Detransition - Der Weg zurück -
Detransition - Der Weg zurück - - # 2

Lebensplanung, Standorte
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Toni Smith
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Re: Detransition - Der Weg zurück -

Post 16 im Thema

Beitrag von Toni Smith » Fr 5. Apr 2019, 08:25

dunkles_sternchen hat geschrieben:
Fr 5. Apr 2019, 01:37
Wobei natürlich die Wirkung von Testosteron sehr viel eindeutiger und vorhersehbarer ist. Aber planbar ist sowas natürlich nicht. Und klar, Testosteron ist etwas, dass nicht unebdingt die "positiven Seiten" eines Menschen herauskehrt, sondern ihn egoistischer macht. Männer habe eher diese Wettstreitinstinkt und "greifen durch" ... das ist die Natur dieses Hormons. Wobei das natürlich nicht heißt, dass man während dieser HRT zum "Arschloch" mutieren muss.

Ich kann tatsächlich auch das volle Gegenteil vom Östrogen bestätigen - man wird noch empathisch und emotionaler. Das sind wirklich keine Klischees. Aber das bin ich und ich mag das alles, wie es ist. Wenn der Körper da noch mitgehen würde, wäre alles gut. So ist es aber eben ein recht fauler Kompromis, den m5an leben lernen muss. Und das ist viel, viel Arbeit.

Da muss ich dir wiedersprechen. Ich bin und bleibe nicht Wettbewerbsorientiert. Wettbewerb hat mich noch nie interessiert. Östrogen hat während der HRT nur meine schlechten eigenschaften verstärkt. Ich nahm mir noch mehr zu Herzen, ich war noch ängstliche, unsicherer und meine selbstkontrolle lies nach. In der Zeit habe ich viele dumme Entscheidungen getroffen und Drogen genommen. Im Grunde hatte ich die Pubertät endlich mal abschließen können in dem ich rebeliert habe, dass war das Gute.

dunkles_sternchen
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Re: Detransition - Der Weg zurück -

Post 17 im Thema

Beitrag von dunkles_sternchen » Mo 8. Apr 2019, 01:59

Sehr eigenartige Entwicklung unter Testosteron. Zeigt aber deutlich, dass Hormone weniger deutlich wirklich, als wir das annehmen und womöglich Nebeneffekte erzielen, die man überhaupt nicht auf dem Schirm hat. Ich bin z.B. seit meiner HRT mit Östrogenen deutlich aggressiver, als vorher. Das soll mir mal jemand erklären ...

VanessaL
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Re: Detransition - Der Weg zurück -

Post 18 im Thema

Beitrag von VanessaL » Mo 8. Apr 2019, 07:25

Toni Smith hat geschrieben:
Fr 5. Apr 2019, 08:25
Ich nahm mir noch mehr zu Herzen, ich war noch ängstliche, unsicherer und meine selbstkontrolle lies nach. In der Zeit habe ich viele dumme Entscheidungen getroffen und Drogen genommen. Im Grunde hatte ich die Pubertät endlich mal abschließen können in dem ich rebeliert habe, dass war das Gute.
Hallo,

wenn das Deine Geschichte ist, ist es Deine Geschichte.
Ich glaube aber nicht, dass dumme Entscheidungen treffen oder Drogen nehmen auf dir HRT zurückzuführen sind. Das wird wohl schon immer ein Teil von Dir gewesen sein und wäre auch durch andere Einschnitte (z.B. Schicksalsschläge) zu Tage getreten. Auch die HRT mit dem Abschluss einer vergangenen Lebensphase (Du nennst die Pubertät) in Verbindung zu bringen, sehe ich kritisch.

Aber, ich sehe auch aus einer ganz anderen Perspektive auf das Thema. Mit 50 Jahren Lebenserfahrung läuft eine HRT bei mir auf einer ganz anderen Basis und auch mit ganz anderen Vorstellungen, als bei jungen Menschen. Deren Wunsch und vielleicht auch die Notwendigkeit, sich gesellschaftlich eindeutig einzuordnen, kann dazu führen, dass man sich schnell einer Gruppe anschließt, in die man im Grunde vielleicht gar nicht gehört. Immer wieder erlebe ich, auch grade in der Trans*-Gemeinde, dieses binäre Geschlechterdenken. Die Möglichkeit, den Raum dazwischen zu besetzen und zu leben, erscheint vielen abwegig. Und es gibt ja auch nur wenige gesellschaftliche Vorbilder.
Aber ich persönlich glaube, dass viele Trans*Menschen eben genau diesen Raum brauchen, um sich zu orientieren und zu finden. Dabei besetzen wir auch niemals nur einen Punkt auf der Linie, sondern verändern uns und wandern. Psychologen und Krankenkassen "kennen" letztendlich aber auch nur die Grenzpunkte Trans*Frau und Trans*Mann. Der Raum dazwischen bleibt im Dunkeln und es gibt auch keine/wenig Unterstützung.

