endlich frei
endlich frei - # 2

Lebensplanung, Standorte
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YvonneTV
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Re: endlich frei

Post 16 im Thema

Beitrag von YvonneTV » Do 1. Feb 2018, 18:55

Hallo Trillian,

wir kennen uns nicht und doch mag ich ein paar Worte dazu sagen - nur meine Meinung, wie ich das sehe:

Wenn Deine Eltern SICH wünschen, dass DU "Enkel, Frau, Geld, .... hast", dann ist das IHR Wunsch.
Das mag heile Welt Denken und vermutlich auch fürchterlich lieb gemeint gewesen sein.
Doch es ist DEIN Leben, das DU lebst.

Ich kenne eine Mutter, dessen Tochter für sie "seeeeehr schwer nachvollziehbare Dinge" gemacht hat.
Als sie der Mutter davon erzählt hat, antwortete diese:
"Ich kann das nicht verstehen mein Kind, doch mein grösster Wunsch ist, dass DU glücklich bist !" Ich schätze diese Mutter sehr !!!! (smili)

Einen Grund Dich zu schämen für das was Du bist gibt es nicht, "nur" weil Deine Schwester das nicht verstehen kann oder weil Du die Wünsche Deiner Eltern nicht erfüllt hast !

Es scheint (!) manchmal leichter, wenn wir so wären wie andere, oft nahestehende, Menschen uns gerne hätten. Stress mit Ihnen haben wir dann in diesen Punkten nicht.
Doch zugleich kämpfen wir mit uns selbst, gegen uns !

Ich höre auf mein Herz, was es mir sagt und das ist oft nicht der leichtere Weg .... )))(:
Ganz liebe Grüsse - Yvi

MichiWell
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Re: endlich frei

Post 17 im Thema

Beitrag von MichiWell » Do 1. Feb 2018, 19:57

Trillian hat geschrieben:
Do 1. Feb 2018, 15:20
Ich habe ein gewaltiges Problem damit meinen Angehörigen weh zu tun und sie wieder einmal zu enttäuschen - und war mit der gewaltigsten Enttäuschung die ich bis jetzt zusammen bekommen habe. Ich habe meine Eltern in jedweder Hinsicht enttäuscht. Keine Enkel, keine Frau, kein Geld, kein gar nichts.
Hallo Trillian,

wie kommst du denn darauf? Hat man dir das mal gesagt oder denkst du, dass das so ist?

Und dazu, dass deine Schwester sagt, dass du deinen Eltern besser nichts sagen sollst ... bei mir ist es genau umgekehrt. Meine Eltern sind der Meinung, ich soll meiner Schwester nichts sagen. Das hat mich natürlich auf in meinem Vorwärtskommen gebremst. Aber letztlich liegt es wohl auch vor allem darin begründet, dass unsere nächsten Verwandten ebenso wie wir Angst vor negativen Reaktionen haben,


Liebe Grüße
Michi
Raider heißt jetzt Twix. Sonst ändert sich nix.

Der moderne Mensch ist leicht zu lenken, aber nur schwer zu etwas zu bewegen.

Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.

heike65

Re: endlich frei

Post 18 im Thema

Beitrag von heike65 » Do 1. Feb 2018, 20:11

Wie sagt unsere 76 jährige Nachbarin immer zu mir:

Du hast kein Problem, du bist mit dir im reinen, wenn haben andere das Problem.
Das ist dann deren Problem, nicht deines !

Dauert ein bisschen bis man das konsequent leben kann (ich hab den Vorteil das meine Frau Heike genauso liebt wie Heiko), aber ganz ehrlich, da du weder Kinder noch Partnerin hast leb dein Leben, du hast nur das eine !!
Auch 80 jährige Eltern können damit leben, wenns ganz arg kommt haste vielleicht ne zeitlang keinen Kontakt mehr , und ?
Was ist deine Alternative ? Depression ? Drogensucht ?
Mach dir nicht die Probleme anderer zu eigen um nach deren gutdünken zu leben !

