Mein Weg
Mein Weg - # 4

Lebensplanung, Standorte
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MichiWell
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Re: Mein Weg

Post 46 im Thema

Beitrag von MichiWell »

Hallo Magdalena,

freut mich zu lesen, dass es auf Arbeit wohl doch nicht so schlimm wird. Auf jeden Fall noch mal Daumen hoch für deine nette Kollegin, die dir einen Tipp gegeben hat. Es freut mich ebenso zu lesen, dass wir noch auch einen Herkules-Bericht hoffen dürfen.

Liebe Grüße
Michi
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Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 47 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

ich möchte jetzt von meinem nicht ganz freiwilligen Outing auf der Arbeit berichten.


Bei FB bin ich auch angemeldet und unterwegs. Es sind da auch Bilder von mir zu sehen. Auch an Orten wo ich im Urlaub unterwegs war. Einer in der Firma ist nun auf meinen FB-Aufritt gestoßen. Ja und hinter meinem Rücken gab es nun ein Gesprächsthema. Lange wusste ich davon nichts. Ja eine Kollegin machte mal Andeutungen, was ich so poste. Bis dieser Tage sie mich direkt fragte. Es half nichts. Ich habe mit ihr über mich gesprochen. Und ich erhielt eine positive Antwort. Und eine Frage war auch, wie bekommst du es so hin. Selbst Frauen, also ich ergänze mal mit Biofrauen, sehen nicht immer so gut aus. Es ging mir natürlich hinunter wie Öl. Dann habe ich mich bereiterklärt, ihr durchaus auch weitere Fragen zu beantworten. Ob sie dieses Angebot annimmt, bleibt abzuwarten. doch bekam ich auch die information, alle in der Firma wissen jetzt von Magdalena. Und sie können damit umgehen. Auch wenn nicht alle jetzt direkt auf mich kommen werden. Es ist eine weitere Last von mir abgefallen.


Viele Liebe Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.
ChristinaF
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Re: Mein Weg

Post 48 im Thema

Beitrag von ChristinaF »

Ich freue mich mit dir. Geht nun doch alles so, wie du es dir gewünscht hast. Und verstecken musste dich nun auch nicht mehr. Weiter alles Gute auf deinem Weg.
Liebe Grüße
Christina
Andrea aus Sachsen
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Re: Mein Weg

Post 49 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Hallo Magdalena,
zunächst einmal danke für deine interessanten Berichte!
Ja, so schnell kann es gehen! Doch schön für dich, dass es so gut gelaufen ist. Ich bin dann mal gespannt, wohin dein Weg dich noch führt.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 50 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

ich möchte jetzt nicht überschwänglich werden. Und ja es ist gut gelaufen. Doch noch immer trenne ich Arbeit von Privat. Es ist vielleicht auch ein Teil warum es für mich so problemlos lief. Ich habe die Bereitschaft angeboten dennoch das Gespräch zu führen. Und Andrea, es bleibt abzuwarten in welche Richtung mich mein Weg am Ende ankommen lässt. Entscheidend für mich ist, das es für mich richtig ist.


Nun möchte ich an dieser Stelle aber weiter on meiner Reise nach Kassel berichten.

Sonntagmorgen. Das Reisefieber hat mich in der Nacht gepackt. Unruhig habe ich geschlafen, denn ich konnte es nicht erwarten. Doch sorgfältig bereitete ich mich vor. Alles sollte stimmen. Make-up Kleidung im Spiegel kontrolliert. Noch einmal durch die Wohnung, habe ich nichts vergessen. Alle Fenster sind verschlossen und die elektrischen Geräte ausgeschaltet oder vom Strom genommen. So nun aber den Koffer, Beautycase und Handtasche geschnappt und raus aus der Wohnung. Ein kurzer Weg zur Garage und alles im Auto verstaut.

Die erste Etappe war nicht weit. Zu Hause wollte ich nicht frühstücken. Entlang meiner Fahrtstrecke gibt es einen Bäcker, welcher auch sonntags geöffnet und ein Frühstücksangebot hat. Ich war nicht die einzige, die dieses Angebot gern annahm. Nun ging es auf die Autobahn. Es ist am Sonntag meist wenig Verkehr, so dass ich gut voran kam. Doch irgendwann wollte der Morgenkaffee wieder aus mir raus. An einer Raststätte den Blinker gesetzt und schnell auf die Damentoilette. Aber vor dem Toiletteneingang wartete ein Automat. Und das suchen nach einer passenden Münze im Portemonnaies begann. Das Geldstück in den Schlitz gesteckt, das Drehkreuz bewegt sich und die erste offene Tür angesteuert. Endlich erleichtert zu den Waschbecken. Neben den anderen Damen die Hände gewaschen, das Make-up überprüft. So ging ich hinaus und gönnte mir zufrieden einen Cappuccino. Am Tisch in der Handtasche nach einem Spiegel gesucht. Dann endlich gefunden und nachgeschaut, habe ich noch eine Kaffeebart oder nicht. Hatte ich nicht. Also zurück zum Auto und den Rest der Strecke gefahren.

