Wie kamt ihr zu eurem Namen?
Wie kamt ihr zu eurem Namen? - # 23

Lebensplanung, Standorte
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Simone 65
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Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 331 im Thema

Beitrag von Simone 65 » Fr 24. Nov 2017, 23:39

Ich habe mal eine Frage . Hier geht es um unsere Namen . Fast alle schreiben , sie haben ihren Namen selber ausgesucht . Gibt es Einige wo es nicht so ist ?
Weil mein Name habe ich mir nicht ausgesucht .
In meiner Kindheit wurde ich als Simone gehänselt. Ich werde heute noch Simone genannt , von Menschen die nichts von Simone wissen . Der Name leitet sich von meinem Nachnamen ab .
Ich habe den Namen angenommen , ich bin Simone . Simone soll nie , nie , nie wieder negativ behaftet sein .
LG Simone
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.

Christiane
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Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 332 im Thema

Beitrag von Christiane » Sa 25. Nov 2017, 07:41

Ääääh - ganz banal.
Ich war vor der Seite zum Registrieren beim Forum gesessen - und hab erst mal Gehirnakrobatik gemacht.
Da sind schon erst mal die Röhren heiß gelaufen - Baujahr-bedingt. :mrgreen:
Dann habe ich mir alle diese Sissi-Wunschnamen aus dem Kopf geschlagen und hab einfach ein e angehängt und bin damit mal schnell von der hellblauen auf die rosa Wolke gehüpft. (fwe3)
Zumindest hat das eine Freundin von mir so ausgedrückt. :wink:
Ich bereue diesen Schritt bis heute nicht.
Auch - weil meine ernst zu nehmenden Wunschnamen bereits von echten Frauen in meiner nächsten Umgebung getragen werden.
Jetzt müßte sich dann nur noch der Rest so einfach ändern lassen. :mrgreen:

LG
Christiane

Frl_Astrid
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Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 333 im Thema

Beitrag von Frl_Astrid » Sa 25. Nov 2017, 08:17

wie kam ich zu meinem Namen ,meine Eltern hätten ihn mir gegeben wenn ich denn ein Mädel geworden wäre und sie hatten es sich doch so gewünscht und nannten mich ab und an auch so wenn ich vielleicht einwenig zu zickig war
liebe Grüsse Astrid

MichiWell
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Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 334 im Thema

Beitrag von MichiWell » Sa 25. Nov 2017, 09:37

Hallo Simone,

es liegt wohl in der "Natur der Sache" begründet, dass sich die meisten ihren neuen Namen selbst ausgesucht haben.

Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich Michi indirekt von meiner Schwester bekam, bei der ich übrigens nun schon seit fast einem Jahr versuche, eine Gelegenheit für ein Gespräch zu finden. Ich möchte ihr nun gern erzählen, was ich ihr am liebsten schon in meiner Kindheit anvertraut hätte, wenn da nicht die große Angst gewesen wäre, dass sie es nicht versteht und auch noch andere davon erfahren. Ich habe mein Schwester sehr liebt, aber ich konnte es ihr die ganzen Jahre nicht zeigen, habe sie auf Abstand gehalten, aus Angst, mich zu verraten. :cry:

Liebe Grüße
Michi
Der moderne Mensch ist leicht zu lenken, aber nur schwer zu etwas zu bewegen. (Ernst Ferstl)

Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie. (Aldous Huxley)

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Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 335 im Thema

Beitrag von Claudia H. » Sa 25. Nov 2017, 19:03

Den Namen Claudia habe ich von meinem männlichem Namen abgeleitet.
Für meine Exfrau, ihrem neuen Mann und seinen erwachsenen Kindern bin ich aber einfach nur Pussy.

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Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 336 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 » Sa 25. Nov 2017, 19:23

Ich habe meiner verstorbenen Mutter einen Wunsch erfüllt.
Sie hat des öfteren gesagt dass ich Tatjana, Tanja oder Tamara genannt worden wäre wenn ich als Mädchen auf die Welt gekommen wäre.
Tanja haben wir unsere Tochter genannt.
Es blieben nur noch Tamara und eben Tatjana.
Leider hat das meine Mama nicht mehr mitbekommen.

LG Tatjana

Stefanie
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Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 337 im Thema

Beitrag von Stefanie » So 17. Dez 2017, 22:51

Zuerst einmal: warum wählt man(n) einen weiblichen Namen, wenn man(n) doch "nur" Crossdresser ist und sich nicht unbedingt gleich als Transsexuell oder als Frau fühlt?

Mal ehrlich: da trägt man(n) ein schönes Kleid, einen romatischen Rock oder eine süße Bluse mit Spitzen. Vielleicht auch noch etwas stilvoll herausgeputzt mit Lippenstift oder Nagellack und auch mit einem süßen Damenparfüm aufgelegt. Und so jemand soll dann Karl-Heinz, Horst oder Rudolf heißen? Das passt einfach nicht, weder vom Gefühl her noch von der Sprachmelodie, weder von der Optik noch von der Seele. Ich könnte sogar so weit gehen und sagen: es schmerzt, es beleidigt beinahe.

