Mein Weg
Mein Weg - # 11

Lebensplanung, Standorte
Engelchen
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Re: Mein Weg

Post 151 im Thema

Beitrag von Engelchen »

Hast du gut getan - so geht shoppen in seiner schönsten Form.
Steht dir

Lg

Lisa
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Nicole Fritz
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Re: Mein Weg

Post 152 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Hallo Magdalena,

ich habe aus Langeweile mal bei "Projekt en Femme" reingeschaut. Der selbe Beitrag - einsam und alleine. Hier geht wenigstens noch ein klein wenig. Dann habe ich dort auf mein Profilbild geschaut. - Wer ist das?? - Uralt, aber das in diesem Forum ist auch vom letzen Jahr. Ein neueres gibt es nicht.

Ich bin am Ende. Aber wenn ich mich im Netz umsehe, ist es der Rest der Welt auch. Es ist erschreckend still geworden. Ich weiß aber auch nicht, was ich noch schreiben soll.

Liebe Grüße
Nicole
Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 153 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo Nicole,

ja es ist der gleiche Beitrag im PEF. Es sind ganz wenige geworden, die da noch aktiv sind. So viel ich mitbekommen habe, fehlt da auch der Einsatz der Administratorin. Was da genau los ist, kann ich nicht sagen. Um so dankbarer können wir hier mit der Arbeit unserer Anne-Mette sein. Im PEF habe ich noch einige Freundinnen ,wo wir uns auch Außerhalb des PEF schreiben, und wenn möglich auch Unternehmungen gemeinsam planen. Diese Zeit ist zur Zeit für uns alle nicht einfach. Wir müssen versuchen für uns das Beste daraus zu machen. Irgendwie aktiv sein, sich auch ein kleinen Dingen erfreuen können. So wie hier auch in Thread über die Wildblumen zum Beispiel. Die Natur lässt sich nicht unterkriegen. Da gibt es immer etwas zu entdecken. So ganz nebenbei lernt Frau auch dazu. Die Welt ist noch nicht am Ende. Die Welt verändert sich, ja! Wir verändern uns ja auch.

Viele liebe Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.
MichiWell
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Re: Mein Weg

Post 154 im Thema

Beitrag von MichiWell »

Nicole Fritz hat geschrieben: Fr 21. Mai 2021, 22:46 ich habe aus Langeweile mal bei "Projekt en Femme" reingeschaut. Der selbe Beitrag - einsam und alleine.
Was denn? Das existiert noch? Aber offenbar ist es genau so scheintot wie vor 4,5 Jahren, als ich nach hier gewechselt bin.
Magdalena hat geschrieben: Sa 22. Mai 2021, 15:19 ja es ist der gleiche Beitrag im PEF. Es sind ganz wenige geworden, die da noch aktiv sind. So viel ich mitbekommen habe, fehlt da auch der Einsatz der Administratorin. Was da genau los ist, kann ich nicht sagen. Um so dankbarer können wir hier mit der Arbeit unserer Anne-Mette sein.
Liebe Nicole, liebe Magdalena,

weil ihr gerade mal das PEF und den Unterschied zu hier ansprecht, möchte ich auch kurz meine Gedanken dazu schreiben.

Es mag ja manch Einer hier zu streng sein, wie Anne-Mette ihr Forum führt. Aber ich finde das hier deutlich besser als im PEF eine weitgehend abwesende Admina, und eine militante Moderatorin, die ihre Sonderrechte nur dazu nutzt, ihre persönlichen Ansichten durchzusetzen, und die eine gute Bekannte von mir immer wieder niedergemacht hat, weil sie mit dem persönlichen Weg meiner Bekannten .. "Transfrau ohne OP" .. nicht klar kam, es einfach nicht akzeptieren konnte. Ich fand .. und finde noch heute .. dass sowas gar nicht geht. Und auch wenn es nicht zufällig meine Bekannte gewesen wäre, hätte ich mich schützend vor sie gestellt.


