15 Jahre Post-OP und die Folgen...
15 Jahre Post-OP und die Folgen... - # 2

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Erich_Erika
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Re: 15 Jahre Post-OP und die Folgen...

Post 16 im Thema

Beitrag von Erich_Erika »

lexes hat geschrieben:
Di 30. Jun 2020, 12:47
Wow .. öööhm ...krass
Äääääääääh - Da weiß die Erika gerade nicht, wie sie mit diesem Thema umgehen soll, :?

.... und dann kommt Lexi und zeigt unterhaltsam und anschaulich wo es lang geht. (ap)

D A N K E .
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Haruka
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Re: 15 Jahre Post-OP und die Folgen...

Post 17 im Thema

Beitrag von Haruka »

Hallo Leute, :)

ich freue mich riesig über eure Antworten, bin aber zugleich etwas eingeschüchtert, weil ich wohl doch sehr direkt und womöglich etwas zu offen war. Lexes fand das gut, der Rest war eher erstaunt. ^_^" Danke auch für den Tipp mit dem geschlossenen TS-Bereich, aber ich werd das Risiko mal eingehen und ihn an Ort und Stelle lassen. Auf diese Weise haben womöglich auch anonyme Gäste etwas davon und lernen nochmal eine andere Sichtweise kennen.
Im geschlossenen Bereich würde ich mich aber dennoch gerne detaillierter und auch persönlicher mit euch austauschen. :)

Jedenfalls möchte ich jedem einzelnen von euch herzlich danken, sogar... der Hexemelina, die meinen Beitrag auch nochmal anders interpretiert hat. An dieser Stelle auch nochmal besonderen Dank an Viggy. :)

Meinen größten Dank möchte ich aber lexes aussprechen, die sich so viel Zeit und Mühe genommen hat, genau auf meinen Beitrag einzugehen. Deine Analyse zeigt auch, dass du empathisch sehr stark bist und mich allein anhand meines Textes sehr gut einordnen kannst. :) Deswegen möchte ich da jetzt auch nochmal kurz drauf eingehen:

zu 1)
Mir ist natürlich vollkommen klar, dass auch biologische Frauen mit Problemen und Makeln zu kämpfen hatten. Bei "uns" TS-Leuten ist es nur meist so, dass wir viele dieser Probleme in uns vereinen und sie so in der Masse noch belastender sein können. Das ist natürlich immer alles relativ und sowieso Ansichts- und Geschmackssache, aber es lässt sich nun mal nicht von der Hand weisen: Man arbeitet gleichzeitig an mehreren Baustellen, wenn man ein gutes Passing erreichen möchte und... läuft Gefahr einer Sucht zu verfallen, wenn man seinem Ziel möglichst nahe kommen möchte, denn irgendwie... hält man trotz allem daran fest, dass das Ziel greifbar nah sein könnte. Sein müsste das alles nicht, wenn ich mit mir selbst im Reinen wäre, aber man wächst mit unschönen Erfahrungen in diese Gesellschaft hinein und ist letztendlich das Resultat seiner Erfahrungen. Ich war nie zufrieden mit mir, konnte mich nicht mit mir selbst identifizieren, veränderte mich mehr und mehr, weil ich mich in meinem Körper wohl fühlen wollte und hatte dementsprechend auch ein Bild davon im Kopf, wie es sein muss, damit ich mich selbst endlich frei ausleben kann, ohne weglaufen zu müssen. Bei anderen Frauen würde man von krankhaftem Körperkult sprechen, naja, bei mir wohl auch. Da spielen so viele Faktoren mit rein, es ist unmöglich meine komplexe Persönlichkeit in einen Forenbeitrag zu packen. Von verlorener Kindheit, die man nachholen möchte, über den Wunsch nach Aufmerksamkeit und Wertschätzung, gestörte Verhältnisse zu Männern, das Gefühl in dieser Welt von allen(m) ungerecht behandelt zu werden, auch von der Natur... Ich kann das nie an einer Sache festmachen, es ist ein riesiges unergründliches Konstrukt aus... "unglücklicher Scheiße", die jetzt nun mal ein Bestandteil meines Selbstkonzepts und meiner Disposition ist. Mit anderen Worten: Mein Hirn ist ziemlich krank, ich weiß, dass das auch finster klingt. Im Grunde bin ich doch ein guter Mensch, der immer nur ein normales Leben führen und sich seine Träume verwirklichen wollte. Aber das Jammern vertagen wir jetzt mal. ;)