Gegen 12:00 Uhr erreichte ich das von mir gebuchte Hotel nahe der Autobahn in Kassel. Das Auto ausgeladen und auf zur Rezeption. In der Handtasche war meine Buchungsbestätigung. Dies legte ich dem freundlichen Herrn an der Rezeption vor. Dieser schaute in seinen Computer. Eigentlich ist das Zimmer erst gegen 14:00 Uhr verfügbar. Doch es war schon für mich vorbereitet. Die weitere Anmeldung war schnell und reibungslos erledigt. Nicht einmal ein Ausweis musste ich vorzeigen.

Im Zimmer angekommen schaute ich mich erst einmal um. Das Bad verfügte über eine Badewanne. Was ich als gut empfand. Auch ausreichen Kleiderbügel waren vorhanden. So konnte ich ordentlich meine Kleider und Röcke über die Bügel hängen. Relativ schnell waren meine Sachen aus dem Koffer ausgeräumt und in dem Schrank verstaut. Zeit im Restaurant des Hotels eine Kleinigkeit zu essen. Dann ging ich auf mein Zimmer mich umziehen. Für den Abend war ein Opernbesuch geplant. Die Karte dafür buchte ich schon zu Hause. Es Wurde Richard Wagners Oper "Das Rheingold" aufgeführt. Für den Opernbesuch wählte ich ein schlichtes schwarzgraues Kleid aus. Es war kein klassisches Abendkleid. Und ich hatte mich richtig entschieden. Denn die meisten Damen kamen auch zwar elegant aber eben nicht zu übertrieben elegant.

Im Foyer des Staatstheaters Kassel wartete ich sitzend an einem der Tische auf den Einlass und den Beginn der Vorstellung. Eine ältere Damen setzte sich zu mir. Und wir kamen miteinander ins Gespräch. Die Dame ist aus der Umgebung Kassels gewesen und öfter Gast zu den Vorstellungen des Hauses. Uns so bekam ich ganz nebenbei einiges über das Haus zu erfahren. Dann sollte es los gehen.
Doch die Vorstellung verspätete sich, da der Generalmusikdirektor noch im Stau stand. So konnte ich das Gespräch mit der Dame noch ein wenig fortsetzen.

Dann wurde zum zweiten Einlas geläutet. Die Aufführung war sehr modern gehalten. Es passte aber gut zum Thema und zu Richard Wagner. Den Heimweg ins Hotel wolle ich mit den öffentlichen Verkehrsmittel bestreiten. Vom Hotel bekam ich für die Zeit meines Aufenthaltes ein Ticket für den Raum Kassel. Nur leider fuhr abends der Bus nur aller Stunden. die dauerte mir eindeutig zu lange. So suchte ich nach einer Gaststätte um ein Taxi rufen zu lassen. Das in unmittelbarer Näher der Bushaltestelle befindliche Lokal war eher eine Kneipe, in der ich auch nicht en femme nicht gern einkehren würde. Doch was half ´s, ich wollte ins Hotel. Ich ging auf den Tresen zu. Die Bedienung merkte schon, dass ich nicht zu Bierkonsum das Lokal betrat. Ich nannte mein Anliegen. nur sah ich nicht, dass sie nach einem Telefon griff. Sie meinte nur sie hätte auf den Knopf gedrückt. Etwas verwundert verlies ich die Gastlichkeit. Doch nicht lange kam wirklich ein Taxi. Der Fahrer ein Mann mit Migrationshintergrund war sehr freundlich. Und ohne Umwege und Extrakilometer wurde ich zu meinem Hotel gefahren. Zufrieden mit dem ersten Tag in Kassel schlief ich in meinem Bett ein.


Viele liebe Grüße Magdalena
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Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 51 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

heute möchte ich weiter von meinem Urlaub in Kassel berichten.


