Ich fühle mich überfahren.... - Mein Tagebuch
Ich fühle mich überfahren.... - Mein Tagebuch

Lebensplanung, Standorte
Antworten
Lisa-Weber
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 83
Registriert: Fr 7. Jun 2019, 17:03
Geschlecht: weiblich
Pronomen:
Wohnort (Name): München
Membersuche/Plz: 81477
Hat sich bedankt: 67 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 77 Mal
Gender:

Ich fühle mich überfahren.... - Mein Tagebuch

Post 1 im Thema

Beitrag von Lisa-Weber » Fr 21. Jun 2019, 20:06

Hallo ihr Lieben,

ich bin 62 Jahre alt und werde gerade von einem Zug der Gefühle überrollt.
Ich war noch nie gut mit Worten - so vergebt mit "verbale Entgleisungen".

Mein Weg als Frau begann mit meinem 60. Geburtstag.
Ich stand vor der Entscheidung mich zu Outen oder dieses Leben zu beenden.

Das mit mir etwas anders ist merkte ich schon früh und bescherte meinem gesamten Leben ein ständiges auf und ab und jahrelange unbehandelte Depressionen.
Ich habe 2 Suizide hinter und weiß wie tief man im Keller landen muss.

Es kamen nach meinem Outing noch einige Monate als "Job-Mann" bis mich ein Herzinfarkt aus dem Verkehr zog.
Auch hier - es war nicht mein erster Infarkt - ging das ganze nicht einfach aus.
Ich merkte ziemlich bald das sich da was anbahnte - ignorierte es aber in der Hoffnung es wird sich alles von allein erledigen.
Einfach ausgedrückt hatte ich bestimmt 10 Herzanfalle in 14 Tagen und bin letztendlich selber ins Krankenhaus weil die Schmerzen unerträglich wurden.
Ein passiver Suizidversuch durch unterlassen.

Ende vom Lied - Infarkt - 2 neue Stents - 6 Tage Intensiv und weitere 5 Tage auf Station.

Zeit zum Nachdenken und um Hilfe zu bitten - der Anstoß zur Therapie.

Es viel mir immer schwer Hilfe anzunehmen - hab es immer in mich hinein gefressen.
(Auch schlechte Erfahrungen mit Therapeuten in meinem Leben (Damals versuchte man noch zu heilen indem man das andere verteufelte)
(Auch die Angst dabei das einem etwas was man liebt - weggenommen wird)
Das war Im September letzten Jahres.

Seitdem sitze ich im ICE - Vollgas und komme manchmal diesem Tempo nicht mehr nach.

Ich bin in die Reha vom KH aus gleich mit dem Statement das ich mich in Frauenkleidern wohler fühle.

Seitdem gehe ich fast nur noch als Frau durch das Leben.

Manchmal wenn ich z.B. das Auto reparieren muss kommen halt der Mann und seine Klamotten mal durch - aber wichtig dabei ist wie ich mich fühle dabei.

Ich hatte das Glück gleich im Anschluss an die Reha auch einen Therapieplatz bei einem der führenden Therapeuten für Transidente in München zu bekommen der mich nun begleitet.
Er kennt mich z.B. nur als Frau - ich bin Frau und somit war es für mich klar auch so aufzutreten.

Durch ihn habe ich inzwischen die Personenstandsänderung und Namenänderung bei Gericht beantragt.
Am 22. August hab ich den ersten Termin für das zweite Notwendige Gutachten.

Mein größtes Problem bin immer ich selber - 60 Jahre Einzelkämpfer (auch wenn ich 2 mal verheiratet war und 2 Kinder habe)

Nun wird es langsam richtig ernst!! - Hormontherapie hat begonnen - Ausweis angegangen - möglichst schnell die "Ent-Osterung" angehen.

Am 16.7 Termin bei HNO Spezialist in München Termin - Stimme angehen.
Die Stimme ist ehrlich gesagt mein größtes innerstes Problem. Mit Kleidung und Schminke gehe ich ja auf 5 Meter Entfernung noch als Frau durch - aber beim ersten Wort...…… heuuuuuuuuuuuul

Aber: Es tu so gut überall als Frau Weber gesehen und genommen zu werden.