In sofern gebe ich dem Dunklen-Sternchen recht. Ich vermute auch, dass es viele (meist junge) Menschen geben wird, die den Weg zurück gehen, weil sie einfach auf einem falschen Gleis gelandet sind. Falsche Vorstellungen und falsche Hoffnung gepaart mit medizinischem Gestocher und jugendlicher Ungeduld und Naivität werden wohl einige zurücktreiben. Das heißt aber nicht, dass für Andere nicht genau das der richtige Weg sein kann.

Liebe Grüße
Vanessa
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Re: Detransition - Der Weg zurück -

Post 19 im Thema

Beitrag von Joe95 » Mo 8. Apr 2019, 09:12

Mina_35 hat geschrieben:
Do 4. Apr 2019, 10:39
Es ist zwar recht nervig zu einem Therapeuten gehen zu müssen und gewisse weitere Voraussetzungen erfüllen zu müssen
Ich denke genau da fangen die Probleme an. Der Therapeut sollte Hilfe und Unterstützung sein, die man gerne annimmt. Wo soll jemand hin mit seinen Fragen, Zweifeln und Problemen?
dunkles_sternchen hat geschrieben:
Do 4. Apr 2019, 16:58
Es ist doch völlig absurd zu glauben, dass man im Endeffekt die Katze im Sack kauft und sich vorher schwört, auch ganz sicher nicht enttäuscht zu sein, wenn es nicht klappt. Das kann man sich vornehmen, aber funktioniert selten.
Nein, das ist nicht absurd sondern zwingend notwendig, denn wie du schon richtig sagst:
dunkles_sternchen hat geschrieben:
Do 4. Apr 2019, 16:58
Vor allem eben die Hormontherapie gleicht aber eher einer Losbude, als einer gezielten, gewollten Behandlung.
Wenn ich mir dessen vorher nicht bewusst bin habe ich schon verloren, denn die Wahrscheinlichkeit einer zufriedenstellenden Veränderung sinkt mit der Erwartung. Je mehr sich jemand erhofft um so enttäuschter wird er/sie.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!

Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...

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Re: Detransition - Der Weg zurück -

Post 20 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Mo 8. Apr 2019, 11:01

Toni Smith hat geschrieben:
Do 4. Apr 2019, 17:30
Es wird mir auch imner mehr klar das ich unter HRT eine andere Person bin.
Das klang ja auch bei Beiträgen bei M2F an, die zeigten, dass die Neigung sich sexuell mehr Männern zuzuwenden, steigt. Aber eigentlich ist die Persönlichkeitsveränderung auch logisch, wenn man die Wirkung von Hormonen auf den Menschen betrachtet. Damit meine ich nicht, wie es sich äußert, sondern wie man selber fühlt. Und mit dem Fühlen verändere ich mich auch als Person.

Hier liegt vielleicht die größte Unsicherheit und Unberechenbarkeit, denn es gibt viele Einflussfaktoren. Wird der Aspekt einer möglichen Persönlichkeitsveränderung vor einer HRT denn nicht betrachtet ?
Viele Grüße
Vicky

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Re: Detransition - Der Weg zurück -

Post 21 im Thema

Beitrag von dunkles_sternchen » Di 9. Apr 2019, 00:01

Joe95 hat geschrieben:
Mo 8. Apr 2019, 09:12
dunkles_sternchen hat geschrieben:
Do 4. Apr 2019, 16:58
Es ist doch völlig absurd zu glauben, dass man im Endeffekt die Katze im Sack kauft und sich vorher schwört, auch ganz sicher nicht enttäuscht zu sein, wenn es nicht klappt. Das kann man sich vornehmen, aber funktioniert selten.
Nein, das ist nicht absurd sondern zwingend notwendig, denn wie du schon richtig sagst:
dunkles_sternchen hat geschrieben:
Do 4. Apr 2019, 16:58
Vor allem eben die Hormontherapie gleicht aber eher einer Losbude, als einer gezielten, gewollten Behandlung.
Wenn ich mir dessen vorher nicht bewusst bin habe ich schon verloren, denn die Wahrscheinlichkeit einer zufriedenstellenden Veränderung sinkt mit der Erwartung. Je mehr sich jemand erhofft um so enttäuschter wird er/sie.
Ja, Du musst auch mal verstehen, dass andere Menschen auch andere Vorstellungen vom Leben haben. Wenn ich so in die Transition gegangen wäre - sprich mit der Erwartung, dass eh nix passiert - hätte ich mich auch vorn Zug schmeißen können. Und das meine ich bitterernst. Ich habe da natürlich für mich Lotto gespielt und die Wette 1:1000 angenommen - eine andere Chance gab es nicht und gibt es nicht. Oder wie hätte die lauten sollen?