Liebe Grüße
Michi
Brauchst Du Hilfe und hast niemanden zum quatschen? Dann schick mir ´ne PN!
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Re: Mein Weg

Post 155 im Thema

Beitrag von gerda joanna »

Magdalena hat geschrieben: Fr 21. Mai 2021, 17:24 Hallo,

es gibt Hoffnung, das Leben kehrt zurück, wenn auch nur in kleinen Schritten.

Endlich konnte ich mal wieder einen Shoppingtag erleben.

Ich war am Ende. Rettung nahte in Form eines Cafés. Hier genoss ich den ersten Cappuccino (cof) und den ersten Eisbecher des Jahres an einem Tisch in der Sonne. Warum habe ich es nicht schon eher gemacht? Einfach schön so ein Tag.


Viele liebe Grüße Magdalena
Hallo Magdalena,
Schön für Dich, endlich wieder mal nach draussen und halbwegs Normalität zu erleben - und endlich auch mal shoppen zu gehen. (ap) Ich freue mich für Dich.
Alles Liebe Gerda
Mein weibliches Ich ist ein Teil von mir und lässt sich nicht mehr unterdrücken. Ungenützte Zeit lässt sich nie mehr zurückholen.
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Re: Mein Weg

Post 156 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Liebe Michi,

ja wir können mit Anne-Mette mehr als zufrieden sein. Sie hat uns ein Plattform gegeben, auf der wir uns austauschen können. An dieser Stelle ein Dickes Lob unsere Admina.

Ja das PEF gibt es noch. Auch wenn nicht mehr viel los ist. Die von Dir angesprochen Probleme hatte und habe ich nicht. Doch habe ich da einige meiner Freundinnen kennengelernt. Freundinnen, welche aber nicht in unser Forum hier gefunden haben. Darunter ist auch eine Leiterin einer SHG. Auf diese SHG war auch schon das Fernsehen und Radio aufmerksam geworden. Und sie konnte so auch Aufklärungsarbeit für Transgender leisten. Viele Kontakte aus dem PEF, welche zu Freundinnen geworden sind, laufen jetzt außerhalb des PEF über andere Kanäle.

Natürlich geht es nicht, jemanden nur wegen seiner eigenen Entscheidungen anzugreifen. Da bin voll hinter, oder besser neben Dir, sich schützend vor die angegriffe Person zu stellen. Ich kenne es auch bei Stammtischgesprächen, dass unterschiedliche Ansichten aufeinander prallen. Doch ein respektvoller Umgang untereinander glättet oft die Wogen.

Ich wünsche Euch noch ein schönes Pfingsten.

Viele liebe Grüße von Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 157 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

ich möchte noch einen Bericht über meinen Pfingstausflug einstellen.