Und dann gibt es diese bösen Tiefschläge des Lebens:

Meiner Mutter mit 85 tue ich richtig weh - Meine Kinder - was sollen sie zu mir sagen.
Mein Sohn fragte mich ob er mich nochmal als "Papa" sieht. - Ich konnte nur noch heulen

Das sind Momente wo auch wieder Zweifel aufkommen - ist das alles so richtig?
Wo ich mich noch nicht durchringen konnte - der Weg in eine Selbsthilfegruppe
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Spätberufene mit Hang zur Konsequenz

Céline
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1071
Registriert: Mi 11. Mär 2015, 07:39
Geschlecht: Frau
Pronomen: Sie
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 1779 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 1230 Mal
Gender:

Re: Ich fühle mich überfahren.... - Mein Tagebuch

Post 2 im Thema

Beitrag von Céline » Fr 21. Jun 2019, 20:17

Hi Lisa,
Du schaffst Das!!!!!!!!Ich drück Dir die Daumen und vielleicht sehen wir uns mal bei Transident in München
Bis dann
Liebe Grüße
Céline
Man muss wählen
Zwischen Herz und Vernunft.
Ich gehorche dem Herzen.

Lisa-Weber
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 83
Registriert: Fr 7. Jun 2019, 17:03
Geschlecht: weiblich
Pronomen:
Wohnort (Name): München
Membersuche/Plz: 81477
Hat sich bedankt: 67 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 77 Mal
Gender:

Re: Ich fühle mich überfahren.... - Mein Tagebuch

Post 3 im Thema

Beitrag von Lisa-Weber » Fr 21. Jun 2019, 20:22

Céline hat geschrieben:
Fr 21. Jun 2019, 20:17
Hi Lisa,
Du schaffst Das!!!!!!!!Ich drück Dir die Daumen und vielleicht sehen wir uns mal bei Transident in München
Bis dann
Liebe Grüße
Céline
Da ich noch sehr "jung" in diesem Forum bin - stehen mir einige Dinge nicht zur Verfügung - bzw. nicht freigeschalten.
Schick mir doch bitte eine PN - damit wir das mal klären können wo man sich in München trifft.
Spätberufene mit Hang zur Konsequenz

Franka
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 695
Registriert: Fr 25. Mai 2012, 22:18
Geschlecht: Transgender
Pronomen:
Wohnort (Name): Salzgitter
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 107 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 157 Mal

Re: Ich fühle mich überfahren.... - Mein Tagebuch

Post 4 im Thema

Beitrag von Franka » Fr 21. Jun 2019, 20:33

Was die Leute in mir sehen oder wie sie mich wahrnehmen ist mir ziemlich Schnuppe. Ich weiß, was ich bin. Meine Tochter darf natürlich weiterhin Papa zu mir sagen und mein Enkel Opa.
Am Telefon korrigiere ich aber die Anrufer_innen schon, wenn sie durch meine männliche Stimmer Herr ... sagen. Mein Vater sagte heute wieder "mein Sohn" am Telefon, aber gibt sich wirklich große Mühe Franka zu mir zu sagen. Ich denke er ist, war immer sehr stolz darauf neben seinen 3 Töchtern auch einen Sohn zu haben, naja das mit dem Sohn hat dann nicht so 100%ig hingehauen, aber mit seinen fast 75 Jahren kann ich ihm deswegen nicht böse sein. Man muss einfach je nach Situation auch mal alle 5e gerade sein lassen.
Wir bekommen mit unserer Geburt das Leben geschenkt, doch viele von uns haben noch nicht einmal das Geschenkpapier abgemacht.

Lisa-Weber
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 83
Registriert: Fr 7. Jun 2019, 17:03
Geschlecht: weiblich
Pronomen:
Wohnort (Name): München
Membersuche/Plz: 81477
Hat sich bedankt: 67 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 77 Mal
Gender:

