Mein Weg
Mein Weg - # 5

Lebensplanung, Standorte
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Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 61 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo.

nun ist der vorletzte Teil meines Berichtes von der Reise nach Kassel fertig

Dieses Mal nehme ich mein Auto, um zum Bergpark Wilhelmshöhe zu fahren. Mein Ziel war es, das Schloss zu besichtigen. Denn Am Montag war es ja geschlossen. So fuhr ich bis zum Schlosshotel, um meine Auto abzustellen. So ist es nur ein kurzer Weg bis zum Schloss. Ich entschied mich an diesem sonnigen Tag für einen Rock und passende Pumps. Im Schloss Wilhelmshöhe ist eine Gemäldesammlung zu besichtigen. Die Sammlung besitzt Bilder von Rembrandt, Rubens und Tizian, um nur einige zu nennen. Neben meiner Eintrittskarte kaufte ich auch eine Fotoerlaubnis. Doch ich musste zustimmen diese Fotos nur im privaten Rahmen zu nutzen. So kann und darf ich davon keine Bilder hier einstellen. Da sich diese Ausstellung über mehrere Etagen erstreckt, war ich doch eine Ewigkeit in der Ausstellung .Und langsam suchte mich dringend nach einer Örtlichkeit um mich zu erleichtern. Im Untergeschoß ist ein Café, und unweit davon auch die Toiletten. So nun schnell auf die Damentoilette. Ach du Schreck, meine Strumpfhose hat eine Laufmasche. Und natürlich war keine Ersatz in meiner Handtasche.
Wilhelmshöhe.JPG
Mit der Besichtigung des Museums war ich ja sowieso fertig. nun noch so die kaputte Strumpfhose so gut es ging zurechtgerückt. Dann schnell zurück zum Auto. Den Nachmittag wollte ich eh nochmal in die Innenstadt. So fuhr ich direkt ins Parkhaus von Kaufhof. Zum Aufzug ins Erdgeschoß und gleich in die Strumpfabteilung führte mich mein Weg. Mit einer Packung der neuen Strumpfhose suchte ich jetzt eine Umkleidekabine auf. Dabei bemerkte ich eine Verkäuferin. Nach dem ich dann die Strumpfhosen gewechselt hatte ging ich auf die Verkäuferin zu. Noch mit dem Kassenbeleg in der Hand, ging meine Frage direktdahin, wo ich denn die alte Strumpfhose entsorgen kann. Mit eine Lächeln nahm dann diese Verkäuferin die Kaputte, und entsorgte sie. Jetzt fühle ich mich wohler.

Um in der Sonne mir eine Eis und einen Kaffee in einem der Cafés schmecken zu lassen. Und auch fand ich noch Zeit für einen Shoppingbummel. Ich war auf der Suche nach einer Jacke für den Übergang. Wieder streifte ich durch eines der Kaufhäuser. Der aufmerksamen Verkäuferin bin ich nicht entgangen.. Manchmal finde ich mich als Kundin eben nicht zurecht, wie in den einzelnen Geschäften die Waren sortiert sind. Ich fand dann mit Hilfe der netten Verkäuferin eine Kurzmantel. Und wenn ich dazu eine APP installiere kann ich noch deutlich sparen. Beim Installieren der APP unterstützte mich die Verkäuferin. So konnte ich mich zufrieden mit dem Tag in mein Hotel begeben. wartete doch noch eine Aufgabe auf mich, Koffer packen. Den Abend ließ ich an diesen Tag im Hotel ausklingen.

viele liebe Grüße Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 62 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

Nun möchte ich Euch den letzten Teil meines Reiseberichtes einstellen.

Der Tag der Abreise ist angekommen. Ins Schwimmbad gehe ich an diesem Morgen nicht. Nach dem ich geduscht habe, noch einen Blick auf das Wetter. Die Sonne zeigte sich wieder von ihrer Sonnenseite. So entschied ich mich für ein pinkfarbenes Shirt und mein helles Kostüm. Alles Andere, was nicht schon in meinem Koffer war, kommt jetzt hinein. Nun auf zum letzten Frühstück im Hotel.
Ein letztes Mal auf mein Zimmer um meine Sachen zu holen und in mein Auto zu laden. Jetzt nur noch die Handtasche umgehangen. So begab ich mich an die Rezeption. Was ich Abends im Hotel verzehrte ließ ich auf mein Zimmer schreiben. Die Rechnung lief auf Frau Magdalena….. .Schnell war die Rechnung bezahlt.

