jetzt sitze ich hier und sollte doch...
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M&M
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Post 1 im Thema

Beitrag von M&M » Fr 14. Feb 2020, 19:00

...draußen sein....

Hallo erstmal zusammen,

wie der Threadtitel schon sagt, sitze ich Zuhause und sollte aber draußen sein :/.

Heute wäre wieder ein Stammtisch bei mir in der nähe, auf den ich mich schon seit Wochen gefreut hab, endlich wieder raus und vor allem unter Menschen, Menschen die mich vllt ein wenig verstehen können, welche, mit denen ich mich austauschen kann, neues lerne und vielleicht weitere Stützen für meine eigene Orjentierung und Ausrichtung des eigenen "neuen" Weges finde.

Jetzt sitze ich da und mich halt mein MUt verlassen , mein Optimismus und Tatendrang, all mein Elan, meinen Weg zu gehen, wessen Ende ich noch nicht kenne, so holprig er sein mag, sicheren Schrittes mit dem Herz in der Hand, scheint plötzlich eine Mauer vor mir, die ich nicht zu überwinden weiß.
Anstatt den Blick nach vorn gerichtet, scheint mein Nacken erstarrt , rückblickend die Gedanken in der Vergangenheit versenkt und die auftauchende Angst vor dem was kommen mag, verkrieche ich mich wiedr in mein Mauseloch.

Ja, ich würde so gerne und trau mich nicht mehr, aber wieso diese plötzliche "Barrikade" ? Schien es doch gut voranzugehen, ich wurde mutiger , war draussen und am shoppen , fast schon selbstverständlich, auch wenn nicht oft, hatte ich kaum Probleme damit die letzten male , auch wenn ich shoppen bisher nur im MM unterwegs war.
Letztes Wochenende, hatte ich mein erstes Outin meiner Mutter und meiner Schwester gegenüber, welches, sagen wir "durchwachsen" aufgenommen wurde, Meine Mutter hat es überhaupt nicht verstanden , erst jetzt langsam, nachdem sie Gespräche mit mir und meinem Stievvater geführt hat, lockert sich langsam ihre Einstellung dem gegenüber und sie informiert sich natürlich auch allgemein über das Thema Trans* , welches für sie absolutes Neuland ist.
Das braucht etwas Zeit und das verstehe ich. Meine Schwester hat es recht gelassen aufgenommen mit der Bemerkung "wir leben im 21. Jahrhundert,, warum nicht, ist doch heute nichts besonderes mehr" aber auch mit der Ergänzung, ganz "normal" finde sie es auch nicht, wie sollen da erst meine erzkonservativen Bekannten auf dem Lamnde reagieren O.O ?!

Diese Erfahrung lässt mich nun seit Tagen , über meinen "Weg" und die "Gefahren" und Steine , den er mit sich bringen kann nachdenken. Sollte ich den Weg weiter gehen wollen, käme ich um weiter Outings nicht herum , was mir große Sorgen bereitet, mich wieder Zuhause verkriechen lässt und ich mir die FRage stelle , ob ich nicht einfach weiter "leide" ,aber wie lange wird das gut gehen?
Woher aber kommt diese Angst unbd warum?

Ich hab Angst ,nicht als Frau gesehen zu werden, sondern als "verkleideter Mann" , alleine Abends mit den Öffentlichen zu fahren um im schlimmsten Fall Anfeindungen und Übergriffen ausgeliefrt zu sein bereitet mir unbehagen, oder sind das nur Ausreden um mich meiner selbst nicht stellen zu müssen?
Diese Angst kann ich teilweise begründen und vielleicht verständlich machen, wenn ich euch versuche zu erklären, in welchen sozialen "Verhältnissen" ich aufgewachsen bin.
Ich bin ein Dorfkind und Scheidungskind, dass schon früh häufig umziehen musste und sich immer wieder aufs neue anpassen musste um schnell akzeptiert zu werden, ich hab das "Anpassen" also "gelernt". DIe Menschen in meinem Umfeld in dem ich aufwuchs, leben in ihrer eigenen kleinen Welt, in der alles anderstartige meist ausgeschlossen wurde und so manch anderstartiger Mensch den Hass der Leute zu spüren bekam. DIe politische Ausrichtung und Gedankengut, geht - und da traue ich mir jetzt eine Mutmaßung zu, zu 90% , von rechts der Mitte, bis weit nach rechts aussen und viele halten an altmodischem Gedankengut fest.
Ich bin froh, früh von Zuhause ausgezogen zu sein und durch meine vielen Umzüge, so viele verschiedene und interessante Menschen kennen gelernt zu haben und dadurch meinen Horizont erweitert zu haben. Ich selbst hab immer versucht jeden so zu akzeptieren wie er ist und das tue ich auch heute noch und umso mehr, da ich ja selbst akzeptiert und toleriert werden möchte, was viele aus meiner alten Heimat nicht können, oder wollen.

