Mein Weg
Mein Weg - # 12

Lebensplanung, Standorte
ChristinaF
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Re: Mein Weg

Post 166 im Thema

Beitrag von ChristinaF »

Dank dir für den weiteren Bericht. Ich lese so gerne deine Reisebeschreibungen.
Liebe Grüße
Christina
Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 167 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

heute möchte ich weiter von meinem Urlaub berichten.

Am Abend entschieden wir nach Baden-Baden zu fahren. Es schien nicht weit zu sein. so konnten wir in aller Ruhe unser Frühstück einnehmen. Es sollt ein sehr, sehr warmer Tag werden. Nicht nur weil ich mein Auto in die Werkstatt brachte. Ich wählte ein luftiges Sommerkleid, was auch gerade mein Favorit ist. Gina wusste wo sie mich abholen kann. Auf der gestrigen Rückfahrt haben wir kurz an dem Autohaus angehalten. Zur vereinbarten Zeit ging ich also zu meinem Auto. Da erhielt ich einen Anruf, gleich werde der Abschleppdienst eintreffen. Ein Herr, ich schätze ihn etwa um die fünfzig, stieg aus dem Auto aus. Er begutachtet mein Fahrzeug. Ich überreichte die Autoschlüssel. In wenigen Minuten stand mein Auto auf der Ladefläche des Abschleppwagens. Auf der Beifahrerseite durfte ich einsteigen. Ich teile mit dem Herrn mit, zu welcher Werkstatt ich gerne mein Auto gebracht haben möchte. während der kurzen Fahrt kam ein kurzes Gespräch zu Stande. Doch es kamen keine Fragen, wegen der abweichenden Angaben zu meiner Person. Auf dem Werkstatthof angekommen, stellte der Mann mein Auto sicher ab. Nur eine Unterschrift auf dem digital erfassten Auftrag. Das war´s. Weder Mitgliedskarte oder eine andere Legitimation musste ich vorzeigen. Das erste Mal als Frau abgeschleppt zu werden, hatte ich mir doch schon etwas anders vorgestellt.

Nun geht es auf in die Werkstatt. Einer Dame an der Rezeption des Autohauses erklärte ich mein Anliegen. diese schickte einen Mitarbeiter zu meinem Auto. Dieser schrieb sich die Reifengröße auf, um den Zettel der Dame am der Rezeption zu geben. Jetzt ein kurzer Blick in den PC, ob und wann passende Reifen verfügbar sind. Der Preis war mir erst einmal zweitrangig. Am nächsten Wochenende musste ich wieder zurück nach Hause. Es gab Reifen, welche am nächsten Tag in der Werkstatt eintreffen und montiert werden können. Ich übergab die Fahrzeugpapiere, um den Auftrag auszulösen. Der Auftrag wurde auf den Fahrzeughalter geschrieben. Was auf meine männliche Person hinweist, oder doch nicht? Ich hinterließ noch meine Telefonnummer für Rückfragen. Dann konnte ich gehen.

Gerade als ich aus der Tür des Autohauses trat, kam meine Freundin Gina mit ihrem Auto und die Fahrt nach Baden-Baden konnte beginnen. Das Navigationssystem lenkte uns durch eine enge und kurvenreiche Straße. Ja wir sind im Schwarzwald. Ich schätze, etwa eine Stunde waren wir gefahren, ehe Gina das Auto in der Tiefgarage in der Nähe des Casinos abstellte. Wir verließen die Tiefgarage und mussten uns erst einmal orientieren. Am Goetheplatz stand eine Orientierungstafel. Gegenüber steht das Theater. Mehr über das Theater sollten wir bei einer Stadtrundfahrt beigebracht bekommen. An dem Theater vorbei steuerten wir das Casino an. Aber unser Geld verspielten wir hier nicht. Doch anschauen kostet nichts dachten wir. Es ist leider falsch. Im Casino gab es Führungen. Bei dem herrlichen Sonnenschein zog es uns eher ins Freie. Doch wenigstens auf Toilette gehen kann Frau hier. Noch einige Bilder als Erinnerung vor dem Casino, im Casino durfte ich nicht fotografieren. Entlang der Lichtentaler Alle bummelten wir durch einen schön angelegten Park bis zum Sintersteinbrunnen. Eine Brücke über die Oos führte uns weiter in eine belebte Innenstadt. Zunächst weckte eine Kirche unsere Aufmerksamkeit. Die vielen Schaufenster luden zum Schauen ein, aber nur zum Schauen. Um da einzukaufen, hätten wir vorher im Casino die Bank sprengen müssen. Und außer den Verkäufern war auch kaum Kundinnen oder Kunden in den Geschäften zu sehen. So viel Spazieren und Flanieren braucht mal eine Auszeit. Ein schattiges Plätzchen in einem kleinen Café ist genau das Richtige. An das Einchecken mit der Luca-App gewöhnten wir uns schnell. Für mich sollte es neben einem Kaffee auch ein Stück Schwarzwälder Torte sein. Nach der Rast führte uns der Weg weiter und wieder zurück in Richtung Casino.
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Hier startete ein kleines Bähnle zu einer Stadtrundfahrt. Unser Blick wurde nun auf verschieden Sehenswürdigkeiten gelenkt, wie das Museum Frieder Burda. Viel zu schnell ging die Fahrt zu Ende. Doch bevor wie Baden-Baden endgültig verließen, gönnten wir und noch eine Portion leckeren Eises. Für die Rückfahrt wählte das Navigationssystem eine andere Strecke. Die Straße war breiter und weniger kurvenreich. Ein schöner Tag neigte sich bei einem Gläschen Rotwein seinem Ende.