Mich erwartete an diesem Tag niemand zu Hause. Ich hatte Zeit unterwegs einen Zwischenstopp einzulegen. Entlang meiner Reiseroute gab es verschiedene Möglichkeiten. Der Bärenpark Worbis war mein Ziel. Vom Parkplatz zum Eingang kam mir ein Mann mit seinem Sohn entgegen. Der Sohn bemerkte treffend, dass da eine Frau kommt. In unmittelbarer Nähe war ich die Einzige, die vor Ort war. Also konnte nur ich gemeint sein. Nach mir sind dann später weitere Besucher des Bärenparks gekommen. Der Bärenpark bemüht sich vor allem um Bären aus schlechter Haltung. Einige Bären stammen vom Zirkus. Andere Bären aus Zoos, wo sie in engen Käfigen gehalten worden. Die Tiere sollen so wenigstens im Alter noch ein möglichst artgerechtes Leben führen. Die Bären haben so in dem weitläufigen Gelände auch Möglichkeit sich zurückzuziehen. So kann es durchaus sein, man bekommt kaum einen Bären zu Gesicht. Doch ich habe einige Bären beobachten können. Und auch Polarwölfe, die ich bei meinem Besuch vor neun Jahren vergeblich suchte, ließen sich blicken. Fast drei Stunden blieb ich in dem Bärenpark. Auf einer Bank genoss ich die wärmende Oktobersonne. Dabei beobachtete mich einer der Bären. Und ich beobachtete den Bären. Was der Bär wohl gerade dachte, als er mich sah?
Bär.JPG
Beim Bär.JPG
Mein nächstes Ziel war Duderstadt in Niedersachsen. Die Altstadt von Duderstadt hat viele Fachwerk zu bieten. Sehenswert ist hier auch die in sich gedrehte Westturm. Auch war mir hier ein gutes italienische Gelateria in Erinnerung. Und es gibt diese Gelateria immer noch. Hier gönne 8ch mir ein Eis und einen Kaffee dazu. Anschließend setze ich meine Heimreise fort.
Duderstadt.JPG
Mein Telefon verband ich mit der Freisprechanlage meines Autos. Ich wusste, die Frau einer Freundin besucht sie im Krankenhaus. Es ist Mona, welche im Krankenhaus liegt. Vor einem Jahr hatte ich sie und ihre Frau kennen gelernt. Mein Ruf geht ab. Monas Frau nimmt ab. Und sie ist bei Mona. Nach einigen Worten reicht sie das Telefon an Mona weiter. Ich nutze diese Möglichkeit mich direkt an Mona zu wenden. Mona kann nicht antworten. Aber Monas Frau berichtet mir, das ein Lächeln auf Monas Gesicht zu erkennen war. Hatte ich doch auch Grüße von Freunden ausgerichtet. Freunde, die mir spontan einfielen. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen konnte, es waren meine letzten Worte, die ich an Mona richten konnte. Wenige Tage später erreicht mich die Nachricht, Mona ist für immer eingeschlafen. Aber noch machte sich zu diesem Zeitpunkt Hoffnung breit, Mona geht es bald besser.
So nahm ich die letzte Kilometer in Angriff. Vor dem Wohnhaus fand sich ein Parkplatz. Dann die Koffer in die Wohnung. Und erst einmal in der Wohnung die Fenster auf und lüften. Das Brot aus dem Frostschrank für den nächsten Tag auftauen. Also das Brot ging an diesem Abend noch nicht zu essen. So lag es nahe, in das Fischrestaurant unweit von meiner Wohnung zu gehen. Hier ließ ich diesen letzten Urlaubstag ausklingen.

Viele liebe Grüße Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 63 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

heute ist der zweite Weihnachtsfeiertag, Das Fest neigt sich dem Ende. die letzte Woche des Jahres ist angebrochen. Und es ist die Zeit rückblickend Bilanz zu ziehen. Wie war das Jahr 2018 für mich persönlich? Überwogen mehr gute oder eher negative Eindrücke dieses vergangene Jahr. Um es vorneweg zu nehmen es war von beiden etwas dabei.

Beginnen möchte ich mit dem Positiven. Meine Eltern sitzen wieder mit mir um die Weihnachtstafel. Dabei sah es in diesem Jahr nicht aus. Eine lange Zeit verbrachten meine Eltern in verschiedenen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Es war zu befürchten, das einer das Ende des Jahres nicht mehr erleben wird. Doch nun sitzen wir beieinander in der guten Stube.
Auch in meiner Entwicklung en femme hat sich einiges positives verändert. Ich habe die Entfernung meiner lästigen Barthaare begonnen, und professionelle Hilfe in einem Enthaarungsstudio gesucht. Ich konnte neue Freundinnen kennen lernen. So besuchte ich den Stammtisch in Dresden und wurde gleich gut aufgenommen.

Aber wo Licht ist auch Schatten. In der zweiten Hälfte des Jahre erreichte mich die Nachricht, eine liebe Freundin liegt im Krankenhaus. Und es ist sehr ernst. Wie ernst, sollte ich wenige Monate später erfahren. Im Jahr 2017 besuchte ich sie und ihre Frau noch zusammen im Saarland. Und gern wollte ich beide auch einmal in meiner Heimat begrüßen. Doch dann kam die Nachricht, diese meine Freundin ist verstorben . So unerwartet traf mich diese Nachricht. Immer keimte in mir die Hoffnung es geht ihr bald besser. Doch diese Hoffnung war trügerisch. Jetzt litt besonders die Frau meiner Freundin und wir sind weiter in Kontakt geblieben.

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Re: Mein Weg

Post 64 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

jetzt ist das Jahr 2019 schon einige Tage alt. Und was ist in diesen ersten Tagen des Jahres so passiert. Viel und doch nicht viel Zählbares. Gleich zu Beginn des Jahres konnte ich noch die Resttage alten Urlaubes nehmen. Und diese Tage waren voll ausgebucht. Denn ich kümmere mich ja auch noch nebenbei um meine pflegebedürftigen Eltern. Auch wenn ich durch einen Pflegdienst kräftig unterstütz werde, so muss ich auch für den Pflegedienst notwendige Aufgabenerledigen. Und diese Aufgaben liegen in der Gründlichkeit unserer Bürokratie. Also neues Jahr gleich neue Anträge und Verordnungen, damit der Pflegedienst seine erbrachten Leistungen abrechnen kann. Und bei meinen Eltern gibt es eben nicht nur den Hausarzt, sondern auch einige Fachärzte, von denen die entsprechenden Papier abzufordern sind. Und neues Jahr bedeutet auch Krankenkassenkarte und Zuzahlungsbefreiung sind in den Praxen vorzulegen. Da nun die Ärzte nicht gleich in einer Straße sondern in der Stadt verteilt arbeiten, sind mehrere Telefonate und Fahrten notwendig. Damit war mein Urlaub sinnvoll verplant.