Und eben aus dieser Erfahrung heraus und dass ich Menschen persönlich kenne, die vor Gewalt nicht zurückschrecken und wie solche Menschen reagieren "können", lähmt es mich geradezu alleine rauszugehen und mein Outing weiter voranzutreiben.
Aus Angst vor ANfeindungen hier - und davor , was passieren könnte , würden das alte Bekannte mitbekommen , ich könnte nicht mehr ruhigen Gewissens dorthin zurück, wenn mir meine Gesundheit und wohlergehen wichtig ist. Das hat auch meine Schwester nochmal bestätigt, dass das schwierig werden könnte als ich das erwähnt habe, welche ja auch dort aufgewachsen ist.
Also ist da auch die Angst vor solzialer Abgeschiedenheit, noch mehr als eh schon und ich weiß nicht ob das für mich lebbar wäre so.
Was also tun, weiter wie bisher, alles lassen wie es ist ? Auch die Folgen kann ich nicht abschätzen was das psychisch mit mir macht, oder finde ich einen anderen Weg um damit umzugehen.....

irgendwie komme ich da gerade nicht heraus aus dieser "Gedankenwelt" , was mich wieder mehr Zuhause verkriechen lässt, im MM möchte ich einfach nicht raus un im "FM" traue ich mich nicht mehr und das wo ich mich schon relativ sicher gefühlt habe.
Heute war ich bei meiner Psychologin, bei der ich schon wegen Depressionen war , welche mit dem Thema Trans* leider keine Erfahrung hat, und mir direkt ne Überweisung ausgestellt hat, wo ich mich in der Uniklinik melden soll, da dort wohl auch Psychotherapeuten zum Thema Trans* sitzen, aber bis ich da wieder einen Termin bekomme, das wird wieder dauern, erreicht habe ich dort heute leider niemanden telefonisch, aber das würde mir sicher weiterhelfen. Einen Termin haab ich noch Ende März, bei einer DIe auf die Them,atik spezalisiert ist, aber nur Selbstzahler, was für mich auf dauer nicht tragbar ist :(.

Könnt ihr meine Gedanken und Gefühle ein Stück weit nachvollziehen, oder kennt diese selber - und wenn, wie seit ihr damit umgegangen ?

euch ein schönes Wochenende

eine etwas deprimierte und hilflose Maxime
erst zwei M, dann eines und nun Maxi(me) - von der Larve zum Schmetterling ;)

Helga
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Re: jetzt sitze ich hier und sollte doch...

Post 2 im Thema

Beitrag von Helga » Fr 14. Feb 2020, 19:23

Hallo Maxime,
ich denke es ist überhaupt kein Problem im MM zur SHG zu fahren. Gerade diejenigen, die selbst betroffen sind, wissen wie schwer es fallen kann im FM in eine Gruppe zu gehen.
Sollte dein Heimatdorf wirklich derart verroht sein, solltest du dort einfach nicht mehr hinfahren. Wobei meines Wissens Zeitreisen in die Vergangenheit noch immer nicht möglich sind. Mir scheint dein "innerer Schweinehund" hat dir hier ein absurde Kopfkino vorgeführt.
Wenn du noch nicht weißt wo dein Weg hingeht macht es keinen Sinn sich vor Gott und der Welt zu outen. Mir scheint du hast dir ein Tempo auferlegt, mit dem du selbst nicht klarkommst. Mach einfach etwas kleinere Schritte. Wenn es noch nicht zu spät ist fahr im MM zur SHG. Geh unter Menschen, du wirst sehen, dass du dort viel Verständnis findest.
Liebe Grüße
Helga
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.