Ich habe richtig gut geschlafen. Dennoch war ich bei Zeiten munter. Also ab ins Bad. dann die frage was mache ich und was ziehe ich an. Zunächst entschied ich mich für einem n Rock und eine Bluse und ging zum Frühstück. Kurz wurde ich nach meiner Zimmernummer gefragt, man konnte ja auch nur Übernachtung ohne Frühstück buchen. Das Buffet war gut. Doch schnell war ich mit dem Frühstück fertig. Wie es eben ist, wenn man alleine am Tisch sitzt. So war es noch sehr zeitig um schon auf Entdeckungstour zu gehen. Das Hotel verfügte über einen Wellnessbereich.
Bademantel.jpg
So dachte ich, gehst du erst eine runde schwimmen. Wieder im schnell aus gezogen und den Badeanzug angezogen. Noch meinen Bademantel darüber, so machte ich mich nun durch das Hotel auf den Weg. Mit der Zimmerkarte ließ sich der Zugang zum Wellnessbereich öffnen. Es waren zu dieser Stunde nur drei Personen, eine Frau und zwei Männer, im Schwimmbecken und machten Aquafitness. Ich legte meine Sachen auf eine der bereitstehenden liegen. Ließ meine Badeschuhe am Beckenrand und stieg ins Wasser. Ich begann zu schwimmen, musste aber aufpassen nicht mit den anderen Gästen zusammen zu stoßen. Da wurde ich von der Dame angesprochen, ob ich nicht Lust hätte beim Aquafitness mitzumachen. Von den Anstrengungen der letzten Tage war ich sehr verspannt und etwas für meine Muskulatur zu tun kam mir sehr entgegen. so nahm ich das Angebot an. Bei kamen wir miteinander ins Gespräch. So wurde ich, jedenfalls für das morgendliche Aquafitness in die Gruppe als Magdalena aufgenommen. Und so ganz nebenbei wäre da noch ein Zweitjob für mich herausgesprungen. Doch mit der Betreuung meiner pflegebedürftigen Eltern bin schon ausgelastet. Nach dem die Stunde beendet war, schwamm ich noch einige Bahnen.
Badeanzug.jpg
Dann zurück im Zimmer galt es nun meiner Perücke zu trocknen zu verhelfen. Hier zahlte es sich aus, dass ich mir dieses Jahr eine Echthaarperücke erstanden habe. Diese kann ich mit geringer Wärme föhnen. so konnte ich mich wieder sehen lassen. Nun ging es darum was ich an meinem ersten kompletten Tag in Kassel anstelle. Unbedingt und ein Muss ist der Bergpark Wilhelmshöhe. So holte ich mir meine Hose aus dem Schrank, die ich vergangenes Jahr in Trier gekauft und kürzen lassen hatte. Dazu ein e Bluse und darüber meinen Sommermantel. Als Schuhe wählte ich meine flachen Sneaker. Auf ging es erst mal zur Bushaltestelle. Über eine App konnte ich mir den Fahrplan herunterladen. So brauchte ich nicht lange auf den Bus warten. im Zentrum angekommen hieß es umsteigen. Mit der Straßenbahn gelangte ich direkt zum unteren Teil des Wilhelmshöhe.
Im Bergpark.JPG
Leicht bergan kam ich zu Schloss Wilhelmhöhe. Gern wollte ich das Schloss besichtigen. Doch es war Montag. Da haben in Deutschland fast alle Museen geschlossen. Am Seiteneingang führte ein Schild zur Schlosskapelle. An der angewiesenen Tür gingen immer wieder Menschen ein und aus. Na wenigstens dir Kapelle ist offen, dachte ich. vor der Tür angekommen hielt mir ein freundlicher Herr die Tür offen. Nur weit kam ich nicht. Ein Sicherheitsmitarbeiter sprach mich an, wie ich den hereingekommen sei. Heute ist Montag, und da ist hier alles geschlossen. In dem Gebäude ist auch eine Verwaltung untergebracht. Dies wusste ich nicht. So viel es leicht auch an geschlossenen Tage in das Haus zu gelangen. Es half nichts, ich ging zurück in den Park. Der durch die jetzt einsetzende Laubfärbung mich in seinen Bann zog. Einige Sehenswürdigkeiten des Parks waren mir durch diverse Reportagen bekannt. So wanderte ich, immer wieder beeindruckt wegen der Gestaltung der Anlagen, bis unterhalb der Kaskaden des Herkulesdenkmals. Von hier aus bot sich ein beindruckender Blick über Kassel. Zurück ging es vorbei an der Löwenburg, Hier wie auch beim Herkulesdenkmal waren Bauarbeiter an der Arbeit. Und irgendwann verlangte ich nach einer Kleinigkeit zu essen. Doch es war Montag. Da hatten im Park nicht nur die Museen geschlossen sondern auch die gesamte Gastronomie. Ein Kaffee und etwas dazu hätte mir ja schon gereicht.
Herkules.JPG
So fuhr ich wieder in das Zentrum Kassels. In den Shoppingzentren bummelte ich vorbei an einem Nagelstudio. Spontan entschied ich mich mir hier Gelnägel für die Zeit meines Urlaubes machen zu lassen. Mit neuen Nägel machte ich mich auf in ein Café. Hier ließ ich mir einen Cappuccino und eine Stück Torte munden. Anschließend wollte ich noch ein wenig die Innenstadt von Kassel anschauen. Wobei ich in einem Kaufhaus noch einen Rock und passenden Pullover fand, der unbedingt zu mir wollte. Bepackt mit Eindrücken ging es zurück zu Hotel. Vor dem Hotel traf ich die Dame, die mit mir am Morgen im Schwimmbad am Aquafitness teilnahm.
In meinem Zimmer angekommen, wollte ich erst einmal unter die Dusche. Noch einmal musste ich den neuen Rock und Pullover anprobieren. Den Rest des Abends ließ ich beides gleich an um im Hotel zu Abend zu essen.