Doch irgendwie hatte ich doch noch Zeit für mich gefunden. So konnte ich einen weiteren Termin zur Barthaarentfernung in Anspruch nehmen. Meine dunklen Barthaare sind so gut wie verschwunden. Nur hätte ich mit der Behandlung gut und gern schon fünf bis sechs Jahre eher anfangen sollen. Denn einige der Barthaare sind hell geworden, und somit mit der Methode meiner Behandlung nicht bei zu kommen. Aber zumindest der Bartschatten ist so gut wie weg.

Da auch noch der Geburtstag meiner Mutti anstand, brauchte ich noch ein Geschenk. Diesen Weg konnte ich am gleichen Tag, an dem auch meine Behandlung anstand, in Angriff nehmen. für mich bin ich auch noch fündig geworden. So fand ich eine Hosenanzug in dunkelblau. Passend dazu zum Kombinieren eine Rock. Die Hose war zu lang und ich musste sie kürzen lassen. Abholen der Hose war eine Woche später.
An diesem Tag war wieder Stammtisch in Dresden. Und bevor ich zum Stammtisch ging, ging es ins Warenhaus die Hose abholen.

Der Stammtisch an diesem fiel kleiner aus, als an anderen Tagen. Trotzdem war es wieder ein gelungener Abend, der das Kommen lohnte.


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Re: Mein Weg

Post 65 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo an Alle,

heute möchte ich wieder etwas schreiben zu mir. Ich habe ein Luxusproblem! Nein ich habe keine Million im Lotto gewonnen. Der Traumprinz mit der golden Kalesche ist mir auch nicht über den Weg gefahren! Nein die alles ist es nicht es ist nichts materielles. Mein Luxus besteht darin, dass ich im Laufe der Zeit, in dem ich unter anderem in diesem Forum unterwegs bin viele liebe Menschen kennen lernen durfte. Einige eben auch persönlich, die ich sehr gern einmal, nein nicht nur einmal sondern öfters wiedersehen würde. Nun wohnen eben nicht alle gleich um die Ecke sondern leben verteilt in Deutschland. Vor etwa fünf Jahren, als ich mich hier angemeldete, war ich ziemlich allein auf der Suche nach Informationen. Was bin ich, und wie soll es gehen? Wie soll mein Lebensweg verlaufen? Und ich habe Freundinnen und Freunde gefunden. Dafür möchte ich jetzt und an dieser Stelle einmal Danke sagen. Ein ganz besonderes Danke geht an Anne-Mette, die mit ihrem Einsatz zu meinen Luxusproblem im positiven Sinne beigetragen hat.



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Re: Mein Weg

Post 66 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

mal wieder konnte ich einen ganzen Tag für mich genießen. Mal wieder alles Schöne erleben und die erste Frühlingssonne auf der Haut spüren. Ja es war ein sehr sonniger und schon warmer Tag im Februar. Am Vormittag ging es zunächst darum einen Termin zur Haarentfernung wahrzunehmen. An diesem Tag war ich die erste Kundin. Inzwischen genieße ich diese Behandlungen. Weil eben auch Erfolge sichtbar sind. Nur wäre es besser gewesen schon einige Jahre eher mit der Behandlung zu beginnen. Die schon hellen Haare werden bleiben. Diese kann ich wohl nur mit einer Nadelepilation los werden. doch darüber mache ich mir jetzt keine Gedanken. Ich möchte diesen sonnigen Tag nur für mich nutzen.