M&M
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Re: jetzt sitze ich hier und sollte doch...

Post 3 im Thema

Beitrag von M&M » Fr 14. Feb 2020, 19:34

Helga hat geschrieben:
Fr 14. Feb 2020, 19:23
. Mir scheint du hast dir ein Tempo auferlegt, mit dem du selbst nicht klarkommst. Mach einfach etwas kleinere Schritte. Wenn es noch nicht zu spät ist fahr im MM zur SHG. Geh unter Menschen, du wirst sehen, dass du dort viel Verständnis findest.
Liebe Grüße
Helga
Damit hast du wohl recht, dass ich zu ungeduldig bin und ich am liebsten immer schnell eine Antwort möchte und Ziele erreiche, dass muss ich erst lernen, das es diesmal halt nicht so funktioniert...
Und ja...die Gegend wo ich aufgewachsen bin ist sehr verroht leider....

Danke für deine erste Einschätzung

Liebe Grüße Maxime
erst zwei M, dann eines und nun Maxi(me) - von der Larve zum Schmetterling ;)

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Re: jetzt sitze ich hier und sollte doch...

Post 4 im Thema

Beitrag von Helga » Fr 14. Feb 2020, 19:58

Hallo Maxime,
Achtung! Jetzt kommen zwei Phrasen:
1. Wer Antworten sucht muss Fragen formulieren können.
2. Wer ein Ziel erreichen will muss wissen in welcher Richtung es liegt.
TransX lässt sich leider nicht grundsätzlich auf die Formel "werde Frau und sei glücklich" reduzieren. Es ist ein sehr langer Selbstfindungsprozess, bei dem auch Psychologen (egal ob Trans- Erfahrung oder nicht) nur bedingt helfen können. Niemand kann in deinen Kopf sehen. Diesen Prozess musst du selbst durchmachen. Es bedeutet du musst dir Zeit für dich selbst nehmen und dich intensiv mit dir selbst beschäftigen.
Liebe Grüße
Helga
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.

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Re: jetzt sitze ich hier und sollte doch...

Post 5 im Thema

Beitrag von Kathi87 » Fr 14. Feb 2020, 20:18

Liebe Maxime

am Anfang ist jeder Schritt wirklich schwer, die Überwindung ist schwer, du musst dir manchmal einen Ruck geben. Aber du musst dein Wohl fühl Tempo finden, das habe ich dir ja auch schon geschrieben, es geht nicht alles mit mal und wenn man sich selber zu sehr drängt, wird man nicht immer die richtigen Entscheidungen treffen und das kann bei so einem Weg fatal sein.

Die Zweifel sind normal, die hatte ich vor der HRT, Vä/Pä, dem Brustaufbau und auch vor der GaOp wird es wieder passieren. Genauso vor den ganzen Outings die ich hinter mir habe, es gehört dazu... und ich schon geschrieben habe nach viele Psychotherapeuten Sitzungen war ich auch am Grübeln, ich bin nachhause und habe geheult weil ich mich selber komplett in Frage gestellt habe, aber auch das gehört dazu so bin ich mir sicher die richtigen Entscheidungen getroffen zuhaben.

Mach dich nicht so verrückt, wärst du hier würde ich dich zur shg schleifen.

Liebe Grüße
Kathi
Man kann 10000 Worte nutzen ohne irgendetwas zu sagen.

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Re: jetzt sitze ich hier und sollte doch...

Post 6 im Thema

Beitrag von M&M » Fr 14. Feb 2020, 20:23

Helga hat geschrieben:
Fr 14. Feb 2020, 19:58
Hallo Maxime,
Achtung! Jetzt kommen zwei Phrasen:
1. Wer Antworten sucht muss Fragen formulieren können.
2. Wer ein Ziel erreichen will muss wissen in welcher Richtung es liegt.
TransX lässt sich leider nicht grundsätzlich auf die Formel "werde Frau und sei glücklich" reduzieren. Es ist ein sehr langer Selbstfindungsprozess, bei dem auch Psychologen (egal ob Trans- Erfahrung oder nicht) nur bedingt helfen können. Niemand kann in deinen Kopf sehen. Diesen Prozess musst du selbst durchmachen. Es bedeutet du musst dir Zeit für dich selbst nehmen und dich intensiv mit dir selbst beschäftigen.
Liebe Grüße
Helga
Hallo Helga ,