Ich wünsch dir nen erholsamen Schlaf
Heike

Delfinium
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Re: endlich frei

Post 19 im Thema

Beitrag von Delfinium » Do 1. Feb 2018, 20:22

Stephan hat geschrieben:
Do 1. Feb 2018, 16:46
Du lebst nicht um die Wünsche und Hoffnungen anderer zu erfüllen.
Die Frage für mich wäre:

Wenn man nur lebt um die Wünsche und Hoffnungen anderer zu erfüllen, hat man dann überhaupt ein EIGENES Leben?

Das wäre ein ziemlich fremdbestimmtes Leben wo man selber nie wirklich glücklich werden kann, deshalb fand ich deinen Satz so gut. Es stimmt ;)

Nur wie man anfängt sein EIGENES Leben dann auch wirklich zu leben weiß ich nicht... Es fiel mir relativ einfach meinen eigenen Weg zu gehen ohne Rücksicht auf andere. Wer bleiben will kann bleiben, wer gehen will kann gehen. Es interessiert mich nicht was Menschen die mich indirekt zurückhalten darüber denken was ich tue, aber das kam alles auch mehr mit der Zeit. Für mich werden diese Menschen einfach weniger bedeutend für mich, ja meine Eltern hatten/haben Probleme damit, und? Das ist ihr Problem und dann soll es auch bei ihnen bleiben. Ich kann es mir nicht "leisten" mich von jemand anderen von meinem Ziel abbringen zu lassen und das ziehe ich auch so durch.

Ich kann Trillian da keine Tipps zu geben, sondern einfach nur hoffen dass sie ihren EIGENEN Weg findet und auch zu Ende geht.

Nobbi56
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Re: endlich frei

Post 20 im Thema

Beitrag von Nobbi56 » Do 1. Feb 2018, 20:55

Trillian hat geschrieben:
Do 1. Feb 2018, 15:20
Ich habe ein gewaltiges Problem damit meinen Angehörigen weh zu tun und sie wieder einmal zu enttäuschen - und war mit der gewaltigsten Enttäuschung die ich bis jetzt zusammen bekommen habe. Ich habe meine Eltern in jedweder Hinsicht enttäuscht. Keine Enkel, keine Frau, kein Geld, kein gar nichts. Aber Lust den Rest meines Lebens weiter zu lügen hab ich auch nicht. Das ist meine innere Zerrissenheit: Womit richte ich den geringsten Schaden an?
Hallo Trillian,

das mag etwas nassforsch und verharmlosend klingen, aber bei solchen Selbstzweifeln zitiere ich immer gerne den seelig F. J. Strauss:

http://www.handelsblatt.com/politik/deu ... 78162.html

Ich kann mich daher den anderen Beiträgen nur anschließen: wer sein Leben nur nach den (vermeintlichen oder tatsächlichen) Wünschen/Anforderungen/Vorstellungen/Forderungen Anderer ausrichtet, hat sich praktisch schon aufgegeben - denn man/frau wird es NIE allen recht machen können!

Natürlich will man Menschen, die einem nahe stehen, nicht enttäuschen, das ist doch klar! Diese Rücksichtnahme ist honorig, aber sie darf nie und nimmer in eine Selbstaufgabe und Preisgabe des originären Rechts auf Selbstbestimmung und eine autonome Lebensführung münden! Es geht ja nicht darum, dass Du irgend jemandem schaden willst, sondern Dir lediglich das Recht "heraus nimmst", Du selbst zu werden, was Dir eben nach eigenem Bekunden bisher verwehrt war. Und NIEMAND - keine Eltern keine Geschwister, keine Gesellschaft - darf sich anmaßen, Dir dieses Recht streitig zu machen! Ohne allzu pathetisch werden zu wollen, aber das zuzulassen hieße, die wichtigsten Errungenschaften der Aufklärung preis zu geben: einst bestimmten Papst, Kirche, Kaiser und Fürst über das private Lebensglück, heute ist das einzig dem autarken Individuum und seinem persönlichen Lebensplan vorbehalten! Es war ein harter, verlustreicher, langer Kampf des sich emanzipierenden Bürgertums, sich diese "Privileg" zu erstreiten, und daher sollten wir es niemals wieder erlauben, dass andere Menschen bestimmen können, ob wir ein glückliches, befriedigendes Leben führen "dürfen" oder nicht! Man kann, ja man MUSS seine Eltern und Geschwister lieben und ehren - aber das bedeutet nicht, ihren Normen auf ewig sein eigenes Schicksal unterzuordnen!