So gehe ich nach der Behandlung Schaufensterbummeln. Bei Douglas schau ich in das Geschäft hinein. In der Werbung waren einige Produckte stark um nicht zu sagen sehr stark gesenkt. Ich wählte mir ein Wimpernserum, welches ich einmal probieren möchte, aus und noch eine Ampullenkur. Die Dame an der Kasse wollte mir zunächst den vollen Preis berechnen. Sie schien neu in diesem Geschäft zu sein. Den ein zweiter Mitarbeiter, richtig ein Herr, wies seine Kollegin auf das Onlineangebot hin, welches auch in der Filiale verfügbar ist. Zufrieden verlies ich das Geschäft. die strahlende Sonne machte mir klar, für den geplanten Urlaub benötige ich einen neuen Badeanzug. Gleich nebenan ist ein bekanntes Kaufhaus. In der ersten Etage befindet sich die Damenmodeabteilung. Schnell fand ich die Ecke mit der Bademode. Nun muss in meinem Fall ja der Badeanzug einiges sicherstellen. So wählte ich am Ende zwei Badeanzüge, welche ich in der Umkleidekabine probieren möchte. Der etwas günstiger zeigte aber auch, er ist nicht für meine Bedürfnisse ausreichend. Also noch den preisintensiveren probiert. Der hielt was ich mir wünschte. So landete letzterer in meiner Einkaufstasche. Und weil gerade so schön im Kaufhaus bin, stöberte ich durch alles was mir in die Augen und Hände fiel. Und mir fiel ein Kleid in die Hände, welches mir noch in meinem Kleiderschrank fehlte. Und das Beste, es war stark reduziert. Und es gefiel mir sofort. Also wieder rein in die Umkleidekabine und probiert. Ja auch das Kleid musste oder wollte mit zu mir. So ein Shoppingerlebnis macht hungrig. In einem weiteren Kaufhaus ist ein kleines Café in dem Frau schön sitzen kann. Da ging ich hin.
2019-02-25 12.35.1636.jpg
Eigentlich hatte ich alles und konnte entspannt durch meine Heimatstadt bummeln. Ich ging über die Augustusbrücke auf die andere Elbseite. Vor dem italienische Eiscafé waren alle Tische in der Sonne belegt. Doch als ein Tisch frei wurde, war es für mich die Einladung an diesem Tisch Platz zu nehmen. mit den Worten, "Was möchte die Senorina?", wurde ich von der italienischen Bedienung nach meinen Wünsche angesprochen. Diese Worte waren in meinen Ohren Balsam. Ich nahm eine Cappuccino und einen Eisbecher. Den ersten Eisbecher dieses Jahr, den ich dieses Jahr im Freien genoss.
In der Sonne war auch Zeit einige Mails gleich vom Handy aus zu schreiben. Bevor ich mich aber auf den Heimweg begab, sah ich noch zwei Oberteile, die auch mein werden mussten. Bepackt mit guten Eindrücken und reichlich neuer Kleidung ging ich, oder besser fuhr ich nach Hause.

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TheresaNicole
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Re: Mein Weg

Post 67 im Thema

Beitrag von TheresaNicole »

Stammtisch in Dresden? sicherlich beim Gerede e.V. oder? da geh ich auch jeden monat zwei mal hin (zum trans*talk)
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Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 68 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

heute wird es Zeit wieder einmal etwas von mir zu berichten.

Es ist schon wieder reichlich Wasser die Elbe hinuntergeflossen, seit ich meinen letzten Bericht hier veröffentlichte. Und eigentlich ist nichts weltbewegendes geschehen. Vieles ist heute so normal wie das morgendliche Zahne putzen. Und dann ist da ja auch noch die Pflege meiner Eltern. Es ist nicht unbedingt die Pflege selber, eher der bürokratische Aufwand, der mir meine Zeit raubt. Und dennoch bleibt Zeit für mich. So besuchte ich auch hin und wieder den Stammtisch in Dresden. Doch jetzt im April und auch im Mai lässt es mein Dienstplan nicht zu. Was ich bedauernd zur Kenntnis nehmen muss.

Dann wirft schon ein anderes Ereignis seine Schatten voraus. Im Juni ist mein Urlaub. Und einer mir recht lieb gewordenen Freundin habe ich nach einem schweren Schicksalsschlag angeboten, ihr Dresden und Umgebung zu zeigen. Als Dresdnerin kennt man ja eigentlich alles, so dachte ich. Und Karte für eine Abendveranstaltung werde ich sicher noch bekommen. Doch dies war ein Irrweg. Eis ist Pfingsten in dieser Zeit und entsprechend viele Touristen haben sich in den Hotels eingebucht. Damit auch gleich viele Veranstaltungen über diese Hotels mit gebucht. Zwar kenne ich auch alle Sehenswürdigkeiten und besuchte sie schon einige Male. Doch ist seit dem einige Zeit vergangen. Und es wurde in dieser Zeit einiges gebaut, verändert. Einige Stücke, welche lange Jahre verschollen waren sind aufgetaucht und zurück nach Dresden gekommen. Dafür sind einige in Dresden gezeigte Ausstellungsstücke ihren rechtmäßigen Eigentümern ebenfalls zurückgegeben worden.

So machte ich also diese Woche einen Ausflug in den Dresdner Zwinger. Die Gemäldegalerie war mein bevorzugtes Ziel. Um zehn Uhr öffneten sich die Türen, vor der schon viele Besucher warteten. Alle wollten und mussten zunächst an die Kasse und Eintrittskartenerwerben. Da meldete sich der Frühstückskaffe und wollte unbedingt wieder hinaus. Gut dachte ich, gehst du erst einmal auf die Toilette. Da prangte ein Schild. Zutritt nur mit gültiger Eintrittskarte. Also zurück und in die Wartegemeinschaft einreihen. Do es ging schneller als ich dachte. Nun schnell auf die Toilette. wo ich mich wieder in einer Wartegemeinschaft mit anderen Damen auf eine frei werdende Toilettenkabine ausharrte. Endlich konnte ich mich erleichtern.

Jetzt auf in die Gemäldegalerie "Alte Meister". die Ausstellung war gut besucht. Und ich entdeckte einige Reiseleiter, welche ich von meiner Tätigkeit aus Meißen kannte. Doch sie erkannten mich nicht. Zum Einen war ja auch mit meinem Erscheinen nicht zu rechnen. So verbachte ich fast drei Stunden in der Ausstellung. Es war Mittagszeit geworden. In der Nähe der Schlossstraße suchte ich mir einen Platz in einem der Lokale.
Anschließend ging ich in die Schinkelwache in der auch die Karten von der Semperoper verkauft werden. Wir dachten ja an den Besuch einer Opernaufführung. Doch es war zu spät, in dieser Zeit noch Karten zu bekommen. Andrea kennt es. Sie hat sich schon vor Wochen um Karten in der besagten Zeit umgesehen. So dachte ich wenigstens an einer Führung durch das Opernhaus. Eine Führung, so versicherte mir die Dame an der Theaterkasse sei an allen Tagen möglich. Sie schrieb mir die Zeiten auf, an denen Führungen angeboten werden. so versorgt lief ich zurück in den Dresdener Zwinger um noch zum Mathematisch-Physikalischen Salon um mir die dortigen Uhren und astronomischen Instrumente anzuschauen.