Viele liebe Grüße Magdalena
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Lebe jeden Tag.
Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 168 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

endlich fand ich Zeit weiter von meinem Urlaub im Schwarzwald zu berichten.

Dieser Tag war sehr feucht. Vor allen von oben kam reichlich Wasser vom Himmel. Es regnete. Was können wir da unternehmen. Gina machte dann den Vorschlag, doch die Burg Hohenzollern zu besichtigen. Und noch einmal war Gina für den Fahrdienst zuständig. Erst am Abend konnte ich mein Auto aus der Werkstatt holen. Nun was ziehe ich bei diesem Wetter nur an. Kühler war es auch geworden. Eine langärmlige Bluse und farblich entsprechender Rock. Auch eine Strickjacke war für diesen Tag angebracht.
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Da es doch eine längere Fahrt bis zur Burg Hohenzollern war, machten wir uns gleich nach dem Frühstück auf die Spur. Leider mussten wir auch einige Umleitungen fahren. Wir verließen den Schwarzwald, überquerten den Neckar und befanden uns in der Schwäbischen Alb. Tief hingen die Wolken, als wir einen Berg entdeckten. Und auf dem Berg steht die Burg. Der Ausschilderung folgend, kamen wir zu einem Parkplatz. Hier empfing uns der Parkwächter. Er fragt uns nach einem Onlineticket. Was wir natürlich nicht hatten. Denn wir sind spontan losgefahren. Doch durfte Gina ihr Auto auf dem Parkplatz abstellen. In dem Souvenirshop konnten wir dann unser Onlineticket erwerben. Ein kleiner Bus brachte uns nun das letzte Stück hinauf zur Burg. Der Fahrer las nur den Code unserer Tickets ein. Mit dem gleichen Code durften wir in die Burg. Noch einige Meter bergan bist zum Burghof. Erst einmal sahen wir bei trüben Wetter von der Burg über das Land. Leider war nicht viel zu sehen. Aber einige Fotos sind hier dennoch entstanden. Nun ging es an die Besichtigung der Burg. Dazu konnte ich mir den Guide auf mein Handy laden. Wir folgten nun den Anweisungen meines Handys.