Lass' nicht zu, dass Menschen, die - egal, aus welchen Gründen! - Deinen Weg zur Selbstwerdung nicht akzeptieren können oder wollen, Macht über Dich und Dein Lebensglück erlangen: Alle Macht, die diese Menschen über Dich haben, haben sie einzig allein deshalb, weil DU sie ihnen zubilligst!

Ja, es mag sehr traurig und schmerzhaft sein, wenn dies am Ende bedeutet, dass sich geliebte Menschen von einem abwenden. Aber Verlust, Schmerz, Trauer sind elementare Bestandteile der menschlichen Existenz; Selbstverleugnung, Unterdrückung des eigenen Ichs, Aufgabe der Identität sind es nicht, dürfen es nie werden!

Daher lass' auch mich Dir zurufen: BLEIBE KONSEQUENT, BLEIBE STANDHAFT; BLEIBE ... DU!

LG N.

Simone 65
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Re: endlich frei

Post 21 im Thema

Beitrag von Simone 65 » Do 1. Feb 2018, 21:09

Trillian . Lebe . Ich habe Weihnachten 2016 meiner Mutter und meiner älteren Schwester geoutet. Die beiden jüngeren Schwestern wussten vorher schon Bescheid. Meine Mutter nimmt es gut , versteht es nicht . Meine Schwester hat ein Problem. Wir haben zwar gesprochen, nee .
Familie . Wie wichtig ist Dir Deine Familie?
Meine Schwester ruft mich nicht mehr an .
Ich habe zum Glück noch zwei jüngere Schwestern . Die Eine war sogar auf meiner Hochzeit.
ICH HABE SIE SO LANGE GEDRÜCKT.
Trillian, die eigene Wünsche , Träume?
Ich war und bin für meine Mutter immer nur der kleine Junge .
DER BIN ICH NICHT .
Sie fragt , wann ich mal wieder komme . Was soll ich antworten ? Der kleine Junge wird niemals wieder kommen .
Sie wohnt in Rostock und ich in der Nähe von Stuttgart.
Trillian, es tut weh . Liebe Grüße Simone.
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .

Ronda_PTL
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Re: endlich frei

Post 22 im Thema

Beitrag von Ronda_PTL » Do 1. Feb 2018, 22:15

N'Abend Trillian, @all:

Du siehst an den vielen aussagekräftigen Beiträgen, dass Deine Thematik offensichtlich ganz viele von uns auch angeht, denn die Beiträge ähneln sich alle Im Tenor. Warum ist das so?

Ich denke, -- das ist ein empirischer Schluss -- , dass es sehr viel mit Erziehungsstilen und tradierten Wertvorstellungen unserer Elterngeneration zu tun hat. Es ist ja noch nicht lange her, dass sich in der Kinderpädagogik und Psychologie die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass die Nachkommen nur dann autarke, authentische, freie Persönlichkeiten werden, wenn die Erziehenden nicht nur Gebote und Verbote, nicht nur Werte, die auf Abhängigkeiten basieren vermitteln, sondern auch in der Lage sind, den Kids das LOSLASSEN zu gewähren.

Viele von uns haben vor allem gelernt, dass es ultimativ wichtig und richtig ist, die Eltern, oft die Großeltern zudem, zu ehren und zu achten. Das ist unbestreitbar etwas sehr Positives, aber beinhaltet auch die Gefahr des goldenen Käfigs, der Übergriffigkeiten, des Nicht-Loslassen-Könnens, was eine gesunde Entwicklung zur EIGENEN Persönlichkeit eben auch braucht. Dann kommt es schnell zu einer "Unterwürfigkeit / Abhängigkeit aus Liebe", zu unguten Schamgefühlen und der Angst, wenn man/Frau anders fühlt/handelt, dass wir die Altvorderen damit "verletzten".

