Wo soll das alles enden?
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Lebensplanung, Standorte
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Cybill
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Wo soll das alles enden?

Post 1 im Thema

Beitrag von Cybill » Mo 24. Sep 2018, 19:07

Hallo zusammen!

Jahrelang war ich mit meinem Dasein als "Gelegenheitsfrau" zufrieden. In letzter Zeit jedoch bemerke ich, dass ich zum "Gelegenheitsmann" geworden bin. Das soll heißen, meine Kernzeiten als Mann haben sich auf das Notwendigste reduziert: Dienst und Loge. Den Rest bin ich, abgesehen von Haus-und Gartenarbeit als "Frau" unterwegs. Das ist für mich mittlerweile ganz natürlich und ich fühle mich damit passend.

Körperlich bin ich ebenfalls nicht mehr so völlig auf der Männerseite - ich trage BHs in 85d oder pc und fülle diese auch gut mit eigenen Körperstoff aus. Baden gehen in Badehose ist schon ein ziemlicher Hingucker.

Mit der aktuellen Entwicklung bin ich zwar zufrieden, dennoch überlege ich nun wie es weiter geht.
Wie weit wird es gehen? HET - habe ich bereits angedacht, GaOp? Ich weiß es nicht.

Irgendwie denke ich, dass ich mich so vom Mann zur Frau hinübergelebt habe.

Kennt jemand oder jefraud von euch auch diese Entwicklung?

- Cybill
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Anne-Mette
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Re: Wo soll das alles enden?

Post 2 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mo 24. Sep 2018, 19:30

Moin,

ja, Ähnliches kann ich von mir sagen.
Nur: vor vielen Jahren, als so etwas wie "Entwicklung" begann, wusste ich noch nicht, wo die Reise hingeht.
Ich habe mich viel ausgetauscht, gelesen, diskutiert, habe Veranstaltungen zu Transsexualität und Intersexualität besucht, eine Selbsthilfegruppe mitgegründet und immer mit am Leben gehalten, andere Menschen beraten, mich vernetzt, in mich hineingefühlt, Partnerschafts-Gespräche geführt, Forumtreffen mitgestaltet...
... und Fühlen und Wissen haben sich verändert.

Ich habe keine "Männersachen" mehr im Kleiderschrank und das Thema "Outing" ist keines mehr; denn ICH bin ICH so wie ich bin.
Kleidungsmäßig habe ich einiges ausprobiert und ich denke, inzwischen passt es ganz gut, wie ich mich kleide.

In den vielen Jahren in Berlin schien es mir nicht notwendig zu sein, mich in Bezug auf Geschlechtsidentität festzulegen; denn die 70er und 80er Jahre
und meine damalige Tätigkeit boten Gelegenheit, ohne die Festlegung "gut zurecht zu kommen".

Das hat sich geändert.
Aus verschiedenen, recht persönlichen Beweggründen und Anforderungen halte ich es inzwischen für wichtig, mich "offizieller festzulegen" auf eine weibliche Rolle.
Eine Operation kommt für mich allerdings nicht in Frage.

Herzliche Grüße
Anne-Mette

Simone 65
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Re: Wo soll das alles enden?

Post 3 im Thema

Beitrag von Simone 65 » Mo 24. Sep 2018, 20:18

Cybill 😢 . Genau da stehe ich auch . Nur noch auf der Arbeit , Er .
Sonst gibt es ihn nicht mehr .
Wo soll das alles enden ? Ich weiss es nicht . Aber ein zurück gibt es für mich nicht .
Was die Zukunft bringt ? Liebe Grüße Simone.
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .

Marlin
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Re: Wo soll das alles enden?

Post 4 im Thema

Beitrag von Marlin » Mo 24. Sep 2018, 21:23

Eine gute Frage: Wo soll das alles enden?". Ich stelle sie mir seit geraumer Zeit. In HRT bin ich nun seit letztem Dezember mit bescheidenen Fortschritten. Ich gehe nicht im Kleid order Rock auf die Straße. Allerdings trage ich fast nur noch Shirts und Jeans aus der Damenabteilung. Ich fühle mich weiblich, werde aber eindeutig als Mann wahrgenommen. Der Bart ist ab und meine Haare wachsen. Der Entschluss es jetzt öffentlich zu machen (Therapie, Indikation, Diagnose, Begleitung,...) steht ebenfalls. Es wird sich also Einiges ändern. Das Outing vor Freunden, Teilen der Familie und sogar meinem Chef hat sehr positiv stattgefunden.
Wie Simone schreibt: Ein Zurück gibt es für mich auch nicht. Ein wenig Bammel vor der Zukunft habe ich. Und unendliche Freude und Neugierde, weil ich auf dem Weg bin.
LG
Marlin

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Re: Wo soll das alles enden?