Die Burg ist der Stammsitz der Hohenzollern. Und sie ist noch heute bewohnt. Und die Hohenzollern stellten Könige. Preußen geht auf die Hohenzollern zurück. So findet sich auch viel über die Regentschaft in Berlin und Potsdam in der Ausstellung. Wer schon Sanssouci besichtigt hat oder die Schlösser in Berlin, wird einiges Bekanntes wiederfinden. Wir gingen auch in die Kasematten. Da muss Frau ganz schön den Kopf einziehen, vor allem wenn sie in Pumps mit Absatz unterwegs ist. Ja und aufpassen muss Frau auch, weil hier die Wege uneben sind.
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Nach dem Gina und ich den Rundgang durch die Burg abgeschlossen hatten, wollten wir natürlich königlich essen. Doch das Restaurant war nicht geöffnet. Nur sie Außengastronomie war für das gemeine Fußvolk nutzbar. Unter einem der Sonnenschirme, welche auch gut gegen Regen schützen, nahmen wir an einem der freien Tische Platz. Currywurst sollte es werden. Waren wir doch mitten im Schwabenland doch auch in Preußen. Ja das Curry war gut, nur die Wurst. Schwamm drüber, würde ich sagen. Mir der Currywurst, welche ich schon oft auch in Berlin bekommen habe, hatte es wenig gemeinsam. Gesehen hatten wir alles was es zu sehen gab. So kehrten Gina und ich der Burg Hohenzollern den Rücken. Der kleine Bus brachte uns zurück zum Parkplatz. Nur noch schnell mal für kleine Mädchen. Dann fuhren wir zurück. Auf der Hinfahrt ging es durch viele kleine Orte. Da kann es nicht schaden mal auszusteigen.
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Es ist Schopfloch, wo uns der Weg hinführt. Ein kleiner Ort mit vielen alten Fachwerkhäusern. Ein ruhiger Ort, als wir hier Station machen. Einige kleine Geschäfte haben geöffnet. Inzwischen ist die Sonne herausgekommen. So gönnen wir uns ein leckeres Eis und einen Kaffee an einem der freien Tische des kleinen Cafés am Marktplatz. Beim anschließenden Spaziergang über dem Markt entdecke ich ein privates Spielzeugmuseum. Es ist geschlossen. Doch im Schaufenster fällt mir etwas ins Auge. Damit spielte ich, oh ich möchte es gar nicht schreiben, vor fast 40 Jahren. Ein Blechspielzeug. Autos, welche mit Hilfe eines Schlüssels aufgezogen wurden, wie bei einer alten Uhr, konnte ich auf einer Metallplatte in Parkbuchten abstellen. Durch betätigen einer farbigen Taste, wurde eine Sperre entriegelt. Das Auto fuhr mittels einer Führung, der tiefer eingeprägten Straße, solange, bis die Aufzugsmechanik abgelaufen war. Dann musste ich das Auto erneut mittels eine Schlüssels aufziehen. So sind längst vergangene Kindheitserinnerungen für kurze Zeit zurückgekommen.
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Jetzt ist mein Auto größer geworden und steht noch immer in der Werkstatt. Und in diesem Moment klingelt mein Handy. Es ist die Werkstatt. Ich kann mein Auto abholen. Nur schaffen wir es nicht mehr bis zur Öffnungszeit vorbei zu kommen. Glücklicher Weise gehört zu der Werkstatt auch noch eine Tankstelle, welche länger geöffnet hat. So wird mir angeboten die Rechnung in der Tankstelle zu begleichen und mein Auto in Empfang zu nehmen. Das nenne ich wirklich Service. Oder machen sie es nur bei liegengebliebenen Touristinnen? Mir ist es egal. Wir brauchen uns also nicht zu beeilen.

In der Werkstatt ist das Licht schon gelöscht, als mich Gina absetzt. Jetzt gehe ich auf den Angestellten der Tankstelle zu. Ohne weiter Fragen bekomme ich, nach dem ich natürlich die Rechnung bezahlt habe, mein Auto zurück. Mit zwei Autos geht es jetzt zum Hotel, wo wir den Tag gemütlich ausklingen lassen.


Viele Liebe Grüße Magdalena
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Engelchen
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Re: Mein Weg

Post 169 im Thema

Beitrag von Engelchen »

Wieder wunderschöne Berichte und ein Einblick in deine Welt.
Danke schön
Lisa
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Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 170 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo Lisa,

Danke für das Kompliment. Eigentlich ist es nicht meine Welt, sondern unsere Welt. Vielmehr ist es das Leben so zu nehmen wie es ist. Und auf Reisen erlebe ich vieles intensiver. Da liegt der Stress des Alltags weit hinter mir.

Viele liebe Grüße von Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 171 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

ich muss mich entschuldigen, weil es so lange mit der Fortsetzung meines Berichtes dauert. Doch das Leben , mein Leben fordert derzeit sehr viel von mir. Da derzeit relativ viele Kolleginnen und Kollegen von Arbeitsunfähigkeit betroffen sind, wird die Arbeit auf den verbliebenen Rest verteilt. Somit ist schon ein Teil meiner freien Zeit weggefallen.

