Eine ganz schräge Frage
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Viggy
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Eine ganz schräge Frage

Post 1 im Thema

Beitrag von Viggy » Do 15. Feb 2018, 15:04

Ich habe seit ca. 1 1/2 Jahren Arthrose in den Fingern. Ich war mittlerweile schon bei Hausarzt, Heilpraktiker, Orthopäden und Rheumatologin. Nicht nur einmal bekam ich die Diagnose, ich hätte eine typische Frauenkrankheit. Viele Frauen bekommen im Klimakterium Arthrose, bei Männern ist das sehr selten, kann aber auftreten. Warum konnte mir niemand sagen, da scheinen wohl auch wie bei den Frauen die Hormone eine Rolle zu spielen, aber nichts genaues weiß man nicht.

Nun die provokante Frage: kann diese 'typische Frauenkrankheit' in einem Zusammenhang mit meiner femininen Seite stehen?
Von der Zeit her würde sich das ja gut decken, es kann ja aber auch nur sein, weil in diesem Alter das Risiko für derlei Beschwerden ohnehin zunimmt. Bei den Arztterminen kam mir die Frage noch nicht in den Sinn, vielleicht stelle ich sie ja noch mal.

Ulrike-Marisa
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Re: Eine ganz schräge Frage

Post 2 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa » Do 15. Feb 2018, 15:34

Hallo Viggy,

...Arthrose haben viele Menschen mit fortschreitendem Alter, habe ich gehört. Inwieweit Frauen da häufiger betroffen sind, weiß ich nicht. Ich meine aber einmal gelesen zu haben, dass es körperliche Dispositionen dafür gibt oder Folgen von körperlicher Arbeit und vieles mehr; genaues weiß man bis heute wohl nicht. Von Arbeitskollegen, die auch betroffen sind, habe ich zumindest eine Ansatz gehört, wie der Verlauf etwas abgemildert werden kann. Spezielles Fingertraining aus dem Bereich der Krankengymnastik soll helfen. Ich hatte unfallbedingt im Handgelenk nach einem Trümmerbruch auch eine schwere Arthrose durch schlechte Stellung der zusammengewachsenen Knochen im Gelenk. Im Rahmen der Krankengymnastik habe ich über viele Monate ein Bewegungsprogramm absolviert, um die Bewegungsfähigkeit des Handgelenks wieder zu verbessern. Mit der Zeit hat das auch funktioniert und neues Knorpelgewebe ist wieder entstanden, nicht so viel wie vorher, aber si viel, dass eine Bewegungsfähigkeit in gewissem Rahmen wieder auch belastbar hergestellt ist. Die Ernährung soll auch eine Rolle dabei spielen...
(...das sind meine persönlichen Erfahrungen und nicht mit medizinischem Wissen untermauert, Übungen mache ich 18 Jahre danach auch noch täglich, was mir damals geraten wurde.)

LG, Ulrike-Marisa

ExUserIn-2018-08-04
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Re: Eine ganz schräge Frage

Post 3 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2018-08-04 » Do 15. Feb 2018, 15:35

Hallo Viggy,

die Frage ist überhaupt nicht schräg, sondern ziemlich gut. Ich hatte zu Beginn meiner HRT auch Gelenkschmerzen, wenn mein Testosteronspiegel zu niedrig war. Meine laien-medizinische Erklärung ist, dass durch die HRT (Östrogen oder Antiandrogen) entzündungshemmende Stoffe wie Cortisol herunter gefahren werden. Seit dem ich nur noch mit Östrogen und Progesteron arbeite und dabei in Kauf nehme, dass mein Testosteron nicht komplett niedrig im weiblichen Bereich ist, haben die Gelenkprobleme abgenommen.

LG Daenerys

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