Post 5 im Thema

Beitrag von Frannie » Mo 24. Sep 2018, 21:33

HI!
Ähnlich ist's bei mir.
An eine OP denke ich nicht. Ich gehe aber auch (fast) nie Im Rock oder Kleid auf sie Strasse.
Das ist bisher 2x passiert, mit guten Freunden, die mich einfach in dem Moment so sahen und mich, ohne das übliche Umziehen einfach mitnahmen.
Herrensachen habe ich nur noch bei der Arbeit an oder bei offiziellen Dingen (z.B. Firmeneinladung zum Essen 1x im Jahr).
Es gab eine Zeit, wo ich einigen Bekannten zu viel darüber sprach (gar nicht lange her...).
Ich habe mir sagen lassen, daß man es eh sieht, wohin es bei mir geht. Meine liebste Freundin meint, die OP kommt eh - ich denke nicht.
Aber ich gehe strikt in Damensachen - ganz normal und für Otto 08/15 oft gar nicht zu erkennen und daheim eigentlich immer in meinen Wohlfühlsachen - Das sind momentan wieder Stickkleider...

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Re: Wo soll das alles enden?

Post 6 im Thema

Beitrag von Frannie » Mo 24. Sep 2018, 21:35

... Ach und P.S. ...
Ich freue mich jedes Mal, wenn Freunde und machmal sogar eher Bekannte die weibliche Anrede wählen.
Das fühlt sich sooo gut an - immer...

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Re: Wo soll das alles enden?

Post 7 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Mo 24. Sep 2018, 22:13

Auch bei mir geht es in eine ähnliche Richtung. Seit ich zugelasse, dass ich TS sein könnte, bin ich in dieser Frage entspannter. Es geht zwar (noch) nicht soweit, dass ich ganztags en femme bin, aber es wird immer selbstverständlicher. Zur Zeit bin ich auf einer Konferenz in Schweden und selbst hier bin ich in der Pause nac den Vorträgen und dem Dinner en femme unterwegs. Mir fehlt sonst etwas. Aber wohin die Reise geht kann ich nicht sagen, außer dass ich (derzeit) HRT und GaOP ausschließe. Den Gedanken an eine kosmetische Brust-OP habe ich schon gespielt, aber das ist nicht real.

So nebenbei gefragt, kann es sein, dass bei Einigen hier im Forum derzeit einiges in Bewegung gerät ?
Viele Grüße
Vicky

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Re: Wo soll das alles enden?

Post 8 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 » Mo 24. Sep 2018, 23:05

Hallo Cybill,

Jahrzehnte lebte ich heimlich CD, Ende 2011 das erste Outing, danach ging es fast Schlag auf Schlag.
Ab 10. Mai 2015 (unsere Eheschließung) legte ich komplett den Herrenmodus ab, lebte als Frau, CD war Geschichte, dann Hormone, und Anfang dieses Jahres die Gaop.
CD die Vorstufe zu TS?
Ich würde behaupten daß diese Frage sehr häufig mit ja zu beantworten ist.

LG Tatjana

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Re: Wo soll das alles enden?

Post 9 im Thema

Beitrag von Marielle » Mo 24. Sep 2018, 23:47

Namd Cybill,
Ach Tatjana, wie war der alte Spruch; Was ist der Unterschied zwischen TV und TS? 3Jahre!
Waren es in der gängigen Erzählung nicht nur zwei Jahre?

Diese These wäre -nach den gängigen Begriffsverständnissen und egal ob es nun zwei oder drei Jahre sind- durch ein Beispiel, mit dem ich seit gut fünfzig Jahren seeeehr eng bekannt und seit fast zwanzig Jahren sehr gut befreundet bin, längst widerlegt. Die Sache mit den Begriffsverständnissen harrt jedoch einer endgültigen Klärung.

However: Es sollte m.E. dort enden, wo das individuelle Maximum an Glück und Zufriedenheit erreicht ist. Wobei zum Glück und zur Zufriedenheit eines Rudeltieres sicherlich auch funktionsfähige soziale Geflechte und die Selbstbestimmtheit der eigenen Position innerhalb derselben gehören. Aber wem sag ich das....

Habs gut

Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.

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Re: Wo soll das alles enden?

Post 10 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde » Mo 24. Sep 2018, 23:53

Guten Abend Cybill,
Ich kann dir keinen Rat geben. Ich weiß nicht, wie alt du bist. ich selbst bin 75 und kann nur berichten, dass "es" (was mich das ganze Leben begleitet hat), dass dieses "es" in denn letzten 10, 15, 20 Jahren nachgelassen hat, nämlich dieser Drang, Frauenkleider zu tragen und en femme rauszugehen. Das war früher sehr stark, heute weniger. Aus dieser persönlichen Erfahrung denke ich, es wird nachlassen und es wird weniger werden, wahrscheinlich parallel zum Abklingen der Sexualität an sich. Deshalb zögere ich, dir zu empfehlen, weiterzugehen und irgendetwas zu unternehmen oder zu veranlassen, das du hinterher bereust. Wie gesagt, es ist meine Erfahrung, bei mir jedenfalls war das Crossdressing kein Automatismus in Richtung auf TS, wie es hier des Öfteren berichtet wird. Ich bin heute und bleibe es voraussichtlich nach wie vor, und sehr sehr gerne männlich (was ich das ganze Leben über war) und fühle mich ausgesprochen wohl dabei.