Viele liebe Grüße Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 52 im Thema

Beitrag von ChristinaF »

Dir haben die Tage dort sicher gut getan. Die Seele baumeln lassen und den neuen Körper spüren; was gibts für uns schöneres. Und Kompliment. Du schaust wirklich super aus.
Besonders süß finde ich deine Frage nach dem "Was soll ich heute anziehen?" Eine echt fraulich und rhetorische Frage, die wir uns alle immer stellen. Oder?
LG Christina
Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 53 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

jetzt möchte weiter von meiner reise nach Kassel berichten.


Diesen Morgen ging ich vor dem Frühstück erst in den Wellnessbereich um an dem Aquafitness teilzunehmen. Die Anderen waren ebenfalls kurz vor mir eingetroffen. Die Stunde war zwar auch anstrengend aber sie tat nicht nur mir gut. Umso besser genoss ich anschließend das Frühstück. Und gleich musste ich die neu erworbenen Sachen an. Denn die wollten ausgeführt werden.

Kassel ist auch einst die Wirkungsstätte der Gebrüder Grimm. Jeder kennt sie, die Märchen, die durch die Gebrüder Grimm aufgeschrieben wurden. Dies ist aber nicht der einzige Verdienst der Gebrüder Grimm. Vielmehr galt ihr Wirken der deutschen Sprache. Sie verfassten ein Wörterbuch, in denen die Bedeutung und Gebrauch der Wörter wiedergegeben wurde. Selber erlebten sie den Abschluss des Wörterbuches nicht mehr. So umfangreich war die Arbeit. Erst in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gelang es dieses Werk zu vollenden. Inzwischen war Deutschland geteilt. So arbeiteten Wissenschaftler aus beiden deutschen Staaten trotz der unterschiedlichen Zugehörigkeit zusammen. Einfluss auf das Wörterbuch nahmen auch die gesellschaftlichen Veränderungen in dieser langen Zeit. Vieles davon erfuhr ich beim Besuch der Grimmwelt in Kassel. die Besichtigung war für mich sehr lehrreich und ist auch ein Tipp, diese Ausstellung mit Kindern zu besuchen.
Wörterbuch.JPG
Bevor ich mir auch noch das Hessische Landesmuseum ansah, genehmigte ich mir eine Pause im Alex, einen Restaurant an der oberen Königsstraße. Nach dem Besuch des Hessischen Landesmuseums bummelt ich noch durch die Einkaufsstraßen. So fand ich ein gut sortiertes Geschäft für Handarbeiten. mir war von einem Mantel, nach dem ich ihn aus der Reinigung holte ein Knopf abhanden gekommen. hier fand ich nun etwas passendes.
Am Königsplatz suchte ich nach einem Restaurant, welches auch Hessische Gerichte auf der Karte hatte. Da beschloss ich dann diesen Tag, ehe ich in mein Hotel zurückkehrte.