zu 2)
Du hast natürlich damit recht. Ich bin aber auch in einer Zeit groß geworden, in der dieses "Krankheitsbild" (sry) noch ungewöhnlicher war und in der Gesellschaft noch weniger anerkannt war, als es heute der Fall ist. Einer der Gründe, warum ich wohl diese Einstellung dazu habe. Darüber hinaus hat das Leben der Lüge natürlich auch seine Vorzüge, sonst hätte ich mich ja nicht so entschieden. Es ist ein riesengroßer Unterschied, wenn dir jemand in die Augen sieht und weiß, wer du einmal warst. Es sind musternde Blicke, nachdenkende Blicke, die mich in meinem alten Bundesland sehr verunsichert haben. Wohl fühlte ich mich dort zu keiner Zeit. Wenn es aber keiner weiß, wirst du wie eine biologische Frau wahrgenommen, etwas, was ich doch schon immer genau so wollte, einfach eine normale Frau zu sein, ohne dass jemand nachdenkt, ob meine Brüste echt sind, wie meine Vagina wohl aussehen könnte, wie ich es geschafft habe, eine hohe Stimme zu haben, ohne Kommentare wie "Sieht man dir gar nicht an. Für ne TS hast du aber schöne/tolle Beine/Stimme/etc". Das will man nicht hören, man möchte einfach nur so wahrgenommen werden, wie man sich gibt. Und das war mir die Lüge wert, auch wenn sie bedeutet, dass ich für immer single sein werde.

zu 3)
Ich war als Junge zudem anders und hätte vielleicht ganz andere Dinge getan, auf die ich jetzt aber nicht eingehen möchte. Die Veränderung hat viele positive Veränderungen mit sich gebracht, allen voran: Ich wurde selbstsicherer. Als Junge hätte ich niemals Lehrer werden können, dafür war ich mit mir einfach Null im Reinen. Selbstkritisch bin ich zwar noch immer, aber ich kann das anders verpacken und meine innere Stärke anders einsetzen. Wie du schon sagst, ich hätte mich immer gefragt, was wäre wenn... Jetzt weiß ich es und tja... beides hat mich nicht glücklicher gemacht, aber dieser Weg war zumindest der bessere. Rückblickend denke ich darüber nach, was ich als Junge alles hätte machen können, mit der Stärke und dem Wissen dass ich jetzt habe. Dann hätte ich tatsächlich mehr aus meinem Leben machen können, da bin ich sicher. Darüber nachzudenken macht allerdings nur wenig Sinn, da ich dieses Wissen und diese Stärke eben nicht entwickelt hätte, wenn ich diesen Weg nicht gegangen wäre.