Will sagen, wer so etwas voll in seine Persönlichkeit integriert hat, wird irgendwann dagegen rebellieren, hat es aber auch schwerer sich davon zu emanzipieren. Vergiss nicht, dass sind Elemente der tiefsten Prägungsebenen um die es sich da dreht.

Das gesagt, hast DU jedes "Recht" der Welt, Dich diesem Konflikt zu stellen, zu erforschen, WELCHE Anteile in Dir Dich nur hindern der Mensch zu werden, der Du sein möchtest, und welche Anteile sinnvoll sind, um die Liebe und Achtung für Deine nächsten Angehörigen zu bewahren. Und im besten Falle, lernen auch diese noch in spätem Alter, wo sie emotionale Erpressungsmechnismen eingesetzt haben, derer es nie bedurft hätte. Im schlechtesten Fall, werden sie nicht lernfähig sein und auf IHREN erprobten "Techniken" beharren. Aber das ist ja auch ein Ergebnis, so hart es klingen mag.

Gute Nacht ...
LG Ronda
"Life is what happens, while you're busy making other plans." [† John Lennon]

ChristinaF
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Re: endlich frei

Post 23 im Thema

Beitrag von ChristinaF » Fr 2. Feb 2018, 11:14

Trillian hat geschrieben:
Do 1. Feb 2018, 15:20

Nun ja. Was will man machen. Jedenfalls bin ich jetzt wieder auf dem Stand zurückgeworfen das ich mich für das schäme was ich bin. Ich hoffe mal, dass sich das wieder legt und ich nicht von vorne beginnen muss. Keine Ahnung ob ich das noch einmal schaffe.

Liebe Grüße
Trillian
Du brauchst dich für deine TS in keinster Weise schämen oder gar entschuldigen. Es ist, schlicht gesagt, dein (neues) Leben. Ich finde auch, dass es für dich sicher kein Trost sein wird, wenn ich hier schreibe, dass es den meisten der userinnen hier genauso ergangen hat.
OT. Was meinst du denn mit "wieder von vorne beginnen muss"? Sorry, versteh ich leider nicht.
Liebe Grüße
Christina

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Re: endlich frei

Post 24 im Thema

Beitrag von Nicole Doll » Fr 2. Feb 2018, 13:27

Hallo Tillian,

Du hast geschrieben:
Womit richte ich den geringsten Schaden an?
Du solltest besser fragen: Womit schade ich mir selbst am wenigsten? Bei mir was es sehr ähnlich: keine Frau, keine Enkel. Geld hatte ich wohl als Diplomingenieur, aber glücklich hat es mich nicht gemacht. Nur ich kam nicht einmal auf die Idee, dass ich mit meinem "Frauenkleider-Fetisch" irgendwie trans* sein könnte. Also machte ich einfach weiter, bis mit dem Tod meiner Mutter schließlich alles zusammen brach. Ich hatte so nach und nach alle Kontakte zu Freunden und Bekannten abgebrochen. In dieser völligen Isolation wurde dann alles sinnlos. Es gab niemanden mehr, für den ich lebte. - Jetzt versuche ich durch meine Aktivitäten im Internet und die von mir gegründete SHG bei Transmenschen neue Freunde zu finden.

Also: Für Deine Familie hast Du doch schon alles "falsch" gemacht. Was kann da ein Coming Out noch zerstören? Ich würde an Deiner Stelle zunächst einmal bei Menschen Kontakte suchen, bei denen ich mich verstanden fühle. Nur so kann aus dem verzweifelten Mann mit der Zeit eine selbstbewusste Frau werden. Und mit genügend Selbstbewusstsein ist auch die Kraft da, die für ein Coming Out bei der Familie nötig ist.

LG Nicole
Jeder glaube an was er will. - Also sprach Zarathustra.

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