Den nächsten Tag folgte ich einem Vorschlag, den ich von Gina bekam. Das Schloss Wilhelmstal, rund 10 Kilometer nordwestlich von Kassel gelegen. hier wollte ich das Schloss in einer Führung besichtigen. Gegen 10:00 Uhr erreichte ich das Schloss. Im Eingangsbereich standen einige Mitarbeiter des Schlosses. Als ich näher trat, wurde ich angesprochen, ob ich an einer Führung durch das Schloss interessiert war. Ja unbedingt wollte ich das Schloss besichtigen. Und ob ich wollte, deswegen war ich hergekommen. Ein Mann nahm mich mit, um meine Entgelt zu entrichten. Es stellte sich heraus, um diese Zeit war ich die Einzige, welche das schloss besichtigen wollte. So erhielt ich eine einstündige Einzelführung. Es sind viele Tischlerarbeiten und Porzellane zu sehen. Bei letzterem konnte ich durch meine Arbeit in Meißen einiges ergänzen. Die Stunde war schnell zu ende. Nun machte ich mich auf die Gartenanlage zu besichtigen. Es war recht warm geworden und die Sonne schien ihr bestes zu geben. Eine Bank im Schatten war jetzt recht angenehm.
Schloss Wilhelmstal.JPG
Nach dem ich meinen Rundgang beendet erklärte, fuhr ich zurück nach Kassel. Mir wurde bei der Führung die Orangerie in der Karlsaue empfohlen. In der Nähe parkte ich mein Auto und wollte brav mein Parkticket ziehen. Also fütterte ich den Automaten. Nur ein Parkticket kam nicht zum Vorschein. Irgendwo fand ich am Automaten eine Telefonnummer. Am anderen Ende der Leitung erklärte ich mein Problem. Ich durfte meine blaue Parkscheibe ins Auto legen und durfte dann parken. Jetzt konnte ich die Orangerie besichtigen. dabei handelt es sich um eine mathematische und astronomische Ausstellung. Gleich nebenan ist auch ein Restaurant. Hier brauchte ich nur eine kliene Suppe und etwas zur Erfrischung.
Orangerie.JPG
Da die Sonne auch hier zeigen musste das sie noch Kraft hat, suchte ich mir in dem Park Wege, welche ausreichend Schatten boten. Aber immer die Zeit im Blick, wegen des Parktickets. Nach dem ich wieder mein Auto erreichte, fuhr ich ins Hotel. Mir war es dann doch zu warm geworden. so stand mir der sin noch eine Rund schwimmen zu gehen.
So zog ich mich entsprechend um. Eingehüllt in meinem Bademantel trug ich nur meinen Badeanzug und meine Badeschuhe. So lief ich durch den Gang .Mit dem Fahrstuhl ging es zum Wellnessbereich. Es waren nur einige Männer anwesend, welche in die Sauna gingen. Ich aber drehte meine Runden im Schwimmbecken. Auf einer der umher stehenden Liegen, machte ich mir im Anschluss bequem um meine Nachrichten zu lesen. Bevor ich noch einmal etwas schwimmen ging.

Den Abend wollte ich in einem nahe gelegenen Restaurant ausklingen lassen. Und eigentlich brauchte ich nicht viel, und so dachte ich, du bestellst dir eine halbe Pizza. Doch ich hatte die Speisekarte mal wieder falsch gelesen. es war keine halbe Pizza, welche ich da bekam. Es nannte sich ein halber Meter Pizza. Nur gut, dass ich vorher noch ausreichend Schwimmen war und außer der Suppe zum Mittag wenig gegessen hatte. Die Pizza war gut und zum Glück auch sehr dünner Teig. Und selber bin ich erstaunt gewesen, diese Portion gegessen zu haben. So ging ich spät zurück in mein Hotel. Freute ich mich doch auch schon auf den kommenden Tag. Denn ich möchte jemanden treffen. Dies war ja auch der Anlass meiner Reise nach Kassel. War ich doch aus dem Grund privater Ereignisse nicht sicher, ob ich diese Reise nicht hätte absagen müssen. Umso mehr freute ich mich auf den nächsten Tag.


Viele liebe Grüße Magdalena
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Andrea aus Sachsen
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Re: Mein Weg

Post 54 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Hallo Magdalena,
danke für deinen aufschlussreichen Bericht! Ich war Ende Juli mit meiner Tochter auch in Kassel und von daher sind mir die Grimmwelt, das Schloss Wilhelmstal und die Wasserspiele im Bergark Wilhelmshöhe noch in bester Erinnerung.
In den Genuss einer Einzelführung bin ich auch schon gekommen, allerdings nicht in Wilhelmstal, sondern Anfang des Jahres im Mannheimer Schloss.
Richard Wagners „Rheingold“ ist mir auch nicht unbekannt. Da sah ich eine ebenfalls moderne Inszenierung in Chemnitz, die mich allerdings nicht überzeugte.
Eines hast du mir allerdings immer noch voraus: Ich war noch nie als Frau schwimmen.
Viel Spaß weiterhin bei deinen Ausflügen!
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 55 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo liebe Andrea,

danke für Dein Lob. Und ich kann Dir nur schreiben, zum Anfang hat es mich auch Überwindung gekostet als Frau schwimmen zu gehen. Doch heute traue ich mich als Mann nicht mehr ins Schwimmbad. Da fühle ich mich unsicher, nur in Badehose. Da passt was nicht zusammen.