dessen bin ich mir natürlich bewusst, dass ich mir viel Antworten nur selbst geben kann, bei einigen bin ich mir recht sicher , bei anderen, hoffe ich durch hilfe leichter welche zu finden und das Puzzle zu vervollständigen.
Ja, eine klare Formuliereung fällt mir bisweilen etwas schwer, das ist mir heute bei meinem Gespräch acuh wieder aufgefallen ^^ :/.

um nochmalm kurz zu deiner obrigen Antwort zurückzukehrne, in der du schriebst, ich solle halt einfach nicht mehr dorthin fahren. SO einfach ist das nun auch wieder nicht, meine Mutter lebt noch dort und es gibt auch weniger extreme Menschen dort von denen ein paar wenige einen festen Platz in meinem Herzen gefunden haben, eienr davon mein bester und vllt wirklich einziger wahrer Freund, der mir seit 30 Jahren zur Seite steht und wir uns nie haben hängen lassen wenn es drauf ankam und er auch von sich aus immer wieder Kontakt sucht. Von daher, kommt eine strickte Meidung der Gegend eher nicht in Frage :/.....
aber ja, bis es irgendwann mal soweit ist, dass ein Outing nötig wäre, wird noch einiges an Zeit vergehen und ich kann nach Lösungen suchen...
das ja auch nicht das Hauptpoblem, das Hauptproblem ist meine Barrikade im Kopf wieder loszuwerden und zu verinnerlichen, dass sicher einige Ängste unbegründet sind, aber eben immer alles leichter gesagt als getan ;)....SHG im MM? natürlich eine Möglichkeit , wenn auch ungern, in zwei Wochen ist wieder der Stammtisch, auf dem ich schon war, ich hoffe mir fällt es dann leichter dort noch einmal hinzugehen.

lg Maxime
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Re: jetzt sitze ich hier und sollte doch...

Post 7 im Thema

Beitrag von M&M » Fr 14. Feb 2020, 20:38

Kathi87 hat geschrieben:
Fr 14. Feb 2020, 20:18
Liebe Maxime

Mach dich nicht so verrückt, wärst du hier würde ich dich zur shg schleifen.

Liebe Grüße
Kathi
ja was denkst du warum ich hier schreibe, du hast ja jetzt zwei Wochen Zeit, mach dich schon mal auf den Weg ;-P.
Kathi87 hat geschrieben:
Fr 14. Feb 2020, 20:18
Liebe Maxime

am Anfang ist jeder Schritt wirklich schwer, die Überwindung ist schwer, du musst dir manchmal einen Ruck geben. Aber du musst dein Wohl fühl Tempo finden, das habe ich dir ja auch schon geschrieben, es geht nicht alles mit mal und wenn man sich selber zu sehr drängt, wird man nicht immer die richtigen Entscheidungen treffen und das kann bei so einem Weg fatal sein.

Die Zweifel sind normal, die hatte ich vor der HRT, Vä/Pä, dem Brustaufbau und auch vor der GaOp wird es wieder passieren. Genauso vor den ganzen Outings die ich hinter mir habe, es gehört dazu... und ich schon geschrieben habe nach viele Psychotherapeuten Sitzungen war ich auch am Grübeln, ich bin nachhause und habe geheult weil ich mich selber komplett in Frage gestellt habe, aber auch das gehört dazu so bin ich mir sicher die richtigen Entscheidungen getroffen zuhaben.

Liebe Grüße
Kathi
danke , für deine Zeilen, ja hattest du schon erwähnt und trotzdem hilft es mir, das hier nochmal zu lesen, dass diese Unsicherheiten auch bei einer Frau da sind, die sonst recht abgeklärt, selbstbewusst und stark wirkt .

liebe Grüße Maxime
erst zwei M, dann eines und nun Maxi(me) - von der Larve zum Schmetterling ;)

JaquelineL
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Re: jetzt sitze ich hier und sollte doch...