Re: Ich fühle mich überfahren.... - Mein Tagebuch

Post 5 im Thema

Beitrag von Lisa-Weber » Fr 21. Jun 2019, 20:43

Franka hat geschrieben:
Fr 21. Jun 2019, 20:33
Was die Leute in mir sehen oder wie sie mich wahrnehmen ist mir ziemlich Schnuppe. Ich weiß, was ich bin. Meine Tochter darf natürlich weiterhin Papa zu mir sagen und mein Enkel Opa.
Am Telefon korrigiere ich aber die Anrufer_innen schon, wenn sie durch meine männliche Stimmer Herr ... sagen. Mein Vater sagte heute wieder "mein Sohn" am Telefon, aber gibt sich wirklich große Mühe Franka zu mir zu sagen. Ich denke er ist, war immer sehr stolz darauf neben seinen 3 Töchtern auch einen Sohn zu haben, naja das mit dem Sohn hat dann nicht so 100%ig hingehauen, aber mit seinen fast 75 Jahren kann ich ihm deswegen nicht böse sein. Man muss einfach je nach Situation auch mal alle 5e gerade sein lassen.
Dies versuche ich auch so zu sehen.
ABER:
Es ist halt immer eine "Verfassungsfrage"
Es gibt Tage da gelingt das super toll.
Es gibt Tage da kann man es noch "überspielen"
Und dann gibt es halt die Tage wo man dir das Herz bei lebendigen Leibe aus dem Körper holt.
Zuletzt geändert von Lisa-Weber am Fr 21. Jun 2019, 21:00, insgesamt 1-mal geändert.
Spätberufene mit Hang zur Konsequenz

Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 14280
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: InterS-W
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Membersuche/Plz: 24977
Hat sich bedankt: 816 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 5871 Mal
Gender:

Re: Ich fühle mich überfahren.... - Mein Tagebuch

Post 6 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Fr 21. Jun 2019, 20:49

Moin,

für die beiden Enkelkinder bin ich OMA, obwohl ich das nie forciert habe.
Sie hätten mich auch gern beim Vornamen nennen können; nur OPA wäre für mich falsch )))(:

Für meine Kinder ist es natürlich schwieriger; denn ihre Mutter bin ich definitiv nicht - und ich erwarte auch so eine Bezeichnung nicht.

"Oma" ist nicht so genau festgelegt wie "Mutter", denke ich...

Gruß
Anne-Mette
krauetersalz.jpg
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

Lisa-Weber
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 83
Registriert: Fr 7. Jun 2019, 17:03
Geschlecht: weiblich
Pronomen:
Wohnort (Name): München
Membersuche/Plz: 81477
Hat sich bedankt: 67 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 77 Mal
Gender:

Re: Ich fühle mich überfahren.... - Mein Tagebuch

Post 7 im Thema

Beitrag von Lisa-Weber » Fr 21. Jun 2019, 20:53

Yepp, da hast du wohl recht.
Meine Enkelin 4 - hat mich auch schon in Frauenkleidern kennengelernt und nimmt das einfach so hin.
Meine 2 Enkeltochter ist grade drei Wochen alt - mal schaun was sich entwickelt.
Spätberufene mit Hang zur Konsequenz

Helga
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 122
Registriert: Sa 9. Mär 2019, 22:07
Geschlecht: 95%m, CD
Pronomen: beliebig
Wohnort (Name): Norddeutschland
Membersuche/Plz: 28xxx
Hat sich bedankt: 35 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 90 Mal

Re: Ich fühle mich überfahren.... - Mein Tagebuch

Post 8 im Thema

Beitrag von Helga » Sa 22. Jun 2019, 00:01

Hallo Lisa,
Vorweg, ich bin Crossdresser und lehne meine männliche Seite nicht ab (ist alltagstauglicher und Pflegeleichter), daher könnte mein Ratschlag etwas anders ausfallen.
Es war auf jeden Fall richtig die innere Frau nicht mehr zu unterdrücken.
Aber gib dir und deiner Umwelt Zeit sich daran zu gewöhnen. Vielleicht gönnst du deinem Sohn, der sich trotz des Erwachsenenalters möglicherweise noch nicht komplett abgenabelt hat ab und zu die Gelegenheit dich ungeschminkt als Vater zu. Vielleicht gab es besondere Vater und Sohn Rituale (Fußball, Autos...) die er jetzt vermisst. Das Gleiche gilt sinngemäß für deine Mutter die Angst hat ihren Sohn zu verlieren.
Insbesondere solltest du dir für Maßnahmen die unumkehrbar sind (Entosterung) sehr viel Zeit lassen bis du sicher bist in deiner neuen Rolle wirklich angekommen zu sein. Nicht Monate, sondern Jahre. Auf keinen Fall unter dem Einfluss der Hormontherapie entscheiden. Frau kann auch mit Penis im Sitzen urinieren und die Hoden produzieren auch die begehrten Östrogene. Falls noch nicht gelesen wuerde ich dir die Lektüre des Themas "Mein Frühlingsherz" und anderer Beiträge unseres Forumsmitglieds Diva empfehlen, die mit manchmal recht drastischen Worten schildert was trotz gelungener Transition alles schief gehen kann.
Liebe Grüße
Helga
Du hast nur ein Leben und du hast nur einen Körper - mach aus Beidem das Beste!