Das Pfingsten ist nun schon wieder eine Woche her. Am Pfingstmontag unternahm ich am Nachmittag einen Ausflug in den Schlosspark Pillnitz. Nach dem ich mich für den Nachmittag bei meinen Eltern verabschiedet hatte, bereitete ich mich für den Ausflug vor. Mit meinen Eltern, welche ich pflegerisch betreue, bewohne ich eine gemeinsame Wohnung. In dieser Wohnung besitze ich mein eigenes abgegrenztes Wohnzimmer und Schlafzimmer. Küche und Bad teilen wir uns. Auf Grund ihrer Erkrankungen ist es mir leider nicht mehr möglich mich zu outen. Früher war ich noch nicht so weit. Meine Eltern kennen also Magdalena nicht. Was heute aber eine Rolle spielen wird. Dazu aber komme ich später.
Pillnitz1.jpg
Am Himmel zeigte sich die Sonne. Auch die Temperaturen waren angenehm. So entschied ich mich für meinen Plisseerock, einen dünnen Pullover und eine leichte Jacke. Schnell noch das Make-up aufgetragen und der Schmuck angelegt, Ohrringe, Kette und Ringe an den Fingern. Die Perücke nochmal durchkämmen. Vor dem Großen Spiegel meines Kleiderschrankes prüfen, kann ich so unter die Menschen. Ich konnte es. Dann konnte ich starten. Zunächst brauchte ich noch eine Fahrkarte für den Bus. Mein Auto hatte an diesem Tag frei. Und es war auch gut so. Denn in Pillnitz angekommen merkte ich, die Parkplätze waren überfüllt. An einer Allee entlang spazierte ich in den Park, welcher nur gegen ein kleines Entgelt zu besichtigen ist. Man kann auch wählen sich die Schlösser anzusehen. Doch bei dem schönen Wetter, nein ich wollte die Pflanzen in ihrer Pracht sehen. Dazu den Duft einatmen, welchen die Blüten spenden. Ja und auch musste ich dieses Blütenmeer mit dem Handy festhalten. Irgendwann geht jeder schöne Tag zu Ende.
Pillnitz 2.jpg
Pillnitz 3.jpg
Mit der Fähre setzte ich über die Elbe. In Kleinschachwitz, einem Ortsteil von Dresden, spielte vor einem Biergarten eine kleine Band zur Freude der Gäste auf. Doch ich war auf dem Heimweg. Und ich wusste noch nicht, was ich erwartete.
Eigentlich komme ich immer ohne großes Aufsehen in meine Zimmer, doch nicht dieses Mal. Gerade als ich durch die Wohnungstür ging öffnete sich die Tür des Wohnzimmers meiner Eltern. Da hörte ich die Stimme meiner Mutti "Hier geht eine Frau in die Zimmer unseres Sohnes." Hastig antwortete ich, "Ich bin´s." Nun wusste ich in dem Moment, was meine Mutti wirklich sah. Schnell zog ich mich aus. Da kam mein Vater, "Im Bad brennt kein Licht" Dann schaut er mich an. "Trägst du Ohrringe?" Und ich, "Ja!" An die Ohrringe habe ich nicht gedacht. So ging ich ins Bad um die Glühbirne zu wechseln. Es brannte noch immer kein Licht. Nächster Versuch, der Sicherungskasten! Bingo, eine Sicherung ist gekommen. Doch warum? Ich legen den Sicherungshebel wieder um und es wurde Licht im Bad. Gleichzeitig fing in der Küche der Geschirrspüler an zu arbeiten. Wieso jetzt , dachte ich. Der hätte doch schon längst fertig sein sollen. Später stellte sich heraus, der Geschirrspüler war verantwortlich für die Dunkelheit im Bad. diese Woche war ein Monteur da. Mit dem hoffentlich richtigen Ersatzteil kommt er nächste Woche wieder.
Pillnitz 4.jpg
Was jetzt meine Eltern betrifft, Sie haben mich zwar jetzt als Frau live gesehen. Doch ob sie es begreifen, bleibt mir verborgen. Es ist ein Teil ihrer Krankheiten. Sie können durchaus sich in ihrer Wohnung zurechtfinden und auch die Geräte bedienen. Denn dies machen sie ja nicht erst seit heute. Nur Neues aufzunehmen und zu verarbeiten ist schwer.

Viele leibe Grüße Magdalena
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scheue_Sarah
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Re: Mein Weg

Post 158 im Thema

Beitrag von scheue_Sarah »

Magdalena hat geschrieben: Sa 29. Mai 2021, 17:53 Doch ob sie es begreifen, bleibt mir verborgen.
Liebe Magdalena,

ich kenne solche Situationen, in denen Du etwas sagst oder erklärst und nicht weißt was davon ankommt...
Daher wünsche ich Dir viel Kraft und Verständnis!

Liebe Grüße
Sarah
"Don't dream it, be it!"
aus der Rocky Horror Picture Show

"Es braucht einen echten Mann, um sich mit seiner weiblichen Seite wohlzufühlen..."
Backstreet Boy AJ McLean aus Solidarität zu Harry Styles' Foto im Kleid auf der Vogue
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Re: Mein Weg

Post 159 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Hallo Magdalena,
danke für deinen schönen Bericht!
Zu der Sache mit deinen Eltern könnte man meinen: Dumm gelaufen! Doch nüchtern betrachtet war es in deiner Situation wohl nur eine Frage der Zeit, bis dein „Versteck“ auffliegt. Für mich wäre es seinerzeit unmöglich gewesen, an meiner Mutter vorbei das Haus zu verlassen und wieder heim zu kommen. Es war üblich, dass ich in solchen Situationen kurz Bescheid gebe.
Bei dir steht jetzt natürlich die bange Frage im Raum, wie es mit deinen Eltern weitergeht. Sind sie jetzt verstört? Oder ergibt sich nach diesem Vorfall die Chance für einen entspannten Umgang mit deiner weiblichen Seite?
Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück dabei.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 160 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Liebe Andrea und liebe Sarah,