Post 8 im Thema

Beitrag von JaquelineL » Fr 14. Feb 2020, 22:04

Liebe Maxime,

ja, bestimmt viele hier können Deine Worte nachvollziehen. Vor dem ersten Schritt nach draußen kann die Tür wie eine solide Mauer aus Stahl wirken, auch wenn man sich wochenlang auf den Weg in die Welt gefreut hat. Und selbst wenn man dieses Hindernis einmal (oder zweimal, oder häufiger) überwunden hat - wenn man erkennt, was die Zukunft für jemanden außerhalb der Norm bereit hält (oder auch nur potentiell entgegen setzt) bei weiterem Beschreiten des eigenen Weges, kann der Mut schnell sehr schrumpfen.

Es ist nicht umsonst so, dass manche "Mitstreiter" hier im Forum seit Jahren und Jahrzehnten nur im Verborgenen ihren Gefühlen nachgeben oder gar, nach ersten großen Schritten in Richtung eines als "richtig" empfundenen Lebens, wieder Halt machen. Doch je ungebundenen man als direkt Betroffene(r) ist (und dann auch oft jünger), um so breiter sind die Möglichkeiten, sich zu entwickeln: Und so hast man vielleicht sogar *Zeit* zu ergründen, in welche Richtung der eigene Weg zeigen sollte. Nimm' Dir die Zeit, die Dir zur Verfügung steht, aber auch: Nutze diese Zeit.
Helga hat geschrieben:
Fr 14. Feb 2020, 19:58
Hallo Maxime,
Achtung! Jetzt kommen zwei Phrasen:
1. Wer Antworten sucht muss Fragen formulieren können.
2. Wer ein Ziel erreichen will muss wissen in welcher Richtung es liegt.
TransX lässt sich leider nicht grundsätzlich auf die Formel "werde Frau und sei glücklich" reduzieren. Es ist ein sehr langer Selbstfindungsprozess
Bestimmt etwas überspitzt ausgedrückt und mein Gefühl will auch nur dem dritten Satz direkt zustimmen - aber ein Körnchen Wahrheit steckt durchaus auch in den beiden "Phrasen". Frage Dein Herz, wohin Du willst und lasse Deinen Verstand helfen zu entscheiden, ob es wirklich Dein Weg sein kann. Stelle Dich Deinen Gefühlen und lasse dennoch zu, dass weder Wunsch noch Angst Dich in eine Richtung drängen, die Dich erkennbar ins Verderben führt.

Und selbst ohne Dein Lebensmodell vollständig auf den Kopf zu stellen: Wird Dein frei-denkender Geist die von Dir beschriebene Engstirnigkeit Deiner Umgebung auf Dauer ertragen oder wäre es nicht schon für Dich in männlicher Variante eine Belastung, mit solchen Einstellungen ständig konfrontiert zu werden? Ist es unter Umständen, selbst ohne "Ausleben" oder gar "Transition", in einer anderen, offenen Umgebung erheblich erträglicher? (Wobei sich z. B. mit Kind ebenso Abhängigkeiten ergeben, wie auch durch emotionale oder vielleicht auch nur rein finanzielle Aspekte schnell Bindungen ergeben, die nur schmerzlich zu lösen wären.)

Wieder einmal keine Entscheidungshilfe in diesem Beitrag. Aber ich lese aus Deinen Worten Gefühle heraus, die ich auch von mir kenne. Und aus der doch etwas längeren Zeit, die ich mit meiner ähnlich besonderen Situation zu tun habe, habe ich vor allem gelernt: Nur bewusst getroffene Entscheidungen waren auf Dauer erträglich. Wenn ich einfach nur Angst, Euphorie oder auch Ignoranz (meiner eigenen Situation und aller ihrer Abhängigkeiten) zu meinen Beratern machte, hat jede Weggabelung mich nie lange auf einen guten Weg gebracht. Um beim Bild zu bleiben: Und dann durch den Sumpf waten zu müssen, der zwischen den möglichen Wegen lag, war noch weniger erbaulich als es gewesen wäre, an der Gabelung mir echte Gedanken über die Wahl zu machen. Oder eben, wie Helga schrieb: Herauszufinden, in welcher Richtung (vermutlich) mein eigenes Ziel liegt.

