Befreiung aus dem Männergefängnis
Befreiung aus dem Männergefängnis - # 2

Lebensplanung, Standorte
Antworten
Drachenfrau
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 259
Registriert: Fr 28. Okt 2016, 23:46
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 79 Mal
Danksagung erhalten: 351 Mal

Re: Befreiung aus dem Männergefängnis

Post 16 im Thema

Beitrag von Drachenfrau » So 4. Feb 2018, 19:02

Hallo Ronda,
Ronda_PTL hat geschrieben:
So 4. Feb 2018, 16:50

Die wissenschaftliche Hypothese kenne ich auch. Doch ich ziehe einen anderen Schluss daraus, so wie Bruce Lipton das auch tut:
Wir wären als Spezies gar nicht in der Lage OHNE diese gigantische Leistung unseres UNBEWUSSTEN Teil des Gehirns zu überleben, allein schon aus den physiologischen Grenzen, die die SIGNAL_VERARBEITUNG setzt. Würde nicht das UNBEWUSSTE mit unglaublich vielen abgespeicherten Mustern reagieren, hätte uns der das Auto längst überrollt, bis wir die Gefahr überhaupt im Bewusstsein als solche erkannt haben. :cry:
Stimmt.
Hierfür wird das Unbewusste in uns gebraucht. Wir können unserem Herz nicht oft genug bewusst anordnen zu schlagen, zu atmen, das Blut fließen lassen, etc.
Diese Prozesse habe ich nicht gemeint und diese fallen auch nicht unter diese 95 %. Gemeint ist etwas ganz anderes.

Von Täter/Opfer Mentalität möchte ich mich distanzieren sowie von einer "Haltung GEGEN etwas".
Entscheidend ist für mich das "FÜR". Das Neue entstehen lassen, eine Alternative dadurch bieten.

Denke einmal darüber nach, wie "normal" es inzwischen für mensch ist:
  • nachhause zu kommen, den Fernseher/Musik/Laptop einzuschalten
    => wie viel länger als geplant, sitzt mensch vor TV und PC?
  • beim Putzen, Kochen, sich Stylen, Autofahren wird Musik gehört
  • unterwegs im Bus, beim Warten wird der MP3-Player angemacht genauso wie beim Joggen, spazieren gehen
  • beim Autofahren, wo schweifen da die Gedanken hin? Wer erzählt sich da im Kopf nicht welche Geschichten? Falls sie überhaupt bemerkt werden. Plakate werden an einer roten Ampel gelesen, etc.
  • Wer regt sich über eine rote Ampel auf, die mensch zu lange rot erscheint? Ist mensch da bewusst bzw. im Augenblick? Wahrscheinlich gehen die Gedanken in die Richtung von "ich komme deswegen zu spät", "ich möchte jetzt nicht so lange auf grün warten",......
  • wer kommt heute noch ohne sein Handy/PC aus? Gönnt sich mal eine Zeit nicht erreichbar zu sein?
  • mensch schaue sich in Lokalen um, Menschen sitzen neben einander, einander gegenüber, schweigend und im Mittelpunkt ist ihr Handy
  • wenn der Fernseher läuft, mensch sitzt davor und wird von dem mitbewohnenden Mensch etwas gefragt - wie sehr ist der mensch vor dem Fernseher wirklich in der Lage zuzuhören? - Ich meine richtig zuhören, nicht einfach nur etwas durch die eigenen Raster gefiltert hören, was mensch gar nicht gesagt hat.
  • wer sitzt vorm Fernseher während mensch ißt?
  • schon mal erlebt, am Ziel angekommen zu sein und sich gefragt „wie bin ich denn jetzt hierher gekommen“?
  • wer erträgt es einmal Stille zu haben?
Die Liste lässt sich noch verlängern und diese Beispiele gehören in die 95%, die gemeint waren.

Wer hat mich in den letzten 20 Jahren verändert zu der Frau, die ich heute bin? Ich.
Niemand hat mir die Entscheidung abgenommen oder mir die Koffer gepackt, um mich von meinem damaligen Mann zu trennen.
Das musste ich tun und es musste eine bewusste Absichtserklärung sein.
Und so ist es mit allem in unserem Leben.
Wenn alles so unbewusst einfach von selbst ginge, dann wäre das Forum nicht so notwendig.