Dann gab es aber auch ein schönes Erlebnis für mich. Ich traf mich mit zwei Kolleginnen, mit denen ich viele Jahre zusammenarbeitete, zu einem Essen. Beide wussten schon von Magdalena von Bildern und Erzählungen. Sie kennen meinen FB Auftritt, über welchen schließlich auch mein Outing erfolgte. Nur Live, kannten sie Magdalena noch nicht. Ein Wenig Herzklopfen hatte ich schon, als ich mich auf den Weg zu unserem Treffen machte. Aus den Kolleginnen sind Freundinnen geworden. Und der Abend schreit nach einer Fortsetzung.

So, doch nun wieder zurück zu meinem Bericht über den Urlaub im Schwarzwald.

Da mein Auto wieder fahrbereit war, konnte ich mich bei Gina revanchieren. Ich war nun für die nächsten Tage die Fahrerin. Wir begaben uns auf Bärenspur. Genauer geschrieben, wir besuchten den alternativen Wolf- und Bärenpark im Schwarzwald. Dieser Bärenpark arbeitet mit andern Einrichtungen, zum Beispiel im Eichsfeld, daran geschundenen Tieren einen würdigen Lebensabend zu ermöglichen. Wie diese Tiere unter Menschenhand gelitten haben, konnten wir bei unserm Besuch feststellen. So lief ein Bär immer nur im Kreis, obwohl ihm eine großes Areal zu Verfügung stand. Andere Bären zeigten ungewöhnliches Verhalten, welches auch auf eine Haltung als Tanzbär zurück zu führen ist. Nach dem Besuch wurde ich nachdenklich, was die Menschen unseren Tieren so zu alles zumuten.
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Nach einer kleine Erfrischung wollten wir einen Wasserfall besichtigen. Und eigentlich war es nicht weit zu fahren. Doch ich hatte keinen Plan. Die Ausschilderung ließ leider auch zu wünschen übrig. So fuhr ich an dem richtigen Parkplatz zügig vorbei. Auch auf mein Navi war kein Verlass. Doch mit Ginas Hilfe und einigen Kilometern Umweg konnten wir die kurze Wanderung zu dem Burgbachwasserfall beginnen. am Wegesrand erfreuten wir uns an vielen Wildblumen.
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Auf der Rückfahrt machten wir noch in Freudenstadt Station. Unter einem Sonnenschirm fanden wir einen freien Tisch, der zu einem Eiscafé gehörte. Und gerade als wir unser Eis samt Kaffee bekamen, ging ein heftiger Regenschauer nieder. aus dem Sonnenschirm wurde ein Regenschirm. Die eigenen Schirme lagen trocken im Auto. So warteten wir geduldig, bis sich am Himmel die Regenwolken verzogen. doch ganz weg war der Regen nicht. Mein Scheibenwischer musste ganze Arbeit leisten.

Viele liebe Grüße von Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 172 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

heute möchte ich weiter von meiner Reise aus dem Schwarzwald berichten.

Wie jeden Abend suchten Gina und ich uns ein Ziel für den nächsten Tag aus. Und diesmal ging es nach Freiburg im Breisgau. Dafür fuhren wir im Rheintal auf der Autobahn bis nach Freiburg. In der Nähe des Zentrums fanden wir ein Parkhaus. Mit wenigen Schritten erreichten wir dann das Münster von Freiburg. Um das Münster herum war Markttag. Viele Händler boten ihre Waren an. Auch an Verpflegung mangelte es nicht. So besichtigten wir das imposante Münster aus rotem Sandstein. Rund um das Münster war Markttag. Viele Händler aus der Region boten hier ihre Waren an.
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Auf dem Markt kamen wir an einer Spezialität der Roten Langen nicht vorbei. Wir wollten sie probieren. Die Rote Lange ist eine Wurst, welche hier in der Region zu Hause ist. Sie wird in einem aufgeschnittenem Brötchen mit Zwiebel angeboten. Gut, dass gleich in der Nähe eine öffentliche Toilette ist, so konnte ich mir nach dem Mahl meine Hände waschen. Gestärkt und gereinigt schauten wir an den verschiedenen Ständen vorbei. An einem der Stände entdeckte ich Steinpilzpulver. Damit lässt sich manche Sauce verfeinern. Ein kleines Tütchen von dem Steinpilzpulver kaufte ich. Ein weiteres Mitbringsel ist das Kirschwasser, welches mir in einem der Geschäfte am Rand des Marktes ins Auge fiel. Noch besteht Maskenpflicht. Doch jetzt riss das Bändchen meiner Maske. Ohne Maske betrat ich eine Apotheke. Und um allen Wind aus den Segeln zu nehmen, erklärte ich dem freundlichen Mann, von meiner defekten Maske. Mit einer neuen Maske verließ ich die Apotheke. So konnte dann der Stadtbummel weiter gehen.