VanessaL
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1027
Registriert: Mi 8. Feb 2017, 13:34
Geschlecht: weiblich
Pronomen: bitte „SIE“
Membersuche/Plz: 61
Hat sich bedankt: 854 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 1087 Mal
Gender:

Re: Ich fühle mich überfahren.... - Mein Tagebuch

Post 9 im Thema

Beitrag von VanessaL » Sa 22. Jun 2019, 00:21

Wow, was für eine Vorstellung! Herzlich Willkommen!
Lisa-Weber hat geschrieben:
Fr 21. Jun 2019, 20:06
Mein größtes Problem bin immer ich selber - 60 Jahre Einzelkämpfer (auch wenn ich 2 mal verheiratet war und 2 Kinder habe)
Das ist nicht nur Dein größstes Problem - Willkommen im Club
Lisa-Weber hat geschrieben:
Fr 21. Jun 2019, 20:06
Mein Sohn fragte mich ob er mich nochmal als "Papa" sieht. - Ich konnte nur noch heulen
Du wirst immer Papa sein! Wie er Dich persönlich sieht, liegt allerdings nicht in Deiner Macht. Das ist seine Baustelle.
Wie alt?
Lisa-Weber hat geschrieben:
Fr 21. Jun 2019, 20:06
Wo ich mich noch nicht durchringen konnte - der Weg in eine Selbsthilfegruppe
Dann lass es auch! Ich habe ehrlicherweise nicht das Gefühl, dass Dir eine SHG helfen würde.


Ganz liebe Grüße
Vanessa
Mein Geschlecht entsteht in Deinem Kopf.

Wir brauchen mehr Gelassenheit und weniger Binärität.

Anabelle
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 47
Registriert: Do 25. Apr 2019, 22:16
Geschlecht: Mensch
Pronomen: (gerne) sie
Wohnort (Name): Oberbayern
Membersuche/Plz: z.Zt. 85xxx
Hat sich bedankt: 42 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 21 Mal
Gender:

Re: Ich fühle mich überfahren.... - Mein Tagebuch

Post 10 im Thema

Beitrag von Anabelle » Sa 22. Jun 2019, 00:50

Hallo Lisa,
ich finde es bewundernswert, daß Du dem Ruf Deines Herzens so schnell und konsequent gefolgt bist.

Du solltest jedoch bedenken, daß Deine Liebsten diesen, für sie völlig überraschenden, Wandel vielleicht gar nicht so recht nachvollziehen können.
Seitdem sitze ich im ICE - Vollgas und komme manchmal diesem Tempo nicht mehr nach.
Wenn es für Dich schon rasant ist, wie mag es dann für die Menschen in Deinem Umfeld sein ?
Die können ja nicht so in dich hineinblicken, wie Du selbst, haben nicht durchgemacht, was Du durchgemacht hast. Haben vieles vielleicht nur aus sicherer Distanz mitbekommen.
Und dann gibt es diese bösen Tiefschläge des Lebens:
Meiner Mutter mit 85 tue ich richtig weh - Meine Kinder - was sollen sie zu mir sagen.
Mein Sohn fragte mich ob er mich nochmal als "Papa" sieht.
Bist Du Dir sicher, daß Du ihr weh tust, oder glaubst Du das nur ? Immerhin kennt sie Dich 60J als Mann und mit 85 tun sich viele Menschen schwer mit Veränderungen.
Meinst Du nicht, daß ihr am wichtigsten ist, daß du glücklich bist, egal wie ? Vielleicht würde sie ja Deine Nöte verstehen, wenn Du es ihr geduldig erklärst.
Ebenso, Deine Kinder. Ist ihnen denn bewußt, daß ihr "Papa" nur mit viel Gück noch bei ihnen weilt und daß es drastischer Veränderungen bedurfte ?

Du machst schon das Richtige, indem Du Dich um Dich selbst kümmerst und darum daß es Dir gut geht.
Du mußt nicht dafür sorgen, daß es anderen mit Dir gut geht. Das kommt dann schon von alleine, wenn sie sehen, daß es Dir gut geht und Du Dich wohl mit Dir als Frau fühlst.