Im Endeffekt habe ich verloren und konsequenterweise wäre jetzt die Geschichte mit dem Zug dran. Und eine Zeit lang war das auch extrem präsent inkl. Versuch ... ich hab aber daraus für mich diverse Dinge gelernt. Nicht etwa, dass es töricht war. Vielmehr habe ich daraus Erkenntnisse gewonnen und mich auch sehr intensiv mit dem Thema Sterben und Tod auseinandergesetzt. ich nehme das Leben heute anders war, auch die Menschen, die Umwelt. Ich nehme auch Dinge wie Glück und etwa Geld anders war.

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Re: Detransition - Der Weg zurück -

Post 22 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Di 9. Apr 2019, 08:34

dunkles_sternchen hat geschrieben:
Di 9. Apr 2019, 00:01
ich nehme das Leben heute anders war, auch die Menschen, die Umwelt. Ich nehme auch Dinge wie Glück und etwa Geld anders war.
Und wieso betonst Du so häufig, dass Du verloren hast ?
Viele Grüße
Vicky

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Re: Detransition - Der Weg zurück -

Post 23 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Di 9. Apr 2019, 08:42

Moin,
dunkles_sternchen hat geschrieben:
Di 9. Apr 2019, 00:01
- hätte ich mich auch vorn Zug schmeißen können.
Bitte an die Lokführer denken!!!

Meine Güte - es gibt auch andere Lebenswege, die schwierig sind. Es gibt keinen Anspruch darauf, dass eine Transition genau so klappt, wie Mann oder Frau es sich vorstellt!!!
Die Vorstellungen können falsch sein oder die Möglichkeiten des Körpers geben einfach nicht mehr her.
Pech gehabt - oder Glück, ganz wie es bewertet wird.

Stimmigkeit und "Schönheit" sind kein Garant für Anerkennung und ein "schönes und glückliches Leben".
Es gibt zahlreiche Beispiele im "öffentlichen Leben " die zeigen, dass selbst mit Schönheit und Stimmigkeit als Kapital trotzdem Schiffbruch erlitten werden kann.

Wenn Du nicht mal einen Schritt in eine andere Richtung gehst und ewig diese Haltung behältst, wirst Du im "Jammertal bleiben".
Diese Lebenszeit wird Dir am Ende vielleicht noch fehlen!

Nutze die Zeit und mach was!

Gruß
Anne-Mette

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Re: Detransition - Der Weg zurück -

Post 24 im Thema

Beitrag von dunkles_sternchen » Mi 10. Apr 2019, 03:12

Vicky_Rose hat geschrieben:
Di 9. Apr 2019, 08:34
Und wieso betonst Du so häufig, dass Du verloren hast ?
Weil es essentieller Teil meines Leben ist. Genauso wie meine Geburt.

Anne-Mette hat geschrieben:
Di 9. Apr 2019, 08:42
dunkles_sternchen hat geschrieben:
Di 9. Apr 2019, 00:01
- hätte ich mich auch vorn Zug schmeißen können.
Bitte an die Lokführer denken!!!
Meine Güte - es gibt auch andere Lebenswege, die schwierig sind. Es gibt keinen Anspruch darauf, dass eine Transition genau so klappt, wie Mann oder Frau es sich vorstellt!!!
Mir ist da doch der Lokführer egal. An mich denkt doch auch niemand.
Wer sterben will sieht nur sich und seine Probleme. Mehr nicht.

Ich kann das an der Stelle wiederholt betonen: Mit so einer Denkweise werden wir ganz sicher niemanden vor einem Suizid bewahren oder irgendwelche psychischen Verbesserungen erwarten können. Das macht alles nur noch schlimmer - man kippt da nur Öl ins Feuer. Ich habe euer Angebot "Krisen und Notlagen" in Anspruch genommen. Nehmts einfach wieder raus. Das ist Bullshit und nützt keinem etwas, der wirklich Hilfe benötigt. So leid es mir tut. Man muss dann auch mal ehrlich sein.