In Freiburg im Breisgau besuchten Gina und ich noch das Augustinermuseum. Der Weg zum Augustinermuseumgestaltete sich wegen einiger Baustellen zu einem Irrweg. Doch mit Geduld und der freundlichen Hilfe der Freiburger und Freiburgerinnen kamen wir schließlich in dem Museum an. Darin ist vor allem Kirchliches zu sehen. Und wie der Name des Museums vermuten lässt, geht es hier auch um die Geschichte des namensgebenden Klosters. Es ist eng mit der Geschichte von Freiburg verbunden. Die Klöster hatten meist eine umfangreiche Bibliothek. Einige kostbare Bücher sind in der Ausstellung zu bewundern.
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Zum Nachmittag wollten wir noch am Titisee einen Stopp einlegen. Also machten Gina und ich uns auf den Weg zum Parkhaus. Am Auto angekommen kamen meine kleinen Einkäufe auf die Rückbank. In der kleinen Tüte war alles drin, was ich nicht zum Autofahren brauche, auch meine neue Maske. Die Fahrt dauerte nicht lange. Dann war Neustadt am Titisee erreicht. Der kleine Ort ist recht überschaulich. Direkt am See gönnten wir uns einen Kaffee. Dann schauten wir uns die vielen Geschäfte an. Es ist sehr auf Touristinnen und Touristen eingestellt. So kommen wir zu einem Geschäft, welches Schwarzwälder Spezialitäten anbietet. Hier wollte ich mir den typischen Schinken mitnehmen. Ich achtete auf die Auslagen, als eine Stimme ertönte. "Bitte ihre Maske aussetzten!" Da fiel mir ein, die liegt in der Tüte im Auto. Und das Auto seht abseits auf einem Parkplatz. Glücklicher Weise hatte meine Freundin Gina ihre Maske dabei. Gina konnte also für mich das ausgesuchte Stück einkaufen, nach dem ich ihr das Geld in die Hand gedrückt hatte.

Zurück in den Nordschwarzwald nahmen wir nicht die Autobahn. Durch viele kleine Dörfer und Städte führte uns der Weg durch den Schwarzwald.

Viele liebe Grüße Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 173 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

hier ist nun der letzte Bericht von meiner Reise in den Schwarzwals.

Langsam neigt sich auch dieser Urlaub und die Reise in den Schwarzwald seinem Ende. Der letzte gemeinsame Tag ist angebrochen. Raststatt soll diese Aufgabe übernehmen. Auf der Fahrt nach Raststatt entdecken wir eine Teststrecke für E-Mobilität. Genauer geht es hier um LKW, welche mittels eines Stromabnehmers elektrisch fahren sollen.

In Raststatt angekommen beginnt wieder die Suche nach einem Parkplatz. Unmittelbar am Residenzschloss ist die Parkdauer begrenzt. Wie lange wollen wir bleiben? Was können wir hier alles unternehmen? Ich suche also weiter. In der Nähe ist ein Einkaufscenter mit einem Parkhaus. da brauche ich nicht ständig auf die Uhr sehen. Zu Fuß ist das Residenzschloss in wenigen Minuten erreicht.

Gina und ich wollten uns das Schloss bei einer Führung näher betrachten. An der Museumskasse lösten wir unsere Tickets. Wir mussten nicht lange auf den Beginn der Führung warten. Die Führung wird eine reine Damenrunde. Neben der Gästeführerin nehmen noch zwei weitere Damen an der Führung teil. Wir erfahren, dass das Schloss geteilt ist. Auf der eine Seite ist der Bereich des Regierenden, welcher üppiger ausgestattet war. Im schlichteren Bereich waren die Gemächer derer, meist weiblichen Mitgliedern der Familie.
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Im letzten Teil der Besichtigung ging es hauptsächlich um das Militär jener Zeit. Hier war aber die Führung schon beendet, und wir konnten jetzt individuell die Ausstellung durchstreifen. So eine Schlossführung ist schon informativ. Gerade auch wie sich hier das Verhältnis zum Nachbarn Frankreich gestaltete. Französisch war die Hofsprache. Doch gleichzeitig war Frankreich oft als Feind angesehen.
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Nach der Besichtigung der Residenzschlosses gingen wir durch die historische Stadt bis zur Stadtkirche St. Alexander. Gleich neben der Kirche gibt es ein italienisches Restaurant. Was Gina und ich selbstverständlich besuchen möchten. Der Wirt wollte nur unseren Impfstatus wissen, dann durften wir an einem der freien Tische Platz nehmen. Wir wählten eines der Tagesgerichte. Dazu gab es auch noch ein Dessert.
Nach dem leckeren Mahl gingen Gina und ich weiter auf Besichtigungstour durch die historische Stadt. So gelangten wir zu Letzt am Schlossgarten an. Ich parkte ja im Parkhaus eines Einkaufscenters, da bot es ich an auch noch mal einen Blick hinein zu werfen. Es blieb nur bei einem Blick. Dann machten wir uns auf den Weg zu unserm Hotel.