Mit großem Respekt und aufrichtigem Mitgefühl,
ganz, ganz liebe Grüße,
Anabelle :woman:

Anabelle
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 47
Registriert: Do 25. Apr 2019, 22:16
Geschlecht: Mensch
Pronomen: (gerne) sie
Wohnort (Name): Oberbayern
Membersuche/Plz: z.Zt. 85xxx
Hat sich bedankt: 42 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 21 Mal
Gender:

Re: Ich fühle mich überfahren.... - Mein Tagebuch

Post 11 im Thema

Beitrag von Anabelle » Sa 22. Jun 2019, 00:54

Ach ja,
falls noch nicht geschehen, hier der Link zu Trans-Ident
https://www.trans-ident.de/start
Es gibt eine Selbsthilfegruppe im Gebäude der Münchner Aids-Hilfe sowie das "Café Regenbogen" in der Lindwurmstraße 71, 80337 München

VLG, Anabelle :woman:

Lisa-Weber
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 83
Registriert: Fr 7. Jun 2019, 17:03
Geschlecht: weiblich
Pronomen:
Wohnort (Name): München
Membersuche/Plz: 81477
Hat sich bedankt: 67 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 77 Mal
Gender:

Re: Ich fühle mich überfahren.... - Mein Tagebuch

Post 12 im Thema

Beitrag von Lisa-Weber » Di 25. Jun 2019, 13:48

Was gibt es neues:
Heute vom Amtsgericht die Genehmigung der Prozesskostenbeihilfe bekommen.
Somit laufen VÄ/PÄ an.
Wieder ein Schritt vorwärts....
Spätberufene mit Hang zur Konsequenz

Lisa-Weber
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 83
Registriert: Fr 7. Jun 2019, 17:03
Geschlecht: weiblich
Pronomen:
Wohnort (Name): München
Membersuche/Plz: 81477
Hat sich bedankt: 67 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 77 Mal
Gender:

Re: Ich fühle mich überfahren.... - Mein Tagebuch

Post 13 im Thema

Beitrag von Lisa-Weber » Fr 28. Jun 2019, 10:18

Manchmal gibt es Tage...…
Mein Bruder (auch mein Chef - arbeite in seiner Firma) will es einfach noch nicht schnallen.
Ständig redet er mich als "Achim" an.
Er weiß das ich Pä/Vä eingeleitet habe.
Ich weiß - zeige Verständnis - sei tolerant etc...…
Aber es verletzt mich einfach nur sehr tief.
Spätberufene mit Hang zur Konsequenz

Michelle_Engelhardt
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 4039
Registriert: Mi 27. Aug 2014, 14:15
Geschlecht: weiblich
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Dortmund
Membersuche/Plz: Ruhrgebiet
Hat sich bedankt: 3089 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 3721 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Ich fühle mich überfahren.... - Mein Tagebuch

Post 14 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Fr 28. Jun 2019, 10:50

Lisa-Weber hat geschrieben:
Fr 28. Jun 2019, 10:18
Aber es verletzt mich einfach nur sehr tief.
Dann solltest Du ihm das unmissverständlich klar machen (smili)
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir ´ne PN!

twitch.tv/shellysplayground

Sabrina.P
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 743
Registriert: Mo 15. Dez 2014, 15:09
Geschlecht: Gefühlt Frau
Pronomen: Sie
Wohnort (Name): bei München
Membersuche/Plz: München
Hat sich bedankt: 673 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 283 Mal
Gender:

Re: Ich fühle mich überfahren.... - Mein Tagebuch

Post 15 im Thema

Beitrag von Sabrina.P » Fr 28. Jun 2019, 11:01

Am 16.7 Termin bei HNO Spezialist in München Termin - Stimme angehen.
Interessantes Thema! Würde auch gerne mehr darüber hören! Ok dauert noch ein wenig bis du dort bist.
Guter, schneller Weg den du gehst! Beneidenswert! (ap)
Vielleicht sehen wir uns mal bei TransIdent! (moin)
Sag bescheid, bin nicht regelmäßig dort. (hs)
Liebe Grüsse
Sabrina

Antworten

Zurück zu „Körper - Gefühle - Empfindungen“