Damit war mein Anliegen des Tages erfüllt. Ich schlenderte zur nahe gelegenen Altmarktgalerie. In der Auslage eines Juweliers fielen mir Ohrhänger auf. Diese waren von 79,90 Euro auf 39,90 Euro gesenkt. Wie ich mir so die Schmuckstücke betrachtete kam schon eine Verkäuferin auf mich zu. Auf ihre Frage nach meinen Wünschen hin , holte sie die Ohrhänger aus der Auslage. Sie brachte noch einen Spiegel mit, so dass ich die Ohrhänger gleich probieren konnte. Ich konnte nicht widerstehen und die Ohrhänger wurden meine Ohrhänger. Wenn ich wollte, so meinte die Verkäuferin, könne ich die Ohrhänger gleich drin lassen. so ging es nun zur Kasse. Da folgte gleich die nächste Überraschung. Der Preis wurde noch einmal reduziert auf 19,90 Euro.
20190416_150133 (2).jpg
Stöbern und Schoppen macht hungrig. Nein hunger war nicht im Spiel. aber Appetit auf eine Tasse frisch gebrühten Kaffee. Bei einem Bäcker an der Kreuzkirche lies ich mir den Kaffee und ein Stück Kuchen schmecken. Dann wurde es Zeit nach Hause zu fahren und mich wieder um die Betreuung meiner Eltern anzunehmen.

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Re: Mein Weg

Post 69 im Thema

Beitrag von Céline »

Guten Morgen Magdalena,
Das Kleid aus deinem Post 66 finde ich richtig schön.Danke für Deine Berichte
Liebe Grüße
Céline
"Kein Leben ist so schwer, dass du es nicht durch die Art, wie du es nimmst,
leichter machen kannst"
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Re: Mein Weg

Post 70 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

heute möchte ich berichten, worüber ich mich besonders gefreut habe. Es hat mit meiner Arbeit zu tun. Da bin aber nicht en femme unterwegs. In meiner Arbeit bin ich in der Porzellanmanufaktur in Meißen tätig, und hier im Aufsichtsbereich des Museums. Am letzten Wochenende, genauer am Freitag und Sonnabend, im April war dies Jahr der Tag der offenen Tür. Die beiden Tage sind immer gut besucht. Denn man kann hinter die Kulissen der Manufaktur schauen. Die Mitarbeiter geben bereitwillig Auskunft über ihre Arbeit. Und es ist mehr zu sehen als bei einer Führung durch die Schauwerkstätten. Ein Mädel vom Dresdener Stammtisch schrieb mir, dass Sie am Freitag einen Ausflug in die Manufaktur geplant hat. Wie ich schrieb, ist an diesen Tagen viel los. Und ich glaubte nicht daran, dass wir uns kurz treffen werden. Auch weil bis zum Beginn noch nicht feststand, wo ich an diesem Tag eingesetzt werde. Umso erfreuter war ich, als Jessica erblickte. Auch blieb leider wenig Zeit für ein längeres Gespräch. Ich musste weiter meinen Aufgaben nachgehen und Jessica sich wieder ihrer Begleitung widmen. Doch ließ mich dies Begegnung die Anstrengungen dieses Tages vergessen.