Danke für Eure Antworten. Und Andrea ich kann Dich beruhigen. Meine Eltern sind jetzt nicht verstört. Aber auch ein entspannter Umgang ist krankheitsbedingt eher nicht möglich. Und ganz versteckt habe ich es ja auch nicht. Wenn ich unsere Wäsche wasche, hängt Magdalenas Kleidung ganz selbstverständlich neben dem Rest der Wäsche für jeden sichtbar auf der Leine. Meine Augenbrauen sind dünner geworden. Farbloser Nagellack ist immer auf meinen Nägeln. Und jetzt wo es langsam wärmer wird, fallen natürlich auch die enthaarten Beine auf. Nur es wird zwar gesehen, aber Fragen kommen nicht auf. Es ist halt so. Meine Mutti freut es, weil ich mich pflege. Doch den Zusammenhang mit meiner weiblichen Seite oder weiblichen Seele kann sie und mein Vater nicht herstellen.


Viele liebe Grüße von Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 161 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

nach über einen Monat möchte ich mich wieder einmal etwas von mir berichten. Im Juni war ich mit meiner Freundin Gina im Schwarzwald. Noch bin ich am Sichten der Bilder. Auch musst ich noch meine, nein, unser Erlebnisse in einem Bericht zusammenfassen. Dann werde ich es auch noch hier einstellen.

Jetzt möchte ich aber vom ersten Stammtisch in diesem Jahr berichten. Erster Stammtisch, und erst im Juli! Die Gründe sind ja allgemein bekannt. Um so schöner war es liebe Freundinnen nach dieser langen Zeit wieder zu sehen. Auch wenn wir nur wenige waren. Dafür verliefen die Gespräche intensiver. Und wir konnten leichter miteinander sprechen und dem Gesagten folgen. Fazit, es war ein gelungener Abend.


Viele liebe Grüße Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 162 im Thema

Beitrag von gerda joanna »

Magdalena hat geschrieben: Sa 17. Jul 2021, 16:55 Hallo,

nach über einen Monat möchte ich mich wieder einmal etwas von mir berichten. Im Juni war ich mit meiner Freundin Gina im Schwarzwald. Noch bin ich am Sichten der Bilder. Auch musst ich noch meine, nein, unser Erlebnisse in einem Bericht zusammenfassen. Dann werde ich es auch noch hier einstellen.

Jetzt möchte ich aber vom ersten Stammtisch in diesem Jahr berichten. Erster Stammtisch, und erst im Juli! Die Gründe sind ja allgemein bekannt. Um so schöner war es liebe Freundinnen nach dieser langen Zeit wieder zu sehen. Auch wenn wir nur wenige waren. Dafür verliefen die Gespräche intensiver. Und wir konnten leichter miteinander sprechen und dem Gesagten folgen. Fazit, es war ein gelungener Abend.


Viele liebe Grüße Magdalena
Liebe Magdalena - da freue ich mich dann auf Bericht und Fotos.
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Re: Mein Weg

Post 163 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

wie schon versprochen, beginne ich jetzt meine Reiseerlebnisse mit Euch zu teilen.