Liebe Grüße,
Ulla
Je mehr ich in Verbindung mit mir selber bin, desto leichter löse ich meine „Probleme“.

Drachenfrau
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 259
Registriert: Fr 28. Okt 2016, 23:46
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 79 Mal
Danksagung erhalten: 351 Mal

Re: Befreiung aus dem Männergefängnis

Post 17 im Thema

Beitrag von Drachenfrau » So 4. Feb 2018, 19:07

Dolores59 hat geschrieben:
So 4. Feb 2018, 17:16
Drachenfrau hat geschrieben:
So 4. Feb 2018, 11:57
Solange wir nur zu ca. 5 % bewusst unser Leben gestalten, halte ich es für reine Zeitverschwendung über irgendeine Veränderung von mehr als einer Person zu sprechen, falls eine sich wirklich auf den Weg macht.

Liebe Grüße,
Ulla
Dann nutzen wir diese 5% zur Gestaltung unseres Lebens und hören ein Stück weit damit auf, die Betriebsregel Nummer 1 ("Das haben wir immer so gemacht" oder "Das haben wir noch nie so gemacht") zu befolgen. Für meinen Teii ignoriere ich diese Regel in dem, was ich an Kleidung trage. Eben nicht, das was Männer üblicherweise tragen, sondern mit dem beherzten Griff in die Damenabteilung. Auch wenn das gesellschaftlich kein großer Wurf sein mag, soll ich etwa darauf verzichten, weil sich doch nichts ändert? Oder weil ich dadurch Nachteile haben könnte? Wenn ich aufgebe, bleibt alles beim alten und ich kann mich nicht mal darüber beklagen. Soll ich mich später einmal darüber ärgern, dass ich die Dinge, die ich hätte verändern können, so gelassen habe, wie sie waren? Das sei ferne!

LG
Dolores
Hallo Dolores,

richtig, man kann diese 5 % ausweiten. So ähnlich wie du es mit den Kleidern machst, mag ich meine Haare bunt und es ist mir herzlich egal, wie andere das sehen. Niemand muss mein Leben leben, das reicht schon, wenn ich das tue.
Doch wie ich oben in der Antwort an Ronda schon schrieb, kann man sein Leben in noch viel mehr Bereichen stärker selbst leben.

Liebe Grüße,
Ulla
Je mehr ich in Verbindung mit mir selber bin, desto leichter löse ich meine „Probleme“.

Ronda_PTL
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 539
Registriert: Mo 15. Jan 2018, 18:29
Geschlecht: PartTimeLady
Pronomen: Kontext bezogen
Wohnort (Name): Franken
Membersuche/Plz: 97xxx
Hat sich bedankt: 1470 Mal
Danksagung erhalten: 435 Mal
Gender:

