Ky Schevers: "Detransition as Conversion Therapy: A Survivor Speaks Out"
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Jaddy
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Ky Schevers: "Detransition as Conversion Therapy: A Survivor Speaks Out"

Post 1 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Eine persönliche, ausführliche Perspektive von Ky. Trans männlich, Detransition, sieben Jahre wieder "als Frau" mit viel struggle und schliesslich Retransition. Für Ky ist die Blase der detransitioned women ungefähr das, was trans-ablehnende Radikalfeminist•innen anstreben: "Du musst dich einfach nur genug anstrengen, um deine Weiblichkeit zu akzeptieren und wenn du damit haderst, arbeitest du einfach noch nicht hart genug". Letztlich eine Art Konversionstherapie.

Natürlich ist das nur Kys persönliche Sicht, weil es eben letztlich nicht so funktioniert hat. Weil es ein ständiger Kampf war, sich ins weibliche Gender einzuarbeiten. Das zugrundeliegende Problem sehe ich darin, dass viele der Bubbles keine andere Sicht und keine Varianten zulassen, sondern wie Sekten wirken können, die einsperren, nicht wie ein Campfire unter vielen, das einlädt zu verweilen, wenn es passt. Da nehme ich die diversen trans Blasen nicht aus.

https://medium.com/an-injustice/detrans ... bd4a9782fa
Ralf-Marlene
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Re: Ky Schevers: "Detransition as Conversion Therapy: A Survivor Speaks Out"

Post 2 im Thema

Beitrag von Ralf-Marlene »

Schade, dass der Artikel nur auf Englisch verfügbar ist...
Ky Schevers ist ein trans Mann, der, als weiblich bei der Geburt gewertet, erst aus der zugeschriebenen Rolle ausbricht, dann versucht die Rolle der lesbischen Frau zu erfüllen und sich dann zu seinem eigenen Weg gefunden hat.
Ich übersetze mal einen zentrale Aussage:
...
I believed I was doing important work, educating people that gender dysphoria could be caused by trauma and sexism and healed by using psychological means rather than medical transition.
Now I see my detransition as a kind of anti-trans conversion therapy, grounded in transphobic radical feminist ideology. Like all forms of conversion therapy, it was unsuccessful and deeply damaging.
...
Möglichst wörtlich auf deutsch, wobei eine Übersetzung immer zwischen "Wort für Wort" und "dem Sinn entsprechend" schwankt oder unlesbar ist.
...
Ich glaubte, eine wichtige Arbeit zu machen, in dem ich den Menschen beibrachte, dass Geschlechtsrollendysphorie durch Trauma und Sexismus ausgelöst werden könne und mit psychologischen Mitteln besser als mit medizinischen Angleichungen geheilt werden könne.
Jetzt sehe ich meine Detransition als eine gegen trans gerichtete Konversionstherapie, dem die transfeindliche radikale feministische Ideologie zugrunde liegt. Wie alle Formen der Konversionstherapie war diese nicht erfolgreich und zutiefst verletzend.
...
Unsere Sprache mit ihren Bildern prägt eben unser Denken...
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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