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Re: Detransition - Der Weg zurück -

Post 25 im Thema

Beitrag von VanessaL » Mi 10. Apr 2019, 06:15

dunkles_sternchen hat geschrieben:
Mi 10. Apr 2019, 03:12
Mir ist da doch der Lokführer egal. An mich denkt doch auch niemand.
Wer sterben will sieht nur sich und seine Probleme. Mehr nicht.
Schade eigentlich und nein, das glaube ich nicht! Verwechsle bitte Deine Sichtweise nicht mit einer allgemein gültigen. Es tatsächlich Menschen, die sehr genau wissen, wann, wie und wo sie ihren Suizid betreiben. Also tue bitte nicht so, als wäre Deine "leck mich" Einstellung allgemeingültig!
dunkles_sternchen hat geschrieben:
Mi 10. Apr 2019, 03:12
Ich kann das an der Stelle wiederholt betonen: Mit so einer Denkweise werden wir ganz sicher niemanden vor einem Suizid bewahren oder irgendwelche psychischen Verbesserungen erwarten können. Das macht alles nur noch schlimmer - man kippt da nur Öl ins Feuer. Ich habe euer Angebot "Krisen und Notlagen" in Anspruch genommen. Nehmts einfach wieder raus. Das ist Bullshit und nützt keinem etwas, der wirklich Hilfe benötigt. So leid es mir tut. Man muss dann auch mal ehrlich sein.
Nun, das ist auch nur ein Angebot! Und wieder versuchst Du Deine Erfahrungen als allgemeingültig darzustellen. Ich denke nicht, dass es Dir zusteht das Engagement Anderer so niederzumachen. Was das Angebot "Kriesen und Notlagen" leisten kann und was nicht, wurde lange Zeit hoch und runter diskutiert.
Du machst wohl immer wieder den Fehler, Deine zu hohen Erwartungen auf Andere zu projizieren. Wohlgemerkt ist das meine Meinung. Ich mag das auch völlig falsch sehen.

Liebe Grüße
Vanessa

PS Es hatte mich gefreut in einem Beitrag zu lesen, dass Suizidgedanken für Dich "zur Vergangenheit" gehören und Du jetzt das Leben angenommen hast (so ähnlich war wohl die Formulierung?) - daher verstehe ich die Diskussion nicht so ganz. Aber vielleicht ist es auch eher etwas persönliches zwischen Dir und dem Forum?
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Re: Detransition - Der Weg zurück -

Post 26 im Thema

Beitrag von Céline » Mi 10. Apr 2019, 06:25

dunkles_sternchen hat geschrieben:
Mi 10. Apr 2019, 03:12
Vicky_Rose hat geschrieben:
Di 9. Apr 2019, 08:34
Und wieso betonst Du so häufig, dass Du verloren hast ?
Weil es essentieller Teil meines Leben ist. Genauso wie meine Geburt.

Anne-Mette hat geschrieben:
Di 9. Apr 2019, 08:42
dunkles_sternchen hat geschrieben:
Di 9. Apr 2019, 00:01
- hätte ich mich auch vorn Zug schmeißen können.
Bitte an die Lokführer denken!!!
Meine Güte - es gibt auch andere Lebenswege, die schwierig sind. Es gibt keinen Anspruch darauf, dass eine Transition genau so klappt, wie Mann oder Frau es sich vorstellt!!!
Mir ist da doch der Lokführer egal. An mich denkt doch auch niemand.
Wer sterben will sieht nur sich und seine Probleme. Mehr nicht.

Ich kann das an der Stelle wiederholt betonen: Mit so einer Denkweise werden wir ganz sicher niemanden vor einem Suizid bewahren oder irgendwelche psychischen Verbesserungen erwarten können. Das macht alles nur noch schlimmer - man kippt da nur Öl ins Feuer. Ich habe euer Angebot "Krisen und Notlagen" in Anspruch genommen. Nehmts einfach wieder raus. Das ist Bullshit und nützt keinem etwas, der wirklich Hilfe benötigt. So leid es mir tut. Man muss dann auch mal ehrlich sein.
Hi Sternchen,
Bist Du so egoistisch anderen Menschen ihr komplettes Leben zu zerstören,ist dir eigentlich bewusst das gerade Lokführer diese Situation tatsächlich nicht mal so selten erleben und darunter ihr Leben lang leiden und oft arbeitsunfähig sind????????
Auch finde ich das Du mit Deiner Ausage gegen Menschen die hier ihre Hilfe anbieten und die vielleicht selber Riesenprobleme haben dieses mit Füßen trittst obwohl sie ein offenes Ohr anbieten!!!!!!Ich lese in deinen Treads immer nur Wut und Negatives und du redest vieles nur schlecht....wieso tust du das?????
Ganz ehrlich...Du entäuscht mich
Man muss wählen
Zwischen Herz und Vernunft.
Ich gehorche dem Herzen.