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Re: Mein Weg

Post 71 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

endlich Urlaub. Diesen Urlaub verbringe ich zu Hause. Und ich wollte einer lieben Freundin mein Dresden zeigen. Doch leider ist sie erkrankt und konnte die Reise nicht antreten. Aber sie zu besuchen konnte ich leider auch nicht. Denn kurzfristig eine Verhinderungspflege für meine Eltern zu bekommen, ging auch nicht.
So unternahm ich einige Ausflüge mal wieder alleine. Ich besuchte das Schloss Hubertusburg in Wermsdorf Der Ort liegt in einer sehr wald- und wasserreichen Gegend. Das Schloss entstand nach der Heirat von Friedrich August und Maria Josepha, und diente als deren Wohnsitz. Aus Anlass des 300 Jahrestag der Hochzeit gab es eine Ausstellung. Ansonsten wurde das Schoss in der vergangen Zeit recht stiefmütterlich behandelt. Diente das Schoss als Lazarett und als Heilanstalt für psychisch Kranke und auch der Euthanasie der Nationalsozialisten. Auch in der DDR war es dem Schloss nicht gut gegangen. So ist es noch immer eine Baustelle. Aber es gibt Hoffnung. In Wermsdorf ging ich anschließend noch in einem am Wasser gelegenen Gasthaus ein Fischgericht schmecken.
Magdalena in der Königsloge 2.JPG
Zurück führte mich mein Weg nach Riesa. Mir ist das dortige Nudelmuseum empfohlen worden. Es gehört zur Teigwaren Riesa GmbH. Vieles erinnerte mich hier an den Arbeitsalltag in der DDR. Im zum Nudelmuseum gehörenden Geschäft fand ich einige Produkte, welche kaum in den Regalen der Märkte zu finden sind. Es besteht noch die Möglichkeit an einer Führung durch die Gläserne Produktion oder einem Kochkurs teilzunehmen. Für diese Aktivitäten muss Frau sich aber anmelden. So sah ich mir halt nur das Nudelmuseum an.
Am Mittwochabend War ich mit Andrea verabredet. Ja eigentlich war es zu Dritt geplant, der Besuch der Herkuleskeule. Der Wetterbericht verhieß Unwetter Für den späten Nachmittag über Dresden. So bin ich etwas eher auf den Weg gegangen. Und noch ehe der Wolkenbruch los ging, erreicht ich den Kulturpalast. Und da Essen auch zur Kultur gehört, gibt es hier eine Restaurant. Viel hatte ich an diesem Tag noch nicht gegessen, so konnte ich guten Gewissens mir etwas gönnen. Andrea schrieb ich derweil, wo ich auf sie wartete. Bis zur Vorstellung war dann noch genug Zeit, vor einem Jahr sahen wir uns zuletzt, um uns zu erzählen, was uns am Herzen liegt.
Bevor wir nun den Theatersaal aufsuchten, suchten wir noch auf der Toilette für Erleichterung. Das Programm des Abends hieß, "Leise flehen meine Glieder!" .Es wurden da die aktuellen Probleme der Zeit aus der Sichtweise der älteren Generation beleuchtet. Und da wir in Dresden im Osten mit Ostvergangenheit leben, kam auch dieses zur Sprache. Ja und ich muss sagen, manche Pointen ließen mir das Lachen im Hals ersticken. Zum einen ,weil ich mich selber ertappt fühlte, zum anderen weil so viel Wahrheiten dahinter stecken. Nicht unbedingt meine Wahrheiten, aber wer ältere Angehörige pflegen muss, der kennt die Situationen im eigenen Erleben. Ich fand die Veranstaltung insgesamt gut und unterhaltend. Und ich glaube daraus etwas mitgenommen zu haben.
Andera und Magdalena.JPG
Im Anschluss suchten wir noch nach einem Lokal, in dem wir uns weiter unterhalten können. Ja auch ein Gläschen Wein gönnten wir uns dazu. Hier entstand auch das gemeinsame Foto. Als wir und dann auf den Heimweg begaben hatte der neue Tag schon angefangen. Wir verabschiedeten uns mit der Hoffnung, dass bis zu einen nächsten Treffen nicht wieder ein Jahr vergeht.
Am andern Tag, nein es ist ja der gleiche Tag, nur eben nach dem Aufstehen. Ich machte mich auf den Weg nach Frankenberg. Da findet dieses Jahr die Landesgartenschau statt. Als ich dann in Frankenberg ankam, musste ich Tomaten auf den Augen gehabt haben. Denn ich fand den ausgeschilderten Parkplatz nicht. Es gab eine extra angelegten Parkplatz, von dem Shuttlebusse zu Eingang fuhren. Schnell den Eintritt bezahlt und dann auf zur Landesgartenschau. Gleich am Eingang boten viele Händler ihre Waren an. Die den Sommerhüten wurde ich schwach. Eine Sonnschutz auf dem Kopf zu haben ist nicht nur praktisch. Es ist eine modische Ergänzung. Zunächst ging ich in die Blumenhalle. Besonders gut gefiel mir ein Büroarbeitsplatz. Im Monitor des PC und aus den Schubladen wuchsen Blumen.
Hut.JPG
Dann ging es zu den Freiflächen. Ein besonderes Augenmerk war der Hochwasserschutz. Denn Frankenberg war auch vom Hochwasser der Zschopau betroffen. Überall zeigten die Gartenbaubetriebe, was in unseren Breiten alles wachsen kann. Ich kann es nur weiterempfehlen, wer sich für Gärten interessiert. Nur einen Schwachpunkt gab es für mich. Im Gastronomiebereich war zu wenig Personal vorhanden. Schade, denn irgendwann möchte man verschnaufen, ob bei einem Kaffee oder mehr.

Es war mein erster Besuch in Frankenberg. So sah ich mich noch ein wenig die Stadt Frankenberg an. Die Kirche St. Aegidien war nach der Aussage eines Mitgliedes der Gemeinde an diesem Tag geöffnet. Von außen wirkt die Kirche schlicht und einfach. Doc der Innenraum hat mich beeindruckt.
Am Freitag fuhr ich nach Meißen. Diesmal aber nicht in die Porzellanmanufaktur, wo ich arbeite. Nein ich besuchte die Albrechtsburg hoch über Meißen. Gleich am Eingang entdeckte ich eine ehemalige Kollegin von mir, welche jetzt auf der Albrechtsburg arbeitet. Sie kennt Magdalena nicht. Und mir war es lieb, wenn es auch so bliebe. Es gibt so Menschen, mit denen kann ich gut und gern auch über mich und mein anders sein reden. Doch zu der Zeit, als ich mir diese Dame meine Kollegin war, konnte ich kein rechtes Vertrauen aufbauen.
Meißner Dom.JPG
Doch nun weiter zu meinem Ausflug auf die Albrechtsburg. Oft wird die Albrechtsburg auch im Zusammenhang als Wiege Sachsen genannt. Hatten doch die Wettiner hier ihren ersten Stammsitz, bevor sie Dresden zur Residenzstadt machten. 1710 wurde dann die erste Manufaktur für Porzellan in Europa auf der Albrechtsburg gegründet. für die Besichtigung plante ich rund zwei Stunden. Um anschließend in einem der Lokale an einem Tisch die Aussicht über Meißen zu genießen und auch eine Kleinigkeit zu Essen. aber bei den derzeitigen Temperaturen war es eher notwendig etwas zu trinken, alkoholfrei natürlich.