Ganz liebe Grüße
Jackie, die viele Abende genauso allein hinter der Tür saß.
Today is the first day of the rest of my... forget it.

sabine_allein
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Re: jetzt sitze ich hier und sollte doch...

Post 9 im Thema

Beitrag von sabine_allein » Sa 15. Feb 2020, 07:46

Guten Morgen Maxime,

ich kann mich so gut in dich hinein versetzen und kenne die Angst und die Zweifel, die verstärkt nach eher ungünstig verlaufenen Outinggesprächen auf treten. Auch bei mir war vor allem das Gespräch mit meiner Mutter eines der entscheidenden, das mir klargemacht hat, dass ich, neben meinen eigenen Entscheidungen und den notwendigen Erfahrungen draußen, auch gegen die Bilder und Vorstellungen angehen muss, die meine Familie und Freunde und alle die mich sehr lange kennen von mir haben. Manchmal gelingt es mir, den Typen im Spiegel auszublenden und ich erkenne etwas so lange vorborgenes weibliches in mir, das nichts mit Schminke oder Kleidung zu tun hat. Die Momente sind sehr stark, emotional aber auch gleichzeitig sehr fragil und lassen sich durch einen falschen Blick oder eine falsche Bemerkung sehr schnell wieder ins Gegenteil verwandeln. Dann sehe ich wieder den nicht mehr ganz jungen Familienvater vor mir, der sich die Haare wachsen lässt, sich schminkt und die Augenbrauen zupft und empfinde all den Aufwand als vergeblich, nicht der Mühe wert.
Auch mir geht das vor allem dann so, wenn ich einmal wieder etwas weiblicher ausgehen möchte als in meinem androgynen Normalzustand. Oft hilft mir dann meine Freundin, indem sie mir Komplimente macht, zusammen mit mir ausgeht oder lange mit mir darüber spricht, weshalb ich das alles auf mich nehme. Manchmal schaffe ich dann den Sprung nach draußen, oft stecke ich den Kopf aber in den Sand und möchte wieder alles zurück nehmen und in den so lange geübten Zustand des Verdrängens zurück gehen.
Aber das habe ich ja Jahrzehnte versucht und hat immer in der totalen Katastrophe geendet.
Wie schon so oft geschrieben hilft es mir, wenn ich dann den Mittelweg des androgynen wähle und für mich entscheiden kann, wann ich weiblich genug bin, dass ich den oben beschriebenen fragilen Moment herstellen kann, mich aber im Draußen noch irgendwie unauffällig durchmogeln kann. Die Erfahrungen die ich dann mache führen oft dazu, dass ich den Grad des weiblichen mit der Zeit immer etwas erhöhen kann.
Ich hoffe, dass ich mich irgendwie verständlich ausgedrückt habe und dass du es gestern doch noch zu der SHG geschafft hast.

LG

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Re: jetzt sitze ich hier und sollte doch...

Post 10 im Thema

Beitrag von M&M » Sa 15. Feb 2020, 10:04

sabine_allein hat geschrieben:
Sa 15. Feb 2020, 07:46
. Auch bei mir war vor allem das Gespräch mit meiner Mutter eines der entscheidenden, das mir klargemacht hat, dass ich, neben meinen eigenen Entscheidungen und den notwendigen Erfahrungen draußen, auch gegen die Bilder und Vorstellungen angehen muss, die meine Familie und Freunde und alle die mich sehr lange kennen von mir haben.

LG
guten Morgen Sabine und danke für deine Antwort,

willkommen in meinem geistigen"Gruselkabinett" , du hast meine Gefühle und Gedanken sehr gut auf den Punkt gebracht. Durch das Gespräch wurde mir erst so richtig bewusst, was da noch so auf mich zukommen kann und vllt wird.
sabine_allein hat geschrieben:
Sa 15. Feb 2020, 07:46
. Die Momente sind sehr stark, emotional aber auch gleichzeitig sehr fragil und lassen sich durch einen falschen Blick oder eine falsche Bemerkung sehr schnell wieder ins Gegenteil verwandeln. Dann sehe ich wieder den nicht mehr ganz jungen Familienvater vor mir, der sich die Haare wachsen lässt, sich schminkt und die Augenbrauen zupft und empfinde all den Aufwand als vergeblich, nicht der Mühe wert.
LG
auch hier, Punktlandung, nur das ioch niemanden an meiner Seite habe, der mir Mut zuspricht.
sabine_allein hat geschrieben:
Sa 15. Feb 2020, 07:46

