung bei der Ernährung sowie ausreichende Bewegung sinnvoll.

Gewichtszunahme
Häufig kann auch eine Gewichtszunahme beobachtet werden. Insbesondere Gestagene steigern den Appetit. Durch Östrogene kann es zu vorübergehenden Wassereinlagerungen kommen. Grundsätzlich ist zu bemerken, daß sich die geschilderten Nebenwirkungen umso stärker bemerkbar machen, je höher die verwendete Dosis ist, wobei auch die Art der Hormone eine Rolle spielt. Daher ist eine zu hohe Dosierung der Medikamente nicht sinnvoll.
Bei der Injektion von öligen Lösungen, wie sie etwa bei Depotspritzen Anwendung finden, kann eine bindegewebige Geschwulst entstehen. Bei Epilektikern kann in Einzelfällen die Einnahme oraler Kontrazeptiva zu häufigeren Anfällen führen. Durch niedrig dosierte Östrogen-Gestagen-Kombinationen wird die Anfallsfrequenz nicht nennenswert beeinflußt.


Nebenwirkungen des Testosterons

Unter Testosteronbehandlung können sich Appetitlosigkeit, Schwächegefühl, Übelkeit und Erbrechen einstellen. Vereinzelt kann eine Niereninsuffizienz eintreten. Bei hochdosierter Testosteronbehandlung sind in ca. 25% Ödeme (Wasseransammlungen im Gewebe) zu finden. Das Auftreten einer Gelbsucht ist möglich. Durch Testosteron erhöht sich die Talgdrüsenaktivität, so daß sich eine Akne ausbilden kann. Manchmal kommt es zu Eiterausschlägen. Ein Ausfall der Kopfbehaarung ist möglich.


Kontraindikationen

Entgegen der Ansicht einiger Ärzte besteht die Verantwortung des Arztes nicht etwa in der Bevormundung darüber, ob generell eine Hormonbehandlung stattfindet, sndern vielmehr in der Abklärung möglicher Kontraindikationen. Darunter versteht man Umstände, die die Anwendung eines sonst nützlichen Medikamentes verbieten. Eine der häufigsten Kontraindikationen ist das Rauchen. Verantwortungsbewußte Ärzte werden einer Raucherin nicht die „Pille“ verschreiben. Folgende Tabelle soll die Wirkung der Kombination Pille/Rauchen veranschaulichen. Dabei wurde untersucht, wievielmal häufiger als bei Nichtraucherinnen und Nicht-Pillenkonsumentinnen Thrombosen und Blutgerinnselstörungen aufgetreten sind.

Thrombose-Risikofaktor
1,5 x Frauen, die 15 oder mehr Zigaretten am Tag geraucht,
aber nicht die "Pille" genommen haben.
7,2 x Frauen, die die "Pille" genommen, aber nicht geraucht haben
22,7 x Frauen, die die "Pille" genommen und 15 oder mehr Zigaretten pro Tag geraucht haben
(Quelle: H. Frederiksen und R.T. Ravenholt: Thromboembolism, oral contraceptives and cigarettes. Public Health Reports 85 [3] March 1970])
Bei uns werden diese Effekte eher noch stärker auftreten, da wir ja auch höhere Dosierungen verwenden, als dies bei der "Pille" der Fall ist. Insofern ist eine Hormontherapie bei Raucherinnen als absolut verantwortungslos zu sehen.

Weitere Kontraindikationen sind: Gefäßerkrankungen wie Thrombose oder Embolien; Zustand nach Herzinfarkt oder Schlaganfall; extremer Bluthochdruck, sowie bestimmte Krebserkrankungen und bestimmte Lebererkrankungen.

Diabetes mellitus ist keine Kontraindikation, jedoch sollten die Zuckerwerte vor Beginn der Hormonbehandlung gut eingestellt und weiterhin genau beobachtet werden, da die Geschlechtshormone auf den Zuckerhaushalt einwirken können.
Nicht böse sein, aber immer vernünftig bleiben - vorallem Verantwortung in der Öffentlichkeit tragen. )))(:

Nadin78
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Re: Ein Hallo aus Sachsen

Post 19 im Thema

Beitrag von Nadin78 » Do 8. Feb 2018, 20:22

Oh man. Ihr habt ja recht. Nur traue ich mir noch nicht den Weg zum arzt.

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