Lieben Gruß
Valerie

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Re: Wo soll das alles enden?

Post 11 im Thema

Beitrag von Diana.65 » Di 25. Sep 2018, 00:10

Vicky_Rose hat geschrieben:
Mo 24. Sep 2018, 22:13
....
So nebenbei gefragt, kann es sein, dass bei Einigen hier im Forum derzeit einiges in Bewegung gerät ?
??? :roll: ???

- rauchender Kopf, wirre Gedanken - mal sehen, was die Zukunft für mich noch so bereit hält. Momentan sehe ich ihr gespannt entgegen. Danke für deine Frage!
Nachdenklich, :?
Diana.
Ich bin ich. Und was die Anderen von mir denken wird mir immer mehr egal.

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Re: Wo soll das alles enden?

Post 12 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen » Di 25. Sep 2018, 00:12

.
Hallo Cybill,
als ich vor über 6 Jahren hier ins Forum kam, fand ich die Idee, als Teilzeitfrau zu leben, fantastisch. Ich brauchte mich nur in kleinem Kreis zu outen und konnte die Rolle je nach Lust und Laune fast nach Belieben wechseln. Doch mit der Zeit begann das ständige Hin- und Her zu nerven. Gedanklich lebte ich wohl schon voll in der Frauenwelt. Kein Wunder, dass ich da als Man zu nichts mehr zu gebrauchen war.
Wo das alles enden soll, weiß ich leider noch nicht, doch wohin es mich bisher gebracht hat, kannst du in dem Thread Mein Leben als Andrea nachlesen.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen

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Re: Wo soll das alles enden?

Post 13 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Di 25. Sep 2018, 07:08

@Diana: Nur kurz. Ich bemerke, wie bei Einigen hier die Frage immer mehr in den Vordergrund rückt, ob sie möglicherweise mehr als nur CD/"Teilzeitfrau" o.ä. sind. Vielleicht liegt das aber auch nur an mir, da für mich die Frage in den letzten Wochen durchgebrochen ist. Aber ich will nicht den Fred kapern ...

@Cybill: Was denkst Du denn, wo soll es denn enden ? Ich habe für mich beschlossen, das Outing langsam auszuweiten. Die Arbeit lasse ich außen vor, denn das wird mir zu mühsam. Aber in meinem Umfeld kann ich es mir vorstellen. Da ich jedoch weiß, dass meine Frau damit z.T. noch Probleme hätte, kommt das noch Step by Step in Frage. Innerlich erlaube ich mir aber den Gedanken, dass ich definitiv kein Mann bin, ach wenn ich mich als solcher verhalten kann. ganz bei der Frau angekommen bin ich noch nicht, aber die Tendenz ist klar und offensichtlich noch nicht am Ende.
Viele Grüße
Vicky

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Re: Wo soll das alles enden?

Post 14 im Thema

Beitrag von Cybill » Di 25. Sep 2018, 07:42

@ Vicky
Ganz offensichtlich haben wir da ein ähnliches Lebensmodell. Je mehr ich darüber nachdenke, desto offener bin ich für alle Lösungen. Obwohl ich ganz deutliche Tendenzen hin zum TS sehe. Auf der anderen Seite bin ich mir klar, dass ich niemals eine echte Frau sein kann, sondern immer nur eine maximale Annäherung. Vielleicht eine attraktive Transsexuelle. Das muss reichen.

@ Valerie
Ich bin gerade 55 geworden, somit in einem Alter, indem ich nicht mehr 100% meinen Mann stehen muss - obwohl das Frauen sowieso besser machen.
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Re: Wo soll das alles enden?

Post 15 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa » Di 25. Sep 2018, 08:06

Moin zusammen,

...wie immer denke ich, dass das bei allen Betroffenen und Beteiligten unterschiedlich sein wird im Ergebnis. Für mich habe ich vor Jahren die Ulrike als Lebensinhalt zugelassen, fühle mich transsexuell, habe aber ein persönliches Umfeld in der Familie, das mir nicht sofort und vielleicht gar nicht in letzter Konsequenz alles das möglich machen kann, wovon ich träume oder was ich erhoffe. Ich bin auf einem Weg, der mir gewisse Freiräume ermöglicht, wie auch schon oft beschrieben, aber meine Frau könnte und möchte den ganzen Weg hin bis zu HRT und GAOP nicht mit mir gemeinsam gehen, zu unverständlich ist das für sie, in hohem Maße widernatürlich, wie sie sagt. Andererseits kann sie schon mit vielem leben, was mich in meiner Rolle als Ehepartnerin heute schon ausmacht. Was letztlich eines Tages noch wird, kann ich nicht sagen. wir leben mit einem gewissen Status Quo, der ein sinnvolles und auch erfülltes gemeinsames Leben ermöglicht. :wink:
Eine ganz andere Frage ist die letzte Phase des Alters, wenn wir das noch erleben...anderes Thema...

Beste Grüße, Ulrike-Marisa ))):s

...ich bin, was ich bin und nicht das, was andere in mir zu sehn glauben

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