Re: Befreiung aus dem Männergefängnis

Post 18 im Thema

Beitrag von Ronda_PTL » So 4. Feb 2018, 19:31

Drachenfrau hat geschrieben:
So 4. Feb 2018, 19:02
Hallo Ronda,

Denke einmal darüber nach, wie "normal" es inzwischen für mensch ist:
  • nachhause zu kommen, den Fernseher/Musik/Laptop einzuschalten
    => wie viel länger als geplant, sitzt mensch vor TV und PC?
  • beim Putzen, Kochen, sich Stylen, Autofahren wird Musik gehört
  • unterwegs im Bus, beim Warten wird der MP3-Player angemacht genauso wie beim Joggen, spazieren gehen
  • beim Autofahren, wo schweifen da die Gedanken hin? Wer erzählt sich da im Kopf nicht welche Geschichten? Falls sie überhaupt bemerkt werden. Plakate werden an einer roten Ampel gelesen, etc.
  • Wer regt sich über eine rote Ampel auf, die mensch zu lange rot erscheint? Ist mensch da bewusst bzw. im Augenblick? Wahrscheinlich gehen die Gedanken in die Richtung von "ich komme deswegen zu spät", "ich möchte jetzt nicht so lange auf grün warten",......
  • wer kommt heute noch ohne sein Handy/PC aus? Gönnt sich mal eine Zeit nicht erreichbar zu sein?
  • mensch schaue sich in Lokalen um, Menschen sitzen neben einander, einander gegenüber, schweigend und im Mittelpunkt ist ihr Handy
  • wenn der Fernseher läuft, mensch sitzt davor und wird von dem mitbewohnenden Mensch etwas gefragt - wie sehr ist der mensch vor dem Fernseher wirklich in der Lage zuzuhören? - Ich meine richtig zuhören, nicht einfach nur etwas durch die eigenen Raster gefiltert hören, was mensch gar nicht gesagt hat.
  • wer sitzt vorm Fernseher während mensch ißt?
  • schon mal erlebt, am Ziel angekommen zu sein und sich gefragt „wie bin ich denn jetzt hierher gekommen“?
  • wer erträgt es einmal Stille zu haben?
Da rennst Du bei mir ganz weit offene Türen ein, liebe Ulla. Ich kann fast alle Listenpunkte mit "ich tue das / nicht" beantworten, oder eben "ich bin mir dessen BEWUSST" und habe meine Konsequenzen für MICH daraus gezogen. Versuche auch mit anderen Menschen, FreundInnen, Partner ... über solche SENSIBILISIERUNGEN zu sprechen. Nicht nur tun, was der Mainstream gerade vorlebt, als (vermeintlichen) Standard setzt, OHNE noch etwas aus INDIVIDUELLER Sicht einzuordnen, zu hinterfragen, ggf zu ändern.

Ich denke, wie sind uns sehr nahe in unseren Weltbildern zu Wegen der (Ver)Änderung.

LG Ronda
"Life is what happens, while you're busy making other plans." [† John Lennon]

Drachenfrau
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 259
Registriert: Fr 28. Okt 2016, 23:46
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 79 Mal
Danksagung erhalten: 351 Mal

Re: Befreiung aus dem Männergefängnis

Post 19 im Thema

Beitrag von Drachenfrau » Mo 5. Feb 2018, 09:48

Hallo Ronda,

so viel also zum Thema Medien und Menschen mit Anderungen und das Unbewusste/Bewusste.
Doch entscheidend bleibt doch, dass so wie Männer und Frauen in ihren von "X" "vorgegebenen" Rollen nicht glücklich sind.
Es ist ja ganz nett, dass man etwas erkennt und auch mit anderen Menschen darüber spricht, doch wenn man es vorlebt, dann kommen sehr viele Veränderungen zum Vorschein.

Beide Geschlechter stecken in einem Rollengefängnis. Wenn man dies verändert, was das Beispiel von Dolores zeigt, die Reaktion auf sie im Supermarkt, dann mag das die Masse nicht und möchte durch entsprechende Reaktionen denjenigen/diejenige wieder zurück drängen.
Teilweise ist Christian Seidel auch nichts anderes passiert. (Und vielen anderen, was die Beiträge hier im Forum auch zeigen)
Ich erinnere mich auch wieder an die Aussage eines Arztes, den er aufsuchte. Dass es ungesund sei, was er mache.

Hier kommt dann zum Tragen, inwieweit ein Mensch bereit ist, sich selbst auf den Grund zu gehen und bereit ist, zu lernen, mit den Konsequenzen daraus auch umzugehen. Christian Seidel hat seine Schlüsse aus dieser Zeit gezogen und sie werden immer seine eigenen bleiben, egal, was andere denken, es bleibt allein sein Weg.

Die Konsequenzen können sein, wenn man ganz und gar zu sich selbst steht, dass man seine Beziehung verliert - was Christian Seidel auch nach der Versuchszeit trotzdem passierte - dass Freunde sich abwenden, dass man beruflich sich verändern muss oder eine Zeit lang gar keine Arbeit hat, man um neu wieder Arbeit zu bekommen umziehen muss - und, und, und.
Dazwischen liegt die Angst vor Einsamkeit, Ablehnung, Ausgrenzung uvm.