Wie schon so oft geschrieben hilft es mir, wenn ich dann den Mittelweg des androgynen wähle und für mich entscheiden kann, wann ich weiblich genug bin, dass ich den oben beschriebenen fragilen Moment herstellen kann, mich aber im Draußen noch irgendwie unauffällig durchmogeln kann. Die Erfahrungen die ich dann mache führen oft dazu, dass ich den Grad des weiblichen mit der Zeit immer etwas erhöhen kann.
Ich hoffe, dass ich mich irgendwie verständlich ausgedrückt habe und dass du es gestern doch noch zu der SHG geschafft hast.

LG
eben diesen Mittelweg kann ich für mich (noch?) nicht ankzeptieren und es gibt für mich nur ein ganz oder gar nicht, vllt durch ein mir selbst, aber auch von der Gesellschaft angelegtes und eng geschnürtes geistiges Korsett , das mich einzwängt , ja , vielleicht denke ich immer noch zu binär?!odr ist es nicht nur das denken, sondern auch das fühlen?! es mag eine gewisse Engstirnigkeit von mir sein, welche ich durch langsame lockerung der Schnürung versuche abzulegen . AN anderen hab ich damit überhaupt kein problem, nur für mich selber mag das aktuell nicht so recht passen.
in der SHG war ich nicht mehr, nein, dafür hab ich mich ausgiebig asugetauscht.
In zwei Wochen ist die nächste, bis dahin kann ich ja weter an ,mir arbeiten ;).

liebe Grüße und ein schönes Wochenende MAxime
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Re: jetzt sitze ich hier und sollte doch...

Post 11 im Thema

Beitrag von ChristinaF » Sa 15. Feb 2020, 11:38

Liebe Maxime,
das was du schreibst haben alle der hier anwesenden, zumindest aber die TS Frauen, ebenso durchlebt. Vielleicht ists ein kleiner Trost. Aber hier Ratschläge zu geben, ist sehr schwer. Denn dein wahres Ich mit all seinen Facetten kennst nur du allein. Deshalb denke ich, dass es alleine die Zeit zeigen wird, welche Wege du einschlagen kannst, willst oder musst.
Liebe Grüße
Christina

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Re: jetzt sitze ich hier und sollte doch...

Post 12 im Thema

Beitrag von ascona » So 16. Feb 2020, 12:18

Hallo Maxi,
Du kannst gut reflektieren, also du kannst deine Bedenken gut formulieren - wie geht es mir wenn ich mich ständig im Frauenmodus bewege, am Wohnort, in der alten Heimat ? Was sind die Gefahren ? Auf der anderen Seite - was ist das Leiden im Männermodus ?
M&M hat geschrieben:
Fr 14. Feb 2020, 19:00
Ich hab Angst ,nicht als Frau gesehen zu werden, sondern als "verkleideter Mann" , alleine Abends mit den Öffentlichen zu fahren um im schlimmsten Fall Anfeindungen und Übergriffen ausgeliefrt zu sein bereitet mir unbehagen, oder sind das nur Ausreden um mich meiner selbst nicht stellen zu müssen?
...
Also ist da auch die Angst vor solzialer Abgeschiedenheit, noch mehr als eh schon und ich weiß nicht ob das für mich lebbar wäre so.
Was also tun, weiter wie bisher, alles lassen wie es ist ? Auch die Folgen kann ich nicht abschätzen was das psychisch mit mir macht, oder finde ich einen anderen Weg um damit umzugehen.....
Weiterkommen wirst du nur , wenn du schrittweise ausprobierst. Dabei wirst du schon merken, ob es schlimm oder nicht für dich ist, eben doch manchmal als "verkleideter Mann" wahr genommen zu werden. Du wirst es nicht immer vermeiden können. Dann kommt es auf dich an, ob du dich davon runter ziehen lässt oder nicht.
Du brauchst nur soviel machen , wie du dich noch wohl fühlst ! Ansonsten lass es sein.
Du bist noch recht jung. Und dein Weg ist noch neu. Also laß es ruhig langsamer angehen. Setz dich nicht unnötig unter Druck.
In deiner alten Heimat brauchst du dich ja erstmal nicht outen. Und es ist schön, daß es mit deiner Schwester doch eigentlich gut geklappt hat ! (ap)
wo ich mich in der Uniklinik melden soll, da dort wohl auch Psychotherapeuten zum Thema Trans* sitzen, aber bis ich da wieder einen Termin bekomme,
Ich merke schon, daß ich als eigentlich Inkompetenter Ratschläge gebe. :? Deshalb nur noch einer, der eigentlich nur richtig sein kann: Probier SHG , Stammtisch und auch den Uniklinik-Psychotherapeuten. Termin abwarten darf kein Problem sein !
ich wüsche dir viel Glück auf deinem Weg ! (ki)