Viele liebe Grüße Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 56 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo Mädels,

nun folgt ein weiter Teil des Berichtes meiner Reise nach Kassel.

Es ist Donnerstag. Und ich möchte mich heute mit Gina treffen. Dieses Treffe war eigentlich der Hauptgrund, warum Kassel dieses Jahr Ziel meiner Reise war. Und dieses Treffen hat eine Vorgeschichte. Vor mehr als einem Jahr war Gina in Sachsen und besichtigte die Porzellanmanufaktur Meissen, wo ich arbeite. Da ist mir Gina aufgefallen. Aber nicht wie zu vermuten als Crossdresser oder Transgender. Nein sie hebte sich anders ab. Den während die anderen Damen meist dunkel und düster in Jeans und grauen Pullovern oder Blusen daherkamen. Zeigte Gina Farbe. Dadurch ist sie mir im Gedächtnis hängen geblieben. Erst als ich ihren Bericht im PEF las, wusste ich wer da in Meißen war. Also persönlich kennenlernen stand noch aus.

Gegen Mittag war ausgemacht, dass Gina mich von meinem Hotel abholt. sie teilte mir mit, wie ich sie und ihr Auto erkenne. Ja und ich war voller Anspannung und aufgeregt wie ein kleines Mädchen, welches gleich eine Überraschung erlebt. Der Vormittag war schön Sonnig und ich wartete vor dem Hotel auf der kleinen Terrasse neben dem Eingang. Immer wieder schaute ich auf meine Uhr. Bald ist es soweit. dann merkte ich habe etwas vergessen. Nochmal schnell in mein Zimmer . Auf dem Tisch lagen noch meine Ringe, welche ich vergessen hatte anzustecken. Genauso schnell wieder hinunter und ich ging auf den Fußweg. Es war soweit und Gina bog mit ihrem Auto in die Straße ein. mit einmal war alle Aufregung verflogen. Nach der Begrüßung im Auto, so konnten wir gleich zu unserem Ausflugsziel starten. fuhren wir nach Bad Arolsen.
Schoss Arolsen.JPG
Gina und ich.JPG
In Bad Arolsen vor dem gleichnamigen Schloss angekommen, planten wir die Besichtigung eben dieses Schlosses. Die Besichtigung ist nur im Rahmen einer Führung möglich. Wir waren eine kleine Gruppe von vier Personen, welche die Führung buchten. Es gab eine Einblick in die Geschichte des Schlosses und der fürstlichen Familie. In der oberen Etage ist es Pflicht Filzpantoffel überzuziehen. In Absatzschuhen war das Laufen eine Herausforderung. Eine interessante Geschichte ist, dass Königin Beatrice von den Niederlanden Vorfahren aus Bad Arolsen hatte. Ich bin mir jetzt nicht mehr ganz sicher ob es die Großmutter oder Urgroßmutter war. Nach so viel Kultur war es Zeit uns eine Kaffepause zu gönnen. Im Café´ Orangerie vom Welcome Hotel Bad Arolsen fanden wir im Garte einen Platz. Hier konnten wir uns ungestört unterhalten.
am Twistesee.JPG
Ich.JPG
Im Anschluss zeigte mir Gina noch den Stausee Twistesee. Am Reisemobilhafen ließen wir das Auto stehen und unternahmen einen kleinen Spaziergang am See. ausklingen ließen wir den wunderschönen Tag in einem rustikalen Lokal, welches Gina kannte. Und viel zu schnell ging dieser tag zu Ende und Gina mich zurück zu meinem Hotel brachte.

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Re: Mein Weg

Post 57 im Thema

Beitrag von Whoopy Highfly »

Hallo Magdalena,
Dein Problem mit FB kenne ich nur zu gut. Selbst, als ich meine 2. Seite unterdrückt habe, waren einige "Idioten" in beleidigender Form unterwegs.
Deshalb poste isch schon seit einigen Jahren nichts mehr privates. Das einzige was ich noch auf FB poste, sind Glückwünsche zum GB. Auch mal ab und zu eine Nachricht.