Auch dieses Jahr soll wieder eine kleine Reise stattfinden. Da aber ein Virus uns weiterhin beschäftigt, galt es sich Gedanken zu machen. Und auch die Hoffnung zu haben, dass Reisen möglich sind. Ohne zu wissen wie und ob Reisen möglich sind, ging meine Freundin Gina und ich an die Vorbereitung. Die Suche nach einem Reiseziel beschränkte sich auf Deutschland. In die engere Wahl fiel der Schwarzwald. Einige Hotels fanden unser Interesse. Da anzunehmen war, dass in diesen Zeiten viele Urlaub im eigenen Land planen werden, buchten wir schon recht zeitig. Jetzt galt es abzuwarten wie sich bis Juni sich die Situation entspannt.
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Im Mai war es Gewissheit geworden. Das Hotel ist wieder für Gäste geöffnet. Auf der Seite von Baden-Württemberg suchte ich nach Informationen. Wie ist das Infektionsgeschehen. Was sollten Reisende in Baden-Württemberg beachten. Noch immer werden die Kontaktdaten bei Besuchen von Gaststätten und Touristischen Stätten verlangt. Es wird empfohlen, dazu die Luca-App zu verwenden. Gut dachte ich, gute Vorbereitung beginnt zu Hause. Über den Play-Store wollte ich die App installieren. Doch ach! Das System erkennt, dass ich in Sachsen Luca nicht nutzen kann. In Sachsen funktioniert das Einchecken nur über die Corona-App. Ein zweiter Versuch direkt über die Homepage von Luca brachte das gewünschte Ergebnis. Die App ist installiert. Nur noch das Profil erstellen und fertig. Einige Idee was ich mit meiner Freundin besuchen und anschauen möchte, hatte ich schon. Doch was ist wirklich vor Ort möglich. Also gab es aus meiner Sicht keinen direkten Plan, was wir unternehmen.

Die letzten Tage vor meinem Urlaub waren noch einmal mit einigen Terminen gespickt. Selber standen noch einige Vorsorgeuntersuchungen an, Hautcheck und Krebsvorsorge. Es gab keine Beanstandungen. So steht einer unbeschwerten Reise nichts mehr entgegen. Auch die Betreuung meiner Eltern während meiner Abwesenheit ist organisiert. Am Tag der Abreise gab es noch ein gemeinsames Frühstück mit meinen Eltern. dann bereitete ich mich für die Fahrt vor. Ich wählte eines meiner derzeitigen Lieblingskleider aus. Das Make-up, Schmuck ergänzten mein Outfit. Nun konnte es losgehen. Oder besser ich bin mit meinem Auto gefahren. Etwa sechshundert Kilometer lagen vor mir. Auf der Autobahn bin ich bis auf einige Baustellen, die mich wenig Zeit kosteten, gut voran gekommen. Es waren nur noch wenige Kilometer bis zu unserm gebuchten Hotel in Baiersbronn-Huzenbach. Da hörte ich ein komisches Geräusch. Bei der nächsten sich Gelegenheit hielt ich an. auf den ersten Blick konnte ich nichts erkennen und bin weiter gefahren. Auf dem Weg zum Parkplatz des Hotels meldete sich die Reifendruckanzeige. Jetzt wurde mir klar was passiert ist. Zwei Reifen wurden, was ich manchmal sein wollte, schlanker. Am anderen Morgen war dann auch die letzte Luft entwichen. Alles aber ganz langsam. Nach der herzlichen Begrüßung durch meine Freundin Gina, checkte ich im Hotel ein. Den vollständigen Impfschutz besaß ich bereits. Das Vorzeigen meines Impfausweises reichte aus. Schnell noch das Anmeldeformular ausgefüllt ging es auf mein Zimmer. Meine Freundin war gleich im Nachbarzimmer untergebracht. Ich erzählte ihr von meinem Missgeschick. Es ist Sonnabendabend, da kann ich nur bis Montag warten. Zum Glück ist meine Freundin Gina unbeschadet mit ihrem Auto angekommen. So konnten wir am nächsten Tag mit unsern Ausflügen beginnen. Schnell war der Koffer ausgepackt und noch genügend Zeit um auf der Terrasse des Hotels noch einen Kaffee zu genießen. Es war auch die Gelegenheit beim Hotelier von meiner Reifenpanne zu er erzählen. Im Nachbarort ist ein Autohaus, welches zufällig meine Automarke führt. Nur an diesem Tag ist zu dieser Zeit, Sonnabend am Spätnachmittag, keiner erreichbar. Mir bleibt nur den Montag im Autohaus anzurufen. Im Internet fand ich gleich die Telefonnummer.
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Jetzt musste mein Auto nur noch irgendwie zu der Werkstatt gebracht werden. Mein männlicher Teil hilft mir da rein zufällig. Er ist Mitglied in einem Automobilclub. Über die App der Pannenhilfe vereinbare ich einen Termin zum Abschleppen. Denn meine Felgen wollte ich nicht auch noch ruinieren.