zu 4)
Ja, mit Vaginismus hatte das vor einigen Jahren definitiv auch zu tun, aber es liegt definitiv an der Anatomie. Zum Einen durch die fortwährende Verengung (das ist bei Hautscheiden nun mal so) und zum Anderen durch Wunden, die nicht richtig abheilen und immer wieder einreißen. Ohne OP wird sich das nicht ändern. Für die Darmscheide bin ich durch die Hölle gegangen und fast daran gestorben, dennoch möchte ich sie nicht missen, weil sie meine Lebensqualität doch deutlich verbessert hat. Und naja, wenn auch das nicht mehr hilft, dann ist es so... Sicherlich ein hormonelles Phänomen, aber ich brauche Geschlechtsverkehr nicht zwingend und komme auch so gut zurecht. Eine Beziehung kommt für mich ja eh nicht mehr in Frage... Ich habe mit Männern eine glückliche Beziehung geführt und sie auch glücklich gemacht. Das tröstet mich ein wenig darüber hinweg, dass ich sie in diese große Lüge mithineingezogen habe. Es fühlt sich mies an, dass ich diesen Männern doch eigentlich letztendlich ein riesiges Lügenmärchen aufgetischt hab, auch wenn niemand dadurch zu Schaden kam. Es war einfach nicht echt... Die Gefühle waren es, alles, was man zusammen gemacht und unternommen hat war es, sogar der Geschlechtsverkehr war es, aber sie wissen nicht, mit wem sie wirklich eine Beziehung geführt haben. Es fühlt sich an, als ob ich sie betrogen hätte...

zu 5)
Du bist voll die coole Type. :) Vielleicht darf ich mal mit dir zusammen Crossdressen. Würde mich auch als dein Maker anbieten. ^^ Dein Avatar find ich megaklasse!

Nochmals danke für deine lieben und aufbauenden Worte. :)
Lebe Grüße
Jenny
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Helga
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Re: 15 Jahre Post-OP und die Folgen...

Post 18 im Thema

Beitrag von Helga »

Haruka hat geschrieben:
Di 30. Jun 2020, 15:33
zu 5)
Du bist voll die coole Type.
Hallo Jenny,
so ist sie unsere Lexi. Findet die richtigen Worte und Immer hilfsbereit.
Aber ich bin ziemlich sicher, dass du auch eine "krass coole Type" bist. Für solch einen persönlichen Vorstellungspost braucht es schon einiges an Coolness. Und eine Lehrerin die modelt dürfte nicht nur bei den Kids ziemlich weit vorne sein...
Zu offen?- Auf gar keinen Fall. Ich finde es auch gut, dass du deine Geschichte nicht im geschlossenen TS- Bereich verstecken möchtest. Bei Vielen, die eine Diskrepanz zwischen ihrem Gefühlsleben und ihrem Äußeren feststellen, scheinen recht romantische Vorstellungen über die "Transition" zu bestehen. Da ist es ganz gut, wenn Betroffene schildern welche Probleme später auftreten können wenn eigentlich alles geklappt hat. Schreib dir einfach alles von der Seele.
Nochmal: Schön dich hier begrüßen zu dürfen.
Liebe Grüße
Helga
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Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.

lexes
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Re: 15 Jahre Post-OP und die Folgen...

Post 19 im Thema

Beitrag von lexes »

Haruka hat geschrieben:
Di 30. Jun 2020, 15:33

Du bist voll die coole Type. :) Vielleicht darf ich mal mit dir zusammen Crossdressen.

Nochmals danke für deine lieben und aufbauenden Worte. :)
Lebe Grüße
Jenny


Machen wir so .. freu mich drauf :-)

Nadin
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Re: 15 Jahre Post-OP und die Folgen...

Post 20 im Thema

Beitrag von Nadin »

Hallo Haruka hallo Lexes

Wow bin ich gerade geflasht von euren Worten.
Haruka deine Selbstreflektion hat mich wahnsinnig beindruckt. Es wundert mich aber trotzdem warum du mit so viel Nachdenken nicht aus diesem Teufelskreis heraus kommst. Denkst du zu viel nach?
Ich habe mir oft überlegt das ich mit meinem Crossdressing sehr oberflächig bin und ich mir über mich zu wenig Gedanken mache, wie geht es weiter, was wird später einmal, was will ich eigentlich erreichen. Wenn ich aber deine Worte lese dann ist es ev. gar nicht so verkehrt sich weniger Gedanken zu machen. Bitte verstehe diese Worte nicht falsch du wirst wahrscheinlich aus diesem Seelischen Konflikt alleine nicht herauskommen dafür ist dein Intellekt zu stark. Aber ich denke du hast einen richtigen Schritt gemacht dich hier anzumelden. Vielleicht bekommst du einen Ausgang gezeigt wie es gehen könnte. Nochmal ich habe großen Respekt vor dir wie du dein Leben gemeistert hast.