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Re: Mein Weg

Post 72 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

am Montag ging ich wieder zur Haarentfernung. Noch war um diese Zeit am frühen Vormittag noch angenehm in der Stadt. Die Straßen waren noch nicht so aufgeheizt. Da sich durch die bisherigen Behandlungen schon einige Barthaare verabschiedet hatten, verging die Behandlungszeit relativ schnell. So dass ich im Anschluss in der nahegelegen Altmarktgalerie umschauen konnte. Ich suchte ausnahmsweise Männerhemden. Ja und ich fand es schon ungewohnt mich in der Herrenabteilung umzusehen. Wie ich mich also so hilflos zwischen den Regalen mit den Hemden umschaute, kam mir mal wieder eine Verkäuferin zu Hilfe.

Mit viele Bezeichnungen kannte ich mich nicht aus. Sind die Hemden weit oder tailliert? Die Verkäuferin fragte, ob der Herr in der Nähe sei, für den die Hemden sei sollten. Ich verneinte die Frage. Doch mit den von der Dame gemachten Angaben fand ich die richtige Größe. Da machte mich die Verkäuferin noch auf eine Rabattaktion aufmerksam. Und die galt nur, wenn mehrere reduzierte Teile erworben werden. So stöberte ich noch einmal durch die Damenabteilung. Schnell kam so noch eine Damenhose und eine Bluse hinzu. Voll beladen ging ich nun zu meinem Auto, welches in der Tiefgarage unter dem Altmarkt stand. Erste einmal die Tüten ins Auto und dann zurück zum Parkscheinautomaten. Den Rest des Tages wollte ich in Pirna verbringen.

Unterwegs stoppte ich aber noch einem Geschäft für Markisen und Sonnenschutzsysteme. Bei unserem Lamellenvorhang sind einige Gewichte defekt. Dan im dem Geschäft beriet mich eine Frau, wie angenehm für mich. Die Gewichte, von der Firma, die ich suchte, waren nicht in ausreichender Stückzahl vorhanden. Sie konnten aber nachbestellt werden, Heute kam der Anruf, die bestellten Gewichte sind eingetroffen. Die Dame am Telefon korrigierte sich, nach dem mich zunächst mit Herr und dann aber mit Frau….. ansprach.

Nun aber zurück zu meinem Ausflug nach Pirna. In Pirna stellte ich mein Auto in ein Parkhaus in der Nähe des Zentrums. Nach wenigen Schritten war ich in der Fußgängerzone. Neben kleinen Cafés wechseln sich kleine Läden ab. Doch bald benötigte ich etwas zu trinken, bei der Sonne und den Temperaturen nur allzu verständlich. Und auch der Morgenkaffee wolle mich verlassen. So suchte ich ein Lokal am Markt auf. Und da ich nicht nur etwas Flüssigkeit zu mir nehmen wollte, bestellte ich auch etwas essbares in Form einer Forelle. Bevor ich dann nach dem ich bezahlte das Lokal verließ, überprüfte ich noch einmal auf der Toilette mein Äußeres. So setzte ich meine Geschäftsbummel fort.
Eigentlich wollte ich nur ein bisschen schauen. Da in einem kleine Geschäft fiel mir ein Kleid in die Hände. Ja und ich wollte es einmal anprobieren. Etwas versteckt war die Umkleidemöglichkeit. Ich gefiel mir indem Kleid. Der Rocksaum endete über dem Knie. Und auch die Verkäuferin meinte mit meinen Beinen könne ich das Kleid durchaus tragen. Die Entscheidung war längst gefallen. nun zurück mich umkleiden. Und dann geht der Reisverschluss im Rücken nicht auf. Ich musste die Verkäuferin bitten mir das Kleid zu öffnen. Im Reisverschluss hat sich der Aufhänger mit dem Preisschild verheddert. Ich merkte gar nicht wie schnell dieser tag um war. Denn ich musste mich wieder um meine Eltern zu Hause ja auch noch um deren Betreuung kümmern. So ging es dann schnell zurück zum Parkhaus und nach Hause.

Am Donnerstag stand eine Besichtigung der Kunstblumenmanufaktur in Sebnitz auf meiner Agenda. Nur waren meine Nägel nicht mehr schön, und ich wollte neuen Nagellack auftragen. Soweit so gut. Nur ich hatte es eilig und der Lack war noch nicht richtig trocken, als ich an meiner Garage ankam.