Aber erst einmal genossen Gina und ich unser Wiedersehen bei einer Tasse Kaffee und einem leckeren Stück Kuchen. Viel gab es zu erzählen. Lag doch unsere letzte Begegnung noch im vergangenen Jahr. Die geplante Veranstaltung im März ist einer der vielen Wellen zum Opfer gefallen, wo wir uns Karten gesichert hatten. Wenn nichts dazwischen kommt findet diese Veranstaltung nächstes Jahr statt. Was können wir in den nächsten Tagen unternehmen? Mein Auto stand für die ersten Tage nicht zur Verfügung. Und ich hatte ein schlechtes Gewissen. Wollte ich Gina ja nicht die ganze Zeit das Fahren überlassen. Gina schlug für den Sonntag vor die höchsten Wasserfälle in Deutschland zu besichtigen. Die Triberger Wasserfälle, damit war unser Ziel für den nächsten Tag gefunden.
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Langsam wurde es Zeit für das Abendessen. Der Wirt führte uns an unseren Tisch, an welchem wir jetzt an jedem Abend bedient wurden. Mittlerweile kamen weiter Gäste in die Gaststube. Und schnell machten auch hier meine platten Reifen die Runde. Es konnte versichert werden, dass der Schaden bekannt und Rettung in Aussicht ist. Bei einem Gläschen Wein auf der Terrasse endete dann der Tag.

Viele liebe Grüße von Magdalena
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Zuletzt geändert von Magdalena am So 18. Jul 2021, 15:32, insgesamt 1-mal geändert.
Lebe jeden Tag.
ChristinaF
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Re: Mein Weg

Post 164 im Thema

Beitrag von ChristinaF »

Vielen Dank für deinen ersten Teil deines Urlaubsbericht. Ich freue mich schon auf die nächsten.
Und. Du schaust bezaubernd aus. (he)
Liebe Grüße
Christina
Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 165 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

mein Bericht über den Urlaub mit meiner Freundin Gina geht weiter.

An unserm ersten gemeinsamen Ausflug wählen wir am Vortag die Triberger Wasserfälle aus. Ich hatte keine Ahnung wie weit wir dabei gehen müssen. Und wie sind die Wege beschaffen. So war die Frage was ziehe ich an schnell entschieden. T-Shirt und Hose sollte es sein. Beides legte ich mir schon am Abend zurecht. Doch erst einmal das gemeinsame Frühstück, ich klopfte an Ginas Zimmertüre an. Ein freundliches "Herein!" war die Aufforderung das Zimmer zu betreten. Gemeinsam gingen wir zum Frühstücksraum. Auch hier bekamen wir unseren Tisch für die nächsten Tage zugewiesen.