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Re: Detransition - Der Weg zurück -

Post 27 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Mi 10. Apr 2019, 07:12

dunkles_sternchen hat geschrieben:
Mi 10. Apr 2019, 03:12
Mir ist da doch der Lokführer egal. An mich denkt doch auch niemand.
Geile Haltung. Ich gebe Dir Recht, an Dich denkt niemand, nicht einmal Du selber, oder ?
dunkles_sternchen hat geschrieben:
Mi 10. Apr 2019, 03:12
Weil es essentieller Teil meines Leben ist.
Falsch, Du machst es zu einem essentiellen Teil Deines Lebens. Es ist eine Wertung, für die Du selber verantwortlich bist, sonst niemand und auch keine Umstände.
Viele Grüße
Vicky

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Re: Detransition - Der Weg zurück -

Post 28 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mi 10. Apr 2019, 07:50

Guten Morgen,
dunkles_sternchen hat geschrieben:
Mi 10. Apr 2019, 03:12
Mir ist da doch der Lokführer egal. An mich denkt doch auch niemand.
Wer sterben will sieht nur sich und seine Probleme. Mehr nicht.
Das kann nicht unwidersprochen stehen gelassen werden.
Ich finde es egoistisch; außerdem gehst Du in meinen Augen von einer falschen Wahrnehmung aus.
Hier haben viele Menschen an Dich gedacht. Vielleicht haben sie das nicht so rüberbringen können, aber sie haben sich lang und breit mit Deinen Einlassungen in verschiedenen Themen auseinandergesetzt und im Rahmen ihrer Möglichkeit versucht, Dir zu helfen.
Das ist nicht möglich, ohne an Dich zu denken.

Ich wiederhole es gern noch einmal: lass die Lokführer in Ruhe!
Zukünftige Äußerungen dieser Art werde ich löschen.
Ein Lokführer hat keine "Lebensverantwortung" für Dich; es sei denn, Du sitzt im Zug und er soll seine Arbeit ordentlich machen, damit alle heile ans Ziel gelangen.

Du hast die Verantwortung für Dein Leben, deshalb

noch einmal ein ganz dringende Empfehlung: Du solltest Dich dringend in professionelle Hände begeben!

Gruß
Anne-Mette

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Re: Detransition - Der Weg zurück -

Post 29 im Thema

Beitrag von dunkles_sternchen » Mi 10. Apr 2019, 13:01

Gut. Dann bin ich mal raus ... auf Wiedersehen.

!EmmiMarie!
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Re: Detransition - Der Weg zurück -

Post 30 im Thema

Beitrag von !EmmiMarie! » Mi 10. Apr 2019, 13:54

dunkles_sternchen hat geschrieben:
Mi 10. Apr 2019, 13:01
Gut. Dann bin ich mal raus ... auf Wiedersehen.
Oh, ich glaube nicht für sehr lange...

ich habe sternchen im Chat auch durchaus positiv erlebt. Da ist etwas Gutes in ihrem Herzen.

Vielleicht ist die Wortwahl von sternchen, ich sage mal, nicht immer günstig,
aber es ist auch schwer zu verstehen was manche für einen einzigen glücklichen Moment der Perfektion geben würden.

Und dafür mache ich ihr keinen Vorwurf, nicht im Geringsten!

Oft ist es auch eine Gradwanderung auf dem Weg zwischen Egoismus (wenn der gesund ist, ist er nicht schlecht) und
dem Punkt wo du mit deiner Erfüllung unheimlich viel an andere zurück geben kannst.

Für gewisse Dinge, es sind jetzt nicht die gleichen wie bei sternchen, würde ich definitiv mein Leben geben-
genau da auf dieser schmalen Linie befindet sich auch absolute Leidenschaft. Das ist weder schlecht noch krank,
sondern etwas sehr schönes.

Alles Liebe Marie (flo)

Ah, P.S. ich glaube sternchen liebt das Leben doch mehr,
wie sie zugibt..
I´ve known the wind so cold, i´ve seen the darkest days, but now the winds i feel are only winds of change

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