GLG
Steffi
Bin auf dem Weg. Bitte sucht mich nicht.
Melde mich demnächst wieder.

Bye
MichiWell
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Re: Mein Weg

Post 58 im Thema

Beitrag von MichiWell »

Hallo Magdalena,

wieder ein sehr gelungener Bericht. (yes)

Als Gelegenheits- und Hobby-Fotografin möchte ich mal diese Landschaftsbild lobend hervorheben:

Bild


Ich finde die Stimmung gut eingefangen und sehr gelungen. Das ist ganz nach meinem Geschmack. (Meine bevorzugten Motive sind Landschaft, Tiere, Technik, Architektur und Makroaufnahmen.)

Liebe Grüße )))(:
Michi
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Re: Mein Weg

Post 59 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo Michi,

vielen Dank für das Kompliment. Doch eigentlich gehört es nicht mir. Ich brauchte einen Guide, in dem Fall war es Gina, die mir diesen Ort zeigte. Dann der goldene Oktober der die Landschaft mit seiner Laubfärbung verzauberte. Das Licht , welches diese Stimmung erzeugte. Ich brauchte also nur noch mit meiner 08/15 Kamera auf den Auslöser Drücken. Es ist wirklich eine einfache Kamera, kein Spiegelreflex, kein extra Objektiv.

Hallo Steffi,
und auch Danke Steffi für Deine Antwort. Beleidigt hat mich zum Glück niemand. Es war nur so, gern hätte ich entschieden wie und wo ich mich oute. Nun ist es gegessen, und es ist wieder Ruhe eingekehrt. Ja und irgendwie bin ich auch froh, dass es durch ist. Man denkt immer, ich will auf den richtigen, den passenden Augenblick warten. Aber gibt es diesen Augenblick wirklich? Nie ist man sich sicher, wie werden die Anderen es aufnehmen und damit umgehen.

Viele liebe Grüße Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 60 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

endlich habe ich es geschafft, einen weitern Teil von meiner Reise nach Kassel zu schreiben.