Lexes, auch dir großen Respekt. Zuerst einmal das du dich hingesetzt hast und bestimmt mehrere Stunden über diese Antwort gesessen bist die ein Emphatisches verhalten an den Tag legt die seines gleichen sucht. Deine Art an die Themen heranzugehen bereichern diese Forum ungemein. Danke dafür.

Auch wenn ich zu deinem Thema Haruka nichts Wesentliches beitragen kann so wollte ich dir nur etwas Mut machen. Wenn man es genau betrachtet dann lebst du trotzdem auf der Sonnenseite des Lebens.

LG
Nadin
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Haruka (Fr 10. Jul 2020, 23:45)
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Haruka
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Re: 15 Jahre Post-OP und die Folgen...

Post 21 im Thema

Beitrag von Haruka »

Vielen Dank auch an Helga und Nadin. :) Das weiß ich zu schätzen.
Und ich freue mich, wenn ich mit meinen Erfahrungen zumindest anderen helfen kann.

Gibt es eigentlich sowas wie Events bei euch (oder kennt ihr welche), wo man "Gleichgesinnte" (auch im weitesten Sinne) antreffen und kennenlernen kann?
Vertrauen ist das Gefühl, einem Menschen sogar dann glauben zu können, wenn man weiß, dass man an seiner Stelle lügen würde.
Henry Louis Mencken

maexine
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Re: 15 Jahre Post-OP und die folgenden Möglichkeiten

Post 22 im Thema

Beitrag von maexine »

Es ist immer wieder eine Freude liebe Jenny

fest auf dem Boden stehende (gut geerdete) "Frauenzimmer*1" kennenlernen zu dürfen.

Herzlich willkommen in diesem öffentlichen Forum, das für Ratsuchende zu einer Quelle der Information geworden ist. Zum sprudeln dieses Wissensbrunnens tragen gut reflektierte, aktivschreibende *Menschen bei.
Beim lesen deiner Vita gewinnt es den Eindruck, das deine Erfahrung und dein Wissen, nicht nur hier, für Ratsuchende nützlich weiter eingebracht werden könnten.
Haruka hat geschrieben:
Fr 10. Jul 2020, 23:46
...Und ich freue mich, wenn ich mit meinen Erfahrungen zumindest anderen helfen kann.

Gibt es eigentlich sowas wie Events bei euch (oder kennt ihr welche), wo man "Gleichgesinnte" (auch im weitesten Sinne) antreffen und kennenlernen kann?
Beim weiteren Stöbern wird sicher sehr bald die Rubrik: viewforum.php?f=28 auffallen. Hier könnte als kleine zeitnahe Empfehlung der Termin, viewtopic.php?f=28&t=20246 dienen. Ganz sicher sollten beim weiteren lesen, auch älterer Beiträge, jede Menge weitere Ideenanregungen zu finden sein.

Schade nun das Haruka "(kanji) weit entfernt" ist. Gern würde ich als Verfechterin der Philosophie des Augenblicks2, dich liebe Jenny, gern einladen hier den Moment zu huldigen, etwas näher zu rücken und kräftig mitzuschreiben.
Sorry jedoch, es ist alles Arbeit, Arbeit, Arbeit...




Mit herzlichem Dank für die offene Vorstellung sende ich liebe Grüße,
wie immer in der mir eigenen laufenden Bildsprache,
und freue mich auf deine Posts

deine maexïne


1, scherzhaft: https://de.wiktionary.org/wiki/Frauenzimmer#cite_note-6
2, ernsthaft: https://philomag.de/im-augenblick-erwacht-das-selbst/

PS ...bin auch per PN erreichbar!

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