Wer denkt daran, dass wenn die langjährige Beziehung zu Ende geht, dies eine Chance für einen neuen Anfang ist?
Denies und ich sind jetzt gerade mal 5 Jahre in einer Beziehung, davon 4 1/2 verheiratet. Seit fast 2 Jahren lebt Denies nun komplett als Frau.
Wir haben uns sehr viele Gedanken gemacht und uns den Gedanken gestellt, die hoch kamen.
Was ist, wenn Denies sich in einen Mann verliebt? Oder was ist, wenn ich mich neu in einen Mann verliebe?
Es gäbe die Möglichkeit, dass wir beide Zweitbeziehungen eingingen und sogenannt "polyamor" versuchen wollten zu leben oder eben, dass wir uns trennen.
Die Tiefe, die wir beide zusammen haben, fegt die Zeit fort - das bedeutet, wir haben das Gefühl, schon immer zusammen gewesen zu sein und nicht "erst so kurze Zeit".
Doch wenn die polyamore Lösung zum Scheitern verurteilt wäre, dann bliebe uns vielleicht nichts anderes als die Trennung übrig.
Wie würde diese aussehen?
Wir würden einander sehr viel Glück wünschen, einander helfen im neuen Leben anzukommen und das, was wir als Verbindung weiter leben könnten, auch weiter pflegen.
Das bedeutet, wir bräuchten sehr viel Bewusstseinsarbeit, damit die Beziehung in eine neue Form übergehen dürfe. Doch wir würden diesen Weg gehen wollen.

UND wir sehen auch, dass ein Neuanfang etwas Wunderbares sein kann und in jedem Neuanfang ein Zauber liegt.
Wer macht sich das bewusst, dass ein Ende auch zu einem Neuanfang führt und man im Leben neue Chancen gewinnt?
Wir Menschen haben davor sehr große Angst.
Das alte bekannte Schlechte erscheint uns da doch so sicher und warm (auch wenn die Scheiße stinkt und einem bis zum Hals steht - frei nach Chögyam Trungpa Rinpoche).

Und ganz genau genommen, sind das die möglichen Konsequenzen von allen Menschen, egal welchen Hintergrund sie haben. Trans*menschen haben darauf kein Privileg.

Liebe Grüße,
Ulla
Je mehr ich in Verbindung mit mir selber bin, desto leichter löse ich meine „Probleme“.

MichiWell
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 2367
Registriert: Mo 19. Dez 2016, 09:45
Geschlecht: Teilzeitfrau
Pronomen: sie
Membersuche/Plz: Leipzig - Chemnitz - Gera
Hat sich bedankt: 1053 Mal
Danksagung erhalten: 1547 Mal

Re: Befreiung aus dem Männergefängnis

Post 20 im Thema

Beitrag von MichiWell » Mo 5. Feb 2018, 19:48

Drachenfrau hat geschrieben:
Mo 5. Feb 2018, 09:48
Die Konsequenzen können sein, wenn man ganz und gar zu sich selbst steht, dass man seine Beziehung verliert - was Christian Seidel auch nach der Versuchszeit trotzdem passierte - dass Freunde sich abwenden, dass man beruflich sich verändern muss oder eine Zeit lang gar keine Arbeit hat, man um neu wieder Arbeit zu bekommen umziehen muss - und, und, und.
Kurz gesagt:

Menschen, die vorgeben uns zu mögen, erpressen uns mit dem Entug von Zuneigung und Wertschätzung, um uns zu zwingen so zu sein, wie sie uns haben wollen. :cry:


Michi
Raider heißt jetzt Twix. Sonst ändert sich nix.

Der moderne Mensch ist leicht zu lenken, aber nur schwer zu etwas zu bewegen.

Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.

Michelle_Engelhardt
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 2610
Registriert: Mi 27. Aug 2014, 14:15
Geschlecht: weiblich
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Dortmund
Membersuche/Plz: Ruhrgebiet
Hat sich bedankt: 1672 Mal
Danksagung erhalten: 1969 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Befreiung aus dem Männergefängnis

Post 21 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Mo 5. Feb 2018, 19:53

MichiWell hat geschrieben:
Mo 5. Feb 2018, 19:48

Menschen, die vorgeben uns zu mögen, erpressen uns mit dem Entug von Zuneigung und Wertschätzung, um uns zu zwingen so zu sein, wie sie uns haben wollen.
Bingo (yes) Ein Satz, der es genau auf den Punkt bringt (moin)
Eine ganze Religion unter Terrorverdacht? Nein danke!