Doch gemerkt hatte ich es erst später. Meine Nägel sahen fürchterlich aus. Vielleicht kann unterwegs ich in einem Nagelstudio Hilfe bekommen. Doch die sollte Utopie an diesem Tag bleiben. In Sebnitz angekommen half mir auch mein Navi nicht weiter die Manufaktur zu finden. Es gab an jeder Ecke Baustellen. Und nach meinem Navi führte der einzige Weg über eben diese Baustellen deren befahren durch Schilder als verboten gekennzeichnet war. Es konnte mir nur ein Einheimischer weiterhelfen. bei dem nächsten den ich traf Autoscheibe herunterlassen und fragen. Ich muss an dieser Stelle sagen, der Sebnitzer war nett. Er erklärte mir ausführlich, wie ich aus dem Wirrwarr von Baustellen und Einbahnstraßen mein Ziel finde. Und ich bin am Ende angekommen.
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Sebnitz steht für Kunstblumen. Es gab einst viele kleine Betriebe und auch in Heimarbeit wurden Kunstblumen hergestellt. Inder Kunstblumenmanufaktur Sebnitz /www.deutsche-kunstblume-sebnitz.de lebt die Tradition fort. Und her bestellten schon Königshäuser Kunstblumen für Hüte und vieles mehr. Neben einem Film der aus der Blütezeit der Kunstblumenherstellung erzählt, kann Mann und auch Frau eine Einblick in die Fingerfertigkeit bei der Fertigung der Blumen erlangen. Wer will und kann, darf sich auch versuchen selbst eine Blume unter fachkundiger Anleitung für zu Hause zu basteln. Aber nach dem ich gesehen habe wie viel Geduld für eine Blüte notwendig ist, habe ich das Vorhaben schnell zu den Akten gelegt. In den weiteren Ausstellungsräumen konnte ich mir ein Bild machen, welche Kunstwerke hier entstehen.


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Re: Mein Weg

Post 73 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

lange habe ich nichts mehr von mir wissen lassen. Und damit keine denkt, was ist nur mit der Magdalena los. So möchte ich etwas zu meiner derzeitigen Situation schreiben.

Einige werden es wissen, ich muss mich neben meiner Arbeit noch um meine pflegebedürftigen Eltern bemühen. Auch wenn ich Unterstützung durch einen Pflegedienst in Anspruch nehmen muss. Alleine ist es nicht zu bewältigen. Da auch Spritzen gegeben werden müssen. Dazu fehlt mir die Kompetenz. Doch es bleibt noch genug Arbeit für mich übrig. Arbeit, die auch Zeit in Anspruch nimmt. Zeit , die mir fehlt um mich öfters im Forum zu Wort zu melden. Zeit die mir für Magdalena fehlt.

Letzteres ist es auch, was mich manchmal traurig stimmt.

Dabei ist es nicht unbedingt die Pflege meiner Eltern, die mir die Zeit raubt. Es ist der bürokratische Aufwand. Ich bin der Betreuer meiner Eltern. Es heißt, ich bin der Ansprechpartner für Kasse, Pflegedienst, kümmere mich um die finanziellen Angelegenheiten und viele mehr.

Umso mehr freue auf den Urlaub, wo ich zu einer lieben Freundin fahren möchte. Für diese Zeit lege ich die Hände der Betreuung in die Verantwortung des Pflegedienstes. Ich habe für die Zeit meinen Anspruch auf Verhinderungspflege geltend gemacht. Eigentlich dachte ich schon, es ist alles geklärt. Ich war zum Gespräch beim Pflegedienstleiter und bestätigt das vorgelegte Angebot als Vertrag.
Nur liegt jetzt das Problem darin, bei dem Pflegedienst kam es zu einem Wechsel von mehreren Mitarbeitern. Keiner ist informiert was vereinbart wurde, nur dass der Pflegedienst die Betreuung übernehmen soll, ist bekannt. So opfere ich mal wieder meine "reichlich vorhandene Freizeit", um alles zum wiederholten Male zu verhandeln. So habe ich gar keine Zeit mich mit der derzeitigen Hitzewelle zu beschäftigen.


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Re: Mein Weg

Post 74 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

Ich möchte heute von einer Episode aus meinem Arbeitsumfeld berichten. Es hatte sich in einem der Geschäfte der Porzellanmanufaktur Meissen zugetragen. Da bin ich vor allem im Aufsichtsbereich der Erlebniswelt Haus Meissen im Einsatz.
Und an diesem Tag eben in einem der Geschäfte. Eine Kundin wollte ein Geschenk für einen männlichen Verwandten kaufen. Und die meisten Verkäufer sind weiblich. Während meiner Arbeit bin ich, obwohl geoutet im Männermodus unterwegs. Nun wollte eben diese Kundin die Meinung eines Mannes , also meine Meinung, wissen. Die Dame wollte einen Kaffeebecher mit dem bekannten Zwiebelmuster. Der Beschenkte hatte wohl schon einiges in dem besagten Dekor. Nun muss ich an dieser Stelle schreiben, inzwischen gibt es eine leichte Variante des Zwiebelmusters. Diese ist nicht so überladen und wirkt auch moderner. Und nun sollte ich auswählen was mir gefiel. Und meine Wahl war das modernere Dekor. Jetzt war die Dame erstaunt, weil sie diese Dekor als weibliches Dekor einordnete. Und ich mich nach ihrer Ansicht nach für ein weibliches Dekor entschieden hatte.
Und Ehrlich gesagt, hatte ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht, ob eines der Dekore eher männlich oder weiblich ist. Es muss auch daran liegen, dass ich es jeden Tag sehe.

Viele liebe Grüße Magdalena
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Olivia
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Re: Mein Weg

Post 75 im Thema

Beitrag von Olivia »

Hallo Magdalena,

ich finde, es ist doch super, dass Du Dich für das "weibliche Dekor" entschieden hat - das sagt doch etwas aus, oder etwa nicht?

Liebe Grüße von Olivia
Antworten

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