Auch diesen Tag werde ich mit Gina erleben. Gina möchte mir etwas von der Natur zeigen. Darum entschied ich mich für Hosen und eine leichte Bluse. Dazu meine Sneakers, so startete ich mit meinem Auto auf den Weg zu Gina. In mein Navi gab ich die Adresse ein. Nur leider war eine Baustelle bei Fritzlar nicht gemeldet. Immer wieder führte mich mein Navi auf die Strecke über die Baustelle. Doch, wenn auch leicht verspätet kam ich bei Gina an.
Nun ging es nach einer herzlichen Begrüßung mit Ginas Auto weiter. Unser erstes Ziel an diesem Tag war das Nationalparkzentrum Kellerwald. Das Nationalparkzentrum gliedert sich in drei Bereiche. Urschätze der Wildnis, Waldwerk und dem 4 D Sinnekino geben einen Einblick in das natürliche Umfeld in dieser Region. Auch ich habe wieder etwas gelernt. Beginnend mit dem Wasser, dem Ursprung allen Lebens bis hin zu den Lebensräumen aus heimischen Pflanzen und Tieren. Es bietet vieles zum ausprobierten und ist besonders gut auch für Kinder jeden Alters zu empfehlen. Zum Ende des Rundganges schauten wir noch im Shop des Nationalparkzentrums vorbei. Ich entdeckte einen Kalender für das kommende Jahr. Es ist eine schöne Erinnerung an den Besuch und meinen Urlaub. so musste folgerichtig ein Kalender mit nach Hause. Inzwischen ist die Mittagszeit herangerückt. Sehr warm war es an diesem Tag auch. so nutzten Gina und ich die Möglichkeit im angrenzenden Restaurant uns eine Suppe und was Alkoholfreies. Anschießend gien die Fahrt um den Edersee herum.
Nationalparkzentrum.JPG
ich 2.jpg
Der Baumwipfelpfad war unser nächstes Ziel. Der Parkplatz war sehr gut besucht. Gerade so fand Gina einen Platz um ihr Auto abzustellen. Zu Fuß gehen wir den weichen Waldboden vorbei an verschiedenen Laubbäumen zum Baumwipfelpfad. Links und rechts am Wegesrand stehen Holzarbeiten, welche meist die Tiere des Waldes abbilden. Ganz allmählich erreichten wir die Baumkronen. Und entlang des Weges sind viele Stationen aufgebaut, an denen Aufgaben für die Besucher des Baumkronenweges bereitstanden. Man musste fühlen was sich in verschiedenen Kästen befindet. So zum Beispiel die Früchte der im Wald stehenden Bäume und dies den entsprechenden Bäumen zuordnen. In anderen Kästen sollte man seine Nase stecken und Gerüche erkennen. Ich selber musst erstaunt feststellen, wie wenig ich doch wirklich richtig hatte. Dabei glaubte ich von mir einigermaßen Bescheid zu wissen. Aber irren ist menschlich. Es ist ja auch Ziel solcher Erlebnisse auf spielerische Weise unsere Umwelt wahrzunehmen zu lernen. Ganz am Ende des Baumwipfelpfades bot sich ein Blick über den Ederstausee. Und der war durch die Landschaft und die Laubfärbung einerseits schön. Aber der niedrige Wasserstand des Stausees, er war nur zu 10 Prozent gefüllt, lies bei mir ein beklemmendes Gefühl zurück. Und die Frage stand für mich, wie gehen wir mir den Ressourcen der Natur um! Ist es schon eine Folge des vorhergesagten Klimawandels? Oder war es dieses Jahr nur ein Jahr mit extrem wenig Regen und in den folgenden Jahren wird es mit stärkerem Regen ausgeglichen?
Mit diesen Eindrücken liefen wir zurück zu Ginas Auto. Wir wollten noch zur Staumauer. Hier sind wir an einem nahegelegenen Parkplatz angekommen. Und wir mussten ein Parkticket holen. Dazu lies mich Gina an der Höhe des Parkautomaten aussteigen. Wenn Gina mich fährt wollte ich wenigstens die Parkkosten übernehmen. Da kam mir eine Familie entgegen. Die Frau der Familie bot mir an ihr Ticket zu übernehmen. Sie hatten wohl für den ganzen tag bezahlt und die Zeit war noch nicht abgelaufen. Ich hatte das Angebot dankend angenommen und wollte doch einen Betrag zahlen. doch die Frau winkte ab. Also mit dem Parkticket zu Gina. Nun liefen wir zur Staumauer.
Edersse.jpg
Aber auf die Staumauer kamen wir nicht. Das ZDF drehte gerade Szenen zu einem Film, der in Nordhessen spielt. vor der Staumauer entlang des Straße gab es kleine Läden, an denen ich unbedingt vorbeischauen wollte. Doch ich hatte nicht das gefunden, was ich suchte. So beschossen wir die Rückfahrt anzutreten. Unterwegs kamen wir an einem lebensmittelladen vorbei, und Gina brauchte noch etwas. es war in einem Dorf ein recht kleiner aber gut sortiertes Geschäft. Wir waren um diese Zeit die einzigen Kundinnen. Mit den Einkäufen ging es nun zu Ginas Unterkunft. wir wollten uns noch ein wenig frisch machen. Denn Gina hatte für den Abend für uns zum Abschied in einem schönen Lokal, welches einst eine Mühle war, einen Tisch bestellt.
Mühle.jpg
Noch war es hell als wir ankamen. Die Mühle ist ein altes Fachwerkhaus. Schnell noch ein Foto machen ehe wir das Lokal betreten. Im Lokal kam eine Kellnerin auf uns zu. Gina verwies auf den bestellten Tisch. Unser Tisch stand in der ersten Etage für uns bereit. Die freundliche Kellnerin führte uns nun zu unserem Tisch. Auf der Speiskarte gab es auch Wildgerichte. Auch wir entschieden uns für ein Wildgericht. Doch irgendwann gehrt jeder schöne Tag zu ende. Und dieses Ende hieß Abschied nehmen. Gern hätte ich diese Stunde hinausgezögert. So genossen wir zum Schluss noch einen kleinen Kaffee. Dann brachte mich Gina zurück zu ihrer Unterkunft, wo ich mein Auto am Morgen abstellte. Nun wollte ich das es schnell geht. Abschiede sind so etwas, was ich nicht gerne mag. Gerade wenn ich mich von neuen Freunden und Freundinnen verabschieden muss. Ja in Gina habe ich eine neue Freundin gefunden. Vor mir lag nun noch eine Stunde Fahrt durch die Dunkelheit. Und wieder, wie schon am Morgen wollte mich mein Navi durch die gesperrte Baustelle lenken. Am nächsten Tag, meinen letzten Tag in Kassel wollte ich noch einmal in Bergpark gehen.

Mit freundlichen Grüßen Magdalena
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Lebe jeden Tag.
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