Drachenfrau
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 259
Registriert: Fr 28. Okt 2016, 23:46
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 79 Mal
Danksagung erhalten: 351 Mal

Re: Befreiung aus dem Männergefängnis

Post 22 im Thema

Beitrag von Drachenfrau » Mo 5. Feb 2018, 20:14

Michelle_Engelhardt hat geschrieben:
Mo 5. Feb 2018, 19:53
MichiWell hat geschrieben:
Mo 5. Feb 2018, 19:48

Menschen, die vorgeben uns zu mögen, erpressen uns mit dem Entug von Zuneigung und Wertschätzung, um uns zu zwingen so zu sein, wie sie uns haben wollen.
Bingo (yes) Ein Satz, der es genau auf den Punkt bringt (moin)

Ihr Lieben,

das hat meine Familie mit mir gemacht. Ich wurde fallen gelassen sprichwörtlich wie eine heiße Kartoffel, sie haben noch nicht einmal den Kontakt aufrecht erhalten, wenn ich nicht so funktionierte, wie es ihnen gefiel.
Wenn sie merkten, dass es ihnen nichts brachte, ließen sie den Kontakt und eine Annäherung wieder neu zu.
Meine Mutter versuchte noch einmal vor 5 Jahren als ich Denies kennenlernte, mich emotional zu erpressen: "Wenn du diesen Mann heiratest, dann sind wir nicht mehr Mutter und Tochter."
Ich antwortete ihr: "Dann soll es so sein".
Viele dieser Konsequenzen über die ich schrieb, habe ich am eigenen Leib erfahren, dies war jetzt ein Beispiel.

Dennoch habe ich gelernt, damit umzugehen, mein Leben zu leben und diesen Menschen (Mutter, Schwester, Freunde, Bekannte, Beruf) zu begegnen, ohne dass ich mich verbiegen lasse.

Das, was ich mit Denies heute leben kann und erfahre, war alles Lernen davor wert und ich bin froh, dass ich vor 5 Jahren allein meinem eigenen Herzen gefolgt bin, denn sonst hätte ich 5 traumhafte Jahre verpasst.

Herzliche Grüße,
Ulla
Je mehr ich in Verbindung mit mir selber bin, desto leichter löse ich meine „Probleme“.

Michelle_Engelhardt
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 2610
Registriert: Mi 27. Aug 2014, 14:15
Geschlecht: weiblich
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Dortmund
Membersuche/Plz: Ruhrgebiet
Hat sich bedankt: 1672 Mal
Danksagung erhalten: 1969 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Befreiung aus dem Männergefängnis

Post 23 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Mo 5. Feb 2018, 20:23

Drachenfrau hat geschrieben:
Mo 5. Feb 2018, 20:14


Das, was ich mit Denies heute leben kann und erfahre, war alles Lernen davor wert und ich bin froh, dass ich vor 5 Jahren allein meinem eigenen Herzen gefolgt bin, denn sonst hätte ich 5 traumhafte Jahre verpasst.

Dem Herzen folgen....das ist etwas, was ich auch immer wieder sage. Aktuell folge ich auch meinem Herzen, auch wenn es Menschen in meinem Umfeld gibt (nicht im familiären), denen das nicht so recht ist.

Liebe Grüße
Michelle
Eine ganze Religion unter Terrorverdacht? Nein danke!

Drachenfrau
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 259
Registriert: Fr 28. Okt 2016, 23:46
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 79 Mal
Danksagung erhalten: 351 Mal

Re: Befreiung aus dem Männergefängnis

Post 24 im Thema

Beitrag von Drachenfrau » Mo 5. Feb 2018, 20:34

Hallo Michelle,

richtig. Nur du kannst dein Leben leben, niemand anderes kann das.
Menschen im Umfeld kommen und gehen, manche begleiten uns ein langes Stück, manche ein kurzes. Allein sind wir nie, erst recht nicht, wenn wir wirklich gelernt haben unserem Herzen aufrichtig zu folgen.

Liebe Grüße,
Ulla
Je mehr ich in Verbindung mit mir selber bin, desto leichter löse ich meine „Probleme“.

Antworten

Zurück zu „Körper - Gefühle - Empfindungen“