Zum Frühstück gab es ein Buffet. Doch Selbstbedienung war wegen Corona nicht möglich. Dem Wirt teilten wir unsere Wünsche mit. Alles wurde daraufhin zusammengestellt. Mir den nun gefüllten Tablett gingen wir an unsern Tisch. Auf dem schon der Kaffee auf uns wartete. Dann begann unser Ausflug. Gina, meine liebe Freundin, war wegen meiner Reifenpanne verpflichtet in den ersten Tage den Fahrdienst zu übernehmen. So genoss ich als Beifahrerin die Landschaft des Schwarzwaldes. Viele Orte waren auf Touristen eingestellt. Zwei Orte warben mit der größten Schwarzwälder Uhr, Häuser, die typisch als Uhren gestaltet sind. Nach über einer Stunde Fahrt war Triberg erreicht.
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MAGDALENA.jpg
Wir fanden einen Parkplatz. Und nicht weit war es bis zum Zugang zu den Wasserfällen. Spätestens hier merkte ich, ich hatte mich zu warm angezogen. Viele andere Damen waren in luftigen Röcken unterwegs. Hinterher ist Frau eben schlauer. Noch immer ist Coronazeit. Und es gibt einiges zu beachten. Nach dem wir den Eintritt entrichtet hatten, ja der Besuch der Wasserfälle ist kostenpflichtig, ging es noch um die Kontakterfassung. Dazu nutzten wir die Luca-App. So ist nicht jedes Mal ein Zettel auszufüllen. Für Fotografinnen gab es immer wieder neue Motive. Eichkätzchen säumten den Weg. Sie sind Besucher gewöhnt. Ja sie warteten regelrecht auf die Besucher. Denn am Eingang gab es Tüten mit Erdnüssen zu kaufen. Ich fragte mich, was soll ich bei der Wärme mit Erdnüssen. Und wieder trifft der Satz zu. "Hinterher ist Frau schlauer." Nach dem wir die Wasserfälle besichtigt hatten, stöberten wir noch durch die kleinen Geschäfte in Triberg. Irgendwas will Frau als Erinnerung und kleine Geschenke mit nach Hause nehmen. Dann war Zeit für eine kleine Auszeit. In einem italienischen Lokal ließen wir uns nieder. Nur eine Kleinigkeit und ein Getränk zur Stärkung tat ganz gut. Auf der Fahrt nach Triberg sind wir an einer Freiluftausstellung vorbeigefahren. Das Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof wollten wir noch besichtigen.

Was uns schon auf der Hinfahrt aufgefallen ist, war die Möglichkeit sich schnell noch auf Corona testen zu lassen. Denn am Parkplatz des Vogtsbauernhofes war ein mobiles Testcentrum aufgebaut. Doch da wir bereits vollständig geimpft sind, brauchten wir kein Testergebnis. Unser Weg führte uns unter die Unterführung der Eisenbahn zum Eingang. Vorbei an einem Restaurant und kleinen Souvenirläden erreichten Gina und ich den Zugang zum Vogtsbauernhof. Auch hier wieder mussten wir uns mit unseren Kontaktdaten einloggen. Nur noch die Eintrittskarte lösen, und schon konnten wir uns den ursprünglichen Schwarzwald mit seinen typischen Häusern kennen lernen. An einem heißen Backofen waren die Landfrauen aktiv. Und es konnte verkostet werden, was da aus dem Ofen kam. Doch da wir erst in Triberg eine Kleinigkeit gegessen hatten, mussten wir leider dankend ablehnen. Alle Gebäude durften wir betreten. So gewannen wir einen kleinen Einblick in das Leben der Schwarzwälderinnen und Schwarzwälder. Dann begegneten uns zwei Damen mit den über den Schwarzwald hinaus bekannten Bollenhüten. Doch waren die Damen zu weit entfernt, um sie auf einem Bild festzuhalten. Bevor wir unseren Weg zurück in unser Hotel fortsetzten, schauten Gina und ich auch noch in die Geschäfte. Vielleicht findet sich hier etwas, was den Weg in unsere Heimat antritt. Aber es blieb hier nur beim Schauen.
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Im Hotel angekommen war bis zum Abendessen noch genügend Zeit. Ich erkundigte mich, wie ich nun mein Auto, welches noch immer mit platten Reifen auf dem Hotelparkplatz stand, in die Werkstatt bekomme. So rief ich, nicht im Himmel, sondern bei den Gelben Engeln an. Einen festen Termin in der Werkstatt hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht. Nur die Öffnungszeiten der Werkstatt wusste ich aus dem Internet. Der Mann, welcher meinen Anruf entgegen nahm war sehr nett. Ich schilderte mein Anliegen, nach dem die Mitgliedschaft geprüft wurde. Was sich hier am Telefon auch leicht gestaltete. Für den nächsten Tag war dann der Transport fest vereinbart. Nach dem ich mit meiner Freundin Gina gefrühstückt hatte sollte mein Auto abgeholt werden. Erleichtert konnte ich mich jetzt auf das Abendessen vorbereiten. Frau möchte ja auch für den Abend schön sein. Die einzige Frage, welche mich noch beschäftigte. Wie wird der Fahrer reagieren, wenn mein Mitgliedsausweis eine andere Person ausweist, als die, die neben dem Auto steht.

Mit freundlichen Grüßen Magdalena
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