Zugegebenerweise schwingt eine gewisse Sehnsucht mit, wenn ich meinen weiblichen Vornamen benutze. Die Sehnsucht, anders zu sein als ich bin. Ihr kennt das vermutlich auch. Meinen Namen Stefanie (bzw. die Kurzform Steffi) habe ich schon seit meiner Jugend geliebt. Ich hatte so mit 13 oder 14 eine Klassenkameradin mit diesem Vornamen, die ich ziemlich angehimmelt habe. Sie wolte zwar nichts von mir wissen, was mich aber nicht vom Träumen abgehalten hatte. Irgendwie hatte sich damals der kuriose Gedanke in mir eingenistet, wie es wohl wäre, wenn ich sie sein könnte. Und bis heute hat mich der Name Stefanie einfach nicht mehr losgelassen. Und mittlerweile identifiziere ich mich auch damit.

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Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 338 im Thema

Beitrag von sbsr » Mo 18. Dez 2017, 12:00

Stefanie hat geschrieben:
So 17. Dez 2017, 22:51
Zuerst einmal: warum wählt man(n) einen weiblichen Namen, wenn man(n) doch "nur" Crossdresser ist und sich nicht unbedingt gleich als Transsexuell oder als Frau fühlt?
Das habe ich mich tatsächlich auch schon des Öfteren gefragt. Immer wenn ich mir selbst einrede, dass es mir nur um die Kleider geht, taucht der Gedanke auf warum ich dann meinen Namen in der weiblichen Form gebrauche. Ein für mich sehr (positiv) prägendes Erlebnis war, am Stammtisch von einer Bio Frau völlig selbstverständlich so angesprochen zu werden.

Dort entstand auch folgende Theorie zur Entstehung: meine Lebensgefährtin rief mich "Sven", und ich darauf "ja" :lol:
LG, Svenja

Kann bitte jemand die deutsche Sprache wieder geschlechtsneutral machen? Mit "Arbeitnehmern" sind auch Frauen gemeint!

Joe95
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Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 339 im Thema

Beitrag von Joe95 » Mo 18. Dez 2017, 14:09

Kann man eigentlich im Zweifel irgendwo nachschauen ob ein Name männlich, weiblich oder androgyn ist?

Der Name in meinem Ausweis ist ein Doppelname sowohl so als auch einzeln kommen beide Namen in Deutschland recht häufig vor.
Den Spitznamen Joe bekam ich vor etwa vierzig Jahren.
Nun habe ich sehr persönliche Gründe den Namen Joe nicht zu ändern und frage mich daher ob dieser Name in dieser Schreibweise bei einer Namensänderung als weiblicher Vorname akzeptiert würde.
Vieles wird einzig dadurch richtig, das man es durchzieht!

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Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 340 im Thema

Beitrag von sbsr » Di 19. Dez 2017, 08:18

Soweit ich weiß ist das Ermessenssache des Standesbeamten. Es war (ist?) in D Pflicht, mindestens einen eindeutig geschlechtsspezifischen Vornamen zu haben. Kim, Alex, Maxi usw. waren nur in Kombination mit einem zweiten Vornamen in der Geburtsurkunde möglich.
LG, Svenja

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Joe95
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Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 341 im Thema

Beitrag von Joe95 » Di 19. Dez 2017, 13:39

Na, vielleicht wird diese Pflicht ja abgeschafft.
Schließlich kann man dem dritten Eintrag keine Namen zuordnen, oder?
Vieles wird einzig dadurch richtig, das man es durchzieht!

ulla
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Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 342 im Thema

Beitrag von ulla » Di 19. Dez 2017, 14:25

Meinem Namen vom Rest der Welt schon um 1965J. zugewiesen bekommen.Als betroffene hab ich dieses erst Wochen später durch meinen Eltern erfahren.
Viele sich damals fast zu tote über mich gelacht haben.Erkannt auf der Straße hatten mich die wenigsten damals.
Gruß Ulla

Joe95
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Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 343 im Thema

Beitrag von Joe95 » Di 19. Dez 2017, 14:33

Hallo Ulla, ich vermute mal da steckt eine bestimmte Geschichte hinter?
Vieles wird einzig dadurch richtig, das man es durchzieht!

ulla
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Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 344 im Thema

Beitrag von ulla » Di 19. Dez 2017, 15:06

Hallo Joe
Dahinter steckt mein (anderes)Leben.Einige mögen soetwas schön finden.Ich finde mein Leben schön besch... ehrlich gesagt.
Dazu auch viele Jahre an männlicher Stimme gearbeitet.Hier lese ich dieses eher umgekehrt.
Gruß Ulla

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