Auf meinem Zimmer angekommen, stellte ich mir die Frage, Was ich auf der Rückfahrt anziehen werde. Ich entschied mich für ein Kleid. Dazu suchte ich die passenden Schuhe aus. Den Rest musste ich irgendwie wieder in meinem Koffer verstauen. Dann war ich reif für die Dusche. Endlich war der Koffer gepackt und ging auch zu. Ein letztes Mal ging ich nun mit Gina zum Abendessen. Es war noch nicht die Henkersmahlzeit. Diese war das Frühstück am nächsten Morgen. Beim Wirt verlangten wir die Rechnung. Und noch ehe wir für eine letzte Nacht auf unser Zimmer gingen, beglichen wir unser Außenstände.

Es folgte der Tag der Heimreise. Es ist für mich immer wieder ein komisches Gefühl. Das letzte gemeinsame Frühstück einzunehmen. Am Tisch sprachen wir über Erlebtes. Und wir sprachen über unser Wiedersehen, welches noch in diesen Jahr stattfindet. So ist es geplant. Dann holten wir unser Gepäck und verluden es in unser Autos. Abschied nehmen! Dann warten einige Stunden Autofahrt auf mich. An der nächsten Tankstelle nur noch schnell nachtanken. Ein Herr sprach mich an, weil er an meinem Kennzeichen erkannte, ich bin Sächsin. Einige Tage Später wollte er in Dresden Urlaub machen. Ich gab ihm Tipps, was er sich unbedingt ansehen sollte. Dann hieß es wirklich Abschied vom Schwarzwald nehmen.
Ich wählte eine Andere Strecke als auf der Herfahrt. So kam ich an Sinsheim vorbei. Erst dachte ich, meine Augen täuschen mich, als ich eine vermeintlich startende Concord erblickte. An der nächsten Abfahrt kam die Lösung. In Sinsheim ist eine Technikmuseum. Leider blieb mir keine Zeit dem Museum einen Besuch abzustatten. Denn zu Hause wurde ich schon von meinen Eltern erwartet.

Viele liebe Grüße von Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 174 im Thema

Beitrag von ChristinaF »

Danke für die Fortsetzung. Ich finde es ganz lieb, dass du uns alle an deinen Reisen virtuell teilnehmen lässt.
Und heute schon freue ich mich auf neue Reiseberichte von dir. (he)
Liebe Grüße
Christina
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Re: Mein Weg

Post 175 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

im September unternahm ich nochmal eine Reise. Es ging nach Oberbayern zu meiner Freundin Claudia. Doch ich machte mich nicht alleine auf den Weg. Mit Gina, meiner Freundin, mit der ich auch im Schwarzwald war, fuhr auch zu Claudia. Eigentlich wollte noch eine Freundin mitkommen. Sie war aber leider verhindert. So waren wir nur drei Mädels.