LG ascona )))(:

Lisa-Weber
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Re: jetzt sitze ich hier und sollte doch...

Post 13 im Thema

Beitrag von Lisa-Weber » So 16. Feb 2020, 12:34

M&M hat geschrieben:
Sa 15. Feb 2020, 10:04
willkommen in meinem geistigen"Gruselkabinett" ,
Liebe Maxime,
ja unser Hirn - der ärgste Feind von uns selber.
Es lässt uns immer wieder zweifeln und hemmt unseren Weg.
Aber es ist auch manchmal gut und zwingt uns eben ein bestimmtes Tempo auf.
Man kann soviel lesen wie man will - letztendlich sind es immer sehr einsame Entscheidungen für sich selbst.
Man bekommt viele Anregungen und sieht sich oft selbst in den Ratschlägen und Geschichten weil sie gerade im Moment passen.
Nächste Woche überholt sich das ganze schon wieder.
Auch negative Erfahrungen sammeln wir alle und die heißt es einzuordnen und zu verarbeiten.

Lieb Grüße und immer ein offenes Ohr für dich
Lisa
Liebe geben und offen sein für neues..

M&M
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Re: jetzt sitze ich hier und sollte doch...

Post 14 im Thema

Beitrag von M&M » So 16. Feb 2020, 13:19

Lisa-Weber hat geschrieben:
So 16. Feb 2020, 12:34
M&M hat geschrieben:
Sa 15. Feb 2020, 10:04
willkommen in meinem geistigen"Gruselkabinett" ,
Liebe Maxime,
ja unser Hirn - der ärgste Feind von uns selber.
Es lässt uns immer wieder zweifeln und hemmt unseren Weg.
Aber es ist auch manchmal gut und zwingt uns eben ein bestimmtes Tempo auf.
Man kann soviel lesen wie man will - letztendlich sind es immer sehr einsame Entscheidungen für sich selbst.
Man bekommt viele Anregungen und sieht sich oft selbst in den Ratschlägen und Geschichten weil sie gerade im Moment passen.
Nächste Woche überholt sich das ganze schon wieder.
Auch negative Erfahrungen sammeln wir alle und die heißt es einzuordnen und zu verarbeiten.

Lieb Grüße und immer ein offenes Ohr für dich
Lisa
danke liebe Lisa für deine Zeilen,
ich muss dir in allem uneingeschränkt recht geben - das erkenne ich nun auch und bin am ordnen für mich , mir geht es schon deutlich besser wieder, als noch vor ein paar Tagen, da ich vieles habe sacken lassen, mir meine Gedanke dazu gemacht hab - auch durch Anregungen hier und hab die Brechstange wieder weggepackt und versuche eine Geschwindigkeit zu nutzen, mit der ich auch klar komme.

ganz lieben Dank für dein offenes Ohr, ich denke du solltest im MOment viel mehr auf dich selber hören und auf dich konzentrieren!
wir kennen uns noch nicht besonders gut, aber irgednwo haben wir hier doch alle eine "Gemeinsamkeit" und wenn es dann einer so offensichtlichen guten Seele wie dir schlecht geht, geht mir das auch nahe.

einen schönen und entspannten Sonntag noch, ich geh jetzt ein Mittagsschläfchen machen ;)

liebe Grüße Maxime
erst zwei M, dann eines und nun Maxi(me) - von der Larve zum Schmetterling ;)

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