Und wie eigentlich immer, wenn ich vereise, war vorher einiges zu planen und zu erledigen. Und dann am Abreisetag ein strenger Blick auf meine Fingernägel. Abgebrochen und eingerissen, da half der beste Nagellack nichts. Ein Profi musste her. Es ist Montag. Und bei meinem Nagelstudio um die Ecke ist nichts los. Glück gehabt ohne Termin konnte ich gleich Platz nehmen. Nur meinen Nachweis der Impfung vorlegen, und die Nagelfee zauberte mir neue schöne Nägel. Nebenbei fiel mein Blick auf die Uhr. Hoffentlich ist kein großer Stau auf der Autobahn. Von Dresden bis nach Oberbayern sind es rund fünf Stunden zu fahren. Doch der Zeiger rannte unaufhörlich und meine Nagelfee arbeitete emsig. Fertig, nur noch schnell bezahlen und ab zum Auto. Mein Koffer lag schon im Auto. Im Navi war das Reiseziel angegeben. Dann die Ansage, "Auf Grund von Verkehrsstörungen wird die Route neu berechnet." Danke, dachte ich, dass kannst du heute gebrauchen. Und es sollte sich auf der Fahrt noch öfter wiederholen. Kurz hinter Nürnberg, die Uhr lief heute wohl schneller. Jedenfalls kam es mir so vor. Ich muss Claudia anrufen. Claudia hatte einen Bayrischen Abend vorbereitet. Ich war gespannt was uns erwartete. Mit meiner Freisprecheinrichtung konnte ich Claudia erreichen. Sie solle sich Zeit lassen. Ich stehe gerade gemütlich im Stau auf der Autobahn und lasse mir die Sonne ins Gesicht scheinen. Endlich ist irgendwann München erreicht. Auf die Uhr sehe ich schon lange nicht mehr. Doch hier müssen wohl alle gleichzeitig unterwegs sein. Leider wachsen am Straßenrand keine Blumen. Sonst hätte ich für meine Gastgeberin welche pflücken können.

Die letzten Kilometer waren dann Stau- und Stressfrei. in der Ferne kann ich schon die Alpen ausmachen. Dann lenke ich mein Auto in den Hof zu Claudias Haus. Gina war schon vor einiger Zeit angekommen und hatte ihren Koffer schon ausgepackt. Einer herzlichen Begrüßung durch meine Freundinnen folgte der Bayrische Abend. Claudia tische auf, was dazu gehört. Bei Claudia war ich ja vor zwei Jahren schon einmal. Wir waren gemeinsam auf dem Oktoberfest. Leider ist es in diesem Jahr wieder ausgefallen. Und wir Drei planten nun andere Ausflüge. Es gab viel zu erzählen, so wurde der Abend lang. Auf dem Zimmer, welches ich bei Claudia bezog, wartete noch mein Koffer, um ausgepackt zu werden.

Viele liebe Grüße Magdalena
Zuletzt geändert von Magdalena am So 10. Okt 2021, 19:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mein Weg

Post 176 im Thema

Beitrag von Juliane »

Liebe Magdalene,

vielen Dank dass du uns immer so hautnah an deinen Reisen und Erlebnissen teilhaben lässt.
Manchmal hat man fast das Gefühl selbst dabei gewesen zu sein.

Liebe Grüße, Juliane
Die mich kennen mögen mich. Die mich nicht mögen können mich. Frei nach Konrad Adenauer
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Re: Mein Weg

Post 177 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Liebe Juliane,

Danke, es ist so normal geworden weiblich zu reisen. Dabei mache ich mir keine Gedanken mehr wie noch zum Anfang meines Weges. Dies spiegelt sich auch in meinen Berichten wider. Und ich habe Dich und Hamburg nicht aus dem Auge verloren. Derzeit wird auf der Arbeit der Urlaubsplan für das nächste Jahr vorbereitet. Dann mal sehen wie es mitreißenden Freundinnen einher geht. Dann braucht es noch eine Unterkunft, wo nach einem sicher erlebnisreichen Tag das müde Haupt Ruhe findet. Dabei würde ich mich freuen wenn wir uns wiedersehen könnten. Ob im Falkenstein oder anderswo ist sicherlich kein Problem.

Viele liebe nach Hamburg von Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 178 im Thema

Beitrag von ChristinaF »

Juliane hat geschrieben: So 10. Okt 2021, 19:02 Liebe Magdalene,

vielen Dank dass du uns immer so hautnah an deinen Reisen und Erlebnissen teilhaben lässt.
Manchmal hat man fast das Gefühl selbst dabei gewesen zu sein.

Liebe Grüße, Juliane
Von mir ebenso ganz lieben Dank für den neuen Bericht. (he)
LG Christina
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Re: Mein Weg

Post 179 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Liebe Magdalena, vielen lieben Dank für deinen Bericht.
Liebe Grüße Jasmine
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Re: Mein Weg

Post 180 im Thema

Beitrag von Engelchen »

Danke dir Magdalena,
das du uns plastisch immer an deinen Reisen teilnehmen lässt und auch immer fotos mit anfügst.

Liebe Grüße

Lisa
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